Morty Sorty Magic Shop von Markus Slawitscheck – erschienen bei Schmidt Spiele MORTY SORTY MAGIC SHOP – das könnte auch der Album-Titel einer Progressive Rockband aus den 70ern sein. Ähnlich schrill wie diese Musik ist auch die Cover-Gestaltung. Umso mehr überrascht dann die Schlichtheit der Spielidee. Da ist nichts überladen oder überfrachtet, sondern alles treffsicher auf den […]
Die Reise durch einen Dungeon ist sehr aufregend und absolut unübersichtlich. Verliese können sehr verwirrend sein. Was wäre, wenn es den Held*innen gelingen würde, den Plan des Dungeons selbst zu beeinflussen? Sie wären dann nicht nur den Monstren und Fallen ausgeliefert, sie wären die Meister*innen der Dungeon-Karte: Map Masters!
Viele Wege führen bekanntlich nach Rom und viele Wege führen im Spiel City Flip: Roma von Walter Obert aus dem Verlag Huch! zu zehn Sehenswürdigkeiten Roms. Spielverlauf von City Flip:…
Arkham Horror: Das Kartenspiel (Edition 2026) hat bei mir ein ähnliches Gefühl ausgelöst wie meine erste Entscheidung in Die Nacht des Zeloten: Brenne ich mein Haus mitsamt dem Ghul-Priester nieder, oder lasse ich das Böse und mein Haus am Leben und bewahre ich mein Zuhause? Kurz war ich überfordert. Was möchte ich? Aber dann war...
Drachenseelensplitter - Demons within ist der Auftakt einer düsteren Urban-Fantasy über Liebe, Schicksal und innere Dämonen. Nach einer rätselhaften Begegnung mit Talon beginnt Stan an sich selbst und an der Wirklichkeit um ihn herum zu zweifeln. Doch trägt das prämierte Debüt seine starken Ideen bis zum Ende?
Das Spiel ist zwar nur in einer kleinen Schachtel, doch bei Cut it spielt man gleich mehrere unterschiedliche Phasen durch. Erst würfelt man, danach schneidet man Teile seines Zettels ab und am Ende puzzelt man alles wieder zusammen. Die Schachtel
Pegasus Spiele bringt am 26. Mai 2026 mit Compile (Gold Edition) ein zweites eigenständiges Grundspiel der Kennerspiel-Reihe in den Handel. Bis zum 7. Juni 2026 sind das neue Grundspiel und seine frische Erweiterung exklusiv über rund 90 teilnehmende Fachhändlerinnen und Fachhändler im DACH-Raum erhältlich.
Zwei künstliche Intelligenzen, drei Protokolle, ein Duell
Compile ist ein Zwei-Personen-Kartenspiel mit Lane-Battler- und Area-Majority-Anleihen. Beide Spielenden schlüpfen in die Rolle einer künstlichen Intelligenz und versuchen, jeweils drei eigene Programme schneller zu kompilieren als das Gegenüber. Vor Spielbeginn wählt jede Seite drei der zwölf Protokolle aus und legt sie nebeneinander aus, sodass eigene und gegnerische Protokolle sich gegenüberliegen. Die zugehörigen Befehlskarten wandern in ein gemeinsames Deck.
Im Wechsel ziehen die Spielenden Karten oder spielen sie in ihre Protokoll-Reihen aus. Aus den Karteneffekten entsteht über mehrere Züge ein kleiner Algorithmus pro Reihe, der genügend Wert anhäufen soll, um das Protokoll zu kompilieren. Wer das zuerst bei allen drei eigenen Protokollen schafft, gewinnt die Partie in rund einer halben Stunde.
Compile ist ein reines Duell. Es gibt weder einen Solo-Modus noch eine Variante für mehr als zwei Personen, und die BoardGameGeek-Community empfiehlt das Spiel auch ausschließlich zu zweit. Wer eine Solo-Variante sucht, ist bei dieser Reihe falsch.
Gold ergänzt Purple, ohne es abzulösen
Die Gold Edition ist keine Erweiterung der seit Herbst 2025 erhältlichen Purple Edition, sondern ein zweites, eigenständiges Grundspiel der Reihe. Beide Editionen lassen sich solo gegeneinander spielen, ihre jeweils zwölf Protokolle sind aber auch untereinander kombinierbar. Dadurch wächst die Zahl möglicher Drei-Protokoll-Auslagen deutlich, und eingespielte Compile-Runden können neue Mischungen aus Purple und Gold ausprobieren.
