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Bomb Busters Upgrade Kit: Lohnt sich der Zukauf?

31. Juli 2026 um 08:24
Bomb Busters Upgrade Kit: Lohnt sich der Zukauf?

Bomb Busters ist Spiel des Jahres 2025, der erste Titel eines japanischen Autors, der diese Auszeichnung erhält. Pegasus Spiele bringt dazu voraussichtlich im Oktober 2026 das Bomb Busters Upgrade Kit: ein Paket, das die Papp-Kabelsteine des Grundspiels gegen hochwertigere Acryl-Kabelsteine tauscht und elf neue Missionen mitliefert. Die entscheidende Frage für alle, die das Spiel schon im Regal haben: Lohnt sich dieser Zukauf?

Kurz eingeordnet: das Grundspiel

Bomb Busters von Hisashi Hayashi (deutsche Ausgabe bei Pegasus Spiele, Original: Cocktail Games) ist ein kooperatives Deduktionsspiel mit eingeschränkter Kommunikation. Vom selben Autor erscheint mit Circadia ein ruhiges Kartenspiel auf Deutsch. Zwei bis fünf Spielende bilden ein Team und entschärfen gemeinsam Bomben, indem sie aus knappen Hinweisen die richtige Reihenfolge der Kabel erschließen. Eine Partie dauert etwa 30 Minuten, das Grundspiel bringt 66 Missionen mit. Der Handel gibt die Altersfreigabe mit ab 10 Jahren an. Warum das Spiel im Sommer 2025 zum Spiel des Jahres wurde, lesen Sie in unserer Meldung zur Auszeichnung und in unserem Review zum Grundspiel.

Was im Upgrade Kit steckt

Das Upgrade Kit (international „The Pro Kit“) ist ein reines Material- und Missionspaket, kein eigenständiges Spiel. Es ersetzt die Papp-Kabelsteine durch Acryl-Kabelsteine im Mahjong-Stil, die ohne Halter aufrecht auf dem Tisch stehen. Laut der Produktseite von Pegasus Spiele umfasst das Set alle Kabel: 48 blaue, 11 rote und 11 gelbe Acryl-Kabelsteine, dazu 2 Stern-Kabelsteine und 3 Stoffbeutel für das Missions-Setup. Ergänzt wird das um 11 Missionskarten, 11 Regelkarten, ein Wertungsblatt und ein Regelheft.

Spielerisch bringt das Kit zwei Neuerungen: zwei neue Spezial-Kabel mit neuen Effekten, die sich laut Hersteller sowohl im Grundspiel als auch in der Erweiterung einsetzen lassen, sowie elf neue Missionen. Zusätzlich lassen sich alle 66 Missionen des Grundspiels mit dem neuen Material erneut spielen. Am Kern des Spiels ändert der Materialtausch nichts: Regeln und Ablauf bleiben, die Aufwertung liegt in Haptik und Optik sowie im Nachschub an Aufgaben.

Für wen lohnt sich das Upgrade Kit?

Die wichtigste Einschränkung zuerst: Sie brauchen das Grundspiel zwingend, das Kit funktioniert nicht allein. Für rund 24 Euro (Pegasus nennt eine UVP von 24,99 Euro, einzelne Händler listen 23,99 Euro) bekommen Sie griffigeres Material und Missionsnachschub. Wer Bomb Busters oft auf den Tisch bringt und die Papp-Kabelsteine gegen stehende Acryl-Kabelsteine tauschen möchte, findet hier ein klares Angebot. Die zwei neuen Spezial-Kabel und die elf zusätzlichen Missionen erweitern zudem den Spielinhalt spürbar.

Wer das Spiel nur gelegentlich spielt oder mit dem beiliegenden Material zufrieden ist, kann dagegen bedenkenlos verzichten: Am Spielgefühl im engeren Sinn ändert sich nichts, der Mehrwert ist vor allem haptischer und optischer Natur, ergänzt um die neuen Missionen.

Was offen bleibt

Einen eigenen Designer-Credit für das Upgrade Kit weisen Pegasus und Handel nicht aus. Hisashi Hayashi ist als Autor des Grundspiels belegt, für das Kit wird er nicht ausdrücklich als Gestalter genannt. Auch Spieleranzahl und Spielzeit gibt Pegasus auf der Produktseite nicht eigens an: Eine Handelsseite nennt zwei bis fünf Spielende und etwa 30 Minuten, also die Werte des Grundspiels. Einen eigenen Solo-Modus gibt es nicht, Bomb Busters ist ab zwei Spielenden ausgelegt, daran ändert auch das Kit nichts.

Auch ein festes Erscheinungsdatum steht noch nicht endgültig fest: Pegasus nennt voraussichtlich Oktober 2026, der Handel den 31. Oktober 2026.

Spiel des Jahres 2026 – Die Preisträger

Von: Paddy
27. Juli 2026 um 15:08
Spiel des Jahres

In der Schweiz fällt die Verleihung für das Spiel des Jahres immer in die Sommerferienzeit. Daher folgen hier ein wenig verspätet noch die Spiel des Jahres – Preisträger. Diese Spiele haben die Jury des gleichnamigen Vereins überzeugt. An der grossen

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Rebirth

In Rebirth wetteifert ihr als Clanoberhäupter um Einfluss in einem neu aufgebauten Schottland oder Irland. Wir haben das Kennerspiel des Jahres 2026 unter die Lupe genommen.

Rebirth von Reiner Knizia

Nach einer globalen Katastrophe liegt Schottland in Trümmern. Doch die Clans der Highlands haben ein Ziel: das Land im Einklang mit der Natur neu aufzubauen. In „Rebirth“ von Reiner Knizia übernehmen wir die Rolle dieser Clanoberhäupter und versuchen, mit taktischem Geschick Einfluss zu gewinnen. Auf einem farbenfrohen Spielplan platzieren wir Landschaftsplättchen, errichten Farmen, siedeln in Dörfern und wetteifern um die Kontrolle über Burgen und Kathedralen. Und das alles fühlt sich gleichzeitig entspannt und belohnend an.

Denn in Rebirth vergeht ein Zug wie im Flug. Ein Plättchen aus der Hand nehmen, überlegen, wo es am besten passt, platzieren und punkten. Klingt einfach, doch wer clever kombiniert, lässt punkteträchtige Kettenreaktionen entstehen: Vier zusammenhängende Nahrungsfarmen bringen nicht nur vier Punkte, sondern sichern vielleicht auch die Mehrheit an einer Burg. Liegt daneben eine Kathedrale, winkt zusätzlich eine Missionskarte, die weitere Punkte verspricht.

Welche Brettspiele erscheinen zur SPIEL 2026? Der Brettspielelust-KI-Chatbot weiß es: Befrag ihn zur aktuellen Vorschauliste von Board Game Geek und lass dir spannende Neuheiten zeigen!

Zum Chatbot

Variable Wertungen und Missionsziele

Im Laufe der Partie reiht sich Punkt an Punkt. Sofortpunkte für Ketten, Zwischenwertungen für Mehrheiten, Missionsziele für das Spielende. Wer zur Halbzeit zurückliegt, muss sich nicht sorgen: Der Spielplanrand zeigt oft plötzlich aufholende Spieler, denn fünf, acht oder gar dreizehn Punkte mit einem Plättchen sind keine Seltenheit. Besonders die Missionskarten entfalten zum Schluss ihr volles Potenzial. Wer viele Kathedralen errichtet hat, kann mit verdeckten oder offenen Missionszielen punkten. Auch jede Burg in der eigenen Farbe bringt nochmal fünf Punkte.

