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Der geheimnisvolle Brunnen | Kinderspiel | ab 5 Jahren | 2-4 Spielende | Guido Hoffmann | DREI MAGIER
Im geheimnisvollen Brunnen findet die große Wasserwichtelprüfung statt. Nun gilt es herauszufinden, welcher Wasserwichtel sich darin versteckt, denn nur wer genau hinsieht, kann die Herausforderung bestehen.
Cover: Der geheimnisvolle Brunnen / Foto: Schmidt Spiele
Der geheimnisvolle Brunnen ist ein Kinderspiel von Guido Hoffmann und bei Drei Magier erschienen. Es ist für 2-4 Spielende geeignet und kann ab 5 Jahren gespielt werden.
Der 3D-Brunnen ist schon ein Hingucker und lässt die Kinderaugen weit aufleuchten. Er ist sehr imposant, und es macht Spaß, ihn aufgebaut zu sehen. Im Spiel geht es darum, die unterschiedlichen Wasserwichtel im Brunnen zu erraten. Die Wasserwichtel unterscheiden sich in ihren Formen und Farben, und wer nach der dritten Runde die meisten Goldtaler in Form von Karten hat, gewinnt das Spiel.
Das komplette Spielmaterial mit dem 3D-Brunnen
Eine Runde besteht darin, dass du eine Wichtelscheibe in den Brunnen einlegst. Es gibt insgesamt 38 Wichtelscheiben, und auf jeder befinden sich immer zwei Wichtel.
Es ist sehr praktisch gelöst: Du legst die Scheibe verdeckt auf die Türklappe, und durch das Schließen der Tür positioniert sich die Scheibe richtig im Brunnen. Durch das Drehen des Strudels erhebt sich der Teller, auf dem sich die Wichtelscheibe befindet. Nun gilt es, in den Brunnen zu schauen und zu erkennen, welche Wichtel sich darin befinden. Durch die Milchfolie lässt sich zu Beginn nur schwer erraten, welche Wasserwichtel im Brunnen sind, aber dabei bleibt es nicht.
Die Frösche haben sich schon bei einen Wasserwichtel platziert. Ob sie richtig stehen?
Nach und nach werden die Frösche dann reihum auf die Seerosenblätter platziert, die jeweils einem Wasserwichtel zugeordnet sind. Zu Beginn wird es schwer sein, irgendetwas zu erraten. Da bist du erst einmal im Blindflug. Aber nachdem alle Frösche platziert wurden, wird der Strudel um 360° gedreht und siehe da: Die Wasserwichtel nehmen ihre Formen und Farben an. Jetzt lasst einen eurer Frösche springen, um möglichst als Erste:r auf den richtigen Wasserwichtel zu setzen. Das geschieht reihum, beginnend mit dem/der Startspieler:in.
Erste Umrisse und Farben sind bereits zu erkennen
Je früher du auf den richtigen Wasserwichtel gesetzt hast, desto mehr Goldtaler in Form einer Karte bekommst du. Die Frösche lassen sich auch türmen, nur verringert sich die Anzahl der Goldtaler entsprechend der Position deines Froschs im Turm. Die Gewinnkarten haben nicht alle denselben Goldtalerwert der entsprechenden Froschreihe, sondern enthalten eine kleine Glückskomponente, sodass es bis zum Schluss spannend bleiben kann.
Die Gewinnerkarten werden auf dem eigenen Tableau gelegt bis zur Schlusswertung
Sobald alle Mitspielenden gepasst haben und denken, dass ihre Frösche richtig liegen, wird der Strudel so oft gedreht, bis die Wichtelscheibe direkt an der Brunnenoberfläche angekommen ist. Dann kommt es zur Wertung, und ihr nehmt euch die entsprechenden Gewinnkarten.
Je mehr Goldtaler, desto besser
Das Spiel ist schnell gespielt, und die Frösche springen umher, um beim richtigen Wasserwichtel zu sein. Die Tischpräsenz des Spiels ist sehr schön gestaltet, und es macht Spaß, es zu spielen. Die Kinder sind sofort begeistert und mochten dieses kurzweilige Spiel sehr. Der Autor Guido Hoffmann hat bereits mit „Die Villa der Vampire“ und „Burg Flatterstein“ einige schöne Kinderspiele in der Drei Magier Reihe veröffentlicht und ist immer wieder für eine Überraschung gut.
Eine Rezension von Dimitrios Barbas
Bewertung / Test + Schöne Tischpräsenz durch den 3D-Brunnen + Kurzweiliges Spiel, das Spaß macht + Begeistert Kinder sofort – Der Brunnen ist relativ hoch, sodass man zum Reinschauen von oben manchmal aufstehen oder sich weit über den Tisch beugen muss
5 / 6
Verlag: Drei Magier Autoren: Guido Hoffmann Illustration: Rolf Vogt Erscheinungsjahr: 2025 Spieleranzahl: 2-4 Personen Alter: ab 5 Jahren Dauer: 25 Minuten
Vielen Dank an Schmidt Spiele für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Vor einigen Jahren habe ich bereits das Spiel „HiLo“ von Schmidt Spiele rezensiert – ein Spiel, das in vielerlei Hinsicht ein dreister Klon von Spielen wie „Skyjo“ ist. Mittlerweile gibt es noch weitere Klone, wie z. B. „Abrakadabrien“ von Kosmos oder „Z3BRA“ von Amigo, die sich alle derselben Hauptmechanik bedienen. Interessant ist nun, dass „HiLo – Dein Königreich“ ebenfalls diese Mechanik aufgreift, allerdings von zwei anderen Designern stammt: Emilie Soleil und Jérôme Soleil.
