Normale Ansicht

Tower Up

Von: ferengi
16. April 2026 um 16:54

Realistische Stadtplanung?

Es ist auch mal schön, Spiele mit einfachen Regeln zu konsumieren. Wir haben Bauklötze in vier Farben und können auf unserem Stadtplan

  • eine Karte aus der 3er-Auslage wählen, um die entsprechenden Bauklötze in unseren Vorrat zu nehmen
  • unsere Bauklötze auf den Stadtplan setzen und Gebäude bauen.
Schnell aufgebaut

Regeln zum Bauklötzesetzen:

  • Benachbart zu einem anderen Klotz in einer anderen Farbe
  • Wir müssen auf alle benachbarten Klötze einen gleichfarbigen Klotz ergänzen können, dabei überbaut man auch Dächer der anderen Spieler
  • Wir setzen ein Dach auf eines der Häuser und erhalten Siegpunkte in der Farbe des Hauses.

Unter bestimmten Bedingungen erhält man einen Extrazug und man achtet auf die Aufträge für Sonderpunkte. Diese gibt es z.B. wenn man in jedem der sechs Bezirke an einem Haus mit einem Dachteil beteiligt ist, welches aber auch schon überbaut sein kann.

Eine Option ist, sich Klötze entsprechend einer Karte zu nehmen. Auf einigen kann man auch ein Fahrzeug auf seiner Punkteleiste fortbewegen.
Maximal 5 Verbindungen gibt es zu einem Feld, somit kann die Höhe nicht über 6 Klötze sein.
Die Punktwertung ergibt sich aus dem Spielertableau: Fortschritt der vier Farbleisten, untere Zeile für Anzahl sichtbare Dächer zum Spielende plus Sonderpunkte rechts.

Fazit:

Das Material ist nicht schön. Die Plastikaufbewahrung ist im Neuzustand schon nicht passend für die Karten und optisch ist es auch kein Hingucker. So hat man Material vor 40 Jahren gemacht. Aber spielerisch bietet es viel Interaktion und man beobachtet die Taktik der Mitspieler schon bei deren Auswahl, welche Bauklotzfarbe sie sammeln. Die Regeln sind in 5 Minuten erklärt, ein Spiel dauert keine Stunde. Ich wäre jetzt trotzdem nicht bei einer Deluxe-Kickstarter-Kampagne dabei, aber würde es auch gern Wiederspielen.

Stubenscore: 7,4 / 10


TOWER UP
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Brettspiel (getestet)

Funkenschlag

Von: ferengi
14. April 2026 um 16:54

Energie!

Endlich konnte ich mal bei diesem Friedemann Friese – Klassiker dabei sein. Seit 2001 gibt es mehrere Auflagen und derzeit 15 Erweiterungen und einige weitere Varianten.

Deutschland, in 6 Zonen unterteilt.

Wir leiten einen Energiekonzern und müssen Städte mit Energie versorgen. Die Grundversion spielt in Deutschland. Wir ersteigern Kohle-, Öl-, Atom- und Müllverbrennungskraftwerke und erwerben die dazugehörigen Ressourcen zum Betrieb. Selten gibt es auch Wind- und Solaralternativen. Diese benötigen keine Ressourcen, sind aber sehr teuer. Da merkt man dem Spiel das Alter schon an, aber sicher wurde dies in den zahlreichen Erweiterungen aktualisiert.

Die Auktionsleiste. Die untern 4 kann man ersteigern, die oberen rücken dann nach. Somit kann man planen, ob man noch abwarten sollte.

Am Ende der Runde erhalten alle Spieler Geld für die Versorgung ihrer Stadt und müssen dann auch die Ressourcen für den Betrieb der Kraftwerke wieder abgeben. Und so werden im Laufe der Zeit fossile Ressourcen weniger (und damit teuerer), aber auch die Kraftwerke effizienter. Aus der Sicht 2001 spielte sich das erstaunlich realistisch.

Die Kosten für eine Stadt kosten 10 „Geld“ zuzüglich die Leitungskosten dorthin. Anfangs darf nur ein Spieler eine Stadt versorgen, später dann 2 und 3 Personen.
Drei Kraftwerke kann man unterhalten. Die teureren sind effizienter

Gut durchdacht sind die einzelnen Phasen in einer Runde. So haben die „schwächsten“ Spieler immer einen Vorteil, indem sie z.B. zuerst Ressourcen kaufen dürfen, womit sie für die nachfolgenden Spieler teurer werden oder sogar nicht mehr verfügbar sind. Die Spielerreihenfolge ändert sich immer, denn man kann auch taktisch sich zurückfallen lassen, um im nächsten Zug einen Vorteil zu haben.

Ziel ist es, 14 Städte ans Stromnetz anzubinden. Wenn dies einem Spieler gelingt, wird die Runde zu Ende gespielt und es gewinnt der Spieler mit den meisten mit Strom versorgten Städten. Aufgrund der Ressourcenknappheit muss dies nicht unbedingt der Spieler sein, der das Spielende eingeleitet hat.

Die Übersicht zeigt, welcher Spieler wieviele Städte versorgt. Wenn jemand 14 angebunden hat, wird das Spielende eingeleitet. Auf den kleinen Feldern wird es dann gang schön eng.

Fazit:

Ich kann verstehen, warum so viele dieses Spiel lieben. Man muss sein Augenmerk auf Geld, den Ausbau des Stromnetzes und die Kraftwerke legen. Immer gibt es zu wenig Geld, die Gegner kaufen mir die Kohle weg oder horten sie sogar, damit sie für mich noch teurer wird. So gibt es eine tolle Interaktionen zwischen den Spielern.

Es gibt auch kaum Totzeiten, selbst bei einer Runde mit sechs Personen. Die Züge gehen sehr schnell und man verfolgt die Planungen der Gegner mit. Drei Stunden waren wir aber schon dabei. Ich freue mich auf die nächsten Partien, dann mit einer der zahlreichen Erweiterungen.

Stubenscore: 8,5 / 10


FUNKENSCHLAG
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Brettspiel (getestet)

Armonia

Von: ferengi
11. April 2026 um 06:28

Klangschalenexperiment?

In diesem Uwe Rosenberg greifen zwei Würfelmechanismen ineinander. Wir würfen bis zu dreimal insgesamt sieben D6-Würfel, legen sie dann nach Wertigkeit sortiert zur Übersicht in eine Würfelablage und können nun mit dem Würfelergebnis

  • auf dem Spielplan voranschreiten, indem wir einen Viererpasch oder einen Zweier- und Dreipasch (in unterschiedlichen Würfen) gewürfelt haben und landen dann im Zielbereich der 1er bis 6er-Reihen.
  • sofern ein Spieler im Zielbereich ist wird Plättchen 1 (und wenn dieses gelöst wurde Plättchen 2) aufgedeckt und geprüft, ob die Würfelauslage die Tetrisform hat.
Spielaufbau. Die Würfelablage hätte ich fast entsorgt, nachdem ich die Inhaltsquadrate ausgepöppelt hatte.
Mit dem Wurf kann der blaue Spieler den 5er-Pasch für den Sprung in den Zielbereich nutzen und hat dann glücklicherweise die beiden Terisformen auch noch. Und mit vier blauen Steinen im Zielbereich hat er gewonnen.

