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bt331 Road to Essen 2026 - PD Verlag

14. Oktober 2026 um 16:00

Shownotes
Alexandra spricht mit JP Sommerlade vom PD-Verlag über Galactic Cruise: Meilensteine, KI bei der Concordia Special Edition und die Neuheiten Die magische Bibliothek, Das violette Schwert und Sweet Lands.

Aus der Folge:
JPs Stellungnahme zur Verwendung von KI bei der Concordia Special Edition
Das zugehörige Update von Awaken Realms

Datum der Aufnahme: 21.09.2026
Online seit: 14.10.2026

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Intro/Outro
Epic Song by BoxCat Games

Die besten Brettspiele 2026 – Die TOP 10 Spiele für Familien & Erwachsene

Welches sind die Hier sind die besten Brettspiele 2026 für Erwachsene? Das Ergebnis steht nun fest. Doch wie kann ich das so sicher wissen? Warum es keine subjektive Wahrnehmung ist und welches die 10 besten Brettspiele des Jahres sind, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Bei der riesigen Menge an Spielen, die jedes Jahr neu erscheinen, ist […]

Der Beitrag Die besten Brettspiele 2026 – Die TOP 10 Spiele für Familien & Erwachsene erschien zuerst auf Familienspiele – die besten Gesellschaftsspiele für die ganze Familie.

Boss Fighters QR

11. September 2026 um 16:00

Pegasus Spiele, 2025
Autoren: Michael Palm & Lukas Zach
2–4 Spieler:innen, ab 10 Jahre, 40–60 Minuten

Der Boss holt zum Angriff aus. Eine Person steht ohnehin schon ziemlich schlecht da, der nächste Treffer könnte reichen. Also erst heilen? Vielleicht lieber den Schild des Bosses brechen. Oder nutzt jemand die Gelegenheit für einen starken Angriff, bevor sich die Situation wieder verändert? Ihr besprecht die Reihenfolge, verteilt Aufgaben und dann reagiert der Boss auf eine gespielte Karte ganz anders als erwartet. Solche Momente tragen „Boss Fighters QR“. Zwei bis vier Spieler:innen treten gemeinsam gegen insgesamt zehn Bosse an. Dabei übernimmt eine App die Gegenseite. Das klingt zunächst nach einem Brettspiel, bei dem das Smartphone eben noch ein paar Werte verwaltet. Tatsächlich geht die Idee deutlich weiter. Die Bosse reagieren auf eure Karten, verändern ihr Verhalten und halten Fähigkeiten bereit, deren Funktionsweise ihr zunächst gar nicht vollständig kennt. Ihr müsst sie lesen lernen. Ein Angriff, der gerade noch hervorragend funktioniert hat, kann eine Reaktion provozieren. Bestimmte Fähigkeiten kehren in einem Rhythmus wieder. Andere treten erst unter bestimmten Bedingungen auf. Selbst wenn ihr glaubt, einen Boss verstanden zu haben, bleibt genug Unsicherheit, damit der Kampf nicht einfach zu einer abgearbeiteten Rechenaufgabe wird. Für mich ist genau das die stärkste Idee des Spiels. Die App simuliert keinen Mitspieler und versucht auch nicht, ein Computerspiel auf den Tisch zu zwingen. Sie übernimmt genau den Teil, der analog nur mit erheblichem Verwaltungsaufwand funktionieren würde: einen Gegner, der auf das Verhalten der Gruppe reagieren kann. Und erstaunlicherweise fühlt sich das ziemlich selbstverständlich an.

