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Onward

Von: Markus
23. April 2026 um 09:43

Onward ist mal wieder eine fette News von mir wert. Ich schreibe ja nicht so oft News und meine Aktivität auf Gamefound & Kickstarter ist eher dürftig, aber Onward ist eine fette News und einen dicken Pledge von mir wert. Onward triggert mich hart. Für mich füllt es meine Lücke zwischen Super Fantasy Brawl und...

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Nemesis: Retaliation

Von: Markus
23. April 2026 um 00:09

Nemesis: Retaliation wurde mit schweißnassen Händen und freudigen Erwartungen in der Gruppe ersehnt. Am Freitagabend, bei einer gemütlichen Partie Iki und Res Arcana, meinte Uwe lapidar: „Ich glaube, Nemesis: Retaliation kommt. Da ist was Großes für morgen angekündigt.“ Mein Gesicht explodiert in freudiger Erwartung, auch wenn ein leichter Schatten zu erahnen ist. Nemesis. Dieses Wort...

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Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent

22. April 2026 um 10:19
Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent

Reactor Rescue ist ein Brettspiel des in Frankfurt ansässigen Anbieters Labbox Education, das klassische Spielmechaniken mit dem Aufbau echter elektronischer Schaltungen verbindet. Die Kickstarter-Kampagne läuft seit dem 21. April 2026 und hat ihr Finanzierungsziel von 5.000 Euro innerhalb kürzester Zeit weit überschritten. Zum aktuellen Stand haben 370 Unterstützer rund 30.872 Euro beigetragen, das entspricht einer Finanzierung von über 617 Prozent. Kickstarter hat das Projekt zudem als „Staff Pick" hervorgehoben.

Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent
Die Spielenden reparieren den Reaktor eines havarierten Raumschiffs, um die Stadt Electra zu retten. (Bild: Labbox Education / Kickstarter)

Spielprinzip und Material

Die Spielenden übernehmen die Rolle von Ingenieuren an Bord eines havarierten Raumschiffs über der Stadt Electra. Um die Schäden zu beheben und die Stadt zu retten, sammeln sie Ressourcen, manövrieren Gegner aus und bauen funktionierende Stromkreise auf. Der Kniff dabei: Die Schaltungen werden nicht simuliert, sondern mit echten Bauteilen auf einer Platine gesteckt.

Jede Schachtel enthält vier Raumschiff-Kontrolltafeln, zehn LabBox-Elektronikblöcke, zehn magnetische Snap-Verbindungskabel und eine Schaltplatte. Dazu kommen 112 Gameplay-Karten für Ressourcen, Ereignisse und Fehlfunktionen sowie 138 Circuit-Challenge-Karten in drei Schwierigkeitsstufen. Über 85 Reparaturmarker und ein Regelheft runden die Ausstattung ab. Der gestaffelte Schwierigkeitsgrad erlaubt einen Einsatz in Familien ebenso wie im Bildungskontext.

Pledge-Stufen und Kampagnendetails

Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent
Vier Editionen stehen zur Auswahl – vom Einzelspiel bis zum Klassenraum-Bundle. (Bild: Labbox Education / Kickstarter)

Die Standard Edition ist ab 64 Euro erhältlich, das entspricht einem Nachlass von etwa 35 Euro gegenüber dem späteren Ladenpreis von 99 Euro. Die Explorer Edition für 69 Euro ergänzt das Grundspiel um ein Holzbrett und vier zusätzliche Magnetkabel und lässt sich auch außerhalb des Spiels als STEM-Baukasten nutzen. Für 128 Euro gibt es die „Dual Reactor Unit" mit zwei Standard-Exemplaren, während das „Command Deck Bundle" für 99 Euro Reactor Rescue mit dem zweiten Labbox-Titel Buzz Trace kombiniert. Bildungseinrichtungen können mit der „Electra Academy" für 249 Euro vier Spielsets samt digitalem Educator-Kit erwerben, dessen Unterrichtspläne an NGSS-, Common-Core- und IB-Standards ausgerichtet sind.

Die Kampagne läuft noch bis zum 21. Mai 2026, die Auslieferung ist für September 2026 angekündigt. Versandkosten und Steuern werden nicht im Pledge erhoben, sondern nach Kampagnenende über den Pledge Manager abgerechnet. Damit positioniert sich Reactor Rescue an der Schnittstelle zwischen Brettspiel und Lernmaterial und trifft offenkundig einen Nerv im deutschsprachigen Raum sowie international.

Alle Details, ein Erklärvideo und die verfügbaren Pledge-Stufen gibt es direkt auf der Kickstarter-Kampagnenseite.

Thematisch abstrakte Eleganz: Beyond the Sun

Von: ravn
20. April 2026 um 23:43

Gute Spiele brauchen kein komplexes Regelwerk. Die besten Spiele begnügen sich mit der Essenz dessen, was Spielspaß ausmacht. Das Kennerspiel vom Autor Dennis K. Chan lässt uns zudem die Wahl, den Fortgang für alle Mitspieler am Tisch selbst zu gestalten, indem wir unseren Technologie-Baum der Aktionsmöglichkeiten gemeinsam gestalten. So ist jede Partie anders und immer wieder neu herausfordernd. Genau deshalb eines meiner absoluten Lieblingsspiele, das ich erst letztens in entspannter Dreierrunde erneut erleben konnte.

Beyond the Sun ist anders und auch deshalb besonders. Abgesehen vom schönen, wenn auch unaufgeregt illustrierten Cover aus der Feder von Franz Vohwinkel, wirkt dieses Kennerspiel im Science Fiction Setting eher bieder. Spätestens wenn der Spielplan mit seinen gräulich dominanten Einsetzfeldern auf dem Tisch liegt, stellt sich für mich nicht mehr die Frage, warum sich ein Meister seines Faches nur auf der Spieleschachtel austoben durfte. Denn wer Beyond the Sun schon mal gespielt hat, kennt die Antwort und lächelt wissend. Weil genau so muss es sein, denn alles mehr an Farbe und verschnörkelten Details wäre nur eine Ablenkung vom Wesentlichen. Deshalb braucht es für Erstspieler ein wenig Vertrauen und Überzeugungsarbeit, denn niedliche Tierillustrationen in flippigen Raumanzügen und ausmodellierte Holz-Meeple sucht Ihr hier vergebens – und das ist ganz genau gut so. Besser hätte es kaum sein können.

Beyond the Sun verlässt sich in seiner schon fast abstrakten Eleganz auf seine inneren spielmechanischen Werte. Wir haben nur einen einzigen Worker und werden im ganzen Spiel keinen einzigen mehr bekommen können. In unserem Zug wechseln wir das Einsatzfeld, führen dort die Aktion aus, produzieren anschließend eine von zwei Rohstoffsorten oder nutzen die dritte Option des kaum genutzten Rohstofftausches. Dabei haben wir Erz, Menschen und Raumschiffe. Mehr braucht es nicht. Dargestellt durch kleine schwarze Plastikbrocken oder einen W6-Würfel, der je nach oben liegenden Seite eine Lagerkiste, einen Menschen oder ein Raumschiff in Stärke 1 bis 4 darstellt. Dazu ein paar Holzscheiben mit universellem Sternaufdruck, Zahnrad- oder Pflanzensymbol. Reduzierter geht es kaum und genau deshalb spielt sich für mich Beyond the Sun so haptisch gradlinig schön.

