Normale Ansicht

Speed – Spielkritik

Von: Paddy
15. Juni 2026 um 07:01
Speed

Adlung-Spiele hat viele kleine, meist einfache Kartenspiele veröffentlicht, darunter auch 1995 Speed. Nachdem das Spiel auf der Nominierungsliste für das Spiel des Jahres stand, war es über Jahre äusserst erfolgreich. Nun gibt es eine Neuauflage in einer etwas grösseren Schachtel.

Der Beitrag Speed – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Geht noch was? – Spielkritik

Von: Paddy
13. Juni 2026 um 15:35
Geht noch was?

Die Aufgabenkarten stapeln sich und mit jedem Wurf schreitet man voran. Wer seine Auslage im Griff hat und geschickt plant, holt sich am Ende die Punkte. Geht noch was? ist eine Mischung aus Würfeln und Zocken. Da gibt es ganz

Der Beitrag Geht noch was? – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Kino trifft Brettspiel: Der Tag der Wahrheit spielerisch erleben

Von: ravn
12. Juni 2026 um 00:38

Was wäre, wenn Ihr herausfinden würdet, dass Ihr nicht allein seid? Angenommen jemand könnte Euch das beweisen. Hättet Ihr Angst? Das fragt Euch Altmeister Steven Spielberg in seinem Science-Fiction-Thriller und gibt Euch mehr Fragen als Antworten. Mehr als ein Gedankenspiel auf der Kinoleinwand? In meiner spoilerfreien Analyse bin ich auf der Suche nach meiner von Vorfreude überfrachteten Meinung und gebe Euch zudem Brettspiel-Tipps mit, in denen Ihr das Filmerlebnis spielerisch weitererleben könnt.

Kommen wir direkt und ohne Umschweife zum Kern des Themas. Denn genauso unvorbereitet wirft Euch der aktuelle Kinofilm „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ mitten rein ins Geschehen. Mit familienfreundlich präsentierter Action geht es los und wir müssen uns erstmal zurechtfinden. Keine Exposition und kein Erkläronkel aus dem Off und einführende Texttafeln gibt es hier auch nicht. Erst nach und nach erschließt sich Euch, um was es hier geht und so fügen sich nach und nach Infobrocken zusammen.

Hier geht es anscheinend um Aliens, so könntet Ihr meinen, wenn Ihr vorab die Trailersequenzen gesehen habt. Die haben bei mir eine enorme Vorfreude aufgebaut, die so übersteigert kaum erfüllt werden konnte. So war es dann auch, denn nach 145 Minuten fand ich mich emotional erschöpft in meinem IMAX-Kinosessel wieder und wusste nicht so recht, was ich hier gesehen hatte. Keine Panik, ich verrate hier nichts, denn der Spannungsaufbau dauert weit über zwei Stunden und was mit dem Tag der Wahrheit wirklich gemeint ist, das solltet Ihr bitte selbst erleben. Muss es zwingend ein IMAX-Saal mit übergroßer Leinwand sein und einer Soundanlage, die Euch wegblasen kann? Ich glaube nein, denn Steven Spielberg brillierte für mich eher als Geschichtenerzähler. Einer, der stellenweise altmodisch bis naiv wirkt, ganz fest an das Gute glaubt und uns mit auf seine Was-wäre-wenn-Reise nimmt.

Die bewegten Bilder wirkten dabei auf mich zwar perfekt inszeniert, aber in Summe eher unspektakulär. In den letzten Kinojahren haben wir eben schon vieles gesehen. Die Freigabe ab 12 Jahren setzt zudem enge Grenzen dafür, was gezeigt und was nur angedeutet werden kann. Das hier ist und kann kein John Wick sein, auch wenn durchaus viel geballert wird. Aber in Szene gesetzte Wirkungstreffer seht Ihr nicht. Und auch sonst hat sich in meinem eigenen Kopfkino viel mehr an Möglichkeiten abgespielt, als ich schließlich auf der Leinwand gesehen habe. Leider hinkt das CGI trotz eines Budgets von 115 Millionen Dollar etwas hinterher und gleitete für mich mehrmals in das berüchtigte Uncanny Valley ab. Oder sollte das etwa ein bewusst eingesetztes Stilmittel gewesen sein?

