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Hands off!

19. Oktober 2026 um 02:33

Liebhaberinnen und Liebhaber von Schnelldenker- und anderen Reaktionsspielen werden bei Hands off! von David Gréault (HUCH) wohl ihre Freude haben. Die schmucke kleine Quadratschachtel enthält 36 Gebäck-Karten mit Abbildungen von…

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Quiz-o-Meter

16. Oktober 2026 um 02:33

Ein Spielekritiker und -tester ist meist mit einer ganzen Anzahl Spiele konfrontiert, die auszuprobieren sind. Manchmal ist die Auswahl vielfältig und breit. Manchmal aber auch etwas weniger. Und so hat…

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Smart Ass

15. Oktober 2026 um 02:33

Ein Spiel mit dem Titel Smart Ass (von Rob Elliot bei Piatnik) und dem Hinweis auf der Spielschachtel, dass schon drei Millionen verkauft worden seien, das verspricht ja schon mal…

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Qwirkle Flex

14. Oktober 2026 um 02:33

Qwirkle, das Spiel des Jahres 2011, hat seinerzeit auch bei uns mächtig eingeschlagen und wurde zu Beginn oft gespielt. Es war rasch verstanden und trotzdem interessant genug, dass alle mitmachen…

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The Royal Society of Archeology – REVIEW | Rezension Brettspiel

Von: Carina
13. Oktober 2026 um 08:00

Archäologie ist in so vielen Brettspielen als Thema verarbeitet worden, dass es mittlerweile nicht mehr das knackigste Thema darstellt. Viele Spiele haben durch den Archäologie-Bezug ein Indiana Jones-Flair, was immer noch zieht – auch bei mir. Begeben wir uns aber mit der Königlichen Gesellschaft auf Ausgrabungstour, ist die Stimmung ein wenig aristokratischer und snobistischer. So […]

Arcs

13. Oktober 2026 um 02:33

Zappenduster wird es am Himmel, als sich eine riesige Armada feindseliger Raumschiffe in meinen Sektor bewegt. Die eigenen Schiffe im Orbit haben schon Schlagseite und der Raumhafen steht in Flammen.…

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SPIEL Essen 2025 Designer Interview Videos: Wolfgang Klein & Erich Rankl (Assault! Games), Florent Coupeau (Nuts! Publishing) and Uwe Walentin (Sound of Drums)

Von: Grant
28. September 2026 um 14:00

Last year, while attending SPIEL Essen in Germany, we had the chance to sit down separately with 3 wargaming designers in Wolfgang Klein/Erich Rankl with Assault! Games, Florent Coupeau with Nuts! Publishing and Uwe Walentin with Sound of Drums and shoot interview videos about their games and upcoming projects.

Wolfgang Klein/Erich Rankl with Assault! Games:

Florent Coupeau with Nuts! Publishing:

Uwe Walentin with Sound of Drums:

-Grant

Granfondo

21. September 2026 um 02:33

Ein Gran Fondo ist eine große Radveranstaltung über eine lange Strecke, an der Hobby- und Amateurfahrer teilnehmen und bedeutet so viel wie „große Fahrt“ oder „große Ausdauer“. Unzweifelhaft ein geeigneter…

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Yogi

Von: FloKi
18. September 2026 um 02:33

Noch 3, noch 2, noch 1 … Wenn Ihr mit der Erwärmung fertig seid, dann empfehle ich dringend ein, zwei Ganzkörper-Stretching-Übungen zur Vorbereitung und dann kann es losgehen. Losgehen womit?…

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Boss Fighters QR

11. September 2026 um 16:00

Pegasus Spiele, 2025
Autoren: Michael Palm & Lukas Zach
2–4 Spieler:innen, ab 10 Jahre, 40–60 Minuten

Der Boss holt zum Angriff aus. Eine Person steht ohnehin schon ziemlich schlecht da, der nächste Treffer könnte reichen. Also erst heilen? Vielleicht lieber den Schild des Bosses brechen. Oder nutzt jemand die Gelegenheit für einen starken Angriff, bevor sich die Situation wieder verändert? Ihr besprecht die Reihenfolge, verteilt Aufgaben und dann reagiert der Boss auf eine gespielte Karte ganz anders als erwartet. Solche Momente tragen „Boss Fighters QR“. Zwei bis vier Spieler:innen treten gemeinsam gegen insgesamt zehn Bosse an. Dabei übernimmt eine App die Gegenseite. Das klingt zunächst nach einem Brettspiel, bei dem das Smartphone eben noch ein paar Werte verwaltet. Tatsächlich geht die Idee deutlich weiter. Die Bosse reagieren auf eure Karten, verändern ihr Verhalten und halten Fähigkeiten bereit, deren Funktionsweise ihr zunächst gar nicht vollständig kennt. Ihr müsst sie lesen lernen. Ein Angriff, der gerade noch hervorragend funktioniert hat, kann eine Reaktion provozieren. Bestimmte Fähigkeiten kehren in einem Rhythmus wieder. Andere treten erst unter bestimmten Bedingungen auf. Selbst wenn ihr glaubt, einen Boss verstanden zu haben, bleibt genug Unsicherheit, damit der Kampf nicht einfach zu einer abgearbeiteten Rechenaufgabe wird. Für mich ist genau das die stärkste Idee des Spiels. Die App simuliert keinen Mitspieler und versucht auch nicht, ein Computerspiel auf den Tisch zu zwingen. Sie übernimmt genau den Teil, der analog nur mit erheblichem Verwaltungsaufwand funktionieren würde: einen Gegner, der auf das Verhalten der Gruppe reagieren kann. Und erstaunlicherweise fühlt sich das ziemlich selbstverständlich an.