Dabei ist jeder Partie völlig anders. Denn fernab der Basisaktionen und vier ausliegenden Forschungskarten der Stufe 1, die sich nur in der Anordnung von Partie zu Partie ändern, obliegt es an uns Spielern selbst, welche weitere Aktionen wir uns selbst und unseren lieben Mitspielern ermöglichen wollen. Dazu erforschen wir den Technologiebaum und brauchen dafür mindestens eine Arbeiter-Einsetz-Aktion und einen Menschen, der zum Wissenschaftler wird. Später wird noch Erz sowie mehr Personal für diese Forschungszwecke benötigt. Alles stets begrenzt und auf der Basis eines Wettlaufs um Punkte in diversen Kategorien, die am Spielende abgerechnet werden. Denn das Spielende läuten wir selbst ein, was uns erlaubt, bewusst epische lange Partien oder auch ebenso bewusst kurze Geschichten zu schreiben, wie wir die Zukunft der Galaxis im Wettstreit mit unseren Mitspielern formen. Und zwar so, dass wir am Ende mehr Punkte einfahren und das nach intensiv-flotten 120 Minuten.

Vier Forschungsrichtungen für neue Aktionen haben wir zur Auswahl. Eine davon spielt sich konfrontativ kriegerisch auf dem Weltraumspielplan um Mehrheiten, Kontrolle und Kolonien auf fremden Planeten. Eine andere lässt hingegen die Wirtschaft aufblühen und schafft neue Möglichkeiten seine Produktionseffizienz zu steigern. Wir haben es dabei in der Hand, welche Optionen wir ermöglichen und welche wir hingegen abwürgen. In meinen weit mehr als 15 Spielpartien habe ich eventuell noch nicht alle der 48 Technologiekarten aktiv im Spiel gesehen, besonders weil nicht garantiert ist, dass alle Technologiestufen überhaupt von uns erforscht und damit freigeschaltet werden. Den Rahmen geben wir vor und selbst wer sich selbst nicht an der Erforschung neuer Einsetz-Aktionskarten beteiligen mag, kann trotzdem gewinnen. Diese Freiheit macht Beyond the Sun so außergewöhnlich in seinen Handlungsspielräumen, die keinerlei Kettenzüge und Sonderregeln benötigen.

So hatte ich in meiner letzten Partie mit der Erweiterung „Leaders of the New Dawn“ voll auf Weltraum-Expansion gesetzt. Per zivilen Anführer hatte ich mir einen zusätzlichen Erzbonus verschafft, den ich per militärischen Anführer in aufgerüstete Raumschiffe investieren konnte, die zudem im Bau nicht an Raumwerften gebunden waren. Dazu passend hatten wir eine Errungenschaftskarte im Spiel, die eine 4er-Stärke an drei Standorten benötigte. So fokussierte ich mich zunächst auf den Bau neuer Raumschiffe, um mich damit auszubreiten und von den Bonuseffekten für Planetenkontrolle zu profitieren. Meine zwei Mitspieler gingen auf Forschung, sodass ich weniger Konkurrenz als erwartet auf dem Expansionsspielplan hatte. Am Ende hatte ich knapp die Nase vorn, musste aber mächtig aufs Tempo drücken, weil zwei Vierer-Technologien in Mitspielerbesitz sind schon arg mächtig. Ich selbst hatte nur die Technologiestufe 1 erforscht, für mehr blieb mir auch keine Zeit. Geht also doch. Dabei kam ich gar nicht dazu, die Sonderfähigkeiten meiner zugelosten Fraktion zu nutzen.

Immer wieder gerne. Beyond the Sun ist ein Spiel, ob mit oder ohne Erweiterung, ob in der lokalisierten Version von Strohmann Games oder im englischsprachigen Original bei Rio Grande Games, das ich immer und jederzeit spielen kann und mag. Ich kann gar nicht mehr nachzählen, wie oft ich es schon erklärt habe. Bisher ist es überall gut bis bestens angekommen. Dabei braucht es keinerlei optische Opulenz, denn die vielen kleinen Geschichten schreibt mein Kopfkino ganz von alleine. Dazu reicht mir schon ein kurzer Kartentitel auf den Forschungskarten. Mehr Firlefanz auf und um den Spielplan wäre zu viel gewesen. Deshalb Gratulation für diese perfekte Reduktion in Optik und Präsentation. Wie man es verschlimmbessern kann, weil die Essenz des Spiels in seiner Besonderheit nicht verstanden wurde, hat dann leider der inoffizielle Nachfolger Beyond the Horizon gezeigt und für mich grob versemmelt. Mehr ist nicht zwingend besser, besonders wenn das Handling von perfekt im Vorgänger zu fragwürdig wird.

Noch ein letztes Wort zur Erweiterung. Die empfinde ich als krass überteuert, es sei denn, Ihr seid Solospieler oder habt Euch noch nicht an den Experten-Fraktionen des Grundspiels satt gespielt. So bleiben davon für mich als spielerischer Mehrwert die Anführerkarten sowie die in der Spielbalance nachgebesserten Forschungskarten übrig. Für rund 28 Euro im Vergleich zu 60 Euro fürs Grundspiel nur was für absolute Fans. Für alle anderen reicht das Grundspiel locker die ersten 20 Partien aus. Und eigentlich könnte ich direkt wieder losspielen – nur sind gerade keine Mitspieler in überzeugbarer Nähe.

Teburu: Pegasus Spiele veröffentlicht 17 neue Erweiterungen

20. April 2026 um 19:32
Teburu: Pegasus Spiele veröffentlicht 17 neue Erweiterungen

Pegasus Spiele baut die Teburu-Reihe weiter aus. Für die beiden Grundspiele The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac und Vampire: The Masquerade – Milan Uprising (je 129,99 €) erscheinen insgesamt 17 neue Miniaturen-, Story- und Add-on-Erweiterungen. Parallel dazu sind auch das elektronische Spielbrett Teburu (119,99 €) sowie die beiden Grundspiele wieder verfügbar. Die gesamte Reihe wird in der DACH-Region exklusiv über Pegasus Spiele vertrieben.

Teburu: Pegasus Spiele veröffentlicht 17 neue Erweiterungen
Teburu: The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac (Bildquelle: BoardGameGeek)

Neue Held*innen, Zodiacs und Cthulhu-Bosse für The Bad Karmas

Zum kooperativen Bosskampf-Spiel The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac erscheinen gleich acht neue Produkte. Die drei Miniaturen-Sets The Zodiac Apocalypse Heroes, The New World Heroes und The Dark Ages Heroes enthalten je vier zusätzliche Held*innenfiguren und kosten jeweils 54,99 €. Die Krieger*innen verkörpern die in anderen Epochen wiedergeborenen Charaktere des Grundspiels und bringen eigenes Artwork, neue Hintergrundgeschichten sowie individuelle Fähigkeiten mit.

Auch die Riege der Gegner wächst. Mit Volume 2 und Volume 3 ziehen für je 94,99 € jeweils vier neue Zodiacs ins Grundspiel ein. Volume 4 und Volume 5 sind dagegen als eigenständig spielbare Erweiterungen angelegt und kosten jeweils 114,99 €.