Fazit:

Auch wenn ich Sagani schon gespielt habe leuchtet mir nicht unbedingt ein, warum die Spieler in Armonia im Sagani-Universum Klangschalen schmieden. OK, die Spielsteine sind rund. Aber den Weg der Gnome durch die Wildnis (wo man einen Pasch zwischenspeichert) zur Tempelanlage (Zielbereich) und der Entfaltung der Zauber (Tetrisform vergleichen) ist schon etwas sehr willkürliches Klangschalenschmieden. Das tut dem Spiel aber keinen Abbruch. Es gab schon diverse Revanchen und es macht weiterhin Spaß. Mit leichten Regeln, push-your-luck und 15 Minuten Spieldauer etwas für zwischendurch.

Stubenscore: 6,2 / 10


ARMONIA
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Brettspiel (getestet)

Skyjo

07. April 2026 um 09:00

Einfache Regeln, ein Stapel Karten und ein wenig Glück.

Beim Spiel von Alexander Bernhardt, erhält jeder der 2-8 Spieler ein eigenes Kartendeck in einen Raster mit 3×4 Karten. Diese liegen verdeckt mit den Werten zwischen -2 und 12, wobei zu Beginn zwei umgedreht werden. Wer die höchste Summe hat, beginnt.

Runde um Runde zieht man nun vom Nachzieh- oder vom offenen Ablagestapel die oberste Karte und entscheidet, ob man sie in sein eigenes Kartenraster einbauen möchte. Nimmt man die offene Karte oder die verdeckte vom Stapel? Das Ziel ist es nämlich am Ende des Spiel die geringste Gesamtsumme zu haben.

Der Clou: haben die Karten in einer Spalte dieselben Zahlen, fliegt die ganze Spalte aus dem Spiel. So kann es sich lohnen auch hohe Karten vorerst „zu sammeln“. Sobald jedoch ein Spieler seine letzte verdeckte Karte seines Rasters umdreht, werden am Ende der Runde alle Karten – auch die noch verdeckten – ausgezählt.

Wer eine Partie beendet, sollte jedoch seine Gesamtpunktzahl im Auge haben. Wenn er am Ende nicht den kleinsten Gesamtwert aller Spieler hat, verdoppelt sich seine Punktzahl. So kann man sich unangestrengt einfach auf sein Kartendeck konzentrieren oder auch „strategisch“ auch auf die Decks der Gegner schielen und diese einplanen. Am Ende ist der Glücksanteil jedoch hoch, aber Skyjo hat nicht den Anspruch ein Strategiespiel zu sein.

Dank Mundpropaganda wurde Skyjo mit über drei Millionen verkauften Exemplaren sehr erfolgreich, was natürlich zu Varianten führte. So limitiert sich Skyjo Junior auf Karten mit Werten zwischen 1-5, Skyjo Voyage kommt mit kleineren Karten und spannendere Skyjo Action bringt noch ein paar Sonderkarten, bei denen man beispielsweise einen zweiten Zug machen oder die Karte eines Gegenspielers stehlen kann.

Skyko hat als schnelles Einsteigerspiel seine Momente und macht immer wieder Spaß. Dank der einfachen Regeln kann man es leicht auf den Tisch bringen, wobei dieser, gerade bei mehreren Spielern, nicht so allzu klein sein darf. Ich hätte durchaus Interesse an der Action Variante, die mehr Interaktion und Taktik bringt.

Stubenscore: 7,2 / 10

Mit 4 Spielern braucht man schon etwas Platz.
Schaffe ich es rechtzeitig meine 12en und 7en loszuwerden, bevor ausgezählt wird?
Die 3er Spalte darf ich ablegen und zähle sie am Ende nicht mit in die Gesamtsumme.
Selten bleiben so wenig Spalten bei zwei Spielern gleichzeitig stehen, oftmals zählt man gesamte Raster aus.

SKYJO
BGG

One-Hit Heroes

Von: ferengi
06. April 2026 um 17:06

An Ostern gegen den Knuddelhasen

In einen der vielen YouTube-Videos wurde dieser Boss-Battler als Alternative zu Boss Fighter QR angeführt und irgendwie hat mich das trotz der „einfachen Spielweise“ gleich getriggert. Auch steht Connor Reids 5-Minute Dungeon schon länger auf meiner Wish-List.

Vier Charaktere, und somit auch bis zu vier Spieler, können an den Kämpfen teilnehmen. Auf unser Plastik-Tableau platzieren wir unseren Kämpfer mit Ausrüstung (dieses sind auch Schilde), unsere Energieanzeige und die Aggro-Leiste. Dieses ist der Motor des Spiels. Denn in den Kämpfen greifen wir den Boss an und seine Lebenspunkte wandern dann in unsere Aggroleiste. Diese müssen wir reduzieren, denn sein Gegenangriff mit einem „D6“ (farbige Sterne) führen dazu, dass wir ggf. angegriffen werden, wenn unsere Aggroleiste zu sehr gefüllt ist. Der Zufall spielt somit schon eine entscheidende Rolle, doch war dies in den bisherigen Runden immer fair ausbalanciert.

Der Aufbau für zwei Spieler. Durch die beiden Ausrüstungskarten (Schilde) braucht es schon mehr als einen Hit, bis das Spiel vorbei ist.

Unser Deck besteht anfangs aus nur 9 Karten, von denen wir 5 auf der Hand haben. Einige kommen nach der Kampfrunde auf den Ablagestapel, andere auf den Aschehaufen (und sind somit aus dem Spiel). Somit ist das Ganze übersichtlich und in einem Zwei-Personen-Koop-Spiel sollten die beiden Kumpels schon zueinander passen. Die Wellen der Gegnerangriffe bestehen aus ca. 7 Karten in einer festen Reihenfolge und wsie iederholen sich im Anschluss.

Der „Kisten-Bot“ hat Schergen um sich versammelt, die wir angreifen können, um sie als Verteidigung bei uns zu nutzen.
Karten im Aschehaufen sind aus dem Spiel, verstopfen damit auch nicht unser Deck/Nachziehstapel und mit der passenden Karte kann man dies auch noch nutzen.
Ostermontag. Und der Knuddelhase will besiegt werden.

Fazit:

Eine Episode haben wir in etwas 2,5 Stunden abgeschlossen. Das Material ist schon gut gemacht, da merkt man eben Frosted Games im Hintergrund. Die Bosse sind sehr abwechslungsreich und so ist es gut, dass man das Deck variieren kann. Zwei Episoden mit jeweils vier Bossen und Booster-Packs für unsere Deck-Upgrades liegen der Grundversion bei. Kaufbar sind derzeit zwei weitere Kapitel, aufgrund des mäßigen Erfolgs wird es wohl auch dabei bleiben. Tag Team macht es hier besser, indem in der Grundversion deutlich mehr Kämpfer enthalten sind und man nicht nach zwei Episoden „nachkaufen“ muss. Irgendwie ist es schade, dass es zu einem Spiel schon gleich eine Erweiterung zu kaufen gibt und die Grundversion selten vollständig ist. Bei einer Preissenkung werde ich die weiteren Episoden nachkaufen, denn One-Hit Heroes macht richtig Spaß. Klare Empfehlung, mit mehreren Spielern wird es leichter und daher ist ein gutes Zwei-Personen-Spiel.

