Normale Ansicht

Conga

Von: ferengi
29. Juli 2026 um 17:33

Schönes Spiel

Ich mag einfache Regeln: Auf einem 4×4 großen Spielfeld mit 16 Mulden werden diagonal gegenüber je 10 Spielsteine platziert. In seinem Zug nimmt man alle Steine aus einer Mulde, die dann frei wird, und platziert senkrecht, waagerecht oder diagonal in aufsteigender Reihenfolge: Erste Mulde 1 Stein, Zweite 2 und in die Letzte immer der Rest.

Eine gegnerische Mulde begrenzt den Zug. Ist also z.B. nur eine Mulde frei, werden alle Steine hier platziert. Gewonnen hat, wer in seinem Zug 4 Mulden waagerecht, senkrecht oder diagonal mit derselben Anzahl an Steinen je Mulde abschließt, wobei dies auch Mulden mit gegnerischen Steinen sein können. Ist ein Spieler bewegungsunfähig, weil alle seine Steine von den gegnerischen Steinen festgesetzt wurden, so ist dies auch ein Spielende.

Startaufstellung
Der Beginn erinnert mich an Zeiten, als ich Schacheröffnungen gelernt habe. Die ersten Züge sind in dem Spiel immer sehr ähnlich und man kann schnell erahnen, wie man starten soll. Doch dann muss man grübeln, wie man sich einen Vorteil verschafft …

Entstanden ist das Spiel aus der Diplomarbeit von Martin Franke im Studiengang Design. Versionen des Spiels mit mehr Mulden und Steinen und richtige Kunstwerke als Spielbrett existieren auch. Die hier gespielte Version ist aus der Auflage von Claus Voigt, der mit „Das Spiel“ einen legendären Brettspielladen in Hamburg betrieben hat. Wie auch schon bei Saxum sind das Material mit dem Brett und den Halbedelsteinen sehr wertig. Ein Dank geht an Claus Voigt, der mir das Spiel überlassen hat und dem anregenden Gespräch zu taktischen 2-Personenspielen.

Spielende: Diagonal liegen jeweils 2 Steine in einer Mulde

Fazit:

Spielerisch erinnern Komponenten an Kalaha oder Vier gewinnt. Die einfachen Regeln führen schnell dazu, dass man mehrere Züge im Voraus planen möchte, um somit den Gegner in der Bewegung einzuschränken oder strategische Positionen mit eine guten Anzahl Spielsteine zu erhalten. Aber im Vergleich zu den großen taktischen Strategiespielen wie Schach oder Go kann man Congo nach einer kurzen Regelerklärung gleich losspielen und man hat eine steile Lernkurve.

Stubenscore: 7,0 / 10


CONGA

BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

The Shadow Theater – Die Legende des Affenkönigs

Von: ferengi
22. Juli 2026 um 18:38

Affensammeln

Wie schon mit Mandragora hat Florian Sirieix mit Shadow Theater ein nettes, kleines 2-Personen-Spiel entwickelt. Wir können an drei Orten – Drachenhöhle, Kaiserpalast und Himmlischer Garten – einen unserer Affen setzen und eine Aktion auslösen oder alle Affen von einem Ort in den eigenen Vorrat übernehmen. Die drei verschiedenen Aktionen an den Orten sind auch simpel: Einen Pfirsich nehmen und dabei den Affenkönig versetzen, zwei Affen und einen Jadestein nehmen oder eine Drachenwaffekarte ziehen.

Der Aufbau

Und nun taktiert man, ob man den dritten (und letzten) Platz in einem Bereich belegt und damit dem Gegenüber anbietet, alle drei Affen zu nehmen. Oder man beliebig viele Drachenwaffenkarten als freie Aktion vor seinem Zug ausspielt, um einen Masterzug vorzubereiten oder den Gegner zu ärgern. Die große Abwechslung bei den Karten führt schon zu besonderen Momenten!

Interessant ist auch, dass die Spieler zu Spielbeginn eine unterschiedliche Schriftrollen erhalten. Diese bringen z.B. am Spielende Sonderpunkte für jeden Pfirsich, der noch im Vorratslager ist oder man bekommt jedesmal einen Affen, wenn man einen Affen im Himmlischen Garten platziert. Auch hier ist die Variation interessant.

Drei Plätze gibt es an den drei Orten. Hier ist der Affenkönig in der Drachenhöhle. Man darf nur Drachenwaffenkarten ausspielen, die passend zum Ort des Königs sind. Somit macht es schon Sinn, den König zu versetzen. Dieses erreicht man durch Platzieren eines Affens im Himmlischen Garten (ganz rechts).
Mit der Karte ärgere ich meinen Gegner. Und da man die Karte vor seinem Zug spielt kann ich hinterher meinen Affen in die Drachenhöhle setzen und als Aktion die abgelegte Karte aufnehmen.