Die beiden Cthulhu-Bände verlegen das Geschehen in die 1920er Jahre. Volume 4 schickt die Gruppe gegen Cthulhu, Ithaqua und Hastur, in Volume 5 warten Nyarlathotep, Ghatanothoa und Shub-Niggurath. Jede der beiden Cthulhu-Erweiterungen bringt fünf zusätzliche Held*innen mit, die auch im Zodiac-Grundspiel und dessen Erweiterungen einsetzbar sind. Neben dem Teburu-Board werden außerdem ein W6-Würfel und der Teburu-LED-Ring benötigt, die dem Zodiac-Grundspiel beiliegen, mit dem 2W6-Würfelset und dem LED-Ring aber auch einzeln für jeweils 39,99 € erhältlich sind.

Teburu: Pegasus Spiele veröffentlicht 17 neue Erweiterungen
Teburu: Vampire: The Masquerade – Milan Uprising (Bildquelle: BoardGameGeek)

Miniaturen, Würfel und Story-Erweiterungen für Milan Uprising

Für Vampire: The Masquerade – Milan Uprising erscheinen ein dediziertes 2W10-Würfelset für 44,99 € sowie ein Würfelteller für 19,99 €. Die Miniaturenerweiterungen Allies & Ghouls und Playable Characters bringen Verbündete und Ghule beziehungsweise neue spielbare Charaktere aus bislang nicht verfügbaren Clans ins Spiel, schalten zusätzliche Inhalte frei und schlagen mit je 54,99 € zu Buche. Die Faction Control Miniatures ersetzen die Fraktionskontrollplättchen des Grundspiels durch hochwertige Minis und kosten 44,99 €. Dazu kommt eine Prospero, Prince of Milan Miniatur für 14,99 € als reines Sammler-Add-on ohne neue Herausforderungen.

Wer tiefer in die dunklen Seiten Mailands eintauchen möchte, greift zu den drei Story-Erweiterungen für jeweils 54,99 €. In The Unending Dream betritt eine weitere Vampirsekte die Bühne, Mystical Milan führt tiefer in die Geschichte der Stadt, während die Jagd auf die Anarchen erbitterter denn je wird, und Prospero’s Legacy rückt den Prinzen von Mailand selbst ins Zentrum der Handlung. Jede der drei Story-Erweiterungen enthält über vier Stunden neue Spielinhalte.

Mit der breiten Palette an Neuerscheinungen decken Pegasus Spiele beide Stränge der Teburu-Reihe gleichzeitig ab. Die kooperative Zodiac- und Cthulhu-Saga wächst um Held*innen, Bosse und ein komplett neues Setting, während Milan Uprising durch zusätzliche Fraktionen, Miniaturen und Kampagnenstunden weiter ausgebaut wird.

Alle Teburu-Neuerscheinungen im Überblick

ProduktTypArtikelnr.Preis
Teburu BoardSpielbrett34000G119,99 €
Teburu: The Bad Karmas and the Curse of the ZodiacGrundspiel34005G129,99 €
Teburu: Vampire: The Masquerade – Milan UprisingGrundspiel34010G129,99 €
Bad Karmas: Volume 2Bosse34015G94,99 €
Bad Karmas: Volume 3Bosse34016G94,99 €
Bad Karmas: Curse of Cthulhu – Volume 4Eigenständige Erweiterung34017G114,99 €
Bad Karmas: Curse of Cthulhu – Volume 5Eigenständige Erweiterung34018G114,99 €
Teburu: LED-RingZubehör34019G39,99 €
Bad Karmas: 2W6-WürfelsetZubehör34020G39,99 €
Bad Karmas: The Dark Ages HeroesMiniaturen34021G54,99 €
Bad Karmas: The New World HeroesMiniaturen34022G54,99 €
Bad Karmas: The Zodiac Apocalypse HeroesMiniaturen34023G54,99 €
Milan Uprising: Allies & GhoulsMiniaturen34030G54,99 €
Milan Uprising: 2W10-WürfelsetZubehör34031G44,99 €
Milan Uprising: Faction Control MiniaturesMiniaturen34032G44,99 €
Milan Uprising: Playable CharactersMiniaturen34033G54,99 €
Milan Uprising: Mystical MilanStory-Erweiterung34034G54,99 €
Milan Uprising: Prospero’s LegacyStory-Erweiterung34035G54,99 €
Milan Uprising: The Unending DreamStory-Erweiterung34036G54,99 €
Milan Uprising: Prospero, Prince of Milan MiniatureMiniatur34037G14,99 €
Milan Uprising: WürfeltellerZubehör34038G19,99 €

Onward: Twisted auf Gamefound – Solo- & Koop-Erweiterung für das MOBA-Brettspiel

20. April 2026 um 15:40
Onward: Twisted auf Gamefound – Solo- & Koop-Erweiterung für das MOBA-Brettspiel

Skytear Games finanziert aktuell auf Gamefound einen Reprint des MOBA-Brettspiels Onward samt der neuen Solo- und Koop-Erweiterung Onward: Twisted. Die Kampagne läuft vom 14. bis 30. April 2026, ist mit über 184.000 € bereits zum rund 1.842-fachen ihres Ziels finanziert, und die Auslieferung ist für Dezember 2026 geplant. Wer mitmachen will, bekommt Pledges ab 25 € – zahlbar wahlweise in fünf zinsfreien Monatsraten.

Was ist Onward?

Onward ist ein Area-Control-Kartenspiel für 1 bis 4 Spielende ab 14 Jahren, das in rund 60 Minuten das Gefühl eines MOBA-Matches (Multiplayer Online Battle Arena) einfangen will – also klassisches Gameplay aus Videospielen wie League of Legends oder DOTA 2: Helden wählen, Items sammeln, Lanes pushen, Teamfights gewinnen. Das Spiel setzt dabei bewusst auf ein schlankes Kartensystem statt auf Dungeon-Crawler-Overhead.

Hinter dem Spiel steht das italienische Studio Skytear Games (PvP Geeks Srl), das bereits zwei frühere Kickstarter-Projekte laut eigenen Angaben innerhalb von rund einem Jahr ausgeliefert hat.

Onward: Twisted auf Gamefound – Solo- & Koop-Erweiterung für das MOBA-Brettspiel
Die Standee-Edition enthält das Grundspiel plus alle vier Kampagnen-Erweiterungen.

Was bringt die Twisted-Erweiterung?

Die Twisted-Erweiterung ist der einzige wirklich neue Gameplay-Bestandteil der aktuellen Onward-Kampagne auf Gamefound. Sie bringt:

  • 32 neue „Twisted"-Helden
  • die Twisted Outsiders als Gegnerfraktion
  • einen Solo- und Koop-Modus, der mit allen bestehenden Onward-Inhalten kompatibel ist

Für alle, die bereits eine Onward-Sammlung im Schrank haben, ist Twisted damit der interessanteste Baustein – und mit 25 € (statt regulär 30 €) auch die günstigste Einstiegsmöglichkeit in diese Kampagne.

Onward: Twisted auf Gamefound – Solo- & Koop-Erweiterung für das MOBA-Brettspiel
Die Twisted-Erweiterung bringt Solo- und Koop-Modus samt Gegnerfraktion „Twisted Outsiders".

Was kostet Onward auf Gamefound?