Zu Beginn stellt jede Person einen Charakter aus Held und Klasse zusammen und erhält daraus ihr eigenes Kartendeck. Im Kampf hält jede Person mehrere Aktionskarten auf der Hand. Damit wird angegriffen, unterstützt, verteidigt oder geheilt. Später kommen weitere Möglichkeiten hinzu. Der Boss kündigt zunächst an, wen er angreifen will und wie heftig der Treffer ausfallen könnte. Dann seid ihr am Zug. Schon hier beginnt die eigentliche Partie. Wer sollte zuerst handeln? Kann jemand den Angriff des Bosses ausreichend abschwächen? Lohnt sich der starke Angriff jetzt oder braucht eine andere Person dringend Unterstützung? Wer bekommt den Heiltrank? Und ist es wirklich klug, genau diese Karte zu spielen, wenn ihr inzwischen vermutet, dass der Boss darauf unangenehm reagieren könnte? Bei uns wurde darüber praktisch durchgehend gesprochen. Die Kooperation besteht nicht darin, dass vier Leute nebeneinander möglichst gute Karten ausspielen. Die Reihenfolge der Aktionen ist wichtig, Fähigkeiten greifen ineinander und ein schlecht vorbereiteter Angriff kann eine Gelegenheit verschenken. Das gefällt mir besonders gut, weil die Kommunikation einen konkreten Anlass hat. Man stimmt sich nicht ab, weil ein kooperatives Spiel eben vorsieht, dass man miteinander redet. Man braucht die anderen. Die gespielten Karten werden über ihre QR-Codes von der App erkannt. In unseren Partien funktionierte das völlig problemlos. Nach kurzer Zeit war das Scannen kein besonderer Vorgang mehr. Karte zeigen, Reaktion abwarten, weiterspielen. Das Smartphone wurde damit tatsächlich zu einem Bestandteil des Spielsystems und nicht zu einer technischen Unterbrechung. Nach den Aktionen schlägt der Boss zurück. Statusveränderungen und spätere Sonderregeln verschärfen die Situation zusätzlich. Sinkt auch nur eine Spielfigur auf null Lebenspunkte, ist der Kampf verloren. Dadurch interessiert euch nicht nur der Lebensbalken des Bosses. Ein einzelnes angeschlagenes Gruppenmitglied kann zum entscheidenden Problem werden. Ein Heiltrank, den man noch etwas aufsparen wollte, sieht plötzlich sehr wertvoll aus. Besiegte Bosse bringen neue Karten und weitere Fähigkeiten. Das eigene Deck entwickelt sich weiter, gleichzeitig ziehen auch die Gegner an. Diese Entwicklung ist spürbar. Besonders schön finde ich, dass eine funktionierende Strategie dadurch nicht automatisch zur Dauerlösung wird. Eine starke Kartenkombination nutzt man natürlich gerne wieder. Beim nächsten Boss kann genau diese Kombination aber plötzlich viel weniger nützen. Das verhindert nicht jede Wiederholung. Gute Angriffe bleiben gute Angriffe und Lieblingskarten landen nicht zufällig immer wieder gerne auf der Hand. Bei einem Spiel, dessen Kern aus wiederholten Bosskämpfen besteht, gehört das für mich allerdings dazu. Wichtiger ist, dass sich die Frage verändert, wann und gegen wen diese Karten sinnvoll sind.

„Boss Fighters QR“ lebt für mich vor allem von seinem Gegnerdesign. Ein Boss ist nicht einfach ein großer Stapel Lebenspunkte mit wechselnden Angriffswerten. Man beobachtet ihn. Man probiert etwas. Man glaubt, eine Regel erkannt zu haben. Dann passiert etwas, das den bisherigen Plan durcheinanderbringt. Gerade diese kleinen Überraschungen haben unsere Kämpfe interessant gehalten. Es reicht nicht, irgendwann die stärksten Karten im Deck gefunden zu haben und sie fortan möglichst effizient herunterzuspielen. Der jeweilige Boss bestimmt, was gerade wertvoll ist. Damit entsteht eine schöne Form von gemeinsamem Tüfteln. „Was löst diese Reaktion aus?“ ist manchmal mindestens so wichtig wie „Wie richten wir möglichst viel Schaden an?“ Dass die App dabei so unauffällig funktioniert, ist entscheidend. Würde jeder zweite Scan scheitern oder müsste ständig jemand das Gerät bedienen, wäre die ganze Idee erheblich schwächer. Bei uns trat genau das nicht ein. Die Technik verschwand weitgehend hinter dem Spiel. Ich bin bei appgestützten Brettspielen grundsätzlich besonders daran interessiert, ob die digitale Ebene etwas ermöglicht, das analog wirklich fehlen würde. Hier lautet die Antwort klar: ja. Einen Gegner mit diesen Reaktionen ohne App abzubilden, würde wahrscheinlich Tabellen, Kartenstapel oder andere Verwaltungsmechanismen benötigen. Hier scannt man eine Karte und bekommt unmittelbar die Antwort. Das bringt Tempo in die Kämpfe. Noch wichtiger ist aber die Kooperation. Gerade zu viert hatten wir ständig etwas zu besprechen. Angriffsreihenfolge, Heilung, Schutz, verfügbare Karten: Die Gruppe versucht gemeinsam, aus ihren Möglichkeiten einen Zug zu bauen, der nicht nur auf dem Papier stark aussieht, sondern auch zur aktuellen Situation passt. Natürlich steckt darin auch eine mögliche Grenze. Wer kooperative Spiele nicht mag, bei denen sehr viel offen besprochen wird, dürfte hier wenig Freude haben. Ebenso wenig würde ich das Spiel einer Gruppe empfehlen, die ihre Züge lieber unabhängig voneinander plant. Der gemeinsame Kampf ist kein Rahmen um vier Einzelspiele. Er ist das Spiel. Auch hinsichtlich der Schwierigkeit hat das für uns gut funktioniert. Wir hatten Kämpfe, die wir mit ordentlichem Polster gewonnen haben. Andere wurden knapp. Und manchmal war beim ersten Versuch Schluss. Diese Schwankung passt hier hervorragend. Eine Niederlage fühlt sich nicht automatisch nach verlorener Zeit an, weil man gleichzeitig etwas über den Boss gelernt hat. Beim nächsten Versuch geht man mit einer anderen Idee hinein. Dazu lassen sich die Kämpfe auf vier Schwierigkeitsstufen einstellen. Wer nach einer Niederlage keine Lust auf denselben Widerstand hat, kann also problemlos etwas herunterregeln. Umgekehrt lässt sich die Herausforderung erhöhen, wenn die Gruppe zu sicher durchmarschiert. Das ist für mich die angenehmere Lösung als ein fest vorgegebenes Niveau, bei dem eine Gruppe irgendwann entweder hängen bleibt oder unterfordert ist. Die Weiterentwicklung zwischen den Kämpfen motiviert ebenfalls. Neue Karten verstärken das Deck und erweitern die Möglichkeiten. Gleichzeitig bekommt man nicht das Gefühl, den Bossen irgendwann einfach davonzuleveln. Sie werden selbst trickreicher. Der Fortschritt verschiebt damit die Möglichkeiten, ohne den Kern des Spiels auszuschalten.
Beim Material gibt es wenig zu beanstanden. Es ist solide verarbeitet, die Gestaltung passt zur leicht überzeichneten Fantasywelt und unterstützt den Charakter der unterschiedlichen Helden und Gegner. Besonders gefallen mir die Lebenspunktscheiben. Sie sind ein kleines Detail, funktionieren aber schneller und angenehmer, als ständig Zahlen in der App anzupassen. Vielspieler:innen, die bei jedem Zug einen riesigen strategischen Entscheidungsbaum erwarten, sollten trotzdem wissen, worauf sie sich einlassen. Die einzelnen Kartenaktionen bleiben grundsätzlich gut erfassbar. Die Tiefe entsteht weniger aus komplizierten Einzeleffekten als daraus, gemeinsam auf einen unbekannten Gegner zu reagieren. Genau deshalb würde ich das Spiel vor allem Gruppen empfehlen, die kooperative Spiele mögen und gerne miteinander diskutieren. Wer Freude daran hat, einen Gegner zu beobachten, erste Vermutungen aufzustellen und nach einer überraschenden Reaktion den Plan noch einmal umzubauen, bekommt hier sehr viel geboten. Wer dagegen Apps am Spieltisch grundsätzlich ablehnt, wird offensichtlich nicht glücklich. Die digitale Komponente lässt sich nicht wegdenken. Sie ist keine Ergänzung, sondern Voraussetzung. Mich stört das hier überhaupt nicht. Im Gegenteil: Selten wirkt eine App in einem Brettspiel so sehr wie ein Mechanismus und so wenig wie zusätzliche Technik. Nach mehreren Abenden und einigen besiegten Bossen war bei uns jedenfalls nicht das Gefühl da, nun genug davon gesehen zu haben. Eher wartet noch die Frage, was der nächste Gegner wieder anders macht. Und genau diese Neugier ist für einen Boss-Battler vielleicht das beste Kompliment.