Aus dem neuen Set nennt Pegasus unter anderem die Themen Chaos, Furcht und Spiegel, die bekannte Mechanismen aus dem ersten Grundspiel aufgreifen und um neue Strategien ergänzen. Hinter dem Spiel steht erneut Autor Michael Yang, die Illustrationen stammen wieder von Nolan Nasser und Keegan Moore, sodass der Reihencharakter auch optisch erhalten bleibt.
Parallel zum Grundspiel veröffentlicht Pegasus die Erweiterung „Assimilation * Einheit * Vielfalt“, die wie die bisherige Purple-Erweiterung „Gleichgültigkeit * Hass * Liebe“ drei zusätzliche Protokolle enthält. Auch diese Protokolle lassen sich frei mit beiden Grundspielen kombinieren. Ergänzend erscheint eine Compile Playmat (Gold Edition) als Ablagefläche für die Protokoll-Reihen.
Zur Veröffentlichung führen rund 90 stationäre Fachhändlerinnen und Fachhändler im DACH-Raum Release-Events durch. Bis zum 7. Juni 2026 sind das neue Grundspiel und die Erweiterung exklusiv über diese teilnehmenden Geschäfte erhältlich; danach folgt der reguläre Marktstart. Eine Liste der beteiligten Händlerinnen und Händler veröffentlicht Pegasus auf der Verlagswebsite. Wer Compile (Gold Edition) vor dem allgemeinen Verkaufsstart in die Hand nehmen möchte, findet dort die beste Gelegenheit.
Besonders gefallen haben mir bei Kavango die flüssigen simultanen Züge, die vielen kleinen Kombinationen beim Ausspielen der Tiere und die ständige Abwägung zwischen kurzfristigen Punkten und langfristigem Naturschutz. Dazu kommt eine fantastische Gestaltung mit liebevoll illustrierten Karten, die dem Spiel viel Atmosphäre verleihen.
Mit Kavango schicken uns die Autoren Matt Brown und Zara Reid mitten hinein in die afrikanische Savanne – und zwar nicht als Safari-Touristen, sondern als Naturschutz-Expertinnen und -Experten. Das wunderschön illustrierte Brettspiel dreht sich um den Aufbau eines funktionierenden Ökosystems in der Kavango-Region, einem Schutzgebiet, das sich über fünf afrikanische Länder erstreckt und unter anderem Heimat für rund die Hälfte aller afrikanischen Elefanten ist.
Hinweis: Die Abbildungen zeigen die englischsprachige Originalausgabe (inkl. Kickstarter-Deluxe-Komponenten), die sich ggf. von der deutschen Retail-Version unterscheiden.
Aufbau und Spielablauf
Eure Aufgabe: Über drei Spielrunden hinweg erschafft ihr ein möglichst erfolgreiches Naturreservat. Ihr siedelt Tiere an, erfüllt Forschungsaufgaben und investiert Geld in Habitat-, Wildtier- und Klimaschutz. Gewonnen hat am Ende die Person mit den meisten Punkten – und die gibt es vor allem für clevere Kombinationen aus Artenvielfalt, Schutzmaßnahmen und effizientem Ressourcenmanagement.
Die Tierkarten zeigen links unten die Bedingungen, die in eurem Reservat erfüllt sein müssen.Der Frosch durfte „einziehen“, da wir zuvor die passende Anzahl Wirbellose gesammelt hatten.
Karten draften statt würfeln
Das Herzstück von Kavango ist ein angenehm flotter Drafting-Mechanismus. Jede Partie läuft über drei Runden mit jeweils zehn Zügen. Alle spielen gleichzeitig: Jede Person wählt eine Karte aus der aktuellen Hand, legt sie verdeckt ab und reicht den Rest weiter. Dadurch entsteht kaum Downtime, selbst mit vier Personen bleibt das Spiel erstaunlich dynamisch.
Die Karten bilden dabei Schritt für Schritt euer eigenes Ökosystem. Zunächst braucht ihr die Grundlagen: Gräser, Bäume, Fische oder Wirbellose aus Deck A. Diese Produzenten lassen sich immer problemlos ausspielen und bilden die Basis für spätere Tiere.