Insgesamt gibt es vier Pledge-Stufen. Alle Inhalte der Kampagne-Erweiterungen sollen nicht im Einzelhandel erscheinen – insgesamt 32 Helden, 64 Items und 2 Maps werden im Gesamtpaket geliefert. Einen Überblick gibt die folgende Tabelle:

Pledge Preis (Kampagne) Regulär Inhalt
Onward: Twisted Expansion 25 € 30 € Nur die neue Twisted-Erweiterung (Solo/Koop)
All Gameplay (Standees) 115 € 170 € Grundspiel + alle 4 Erweiterungen, Standee-Edition
All Gameplay + Miniatures 215 € 315 € Komplettes Gameplay mit rund 100 Miniaturen
All-In 285 € 410 € Alles aus Onward (ohne „Ultimates Promo Pack")

Ein Detail, das in Crowdfunding-Kampagnen noch nicht selbstverständlich ist: Pledges lassen sich über Gamefounds Stretch-Pay-System in fünf zinsfreien Monatsraten abbezahlen. Gerade bei All-In oder All Gameplay + Miniatures ein spürbarer Unterschied zur klassischen Einmalzahlung am Kampagnenende.

Wann wird Onward: Twisted ausgeliefert?

Skytear Games nennt als Auslieferungsdatum Dezember 2026. Wer einen Eindruck vom Spielablauf bekommen will, findet auf der Kampagnenseite ein YouTube-Video, das die wichtigsten Mechaniken in wenigen Minuten zeigt.

Fazit: Lohnt sich Onward: Twisted?

Onward ist einer der wenigen Versuche, das MOBA-Feeling ohne Bildschirm, aber auch ohne stundenlangen Dungeon-Crawler-Overhead auf den Tisch zu bringen. Die Kombination aus schnellem 1-Stunden-Spiel, nun auch solo und kooperativ spielbar, und fairer Ratenzahlung macht die Kampagne besonders für bestehende Onward-Besitzer:innen attraktiv. Neueinsteiger:innen greifen preislich am besten zu All Gameplay (Standees) – oder zu All Gameplay + Miniatures, wenn es am Tisch ordentlich scheppern soll.

Die Kampagne auf Gamefound läuft noch bis zum 30. April 2026.

Borealis: Arctic Expeditions – Kobold Spieleverlag finanziert Arktis-Kartenspiel auf der Spieleschmiede

20. April 2026 um 14:45
Borealis: Arctic Expeditions – Kobold Spieleverlag finanziert Arktis-Kartenspiel auf der Spieleschmiede

Der Kobold Spieleverlag sammelt auf der Spieleschmiede aktuell Geld für die deutsche Ausgabe von Borealis: Arctic Expeditions. Das Finanzierungsziel von 2.000 Euro ist bereits übertroffen, aktuell steht die Kampagne bei 2.684 Euro durch 74 Unterstützer. Bis zum Kampagnenende bleiben noch 22 Tage.

Fotosafari in der Arktis

Borealis: Arctic Expeditions erscheint 2026 und stammt vom Designer Dariusz Mindur. Du leitest ein Forschungsteam, das in unerschlossene Gebiete der Arktis aufbricht, um die dortige Tierwelt zu beobachten und zu fotografieren. Gespielt wird, indem du Karten aus deiner Hand auf einen von drei Orten deines Spielerboards legst. Deine Wissenschaftler schieben sich dann nach links oder rechts – allerdings nur, wenn ihre Farben zu den Vorgaben der Karte passen.

Borealis: Arctic Expeditions – Kobold Spieleverlag finanziert Arktis-Kartenspiel auf der Spieleschmiede
Spielaufbau mit Spielertableau, Forscherfiguren und Aktionskarten

Zu den Kernmechaniken zählen Handkartenmanagement, Set Collection und Mustererkennung. Am Spielende bringen Fahrzeugsymbole in Reihe, erfüllte Zielkarten und in vorgegebenen Mustern ausgelegte Tiere die entscheidenden Punkte. Das Spiel ist für zwei bis vier Personen ausgelegt, dauert rund 45 Minuten und richtet sich an Mitspielende ab zehn Jahren. Auf BoardGameGeek kommt die englische Ausgabe derzeit auf einen Durchschnitt von 7,39 bei einem Komplexitätswert von 2,00 von 5.

International verantworten Lucky Duck Games und Gém Klub Kft. die Veröffentlichung, für die deutsche Fassung zeichnet der Kobold Spieleverlag. Illustriert wurde das Spiel von Rodrigo Camilo Alves De Almeida, Kevin Sidharta, Inês Toczyska und Ariadna Żytniewska.

Spielmaterial und Ausstattung

Borealis: Arctic Expeditions – Kobold Spieleverlag finanziert Arktis-Kartenspiel auf der Spieleschmiede
Boxinhalt mit Karten, Plättchen und farbigen Holzfiguren

Jede Person erhält ein individuelles Spielertableau mit drei Aktionsorten, an denen die Kartenaktionen ausgeführt werden. Die eigenen Wissenschaftler werden durch farbige Figuren repräsentiert, die über das Tableau von Ort zu Ort gleiten. Ergänzt wird die Ausstattung durch Aktionskarten mit arktischen Tieren wie Eisbär, Walross, Robbe, Narwal und Polarfuchs sowie durch Karten mit Fortbewegungsmitteln – darunter Hubschrauber, Schneemobil und Schiff.

Borealis: Arctic Expeditions – Kobold Spieleverlag finanziert Arktis-Kartenspiel auf der Spieleschmiede
Mini-Erweiterung „Society for Polar Inquiry" und Deluxe-Komponenten

Hinzu kommen Zielkarten, die Vorgaben für das Auslegen der Tiere in bestimmten Mustern machen, sowie weitere Plättchen und Marker für die laufende Wertung. Die Mini-Erweiterung „Society for Polar Inquiry" steuert zusätzliche Zielkarten mit neuen Endwertungsbedingungen bei. Im Top-Pledge sind darüber hinaus Deluxe-Komponenten und passende Kartenhüllen enthalten.

Pledges und Kampagnenstand

Der Einstieg ins Grundspiel liegt bei 30 Euro und trägt den Namen „Polarforscher". Für 35 Euro bekommst du beim „Polarforschungsteam" zusätzlich die Mini-Erweiterung „Society for Polar Inquiry" – dieses Paket haben bisher die meisten Unterstützer gewählt. Das Top-Tier „Geschütze Polarforschung" für 43 Euro enthält darüber hinaus zwei Packungen Shield-Titan-Kartenhüllen im passenden Format. Für fünf Euro gibt es die reine Unterstützer-Stufe „Hobbyforscher" mit einer digitalen Errungenschaft im Spielernetzwerk.

Als Add-On lässt sich ein weiteres Exemplar des Grundspiels für 30 Euro hinzufügen. Die Kampagne läuft noch 22 Tage auf der Spieleschmiede von Spiele-Offensive.de. Dort findest du auch alle weiteren Details zu Stretch Goals, Lieferterminen und Versandkosten.

bt284 Content Creation

20. April 2026 um 08:00

Shownotes

Ein Blick hinter die Kulissen des Brettspiel-Contents: In der von Johannes (Ministerium für Brettspielspaß) geleiteten Talk-Runde wird der Beeple-Talk seriös. Gemeinsam mit Astrid Diesen (Fairplay), Podcaster Christian Beer (Podcast Behind Board Games), YouTuberin Lisa (Couple of Dice) und Instagrammerin Sandra diskutiert er kritisch über den Spagat zwischen Hobby und Professionalisierung.

Themen sind unter anderem die internen Netzwerke der verschiedenen Kanäle, die flüchtige Natur von Social Media und die Zukunft des Print-Journalismus. Fühlen sich Content Creator*innen in der Brettspielszene eigentlich als Influencer? Wie unabhängig können sie sein?