Zu Beginn stellt jede Person einen Charakter aus Held und Klasse zusammen und erhält daraus ihr eigenes Kartendeck. Im Kampf hält jede Person mehrere Aktionskarten auf der Hand. Damit wird angegriffen, unterstützt, verteidigt oder geheilt. Später kommen weitere Möglichkeiten hinzu. Der Boss kündigt zunächst an, wen er angreifen will und wie heftig der Treffer ausfallen könnte. Dann seid ihr am Zug. Schon hier beginnt die eigentliche Partie. Wer sollte zuerst handeln? Kann jemand den Angriff des Bosses ausreichend abschwächen? Lohnt sich der starke Angriff jetzt oder braucht eine andere Person dringend Unterstützung? Wer bekommt den Heiltrank? Und ist es wirklich klug, genau diese Karte zu spielen, wenn ihr inzwischen vermutet, dass der Boss darauf unangenehm reagieren könnte? Bei uns wurde darüber praktisch durchgehend gesprochen. Die Kooperation besteht nicht darin, dass vier Leute nebeneinander möglichst gute Karten ausspielen. Die Reihenfolge der Aktionen ist wichtig, Fähigkeiten greifen ineinander und ein schlecht vorbereiteter Angriff kann eine Gelegenheit verschenken. Das gefällt mir besonders gut, weil die Kommunikation einen konkreten Anlass hat. Man stimmt sich nicht ab, weil ein kooperatives Spiel eben vorsieht, dass man miteinander redet. Man braucht die anderen. Die gespielten Karten werden über ihre QR-Codes von der App erkannt. In unseren Partien funktionierte das völlig problemlos. Nach kurzer Zeit war das Scannen kein besonderer Vorgang mehr. Karte zeigen, Reaktion abwarten, weiterspielen. Das Smartphone wurde damit tatsächlich zu einem Bestandteil des Spielsystems und nicht zu einer technischen Unterbrechung. Nach den Aktionen schlägt der Boss zurück. Statusveränderungen und spätere Sonderregeln verschärfen die Situation zusätzlich. Sinkt auch nur eine Spielfigur auf null Lebenspunkte, ist der Kampf verloren. Dadurch interessiert euch nicht nur der Lebensbalken des Bosses. Ein einzelnes angeschlagenes Gruppenmitglied kann zum entscheidenden Problem werden. Ein Heiltrank, den man noch etwas aufsparen wollte, sieht plötzlich sehr wertvoll aus. Besiegte Bosse bringen neue Karten und weitere Fähigkeiten. Das eigene Deck entwickelt sich weiter, gleichzeitig ziehen auch die Gegner an. Diese Entwicklung ist spürbar. Besonders schön finde ich, dass eine funktionierende Strategie dadurch nicht automatisch zur Dauerlösung wird. Eine starke Kartenkombination nutzt man natürlich gerne wieder. Beim nächsten Boss kann genau diese Kombination aber plötzlich viel weniger nützen. Das verhindert nicht jede Wiederholung. Gute Angriffe bleiben gute Angriffe und Lieblingskarten landen nicht zufällig immer wieder gerne auf der Hand. Bei einem Spiel, dessen Kern aus wiederholten Bosskämpfen besteht, gehört das für mich allerdings dazu. Wichtiger ist, dass sich die Frage verändert, wann und gegen wen diese Karten sinnvoll sind.

