Ich mag Würfelspiele. Nicht alle sind strategisch, zu einigen benötigt man Glück und Bier. Und hier 50 Punkte in Form von 50 Nüssen.
Kleine Dose, 5 Würfel für die aktiven Spieler und je ein Würfel für die Auf die Nüsse-Runde.
Fünf Würfel mit Nüssen, Eichhörnchen und Tannenhäher haben wir. Und nun wird es simpel: Würfeln, Tännenhäher rauslegen, Nüsse als Punkte zählen und – sofern wir push your luck mögen – Nüsse und Eichhörnchen für die nächste Würfelrunde nutzen. Das kann man so lange weitertreiben und weitere Nüsse addieren, bis man ausschließlich Tannenhäher oder Eichhörnchen würfelt.
Ganz spannend lustig ist es schon, wenn man in der Endphase alles Tannenhäher würfelt, denn dann ist die Runde punktlos beendet. Und würfelt man in der Phase lauter Eichhörnchen, wird es interaktiv.
Der Spieler nimmt sich alle Würfel, mit denen er zuletzt alles Eichhörnchen gewürfelt hat, und würfelt diese immer wieder und wieder und summiert die Nüsse. In der Zwischenzeit würfeln alle anderen Spieler ihren Hundewürfel und rufen Wuff-Wuff, wenn ein Hund kommt. Wenn alle einen Hund gewürfelt haben, endet die Runde und der aktive Spieler bekommt Punkte in Höhe seiner bis dahin erwürfelten Nüsse.
Schnell, schnell, schnell Nüsse würfeln. Denn die anderen würfeln sich einen Hund.Mit dem Nusswürfel kann ich weiterwürfeln. 3 Eichhörnchen, 2 Nüsse und 1 Tannenhäher ist die Wahrscheinlichkeit.
Fazit:
Tja, es gibt eine Reihe kleine-Dosen-Spiele von Game Factory. Die Relation von Spieldauer (15 Minuten) zu Spaßfaktor (auch Abhängig von der Umgebung) ist ok, es soll ja auch nur ein Reisespiel für bis zu vier Personen sein.
Kniffel: Das Duell von Reiner Knizia – erschienen bei Schmidt Spiele 2‑Personenspiele sind ein Trend der letzten Jahre. Mal kooperativ, häufiger aber ein Gegeneinander. Mal eher ungewöhnliche Konzepte, häufiger aber ein taktisches Tauziehen. So ist es jedenfalls nicht verwunderlich, dass mit KNIFFEL: DAS DUELL eines der populärsten Spiele der Neuzeit ebenfalls eine Duellversion erhält. Dabei wurde mit […]
In diesem Spiel von Reiner Knizia übernehmen 1 bis 4 Spieler die Rolle von Bilbo und seiner Gemeinschaft der Zwerge, um vom Auenland zum einsamen Berg und wieder zurück zu gelangen. Es ist ein klassisches Roll & Write, bei dem
Die ersten spielerischen Erinnerungen an meine Kindheit führen mich zu den Farbwürfeln. Bei Sneaky zockt man mit den passenden Farben um die grösste Beute und die Farbwürfel stehen im Zentrum des kurzen Würfelspiels. 7 Farbwürfel gehören zum Spiel, dazu Räuberkarten
Dungeon-Crawler brauchen normalerweise viel Platz, viele Karten und noch mehr Regeln. One Card Dungeon geht bewusst einen anderen Weg. Der Name ist Programm: Das gesamte Abenteuer findet auf einer einzigen Karte statt. Dazu kommen ein paar Würfel, Marker und Charakterkarten.