Unsere Gäst*innen erreicht ihr unter folgenden Links:

Datum der Aufnahme: 12.04.2026

Online seit: 20.04.2026

Feedback

Wer den Beeple Talk unterstützen möchte: Die Freude ist groß, falls Ihr den Podcast bei z.B. Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die Apple Podcasts nicht verwenden, gibt es die Plattform Panoptikum, auch dort kann eine Empfehlung ausgesprochen und bewertet werden, aber auch ein eigenes Podcasthörerprofil erstellt werden. Und natürlich freuen wir uns auch über Bewertungen auf all den anderen Plattformen, über die Podcasts gehört werden können.

Ganz besonders toll ist natürlich, falls Ihr Euren Mitspielern vom Beeple Talk erzählt.

Über den Beeple Talk

Der Beeple Talk ist mit allen Episoden unter dem folgenden Link erreichbar. Ziel ist es, Episoden mit wechselnden Themen rund um Brett- und Kartenspiele zu machen. Zum beeple Talk treffen sich regelmäßig einige Mitglieder von Beeple, dem Brettspiel-Blogger-Netzwerk.

Beeple Talk – Der monatliche Podcast von Beeple – https://www.beeple.de

Podcast-Plattformen

Natürlich findet sich der Beeple Talk auf den bekannten Plattformen für Podcasts, insbesondere Apple Podcasts

beeple Talk auf Apple Podcasts – https://itunes.apple.com/de/podcast/beeple-talk/id1449578291?l=en.

Der beeple Talk ist ein kostenfreies Format. Solltest Du für das Hören auf Deiner bevorzugten Plattform eine Gebühr zahlen müssen, so erfolgt dies ohne unsere Zustimmung. Wir sind und bleiben kostenfrei zu empfangen.

Fehlt Dir auf Deiner bevorzugten Plattform der beeple Talk, freuen wir uns über einen Hinweis.

beeple Chat

Die Kanäle des beeple Brettspiel-Blogger-Netzwerks betreiben einen Discord-Server, auf dem sich eine tolle Community täglich über Brettspiele austauscht. Falls Ihr dazukommen möchtet, diesem Link folgen oder eine E-Mail senden.

Intro/Outro

Epic Song by BoxCat Games

Brettspiel Crowdfunding News 16/26

Von: Nina
19. April 2026 um 07:00

Angekündigt: Neu: Updates: ANGEKÜNDIGT In der kommenden Woche im Crowdfunding: Wenige Projekte sind angekündigt. Hier der Überblick über die kommende Woche: Zombicide Dead Men Tales Das erste Mal Zombicide unter der Flagge von Asmodee. Und es geht in die Karibik mit Dead Men Tales, was am 22. April auf Gamefound starten wird. Zombicide: Dead Men […]

Tipp um Tipp – Brettspiel-Quiz (26)

19. April 2026 um 06:00

In unserem Format „Tipp um Tipp“ laden wir euch ein, mit uns zu quizzen. Wir beschreiben Euch einmal pro Woche in 15 bis 20 Hinweisen ein Brettspiel. Wie schnell bekommt Ihr es heraus? Am Ende gibt es direkt die Auflösung. 

Schreibt uns gerne, wie Euch das Quiz gefällt oder sagt einfach hallo.… [Weiterlesen]

Zapotec

Von: ferengi
18. April 2026 um 08:27

Ich gucke jetzt gerade viele Maya-Dokus

Es gibt erstaunlich viele Spiele, die sich mit Kulturen des Südamerikanischen Kontinents – oder wie hier: Die Urbevölkerung Mexikos – befassen. Nachdem wir gerade auf der Halbinsel Yucatan in der Historie geforscht haben, sind wir diesmal zu Zeiten der Erbauer der Pyramiden im heutigen Südens Mexikos.

Wir bauen Gebäude für unser Ressourcentableau und entwickeln Pyramiden, Handeln, führen Rituale durch und Opfern Mais für Boni. Und für alles gibt es auch Siegpunkte. Das alles ist ineinander verschachtelt und erfordert strategische Überlegungen. Da können sich Grübler vertiefen.

Sieht komplexer aus, als es ist.

Besonders gut haben mir die Aktionskarten gefallen. Hiervon hat jeder Spieler einige auf der Hand und eine spielt jeder verdeckt aus. Nachdem die Karten umgedreht wurden wird hiermit die Spielerreihenfolge ermittelt, denn der Spieler mit der niedrigsten Zahl beginnt. Neben dieser Funktion gibt die Karte noch an, welche Ressourcen der Spieler zu Beginn seines Zuges erhält und in welchem Bereich er Gebäude bauen kann. Hierbei ist zu bedenken, dass eine Aktionskarte zu Rundenbeginn immer offen ausliegt und diese angibt, in welchem Bereich am Ende der Runde ein Siegpunktewertung stattfindet. Eine Übereinstimmung der ausgespielten Karte mit der ausliegenden wäre also gut.
Ein weiterer Kniff: Zum Ende des Zuges zieht der Spieler eine offenliegende Aktionskarte nach, die er sich somit aussuchen kann. Es liegt eine Karte mehr als es Spieler gibt aus und die Karte, die übrig bleibt, wird die Karte, die für die nächste Runde den Bereich vorgibt, in der die nächste Siegpunktewertung stattfindet.

Auf unserem Ressourcentableau können wir zum Zugbeginn wählen, ob wir die Spalte oder Zeile unserer Ressource nehmen und erhalten dann auch die dort entsprechend liegenden weiteren Ressourcen.
Wenn wir etwas bauen, setzen wir eines unserer Hütten auf das Feld und fügen das Plättchen als weitere Ressource auf unserem Tableau ein.

Fazit:

Man muss schon verschachtelt denken, aber die Regeln sind nicht zu komplex. Die Mechanik der Aktionskarten hat mir wirklich gut gefallen, kannte ich bisher nicht so. Auch ist die Szenerie spannend. Und so kommt vielleicht auch mal eines der berühmten (komplexeren) T-Spielen bei uns auf den Tisch. Mit vier Personen war die Downtime dann doch merkbar und in Runde 5 (der Abschlussrunde) kam das Spiel richtig in Schwung, der Zug war dann aber auch schon lang. Mit insgesamt 2 Stunden Spieldauer war das aber noch ok. In einer kleineren Runde wäre ich gern wieder dabei.

Stubenscore: 7,8 / 10


ZAPOTEC
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

KARTONGEFLÜSTER – Wenn Schachteln flüstern können…

Von: Dirk
17. April 2026 um 12:23
Lesezeit: < 1 Minute

Unboxing für’s Ohr

Unboxing kennt man ja. Kamera an, neues Spiel auf den Tisch, los geht’s. Aber was passiert, wenn man das Ganze einfach nur hört? Willkommen bei KARTONGEFLÜSTER – dem vermutlich ersten Format, bei dem nicht die Augen, sondern die Ohren auspacken. 🎧📦


Rascheln, Knacken, Pöppeln – Kopfkino inklusive

Die Idee klingt schräg und ist es vielleicht auch. Ich packe ein Brettspiel aus und du bist live dabei – aber eben nur akustisch. Folie raschelt, Stanzbögen ploppen und Tütchen knistern. Und mittendrin dann meine Gedanken, Erwartungen und kleine Abschweifungen rund ums Spiel und das, was man beim ersten Öffnen eben so denkt.

