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Ein paar Tage Hamburg

Von: natokh
11. Juli 2026 um 14:20

Wir waren im Juni (vor der Hitzewelle) mal wieder ein paar Tage in Hamburg und es hat uns wie immer sehr gut gefallen. Angereist sind wir von Frankfurt/Main mit dem ICE und der war sogar 15 Minuten zu früh in Hamburg-Harburg, wo wir dann allerdings auf die Weiterfahrt warten mussten, da der Zug ja nicht vor der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit weiterfahren konnte.

Am Hamburger Hauptbahnhof angekommen sind wir dann noch 2 Haltstellen mit dem Bus zu unserem Hotel an der Außenalster gefahren. Im Hotel Bellevue von der Relexa-Gruppe sind wir auch bei unseren letzten Hamburg-Besuchen immer abgestiegen. Es ist sehr gut gelegen, die Zimmer sind okay und es gibt ein gutes und reichhaltiges Frühstücksbüffet. Leider hat während Corona das gute Restaurant im Hotel geschlossen und nicht wieder aufgemacht, aber in der näheren Umgebung findet man genug Möglichkeiten, um Essen zu gehen.

Blick vom Dach des Hotels auf die Außenalster
Unser Zimmer (mit Fenster zur Außenalster)

Hier ist unser Favorit die Gasstätte Frau Möller, in der Langen Reihe, die man vom Hotel aus in 5 Minuten erreicht. Das Essen dort ist gut, reichlich und wirklich günstig. Es gibt täglich wechselnde Tagesgerichte und auch Vegetarier haben hier genügend Auswahl. Sollte man jedoch erst gegen Abend dorthin gehen, dann kann es vorkommen, dass ein Tagesgericht nicht mehr verfügbar ist.

Hier findet ihr u. a. die Speisekarte (unbedingt einen Blick auf die Wochenkarte werfen) https://www.fraumoeller.com

Da die Gaststätte immer sehr gut besucht ist, kann es von Vorteil sein zu reservieren. Wenn man etwas Geduld hat, bekommt man aber auch mit etwas Wartezeit einen Platz. Um so eher, wenn man kein Problem damit hat, den Tisch mit anderen Gästen zu teilen, was ich persönlich sehr gerne mache, da ich da schon oft ins Gespräch gekommen bin.

Ein weiterer Tipp für einen Hamburg-Besuch ist die Nutzung der Hafen-Fähren der HADAG, da diese auch mit dem 63 Euro Ticket genutzt werden können und man so kostengünstig durch den Hamburger Hafen schippern kann. Pläne findet ihr auf deren Webseite: https://hadag.de/de/

Wir sind mit der Fähre von den Landungsbrücken nach Finkenwerder und zurück gefahren. Leider nicht am Wochenende. Dann hätten wir nämlich noch von Finkenwerder mit der Linie 65 weiter bis nach Blankenese fahren können.

Eine weitere Empfehlung ist der Besuch von Planten & Blomen. Das ist eine große Parkanlage, die sich durch das Zentrum von Hamburg zieht. Von Anfang Mai bis Ende September kann man hier am Parksee mittags zwischen 16 und 18 Uhr die Wasserspiele bewundern und abends ab 22 Uhr (im September ab 21 Uhr) die Wasserlichtkonzerte. Die kostenlose 30-minütigen Vorführungen werden live von zwei Künstlern begleitet – einer steuert die Wasserfontänen, der andere spielt das sogenannte „Lichtklavier“ passend zu klassischen, jazzigen oder modernen Klängen. Leider hatten wir das Pech, dass bei uns die Lichtanlage ihren Dienst verweigert hat.

Wir hatten uns frühzeitig (gegen 21 Uhr) einen Platz im Café Seepavillon gesichert und hatten von dort einen tollen Blick auf die Wasserspiele.

An einem Abend war ich auch im Würfel und Zucker. Wenn ich schon mal in Hamburg bin, dann muss ich auch das WuZ besuchen. Ich hatte mich dort mit Bekannten verabredet und wir haben Bounce it und Chimera Station gespielt.

Chimera Station mit Magnus (rechts) und Jope (links)

Bei Chimera Station bauen wir gemeinsam mit unseren Aliens an einer Raumstation. Wir können dabei unsere Aliens mit verschiedenen Körpermodifaktionen verstärken (Klauen, Tentakel, Gehirne und Blätter).

Bounce it

Bounce it ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem es darum geht möglichst oft seine 3-4 Bällen in die Mitte der Spielschachtel zu werfen. Dabei müssen sie vorher 1 mal auf dem Tisch auftippen.

Mehr Bilder gibt es noch auf meinem Instagram-Konto: https://www.instagram.com/p/DZuXbIrjMfT/?hl=de&img_index=1

Was ich auch empfehlen kann ist ein Besuch der Elbphilharmonie. Der Besuch der Plaza (Balkon rund um das Gebäude) ist hier kostenlos. Man muss sich vorher nur ein Ticket am Ticketschalter vor dem Eingang besorgen. Vom Balkon aus hat man einen sehr schönen Rundumblick auf den Hamburger Hafen, die Innen- und die Speicherstadt .