Bei „HiLo – Dein Königreich“ handelt es sich um eine Einsteigervariante für junge Grundschulkinder ab 6 Jahren, die mit Zahlen vielleicht noch nicht so viel anfangen können – dafür aber mit Fantasywesen.
Vor jedem Spieler liegen zwölf verdeckte Karten in zwei Reihen aus, von denen zu Beginn eine aufgedeckt wird. Auf diesen Karten finden wir potenzielle Bewohner unseres Königreichs: vom „normalen“ Bauern bis hin zu Prinzen, Prinzessinnen, Einhörnern und Drachen ist alles vertreten.
Bin ich an der Reihe, kann ich entweder eine Karte vom verdeckten Nachziehstapel oder die oberste Karte vom Ablagestapel nehmen. Ziehe ich vom Nachziehstapel, darf ich entscheiden, ob ich die Karte in mein Königreich einfüge und gegen eine andere austausche oder sie abwerfe – in letzterem Fall muss ich eine verdeckte Karte in meinem Königreich aufdecken.
Bei Spielen wie „Skyjo“ oder dem klassischen „HiLo“ versucht man, gleiche Zahlen oder Farben in eine Reihe oder Spalte zu bringen. In dieser Variante hingegen versuchen wir, die Bewohner so anzuordnen, dass sie Münzen bilden. Viele Karten haben am Rand halbe Münzen, die durch passende Nachbarkarten vervollständigt werden können. Einige Karten zeigen gleich eine vollständige Münze. Dann gibt es noch den Phönix – er bringt zwar eine Münze, zwingt uns aber gleichzeitig, sofort eine weitere Karte in unserem Königreich aufzudecken.
Ein weiteres Element ist der Magier: Er erlaubt uns, eine Karte mit einem Mitspieler zu tauschen. Liegt der Magier jedoch am Ende der Partie immer noch im eigenen Königreich, wird die Karte über oder unter ihm nicht gewertet. Besonders viele Münzen bringen auch die Drachen-, Wolf- und Einhornhüter: Sind diese vorhanden und das passende Wesen ebenfalls im Königreich vertreten, gibt es zwei Münzen. Hat man sogar zwei passende Wesen, bekommt man vier Münzen.
Das Spiel endet sofort, sobald ein Spieler alle zwölf Karten aufgedeckt hat. Die restlichen Mitspieler decken nun ebenfalls ihre verbliebenen verdeckten Karten auf, und jeder zählt seine Münzen – dafür liegen kleine Pappplättchen bei. Der Spieler mit den meisten Münzen gewinnt.
Tatsächlich ist HiLo bei uns in der Familie immer noch ein Spiel, das regelmäßig auf den Tisch kommt, weil meine Tochter es sehr gern spielt. Ob sie mit ihren 12 Jahren wirklich noch eine Kinderversion gebraucht hat, bezweifle ich – aber Spaß hatte sie mit „Dein Königreich“ trotzdem. Besonders das interaktive Element mit dem Zauberer hat ihr (und mir übrigens auch) sehr gefallen.
Auch mein Sohn (7) hatte seinen Spaß und hat durch diese Variante einen gelungenen Einstieg in die Mechanik gefunden. In nicht allzu ferner Zukunft wird er dann sicher auch bereit für das klassische HiLo sein.
Ich persönlich sehe übrigens eine schöne Verbindung zwischen HiLo – Dein Königreich und Abrakadabrien von Kosmos – zumindest thematisch ergibt sich hier eine tolle Überleitung. Und ehrlich gesagt ist Abrakadabrien für mich auch das beste Spiel mit dieser Mechanik.
„HiLo – Dein Königreich“ erfüllt also voll und ganz seinen Zweck: Es macht Spaß, sieht toll aus und bringt die bekannte Mechanik kindgerecht auf den Tisch. Die kleinen Pappmünzen empfinde ich allerdings als absolut überflüssig – das Zählen der Münzen hätte genauso gut ohne sie funktioniert. Auf sie hätte man gerne verzichten können.
Zum Tag der Toten habe ich in ein kleines Postkartenspiel für zwei Personen gebastelt, das ich hier kostenlos zum Download anbiete.
In Mexiko gibt es in den Wochen vor dem Día de Muertos Totenköpfe aus Zuckerguss, Schokolade, in allen Formen und Farben als Deko für Zuhause und natürlich auch als Ausmalbilder.
Daraus ist die Spielidee entstanden: Es geht darum in zwei verschiedenen Farben, die Blütenblätter auf dem Schädel auszumalen. Das Spielprinzip ist so einfach, dass es auch schon Kinder spielen können.
Unten ist die Datei zum Download: 1x auf Deutsch, 1x mit spanischer Anleitung.
Viel Spass beim Spielen!
P.S. Wer sich für Print&Play-Spiele zum Download interessiert, kann auch hier mal beim Axolotl-Spiel schauen.