Kurz gesagt: Unboxing für’s Ohr.


Folge 1: Forestry – der Wald rauscht… und knistert

Zum Start geht’s direkt tief in den Wald – genauer gesagt in die Schachtel von Forestry. 🌲

Hier geht es nicht um romantisierte Lebensräume, hier wird Forstwirtschaft betrieben. Sägen statt Hegen sozusagen. Und dabei spielt die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

Schon beim Auspacken zeigt sich, dass das Spiel schönes Material hat. Bedrucktes Holzmaterial, ein runder Spielplan und eine matte Optik mit schönen Farben. Aber: Wo viel Holz ist, ist leider auch… Plastik. Ein kleiner Seitenhieb, der im Podcast natürlich nicht unter den Tisch fällt.

👉 Also: Kopfhörer auf, Augen zu – und einfach zuhören.

Skitter: Ehrlicher Rückblick auf meine Schnipp-Erfahrungen

Von: ravn
17. April 2026 um 00:57

Ich würde Euch gerne voller Euphorie von meinen bisher unzähligen Skitter-Spielpartien erzählen. Dabei kam es ganz anders als von mir erhofft, bis dieses außergewöhnliche Geschicklichkeitsspiel mit bewusst nicht vorhandener Einstiegshürde bei mir auf den Tisch kam. Der Weg dorthin war lang und auch irgendwie selbst verschuldet. Meine eigenen Erstpartien fernab diverser Messe-Veranstaltungen hatten dann ebenso ihren ganz eigenen Verlauf.

Es gibt ganz wenige Spiele, die möchte ich einfach mögen wollen. Genauso erging es mir bei der erfrischend einzigartigen analoge Schnippspiel-Konsole der grundsympathischen Skitter-Macher mit ihrem sympathisches Underdog-Charme. Die haben sich echt getraut, auf dem nicht gerade großen Markt der Geschicklichkeitsspiele im Großformat anzutreten. Ein Markt, der längst von den seriösen Vertretern ihres Genres wie Carrom, Crokinole und Weykick besetzt ist. Wer bitteschön braucht da noch ein weiteres Spiel jenseits der 100-Euro-Marke? Also einen Verkaufspreis, der signalisiert, dass das hier gewiss kein nur nettes Gimmick sein soll – schnell gespielt und genauso schnell wieder vergessen. Das hier will gespielt werden und zwar regelmäßig, damit sich der Kauf auch lohnend anfühlt.

Und genau hier fangen leider meine Luxusprobleme mit Skitter an. Nach der Vorbestellung, der mehrmals verschobenen Lieferung, der Ankunft eines beschädigten Exemplars und dem problemlosen Austausch auf der SPIEL 2025 in Essen, waren meine Erwartungen groß. Eventuell übergroß. Erwartungen, die sich nur in gespielten Partien einlösen ließen. Tja, und hier bin ich ganz ehrlich mit Euch. Skitter kam erst im April 2026 auf den Tisch. Für genau zwei Partien. Davor ergab sich bei mir schlicht nicht die Gelegenheit und auch nicht die rechte Motivation, dieses reine Zwei-Personen-Soiel einfach mal ausgiebig in der gespielten Praxis zu erleben. Entweder weil alle meine Spielrunden größer waren oder ich genau wusste, dass potenzielle Mitspieler mit Schnippspielen mal so gar nichts hätten anfangen können. Also habe ich mir Skitter für einen Moment aufbewahrt, der von Woche zu Woche einfach nicht kommen wollte.

Ich hatte Skitter sogar zur zehntägigen Brettspielfreizeit nach Bad Holzhausen mit. Zusätzlich zu meinem Crokinole-Board. Das wurde bespielt, aber für Skitter hat sich so recht niemand interessiert. Warum eigentlich nicht? Wohl, weil es ausreichend andere Spiele gab und ich Spielpartien von mir auch nicht forciert habe. Es gab eben ausreichend Alternativen. Mein Skitter wird mir schon nicht weglaufen, so dachte ich und redete es mir ein. Oder habe ich mich doch eher vor Skitter weggeduckt, weil ich befürchtete, dass es nicht meine erhofften Erwartungen erfüllen wird?

Im Oktober 2024 schrieb ich und da war die Auslieferung noch etliche Monate entfernt: „Im Gegensatz zu Crokinole, bei dem ich meist gezielt die Scheiben meines Mitspielers anvisiere, ziele ich bei Skitter stets auf die Farbfelder im Sektor des Gegners. Während sich meine Anspielziele bei Crokinole somit frei über die komplette Spielfläche verteilen und dementsprechend jeder Spielzug anders ist, bewegt sich Skitter in engere Grenzen. Es wird stets aus dem eigenen Halbkreis geskittet und das Ziel ist stets eines der drei magnetischen Farbfelder auf der anderen Spielbrettseite. Dort sammeln sich die eigenen Scheiben und sollten nur angedockt statt weggeschossen werden. Eine Herausforderung für sich, aber im Direktvergleich zu Crokinole scheint die Varianz der Spielzüge geringer. Ob das als Nachteil oder gar Vorteil zu werten ist, weil sich schneller Erfolge einstellen, kann ich mit meiner zu geringen Spielerfahrung von einer einzigen Messe-Partie noch nicht beurteilen.“

Derweil habe ich mir ein Herz genommen und meine ersten Skitter-Partien dann doch forciert. Einfach zum Spieletreff mitgenommen und bevor unsere Runde komplett war, es auf den Tisch gebracht. Was folgte, das waren gemischte Gefühle, die schwierig zu greifen sind. Euphorie war es nicht. Wirklicher Spielspaß eher auf wenige Schnipp-Aktionen begrenzt. Unsere Spielpartie nach den klassischen Originalegeln dauerte etwas länger, als ich zunächst dachte, da wir uns recht oft gegenseitig eine aufgebaute Base wieder zerstörten, bevor wir punkten konnten. Ab und zu kam dann auch Spannung auf. Immer dann, wenn Gefahr auf mehreren Farbfeldern drohte und die Herausforderung stieg, jetzt zwingend dagegenhalten zu müssen. In Summe ein ok bis gutes Erlebnis, nur eben ohne die Echtzeit-Action eines Klask oder der taktischen Tiefe eines Crokinole.

Dafür war allerdings der Spieleinstieg supereinfach und deshalb belohnend. Mit dem Zeigefinger schieben, das kann wohl jeder. Nach wenigen Spielzügen entwickelt sich auch ein Gefühl, wie unterschiedlich man mit seiner Impulskraft umgehen kann und was das dann auf dem Skitter-Board bewirkt. Damit ein klarer Punktsieg für Skitter gegen Crokinole. Denn Frustmomente habe ich bei Skitter keine miterlebt im Gegensatz zu Crokinole. Also das ideale Einsteiger-Geschicklichkeitsspiel für alle, die nicht erst groß trainieren wollen, bevor sich reproduzierbare Erfolgserlebnisse einstellen. Das gefällt mir an Skitter.