Galactic Cruise eyes Deutscher Spiele Preis to follow Golden Geek, Dice Tower Award wins; Ark Nova designer Wigge could take second title

02. September 2026 um 22:13

Galactic Cruise could extend its run of major award wins after being named a top-three finalist in this year’s Deutscher Spiele Preis, the biggest community-voted board game award in Germany.

The space tourism-themed worker placement title faces competition in the final from Ark Nova creator Mathias Wigge, who could win the award again with just his second major design – the similarly zoo-themed Sanctuary.

Co-op app-driven design Boss Fighters QR, which was a nominee for this year’s Kennerspiel des Jahres, is also in the running for this year’s award, with the winner set to be announced at this year’s Spiel Essen game fair towards the end of October.

Winning the DSP would continue an impressive run of award success for Galactic Cruise, the first major release from US publisher Kinson Key Games – and extend a two-year success story which began with the title raising over $800,000 from more than 8,000 backers via its Kickstarter campaign.

The game, which was designed by TK King, Dennis Northcott and Koltin Thompson, has already been crowned game of the year, best strategy game and best game from a new designer by The Dice Tower, and was named Heavy Game of the Year in BoardGameGeek’s similarly high-profile Golden Geek Awards, in addition to being named a runner-up in the artwork and presentation and thematic game categories.

A win for Sanctuary would double down on Matthias Wigge’s success following the colossal performance of his debut design Ark Nova, which as well as becoming the second-highest ranked game on BoardGameGeek has been a sensation on digital gaming platform BoardGameArena, with more than 13 million games played since its online launch in May 2023..

Boss Fighters QR, meanwhile, gives designers Michael Palm and Lukas Zach another shot at the DSP title three years after their Spiel des Jahres-winning Dorfromantik finished second in the German community award to Planet Unknown.

The pair have already come close to another major German award this year, with Boss Fighters QR one of three games nominated for the Kennerspiel des Jahres alongside Moon Colony Bloodbath and eventual winner Rebirth.

That latter title, which made designer Reiner Knizia the first person to complete a clean sweep of the Spiel des Jahres, Kennerspiel des Jahres and Kinderspiel des Jahres awards, finished sixth in this year’s DSP vote.

The Lord of the Rings: Fate of the Fellowship, another game which has already enjoyed significant awards success this year, finished just outside the top three finalists in this year’s DSP.

Matt Leacock’s game won both Best Cooperative Game and Best Thematic Game at this year’s Golden Geeks as well as Medium Game of the Year.