Ausblick auf die St. Pauli Landungsbrücken (von der Elbphilharmonie aus)

Wir haben während unseres Hamburg-Aufenthalts auch noch 2 Bootstouren gemacht, eine 1-stündige Hafenrundfahrt und eine 1-stündige Alsterrundfahrt, außerdem sind wir einen Tag mit dem Roten Doppeldecker durch die Stadt gefahren. Das Kombiticket „Entdecker Tour“ hat 62 Euro gekostet.

Blick von der Außenalster in Richtung Innenstadt/Hafen

Erst später haben wir den Hamburg All-in-Pass entdeckt, der hier vielleicht noch die bessere Wahl gewesen wäre, da er mehr beinhaltet: Hamburg All-In-Pass Bei dem Pass sind all die genannten Touren auch drin, aber auch noch einiges mehr. Man muss sich hier nur entscheiden wie lange der Pass gelten soll, wovon dann der Preiss abhängt. Ich denke hier wäre der 3-Tage-Pass eine gute Wahl.

Dinge, die wir dieses Mal nicht mehr unterbringen konnten, da wir uns auch nicht stressen wollten, die ich aber jedem empfehlen kann sind:

  • Ein Besuch des Miniatur-Wunderland (am besten die Tickets vorher online buchen). Ich war schon 3 mal hier und könnte es immer wieder besuchen. Ein Tag reicht hier auch nicht aus, um sich alles genau anzuschauen und das Miniatur-Wunderland wird auch ständig erweitert.
  • Ein Besuch des Spicys Gewürzmuseum in der Speicherstadt. Hier kann man Gewürze entdecken und einiges über die Geschichte der Gewürze (Anbau, Handel …) erfahren. Man kann viel der Gewürze auch probieren und am Ende natürlich auch kaufen.
  • Ein Besuch des Planetariums. Hier gibt es viele interessante Shows (Tickets für 12,30 Euro) und man hat von der Aussichtsplattform (Eintritt 2 Euro) einen tollen Blick über den Stadtpark bis zum Fernsehturm, dem Michel und der Elbphilharmonie.
  • Besuch eines Konzertes in der Elbphilharmonie. Das hätten wir uns früher überlegen müssen, da es sehr schwierig ist hier kurzfristig noch Karten zu bekommen. Während wir in Hamburg waren hätten wir aber die Chance gehabt ein kostenloses Konzert in der Laeiszhalle. Hier haben nämlich an einem Tag Absolventen der Musikhochschule gespielt. Weitere kostenlose Konzerte findet man auf der Webseite der Stadt Hamburg: https://www.hamburg.de/freizeit/kostenlos-musik-333640
  • Ein Besuch des alten Hamburger Elbtunnels. Auch dieser Besuch ist kostenlos. Man kann hier von den St. Pauli Landungsbrücken 426 Meter unter der Elbe hindurch zur Elbinsel Steinwerder laufen.
  • Zu guter Letzt will ich auch unbedingt mal in die Mittelalter und Rollenspiel Taverne Zum tanzenden Einhorn. Eine Nerd-Bar für Rollenspieler und Mittelalterfans in der man auch Brettspiele spielen kann. Leider hat die Bar am Montag und Dienstag geschlossen, was dazu geführt hat, dass es nicht mehr in unseren Zeitplan gepasst hat. So wird ein Besuch bis zu meinem nächsten Hamburg-Aufenthalt warten müssen. Der aber sicherlich kommen wird.
Alter Elbtunnel (Foto von meinem Besuch in 2019)

Hamburg und seine Plakate

Zum Abschluss noch etwas was ich an Hamburg auch immer wieder mag sind die Plakate die man dort immer wieder entdeckt. 2 davon musste ich auch einfach fotografieren. Okay, das zweite ist natürlich eine Werbung, aber da steckt viel Wahres drin 😅

Nahverkehr in Hamburg

Wir haben in Hamburg sehr viele Strecken mit dem Bus zurückgelegt, was ich auch durchaus als sehr gut empfand. Dank 63 Euro-Ticket muss ich mir da auch keine Gedanken um einen Fahrschein machen.

Ich musste leider mehrfach feststellen, dass die HVV-App nicht immer die besten Verbindung heraussucht. Vor allem gibt es leider keine Option, eine Fahrt so zu planen, dass man möglichst viel von der Strecke mit dem Bus, der U- oder S-Bahn zurücklegt und nicht immer wieder größere Strecken zu Fuß, obwohl dies durchaus möglich wäre. Vielleicht habe ich die Option aber auch nicht gefunden.