Die Varianz unserer Spielzüge war allerdings nicht wirklich groß. Entweder direkt aufs gegnerische Farbziel oder über Bande anvisiert. Dabei zeigte sich, dass das Skitter-Board nicht wirklich breit ist und somit zwischen den Kork-Bumpern und den Big-Skitts in der Minus-Mitte wenig Platz bleibt. Manch einer unserer Skitts blieb auch dort hängen, wenn wir zu viel wollten. Somit wirkt dieses Spielelement und hat Einfluss aufs Spiel. Auch das finde ich gut, weil damit gedankenloses Geschiebe ein Riegel vorgeschoben wird. Ein wenig Fingergeschicklichkeit gehört dann doch dazu, ohne aber Erstspieler zu überfordern. Ob mit mehr Spielerfahrung auch mehr unterschiedliche Spielzüge möglich sind, an die wir spontan noch nicht gedacht haben, weiß ich schlicht nicht. Dazu muss Skitter aber erst einmal öfters von mir gespielt werden. Bevorzugt in Runden, die sich potenziell ebenso dafür begeistern könnten.

Vom Spielmaterial habe ich nach dem Board-Austausch und mit dem Satz beklebter Ersatz-Scheiben keinerlei Probleme. Ersatz-Scheiben deshalb, weil mein Erstversuch des doppelseitigen Beklebens durch meine ungünstige Nachjustieren-Methode, ohne die eine Klebeseite zunächst antrocknen zu lassen, den Kleber über die Scheibenränder gedrückt hat und die sich dadurch schlicht klebrig anfühlten. Das hat sich über die Monate der Lagerung von alleine gelöst und war in meinen Spielpartien kein Thema mehr. Leider ist bei dem Board-Austausch der Klebebogen verloren gegangen, sodass mir die kleinen mittleren Klebepunkte fehlen. Aber bisher habe ich die nicht vermisst, auch weil ich noch keine der Varianten ausprobiert habe. Im Zweifel frage ich bei den Skitter-Machern einfach nach. Weil deren Kundenservice wirklich ausgezeichnet war.

Wie sieht nun meine Skitter-Zukunft aus? Direkt nach den Spielpartien, wobei die zweite dann gegen eine andere Mitspielerin war, die das allgemeine „ok“ bestätigte, aber ebenso nicht vom Hocker gerissen war, hatte ich den Verkauf meines Skitter-Exemplars in Betracht gezogen. Ich hatte mir eben mehr Spieleuphorie erhofft. Aber so ein Verkauf wäre arg vorschnell. Ich möchte und werde Skitter noch weitere Chancen geben, sich beweisen zu können. Weil ich möchte es gerne mehr mögen wollen, als es aktuell bei mir der Fall ist.

Somit ist meine Skitter-Zukunft in alle Richtungen offen und Euch empfehle ich deshalb, diese erfrischend einzigartige analoge Schnippspiel-Konsole am besten auf einer Spielemesse mal auszuprobieren. Zum Beispiel auf der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund am Stand F39. Oder Ihr fordert mich zu einer Spielpartie heraus – mit Vorabinfo bringe ich Skitter gerne zu den Treffs mit, auf denen ich so unterwegs bin von Holzbüttgen über Bottrop bis Bochum und Hemer, Iserlohn und Wetter.

Tower Up

Von: ferengi
16. April 2026 um 16:54

Realistische Stadtplanung?

Es ist auch mal schön, Spiele mit einfachen Regeln zu konsumieren. Wir haben Bauklötze in vier Farben und können auf unserem Stadtplan

  • eine Karte aus der 3er-Auslage wählen, um die entsprechenden Bauklötze in unseren Vorrat zu nehmen
  • unsere Bauklötze auf den Stadtplan setzen und Gebäude bauen.
Schnell aufgebaut

Regeln zum Bauklötzesetzen:

  • Benachbart zu einem anderen Klotz in einer anderen Farbe
  • Wir müssen auf alle benachbarten Klötze einen gleichfarbigen Klotz ergänzen können, dabei überbaut man auch Dächer der anderen Spieler
  • Wir setzen ein Dach auf eines der Häuser und erhalten Siegpunkte in der Farbe des Hauses.

Unter bestimmten Bedingungen erhält man einen Extrazug und man achtet auf die Aufträge für Sonderpunkte. Diese gibt es z.B. wenn man in jedem der sechs Bezirke an einem Haus mit einem Dachteil beteiligt ist, welches aber auch schon überbaut sein kann.

Eine Option ist, sich Klötze entsprechend einer Karte zu nehmen. Auf einigen kann man auch ein Fahrzeug auf seiner Punkteleiste fortbewegen.
Maximal 5 Verbindungen gibt es zu einem Feld, somit kann die Höhe nicht über 6 Klötze sein.
Die Punktwertung ergibt sich aus dem Spielertableau: Fortschritt der vier Farbleisten, untere Zeile für Anzahl sichtbare Dächer zum Spielende plus Sonderpunkte rechts.

Fazit:

Das Material ist nicht schön. Die Plastikaufbewahrung ist im Neuzustand schon nicht passend für die Karten und optisch ist es auch kein Hingucker. So hat man Material vor 40 Jahren gemacht. Aber spielerisch bietet es viel Interaktion und man beobachtet die Taktik der Mitspieler schon bei deren Auswahl, welche Bauklotzfarbe sie sammeln. Die Regeln sind in 5 Minuten erklärt, ein Spiel dauert keine Stunde. Ich wäre jetzt trotzdem nicht bei einer Deluxe-Kickstarter-Kampagne dabei, aber würde es auch gern Wiederspielen.

Stubenscore: 7,4 / 10


TOWER UP
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

24 Jahre Spiele-Offensive.de: Countdown mit 24 täglichen Angeboten

16. April 2026 um 09:26
24 Jahre Spiele-Offensive.de: Countdown mit 24 täglichen Angeboten

Am 2. Mai 2026 feiert Spiele-Offensive.de den 24. Geburtstag. Passend zum Jubiläum läuft ein Countdown mit 24 Tagen und 24 Angeboten – an jedem Tag wird ein neuer Titel reduziert. Den Auftakt macht heute die Terrakotta-Armee von GiantRoc.

24 Tage, 24 Angebote

Seit 2002 gehört Spiele-Offensive.de zu den festen Adressen im deutschsprachigen Brettspielhandel. Zum Jubiläum spannt der Shop einen Bogen über fast einen Monat: Ab heute wird täglich ein neues Angebot freigeschaltet, bis am 2. Mai der eigentliche Geburtstag erreicht ist.

An der Aktion beteiligen sich unter anderem Frosted Games, Asmodee, Pegasus und Ravensburger. Damit sind sowohl Expertentitel als auch familientaugliche Spiele vertreten. Welche Titel an welchen Tagen reduziert werden, bleibt bis zur jeweiligen Freischaltung offen – ein täglicher Blick in den Shop ist dementsprechend Teil des Konzepts.

Den Anfang macht die Terrakotta-Armee

Als erstes Angebot senkt Spiele-Offensive.de den Preis für die Terrakotta-Armee von GiantRoc auf 14,99 Euro. Regulär kostet der Titel 60 Euro, die Reduzierung gilt solange der Vorrat reicht.

Das Expertenspiel von Przemysław Fornal und Adam Kwapiński ist 2022 erschienen. Für eine bis vier Personen dauert eine Partie zwischen 90 und 120 Minuten, das Mindestalter liegt bei 14 Jahren. Auf BoardGameGeek erreicht es einen Schnitt von 7,39 Punkten bei einer Komplexität von 3,4 von 5. Thematisch arbeiten die Spielenden als Handwerkerinnen und Handwerker an der berühmten Tonarmee des Kaisers Qin Shi Huang, mechanisch tragen Worker Placement und Gebietsmehrheiten das Spiel.