Take Time, which won the Austrian game of the year and Swiss Gamers Award this year, took fifth place in the DSP, ahead of Rebirth, Cozy Stickerville, River of Gold, Star Trek: Captain’s Chair and Forest Shuffle – Dartmoor.

Asmodee-owned studios secured four places in the Top 10: Z-Man with Fate of the Fellowship, Libellud with Take Time, Unexpected Games with Cozy Stickerville and Lookout with Forest Shuffle – Dartmoore – although none managed to break into the top three.

Last year’s DSP was won by Tomáš Holek’s space exploration eurogame SETI, which also had a triumphant tour of the 2025 board game awards scene.

Other recent DSP winners have included Planet Unknown in 2023, Ark Nova in 2022 and Lost Ruins of Arnak in 2021, following The Crew, Wingspan, Azul and Terraforming Mars among winners from the previous decade.

The 2026 DSP is open to standalone games released in German between May 1, 2025 and April 30 this year, with voting open to people living in Germany, Austria and Switzerland.

Merz Verlag, which has presented the award since 1990, said “many thousands” of people voted during the three-month voting period.

The children’s DSP has also named its top three finalists: Mooki Island from designer Florian Sirieix, Paleolino from Marco Teubner, and Toriki: The Castaway Island by Wojciech Grajkowski.

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Brettspiel Preis: Deutscher Spielepreis 2026 (DSP26) – Die Nominierungen

01. September 2026 um 14:39

Zum vierten Mal in der Geschichte des Deutschen Spielepreises werden 2026 drei Brettspiele nominiert. Aus diesen Dreien wird der Siegertitel am 21. Oktober im Rahmen der Pressekonferenz für die SPIEL 26 in Essen bekanntgegeben. Ihr habt abgestimmt. Hier sind eure Ergebnisse: Nominierung Deutscher Spielepreis 2026 Hier sind die nominierten Brettspiele in alphabetischer Reihenfolge: Platzierungen Deutscher […]

Deutscher Spiele Preis 2026: Top 10 und Top 3 stehen fest

01. September 2026 um 12:17
Deutscher Spiele Preis 2026: Top 10 und Top 3 stehen fest

Der Deutsche Spiele Preis (DSP) 2026 hat seine Top-Listen veröffentlicht. Nach drei Monaten Abstimmung stehen die Top 10 in der Kategorie Familien- und Erwachsenenspiel sowie die Top 3 in der Kategorie Kinderspiel fest. Die Plätze 1 bis 3 nennt der Veranstalter bislang nur alphabetisch, die endgültige Reihenfolge und die Gewinner beider Kategorien werden auf einer Pressekonferenz am Rande der SPIEL Essen (22. bis 25. Oktober 2026) verkündet.

Top 10: Familien- und Erwachsenenspiel

Plätze 1 bis 3 (alphabetisch):

  • Artengarten (Feuerland, Mathias Wigge)
  • Boss Fighters QR (Pegasus Spiele, Lukas Zach und Michael Palm)
  • Galactic Cruise (PD-Verlag, T. K. King, Dennis Northcott und Koltin Thomson)

Plätze 4 bis 10:

  • 4. Herr der Ringe: Das Schicksal der Gemeinschaft (Pandemic) (Z-Man/Asmodee, Matt Leacock)
  • 5. Take Time (Libellud/Asmodee, Alexi Piovesan und Julien Prothière)
  • 6. Rebirth (Frosted Games, Reiner Knizia)
  • 7. Cozy Stickerville (Unexpected Games/Asmodee, Corey Konieczka)
  • 8. Am Goldenen Fluss (Kosmos, Keith Piggott)
  • 9. Star Trek: Captain’s Chair (Frosted Games, Nigel Buckle und Dávid Turczi)
  • 10. Mischwald: Dartmoor (Lookout/Asmodee, Kosch)

Der DSP ist Deutschlands größter Publikumspreis für Gesellschaftsspiele und wird seit 1990 vom Merz Verlag vergeben. Abstimmen konnte, wer in Deutschland, Österreich oder der Schweiz lebt, gewählt werden konnten alle eigenständigen Spiele mit deutschem Ersterscheinungsdatum zwischen dem 1. Mai 2025 und dem 30. April 2026.

Top 3: Kinderspiel

Auch in der Kategorie Kinderspiel nennt der DSP die Top 3 bislang nur alphabetisch:

  • Die Insel der Mookies (Kosmos, Florian Sirieix)
  • Paleolino (Hans im Glück, Marco Teubner)
  • Toriki: Eine Insel voller Abenteuer (Mirakulus, Wojciech Grajkowski)

Wie im Vorjahr fällt die endgültige Platzierung erst auf der Messe: 2025 gewann SETI den Hauptpreis, nachdem die Top 10 ebenfalls schon Anfang September nur alphabetisch bekannt waren. Ob sich das Muster 2026 wiederholt, zeigt sich erst auf der Pressekonferenz Ende Oktober.