Stubenscore: 7,9 / 10


ONE-HIT HEROES
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Brettspiel (getestet)

Break In: Chichen Itza

Von: ferengi
05. April 2026 um 14:51

Der Weltuntergang kommt

Anderes als bei einem klassischen Escapespiel wollen wir – nicht ganz unerwartet – in der Break-In-Reihe irgendwo rein. Bei Chicen Itza gefällt mir schon mal total der historische Kontext. So informiert man sich (leider erst nach dem Spiel) über die Fundstätte Chichen Itza auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan aus der Maya-Zeit. Die Stufenpyramide aus der Maya-Zeit vom 8. bis 11. Jahrhundert steht im Mittelpunkt der Geschichte.

Wir sind neugierige Abenteurer und wollen im Jahr 1833 den Jaguar-Thron suchen. Wo der wohl sein mag…

Mit einem Heißluftballon nähern wir uns der Fundstätte. Und so stoßen wir im Verlauf auf Hinweise zum Schlangengott Kukulkan, der damals den Jaguar verschlang, lösen Rätsel zu den Säulen, finden den Ballsportplatz und viele andere gut recherchierte Objekte in dem Bereich. Und natürlich erfahren wir auch etwas zum Glaube der Maya bezüglich des nahenden Weltuntergangs. Wenn man sich die Weltpolitik so anschaut sind wir davon auch nicht weit weg.

Ganz gut gemacht: Wir öffnen die Box und sehen aus dem Heißluftballon auf die Map und müssen als erstes Rätsel lösen, wo wir denn landen möchten.

Die Mechanik der Rätsels ist immer gleich: Suche ein Symbol (und damit den passenden Lösungsstreifen), suche eine Zahl/Symbol (dort muss man den Streifen reinschieben) und suche eine Farbe (so tief muss man den Streifen reinschieben). Als Ergebnis bekommen wir ein Symbol für die nächste Karte, die wir aufnehmen.

Sehen wir besondere Zeichen können wir die entsprechenden Karten nehmen und so kommen wir zum nächsten Rätsel. Den Kompass kann man nutzen, um Hilfekarten zu entschlüsseln.
Wenn man den Streifen reinschiebt sieht man das Symbol für die nächste Karte.

Fazit:

Ein aufwendig produziertes Spiel, das richtig Spaß gemacht hat. Das Material mit der 3D-Pyramide und die historische Betrachtung macht es zu etwas Besonderem untern den Krimi-/Rätselspielen. Wir haben gut 3 Stunden für die Geschichte benötigt, die Schwierigkeit war eher leicht bis mittel und vor Allem logisch. Gut war, dass bewusst auf Zeitdruck verzichtet wurde und man sich ruhig Zeit lassen konnte. Außerdem kann man hinterher das Spiel zurücksetzen und weitergeben. Ich bin auf Kommentare der nächsten Abenteuergruppe gespannt …

Stubenscore: 7,5 / 10


BREAK IN: CHICHEN ITZA
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Brettspiel (getestet)

Mandragora

Von: ferengi
04. April 2026 um 06:53

Ein Erfolg mit Harry Potter-Lizenz?

Mit 7 Wonders Duel, Jamaica und Kingdomino gibt es schon drei tolle Spiele hier im Blog von Bruno Cathala. Das Letztere wurde 2017 zum Spiel des Jahres gekürt, fünf weitere seiner Spiele waren bisher auf der Nominierungsliste.

Mandragora ist ein kleines Reisespiel für zwei Personen mit einem fesselnden Mechanismus. In einem Kreis sind 10 Karten (Zauberbücher und Zutaten) angeordnet, von denen an drei Positionen die Karten nur mit der Rückseite zu sehen sind. Risiko !

Wir können nun abwechselnd zwei Dinge machen

  • mit der Spielfigur abwechselnd 1 bis 3 Felder gehen und die Karten am angekommenen Zielort auf die Hand nehmen. Alle überschrittenen anderen Felder erhalten eine Zusatzkarte vom Nachziehstapel für die nächste Runde.
  • Handkarten auslegen, dieses sind Zauberbuch + farblich passende Zutaten. Als Belohnung bekommen wir abhängig von der Anzahl der Zutaten einen Zauberspruch aus der Auslage, der zusätzlich zum Zauberbuch auch Siegpunkte bringt und außerdem einen Bonus. So kann man z.B. zukünftig bis zu 4 Felder gehen oder unbeliebte Fluchkarten ablegen. Denn wer am Spielende am meisten Fluchkarten hat, bekommt 2 Minuspunkte. Und die nimmt man mal mit auf, da man scharf auf ein wertvolles Zauberbuch ist oder sie liegen versteckt in einem umgedrehten Kartenstapel.
Spielaufbau: An den dunklen Plätzen sieht man nur die Rückseite der Karten. Rechts sind die Zaubersprüche, die man in der Wertigkeit x für x Zutatenkarten bei einer Aktion erhält. Mehr Zutaten bringen also nicht mehr Siegpunkte, aber bessere Zaubersprüche.
Man sammelt neben Zutaten vor allem die Zauberbücher (mit der Zahl=Siegpunkte), die farblich passend zusammen ausgelegt werden.
Die Anzahl der Zutatenkarten bestimmen nur die Wertigkeit der Zauberspruchkarte, die man zieht und sind daher hier im Bild zusammengeschoben dahinter abgelegt. Das Zählen der Siegpunkte ist überschaubar, da braucht man keine App. Und Achtung: Jede verschiedene Farbe auf der Hand zum Spielende gibt einen Minuspunkt

Fazit:

Schönes Material mit kinderfreundlichen Zeichnungen, also durchaus ein Vater-Kind-Spiel. Für ein paar Partien hatten wir viel Spaß und es ist strategischer, als man zunächst denkt.

Stubenscore: 6,8 / 10


MANDRAGORA
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Brettspiel (getestet)

Alien RPG (Evolved Edition)

03. April 2026 um 20:36

Im Weltraum kann Dich niemand schreien hören

Die original Version des Alien RPGs erschien mit 2019 etwa zur gleichen Zeit wie Mothership. Dessen frischen Ansatz, hohe Kreativität und geringe Komplexität hat mich damals wirklich beeindruckt. Da ich ja doch der Alien Francise etwas zugeneigt bin, war es dann doch nur eine Frage der Zeit, mir auch das Rollenspiel von Free League anzusehen. Der Release der „Evolved Edition“ im Jahr 2025 erschein dann eine sehr gute Gelegenheit zu sein.

Im Unterschied zum Original fällt sofort das übersichtlichere Design des Regelbuchs auf. Der Text kommt nicht mehr weiß auf schwarz, sondern ist nun lesbarer, das ganze Layout übersichtlicher. Flow-Charts, die beispielsweise Skill-Checks darstellen, helfen zudem die Systematiken besser zu verstehen.