7 Wonders Dice überträgt die Grundidee der bekannten 7-Wonders-Reihe in ein Roll-and-Write-Format. Statt Karten werden Würfel genutzt, um Gebäude zu errichten, Ressourcen zu verwalten und militärische Konflikte mit den Nachbarstädten auszutragen. Alle Spieler entwickeln gleichzeitig ihre eigene Stadt. Dabei gilt
Mindbug wird seit der Veröffentlichung des ersten Sets „Der erste Kontakt“ stetig weiterentwickelt. Mit dem Crossover zu King of Tokyo liegt nun das sechste Basisset vor. Beide Spiele drehen sich um den klassischen Monsterkampf, und da Richard Garfield bei beiden
Pegasus Spiele, 2024 Autoren: Alex Hague, Jon Perry, Justin Vickers 1–4 Spieler:innen, ab 8 Jahre, 20-30 Minuten
In „Spots“ dreht sich alles um Hunde, Tricks und Würfelglück. Ihr seid Hundetrainer:innen, die versuchen, ihre treuen Vierbeiner zum Spielen zu schicken. Jeder Hund besitzt ein individuelles Fellmuster mit Flecken, auf denen bestimmte Zahlen gewürfelt werden müssen. Nur wer die passenden Würfel platziert, kann den Hund fertigstellen und in Sicherheit bringen. Das klingt simpel, entfaltet aber rasch einen spannenden Wettlauf zwischen Risiko und Vorsicht. Thematisch ist „Spots“ erfrischend anders. Statt Fantasy oder Wirtschaft geht es hier um charmante Hunde, Leckerlis und ein Training voller Spannung. Die liebevolle Gestaltung und das unaufgeregte Thema machen das Spiel sofort sympathisch und sorgen dafür, dass ihr schnell in die Stimmung eintaucht.
Zu Beginn wählt ihr aus einer Vielzahl an Trickkarten eine kleine Auswahl, die den Ablauf der Partie bestimmt. Diese Karten geben euch Aktionen vor, etwa das Würfeln, Nachwürfeln oder das Sammeln von Leckerlis. Anschließend würfelt ihr, um die passenden Zahlen auf den Hundeflecken zu platzieren. Gelingt es euch, alle Flecken eines Hundes zu füllen, schickt ihr ihn zum Spielen und sichert euch so Punkte. Doch jeder Fehlwurf hat Konsequenzen. Würfel, die ihr nicht unterbringen könnt, landen im Garten. Wenn sich dort zu viele Augen summieren, entsteht Unruhe, und alle noch nicht gesicherten Hunde verlieren ihren Fortschritt. Diese ständige Balance zwischen Mut und Vorsicht prägt das Spielerlebnis. Ihr überlegt, ob ihr noch einmal würfeln wollt, um mehr zu schaffen, oder lieber sichert, was ihr habt. Mit 22 möglichen Tricks, von denen in jeder Partie nur sechs ins Spiel kommen, entstehen immer neue Kombinationen. Dadurch bleibt Spots abwechslungsreich und lädt dazu ein, verschiedene Taktiken auszuprobieren. Eine Partie dauert meist etwa 20 bis 30 Minuten und eignet sich gut für Familien, Freundesrunden oder kurze Spielabende.
„Spots“ überzeugt mit einem charmanten Thema und klarer Spielstruktur. Das Zusammenspiel aus Würfelglück, Risiko und taktischem Absichern sorgt für ständige Spannung. Die Freude ist groß, wenn ein Hund endlich fertiggestellt wird, und die Enttäuschung ebenso, wenn ein unruhiger Garten alles zunichtemacht. Dieses emotionale Auf und Ab macht den Reiz des Spiels aus. Gleichzeitig müsst ihr akzeptieren, dass der Zufall eine dominante Rolle spielt. Wer Pech hat, kann wenig ausrichten, selbst wenn die Strategie stimmt. Das ist nicht immer befriedigend, aber es gehört zu dem leichten, spielerischen Charakter, den „Spots“ bewusst pflegt. Das Material ist hochwertig, die Gestaltung farbenfroh und freundlich. Die Holzknochen als Leckerlis, die stabilen Karten und die klaren Symbole sorgen für eine angenehme Haptik und einfache Zugänglichkeit. Das Thema mit den unterschiedlichen Hunden und ihren Tricks ist liebevoll umgesetzt und spricht nicht nur Tierfreund:innen an. „Spots“ ist besonders geeignet, wenn ihr Spiele sucht, die schnell erklärt sind und bei denen Glück und Spannung im Vordergrund stehen. Für Familien mit Kindern ab acht Jahren, Gelegenheitsspieler:innen oder Runden, die gerne lachen und mitfiebern, ist es ein passender Begleiter. Wer allerdings Wert auf langfristige Planung und strategische Kontrolle legt, wird weniger Freude haben. Als kurzweiliges Würfelspiel mit charmantem Thema funktioniert „Spots“ hervorragend und verdient sich einen festen Platz im Regal all jener, die das kleine Chaos am Spieltisch lieben.