Die Filmmusik hat John Williams beigesteuert, wobei die mir größtenteils leider nicht im Gedächtnis geblieben ist. Zumindest in den ersten 90 Filmminuten könnte ich jetzt keine ikonischen Melodien nachsummen. Später trumpft dann der durchaus melancholische Score umso mehr auf und unterstreicht die Stimmung, bis durchaus so manche Träne forciert wird. Auf der emotionalen Ebene fand ich den Film wirklich stark und bewegend, wobei es eher die allgemeine Situation war und weniger mein Mitleiden mit den Hauptdarstellern, die mir arg unnahbar blieben. Eventuell auch, weil wir so wenig über die erfahren und sich der Film auch nicht mit deren Hintergrundgeschichten aufhält.

Nach dem Abspann sitzen zu bleiben, das lohnt sich nur, wenn Ihr Euer Filmerlebnis musikalisch mit John Williams ausklingen lassen und eventuell die ein oder andere Träne trocknen wollt. Zusatzszenen oder eine finale Botschaft gibt es hingegen nicht. Da ist Steven Spielberg ganz klassisch unterwegs. Ich für mich, muss mir „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ zwingend ein zweites Mal anschauen, gerne in der Originalversion. Nur um zu sehen, wie die so wirkt im Vergleich und ich auf all das achten kann, was mir in meiner Erwartungshaltung, was alles da noch kommen wird, untergegangen ist.

Das waren 145 Minuten, die für mich keine einzige Minute langweilig waren. Allerdings wurden einige Themen nur angerissen und in der Konsequenz offen gelassen. Wer auf handfeste und eindeutige Antworten drängt, der könnte sogar enttäuscht sein. Manche Stimmen meinen sogar, dass der Film zugunsten des Handlungsverlaufs die Logik verliert und auf ein Finale zusteuert, das aus der Zeit gefallen wirkt. Für mich eine klare Empfehlung im Science-Fiction-Genre, auch wenn ich einen ganz anderen Film als von mir erwartet bekommen habe. Vergleiche möchte ich hier ganz bewusst nicht ziehen, weil die könnten Euch schon viel zu viel verraten. Der Märchenerzähler Steven Spielberg hat für mich nichts von seiner Faszination verloren, die ich schon in meinen Kindertagen mit einem seiner ganz großen Werke auf der Kinoleinwand erleben konnte. Der hier ist aber wesentlich erwachsener erzählt und deshalb auch weniger ein Film für die ganze Familie, sondern eher ein Genre-Standpunkt.

Wenn Ihr mir bis hierhin gefolgt seid, dann muss ich nun auch noch den Bogen zu Brettspielen schaffen, der nicht gekünstelt konstruiert ist. Keine Sorge, wird mir gelingen, denn mit 1ers Contacts habe ich einen Geheimtipp in der Hinterhand. Die lokalisierte Version wird im Laufe des Jahres unter dem Titel „1. Kontakt“ bei Strohmann Games veröffentlicht und dann hoffentlich auch redaktionell so überarbeitet, dass weniger Fragen durch FAQ und eigene Auslegung zu klären sind. Genre, Thematik und auch die Stimmung des Kinofilms sind durchaus vergleichbar, wenn auch keineswegs durchweg deckungsgleich.

Das 1vsX-Deduktionsspiel Mind MGMT scheint mal so gar nichts mit „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ gemeinsam zu haben. Wenn Ihr den Kinofilm gesehen habt, werdet Ihr wohl anders denken, selbst wenn das Genre nur indirekt passen will. Hier und da ist nicht alles so, wie es zunächst wirkt, und auf einer Ebene tiefer werdet Ihr sicher noch mehr Gemeinsamkeiten entdecken. Spielerisch im Vergleich zu 1ers Contacts komplexere Kost, die zudem fast schon zu viele Erweiterungsmodule mitbringt. Durch die gleichnamigen Mind MGMT Graphic Novels von Matt Kindt, bekommt so manches im Spiel erst einen Sinn, was ansonsten auf den ersten Blick nur kurios wirkt, aber fest in der tiefgründigen Welt logisch verankert ist. Wenn Ihr die Deluxe-Version bekommen könnt, dann schlagt da bitte zu. Lohnt sich.

