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Ewiges Eis: Krimi-Adventskalender

Von: Oli
02. November 2026 um 09:06

„Lagebericht – Vorfall in Yellowknife, Kanada: Vor wenigen Minuten hat uns die Polizei in Yellowknife kontaktiert. In einer abgelegenen Hütte wurde eine männliche Leiche gefunden. Genaues Alter und Identität sind derzeit unbekannt. Der Fall gehört eigentlich nicht in unseren Zuständigkeitsbereich – allerdings wurden am Tatort Fingerabdrücke sichergestellt, die nicht zu der Leiche gehören. Diese stimmen mit einem alten, offenen Fall aus unseren Akten überein. Konkret handelt es sich um den Diebstahl der Diamantenkette „Ewiges Eis“, der vor 20 Jahren in London stattfand.“

Mit diesen Worten beginnt das Briefing zum Ewigen Eis Adventskalender am ersten Tag. Dazu gesellt sich ein klares Primärziel, das wir nun am gleichen Tag erfüllen müssen: Die Identität des unbekannten Mannes ermitteln und auf der Website erfassen. Dazu gesellt sich ein Sekundärziel, das nicht abgefragt wird (wem gehört die Hütte?) und ein übergeordneter Auftrag, um den es im gesamten Spiel geht: Was ist mit dem Mann in der Hütte geschehen?


Viel mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht spoilern, außer vielleicht, dass man hier keinen klassischen Adventskalender mit Türchen erwarten sollte. Vielmehr bekommen wir einen großen Umschlag – wie es bei vielen Krimispielen der Fall ist – in dem sich einiges an Material verbirgt. Dieses Material ist aber in schön gestaltete, mit Zahlen von 1 – 24 versehene, zusammengefaltete Papierbögen – sowie teilweise auch Umschläge oder schlicht Grußkarten verpackt. Und wer möchte, darf die beiliegende Schnur durchs Zimmer spannen und die Umschläge hieran befestigen. Ansonsten lässt sich das Spiel nur mit einem Handy, Tablet, PC, etc. spielen, da die Website zum Spiel der eigentliche Dreh- und Angelpunkt ist, und hier auch die jeweiligen Lösungen zu den Tagesaufgaben eingetragen werden müssen.

Pro Umschlag bzw. Tagesaufgabe sollte man grundsätzlich eine halbe Stunde einplanen, um sich die Tagesplanung nicht zu zerschießen. Gleichwohl gibt es Aufgaben, deren Lösung deutlich schneller gefunden wird. Das liegt zum einen natürlich daran, dass die Aufgaben unterschiedlich schwer sind, man manchmal vielleicht einfach den richtigen Riecher hat oder aber im Stressmal die wirklich guten Hilfefunktionen nutzt. So oder so: Wer vorhat, das Spiel gemütlich an einem Abend durchzuspielen, sollte sehr viel Zeit und ausreichend Pausen für den Kopf einplanen. Für so eine „Binge-Sitzung“ ist das Spiel aber eigentlich nicht gedacht


Die Qualität der Rätsel und auch der Handlung an sich sind qualitativ durchaus vergleichbar mit den Masters of Crime Spielen aus dem gleichen Hause. Und diese gehören meiner Meinung nach ohnehin zu den wirklich gehobeneren Titeln im Krimispiele-Bereich. Insofern würde ich mal die These wagen, dass Krimifans hier bedenkenlos zugreifen können und eine Menge Spaß haben werden. Ob nun vom 1.12. bis 24.12. oder vom 1.6. bis 24.6. – oder eben doch an einem Wochenende.

 

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Ewiges Eis: Krimi-Adventskalender von Lukas Setzke und Verena Wiechens
Erschienen bei Noctis
Für 1 - 6 Spielende in 240 bis 360 Minuten ab 14 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Noctis)
*es handelt sich um einen Affiliate-Link. Für Euch entstehen keine zusätzlichen Kosten, wir erhalten eine kleine Provision.

SPIEL Essen 2026: Brettspiel-Neuheiten – gemeinsam auf ins Abenteuer!

06. Oktober 2026 um 09:10

Spiel Essen 2026 AbenteuerspieleCraften, ermitteln, kämpfen: Zusammen machen Abenteuer doch am meisten Spaß! Deswegen sind wohl viele Abenteuerspiele kooperativ. Auch in diesem Jahr erwarten euch auf der SPIEL Essen ereignisreiche Spielerlebnisse. Wir haben euch eine interessante Auswahl von großen Kampagnenspielen über Krimiabenteuer bis hin zu einem semi-kooperativen Geheimtipp zusammengestellt.