Doch Rebirth ist mehr als nur ein Punktesalat. Im Spiel enthalten sind zwei Varianten: Schottland für Einsteiger und Irland für Fortgeschrittene. Auf der schottischen Seite platzieren die Spieler reihum ihre Plättchen, bauen Energiestrukturen und Lebensmittelfarmen, sichern sich Hafenpunkte und versuchen, Einflusszonen um Burgen herum zu dominieren. Kathedralen, die an bestimmte Bedingungen geknüpft sind, liefern die begehrten Missionskarten. Diese bleiben geheim und führen zu langfristigen Strategien wie „Besitze die meisten Burgen“ oder „Erobere besonders viele mittlere Siedlungen“.

Zwei Karten: Schottland und Irland

Wer die Rückseite des Spielplans wählt, erkundet Irland und trifft auf neue taktische Elemente. Zwar bleibt das Grundprinzip gleich, doch die Missionskarten liegen nun fast ausschließlich offen aus. Acht davon werden zu Spielbeginn aufgedeckt, und wer eine passende Bedingung erfüllt, kann durch das Einsetzen einer Kathedrale Punkte kassieren. Hinzu kommen die runden Türme: vierzehn an der Zahl, verteilt über die Karte, die Boni wie Doppelzüge, Punkteexplosionen oder Zusatzkarten gewähren. Die Partie verläuft dadurch etwas weniger gemächlich als in Schottland. Der Blick schweift öfter über den Plan, um keine Gelegenheit zu verpassen. Dafür bietet Irland aber auch mehr Tiefgang und Anreiz für erfahrene Taktikerinnen.

Ob Schottland oder Irland: Rebirth gelingt das Kunststück, entspannte Spielzüge mit motivierendem Fortschritt zu verknüpfen. Jedes Plättchen zählt, jede Entscheidung fühlt sich bedeutend an. Die Aufmachung ist dabei ein Fest fürs Auge: Spielplan, Schachtelillustration, Spielsteine – alles ist mit keltischer Symbolik und viel Liebe zum Detail gestaltet.

Wir haben für diesen Test die englischsprachige Version gespielt. Auf Deutsch erschien Rebirth im vierten Quartal 2025 bei Frosted Games.

Token-Upgrade von TPRINTR:

Inzwischen haben wir uns das 3D-Token-Set und die Punktemarker-Türme von TPRINTR gegönnt. 148 gedruckte Plättchen plus 4 stapelbare Türme sind enthalten, alles sauber verarbeitet und in den passenden Farben des Spiels. So macht uns Rebirth gleich noch mehr Spaß!


Rebirth – Fazit unserer Rezension

Title

Rebirth ist ein elegantes Legespiel mit hoher Zugänglichkeit, motivierender Punktejagd und zwei Spielvarianten, die sowohl Familien als auch erfahrene Tüftler ansprechen.

Autoren: Reiner Knizia | Mighty Boards | 2024 | 2-4 Personen | ab 8 Jahren | bis 60 Minuten

Pro

  • Flüssige, angenehm schnelle Spielzüge
  • Konstantes Belohnungsgefühl durch häufige Punktegewinne
  • Zwei Spielvarianten mit unterschiedlichem Anspruch (Schottland & Irland)
  • Sehr guter Zugang auch für Familien und Gelegenheitsspieler

Contra

Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).


Der Beitrag Rebirth erschien zuerst auf .

Moon Colony Bloodbath

Von: ferengi
19. Juli 2026 um 19:06

Auf zum Mond

Die Spielidee hatte mich gleich in den Bann gezogen. Die Spieler erbauen jeder eine Kolonie auf dem Mond und kümmern sich um Essen, Minen, Schutzräume, sammeln Geld und freuen sich über eine wachsende Bevölkerung. Doch irgendwann kippt es und unsere Roboter wenden sich gegen uns und dezimieren die Bevölkerungen der Spieler. Wurde eine Bevölkerung ausgelöscht, endet das Spiel. Wer noch am meisten Überlebende hat, gewinnt das Spiel.

Der Grundmechanismus ist ein zentraler Kartenstapel, der immer wieder durchgespielt wird. Anfangs sind in dem Stapel vier Arbeit-Karten, mit denen wir unsere Aktionen ausführen. Aber auch zwei Problemkarten und zwei zufällige Twist-Karten. Mit den Twist-Karten können wir z.B. Ressourcen tauschen oder eine Aktion ausführen.

Problematisch sind aber die Problemkarten. Nicht ganz unerwartet. Hierüber kommen dann auch die Ereigniskarten mit in den Stapel, die dann später die Roboter gegen uns aktivieren. Und so wächst unser gemeinsamer Kartenstapel ständig weiter und wird immer wieder durchgespielt. Gut gelöst ist, dass wir alle die gleiche Aktion durchführen und somit gleichzeitig gespielt wird. Es entsteht also keine Totzeit. Zumindest wenn niemand zu lange an dem Zug grübelt.

Jeder Spieler hat einen identischen Satz an Vorteilskarten. Auch diese können wir über Aktionen in das zentrale Kartendeck bekommen und somit, immer wenn die Karte an der Reihe ist, einen exklusiven Vorteil erhalten.

Unsere Aktionsmöglichkeiten ergeben sich über die Arbeit-Karten. Auf dem Spielertableau sehen wir die fünf Möglichkeiten. Mit vieren erhalten wir die Ressourcen. Die fünfte Aktion „Bauen“ bringt die Gebäude ins Spiel. Hiervon hat man zu Spielbeginn zwei auf der Hand und man kann zusätzliche über die Aktion Forschen erhalten. Das Bauen der Gebäude kosten Geld, löst manchmal einen Soforteffekt aus, aber sorgt vor allem für permanente Vorteile. Außerdem leben in den Gebäuden Menschen und wenn die blutrünstigen Roboter bei uns Menschen killen und wir keine mehr im Vorrat haben, müssen wir die Gebäude abbauen und erhalten die auf den Gebäudekarten angeben Anzahl an Bevölkerung.

Meine Gebäudekarten: Oben links der Preis, oben rechts die inkludierte Bevölkerung. Darunter sind die Boni aufgeführt. Beim Schürfen in der Titan-Mine erhalten wir zusätzlich 4 Geld, können eine neue Karte ziehen und müssen eine ablegen.
Karten im zentralen Kartenstapel: Startkarte Arbeit, eine der unbeliebten Roboterkarten und eine Vorteilskarte für Dr. Brain
Mit der Zeit kommen immer mehr Ereigniskarten in den Kartenstapel, die in der Regel nie was Gutes bedeuten. Dafür sind Illustration und Texte aber lustig.

Fazit:

Ein wirklich schönes Spiel. Ein wenig Glück ist schon dabei, welche Gebäude man zu Spielbeginn oder beim Forschen erhält. Denn einige sind sehr teuer und man kann sie somit zu Spielbeginn gar nicht bauen, während Mitspieler vielleicht schon die ersten Kettenzüge aufbauen. Vielleicht hätte ein Draftingmechanismus zum Verteilen der Startgebäude oder eine Versteigerung es zu kompliziert gemacht, denn gerade Neulinge in dem Spiel können nicht abschätzen, welches Gebäude richtig gut ist. Die Regeln sind erfreulich übersichtlich, aber die Gebäunde und verschachtelten Abhängigkeiten machen das Blutbad dann schon sehr strategisch. Ich freue mich schon auf die nächste Runde.

Der Spieleautor Donald X. Vaccarino ist vor allem für seinem Erstwerk Dominion (Spiel des Jahres 2008) und Kingdom Builder (Spiel des Jahres 2012) bekannt. Für diese beiden Deckbuilder hat er auch zahlreiche Erweiterungen erstellt. 2026 war Moon Colony Bloodbath zum Kennerspiel des Jahres nominiert und unterlag Rebirth von Rainer Knizia.
Die Illustratoren werden hier eher selten erwähnt. Franz Vohwinkel hat seit 1968 mit 560 Einträgen bei Board Game Geek viele sehr bekannte Spiele grafisch gestaltet. Dazu zählen auch viele Spiele des Jahres, wie Drunter & Drüber, Mississippi Queen, Tikal, Hase und Igel (Neuauflage) und EXIT! sowie noch eine Vielzahl weiterer Schätze.