Abstimmung zum SWAMS des JAHRES gestartet! – Community-Preis geht ins 3. Jahr

Von: Gnislew
31. August 2026 um 19:52
Abstimmung zum SWAMS des JAHRES gestartet! – Community-Preis geht ins 3. Jahr Blogspiele Gnislew

DISCLAIMER: DAS BEITRAGSBILD WURDE MIT KI ERSTELLT UND ZEIGT NICHT DEN WIRKLICHEN AWARD 2024 aus einer Schnapsidee gestartet, geht der Communitypreis SWAMS des JAHRES vom Brettspiel-Kulturpodcast SWAMS – Schlecht würfeln, aber mit Stil! 2026 in die dritte Runde! Der SWAMS des JAHRES zeichnet jährlich das beste Würfelspiel aus und hat sich bereits jetzt als ein wichtiger Communitypreis in der Brettspielbubble […]

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Neongrau (Aiki Mira) – Endgame im Stadion (Rezension)

11. August 2026 um 09:00

Artikelbild-Neongrau2112 ist Hamburg überflutet, Robos und Neuroimplantate sind alltäglich und Gaming füllt Stadien. Überraschend kann Go [Stuntboi] Kazumi für zwei Gaming-Stars arbeiten, die Chance ihres Lebens – bis zu einem Bombenanschlag. Und was ist mit ELL, an die Go ständig denken muss?

Dieser Beitrag wurde von Marie Mönkemeyer geschrieben

Top-Liste – Jahrgang 2025/26 (Deutscher Spielepreis 2026)

Von: Tobias
18. Juli 2026 um 11:07
Top-5-2026-Beitrag

Top-5-2026-BeitragMitte Juli: Das aktuelle Spiel des Jahres ist verliehen und der letzte Jahrgang ist größtenteils schon ausgezogen. Zwangsläufig, denn der aktuelle Jahrgang fordert schon wieder Regalmeter. Es ist somit Zeit zurückzublicken. Kurz vor dem Beginn meiner kleinen Sommerpause präsentiere ich meine persönlichen Top 5 des Jahrgangs 2025/26. Wie gewohnt über meine fiktive Wahl zum Deutschen […]

Der Beitrag Top-Liste – Jahrgang 2025/26 (Deutscher Spielepreis 2026) erschien zuerst auf fjelfras.de.

Der Deutsche Spielpreis 26

25. Juni 2026 um 00:26

Es ist wieder Zeit für den Preis. Der DEUTSCHE SPIELE PREIS wird seit 1990 jährlich im Oktober im Rahmen der Internationalen Spieltage in der Messe Essen festlich vergeben. Irgendwie ist die Abstimmung in den letzten beiden Jahren in der Spiel-des-Jahres-Welle untergegangen, aber da der DEUTSCHE SPIELE PREIS von Spielern und der Community ist, rücken wir...

Der Beitrag Der Deutsche Spielpreis 26 erschien zuerst auf Brett und Pad.

Deutscher Spiele Preis: Warum diese Auszeichnung für viele Spieler wichtiger ist als das Spiel des Jahres

23. Juni 2026 um 15:14

Wenn über die wichtigsten Brettspielpreise Deutschlands gesprochen wird, fällt fast automatisch zuerst der Name „Spiel des Jahres“. Der rote Pöppel genießt weit über die Brettspielszene hinaus Bekanntheit und sorgt jedes Jahr für spürbare Verkaufszahlen.

Trotzdem gibt es einen zweiten Preis, den viele Vielspieler mindestens genauso aufmerksam verfolgen: den Deutschen Spiele Preis.

Und vielleicht ist er für manche Brettspielfans sogar die interessantere Auszeichnung.

Ein Preis von Spielern für Spieler

Der Deutsche Spiele Preis, kurz DSP, wird seit 1990 verliehen und gehört damit zu den traditionsreichsten Auszeichnungen der Branche. Vergeben wird er vom Merz Verlag / SPIEL Essen.

Der entscheidende Unterschied zum Spiel des Jahres liegt im Wahlverfahren.

Während beim Spiel des Jahres eine Jury entscheidet, basiert der Deutsche Spiele Preis auf den Stimmen der Community. Spieler, Journalisten, Händler, Spielekreise und andere Branchenvertreter können ihre Favoriten wählen. Die Abstimmung erfolgt online und steht allen Interessierten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz offen.

Dadurch entsteht ein Stimmungsbild der aktiven Spielerschaft – und genau das macht den Preis so spannend.

Warum die Gewinner oft „spieliger“ sind

Wer sich die Gewinnerlisten der letzten Jahre anschaut, erkennt schnell ein Muster.

Titel wie Ark Nova, Terraforming Mars, Wingspan oder Lost Ruins of Arnak gewannen den Deutschen Spiele Preis, während das Spiel des Jahres häufig deutlich zugänglichere Familienspiele auszeichnete.

Das ist keineswegs ein Fehler der Jury, sondern entspricht den unterschiedlichen Zielsetzungen der Preise.

Das Spiel des Jahres möchte Menschen zum Spielen bringen. Der Deutsche Spiele Preis zeigt dagegen häufig, welche Titel unter Vielspielern besonders beliebt sind.

Deshalb wird der DSP oft als der Preis der Hobbyspieler betrachtet.

Ein Blick in die Geschichte

Die Siegerliste liest sich wie ein „Who is Who“ moderner Brettspielgeschichte.