Dieser Beitrag wurde von Michelle Saarberg geschrieben

Unlock! Schrödingers Katze

Von: ferengi
24. September 2026 um 07:50

Gut oder schlecht oder beides


Nach dem Engelsflug aus der Unlock! – Short Adventures-Serie haben wir nun das Paradoxon von Erwin Schrödinger aus 1935 uns spielerisch vorgenommen.
30 Karten haben wir als Spielmaterial. Nach der Einführung puzzeln und suchen wir neue Zahlen oder auch Bilder, um weitere passende Karten mit der Zahl/Symbol zu suchen. Und die Hinweise hierzu sollte man wirklich genau lesen, denn es wird herausfordernd.

Die Zahlen zu den nächsten Karten erhält man nicht nur durch Addition

Ohne App geht es nicht. Wir fanden uns schnell. 30 Minuten war die Zeitvorgabe. Und rechts unser Ergebnis.

Fazit:

Vorteilhaft ist sicher, dass man es als Reisespiel überall hin mitnehmen kann und es auch unterwegs mit wenig Fläche spielbar ist. Und es ist sicher gewollt, dass man um die Ecke denken soll. Zumal die Thematik des Schrödinger-Paradoxons ja auch nicht allen sofort verständlich ist. Leider kamen wir an einem Punkt nicht weiter und die Lösung in der App gab dann noch mehr Rätsel auf. Wenn man verstehen möchte, warum die Lösung so ist, wäre in der App doch genügend Platz vorhanden, um uns dies zu erklären. Schade, so war die Lust zum Weiterrätseln etwas gedämpft und man hoffte dem Ende Nahe zu sein …

Stubenscore: 6,5 / 10


UNLOCK! SCHRÖDINGERS KATZE
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

„Noch ne Runde Schatz?!“ – Mini Crimes – Kleine Fälle, große Knobelei

Von: Dirk
23. September 2026 um 13:25
Lesezeit: 3 Minuten

Escape-, Exit- und Krimispiele haben in den letzten Jahren einen wahren Erdrutscherfolg hingelegt. Die Spielarten sind dabei vielfältig und es gibt fast alles – vom Mehrteiler über den drei-Stunden-Titel bis zu den kleineren Titeln, die klassischerweise nur etwa eine Stunde dauern. Und mit Mini Crimes gibt es nun schon länger eine Reihe, die eine neue Nische bedient. Die schnell snackbare Krimi-Knobelei für Zwischendurch. Manchmal reichen eben ein Tatort, ein paar Hinweise und die Frage: Wer zum Teufel war das und was ist passiert?

Genau darum geht es in unserer neuen Podcastfolge „Noch ne Folge, Schatz?!“. Wir haben uns Mini Crimes vorgenommen und sprechen darüber, wie sich die kleinen Kriminalfälle eigentlich spielen – und warum uns das gemeinsame Knobeln dabei besonders viel Spaß gemacht hat. Und natürlich verraten wir nicht, dass der Täter der Gärtner war…

Mini Crimes – Krimi für zwischendurch

Das Prinzip von Mini Crimes ist schnell erklärt: Jeder Fall erzählt eine kleine Kriminalgeschichte. Vor uns liegt der Tatort, dazu gibt es zehn Hinweise, die wir nach und nach ins Spiel bringen.

Und dann heißt es: Augen auf, Gehirn an und clever kombinieren.

Dabei gefällt uns besonders, dass Mini Crimes nicht versucht, aus der eigentlichen Ermittlung ein kompliziertes Spielsystem zu machen. Die Regeln sind schnell verstanden und man kann sich auf das konzentrieren, was eigentlich Spaß macht: Knobeln, diskutieren und den Fall lösen.

Wer war der Täter? Was ist passiert? Welches Detail haben wir vielleicht übersehen?

Und da gab es dann auch mehrfach schon den schönen Moment, wenn plötzlich zwei Hinweise zusammenpassen und man denkt: „Moment mal … das war vielleicht doch ganz anders!“

Gemeinsam knobeln – und dabei nicht den ganzen Abend verplanen

Genau das war für uns einer der großen Pluspunkte. Mini Crimes fühlt sich für uns weniger nach einem klassischen Brettspiel und mehr nach einer kleinen gemeinsamen Detektivaufgabe an. Man schaut sich die Hinweise an, diskutiert, entwickelt Theorien – und verwirft sie im nächsten Moment vielleicht wieder.

Dabei kann jeder seine eigenen Ideen einbringen. Und manchmal ist es tatsächlich das unscheinbare Detail, das am Ende den entscheidenden Hinweis liefert.

Ein Fall lässt sich relativ schnell spielen und eignet sich deshalb wunderbar für zwischendurch. Nach Feierabend noch einen kleinen Kriminalfall lösen? Kein Problem. Eine Runde, bevor der Spieleabend richtig losgeht? Ebenfalls.

Und manchmal ist genau das schön.

Kleine Fälle, die zum Weiterermitteln einladen

In unserer Podcastfolge sprechen wir über die Fälle, die wir gespielt haben, und natürlich auch darüber, wie sich die einzelnen Geschichten für uns angefühlt haben. Und bei Krimispielen ist ja nicht nur die Auflösung wichtig, sondern mindestens genauso interessant ist der Weg dorthin.