Stubenscore: 8,0 / 10


MOON COLONY BLOODBATH

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Brettspiel (getestet)

Kenner-Quiz: 6 Fragen zu Gewinnern des Preises „Spiel des Jahres“

18. Juli 2026 um 15:07

Willkommen beim ersten Kenner-Quiz! Dich erwarten zum Thema „Spiel des Jahres“ sechs Fragen, die unterschiedliche Herausforderungen an Dich stellen. Bei manchen Fragen gebe ich mehrere Antwortmöglichkeiten vor (Multiple Choice), bei anderen musst Du einen Spieletitel oder eine Jahreszahl eintippen. Oder vier Namen den richtigen Antworten zuordnen.

Gefällt Dir diese Art von Quiz? Dann lass es mich gerne wissen. Nun aber: Viel Spaß!

Dein Ergebnis ist

Die durchschnittliche Punktzahl beträgt 47%

0%

6 / 6

6. Wer bin ich?

Dieses Foto zeigt ein Detail eines prämierten Titels? Welches Spiel des Jahres wird hier gezeigt? Tippe den Namen ein.

Nein!

Aber sicher doch!

„Dorfromantik“ von Lukas Zach und Michael Palm gewann 2023.

5 / 6

5. Zuordnen

In welcher Reihenfolge haben die vier hier genannten Autoren das erste Mal den Preis „Spiel des Jahres“ gewonnen? Ordne jedem Namen eine Zahl zu. Überlege gut, denn sobald Du eine Antwort ausgewählt hast, ist diese eingeloggt.

1. Klaus Teuber
2. Reiner Knizia
3. Wolfgang Kramer
4. Alan R. Moon

Das stimmt leider nicht!

Stark!

Wolfgang Kramer gewann 1986 mit „Heimlich & Co.“. Klaus Teuber siegte 1988 mit „Barbarossa und die Rätselmeister“. Alan R. Moon feierte seinen ersten Erfolg 1998 mit „Elfenland“. Und 2008 holte sich Reiner Knizia mit „Keltis“ den roten Pöppel.

4 / 6

4. Passt nicht!

Drei Fotos zeigen Material aus ein und demselben Spiel. Das vierte Bild indes nicht. Welches Motiv gehört hier nicht dazu?

Schade!

Gut erkannt!

Drei Fotos zeigen Details aus „Die Siedler von Catan“, wie es 1995 bei der Auszeichnung noch hieß. Bild 1 ist ein Ausschnitt einer Siegpunktkarte, Bild 3 zeigt den Räuber in der Wüste und auf Bild 4 ist eine Stadt zu sehen. Bild 2 hat als Motiv eine Siedlung aus „Kingdom Builder“, das 2012 gewann.

3 / 6

3. Eine Antwort stimmt

Wie oft hatte Michael Kiesling schon gemeinsam mit Wolfgang Kramer den Preis „Spiel des Jahres“ gewonnen, ehe er im Jahr 2018 für „Azul“ ausgezeichnet wurde?

Leider vertippt!

Genau!

Wolfgang Kramer und Michael Kiesling wurden gemeinsam für „Tikal“ (1999) und „Torres“ (2000) ausgezeichnet.

2 / 6

2. Wann war’s?

In welchem Jahr wurde dieses Spiel mit dem Preis „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet? Tippe die vierstellige Jahreszahl ein.

Daneben getippt.

Exakt!

Das Spiel „Focus“ von Autor Sid Sackson erschien bei Parker und gewann den Titel im Jahr 1981.

1 / 6

1. Logisch

Erkennst Du ein Muster? Welches Spiel setzt die folgende Reihe logisch fort? Tippe den Spieletitel ein, für den das Fragezeichen steht.

1. Hase und Igel

2. Café International

3. Tikal

4. ?

Leider nein.

Hervorragend. Das stimmt!

„Hase und Igel“ gewann 1979 den Preis Spiel des Jahres. Zehn Jahre später folgte „Café International“ Und weitere zehn Jahre später war es dann „Tikal“. Gesucht war also das Spiel des Jahres 2009: „Dominion“.

Spiel des Jahres Logo

Wie gut kennst Du Dich mit den Spielen des Jahres aus?

Magic Maze

Von: ferengi
18. Juli 2026 um 10:50

Diebstahl im Einkaufszentrumlabyrinth

Kooperativ steuern wir vier Helden durch ein Einkaufszentrum, um Ausrüstungsgegenstände zu klauen und dann unbemerkt zu entkommen. Hierzu hat jeder Spieler Aktionsmöglichkeiten, die sich dann in Summe ergänzen.

So kann ein Spieler Helden nach Norden bewegen, ein anderer die Rolltreppe nutzen oder mit Erkunden das Labyrinth um eine weitere Karte erweitern. Es spielt also nicht jeder Spieler einen Helden, jeder kann jeden Helden steuern.

Vor Beginn des Spiels und nach bestimmten Aktionen dürfen wir uns kurz beraten, ansonsten muss aber jeder Spieler seine Aktion bei Bedarf intuitiv einsetzen. So oft und wann man möchte. Da die Zeit tickt, können hier auch hektische Momente entstehen, wenn alle darauf warten, dass ein Spieler einen Helden weiterbewegt oder die Spielzeit verlängert werden muss, bevor das Spiel beendet wird. Um Spieler anzustupsen gibt es die „Tu was“-Figur, die man dann dem Spieler hinstellt und der Spieler dann hoffentlich schnell merkt, was er zu tun hat. Das hebt aber auch den Stresslevel bei der Person, die nun von den anderen gesagt bekommt „Du musst was machen, wir warten nur auf Dich“. Das kann demotivierend sein, doch wenn man die Level dann geschafft hat ist man happy und letztendlich haben alles etwas zur Strategie gelernt. Hier merkt man schon, dass es wichtig ist, Anfänger im Spiel mitzunehmen und nicht gleich zu demotivieren.

Zu Beginn stehen die vier Helden auf dem Startfeld und warten, dass sie gezogen werden. Die drei Spieler haben jeweils eine blaue Aktionskarte und der Spieler rechts macht dann einen Zug „Roter Held ein Feld nach Norden.“
Ist ein Held an einem Randfeld kann er „erkunden“ (Lupe) und somit ein weiteres Labyrinthfeld ergänzen. Erst so entsteht eine größere Karte und so können dann auch erst die Aufgaben gelöst werden. Also die Ausrüstungsgegenstände aufnehmen und dann zum Ausgang laufen.

Fazit:

Das 2017 zum Spiel des Jahres nominierte Spiel bietet 17 Level in der Kampagne, in der immer neue Regeln ergänzt werden. So wird es nach kurzer Zeit schon komplex und auch etwas hektisch. Spiel des Jahres 2017 wurde Kingdomino. Mir gefallen beide Spiele, wobei Kingdomino deutlich stressfreier ist.

Doch wenn alle Spieler gleichschnell denken und im Flow sind ist das schon ein cooles Erlebnis. Und letztendlich ist es aber ja nur ein Spiel. Die Spieldauer ist durch die Uhr und der maximalen Verlängerungszeit vorgegeben: 3 bis 15 Minuten.

Stubenscore: 7,5 / 10


MAGIC MAZE

BoardGameGeek

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Brettspiel (getestet)

Der Brettspiel-„Oscar“ geht nach Indonesien – Dito!