Eine wichtige Fragestellung ist die Komplexität des Siegpunktezählens. Hier füttert jeder Pfirsich drei Affen, die dann je einen Punkt geben. Drei Jadesteine im Set bringen 2 Punkte, wer die Mehrheit hat bekommt zwei weitere. Und dann gibt es je Drachenwaffenkarte einen Punkt. Im Ergebnis war der Ausgang einer Runde immer sehr knapp, insgesamt spielt man Best of 3.

Das Punktezählen. Einen besonderen Bonus bringt meine Schriftrolle: Für jeden Pfirsich im Vorrat einen Punkt.

Fazit:

Welch ein schönes Spielmaterial in einer kompakten Box. Und die Box ist aufgeklappt sogar Bestandteil des Aufbaus, genial durchdacht. Dieses kleine 2-Personen-Spiel bietet zwar mechanistisch keinen Tiefgang, ist aber durch die Schriftrollen und Drachenwaffenkarten sehr abwechslungsreich.

Stubenscore: 7,4 / 10


THE SHADOW THEATER - DIE LEGENDE DES AFFENKÖNIGS

BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Saxum

Von: ferengi
07. Juli 2026 um 08:55

Ein Kunstwerk

Sid Sackson (1920—2002) ist nicht nur für seine hunderten Spielentwicklungen und Spielideen bekannt. Bis zu seinem Tod sammelte er 20.000 Spiele. Die habe ich noch nicht. Einige seiner Spiele aus den 70er, 80er und 90er Jahren lagern auch auf meinem Boden. Nur sein Spiel des Jahres – Erfolg, Focus von 1981, habe ich nicht mehr.

Sein Spiel Tam-Bit von 1969 ist die Grundlage für das hier getestet Spiel. Dieses wurde 1995 vom Inhaber des Brettspielladens „Das Spiel“ neu verlegt und hierbei wurden auch die Regeln angepasst. Den Laden in der Rentzelstraße von Claus Voigt haben wir damals oft besucht und wir waren traurig, als er 2002 geschlossen wurde. Dort haben wir viele Spiele getestet, gekauft und wurden immer gut beraten. Freudig erregt war ich, als ich Saxum auf dem Flohmarkt fand. Und bei der Recherche dann auch an alte Zeiten erinnert wurde.

Das Spielmaterial

Bei Saxum spielen zwei Spieler gegeneinander und wollen 177 Punkte erzielen oder 7 Reihen auf dem Spielfeld mit eigenen Steinen vervollständigen. Hierbei gibt es eine Strategie- und Glückskomponente. Denn die Spieler nutzen zwei Würfel und können auf einem 5×5 großen Spielfeld ein Feld im Würfelergebnis mit einem Spielstein besetzen. Also bei einer gewürfelten 3 und 4 im Raster das Feld 3:4 oder 4:3.

  • Ist das Feld frei, können wir einen Spielstein setzen
  • Haben wir das Feld besetzt, können wir Punkte sammeln
  • Besetzt der Gegner das Feld, können wir es übernehmen. Dies kostet Siegpunkte oder einen unserer 7 Versicherungschips.

Somit gibt es verschiedene strategische Optionen. Doch natürlich spielt die Glückskomponente auch eine große Rolle. Würfel ich am Anfang oft meine eigenen Felder, dann kann ich zwar Punkte bekommen, aber nur sehr wenige. Und in dieser Zeit baut sich der Gegner vielleicht schon ein großes Netzwerk auf.

In der Mitte das 5×5 Felder große Spielfeld. Daneben die Leiste für die 7 Reihen (Siegbedingung) und die drei Reihen für die andere Siegbedingung :177 Punkte.
Würfel ich mein Feld, bekommt ich Punkte in Höhe des zusammenhängendes Gebietes. Würfel ich ein Feld des Gegners, dann muss ich den Stein gegen meinen austauschen und dies bezahlen (Kosten: Anzahl Steine des zusammenhängendes Gebietes oder einen Versicherungschip). Abgesehen vom Pasch gibt es immer zwei Felder zur Auswahl.

Fazit:

Was für ein schönes Material. Ein schweres Holzbrett als Spielfeld und Halbedelsteine als Spielfiguren. Der Pappkarton als Packung ist dann nicht ganz so passend. Das Spiel hat für meinen Geschmack eine zu hohe Glückskomponente, aber so einen Hingucker kann man immer wieder bei schönen Wetter auf der Terrasse spielen. Ein Glücksfall für die Sammlung.