Zu den Gewinnern zählen unter anderem Die Siedler von Catan, El Grande, Puerto Rico, Agricola, Dominion und viele weitere Titel, die das Hobby nachhaltig geprägt haben.

Rückblickend wirkt die Gewinnerliste fast wie eine Zeitreise durch die Entwicklung moderner Brettspiele.

Wer wissen möchte, welche Spiele ihre jeweilige Generation besonders geprägt haben, wird hier schnell fündig.

Die Preisverleihung auf der SPIEL

Besonders passend ist der Rahmen der Verleihung.

Der Deutsche Spiele Preis wird jedes Jahr rund um die SPIEL Essen bekanntgegeben und verliehen. Damit fällt die Auszeichnung genau in die Zeit, in der die Aufmerksamkeit der gesamten Branche auf Essen gerichtet ist.

Für viele Besucher gehört die Bekanntgabe der Gewinner inzwischen fest zur Messesaison dazu.

Die Top-10-Liste wird bereits im Vorfeld veröffentlicht, die Spitzenplätze werden anschließend im Rahmen der SPIEL bekanntgegeben.

Warum ich den Deutschen Spiele Preis so gerne verfolge

Persönlich finde ich den Deutschen Spiele Preis deshalb so interessant, weil er häufig näher an meinem eigenen Spielgeschmack liegt.

Das bedeutet nicht, dass die Gewinner automatisch die besseren Spiele sind. Aber sie spiegeln oft wider, welche Titel innerhalb der aktiven Brettspielszene besonders viel Begeisterung ausgelöst haben.

Während das Spiel des Jahres häufig die Frage beantwortet: „Welches Spiel eignet sich hervorragend für möglichst viele Menschen?“, beantwortet der Deutsche Spiele Preis eher die Frage: „Welche Spiele haben die Hobbyspieler dieses Jahr besonders begeistert?“

Und genau deshalb schaue ich mir die Gewinnerliste jedes Jahr mit großem Interesse an.

Wie siehst du das?

Welcher Brettspielpreis ist für dich aussagekräftiger? Orientierst du dich eher am Spiel des Jahres oder am Deutschen Spiele Preis?

Und welches Spiel hätte deiner Meinung nach den Deutschen Spiele Preis unbedingt gewinnen müssen?

Schreib deine Meinung gerne in die Kommentare.

Kinderspiel des Jahres 2026 – Die nominierten Spiele für Kinder

Was wird Kinderspiel des Jahres 2026? Dieses ist der dritte und letzte Teil meiner diesjährigen Beiträge zu den Jurypreisen 2026. In meinen vorherigen Beiträgen für Familien und Erwachsene habe ich bereits über die potenziellen Preisträgern in den Kategorien zum Spiel des Jahres 2026 und Kennerspiel des Jahres 2025 berichtet. Jetzt sind die Kids dran! Seit […]

Der Beitrag Kinderspiel des Jahres 2026 – Die nominierten Spiele für Kinder erschien zuerst auf Familienspiele – die besten Gesellschaftsspiele für die ganze Familie.

Kennerspiel des Jahres 2026 – Gewinner & nominierte Spiele!

Wer schnappt sich den Titel Kennerspiel des Jahres 2026? Welche drei Brettspiel-Highlights gehen dieses Jahr ins Rennen um den Hauptpreis? Und welche Geheimtipps hat die Jury zusätzlich auf die Empfehlungsliste gesetzt? Hier erfahrt ihr alles über die Nominierten und die aktuellen Empfehlungen der Jury, und (später) natürlich auch über den Gewinner! Nach der mit Spannung […]

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Deutscher Spielepreis 2026: Wir sind dabei

30. April 2026 um 13:33

Der Deutsche Spielepreis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen der Brettspielszene im deutschsprachigen Raum. Das Besondere daran: Hier entscheidet die Community.

Seit 1990 wird der Preis jährlich vom Merz Verlag vergeben. Abstimmen können alle, die sich aktiv mit Brettspielen beschäftigen – von Spielern über Händler bis hin zu Medien und Content Creatorn. Genau deshalb ist der Deutsche Spielepreis für uns so spannend: Er zeigt, welche Spiele wirklich auf den Tischen landen, Gespräche auslösen und im Gedächtnis bleiben.

Seit 2023 werden die drei bestplatzierten Spiele im Rahmen einer Pressekonferenz auf der SPIEL in Essen bekannt gegeben. Damit hat der Preis noch einmal an Sichtbarkeit gewonnen und ist jedes Jahr ein besonderer Moment für die gesamte Branche.

Unsere Spiele im Rennen

Auch wir haben in diesem Jahr Spiele für den Deutschen Spielepreis 2026 gemeldet:

Wenn euch eines dieser Spiele besonders begeistert hat, freuen wir uns natürlich riesig über eure Stimme.

Warum eure Stimme wichtig ist

Der Deutsche Spielepreis lebt davon, dass die Community mitmacht. Es geht nicht nur darum, welches Spiel am lautesten beworben wurde, sondern darum, welche Titel euch wirklich überzeugt haben.