Stellt euch vor, ihr sitzt an einem warmen Sommerabend mit Freund:innen auf einer Terrasse, ein kühles Getränk in der Hand, und würfelt um die besten Cocktails. Genau dieses Gefühl fängt „Piña Coladice“ ein. Ihr schlüpft in die Rolle von Barkeeper:innen, die versuchen, die leckersten Drinks zu mixen und dabei möglichst viele Punkte zu sammeln. Das Ziel ist, eigene Cocktailmarker auf Untersetzer zu legen und entweder zuerst vier in einer Reihe zu platzieren oder als Erste:r 20 Punkte zu erreichen. Das Spiel versprüht echtes Urlaubsflair: Die Würfel sehen aus wie kleine Eiswürfel, die Untersetzer erinnern an echte Bierdeckel, und die Cocktailmarker aus Holz wirken liebevoll gestaltet. Schon das Material lädt zum Mitspielen ein und transportiert das sommerliche Thema auf sympathische Weise. Besonders originell ist die Idee, die Untersetzer doppelseitig zu bedrucken, sodass sich mit jeder Partie neue Kombinationen und Herausforderungen ergeben.
Jede:r Spieler:in erhält Cocktailmarker in einer Farbe. In der Tischmitte liegen sechzehn Untersetzer in einem Raster aus vier mal vier Feldern. Jeder Untersetzer zeigt bestimmte Würfelkombinationen und Punktewerte. Wer an der Reihe ist, würfelt mit fünf Würfeln bis zu dreimal. Nach jedem Wurf darf man entscheiden, welche Würfel man behält und welche man erneut werfen möchte. Gelingt es, eine Kombination zu erzielen, die einem freien Untersetzer entspricht, darf dort ein eigener Marker platziert werden. Liegt dieser neben bereits eigenen Markern, gibt es Bonuspunkte für die Verbindung. Kann oder möchte man keinen Marker legen, wird einfach weitergegeben. Das Spiel endet, wenn jemand vier eigene Marker in einer Reihe hat oder 20 Punkte erreicht sind. In der Variante „Happy Hour“ kommt zusätzliche Spannung ins Spiel, da gescheiterte Versuche mit Sonderaktionen belohnt werden, die das Geschehen unvorhersehbarer machen. So entsteht ein flottes, leicht taktisches und zugleich sehr glücksabhängiges Spielgefühl, das stark an Klassiker wie Kniffel erinnert, aber mit neuem thematischen Charme überzeugt.
„Piña Coladice“ lebt von seiner Leichtigkeit und der stimmungsvollen Gestaltung. Die Materialien sind hochwertig, die Farben leuchten, und das Design sorgt sofort für gute Laune. Die Regeln sind klar, der Einstieg gelingt in wenigen Minuten, und schon nach der ersten Runde entsteht ein flüssiger Spielrhythmus. Besonders in geselliger Runde entfaltet das Spiel seine Stärke, denn es bleibt stets spannend, wer die nächste passende Kombination trifft. Die Glückskomponente ist allerdings deutlich spürbar. Oft entscheidet der Würfelwurf mehr als die eigene Planung. Für manche ist genau das der Reiz, für andere kann es frustrierend wirken, wenn taktische Überlegungen keine große Rolle spielen. Dafür punkten das Tempo, die kurze Spieldauer und die Möglichkeit, mehrere Runden hintereinander zu spielen. Die „Happy Hour“-Variante sorgt für zusätzliche Abwechslung, wenn ihr es etwas wilder mögt. Das Material ist stabil und durchdacht. Die Untersetzer bestehen aus fester Pappe, die Marker aus lackiertem Holz, und die Würfel liegen angenehm in der Hand. Das Spiel ist langlebig und optisch ansprechend, was den Wiederspielreiz erhöht. Besonders gut eignet sich „Piña Coladice“ für Familien, Gelegenheitsspieler:innen und alle, die schnelle, unkomplizierte Spiele mögen. Wer jedoch mehr strategische Tiefe sucht oder sich an Zufall stört, wird hier weniger glücklich „Piña Coladice“ ist ein charmantes, sommerlich leichtes Würfelspiel, das Spaß macht, ohne zu überfordern. Es verbindet bekannte Mechanismen mit einer frischen, humorvollen Präsentation und eignet sich perfekt für gesellige Abende. Kein strategischer Meilenstein, aber ein rundes, sympathisches Spiel, das einfach gute Laune verbreitet.