Stubenscore: 7,5 / 10


SAXUM

BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Der Berg ruft

Von: ferengi
05. Juni 2026 um 08:24

Wettklettern

Das Spiel ist schon ein Hingucker, alleine wenn die dreieckige Packung im Regal steht. Schnell ist es aufgebaut, die Regeln und das Ziel sind einfach: Die beiden Spieler haben auf jeder Seite des Bergs ein 5-Personen Bergsteigerteam. Dieses ist über ein Seil „zusammengebunden“ (heißt in der Fachsprache sicher anders).

Abwechselnd klettert einer aus dem Team in Seilweite weiter. Hierbei können die Spieler sich irgendwann absichtlich oder versehentlich behaken und einen Kletterer auf der gegenüberliegenden Bergseite rausschmeißen. Hängen zwei in den Seilen, ist das Spiel vorbei. Zurückstecken in das gleiche Loch, um den Gegner zurück rauszukicken, ist verboten. Geschützt ist man an einigen Stationen. Und auf dem Weg zum Berggipfel muss man noch ein Proviantlager mit einem Teammitglied besuchen.

Startposition, der grüne Spieler guckt aus den Lücken zwischen den roten durch
Links oben bei der Fahne habe ich das Camp erreicht. Einer der beiden Camps muss man auf dem Weg zum Ziel besuchen.
Und am Ziel.

Fazit:

Vielleicht waren wir nur die falsche Alters- oder Zielgruppe. Das Material ist absolut hochwertig, das Spiel hat auch den Toy Award auf der Spielwarenmesse in Nürnberg 2026 erhalten. Aber die Möglichkeiten, die man machen kann, sind sehr überschaubar. Es erinnert dann schon sehr an 4 gewinnt, und das spielt man ja auch nicht mehr so oft. Aber ohne Zweifel: Solche Spiele muss es geben und für Kletterer und nicht so Freak-Spieler ein tolles Strategiespiel in der richtigen Szenerie

Stubenscore: 6,7 / 10


DER BERG RUFT
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Caper Europe

Von: ferengi
13. Mai 2026 um 09:17

Um die Wette klauen

In vier europäischen Städten können wir in diesem 2-Personen-Spiel kompetitiv unsere Diebesbanden mit Ausrüstungsgegenständen in drei Gebäude schicken, um Gegenstände zu klauen und aber letztendlich mehr Siegpunkte als der Mitspieler zu erhalten.

Mechanistisch gibt es hierbei verschiedene Möglichkeiten, Siegpunkte zu bekommen. So versuchen wir in einem Tauziehmechanismus bei den drei Gebäuden die Gaunermarke auf unsere Seite zu ziehen, wie wir es aus Zenith kennen. Der Sieger beim Tauziehen erhält die Boni der Karte in der Mitte der Gebäude. Alternativ kann man durch Sonderpunkte von Dieben und Ausrüstung Punkte sammeln, z.B. für jede gelbe Karte einen Punkt oder auch für Farbkombinationen oder (bei schwierigeren Städten) Karten in der Gegnerauslage oder sogar den Ablagestapel. Weiterhin kann man Diebesgut (z.B. Bilder und Diamanten) sammeln, dies macht auch inhaltlich Sinn.

In sechs sich abwechselnden Phasen bringen wir Diebe und Ausrüstungsgegenstände ins Spiel. Auf dem Spielplan sieht man die Anzahl und wer dran ist, perfekt gelöst!
Auch cool: Beide Spieler haben die gleich Anzahl Karten, legen abwechselnd eine an die Gebäude auf ihrer Seite an und dann wechseln die verbleibenden Karten die Seiten und weiter geht es. Das gefällt mir gut, muss man doch abwägen, was man selber für sich braucht oder auf keinen Fall der Gegner als Karte bekommen sollte.
Die Diebe bringen Vorteile im weiteren Spiel und sind das Geldeinkommen. Die Ausrüstungen können wir bei den Dieben anlegen und kosten dann aber in der Regel Geld. Die Ausrüstungen haben besondere Effekte. So kann eine Karte beim Gegenüber verbrannt werden (also Karte und Funktion aus dem Spiel), selten bekommt man Geld oder man schmeißt eine Siegpunktemaschine an. Besonders gut gefällt mir die unterschiedliche Spielweise der vier Städte. Hierzu gibt es jeweils Ergänzungskarten für die Gebäude, Diebe und Ausrüstungsgegenstände und natürlich ein paar Sonderregeln.