15. Juli 2026 um 18:04

Kerstin Garefrekes, zweifache Fußball-Welt- und Europameisterin und heutige U23-Co-Trainerin beim DFB, öffnet auf der Bühne der nhow Berlin Music Hall den roten Umschlag und verkündet den Sieger: Martin Ang und sein Spiel Dito! Damit wird zum ersten Mal ein Titel aus einem Land des globalen Südens zum Spiel des Jahres gekürt.

Siegerteams

Sieger mit Holzpöppel: Reiner Knizia, Martin Ang und Florian Sirieix.

» Radio Bayern 2: Warum Brettspiele weiter boomen
» Frankfurter Allgemeine: „Dito“ ist „Spiel des Jahres“ 2026
» Hannoversche Allgemeine: Indonesier gewinnt Auszeichnung „Spiel des Jahres“

Martin Ang ist Indonesier, kommt aus der Dreimillionenstadt Surabaya und hat das Wortassoziationsspiel unter dem Namen Jinxo in seinem Kleinstverlag Tabletoys herausgebracht. Laut Ang ist Indonesien ein Land ohne große Affinität zu Brettspielen. Selbst mit einem einfachen Partyspiel sei es schwierig, viele Menschen zu erreichen. Als Ang nach der Preisverleihung berichtet, wie viele Glückwünsche er aus seiner Heimat erhalten hat, fragt Jurysprecherin Maren Hoffmann noch einmal nach: „Habe ich das richtig verstanden, dass deine Eltern das Spiel noch nie gespielt haben?“ Ang bestätigt: Für Indonesierinnen und Indonesier seiner Elterngeneration sei es schwer vorstellbar, ein modernes Brettspiel zu spielen.

Garefrekes, Schrapers

Die Frankfurterin Kerstin Garefrekes ist begeisterte Brettspielerin und öffnet den Umschlag mit dem Spiel des Jahres 2026.

Der Münchner Reiner Knizia war 1992 mit Quo Vadis erstmals für das Spiel des Jahres nominiert. 2008 gelang ihm mit dem Spiel des Jahres Keltis und dem Kinderspiel des Jahres Wer war’s? das Double. Ein Triple war damals noch nicht möglich – den Begriff und die Auszeichnung „Kennerspiel“ erfand die Jury erst drei Jahre später.

Rapp, Schrapers

Carol Rapp ist Chefin der Spiel Essen und verkündet Rebirth als Kennerspiel des Jahres.

Nun aber öffnet Carol Rapp, Chefin der Spiel Essen – der weltgrößten Brettspielmesse –, den anthrazitfarbenen Umschlag. In diesem Moment weiß Knizia: Seine Award-Sammlung ist komplett. Rebirth, im englischen Original beim maltesischen Verlag Mighty Boards erschienen, ist Kennerspiel des Jahres. Später erzählte Knizia, der viele Jahre in England lebte, dass er schon immer ein Spiel über dieses Land machen wollte. Doch aus seinem ersten Spiel habe der Verlag Tadsch Mahal gemacht und aus seinem zweiten Englandspiel sei Sumatra geworden. Nun habe es mit dem in Schottland angesiedelten Rebirth immerhin geklappt, dass er ein britisches Thema umsetzen konnte.

Schlewinski und 2 Schüler

Spiel-des-Jahres-Vize Christoph Schlewinski sowie die Schüler Joshua Mohn und Johannes Gorn präsentieren das Kinderspiel des Jahres.

Den Sieger bei den Kinderspielen verkündet der Schüler Joshua Mohn aus Halle: Die Insel der Mookies. Autor ist Florian Sirieix aus Montpellier. Das Spiel ist zuerst unter dem Titel L’île des Mookies im kanadischen Verlag Scorpion Masqué erschienen. Auf der Bühne erzählt Sirieix, dass er das Spiel für seinen damals vierjährigen Sohn Robin entwickelt habe. Dieser wollte Pokémon spielen, war dafür aber zu klein. So sei ein altersgerechtes Zwei-Personen-Spiel entstanden, bei dem die Kinder Geister sammeln und ihnen auf einem Plakat Namen geben dürfen – diese Idee stammte von seinem Sohn.

Spiel des Jahres 2026 - Persönliche Eindrücke von der Verleihung

13. Juli 2026 um 22:23

Gestern wurden in Berlin die Preise für Kinderspiele, Kennerspiele und Spiele des Jahres verliehen. Viele von euch dürften im Livestream oder gar vor Ort dabei gewesen sein. Auf eine Auflistung der Gewinnertitel verzichte ich daher. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern und der Neuigkeitswert wäre wahrlich gering.Ich schreibe trotzdem, denn ich war erstmals dabei und habe ein paar Gedanken…

Quelle

Drunter & Drüber

Von: ferengi
13. Juli 2026 um 17:42

Spiel des Jahres 1991 (vor 35 Jahren)

Nachdem mit Dito! gerade das Spiel des Jahres 2026 gekührt wurde, möchte ich in eine Zeitreise 35 Jahre in die Vergangheit starten.

Heute noch so aktuell wie damals: Bauen können wir in Deutschland nicht. Damals haben die Schildbürger in ihrer Stadt nur verrückte Gebäude gebaut. Leider wurden die Straßen, Stadtmauern und der Fluß vergessen. Jeder Spieler zieht geheim eine Karte mit einer Gebäudetyp (Feuerwehr, Rathaus …), für den man später Siegpunkte bekommt. Dann bekommt jeder zufällige 1er-, 2er- und 3er-Geländebauteile für Straßen, Stadtmauern und den Fluß.

Das Spielbrett mit den zu überbauenden Gebäuden. Mit dem Bau der Straßen, Mauern und Fluß starten wir in den vier Ecken

Und nun bauen und überbauen wir reihum das Stadtgebiet mit Fluß-, Mauer- und Straßenstücken. Zeigt man hierbei zu offensichtlich, welchen Gebäudetyp man für seine Siegpunkte gezogen hat, werden die anderen Spieler diese Gebäude überbauen. Da unsere Geländebauteile zufällig verteilt wurden, kann es vorkommen, dass man eine Geländeart nicht so gut bauen kann und man beispielsweise gar nicht verhindern kann, dass der Fluß in Richtung meines 5er-Gebäudes gelegt wird. Und so ist bluffen und taktieren angesagt.

Wenn ein Toilettenhaus überbaut werden soll, dann stimmen alle darüber ab, ob dies zulässig ist. Hieran sieht man schon, wer den Überbau verhindern möchte, da ein Zielgebäude in der Nähe ist …
Im Laufe des Spiels rücken die Baumeister immer weiter vor und wer den Weg zu seinen Gebäuden zu verhindern weiß, lässt sie einfach in die falsche Richtung oder eine Sackgasse abbiegen

Fazit:

Klaus Teubner ist 1995 für die Siedler von Catan richtig berühmt geworden. Er hat mit Barbarossa (1988), Adel verpflichtet (1990), Drunter & Drüber (1991) und eben Catan (1995) gleich viermal den Spiel des Jahres – Preis erhalten. Bei einem Blick auf die Nominierungsliste 1991 war Drunter & Drüber wirklich das beste Spiel. Aber insgesamt war 1991 ein schwacher Jahrgang.

Optisch ist dieses Spiel aus den 90er Jahren mit der unbunten Anleitung schlecht gealtert. Mit vier Personen ist das Spielprinzip dann aber dann doch sehr interaktiv und macht Spaß. Heutzutage es noch einmal wieder zu spielen war ok, da die Regeln auch schnell erlernt sind. Aber oft wird es sicher nicht mehr auf den Tisch kommen.

Stubenscore: 7,0 / 10


DRUNTER & DRÜBER

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Brettspiel (getestet)

JinxO wins 2026 Spiel des Jahres, Rebirth secures historic triple for Reiner Knizia

13. Juli 2026 um 16:11

Word association party game JinxO has been crowned the winner of this year’s hugely influential Spiel des Jahres award, on a night which also saw legendary game designer Reiner Knizia make history with his Kennerspiel award win.