Bei Galileo Galilei sind wir Astronomen und machen bemerkenswerte Beobachtungen der Himmelskörper mit den Teleskopen, den Galilei zwar nicht erfunden hat, aber mit großem Erfolg nachgebaut und für solche astronomische Zwecke genutzt hat. (Quelle: Max-Planck-Gesellschaft)
Cover: Galileo Galilei / Foto: Frosted Games
Mit dem eigenen Tableau und dem Teleskop, lassen sich Aktionen ausführen, in dem du den Teleskop 1-3 Felder bewegst. Mit den Aktionen kannst du Planeten oder Sternkonstellationen beobachten, Kometen ins Spiel bringen um Vergünstigungen zu erlangen oder einfach deine Aktionsplättchen upgraden. Die oberen Aktionen von deinem Tableau sind immer fix, die unteren Aktionsplättchen nicht. Das Aktionsplättchen wandert nach deinem Zug nach unten und alle oder einige Aktionsplättchen verschieben sich. Sodass die Aktionen sich ein wenig für die darauffolgenden Züge ändern. Spannend! Da musst du gut vorausplanen, welche Aktionen du danach machen möchtest. Dieses Element im Spiel ist reizend und macht Spaß.
Das Tableau ist sehr schön gestaltet und der Teleskop ist immer im Fokus
Die Interaktion hält sich in Grenzen, da jeder für sich die Beobachtungen durchführt. Lediglich Karten wegschnappen und gewisse Ziele im Spiel versuchen ein wenig Interaktion ins Spiel zu bringen.
Die Beobachtungen machst du mit farbigen Würfel (1-6) hier Lichtwürfel. Sternkonstellationen lassen sich mit einem Lichtwürfel (gelb, rot oder blau) beobachten, um größere Himmelskörper zu beobachten, müssen mindestens 2 Lichtwürfel kombiniert werden um daraus die geforderte Farbe (orange, lila, grün) abzubilden.
3 Sternkonstellationen kannst du bei Libra beobachten. 2 davon sind noch nicht belegt
Die Himmelskörper-Karte bekommst du nur, wenn du den Himmelskörper beobachtest. Bei beiden machst du gut Punkte und durch die Karten, die du dann in deine Bibliothek (oben rechts an deinem Tableau) legst, kannst du mit den Büchern auf die Buchrücken voranschreiten und die Boni erhalten.
Bei den Multiplikatoren in der Universität, kannst du auf bestimmte Sachen gehen, Sterne oder upgrades der Aktionsplättchen, um massig Punkte am Ende zu bekommen. Zwischenziele im Spiel, oberhalb der Uni, geben ebenfalls 3-7 Punkte. Durch Abgabe von Winkel, die du während des Spiels erhältst, kannst du viele Feinheiten anpassen, wie die Lichtwürfelfarbe ändern, Buchschritte erhalten oder die Inquisitoren bewegen.
Mit der Uni gibst du als Wissenschaftler deine Erkenntnisse, die du gewonnen hast, weiter. Bedeutet Siegpunkte zum Schluss
Inquisitoren? Oh ja, die machen das Spiel so ziemlich Böse. Ähnlich zu verstehen, wie die Mangelernährung von Agricola. Die Inquisitoren in deinem Observatoriumskeller sind dir zwar nicht gerade willkommen, können aber durchaus Teil deiner Strategie sein. Thematisch geht es darum, dass du versuchst, die Inquisitoren von deiner Rechtschaffenheit zu überzeugen. Gelingt dir das nicht, werden ihre Befragungen deinem Ruf schaden, was sich am Spielende in massiven Minuspunkten niederschlägt. Um sie zu überzeugen, musst du die Inquisitoren Stück für Stück weiter nach rechts in deinem Keller verschieben. Dein aktueller Ruf wird auf der Rufleiste des Spielplans angezeigt und bestimmt, wie viele Plus- oder Minuspunkte du am Spielende erhältst.