Jede Stimme hilft dabei, Spiele sichtbar zu machen, die euch am Herzen liegen.

Für uns als Verlag ist das ein wertvolles Zeichen. Denn am Ende entwickeln, lokalisieren und veröffentlichen wir Spiele für genau die Menschen, die sie spielen, weiterempfehlen und mit an den Tisch bringen.

Jetzt abstimmen

Wenn ihr eure Favoriten unterstützen möchtet, könnt ihr beim Deutschen Spielepreis abstimmen und eure persönlichen Highlights des Jahres einreichen.

Wir freuen uns über jede Stimme und sind gespannt, welche Spiele es in diesem Jahr ganz nach oben schaffen.

Der Beitrag Deutscher Spielepreis 2026: Wir sind dabei erschien zuerst auf Elznir Games.

Von den Niederlanden bis Italien: europäische Spielekultur

30. Dezember 2025 um 17:17

Cannes, Berlin, Assen, Lucca – im Jahr 2025 habe ich nicht nur an der Spiel-des-Jahres-Zeremonie teilgenommen, sondern war auch bei den drei wichtigsten Jury-Awards außerhalb Deutschlands dabei. Der As d’Or wurde bereits im Februar an der Côte d’Azur vergeben. Im Herbst war ich bei der Verleihung des Nederlandse Spellenprijs in Assen und des Gioco dell’Anno in Lucca. Zudem habe ich die Gelegenheit genutzt, mir die länderspezifischen Spielekulturen anzuschauen. Meine Eindrücke habe ich in einem Artikel für die spielbox aufgeschrieben, der in der aktuellen Ausgabe erschienen ist, ein Bericht aus Cannes war bereits in der spielbox Nr. 2 zu lesen.

Lucca

Diskussion mit Cynthia Reberac (As d’Or) und Fabio Cambiaghi (Lucca Games Awards). Neben dem Sofa: Die Dolmetscherinnen sowie die Moderatoren Massimiliano Calimera und Matteo Boca.

Im Rahmen der Lucca Comics & Games wurde auf einem Panel über einen Vergleich der Spieleawards in Europa diskutiert. „Ich habe zwei Hüte auf“, sagte Cynthia Reberac. Sie leitet sowohl das Festival des Jeux in Cannes als auch die Jury des As d’Or – Jeu de l’Année, nimmt jedoch nicht an den Entscheidungen über die Spiele teil. Ein solche feste Verbindung zwischen dem Spiel des Jahres und der Spielemesse in Essen kennen wir nicht, allerdings gab es in den Anfangsjahren wichtige Berührungspunkte. Jürgen Herz, Mitbegründer der Jury und aus Essen stammend, trug maßgeblich dazu bei, dass die erste Preisverleihung 1979 in der Volkshochschule (VHS) der Ruhrgebietsstadt stattfinden konnte. Als 1983 die erste Spielemesse stattfinden sollte, die als Lesertreffen der im Vorwärts-Verlagshaus erscheinenden spielbox geplant war, trat er mit dem Vorschlag an den Chefredakteur heran, auch dieses Event in der Essener VHS durchzuführen, und knüpfte mit Erfolg die nötigen Verbindungen.

Lucca

Mit Giorgia Moroni, Presidente der Jury Gioco dell’Anno, Vieri Masseini, Stefano De Carolis und Samuele Tabellini. De Carolis von Giochi Uniti ist der italienische Verleger des Hans-im-Glück-Spiels Botanicus, dessen Autoren Masseini und Tabellini sind. Botanicus ist das Siegerspiel beim Gioco dell’Anno und in der Kennerspielkategorie des Nederlandse Spellenprijs.

In Italien ist der Gioco dell’Anno Teil der Lucca Comics & Games und ähnelt somit der Situation in Cannes, wie Fabio Cambiaghi in der Panel-Diskussion erzählte. Ein Unterschied ist, dass die italienische Jury mit Giordana Moroni eine eigene Vorsitzende hat und diese Tätigkeit nicht in Personalunion von der Messeleitung ausgeübt wird. Fabio Cambiaghi ist Vorsitzender der Jury der ebenfalls zu den Lucca Games Awards zählenden Auszeichnung für den Board Game Designer of the Year (und deren Jury ich als internationaler Vertreter angehöre).

Lucca

Das große Zelt der Lucca Games ist der größte Ausstellungsbereich des bedeutendsten popkulturellen Festivals Italiens. 2025 wurden auf der Lucca Comic & Games 280.000 zahlende Besucherinnen und Besucher gezählt.

Die französischen und italienischen Preisverleihungen finden jeweils im Rahmen einer festlichen Galaveranstaltung statt und sind fester Bestandteil des Festivals des Jeux beziehungsweise der Lucca Comics & Games. Beim Spellenprijs findet die Award-Zeremonie hingegen an wechselnden Orten in der niederländischen Provinz statt, zuletzt im Spielzeugmuseum in Terschuur und in der Spellenwereld in Assen. Das war aber nicht immer so, wie mir der Jury-Vorsitzende Niek Ederveen erzählte. Bis zur Corona-Pandemie wurde der Preis am Vorabend des Spellenspektakel vergeben, der großen niederländischen Spielemesse. Das war jedoch nicht besonders festlich, da zeitgleich an den Nachbarständen noch der Aufbau stattfand. Durch die vier Wochen früher terminierte Preisverleihung hätten die Verlage nun die Möglichkeit, sich vorzubereiten und die Siegerspiele auf der Utrechter Spielemesse angemessen zu präsentieren, so Ederveen.