Martin Ang’s design won over the judges ahead of Corey Konieczka’s Cozy Stickerville and Markus Slawitscheck’s Morty Sorty Magic Shop, becoming only the fourth word-focused game to win the 47-year-old prize after Barbarossa, Codenames and Just One.

JinxO’s win brings an end to a three-year run of cooperative games taking home the Spiel des Jahres prize, in the shape of Dorfromantik: The Board Game, Sky Team and Bomb Busters.

Indonesia-based Ang’s victory underscored the growing internationality of the venerable German award, which until last year’s triumph by Hisashi Hayashi’s Bomb Busters had never been won by an Asian designer.

The 2026 ceremony also delivered a historic first for veteran designer Reiner Knizia, whose tile-laying title Rebirth claimed the higher complexity Kennerspiel des Jahres prize.

JinxO designer Martin Ang with his Spiel des Jahres award || Photo Credit: Spiel des Jahres

That win made Knizia the first designer in history to complete the full set of Spiel des Jahres, Kinderspiel des Jahres and Kennerspiel des Jahres wins, having previously picked up awards for Keltis and the children-focused Whoowasit? in 2008.

Morty Sorty Magic Shop designer Markus Slawitscheck narrowly missed matching that feat this year after finishing runner up to JinxO, following his 2023 Kennerspiel victory with Challengers! and 2024 Kinderspiel win for Magic Keys.

Rebirth contended with Michael Palm and Lukas Zach design Boss Fighters QR and Donald X Vaccarino’s Moon Colony Bloodbath in the final for this year’s Kennerspiel.

The children-focused Kinderspiel award this year was won by Florian Sirieix’s Mooki Island, ahead of his co-design with Benoit Turpin, Boo Party, and Verflixt Verzaubert, a localisation of Thomas Dagenais-Lespérance’s Mimose & Sam et le Voleur de Fruits.

Winning the Spiel des Jahres can transform the fortunes of games, designers and publishers alike, with Pegasus Spiele co-founder Karsten Esser previously telling BoardGameWire the award can increase sales by 10 to 20 times in the months following the ceremony, thanks to huge exposure in Germany’s mainstream retail market ahead of Christmas.

Receiving his trophy at the ceremony in Berlin, Ang thanked Swiss publisher Game Factory “for really believing in Dito! [the German-language localisation of JinxO] and in us”.

JinxO || Photo Credit: Tabletoys Games

He dedicated the victory to supporters across Asia, adding: “Thank you also to all the friends and publishers from Asia, especially from southeast Asia… finally we made it, and this is all for you also.”

Speaking separately during the ceremony, Ang said the game’s origins lay in Indonesia’s enthusiasm for social games.

“We made a party game because in Indonesia people really love to play party games,” he said. “It’s really famous in Indonesia right now and a lot of people like it, even the gamers also like it.”

Spiel des Jahres Association chairman Harald Schrapers said Ang’s success reflected the awards’ increasingly international reach.

He said, “We have had nominees from Japan and New Zealand in past years, but we always had a blind spot on the world map. We have never had a nominated author from the global south here on stage, and we are very proud of our Indonesian game author.

“Maybe there will also be a game from Africa or South America in the future. That is the great thing about playing – we play the same games here in Germany as they play in Indonesia.”

That geographic expansion has not been similarly reflected in the gender of nominated designers, however, with non-male designers once again heavily underrepresented.

The Spiel des Jahres jury looked at a record 571 games for this year’s awards – but just 2.3% of those games were from women designers, with male creators making up 94% of the cohort, and the rest being designed by mixed teams.

That figure has barely moved in recent years, having stood at 2% in 2025 and 2.6% in 2024 – an ongoing lack of diversity highlighted in great detail in this excellent feature by Wargamer’s Mollie Russell earlier this year.

The 440 titles reviewed across the Spiel and Kennerspiel categories was up 14% on last year, while the 92 games considered for the Kinderspiel marked a roughly 50% rise compared to the 61 from 2025. Another 39 titles were considered by judges across both the Spiel and Kinderspiel awards.

Number of games reviewed in recent Spiel des Jahres years – red is Spiel and Kennerspiel, blue is Kinderspiel, and purple is games which span both segments

JinxO’s victory marked a milestone for Zurich-based publisher Game Factory, which claimed its first Spiel des Jahres 18 years after being founded.

Game Factory previously won the Kinderspiel category with Magic Keys in 2024, and was also shortlisted for this year’s Kinderspiel through Verflixt Verzaubert.

The publisher had picked up a nominated for the Kennerspiel last year with viking-themed resource gathering game Looot.

Reiner Knizia’s win with Rebirth provided Germany publisher Frosted Games back-to-back Kennerspiel victories, having triumphed last year with its localisation of Endeavor: Deep Sea.

Accepting the award, Knizia – dressed in a kilt and tartans to reflect the Scottish map in Rebirth – paid tribute to his wife Margaret, whom he described as “the love of my life” and thanked for “giving me the space to fill my life with games”, before highlighting the importance of playtesters in modern game development.

Rebirth designer Reiner Knizia || Photo Credit: Spiel des Jahres

“Developing games, you cannot do alone,” he said. “You can’t develop games without playing them. No matter how much experience you have, you have to play, play, play.”

He added that his Munich testing group had made “a very significant contribution” to the game, saying playtesters should not be underestimated because “without them nothing is possible”.

Knizia also praised Rebirth’s graphic designers, who he said made a major contribution to designing the game – “it is about haptics, it is about the visuals” – and the game’s original, Malta-based publisher Mighty Boards.

He said, “We are not publishers, we create one handmade prototype, and then we need somebody who puts this into practice very professionally and who makes the game even better.

“And now you will ask me, ‘why do you then pick a publisher on Malta? What can they sell on Malta?’ Well, today things are different, today we have many localisation partners across the world – that said, it doesn’t really matter where the original publishing house is located.”

Knizia closed his long speech by urging players not to overlook the other nominees.

“In the end, it doesn’t matter who wins, because we carry the message about good games out to the people,” he said.

“There has to be one on top, but the top is amongst equals… Buy the other games, play them and honour the authors and all the contributors as much as the winners.”

The 2025 Spiel des Jahres Awards longlists:

Spiel des Jahres

WINNER: JinxO – designed by Martin Ang (Published by Game Factory / Tabletoys Games)

Nominated: Cozy Stickerville – Corey Konieczka (Unexpected Games)
Nominated: Morty Sorty Magic Shop – Markus Slawitscheck (Schmidt Spiele)

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Take Time by Alexi Piovesan and Julien Prothière (Libellud)
Toriki by Wojciech Grajkowski (Mirakulus / Lucky Duck Games)
Toy Battle by Paolo Mori and Alessandro Zucchini (Repos Production)
Wilmot’s Warehouse by David King, Ricky Haggett and Richard Hogg (CMYK)

Kennerspiel des Jahres

WINNER: Rebirth – Reiner Knizia (Frosted Games / Mighty Boards)

Nominated: Boss Fighters QR – Michael Palm and Lukas Zach (Pegasus Spiele)
Nominated: Moon Colony Bloodbath – Donald X Vaccarino (Alea / Rio Grande Games)

Recommended
Artengarten (Sanctuary) by Mathias Wigge (Feuerland / Capstone Games)
Frosted Blooms by Bruno Cathala and Ludovic Maublanc (Elznir Games / Synapses Games)
Grundstein von Metropolis (Foundations of Metropolis) by Emerson Matsuuchi (Kobold Spieleverlag / Arcane Wonders)
Tag Team by Gricha German and Corentin Lebrat (Kosmos / Scorpion Masqué)

Kinderspiel des Jahres

WINNER: Mooki Island – Florian Sirieix (Kosmos / Scorpion Masqué)