Ich habe mich dann oft damit beholfen, dass ich erst eine Teilstrecke zum Hauptbahnhof (ZOB oder Steintordamm) gesucht habe und dann von dort eine weitere Teilstrecke zu meinem Ziel. Das hat oft besser funktioniert als direkt die gesamte Strecke zu suchen. Auch fand ich, dass die DB-App oft bessere Ergebnisse geliefert hat. Sehr hilfreich finde ich auch den Plan des Hamburger Busliniennetzes parat zu haben: https://www.nimmbus.de/frame.php?doc=busliniennetz.htm

Man kann dann auch immer sehr gut erst einmal in Google Maps nachschauen, welche Haltstelle dem Ziel am nächsten ist und dann im Netzplan schauen, wie man am besten dorthin gelangt.

Nachtrag: Katzencafés

Da hab ich doch glatt noch was vergessen. Wir haben in Hamburg auch noch 2 Katzencafes der Kette Katzentempel besucht. Eines in der Hafencity und das, zu diesem Zeitpunkt, gerade frisch eröffnete am Holstenwall, welches uns besser gefallen hat. Das ´Konzept der Katzentempel ist es vegane Speisen anzubieten und Katzen eine Heimat zu bieten. Die Katzen entscheiden selbst ob sie zu einem kommen oder nicht. Sie haben in dem Katzencafe einige Rückzugsmöglichkeiten, die man auch unbedingt respektieren sollte.

Die oberen beiden Bilder sind aus/vom dem Katzentempel in der Hafencity, die unteren beiden aus dem am Holstenwall.

Die Preise im Katzentempel sind jetzt nicht gerade günstig, aber die Katzen müssen ja auch noch versorgt werden. Es gibt in Hamburg auch noch ein weiteres Katzencafe, das Cat Café in der Wandsbeker Chaussee. Das steht für unseren nächsten Hamburgbesuch auf der Liste.

Unter Schafen 11/25

06. Dezember 2025 um 23:45

Unter Schafen

In dieser Kategorie gibt es Aktuelles der drei Kategorien Mäh! (News), Herde (Neuzugänge) und Grasen (Ersteindrücke). Für November 2025 mit der Spielemesse Hamburg, aktuellen Auszeichnungen, The Voynich Puzzle, Aquaria, Galactic Cruise, Disney Lorcana und Calupum.

Neue Wege im Lernen: Brettspielklassen in Deutschland

15. September 2025 um 18:21

Die Sommerpause ist vorbei – und „Das spielende Klassenzimmer“ kommt mit frischem Wind und spannenden Themen zurück! Wer neugierig ist, wie Spielen und Lernen in Deutschland konkret umgesetzt werden, darf sich auf mehrere neue Folgen freuen, die sich aktuellen und zukunftsweisenden Projekten widmen.

Zwei Brettspielklassen – ein Jahr Erfahrungen

Seit etwa einem Jahr gibt es in Deutschland zwei sogenannte Brettspielklassen – eine in Hamburg, die andere in Bielefeld. Diese Programme setzen Brettspiele gezielt und regelmäßig im Schulalltag ein, um Lernen, Sozialverhalten und Kooperation zu fördern. In den kommenden Folgen stellt der Podcast beide Klassen vor:

Den Auftakt macht Hamburg – die Folge ist heute erschienen. Wer wissen möchte, wie eine Klasse mit regelmäßigem Brettspielunterricht funktioniert, mit welchen Spielen gearbeitet wird, welche Herausforderungen und Chancen es gibt – diese Folge liefert viele Einblicke.

Am 15. Oktober folgt die Vorstellung der Brettspielklasse in Bielefeld – passend, um die unterschiedlichen Konzepte und lokalen Bedingungen zu vergleichen und zu verstehen, welche Impulse aus beiden Klassen gezogen werden können.

Rollenspiel als verpflichtendes Unterrichtsfach? Ein Blick nach vorn

Im November geht es weiter mit einem ebenso ambitionierten Thema: Ein Projekt, das zum Ziel hat, Rollenspiel als verpflichtendes Unterrichtsfach an weiterführenden Schulen in Deutschland einzuführen. Rollenspiele bieten Lernenden Möglichkeiten zu Förderung des sprachlichen und kreativen Ausdrucks, Perspektivwechsel und Reflexion – die Novemberfolge wirft im Interview mit einem der Köpfe des Projekts einen Blick hinter die Kulissen.

Hier findest du alle Folgen im Überblick: Podcastseite „Das spielende Klassenzimmer – Alle Folgen”
In den Shownotes gibt es jeweils Hinweise auf die erwähnten Spiele, Methoden und Praxisbeispiele. Ich freue mich, wenn ihr reinhört, mitdenkt und vielleicht inspiriert werdet, eigene Spiel-Formate in Schule und Unterricht zu entwickeln. Voraussetzung für gute Bildung ist nicht nur Wissen – sondern auch Raum fürs Spielen und Gestalten.

Viel Freude beim Zuhören & Entdecken!

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