Und eben diese Systematiken gefallen. Bei Skill-Checks und im Kampf sind die Push-Your-Luck Würfelmechaniken durchaus clever: erreicht man mit einer bestimmten Anzahl von Würfel nicht die gewünschte Anzahl von Erfolgen (sprich eine 6 auf einem D6), kann man durch die Erhöhung des eigenen „Stresslevels“, einen Würfel zum Wurf dazu nehmen und erfolglose Würfel, erneut versuchen. Immer verbunden mit dem Risiko, durch den oder die Stresswürfel, einen Malus zu riskieren.

Neben der Erzeugung von Stress, können auch die Spieler durch schlimme Erlebnisse, wie eine erste Begegnung mit einem Xenomorph, Panik und damit einen schwerwiegenderem Nachteil erleiden. Auch hier gibt es kreative Einschränkungen für das folgende Spiel, doch man kann auch Dank Erholungsphasen gewisse Zustände auch wieder heilen. Insgesamt gefallen die Systeme und Würfelmechaniken, die auch die Kämpfe strategischer wirken lassen, als es beispielsweise ein D&D gelingt.

Die aktuelle Starter Box des Spiels kommt mit dem Szenario Last Hopes Day, einer Geschichte um eine Bergbaukolonie auf dem Mond LV-426. Ein Parasit, ein verschwundener Mitarbeiter und plötzlich bricht der Kontakt zur gesamten Station ab – wir kennen das. Leider glänzt das Szenario nicht durch Kreativität, sondern lehrt eher die Spiel- und Kampfmechaniken. Schön sind allerdings die vorgefertigten Charaktere, die mit jeweils eigenen Agenden kommen, welche sich über drei kurze Akte entwickeln. Durch diese unterschiedlichen Ziele, entsteht am Tisch eine spannende Dynamik.

Ich würde gern das Spiel mit dem Szenario Rapture Protokoll – und hoffentlich ein wenig mehr Abwechslung – ein weiteres Mal erleben wollen. Die Mechaniken und das Setting bieten in jedem Fall eine sehr gute Basis für eine unterhaltsame Runde SciFi Horror.

Das neue Design gefällt und ist sehr viel übersichtlicher.
Im Kampf gegen ein Alien. Dank Stress gelingen mehr Treffer, aber auch mit erhöhtem Risiko.
Die unterschiedlichen Ziele der Charaktere bringen zusätzliche Spannung.
Wie auch bei Mothership oder Mörk Borg bringen Community Inhalte mehr Atmosphäre ins Spiel.
Kleiner Zettel, „große“ Wirkungen. Koop? Hauptsache man bringt seine Agenda durch.

ALIEN RPG EVOLVE EDITION
RPGG

Rajas of the Ganges: Cards & Karma

Von: ferengi
31. März 2026 um 21:18

Zurück in Indien

Die Kartenvariante ist eine kleine togo-Version vom Klassiker Rajas of the Ganges, in der die Würfel über Karten simuliert werden, das Szenario am Ganges aber erhalten bleibt.

Die geniale Idee der gegenläufig voranschreitenden Siegpunkteleisten im Hauptspiel, die später ja auch z.B. in Arche Nova übernommen wurde, wird hier über sechs Zählleistenkarten adaptiert, die man von links oder rechts freischaltet (also umdreht), abhängig davon ob man 6 Münzen oder 3 Ruhmtoken für eine Siegpunktebedingung hat. Sind alle umgedreht „treffen sich die Leisten“ und der Sieger steht fest.

Aber wie kommt man zu den somit wertvollen Münzen und Ruhmtoken?

Die multifunktionalen Karten fungieren mit der einen Seite als Handkarte (farbiger Würfel, die Ressource) und auf der anderen Seite in der Auslage als Aktionskarte. Die Aktionskarten kann man teilweise mit Handkarten kaufen (passend mit der richtigen Farbe oder dem passenden Würfelwert) oder man kann sie kostenlos als Würfel- oder Warenkarte nehmen. Was man nun genau mit den Karten alles machen kann und wie sie voneinander abhängen oder gegen andere Karten und dann letztendlich die wertvollen Münzen und Ruhmtoken getauscht werden wird in der guten Anleitung kurz und prägnant beschrieben, es gibt aber auch eine sehr gute Spielerhilfe.

Für drei Spieler sind 16 Aktionskarten in der Auslage. Hier „kaufen“ wir Schiffe, Gebäude oder eine Palastkarte. Oder wir nutzen eine gratis-Aktion, um z.B. wieder Würfelkarten auf die Hand zu nehmen.
Hohe Würfelwerte sind für den Kauf teurer Gebäude wichtig, kleinere Werte braucht man aber für die Schiffe.
Zwei Zählleistenkarten habe ich schon umgedreht.
Die beiden Verwalterkarten kann man als Joker nutzen oder z.B. auch für einen Extrazug. Rechts sind die beiden Spielerhilfen. Hier sieht man, was man gegen was tauscht, um dann die wertvollen Münzen und Ruhmtoken zu bekommen.

Fazit:

Ich mag Spiele, in den man ein paar Züge im Voraus planen kann. Und so sehe ich in der Auslage eine für mich wichtige Karte, die ich bald kaufen kann. Eigentlich kann sie auch niemand anderes wegkaufen, da sie sehr teuer ist. Doch man kann die Karte auch kostenlos umgedreht als Würfelressource auf die Hand nehmen, was dann auch jemand anderes macht. Und weg ist sie. Hier ist die multifunktionale Karte dann ein Nachteil für Strategen. Dadurch wird es etwas zufälliger, was im Hauptspiel so nicht der Fall ist.

Die Variationsvielfalt der Wege zum Ziel ist groß. Und ein wenig schaut man schon, was die Mitspieler gebrauchen könnten, um sie auch mal zu ärgern. Doch schnell ändert sich deren Strategie und so spielt dann doch jeder für sich alleine. Mit knapp 60 Minuten aber trotzdem ein schönes togo-Spiel für den Urlaub. Bleibt in der Sammlung.

Stubenscore: 7,3 / 10


RAJAS OF THE GANGES: CARDS & KARMA
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Brettspiel (getestet)

Rajas of the Ganges

Von: ferengi
29. März 2026 um 13:13

Im Indien des 16. Jahrhunderts

Bei BGG ist Rajas of the Ganges neben vielen EXIT-Spielen das beliebteste Spiel von Inka & Markus Brand.

Als Rajas sind wir im historischen Indien Herrscher über unser Land und streben nach Geld und Ruhm. Innovativ sind die entsprechenden beiden Siegpunkteleisten für Geld und Ruhm, die gegeneinander laufen und das Spielende einläuten, wenn sie sich bei einem Spieler kreuzen.

Aufbau für zwei Personen

Mechanistisch spielen wir mit Arbeitern, die wir für verschiedene Aktionen einsetzen. Unsere drei fleissigen Helfer können wir bis auf fünf vermehren, was man auch schnell machen sollte. Typischerweise werden Aktionen in einer Runde teurer, wenn andere Spieler die Aktion schon genutzt haben.