Nominated: BOO PARTY -Florian Sirieix and Benoit Turpin (Loki)
Nominated: Verflixt verzaubert – Thomas Dagenais-Lespérance (Game Factory / Locomuse)

Recommended
Kleiner Stinker (Little Stinker) by Elan Lee, Ken Gruhl and Quentin Weir (Kitten Games)
Magische Spiegel (Half-and-Seek) by Kseniya Kuznetsova (Ravensburger / Red Cat Games)
Paleolino by Marco Teubner and Peter Rustemeyer (Hans im Glück)

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Kinderspiel des Jahres 2026: Die Insel der Mookies gewinnt

12. Juli 2026 um 22:47
Kinderspiel des Jahres 2026: Die Insel der Mookies gewinnt

Der wichtigste deutsche Preis für Kinderspiele ist vergeben: Kinderspiel des Jahres 2026 ist Die Insel der Mookies, ein reines Zwei-Personen-Spiel von Florian Sirieix, das bei Kosmos erscheint. Die Jury krönt damit einen Titel, der Kindern ab vier Jahren an sehr einfachen Regeln zeigt, wie ein Mehrheiten-Sammelspiel funktioniert.

Nach Angaben des Vereins Spiel des Jahres fiel die Entscheidung am 12. Juli 2026. Der Preis reiht sich in einen ohnehin starken Jahrgang ein: Aus 571 gesichteten Titeln wählte der Verein neun Spiele in drei Kategorien aus, so viele Nominierungen wie nie zuvor in 47 Jahren.

Die Insel der Mookies: Was das Spiel tut

Die Insel der Mookies (Originaltitel L'île des Mookies, international Mooki Island) ist ein Sammelspiel für genau zwei Personen. Jede Partie dauert rund zehn Minuten. Die Werte ab vier Jahren und rund zehn Minuten sind die Verlagsangaben; für ein erstes Kartenspiel am Familientisch sind sie realistisch, eine Partie ist schnell erklärt und ebenso schnell gespielt. Der Ablauf bleibt bewusst schlicht: Beide Spielenden nehmen abwechselnd eine offen ausliegende Karte und legen sie vor sich ab. Ziel ist es, von den Mookie-Familien jeweils die Mehrheit zu sammeln und so Trophäen zu gewinnen. Wer die seltenen legendären Mookie-Karten ergattert, verschafft sich einen Vorteil, muss dabei aber die Spinnen-Karte im Blick behalten, die einem Kind einen Streich spielen kann.

Mechanisch verbindet der Titel offenes Drafting mit Mehrheiten- und Set-Sammeln, ergänzt um ein Memory-Element und einen kleinen Take-That-Moment über die Spinne. Alltagssatz für den Familientisch: Das Kind zieht reihum Karten, merkt sich, wer welche Mookie-Familien gesammelt hat, und versucht, am Ende von möglichst vielen Familien die meisten Karten zu haben; die Spinne darf zwischendurch ein bisschen ärgern. Über die einfachen Regeln lernen jüngere Kinder Schritt für Schritt, wie ein Mehrheiten-Sammelspiel tickt, und werden mit jeder Partie ein Stück taktischer. Die BoardGameGeek-Komplexität liegt bei 1,0 von 5, also am unteren Ende der Skala.

Weil Die Insel der Mookies bewusst für genau zwei Personen gebaut ist, spielt in Familien mit mehreren Kindern immer nur eines mit; die anderen schauen zu oder sind in der nächsten Partie an der Reihe. Bei rund zehn Minuten pro Runde ist der Wechsel aber schnell gemacht.

Eckdaten:

  • Spieleranzahl: 2 (reines Zwei-Personen-Spiel)
  • Spieldauer: rund 10 Minuten
  • Alter: ab 4 Jahren
  • Komplexität: 1,0 von 5 (BoardGameGeek)
  • Autor: Florian Sirieix
  • Illustration: Seppyo (Mélanie Bardin)
  • Verlage: Kosmos (deutsche Ausgabe), Le Scorpion Masqué (Originalausgabe)

International hat der Titel bereits eine zweite Auszeichnung: Beim französischen As d'Or 2026 wurde Die Insel der Mookies als bestes Kinderspiel prämiert.

Ein frankophoner Jahrgang

Der Blick auf die Nominierten zeigt eine Auffälligkeit: Die Autoren stammen durchweg aus dem frankophonen Raum. Florian Sirieix ist mit zwei Titeln vertreten und kommt wie sein Buh-Party-Mitautor Benoit Turpin aus Frankreich; Thomas Dagenais-Lespérance, Autor von Verflixt Verzaubert, sitzt in Montreal (Québec). Dass der Sieger ein reines Zwei-Personen-Spiel ist, ordnet Juror Christoph Schlewinski laut Verein als Merkmal eines kreativen Jahrgangs ein, in dem mehr Spiele für jüngere Kinder und mehr Auswahl zusammenkamen.

Die weiteren Nominierten zum Kinderspiel des Jahres 2026

Neben dem Sieger standen zwei Titel auf der Nominierungsliste. Buh Party stammt ebenfalls von Florian Sirieix, gemeinsam mit Benoit Turpin, und erscheint bei Loki. Verflixt Verzaubert kommt von Thomas Dagenais-Lespérance und erscheint bei Game Factory.

Die Empfehlungsliste

Drei weitere Spiele hat die Jury zur Empfehlungsliste hinzugefügt: Kleiner Stinker (Exploding Kittens), Magische Spiegel von Kseniya Kuznetsova (Ravensburger) sowie Paleolino von Marco Teubner (Hans im Glück).

Stimmen von der Verleihung

Bei der Preisverleihung erzählte Autor Florian Sirieix, er habe die Idee zu dem Spiel für seinen Sohn entwickelt; als Inspiration nennt er Sammelkartenspiele. Angekündigt ist demnach bereits ein zweites Mookies-Spiel, das ein anderer Autor verantwortet. (Diese Aussagen sind O-Töne der Preisverleihung.)

Die Jury

Über das Kinderspiel des Jahres entscheidet eine eigene Jury: Johanna France, Stefan Gohlisch und Christoph Schlewinski, ergänzt um die vier Beiräte des Jahrgangs Kristina Hartleb, Henning Jansen, Mandy Kümmerle und Jennifer Müller.

Einordnung

Der Preis setzt eine Linie fort, die schon der Vorgänger andeutete: 2025 hatte Topp die Torte (Schmidt Spiele) den Titel geholt. Mit Die Insel der Mookies gewinnt nun ein Spiel, das bewusst auf zwei Personen und sehr junge Mitspielende zugeschnitten ist und den Einstieg in ein taktisches Prinzip mit minimalen Regeln schafft.

Spiel des Jahres 2026: Dito! gewinnt den wichtigsten deutschen Brettspielpreis

12. Juli 2026 um 22:42
Spiel des Jahres 2026: Dito! gewinnt den wichtigsten deutschen Brettspielpreis

Dito! ist Spiel des Jahres 2026. Die Jury verkündete ihre Entscheidung am 12. Juli 2026 und zeichnete damit ein Assoziations-Partyspiel von Autor Martin Ang aus, das beim Verlag Game Factory erscheint. Die Begründung der Jury bringt den Reiz des Spiels auf den Punkt: Gespielt wird zwar gegeneinander, gewinnen kann aber nur, wer sich gut auf die Gedankenwelt der anderen einlässt.

Was Dito! ausmacht

Dito! ist ein Partyspiel für 3 bis 7 Personen ab 10 Jahren, eine Partie dauert rund 30 Minuten. Faktenwissen braucht es dafür nicht, gefragt ist Einfühlungsvermögen: Sie versuchen zu erraten, welche Begriffe den Mitspielenden zu einer Kategorie einfallen.