Richtig spannend wird es dann mit den Tierkarten aus den Decks B und C. Jedes Tier hat bestimmte Anforderungen – sowohl beim Nahrungsbedarf als auch beim Schutzstatus eures Reservats. Eine Impala braucht zum Beispiel Gras, mehrere Bäume und eine gewisse Wildtier-Schutzstufe, bevor sie dauerhaft bei euch einziehen darf. Fehlen noch Voraussetzungen, landet das Tier zunächst in der Auffangstation und wartet dort auf bessere Bedingungen. Das sorgt regelmäßig für schöne kleine Komboketten, wenn plötzlich mehrere Tiere gleichzeitig ins Reservat nachrücken dürfen.
Clever planen statt einfach sammeln
Was Kavango besonders gelungen macht, ist die Verzahnung seiner Mechaniken. Tiere bringen nicht einfach nur Punkte – sie beeinflussen Forschungsaufgaben, ermöglichen neue Nahrungsketten und eröffnen weitere Strategien.
Die Forschungsaufgaben sorgen dabei für den wirtschaftlichen Motor des Spiels. In jeder Runde liegen neue Ziele aus, etwa bestimmte Mengen an Bäumen, Fischfressern oder spezialisierten Tierarten. Wer die Bedingungen erfüllt, kassiert Geld (ein Cube = 1 Mio. Dollar) und Siegpunkte. Das verdiente Budget investiert ihr anschließend in verschiedene Schutzmaßnahmen.
Forschungskarten der Originalversion: Vort allem hier generiert ihr Einkommen.
Vor allem der gemeinsame Klimaschutz ist ein cleverer Kniff: Investitionen helfen nämlich allen am Tisch, nicht nur euch selbst. Dadurch entsteht ein interessanter Mix aus Kooperation und Konkurrenz. Einerseits wollt ihr profitieren, andererseits möchtet ihr natürlich nicht ständig für die Mitspielenden mitzahlen.
Zugänglich, aber überraschend taktisch
Trotz seines ernsten Themas bleibt Kavango zugänglich. Die Grundregeln sind schnell verstanden, weil das Spiel viele Dinge logisch aus seinem Thema ableitet. Gleichzeitig steckt erstaunlich viel strategische Tiefe darin.
Für zusätzliche Varianz sorgen die Spezialistenkarten. Jede Rolle bringt eigene Fähigkeiten mit – manche erleichtern den Zugang zu Geld, andere helfen beim Ausspielen schwieriger Tiere oder beim langfristigen Planen. Die Charaktere besitzen unterschiedliche Komplexitätsstufen, wodurch sich das Spiel gut an Gelegenheitsspieler oder erfahrene Vielspielerinnen anpassen lässt. Aber Achtung: Manche Spezialkarten sind deutlich stärker als andere, was im Spielverlauf durchaus zu einem Ungleichgewicht führen kann.
Den eigenen Habitatschutz ausbauen: Dadurch siedeln sich später „wertvollere“ Tierarten an.
Auch der Solo-Modus wirkt erfreulich durchdacht. Der automatische Gegner spielt sich anders als ein normaler Mitspieler, erzeugt aber trotzdem Druck und interessante Entscheidungen. Für ein modernes Eurogame ist das definitiv ein Pluspunkt.
Fragen und Antworten
Wie komplex ist Kavango wirklich?
Auf den ersten Blick wirkt Kavango recht umfangreich, vor allem wegen der vielen Symbole und Kartenarten. Nach ein bis zwei Spielzügen greift das System aber erstaunlich intuitiv. Wer schon einmal ein Drafting- oder Engine-Building-Spiel gespielt hat, findet sich schnell zurecht. Die eigentliche Stärke liegt eher in der strategischen Tiefe als in komplizierten Regeln.
Für wen eignet sich das Spiel besonders?
Kavango richtet sich an Spielerinnen und Spieler, die ruhige Strategiespiele mit langfristiger Planung mögen. Besonders Fans von Natur- und Tier-Themen kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer dagegen direkte Konfrontation oder viel Chaos am Spieltisch sucht, wird vermutlich weniger angesprochen.
Ist Kavango für bis zu vier oder fünf Personen?
Es kommt darauf an, welche Version du spielst. In der englischsprachigen Originalversion von Mazaza Games können bis zu fünf Personen mitspielen. Leider ist die deutsche Version, die von Schmidt Spiele lokalisiert wurde, nur für maximal vier Personen geeignet. Warum das verändert wurde, bleibt fraglich.
Mein Fazit nach vielen Testrunden
Kavango ist eines dieser Brettspiele, bei denen Thema und Mechanik wirklich zusammenpassen. Der Aufbau eines funktionierenden Ökosystems fühlt sich nie aufgesetzt an, sondern ergibt spielerisch Sinn. Gleichzeitig schafft das Spiel den Spagat zwischen entspannter Atmosphäre und anspruchsvollen Entscheidungen.