Einige Aktionen sind kostenfrei, andere erfordern Geld oder einen unserer Würfel als Ressource. Dies ist manchmal ein beliebiger Würfel, ein besonderer Würfelwert, oder es muss ein Mindestwert mit mehreren Würfeln in der richtige Farbe sein. Aber es gibt Möglichkeiten, mehr Würfel zu erhalten, Würfel zu tauschen oder ihren Wert zu ändern.

Bezahlen wir mit Geld, wandert unser Marker auf der einen Siegpunkteleiste auch manchmal in die falsche Richtung. Und so muss man taktisch überlegen, ob man eine teure Aktion ausführt.

Rechts kann man einen Arbeiter setzen und erhält einen Würfel, links müssen wir einen Würfel (ohne vorgegebene Farbe) setzen und können z.B. mit einer 6 sechs Felder auf dem Fluss vorankommen.
Auf unserem Provinztableau setzen wir Plättchen mit Märkten (für Geld) und Gebäude (für Ruhm). Außerdem können wir mit dem richtigen Plättchen auch Randfelder anbinden und erhalten Boni.
Endstand: Der grüne runde Geldmarker hat den grünen Ruhmtoken gekreuzt.

Fazit:

Tolles Material, Szenerie und ein überschaubares Regelwerk mit aber komplexen Abhängigkeiten. Aufgrund der Ausgangssituation mit je nur einem Würfel in den vier Farben und einigen Aktionen, die noch keinen Sinn machen, holen uns Inka und Markus Brand sehr gut in das Spiel rein. Aber natürlich müssen wir schon einmal gucken, wie wir unser Reich entwickeln wollen. Wie kommen wir schnell an mehr Arbeiter? Wie organisieren wir Geldnachschub? Wie komme ich an die besten Plättchen für mein Tableau?
Mit 90 Minuten Spieldauer kann man auch gleich eine weitere Runde anschließen – ein schönes Workerplacement-Einsteigerspiel.

Stubenscore: 8,0 / 10


RAJAS OF THE GANGES
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Brettspiel (getestet)

Regicide (Königsmord)

Von: ferengi
26. März 2026 um 20:48

Spaß mit einem 52er Standartkartendeck und Jokern

Paul Abrahams hatte da schon eine geniale Idee. Kooperativ kämpfen wir gegen Buben, Damen und in im Endkampf gegen die vier Könige. Unterstützt wird dies mit einer App, Punktezählfans können sich aber auch Zettel und Stift schnappen.

Die kostenlose App bietet die Spielhilfe zum mitzählen, die Regeln und einen kaufbaren Solomodus. Man benötigt also nur 52 Karten und los geht’s … Alternativ kann man sich auch die Originalkarten kaufen.

Mit unseren Handkarten greifen wir den jeweiligen Boss mit dem Kartenwert einer unserer Handkarte an, zusätzlich haben aber die vier Farben Herz, Karo, Pik und Kreuz noch Spezialfähigkeiten. Strategische Optionen kommen hinzu, da man Mehrlinge bis 10 Punkte (also z.B. 3 3en) oder ein Ass als Zusatzkarte spielen kann, um mehrere Spezialfähigkeiten mit einem Angriff zu aktivieren. Alleine hätte das Ass nur einen Wert von 1.

Und so bewirkt Kreuz, dass unsere Angriffsstärke verdoppelt wird. Oder Pik, dass die Angriffsstärke des Gegners reduziert wird.

Nach unserem Angriff greift der Gegner dann uns an und wir müssen Handkartenwerte in Höhe der Angriffsstärke des Gegners ablegen. Und so suchen wir immer die Ballance aus Angriff (doppelt mit Kreuz), Reduzieren seiner Angriffsstärke (Pik), Karten nachziehen (Karo) und Kartennachziehstapel auffüllen (Herz). Aufpassen muss man, dass die Gegner immun gegen ihre Farbe sind, wir also z.B. beim Karo-Buben keine Karten nachziehen können, wenn wir selber Karo spielen. Die Immunität eines Gegners kann man mit dem Joker, der danach aus dem Spiel ist, für einen Kampf ausschalten. Und kann sich einer von uns nicht mehr verteidigen, hat der Gegner gewonnen.

Buben haben 20 Lebenspunkte und greifen uns mit einer Angriffsstärke von 10 an. Spiele ich hier Kreuz 8 und Pik Ass, dann mache ich 18 Schaden (8+1; verdoppelt durch Spezialfähigkeit Kreuz). Außerdem wird seine Angriffsstärke um 9 (8+1) reduziert, so dass ich seinen Gegenangriff mit nur noch 1 Punkt abwehren muss. Dies berechnet alles die App und der nächste Spieler ist dran.
Später im Spiel habe ich den Buben von eben auf der Hand. Der Karo-König hat 40 Lebenspunkte und greift mit einer Stärke von 20 an. Da wird die Luft schon dünner.
In der App klickt man erst die Farbe der Karte an, die man spielt und dann den Wert. Hier hat der Pik-König noch 5 Lebenspunkte und greift aber mit einer Stärke von 20 an, wenn wir ihn nicht mit einem entsprechenden Angriff ausschalten.

Fazit:

Eine absolut fesselnde Spielidee, danke mcs für den Tipp.
Eigentlich ein kostenloses Spiel und mit der App wird auch noch das Zählen übernommen. Viel strategischer und kooperativer als man zunächst denkt. Und eine echte Herausforderung. Eine Runde dauert 10 bis 30 Minuten, die ersten Partien liegen eher bei 10 Minuten.
Lass uns das bitte mal spielen. Ich freu mich auch auf die Legacy-Variante.

Stubenscore: 8,0 / 10


REGICIDE (KÖNIGSMORD)
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Brettspiel (getestet)

Jungle Speed

Von: ferengi
25. März 2026 um 08:33

Wer Hektik mag …

Reaktionsspiele wie Ligretto mag ich genauso wenig wie Memory. Aber bei Jungle Speed gibt es in der Tat lustige Momente. Darum geht es:

In der Mitte der Spieler ist eine Totemfigur. Die Spieler haben eine große Anzahl Karten mit ähnlichen Symbolen. Reihum decken wir eine Karte auf und legen sie offen auf den eigenen Ablagestapel. Wenn die Form identisch mit schon einer ausliegenden Karte bei einem Mitspieler ist, greifen beide schnell nach dem Totem und der Verlierer erhält seinen Ablagestapel und den des Gegners in seinen Nachziehstapel.

Cool. So mit dem Beutel kann man es überall mit hinnehmen.

Hierbei ist ein schneller Blick erforderlich, denn die Farben dürfen unterschiedlich sein und einige Formen sind sich schon sehr ähnlich. Ein paar Sonderkarten bringen Varianz in das Regelwerk, doch hektisch bleibt es.

Die gelbe und rote Figur sind fast ähnlich.
Ich weiß nicht … Das ist doch eigentlich gleich. Und wieder hat man mich reingelegt.

Fazit:

In der Tat gibt es lustige Momente. Denn jeder hat bei einigen Figuren eine Schwäche und greift zu schnell nach dem Totem, obwohl die Figuren unterschiedlich sind. Hierdurch erhält man alle ausliegenden Karten in seinen Nachziehstapel. Und so dauerte bei uns das schon ganz schön lange, bis ein Sieger feststand. Kommt aber natürlich nicht in die Sammlung.