Den direkten Zugriff auf das Angebot gibt es unter spiele-offensive.de. Die folgenden 23 Angebote werden an den jeweiligen Tagen bis zum 2. Mai freigeschaltet.

Archeos Society

Von: Markus
16. April 2026 um 00:12

Herzlich willkommen in der Archeos Society. Wir sind ein illustrer Kreis und Zusammenschluss der besten Ausgrabungsexperten der Welt. Ein exklusiver und abenteuerlicher Verein. Unser Vorsitzender oder unsere Vorsitzende bittet uns um Hilfe. Sie tritt – ähnlich wie Charlie – nie in Erscheinung, sondern verbirgt sich hinter dem mysteriösen Kürzel W.A. Whatever, wir müssen an den...

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Project Skyline

Bei Project Skyline baut ihr Hochhäuser und konkurriert um die besten Standorte, während ihr euer Kartendeck gezielt erweitert. Wir haben uns das Spiel genauer angesehen und berichten von unseren Eindrücken.

Project Skyline

Mit Project Skyline dreht sich alles um den Bau moderner Hochhäuser in bekannten Metropolen. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Bauunternehmen, die ihre Projekte möglichst gewinnbringend umsetzen wollen. Dabei geht es nicht allein darum, möglichst viele Gebäude zu errichten, sondern gezielt die attraktivsten Stadtbereiche zu nutzen und die Nähe zu Monumenten auszuspielen. Wer es schafft, sein Kartendeck sinnvoll zu entwickeln und gleichzeitig die Dynamik auf dem Spielplan im Blick zu behalten, kann sich am Ende die meisten Einnahmen sichern. 

Project Skyline: So wird es gespielt

Im Zentrum des Spiels steht ein Deckbau-Mechanismus, der mit einem räumlichen Bauprinzip kombiniert wird. Zu Beginn verfügen alle über ein identisches Kartenset, das grundlegende Aktionen ermöglicht. Im Verlauf erweitern die Spieler dieses Deck durch neue Karten aus dem Basis- und Upgrade-Markt. Diese Karten bestimmen, welche Bauaktionen möglich sind, etwa das Errichten von Etagen in bestimmten Stadtgebieten oder das Platzieren von Gebäuden in der Nähe besonderer Felder. Gleichzeitig eröffnen sie zusätzliche Optionen wie das Verschieben bereits gebauter Strukturen oder das Generieren von Geld.

Der Spielplan zeigt eine Stadt, die in verschiedene Zonen unterteilt ist. Wohn-, Industrie-, Geschäfts- und Erholungsgebiete bringen unterschiedliche Anforderungen und Möglichkeiten mit sich. In jeder Runde ziehen die Spieler Karten von ihrem persönlichen Deck und entscheiden, wie sie diese einsetzen. So kann etwa eine Karte genutzt werden, um mehrere Etagen in einem Geschäftsviertel zu errichten, während eine andere gezielt das Bauen neben einem Monument erlaubt. Diese Monumente spielen eine zentrale Rolle, da sie zusätzliche Vorteile gewähren und damit bestimmte Bauplätze besonders attraktiv machen.

Während sich die eigene Skyline langsam entwickelt, entsteht auf dem Spielplan eine spürbare Konkurrenzsituation. Da die verfügbaren Bauflächen begrenzt sind, müssen die Spieler abwägen, ob sie früh bestimmte Positionen sichern oder zunächst ihr Deck verbessern wollen. Wer sich auf eine Strategie festlegt, muss gleichzeitig flexibel bleiben, denn die Kartenhand variiert von Runde zu Runde. Die Entscheidung, ob man direkt baut oder zunächst in neue Karten investiert, beeinflusst den weiteren Spielverlauf deutlich.

Ein typischer Spielzug kann darin bestehen, mehrere Karten zu kombinieren, um gezielt in einem lukrativen Gebiet zu bauen und gleichzeitig einen Bonus durch ein angrenzendes Monument zu erhalten. In einer späteren Runde kann eine Upgrade-Karte dann genutzt werden, um ein bereits gebautes Stockwerk an eine bessere Position zu versetzen und dadurch zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Solche Wechselwirkungen zwischen Karten und Spielplan prägen das Spielgefühl und sorgen dafür, dass sich jede Partie anders entwickelt.

Das Spiel endet, sobald bestimmte Bedingungen erreicht sind, und die Spieler werten ihre Einnahmen aus. Entscheidend ist dabei nicht nur die Anzahl der errichteten Gebäude, sondern auch deren Platzierung und die Nutzung von Synergien. Project Skyline verbindet damit klassische Deckbau-Elemente mit einem taktischen Aufbau auf dem Spielplan, bei dem Timing und Position eine zentrale Rolle spielen.

(c) Piatnik

Project Skyline: Fazit und Wertung

Ja, auf den ersten Blick erinnert die vertikale Bauweise von „Project Skyline“ etwas an Tower Up. Die hochwachsenden Kunststoffgebäude sehen ähnlich aus, spielerisch geht das Ganze aber in eine andere Richtung.

Und das ist gut so!

Thematisch dreht sich alles um den Immobilienmarkt von New York oder Tokio, mit einem feinen Deckbau-Mechanismus: Mit einem Starter-Set aus acht Karten entwickelt ihr Stadtviertel, baut Gebäude Etage für Etage und versucht, möglichst wertvolle Immobilien zu schaffen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Höhe, sondern vor allem die Lage – besonders in der Nähe von bekannten Wahrzeichen.

Sehr gelungen ist die Idee, wie man im Spielverlauf das eigene Kartendeck verbessert, wenn man neue Karten erwirbt oder bestehende aufwertet, um stärkere Kombinationen zu nutzen. In jedem Spielzug zieht man zwar immer nur vier vom eigenen Nachziehstapel. Doch auch die besten Karten kommen regelmäßig wieder auf die Hand und können strategische Vorteile bieten.

Da Bauplätze auf dem gemeinsamen Spielfeld schnell knapp werden, lohnt sich immer auch ein Blick auf die Konkurrenz. Mit rund 60 Minuten Spielzeit bietet „Project Skyline“ ein taktisches Städtebauspiel, das deutlich mehr bietet als nur hübsche Wolkenkratzer. Immer noch auf Familienspiele-Niveau, aber herausfordernd und eher ab 12 Jahren aufwärts zu empfehlen.


Project Skyline – auf einen Blick

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Project Skyline ist der Erstling von Autor Florian Maas und kombiniert gekonnt Deckbau-Elemente mit
Flächenmanagement. Ohne Dinge zu verkomplizieren, haben bis zu vier Spieler Gelegenheit, sich strategisch auf einem gemeinsam Spielfeld zu messen. Macht Spaß!

Autor: Florian Maas | 2026 | Piatnik | 2 bis 4 Personen | ab 12 Jahren | bis 60 Minuten

Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).


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Mitarbeiter des Monats: Heinz

Von: Tobias
15. April 2026 um 06:05
Mitarbeiter des Monats - Heinz

Mitarbeiter des Monats - Heinz04–2026: Heinz (aus Hot Streak) Es gibt mehrere Arten, um bei HOT STREAK über das eigentliche Spielerlebnis hinausgehend etwas zu schreiben. So könnte ich darüber nachdenken, ob es wirklich so sinnerfüllend ist, sich über Wettsucht lustig zu machen. Die Folgen davon sind schlimm und werden leider immer noch verharmlost. Möchte ich mich wirklich wie ein […]

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