„Boss Fighters QR“ lebt für mich vor allem von seinem Gegnerdesign. Ein Boss ist nicht einfach ein großer Stapel Lebenspunkte mit wechselnden Angriffswerten. Man beobachtet ihn. Man probiert etwas. Man glaubt, eine Regel erkannt zu haben. Dann passiert etwas, das den bisherigen Plan durcheinanderbringt. Gerade diese kleinen Überraschungen haben unsere Kämpfe interessant gehalten. Es reicht nicht, irgendwann die stärksten Karten im Deck gefunden zu haben und sie fortan möglichst effizient herunterzuspielen. Der jeweilige Boss bestimmt, was gerade wertvoll ist. Damit entsteht eine schöne Form von gemeinsamem Tüfteln. „Was löst diese Reaktion aus?“ ist manchmal mindestens so wichtig wie „Wie richten wir möglichst viel Schaden an?“ Dass die App dabei so unauffällig funktioniert, ist entscheidend. Würde jeder zweite Scan scheitern oder müsste ständig jemand das Gerät bedienen, wäre die ganze Idee erheblich schwächer. Bei uns trat genau das nicht ein. Die Technik verschwand weitgehend hinter dem Spiel. Ich bin bei appgestützten Brettspielen grundsätzlich besonders daran interessiert, ob die digitale Ebene etwas ermöglicht, das analog wirklich fehlen würde. Hier lautet die Antwort klar: ja. Einen Gegner mit diesen Reaktionen ohne App abzubilden, würde wahrscheinlich Tabellen, Kartenstapel oder andere Verwaltungsmechanismen benötigen. Hier scannt man eine Karte und bekommt unmittelbar die Antwort. Das bringt Tempo in die Kämpfe. Noch wichtiger ist aber die Kooperation. Gerade zu viert hatten wir ständig etwas zu besprechen. Angriffsreihenfolge, Heilung, Schutz, verfügbare Karten: Die Gruppe versucht gemeinsam, aus ihren Möglichkeiten einen Zug zu bauen, der nicht nur auf dem Papier stark aussieht, sondern auch zur aktuellen Situation passt. Natürlich steckt darin auch eine mögliche Grenze. Wer kooperative Spiele nicht mag, bei denen sehr viel offen besprochen wird, dürfte hier wenig Freude haben. Ebenso wenig würde ich das Spiel einer Gruppe empfehlen, die ihre Züge lieber unabhängig voneinander plant. Der gemeinsame Kampf ist kein Rahmen um vier Einzelspiele. Er ist das Spiel. Auch hinsichtlich der Schwierigkeit hat das für uns gut funktioniert. Wir hatten Kämpfe, die wir mit ordentlichem Polster gewonnen haben. Andere wurden knapp. Und manchmal war beim ersten Versuch Schluss. Diese Schwankung passt hier hervorragend. Eine Niederlage fühlt sich nicht automatisch nach verlorener Zeit an, weil man gleichzeitig etwas über den Boss gelernt hat. Beim nächsten Versuch geht man mit einer anderen Idee hinein. Dazu lassen sich die Kämpfe auf vier Schwierigkeitsstufen einstellen. Wer nach einer Niederlage keine Lust auf denselben Widerstand hat, kann also problemlos etwas herunterregeln. Umgekehrt lässt sich die Herausforderung erhöhen, wenn die Gruppe zu sicher durchmarschiert. Das ist für mich die angenehmere Lösung als ein fest vorgegebenes Niveau, bei dem eine Gruppe irgendwann entweder hängen bleibt oder unterfordert ist. Die Weiterentwicklung zwischen den Kämpfen motiviert ebenfalls. Neue Karten verstärken das Deck und erweitern die Möglichkeiten. Gleichzeitig bekommt man nicht das Gefühl, den Bossen irgendwann einfach davonzuleveln. Sie werden selbst trickreicher. Der Fortschritt verschiebt damit die Möglichkeiten, ohne den Kern des Spiels auszuschalten.
Beim Material gibt es wenig zu beanstanden. Es ist solide verarbeitet, die Gestaltung passt zur leicht überzeichneten Fantasywelt und unterstützt den Charakter der unterschiedlichen Helden und Gegner. Besonders gefallen mir die Lebenspunktscheiben. Sie sind ein kleines Detail, funktionieren aber schneller und angenehmer, als ständig Zahlen in der App anzupassen. Vielspieler:innen, die bei jedem Zug einen riesigen strategischen Entscheidungsbaum erwarten, sollten trotzdem wissen, worauf sie sich einlassen. Die einzelnen Kartenaktionen bleiben grundsätzlich gut erfassbar. Die Tiefe entsteht weniger aus komplizierten Einzeleffekten als daraus, gemeinsam auf einen unbekannten Gegner zu reagieren. Genau deshalb würde ich das Spiel vor allem Gruppen empfehlen, die kooperative Spiele mögen und gerne miteinander diskutieren. Wer Freude daran hat, einen Gegner zu beobachten, erste Vermutungen aufzustellen und nach einer überraschenden Reaktion den Plan noch einmal umzubauen, bekommt hier sehr viel geboten. Wer dagegen Apps am Spieltisch grundsätzlich ablehnt, wird offensichtlich nicht glücklich. Die digitale Komponente lässt sich nicht wegdenken. Sie ist keine Ergänzung, sondern Voraussetzung. Mich stört das hier überhaupt nicht. Im Gegenteil: Selten wirkt eine App in einem Brettspiel so sehr wie ein Mechanismus und so wenig wie zusätzliche Technik. Nach mehreren Abenden und einigen besiegten Bossen war bei uns jedenfalls nicht das Gefühl da, nun genug davon gesehen zu haben. Eher wartet noch die Frage, was der nächste Gegner wieder anders macht. Und genau diese Neugier ist für einen Boss-Battler vielleicht das beste Kompliment.

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