Assen

Eine Ausstellung am Rande der Preisverleihung im Café und Museum Spellenwereld in Assen: 25 Jahre Nederlandse Spellenprijs.

Um den niederländischen Spielepreis zu finanzieren, erhebt die Jury von den Verlagen einen freiwilligen Beitrag von 125 Euro bei einer Teilnahme an der Preisverleihung und erhält Freiexemplare aller neun nominierten Spiele. Diese werden dann im Rahmen einer Lotterie auf dem Spellenspektakel in der Messe Utrecht verlost. Dort betreibt die Jury einen großen Stand, der ihr kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

Niek Ederveen, Vorsitzender der Jury des Nederlandse Spellenprijs, verlost die nominierten Spiele auf dem Spellenspektakel in Utrecht.

Der Nederlandse Spellenprijs wurde diesem Jahr 25 Jahre alt. Ursprünglich war der Preis eine Internetumfrage, für die eine Jury zuvor eine Auswahlliste zusammenstellte. Als der Bekanntheitsgrad des Preises größer wurde, begannen einzelne Verlage, gezielt zur Teilnahme zu mobilisieren. Da es zudem möglich war, mehrfach abzustimmen, litt die Glaubwürdigkeit des Ergebnisses. Erwin Broens war von Anfang an dabei und hat mitgeholfen, den Award auf ein Jurymodell umzustellen. Er erinnert sich noch gut daran, wie er sich damals während der Spiel in Essen mit deutschen Jurymitgliedern traf, um sich über die Arbeitsweise auszutauschen. Essen, die Hauptstadt des Brettspiels, liegt kaum mehr als 60 Kilometer hinter der Grenze. „Wir haben die Spiele immer schon auf Deutsch gespielt, bevor sie in den Niederlanden erschienen sind“, erinnert sich Erwin Broens.

Utrecht

Das Spellenspektakel im Jaarbeurs Utrecht ist mit 33.000 Besucherinnen und Besuchern die größte Spielemesse in Benelux.

Für den Gioco dell’Anno, der sich bei seiner Gründung ebenfalls am deutschen Vorbild orientierte, gilt Ähnliches. Zwar gibt es auch italienische Spiele von namhaften inländischen Verlage wie Cranio Creations, dV Games, GateOnGames oder Horrible Guild. Es dominieren jedoch die lokalisierten Spiele aus dem Ausland. „Sehr oft wurden einige Titel bereits vor ihrer Veröffentlichung in Italien in englischer oder deutscher Ausgabe getestet, da viele unserer Jurymitglieder an Veranstaltungen wie der Messe in Essen teilnehmen“, sagt Giordana Moroni, die Vorsitzende der italienischen Jury. Gleichwohl sei es wichtig, auch die italienische Ausgabe zu spielen, denn „die Lokalisierung ist ein wichtiger Faktor im Bewertungsprozess“.

Firenze

Frecciarossa, Eurostar, ICE, NS Intercity, ÖBB Nightjet, TGV inOui: Zwischen dem Ruhrgebiet und den europäischen Spielemessen und Preisverleihungen habe ich 2025 Tausende Bahnkilometer gesammelt.

Wer über das Spellenspektakel in Utrecht läuft, sieht, dass der dortige Spielemarkt noch stärker als in Deutschland, Frankreich oder Italien von lokalisierten Titeln dominiert wird, die zuvor bei ausländischen Verlagen erschienen sind. Niederländische Eigenproduktionen findet man nur selten. Wenn man die multinationalen Verlage Asmodee, Goliath und Jumbo außer Acht lässt, ist 999 Games der bedeutendste Aussteller der Messe in Utrecht. Niki Plijnaar ist bei dem Verlag als „Head of Procurement“ für den Erwerb und die Entwicklung der lokalisierten Spiele zuständig und hat deshalb Kontakte in viele Länder, etwa auch zu Giochi Uniti, dem für Lokalisierungen wichtigsten Verlag in Italien. Es ist für die beteiligten Verlage oft von Vorteil, wenn man sich abspricht und die einzelnen Länderausgaben gleichzeitig produziert werden, auch wenn die Märkte überall unterschiedlich funktionieren. In den Niederlanden ist das Brettspiel in der Gesellschaft vergleichsweise breit verankert. Das sei in Italien nicht der Fall, sagt Plijnaar. Da ein Teil ihrer Familie dort lebt, weiß sie: „In Italien findet das Leben im Freien statt.“

Mehr über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der niederländischer und italienischer Spielekultur sowie über die Preisverleihungen in Assen und Lucca könnt ihr in der spielbox Nr. 7 Dezember 2025–Januar 2026 nachlesen. » spielbox
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