So oder so, ich wünsche Euch viel Vergnügen im Kino und sowie auch oder bei meinen thematischen Brettspiel-Empfehlungen.

Der Wanderzirkus – Spielkritik

Von: Paddy
09. Juni 2026 um 07:26
Der Wanderzirkus

Er zieht von Stadt zu Stadt und sein Programm wächst mit jedem Auftritt. Der Wanderzirkus ist ein Deckbauspiel, bei dem man immer neue Artisten verpflichtet und eine runde Vorstellung plant. Trifft man den Geschmack des Publikums? Zu Beginn erhalten alle

Der Beitrag Der Wanderzirkus – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Sneaky – Spielkritik

Von: Paddy
08. Juni 2026 um 07:30
Sneaky

Die ersten spielerischen Erinnerungen an meine Kindheit führen mich zu den Farbwürfeln. Bei Sneaky zockt man mit den passenden Farben um die grösste Beute und die Farbwürfel stehen im Zentrum des kurzen Würfelspiels. 7 Farbwürfel gehören zum Spiel, dazu Räuberkarten

Der Beitrag Sneaky – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Greedy Goose – Spielkritik

Von: Paddy
06. Juni 2026 um 16:04
Greedy Goose

Vorbereitungen braucht es kaum bei Greedy Goose. Schmeisst die Karten auf den Tisch und los geht’s! Ein schnelles Push your luck-Spiel mit eingängigem Mechanismus. Nur zu gierig sollte man bei diesem Kartensammelspiel einfach nicht sein. Die Karten verdeckt auf dem

Der Beitrag Greedy Goose – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Rebirth – Spielkritik

Von: Paddy
05. Juni 2026 um 18:12
Rebirth

Siedlungen, Energie oder Farmen – Plättchen für Plättchen kommt bei Rebirth neu in die Landschaft, um die Zivilisation im Einklang mit der Natur wieder aufzubauen. Wer den Aufbau am besten vorantreibt, holt sich am Ende die meisten Punkte. Das Kennerspiel

Der Beitrag Rebirth – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Der Zug der Abenteuer – Spielkritik

Von: Paddy
03. Juni 2026 um 07:37
Der Zug der Abenteuer

Eigentlich beginnt der Urlaub und wir sitzen im Zug in Richtung Sonne, da scheint mit einem Knall plötzlich alles verändert zu sein. Der Zug der Abenteuer entführt uns in eine rätselhafte Geschichte, aus der wir nur mit mathematischen Kenntnissen entfliehen

Der Beitrag Der Zug der Abenteuer – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Stuglandet – Spielkritik

Von: Paddy
01. Juni 2026 um 07:22
Stuglandet

Im Sommer sind alle gerne in ihren Hütten auf dem Land. Doch auch dort gibt es bessere und schlechtere Orte. Bei Stuglandet platziert man seine Hütten bestmöglich und sorgt für Mehrheiten, nachdem man mit ihnen gewürfelt hat. Die Spielschachtel ist

Der Beitrag Stuglandet – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Carnuta – Spielkritik

Von: Paddy
31. Mai 2026 um 15:21
Carnuta

Fans von Asterix & Obelix kennen den Karnutenwald, in dem sich die Druiden trafen, um ihr Können zu demonstrieren. Und so machen wir uns bei Carnuta daran, unsere Zutaten zu sammeln, damit die Zaubertränke auch gelingen und Punkte bringen. Das

Der Beitrag Carnuta – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Cut it – Spielkritik

Von: Paddy
27. Mai 2026 um 07:27
Cut it

Das Spiel ist zwar nur in einer kleinen Schachtel, doch bei Cut it spielt man gleich mehrere unterschiedliche Phasen durch. Erst würfelt man, danach schneidet man Teile seines Zettels ab und am Ende puzzelt man alles wieder zusammen. Die Schachtel

Der Beitrag Cut it – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Morty Sorty Magic Shop – Spielkritik

Von: Paddy
25. Mai 2026 um 09:13
Morty Sorty Magic Shop

Hier will man unbedingt arbeiten, denn im Morty Sorty Magic Shop gibt es sämtliche zauberhaften Zutaten und schwarze Katzen, die bei der Arbeit helfen. Am Ende sollen alle Gläser ganz ordentlich in den Regalen stehen, um bei der Ausbildung so