Dito! auf einen Blick

  • Spieleranzahl: 3 bis 7 Personen
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Dauer: rund 30 Minuten
  • Autor: Martin Ang
  • Verlag: Game Factory
  • Genre: Assoziations-Partyspiel

So läuft eine Runde ab. Aus zwei Optionen wählt die Gruppe eine Kategorie. Anschließend notiert jede Person Begriffe in einem Drei-mal-drei-Raster, also in einem Feld aus 3 x 3 Kästchen. Alle schreiben gleichzeitig, niemand scheidet aus. Ziel ist es, möglichst dieselben Begriffe zu treffen wie die anderen. Wer Reihen und Spalten des Rasters füllt, sammelt Punkte. Belohnt wird also nicht, wer die originellste Antwort findet, sondern wer die Perspektive der Runde am besten trifft.

Bemerkenswert ist auch die Herkunft des Autors: Martin Ang stammt aus Indonesien. Bei der Verleihung wurde eigens hervorgehoben, dass mit ihm erstmals ein Preisträger aus dem globalen Süden ausgezeichnet wird.

Die Begründung der Jury

Die Jury hebt hervor, dass Dito! ein Wettbewerbsspiel ist, das ohne echte Konfrontation auskommt. Zwar spiele man gegeneinander, doch der Erfolg hänge daran, wie gut man sich in die Assoziationswelten der Mitspielenden hineinversetze. Taktisches Geschick und das Verständnis für andere Sichtweisen zählten mehr als reines Wissen. Genau diese Mischung mache Dito! am Tisch zugänglich und zugleich reizvoll.

Die weiteren Nominierten zum Spiel des Jahres 2026

Neben Dito! standen zwei weitere Titel auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2026:

  • Cozy Sticker Ville (Autor: Corey Konieczka, Verlag: Unexpected Games)
  • Morty Sorty Magic Shop (Autor: Markus Slawitscheck, Verlag: Schmidt Spiele)

Die Empfehlungsliste

Die Jury sprach außerdem sechs Empfehlungen aus:

  • Hot Streak (Jon Perry, Strohmann Games)
  • Meister Makatsu (Reiner Knizia, Amigo)
  • Take Time (Alexi Piovesan und Julien Prothière, Asmodee)
  • Toriki (Wojciech Grajkowski, Mirakulus)
  • Toy Battle (Paolo Mori und Alessandro Zucchini, REPOS)
  • Wilmot's Warehouse (Ricky Haggett, Richard Hogg und David King, Asmodee)

Einordnung: die anderen Preise des Abends

Beim selben Festakt vergab die Jury auch die beiden Schwesterpreise. Kennerspiel des Jahres 2026 wurde Rebirth von Reiner Knizia (Frosted Games). Kinderspiel des Jahres 2026 wurde Die Insel der Mookies von Florian Sirieix (Kosmos, Originalausgabe bei Scorpion Masqué).

Dito! tritt die Nachfolge von Bomb Busters an, dem Spiel des Jahres 2025.

Kennerspiel des Jahres 2026: Rebirth von Knizia gewinnt

12. Juli 2026 um 22:38
Kennerspiel des Jahres 2026: Rebirth von Knizia gewinnt

„Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit“ von Reiner Knizia (Frosted Games) ist Kennerspiel des Jahres 2026. Die Jury Spiel des Jahres gab die Auszeichnung am 12. Juli 2026 in Berlin bekannt, und der Sieg hat historisches Gewicht: Knizia holt damit als erster Autor überhaupt im Laufe seiner Karriere alle drei roten Pöppel der Jury.

Ein Triple, das es so noch nie gab

Reiner Knizia hat in den vergangenen Jahrzehnten fast jeden Preis der Branche gewonnen, doch dieser Erfolg ist einzigartig. Mit dem Kennerspiel des Jahres 2026 komplettiert er als erster Autor das Triple aus allen drei Auszeichnungen der Jury: Spiel des Jahres, Kinderspiel des Jahres und nun Kennerspiel des Jahres. Kein anderer Autor hat bislang alle drei Titel im Regal.

Was „Rebirth“ auf dem Tisch tut

„Rebirth“ ist ein bewusst zugänglicher Kennertitel, ein „leichter“ Knizia: Das BGG-Gewicht liegt bei 2,0 von 5, also ein niedriger Komplexitätswert auf einer Skala bis 5. Gespielt wird zu zweit bis zu viert, eine Partie dauert 45 bis 60 Minuten, das Alter ist mit ab 10 Jahren angegeben. Erste Partien und ungeübte Runden liegen dabei realistisch eher am oberen Ende dieser Spanne oder etwas darüber. Einen Solo-Modus bietet „Rebirth“ nicht; das Spiel ist auf 2 bis 4 Spielende ausgelegt.

Im Kern ist es ein Legespiel. Sie ziehen pro Zug ein Plättchen aus Ihrem eigenen Vorrat und platzieren es auf einem Hexfeld-Plan (Tile Placement), meist folgt sofort eine Wertung. Über Gebietsmehrheiten (Area Majority), Aufträge und Endwertungs-Boni entsteht aus einer schlichten Grundregel wachsende taktische Tiefe. In Knizias Werk steht „Rebirth“ damit weniger für einen radikal neuen Mechanismus als für die elegante Verdichtung vertrauter Muster aus Mehrheiten und Legen, sauber austariert zu einer Regel, die schnell erklärt ist. Der Reiz entsteht dabei weniger aus solitärem Punkteoptimieren als aus dem offenen Wettlauf am Tisch: Timing und der Druck der Gebietsmehrheiten zwingen Sie, laufend auf die Züge der Mitspielenden zu reagieren. Erst danach kommt das Thema ins Spiel: Nach einer Reihe von Katastrophen bauen die Spielenden die Zivilisation im Einklang mit der Natur wieder auf. Die Einsteigerseite zeigt eine Karte Schottlands, die anspruchsvollere Kennerseite spielt in Irland.

Die deutsche Ausgabe erscheint bei Frosted Games und ist bereits erhältlich; BGG führt die deutschsprachige Ausgabe mit Erscheinungsjahr 2025. Der Originalverlag ist Mighty Boards.

Die weiteren Nominierten

Neben „Rebirth“ standen zwei Titel auf der Nominierungsliste für das Kennerspiel des Jahres:

Die Empfehlungsliste

Die Jury führt zusätzlich vier Titel auf ihrer Empfehlungsliste im Kennersegment:

  • Artengarten (Matthias Wigge / Feuerland)
  • Frosted Blooms (Bruno Cathala, Ludovic Maublanc / Elznir Games)
  • Grundstein von Metropolis (Emerson Matsuuchi / Kobold)
  • Tag Team (Gricha German, Corentin Lebrat / Kosmos)

Zweiter Kennerspiel-Sieg in Folge für Frosted Games

Der Sieg von „Rebirth“ schreibt auch eine Verlagsgeschichte fort. Bereits im Vorjahr ging das Kennerspiel des Jahres an einen Titel von Frosted Games: 2025 gewann „Endeavor: Die Tiefsee“ (Frosted Games / Board Game Circus). Damit holt Frosted Games den Preis zum zweiten Mal in Folge.

Jury-Sprecher Harald Schrapers ordnete den aktuellen Jahrgang bei der Verleihung ein: Einen eindeutigen inhaltlichen Trend erkenne die Jury derzeit nicht, wohl aber ein deutliches Wachstum in der schieren Anzahl der Neuerscheinungen, ein Rekordjahr also der Menge nach. Begleitet wurde die Preisverleihung erneut von der Aktion „Spielend für Toleranz“, in deren Rahmen 370 Spielepakete versandt wurden.