Stubenscore: 6,3 / 10


JUNGLE SPEED
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Brettspiel (getestet)

Ohanami

Von: ferengi
22. März 2026 um 10:31

Aliens und Bienen aufsteigend nach Gefährlichkeit sortieren?

Der Qwixx-Entwickler Steffen Benndorf hat neben einer Reihe Würfelspielen auch kleine Kartenspiele entwickelt. Ohanami ist hiervon sein bestbewertetes auf BGG.

Benannt wurde das Spiel nach dem japanischen Kirschblütenfest O-Hanami. Die Regeln sind so kurz und einfach, dass man sie in 5 Minuten durchlesen kann, auch wenn 10-minütige Regelvideos bequemer sind.

Das Spiel besteht aus 120 Karten in den Werten 1 bis 120 und vier Farben.
Wir legen über drei Runden Karten in drei Reihen ab. Zu Beginn einer Runde haben wir 10 Karten, von denen wir 2 aus-/anlegen und die übrigen 8 Karten an den Spieler links weiterreichen. Und so erhalten wir selber auch 8 Karten von einem Mitspieler, von denen wir wieder 2 anlegen, wobei wir immer nur kleinere oder größere Zahlen in unseren drei Reihen anlegen dürfen. Alternativ ist es auch möglich, 1 oder 2 Karten, die wir nicht anlegen möchten da die Lücke zu groß werden würde, abzulegen.

Diese 8 Karten habe ich von meinem Nachbarn erhalten. Die grau- und rosafarbenen bringen erst in Runde 3 Punkte, lege ich sie trotzdem schon an?

Und so geht es weiter, bis die 10 Karten angelegt wurden, damit die erste Runde beendet ist und dann gewertet wird. Hierbei erhält man für jede ausgespielte blaue Karte 3 Punkte, für die anderen Farben keine. Aber zum Abschluss der Runden 2 und 3 ändert sich dies und die anderen Farben werden wertvoller bzw. werden überhaupt gewertet. Die blauen bringen hingegen in allen drei Runden Punkte, wenn auch nur mit je drei Punkten.

Beginn Runde 2: Bislang habe ich erst in 2 der 3 Reihen Karten angelegt. Nach Runde 2 werden Blau und Grün gewertet.
Nach Runde 3 werden alle Karten gewertet und dann alles Summiert. Und hinterher üwird berprüft, ob dies auch richtig gemacht wurde.

Fazit:

Kurze Regeln, kurze Spielzeit. Und da die Kartenwerte gut balanciert sind ist der Ausgang auch immer knapp. „Und für das nächste Spiel habe ich eine neue Strategie und gewinne“, so denkt man …
Das Spielprinzip ist schon ganz gut, die Thematik zum Kirschblütenfest sichert dezente Bilder.

Hätte man das Konzept mit einem Szenario im Weltraum oder einfach mit Aliens kombiniert, wären Punktezählerkritiker sicher besser zu überzeugen. Denn es ist zum Abschluss des Spiels ein ganz schönes Punktesummieren …

Stubenscore: 7,3 / 10


OHANAMI
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Brettspiel (getestet)

In den Schatten von Macau

Von: ferengi
21. März 2026 um 07:05

Nachhilfe für Triaden

Als Kopf einer Triade sammeln wir Ressourcen, eröffnen Gewerbe und wollen am Ende des Spiels einfach am meisten Geld gesammelt haben. Die Grundmechanik ist recht simpel. Wir können

  • einen Informanten kontaktieren, also eine Karte aus der Auslage (blaue Seite oben) ins Team aufnehmen
  • ein Mitglied rekrutieren, also einen der Informanten in unserem Team auf die rote Seite umdrehen. Hierzu müssen wir die Ressourcen der anderen Karten in unserem Vorrat zum bezahlen nutzen. Blauen Karte legen wir danach ab. Liegt die rote Seite oben (also ist es schon ein Mitglied), ist die Ressource permanent und bleibt bei uns liegen.
  • Später im Spiel können wir noch Gewerbe eröffnen, wenn sich besondere Konstellationen in unserer Auslage ergeben oder wir entsprechende Ressourcen haben

Der Kick im Spiel liegt nun am Kartenlimit, wir dürfen nämlich nur 5 blaue Informanten im Team haben und müssen genau überlegen, wen wir ins Team holen, um ihn zum Mitglied zu machen oder mit ihm jemand anderes bezahlen wollen. Und immer aufpassen, was die Mitspieler dringend brauchen. Weiterhin haben die Informanten und Mitglieder besondere Vorteilen, die verschiedenen Boni einbringen oder auch den Gegner ärgern können.

Der Aufbau für zwei Spieler: Oben die vier Stapel mit den Informanten, aus denen wir wählen können. Unten die Gewerbe, die man unter bestimmten Voraussetzungen erhält
Ich habe hier schon vier Informanten auf die rote Seite umgedreht, also zu Mitgliedern ungegradet. Damit sind sie permanente Ressourcen (oben auf der Karte) und bringen Siegpunkte (unten). Ein Gewerbe (rechts) habe ich auch schon. Die zwei Witwen haben einen Diamanten (Joker) als Ressource, dafür zählen sie aber -2 Geld/Siegpunkte.
Hat jemand 7 Mitglieder oder sind alle Gewerbe aus der Auslage genommen ist das Spiel beendet. Und es werden Siegpunkte gezählt.

Fazit:

Ein kleines Ressourcen-Management-Spiel. Für das Spielmaterial ist die Verpackung erstaunlich luftig. Die Regeln sind schnell erlernt und mit 30 Minuten ist eine Partie recht kurzweilig. Sicher kein Dauerbrenner und ja, mit 2,99 Euro war es eher ein Kauf, um auf den Mindestbestellwert zu kommen. Aber ich bin immer wieder überrascht, wieviel Spaß solche kleinen Spiele machen und würde mich auf ein paar mehr Stubenzocker freuen, die das mal mit vier Personen probieren möchten.

Stubenscore: 7,2 / 10


IN DEN SCHATTEN VON MACAU
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Brettspiel (getestet)

Railroad Tiles

Von: ferengi
20. März 2026 um 06:41

Lass uns das bitte nie wieder spielen?

Auch wenn die Railroad-Ink-Reihe sehr beliebt ist, konnte sie mich nicht überzeugen. Zu unplanbar war mein Schienen- und Straßennetzwerk, da der Würfelzufall entscheidet, was ich denn auf meinem Plan einzeichnen darf. „Lass uns das bitte nie wieder spielen“, würde der eine Stubenzocker hierzu schreiben.

Mit der „Fortsetzung“ hat das Entwicklerteam Hjalmar Hach und Lorenzo Silva diese Kritik aufgenommen und mit dem ziehen der Plättchen die Reihenfolge randomisiert, aber letztendlich alle möglichen Optionen den Stadtplanern gelassen. In einem Spiel mit vier Personen ist hierbei die Strategiekomponente hoch, da der erste Spieler der Runde sich die gewünschte Plättchenreihe aussuchen kann. Mit dem Wählen der Reihe wird dann auch gleich die Reihenfolge für die nächste Runde festgelegt. Ein inzwischen bekannter und beliebter Mechanismus.