Der Beitrag Morty Sorty Magic Shop – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Ihr seid die Jury: Zwei Gesichter – ein Schuss

Von: Paddy
18. Mai 2026 um 21:42
Ihr seid die Jury - Zwei Gesichter, ein Schuss

Nach zahlreichen Rätselkrimi-Formaten und zuletzt den Medical Mysteries lanciert Kosmos ein neues Format. Bei Ihr seid die Jury: Zwei Gesichter – ein Schuss nimmt man als Geschworene an einem Gerichtsfall teil. Am Ende muss ein Urteil gefällt werden. Die ganze

Der Beitrag Ihr seid die Jury: Zwei Gesichter – ein Schuss erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Coloro – Spielkritik

Von: Paddy
16. Mai 2026 um 18:26
Coloro

Es geht ziemlich geordnet zu und her beim Sammeln der Spielsteine. Horizontal oder vertikal sucht man bei Coloro nach dem nächsten Stein für die eigene Sammlung. Wer sich im direkten Duell die meisten Steine einer beliebigen Farbe sichert, gewinnt. Die

Der Beitrag Coloro – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Koi – Spielkritik

Von: Paddy
15. Mai 2026 um 17:24
Koi

Der eigene Teich soll ein richtiges Schmuckstück werden und so treiben wir die Gestaltung Karte für Karte voran. Bei Koi optimieren wir die Abläufe, um Zeit zu sparen. Das Brettspiel ist eine Weiterentwicklung des bereits erschienenen Bonsai. Da ist ganz

Der Beitrag Koi – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

26 Kritiken: Die wichtigsten Spiele des Jahrgangs 26

14. Mai 2026 um 13:50

Tiere und SpielkartenElefant, Affe, Schaf, Papagei – ein Blick auf die Schachteln der besten Spiele des Jahrgangs 2026 zeigt: Es gibt einen Trend zu Tieren. Wir tauchen in die Natur der Kavango-, der Dartmoor- oder der Amazonas-Region ein, es gibt aber auch abstraktere und fantastischere Themen. Am Ende entscheidet jedoch der Spielreiz, der sich manchmal entlang des Themas entwickelt, oft aber auch unabhängig davon. 15 der besten Spiele des Jahrgangs plus weitere elf empfehlenswerte Titel findet ihr hier: Spielebesprechungen »

Down – Spielkritik

Von: Paddy
13. Mai 2026 um 17:07
Down

Auf grosser Expedition seilen wir uns bei Down in die Höhle ab. Dort locken viele Schätze, Ausrüstung und einige Trolle, die uns helfen wollen. Beim Würfel- und Sammelspiel wagt man sich langsam voran, um im richtigen Moment zuzuschlagen. Die Höhle

Der Beitrag Down – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Hot Streak – Spielkritik

Von: Paddy
08. Mai 2026 um 18:44
Hot Streak

Wir wetten bei Hot Streak auf… Maskottchen. Die laufen auf einem Spielfeld um die Wette und wir setzen unser letztes Geld, um es hoffentlich mehrfach zurückzubekommen. Das aussergewöhnliche Brettspiel sorgt vor allem für gute Stimmung am Spieltisch. Allein die Spielschachtel

Der Beitrag Hot Streak – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Koffer, Katze & Sombrero – Spielkritik

Von: Paddy
05. Mai 2026 um 18:19
Koffer, Katze & Sombrero

Oma Hilde ist eine ziemlich verrückte Frau. Sie sammelt im Urlaub alles, was sie kriegen kann und so herrscht beim Gepäckband immer grosses Chaos. Bei Koffer, Katze & Sombrero sorgen wir für Ordnung und sortieren nach bestem Wissen und Gewissen.

Der Beitrag Koffer, Katze & Sombrero – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Happy Holiday – Spielkritik

Von: Paddy
04. Mai 2026 um 17:48
Happy Holiday

Die vielen Plättchen zeigen 7 Städte Europas und ihre Urlaubsmöglichkeiten. Doch nicht jede Aktivität ist jederzeit möglich. Daher ist eine gute Planung gefragt bei Happy Holiday, damit man am Ende keine bösen Überraschungen erlebt. Ganze drei Wochen stehen für den

Der Beitrag Happy Holiday – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

❌