Rechts drei Gebäude mit jeweils drei Plätzen für Diebe. Links die Nachziehstapel und die Anzeige, in welcher Runde wir sind, wieviel Karten wir bekommen und wer beginnt.
Mit Legen der Karten ziehen wir den Gaunerbrillenmarker auf der Gaunerleiste zu uns hin. Es gibt auch Karten, mit denen wir den Marker ein zusätzliches Feld ziehen, z.B. „bei jeder gelben Karte, die wir legen“.
In der Regel bekommt man beim Ausspielen der Diebe Geld. Hier sind meine fünf Ausrüstungskarten, die eher Geld kosten (oben links), aber bei gelben Karten gibt es auch Geld. Sobald wir jeweils eine Karte gespielt haben, wechseln wir das Blatt mit dem Gegner.
Gut gelöst. Wir sehen auf der Leiste die sechs Runden und was die Spieler an Karten bekommen (weiß=Dieb, grün=Ausrüstung) und wer die Rund beginnt.
Rom, anscheinend wollten wir beide keine Kunstgegenstände rauben, da es mit anderen Karten mehr Punkte gibt.
In Barcelona gibt es orange Karten (Hypnoseorgel), für die wir jeweils drei Punkte bekommen, wenn sie am Spielende sichtbar sind (also unten in der Reihe liegen). In die Ikonografie muss man sich einarbeiten.

Fazit:

Das Spiel wollte ich schon immer kaufen, aber es war mir zu teuer. Doch das wirklich schönes Spielmaterial und eine übersichtliches Inlay rechtfertigen den hohen Preis. Die Städte und Gebäude sind schön gewählt. Merkwürdig ist, dass wir in Louvre oder Kolloseum die gleichen Gegenstände klauen sollen. Sonst sind aber die Städte sehr unterschiedlich mit unterschiedlichen Karten und Mechanismen. Bei Wechsel einer Stadt / eines Szenarios ist man aber ganz schön am hin-und-her sortieren der Karten. Und kaufe ich es mir noch: Ich habe alles Städte durchgespielt und würde es jederzeit wieder spielen. Aber es gibt so viele andere 2-Personen-Spiele, so dass ich auch gern was Neues ausprobiere.

Stubenscore: 7,8 / 10


CAPER EUROPE
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Duell um Cardia

Von: ferengi
25. April 2026 um 08:20

Turnierspiel

Der Inhalt der kleinen Schachtel ist übersichtlich: Je 16 Karten für die beiden Spieler und ein paar Papptoken zum Markieren von Siegpunkten und Effekten. Auch das Spielprinzip ist einfach: Beide Spieler haben die gleichen 16 Karten im Deck, ziehen 5 davon und spielen diese dann gegeneinander. Der Gewinner bekommt ein Siegel (Siegpunkt), der Verlierer nutzt die Fähigkeit der Karte. Jeder zieht eine Karte nach und weiter geht es, bis jemand 5 Siegel hat. Easy.

Doch wie auch bei Love Letter ist die Fähigkeit der Karte der Witz an dem Spiel. Spielt man die Assassine (Wert 1, Fähigkeit wird mit großer Wahrscheinlichkeit ausgelöst), werden beide Karten abgelegt und sind aus dem Spiel. Bei anderen Fähigkeiten muss man Karten vom Nachziehstapel aus dem Spiel nehmen oder es werden Handkarten eliminiert (wodurch der Spieler dann permanent weniger Handkarten hat). Das taktische Spiel, ein Siegel zu bekommen, also den Stich zu gewinnen, oder zu unterliegen und mit der Fähigkeit Schaden anzurichten oder auch woanders ein Siegel zu erhalten ist faszinierend.

Die Geschichte um das Duell-Spiel mit der magischen Stadt Cardia und die vier Fraktionen, die um die Macht ringen, skippt der geübte Regelleser sowieso. Und so sagt man bei einer Fähigkeit, lege mal Deine „grünen“ Handkarten ab und nicht, die Handkarten der „Rebellion aus dem Sumpf“

Zu den 16 Karten gibt es zur Variation des Spiels weitere 16 Karten mit anderen Fähigkeiten. Beide Decks kann man beliebig kombinieren, jeder Spieler soll aber die gleichen 16 Karten als Deck haben.

Wie schaffe ich es, dass der Djinn mit dem höchsten Wert 16 seine Fähigkeit aktiviert und ich gewinne?
So

Fazit:

Wir haben schon viele Partien gespielt und uns über cleverer taktische Züge gefreut, aber auch die Glückskomponente verflucht. Nach 10-15 Minuten spielt man dann aber einfach die nächste Partie. Im Laufe einer Partie liegen die vorherigen Karten sichtbar aus und man kann abschätzen, was der andere Spieler noch auf der Hand haben könnte. Umgekehrt aber auch. Das Spiel wird derzeit als Turnierspiel aufgebaut, das Finale der ersten deutschen Meisterschaft findet auf der Spiel 2026 in Essen statt. Zu einem kleinen Turnier in der Nähe haben wir uns schon angemeldet. Mal sehen, ob wir es bis Essen schaffen.

Stubenscore: 7,7 / 10


DUELL UM CARDIA
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

❌