Die Bahnhofstafel regelt die Spielerreihenfolge, mögliche Plättchen für die Runde und mögliche Platzierungen von Anzeigemakern für Siegpunkte (siehe Uhr: Auto, Zug oder Person)

Zum legen der Plättchen sollte man die Siegpunktebedingungen berücksichtigen, die sehr überschaubar sind:

  • Nachdem die Plättchen gelegt wurden, können Auto, Zug und Personen-Meeples, die gerade im Wartebereich auf der Bahnhofstafel sind, passend auf Plättchen gelegt werden, die eine entsprechende Markierung haben. Hierfür gibt es einen Punkt. Sind schon andere Meeples dieser Art über Straßen/Schienen verbunden, gibt es für diese zusätzlich Punkte.

Und zum Spielende in der Abschlusswertung:

  • je Gebäudebereich mit mindestens 3 Plättchen gibt es 5 Punkte
  • das größte zusammenhängende Baufeld-Rechteck/Quadrat gibt die Summe der Plättchen als Punkte
Eine Person (roter Meeple) gibt beim Setzen einen Punkt. Setze ich eine zweite Person, die über Schienen- oder Straßennetz miteinander verbunden sind, bekomme ich dann weitere 2 Punkte.
Leider konnte ich kein großes Rechteck für viele Siegpunkte legen. Das passende Plättchen in der Mitte hat mir immer jemand grinsend weggeschnappt. Und Achtung: Zuviele offene Enden bringen Minuspunkte am Spielende

Fazit:

Das Material mit seinen Holzmeeples und hellen Zeichnungen auf den Plättchen im Stoffbeutel ist schon schön. Das Entwicklerteam hat bei der Ink-Version mit einer Rot, Blau, Grün und Gelb-Variante für Abwechslung gesorgt. Auch bei beim Teilchen-Spiel gibt es schon jetzt Erweiterungen mit Gebäuden mit zusätzlichen Siegpunktebedingungen und einige Erweiterungen mit neuen Stoffbeuteln, Plättchen und Zusatzregeln. Ich bin bereit für eine nächste Runde. Lass uns das bitte wieder spielen.

Stubenscore: 7,7 / 10


RAILROAD TILES
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Brettspiel (getestet)

Grimscar

17. März 2026 um 16:26

Hunger, Hass und Hoffnungslosigkeit

Wenn ich die Videos von Dungeon Dive sehe, hätte ich gern das gesamte Regal, dass man beim Creator Dan im Hintergrund sieht. Viele RPGs, oft bestimmt von Science-Fiction und Horror dort zu sehen und so wundert es nicht, dass Grimscar zum Solo RPG 2025 auf dem Kanal gekürt wurde.

Wenige Monate nach dieser Wahl, halte ich nun mein Exemplar in den Händen und erstelle meine Charakter mit den Werten wie Rage, Hatred, Butcher, Patience, Pity und Hope. Klingt schon mal nach einem Spiel für mich. Dazu bekommt mein Charakter physische Werte wie Survival, Charm, Reputation und Wear. Mit einem altem Schwert und Holzschild trete ich als Freiwilliger an, um aus der ehemals blühenden Stadt Grimscar in den umliegenden Wald zu nach Nahrung zu suchen. Denn in Grimscar nunmehr ist verfallen und die Menschen leiden Hunger. Monster und Banditen treiben ihr Unwesen und je weiter ich mich nach der Stadt entferne, desto größere Gefahren warten auf mich.

Neben der Erkundung stehen Kämpfe im Focus der Rollenspiels von Gunner Almr. Jedes Ereignis, jede Begegnung oder jeder Fund wird in Grimscar aus diversen Tabellen ausgewürfelt. Auch bei den Kämpfen kann das Würfelglück eine große Rolle spielen, wobei man unter anderem durch den Einsatz der oben genannten Charakterwerte sein Würfelergebnis beeinflussen kann. Jedoch geht der Einsatz möglicher Modifikatoren immer mit einem Risiko einher. Man muss jeweils aus einer „Konsequenztabelle“ einen Malus auswürfeln, der seinen Charakter für den weiteren Verlauf des Spiel schwächer macht.

Und je länger ich spiele, desto mehr sinkt dazu mein Wert der „Hoffnung“ während meine Erschöpfung steigt. Anspannung, Unsicherheit und eine drückende Atmosphäre sind in Grimscar permanent präsent. Und wie viele Solo RPGs ist Grimscar nicht wirklich einfach – letztendlich ein Mittel, um daraus eine zusätzliche Spannung oder Anspannung zu ziehen.

Wer mehr von der Geschichte erleben möchte, kommt nicht umher ein paar Hausregeln einzuführen – ein Start mit einer besseren Waffe kann zum Beispiel sehr helfen. Denn es lohnt sich das Spiel länger zu erleben: die Texte sind wirklich stimmungs- und humorvoll geschrieben, die anzutreffenden Charaktere herrlich skurril, und der Stil der Zeichnungen von Jake Abington bringen die dunkle Stimmung großartig rüber.

Grimscar mag kein perfektes „Spiel” sein, aber in Sachen Story und Atmosphäre ist es sehr unterhaltsam und trifft meinen Nerv.

Stubenscore: 8 / 10

Schon die ersten Schritte in den Wald können den Tod bringen.
Ich kann meine gewürfelte 4 mit meinen Charakterwerten erhöhen – aber das kommt immer mit einem Preis.
Atmosphärisch und textlich ist Grimscar stark.
Und teilweise unbarmherzig, wenn es um die Ergebnisse aus Würfeltabellen geht.

GRIMSCAR

Take Time

Von: ferengi
10. März 2026 um 19:53

Noch ein Kandidat zum Spiel des Jahres

Mit Bossfighter QR und Tag Team ist dies schon mein dritter Kandidat zum Spiel des Jahres 2026. So liebevoll und schön sind Spielmechanik und Optik, man möchte nicht aufhören zu spielen, auch wenn man oft scheitert.
Das Spiel besteht aus je 12 hellen und dunklen Karten von 1 bis 12. Diese werden gemischt und kooperativ legen wird dann insgesamt 12 Karten abwechselnd verdeckt auf die 6 Plätze der Uhr. Dabei müssen wir bestimmte Legeregeln einhalten. So darf an bestimmten Feldern nur eine Karte oder nur helle Karten liegen, man muss an einem Feld die erste oder letzte Karte platzieren und vieles mehr. Wenn wir das Rätsel auflösen, muss auch noch die Summe der Zahlen auf den Karten aufsteigend sein und es darf keine höhere Summe als 24 in einem Segment geben.

Hört sich leicht an. Und wir dürfen uns auch vor dem Spiel absprechen und z.B. vereinbaren, dass, wer das Segment 4 befüllt, dort insgesamt der Wert 10 liegen soll – was man mit einer oder mehreren Karten erreichen kann. In der Regel hat einer der Spieler dann auch die entsprechenden Karten und die anderen Segmente werden dann mit niedrigerer (also Segment 3) oder höherer Summe (danach) befüllt.