Auf der Bühne gaben die Nominierten Einblicke in ihre Spiele: Knizia beschrieb das Thema von „Rebirth“ als eine Zivilisation, die sich auf alte Werte zurückbesinnt. Donald X. Vaccarino betonte, „Moon Colony Bloodbath“ sei Science-Fiction und kein Abbild der Realität. Michael Palm und Lukas Zach verorteten „Boss Fighters QR“ in der Tradition des klassischen Rollenspiels.

Brettspiel Preis – Spiel des Jahres 2026 – Gewinner: Dito!

12. Juli 2026 um 19:44

Das Brettspiel der Saison ist gekürt. Der Spiel des Jahres Preisträger für 2026 ist Dito! (Game Factory) und tritt die Nachfolge von Bomb Busters / Pegasus aus dem Vorjahr an. Erstmalig gewinnt ein Autor aus Indonesien den begehrtesten Preis der Zunft. Meine Glückwünsche gehen an die Beteiligten. Spiel des Jahres 2026 Dito! (Martin Ang / Game […]

Brettspiel Preis – Kennerspiel des Jahres 2026 – Gewinner: Rebirth

12. Juli 2026 um 19:04

Das beste Brettspiel für Kenner steht fest. Die Jury Spiel des Jahres zeichnet 2026 das Spiel Rebirth von Frosted Games bzw. Mighty Board Games aus. Es tritt die Nachfolge des Siegers von 2025 Endeavor die Tiefsee (Frosted Games / Board Game Circus) an. Unsere Glückwünsche gehen an alle Beteiligten. Kennerspiel des Jahres 2026 Nominiert Empfehlungsliste […]

Brettspiel Preis – Kinderspiel des Jahres 2026 – Gewinner: Die Insel der Mookies

12. Juli 2026 um 18:31

Bei den Brettspielen in 2026 macht – wie immer – die Ernennung zum Kinderspiel des Jahres 2026 den Auftakt der Preisverleihungen. Der Vorgänger aus dem Jahr 2025 ist Topp die Torte von Schmidt Spiele. Preisträger ist: Die Insel der Mookies Kinderspiel des Jahres 2026 Sieger Die Insel der Mookies (Florian Sirieix / Kosmos | Scorpion Basque) […]

Boss Fighters QR: Erste Erweiterung „Dschungelfieber“ bringt fünf neue Bosse

10. Juli 2026 um 20:48
Boss Fighters QR: Erste Erweiterung „Dschungelfieber“ bringt fünf neue Bosse

Pegasus Spiele legt beim kooperativen App-Hybridspiel Boss Fighters QR nach: „Dschungelfieber“ ist die erste Erweiterung des Titels und soll voraussichtlich zur SPIEL Essen 2026 erscheinen. Vorbestellen kannst du die Box laut Pegasus ab sofort, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 29,99 Euro. Wichtig vorab: Dschungelfieber ist eine Erweiterung, Grundspiel und Begleit-App musst du also bereits besitzen. Die 29,99 Euro sind damit ein Zusatz, kein Einstiegspreis.

Zur Einordnung das Grundspiel: In Boss Fighters QR (Design: Michael Palm und Lukas Zach) treten zwei bis vier Spielende gemeinsam gegen zehn Bosse an, die eine Begleit-App steuert. Herzstück ist das „Scan & Play“-Prinzip: QR-Codes auf den Kartenrückseiten werden gescannt, worauf die App dynamisch reagiert. Dazu kommen Deckbau und ein Schuss Deduktion, denn die Angriffsmuster der Bosse musst du erst durchschauen, um sie zu bezwingen. Die Partie dauert 40 bis 60 Minuten, empfohlen wird das Spiel ab 10 Jahren.

Was in der Erweiterung Dschungelfieber steckt

„Dschungelfieber“ bringt fünf neue Bosse, die in einer eigenen Kampagne aufeinander aufbauen und jeweils in vier Schwierigkeitsgraden antreten. Der Verlag verspricht dazu neue Mechaniken und veränderte Angriffstaktiken, nennt zu deren konkreter Ausgestaltung aber noch keine Einzelheiten. Deine Heldenriege wächst um zwei Figuren, den Goblintüftler und die Dryade, sowie um zwei neue Klassen, den Paladin und den Schamanen. Hinzu kommen neue Gegenstände und 20 Beutekarten, die du im Spielverlauf freischaltest.

Nicht nur eine neue Kampagne

Wichtig für alle, die bereits das Grundspiel besitzen: Laut BoardGameGeek lassen sich die neuen Helden und Klassen auch mit dem Personal des Grundspiels kombinieren und gegen die zehn Grundspiel-Bosse einsetzen. „Dschungelfieber“ ist damit nicht bloß ein abgeschlossenes Zusatzkapitel, sondern erweitert auch die Basis. Pegasus rät allerdings, zuerst die Bosse des Grundspiels zu bespielen, bevor du in den Dschungel aufbrichst.

Ergänzend kündigt der Verlag optionale Spielmatten für Dryade und Goblin an, die voraussichtlich noch 2026 folgen sollen. Die Spielmatten der Grundspiel-Helden sind bereits erhältlich (UVP 19,99 Euro).

Warum Dschungelfieber im DACH-Raum zählt

Boss Fighters QR wurde im Mai zum Kennerspiel des Jahres 2026 nominiert. Die Jury verkündet ihre Entscheidung am 12. Juli 2026, zum Redaktionszeitpunkt steht der Sieger also noch aus. Bereits vergeben ist dagegen eine andere Auszeichnung: Die Österreichische Spiele-Akademie führt den Titel als „Spiele-Hit Trend 2026“. Zusammen mit dem in Friedberg ansässigen Verlag Pegasus ergibt sich ein deutlicher Bezug zum deutschsprachigen Markt.

Eckdaten der Erweiterung Dschungelfieber

  • Verlag: Pegasus Spiele
  • Design (Grundspiel): Michael Palm, Lukas Zach
  • Spielerzahl: 2 bis 4 (wie Grundspiel; Begleit-App und Grundspiel erforderlich)
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Spieldauer: 40 bis 60 Minuten
  • Inhalt: 5 neue Bosse, 2 Helden (Goblintüftler, Dryade), 2 Klassen (Paladin, Schamane), neue Gegenstände, 20 Beutekarten
  • UVP: 29,99 Euro, ab sofort vorbestellbar
  • Erscheinen: voraussichtlich zur SPIEL Essen 2026

Spiel des Jahres – the 2026 nominations and the mission behind them (Topic Discussion)

07. Juli 2026 um 12:43

Over the previous four articles in this series, I have explored the history of Spiel des Jahres, the purpose behind its awards, the way its jury works, and the wider activities funded through its income. Together, those articles painted a picture of an organisation that sees its annual awards as a means rather than an end. Promoting games as a cultural asset, encouraging people to play board games together and providing guidance to newcomers to the hobby have all remained at the core of its mission for almost fifty years. In this article, I want to look at the 2026 nominations and see whether the association's values can also be found in the games the jury has selected.

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SWAMS #88: Spiel des Jahres / Spiele bei sommerlichen Temperaturen

Von: Gnislew
05. Juli 2026 um 18:30
SWAMS #88: Spiel des Jahres / Spiele bei sommerlichen Temperaturen Blogspiele Gnislew

In einer Folge, die für unsere Verhältnisse eher kurz ist haben wir gleich zwei große Themen. Zunächst diskutieren wir darüber, ob das Spiel des Jahres nun eine Auszeichnung ist oder es sich dabei doch eher um einen Wegweiser handelt um den Familien und Gelegenheitsspieler zu helfen den eigenen Spielegeschmack zu definieren. Danach tauschen wir uns darüber aus, was und wo man bei sommerlichen Temperaturen spielt. Man will ja nicht sein schönes Spielmaterial voll schwitzen und nicht jedes Spiel ist Badewannen tauglich wie Too Many Bones.

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