Durch die Aktion Sternkonstellation beobachten, bekommst neben Siegpunkte auch die dazugehörige Boni
Das Spiel endet, wenn eine bestimmte Anzahl an Himmelskörper-Karten aufgedeckt wurden (Spielerabhängig) und wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt die Partie Galileo Galilei.
Ich hatte definitiv meinen Spaß mit dem Spiel. Das Thema spricht mich sehr an, und die Umsetzung ist wirklich gelungen. Es handelt sich um ein Kennerspiel, das zu dritt in etwa 60 bis 75 Minuten gespielt ist und in dieser Zeit erlebt man eine richtig gute, unterhaltsame Partie.
Ich bin vom Autor Thomas Holek begeistert, was für ein Output er letztes Jahr hatte mit SETI, Tee Garden und Galileo Galilei. Und dieses Jahr auf der SPIEL knüpft er da genau an, mit AQUARIA von Delicius Games in deutsch von Skellig Games und Froschreich von Pink Troubadour in deutsch von MM Spiele. Bin da sehr gespannt drauf. Aber vorher sollte ich auch mal Tea Garden endlich mal spielen.
Ersteindruck von Dimitrios Barbas
Verlag: Frosted Games Autor: Thomas Holek Illustration: Michal Peichl Erscheinungsjahr: 2024 Spieleranzahl: 1-4 Personen Alter: ab 12 Jahren Dauer: 60 Minuten
Stellt euch vor, ihr baut gemeinsam eine kleine Stadt. Allerdings nicht mit Häusern, sondern mit Würfeln. In „Tic Tac Town“ legt ihr bunte Würfel auf ein Spielfeld, um Aufgaben zu erfüllen. Das Thema „Stadt“ ist eher Kulisse, im Kern geht es um clevere Kombinationen aus Farben und Zahlen. Die Mischung aus Würfelglück und Taktik erinnert an Tic-Tac-Toe, bringt aber deutlich mehr Abwechslung, weil ihr unterschiedliche Aufgabenkarten lösen müsst. Damit entsteht ein Spiel, das vertraut wirkt, aber mit seinen Kniffen eine eigene Note hat.
Jede:r startet mit vier Aufgabenkarten in drei Schwierigkeitsstufen. Zwölf Würfel in vier Farben werden geworfen und reihum auf das Tableau gelegt, bei zwei Personen auf einem 3×3-, bei mehr auf einem 4×4-Feld. Mit jedem Würfel prüft ihr, ob eine Aufgabe erfüllt ist: Etwa bestimmte Farbfolgen, Summen oder kleine Rechenoperationen. Erfüllt ihr eine Karte, legt ihr sie ab und sammelt Punkte. Sind alle Würfel platziert, endet die Runde. Danach gibt es neue Karten, und nach so vielen Runden wie Mitspielende steht fest, wer die meisten Punkte hat. Besonders ist die Bandbreite der Aufgaben: von einfachen Mustern bis zu kniffligen Rechnereien, die euch auch nach mehreren Partien noch fordern.
Der Einstieg ist angenehm leicht, Regeln und Abläufe sitzen nach wenigen Minuten. Gelegenheitsspieler:innen kommen sofort mit, Vielspieler:innen schätzen die steigenden Schwierigkeitsstufen. Gleichzeitig kann es passieren, dass manche Karten gegen Ende kaum noch erfüllbar sind, was zu kleinen Frustmomenten führt. Thematisch bleibt das Spiel abstrakt; Stadtflair entsteht kaum. Das Material ist ordentlich: stabile Karten, farbige Würfel, doppelseitiges Tableau. Damit wirkt das Spiel wertig und langlebig. Besonders in gemischten Gruppen oder als kurzer Absacker funktioniert es hervorragend. Wer aber eine thematische Welt erwartet oder langfristig strategische Tiefe sucht, wird hier weniger fündig. Insgesamt bietet „Tic Tac Town“ genau das, was es verspricht: ein schnelles, zugängliches Würfelspiel mit einem frischen Kniff, das in 15 Minuten für gute Laune sorgt und gern noch einmal auf den Tisch kommt.