In einem Umschlag sind immer vier Uhren mit neuen Regeln, die sehr schön und eindeutig erklärt werden.
Der Uhrzeiger zeigt das Segment an, in dem die niedrigste Summe liegen muss. Hier eine 6. Auflage für das Feld ist auch noch, dass hier die Summe liegen muss, die am dichtesten an einer 6 ist. Danach müssen dann die Summen in den Segmenten immer ansteigen und es darf 24 nicht übersteigen.

Fazit:

Die Komplexität der Regeln steigt mit jeder Uhr an. Insgesamt 40 sind in der Schachtel. Und man lernt bei jeder Uhr, was man besser absprechen muss, um das Rätsel zu lösen. Natürlich kommt hinzu, dass immer nur 12 der 24 Karten im Spiel sind und es sein kann, dass die Uhr nicht aufgehen kann, wenn z.B. viele hohe Zahlen im Spiel sind. Aber ein Spiel dauert nur ein paar Minuten und man startet gleich den nächsten Versuch.

Stubenscore: 8,0 / 10


TAKE TIME
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Brettspiel (getestet)

Mitmach-Krimi: Fussballrausch – Der Tod wartet abseits

Von: ferengi
01. März 2026 um 07:38

Nur der HSV

Auf der Such nach nach einem Krimidinner für 4 Personen sind wir auf die Mitmach-Krimis von Sarina gestoßen, die im familiären Spielverlag seit 2017 eine Reihe Krimigeschichten entwickelt hat.

Wir haben uns für einen Mordfall im Fußball-Umfeld entschieden, da fällt uns das Verkleiden auch leicht. Die zwei Starspieler des FC Sternburg, eine Spielerfrau und die Physiotherapeutin stehen unter Verdacht, den Manager des Vereins ermordert zu haben. Natürlich haben alle ein mehr oder weniger gutes Motiv und auch die Gelegenheit den Mord durchzuführen.

Das Team

Die Rolleninformationen können einfach per Link über z.B. WhatsApp verschickt werden. Für die Rollen gibt es dann vor Ort ein kleines Rollenheft mit Zusatzinformationen und den Ablauf für die 3 Runden. Der Kommissar führt uns über einen Audiofile in den Fall ein und los geht’s. Insgesamt gibt es 9 Hinweise, jeweils 3 in den 3 Runden. Die Diskussion der neuen Erkenntnisse je Runde sollte man erst starten, nachdem die drei Hinweise aufgedeckt wurden. Passend zu einem Krimidinner gibt es einen Menüvorschlag.

Ich spielte den schnellen Philipp
Um die Atmosphäre zu steigern haben die Gastgeber passende Tischdecke, Sticker & Co organisiert.

Fazit:

Die angegebene Spieldauer von drei Stunden kommt gut hin. Das Material ist nicht so opulent wie bei einem großen Spieleverlag, aber schließlich kommt es auf die Geschichte und erzeugte Atmosphäre an. Dieses fand wir sehr gut gelungen, wobei dies natürlich auch vom Mitmachen der Spieler abhängt und wie man sich seiner Rolle annimmt. Wir haben schon einige Krimidinner gespielt und hierbei kam es schon vor, dass die Lösung sehr merkwürdig und kaum auflösbar war. Dieses ist hier anders. Natürlich gibt es vier Verdächtige, aber es war mit den Hinweisen und Informationen schon möglich, den oder die Täter/in herauszubekommen. Dieser Fall ist nicht unbedingt leicht zu lösen, aber einsteigerfreundlich. Positiv ist auch, dass das Spielmaterial nicht verändert wird und man es daher an Freunde weitergeben kann.

Stubenscore: 7,7 / 10


MITMACH-KRIMI: FUSSBALLRAUSCH – DER TOD WARTET ABSEITS

Brettspiel (getestet)

Saboteur

Von: ferengi
24. Februar 2026 um 17:52

Zwerge, Gold und semi-koop.

Wir als Team suchen in einer Mine Gold und legen hierzu Wegeplättchen, um zum Ziel zu kommen. Doch nicht alle im Team wollen dies wirklich, denn einige sind Saboteure und lügen oder legen „versehentlich“ eine falsche Abzweigung.

Links im Bild aus dem Loch sind wir gekommen und legen einen „mehr oder weniger“ sinnvollen Weg zu den drei Zielplättchen.

Zu Spielbeginn zieht jeder seine Rolle. Der Spielplan besteht aus einem Startfeld und drei Zielfeldern, die 7 Plättchen entfernt sind. Aber nur unter einem der drei Zielfelder ist wirklich das Gold. Mit unseren 4-6 Handkarten (abhängig von der Anzahl an Mitspielern) legen wir nun Wege oder zerstören einen Weg durch einen Steinschlag, wir legen Sabotagekarten (z.B. zerbrochene Spitzhacke) oder Reparturkarten eines Schadens oder wir gucken unter eine der drei Schatzkarten. Alternativ kann man auch eine Karte einfach ablegen, macht einen vielleicht unverdächtig.

Mit der Karte links (Steinschlag) kann ich eine Karte vom Spielbrett entfernen. Als Saboteur einen guten Weg, der dann wieder passend geschlossen werden muss. Als Goldsucher z.B. eine Sackgassenkarte.
Die Goldsucher haben gewonnen und den Goldschatz gefunden.

Fazit:

Die Kunst besteht darin, dass man als Saboteur nicht zu früh seine Absicht preisgibt, sonst wird man ständig mit Saboteurkarten blockiert und die Zwerge rennen zum Ziel. Bei wenigen Spielern ist dies schwierig. Das Spiel ist definitiv eher für eine größere Gruppe ab 6 Personen geeignet. Da wäre ich dann gern wieder dabei.

Stubenscore: 7,0 / 10


SABOTEUR
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Escape the Chocolate Factory

Von: ferengi
23. Februar 2026 um 16:15

Spaß mit Schoko?

Die Idee ist zumindest schon einmal gut: Eine Packung Schokolade als Escape-Spiel. Als Story wurden wir nach einer Besichtigung der Fabrik zurückgelassen und müssen nun nachts aus der Fabrik entkommen. In fünf Puzzleabschnitten machen wir uns auf den Weg in die Freiheit und legen Logik-Schalter um oder suchen Hinweise in Bücherwänden. Und dabei essen wir mittelmäßige Schokolade.

Menge des Materials ist ok. Aber preislich kann man sich auch eine Tafel Schokolade und ein EXIT-Spiel zulegen.
Rätsel 1: Wie muss man die Schalter kippen, damit die drei Schlösser sich öffnen?

Fazit:

Die kleinen Rätsel sind leicht bis undurchsichtig, selbst wenn man auf der Webseite sich die Lösung durchliest. Auch spielt das Material der Packung leider nicht mit, da ist man von der EXIT-Reihe aber auch sehr verwöhnt. Die Schokostückchen selber sind auch nur zum essen und sind kein Rätselbestandteil. Da hätte man mehr draus machen können.

Stubenscore: 5,0 / 10


ESCAPE THE CHOCOLATE FACTORY
Brettspiel (getestet)

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