Wie gut funktionieren die Hinweise?

Kommt man tatsächlich selbst auf die Lösung?

Und fühlt sich die Auflösung am Ende logisch an – oder denkt man eher: „Na ja, da hätte ich jetzt auch noch zehn andere Möglichkeiten ableiten können.“

Natürlich wollen wir dabei nicht zu viel verraten. Schließlich wäre es bei einem Krimispiel ziemlich kontraproduktiv, wenn wir hier schon den Täter auf dem Silbertablett präsentieren würden.

Unser Fazit: Mehr knobeln, weniger Spielzeit

Was uns bei Mini Crimes am Ende besonders hängen geblieben ist, ist die Kombination aus wenig Aufwand, kurzer Spielzeit und echtem Knobelspaß.

Man kann sich auf den Fall konzentrieren, gemeinsam überlegen und versuchen, die Geschichte Stück für Stück zu entschlüsseln. Und wenn der Fall gelöst ist, ist er eben auch abgeschlossen.

Das macht Mini Crimes für uns zu einem schönen Format für alle, die gerne rätseln und ermitteln, aber nicht jedes Mal einen kompletten Spieleabend dafür einplanen möchten.

Wie uns die verschiedenen Fälle gefallen haben, welche Momente beim Lösen besonders spannend waren und warum wir gerade das Knobeln so mögen, hört ihr in der neuen Folge des Würfelmagier Brettspiel Podcasts.

Also: Hinweise geschnappt, Detektivmodus aktiviert und los geht’s. 🔎

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören – und natürlich beim Ermitteln!

🕵️ Mini Crimes – Kurzinfo

Spieler: 1–6
Dauer: ca. 20 – 40 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Autor: Remo Conzadori
Verlag: Pegasus Spiele
Genre: Krimispiel · Deduktion · Rätselspiel

Worum geht’s?

Jeder Mini-Crimes-Fall erzählt einen eigenständigen Kriminalfall. Mithilfe eines Tatortbildes und verschiedener Hinweise versucht ihr herauszufinden, was passiert ist, wer dahintersteckt und wie sich die Tat ereignet hat.

Für wen geeignet?

Für alle, die gerne gemeinsam knobeln, kombinieren und kleine Kriminalfälle lösen, ohne dafür einen kompletten Spieleabend einplanen zu müssen.


Transparenzhinweis: Die Spiele wurden uns zu Rezensionszwecken kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Deckscape: Das Schicksal von London

Von: ferengi
18. September 2026 um 09:34

Ein Kartenkrimifall

60 große Karten, keine Anleitung.
Die Regeln und den Fall werden auf den ersten Karten eingeführt. Das gefällt mir ganz gut. Und so erfahren wir, dass es in dem Fall „Das Schicksal von London“ um ein paar Bomben geht, die wir finden und entschärfen müssen. Die Karten geben Hinweisen und sind Gegenstände, die wir teilweise erst später brauchen. Oder Rätsel. Viele Rätsel.

Die Einführung in den Fall

Zu Beginn stellt man sich eine Startzeit und optimaler Weise sollen wir nach 60 Minuten den Fall gelöst haben. Wird ein Rätsel falsch oder nicht löst (also wir drehen ratlos die Karte auf die Lösungsseite), dann gibt es später Strafminuten.

Erstaunlich viel Material, obwohl es nur ein paar Karten sind

Fazit:

Über 10 Fälle haben die beiden Entwickler Martino Chiacchiera und Silvano Sorrentino bislang in einen Kartenstapel verpackt. Der Fall in London war einer ihrer ersten und die Schwierigkeit war erstaunlich unausgeglichen. Teilweise waren die Rätsel so simpel, dass man es nicht glauben konnte. Manchmal muss man sich eine Situation vorstellen, so dass alles gespiegelt sein könnte und somit anders ist, als es offensichtlich scheint. Leider war dies nicht immer logisch. Und dann waren es irgendwann zu viele Rätsel und die Motivation ließ nach. Trotzdem hat uns der Fall und das Konzept gefallen, zumal es ein toller Zeitvertreib für eine Bahnfahrt ist. Wir werden sicher mal einen aktuelleren Fall testen.

Stubenscore: 6,5 / 10


DECKSCAPE: DAS SCHICKSAL VON LONDON
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Dark Cases – Feuerfest – Spielkritik

Von: Paddy
10. September 2026 um 07:30
Dark Cases - Feuerfest

Die Spielschachtel ist gut gefüllt mit allerlei Dokumenten. Bei Dark Cases – Feuerfest sind erneut akribische Ermittler gefragt, denn es ist bereits der zweite Teil der Reihe. Diesmal suchen wir die verschwundene Bürgermeisterin. Beim Krimispiel muss man ermitteln, wie man

Der Beitrag Dark Cases – Feuerfest – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

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