Besonders gefallen haben mir die flüssigen simultanen Züge, die vielen kleinen Kombos beim Ausspielen der Tiere und die ständige Abwägung zwischen kurzfristigen Punkten und langfristigem Naturschutz. Dazu kommt eine fantastische Gestaltung mit liebevoll illustrierten Karten, die dem Spiel enorm viel Atmosphäre verleihen.
Wer strategische Drafting-Spiele mit Naturthema mag, sollte sich Kavango definitiv ansehen. Fans von Arche Nova dürften hier ebenfalls auf ihre Kosten kommen – auch wenn Kavango eher an der unteren Grenze von Kennerspielen angesiedelt ist.
Kurz gesagt: Ein wunderschön produziertes Strategiespiel mit cleveren Ideen, spannenden Entscheidungen und einer angenehm positiven Botschaft über Natur- und Klimaschutz.
Pro & Contra
Was mir gut gefällt:
Tolles Naturschutzthema
Karten und Boards sind optisches Highlight auf jedem Spieltisch
Cleverer Drafting-Modus
Was ich weniger mag:
kein gutes Balancing bei den Spezialisten: Investorin ist z.B. deutlich stärker als andere Karten
das eigene Board hat (im Grundspiel) keinerlei Funktion, was das Ablegen von Karten in den Reihen oder Spalten angeht.
Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).
Friedberg, 26.05.2026: Nachdem Compile (Purple Edition) bereits seit dem Herbst 2025 Fans taktischer Duelle begeistert, ist mit Compile (Gold Edition) ein weiterer, unabhängig spielbarer Teil in der Kennerspiel-Reihe erschienen. Das Grundspiel ebenso wie die Erweiterung Assimilation * Einheit * Vielfalt und eine passende Playmat sind im Rahmen von Release Events bis 07. Juni exklusiv bei teilnehmenden Fachhändler*innen erhältlich.
In beiden Editionen von Compile, Purple und Gold, treten zwei Spielende ab zehn Jahren als künstliche Intelligenzen zu einem Duell an. Dabei versuchen sie, die eigenen drei Programme vor der rivalisierenden KI zu kompilieren. Zu Spielbeginn wählen die Mitspielenden jeweils drei der zwölf Protokolle und legen sie nebeneinander aus, sodass eigene und gegnerische Protokolle sich gegenüberliegen. Dann werden die zugehörigen Befehlskarten zu einem Deck gemischt. Abwechselnd ziehen die Spielenden nun entweder Karten von besagtem Deck oder spielen eine Handkarte in ihre Protokolle aus. Durch cleveres Kombinieren der Karteneffekte entsteht aus den drei Protokollen eine Art Algorithmus, mithilfe dessen versucht wird, strategisch genügend Punkte zu generieren, um ein Protokoll kompilieren – also umwandeln – zu können. Wer das zuerst bei allen drei eigenen Protokollen schafft, gewinnt in rund einer halben Stunde das Spiel.
Compile (Gold Edition) kann eigenständig gespielt werden, aber die zwölf neuen Protokolle sind für noch abwechslungsreichere Spielerlebnisse ebenso mit denen aus Compile (Purple Edition) kombinierbar. Unter den neuen Protokollen sind Themensets wie Chaos, Furcht oder Spiegel, die bekannte Mechanismen aus dem ersten Grundspiel aufgreifen, aber auch neue Möglichkeiten und Strategien mit sich bringen. Autor der Gold Edition von Compile ist wie schon bei der Purple Edition Michael Yang. Die stilvollen Illustrationen stammen wieder von Nolan Nasser und Keegan Moore, sodass der Reihencharakter auch optisch erkennbar wird. Compile (Gold Edition) ist zu einer UVP von 19,99 € erschienen.
Außerdem ist mit dem neuen Grundspiel auch eine neue Erweiterung erschienen, Assimilation * Einheit * Vielfalt, die ebenso wie die Erweiterung Gleichgültigkeit * Hass * Liebe drei zusätzliche Protokolle enthält. Diese können jeweils auch mit den Protokollen aus beiden Grundspielen untereinander kombiniert werden. Beide Erweiterungen für Compile haben eine UVP von 7,99 €. Darüber hinaus gewährt die neue Compile Playmat (Gold Edition) genau wie auch die Compile Playmat (Purple Edition) eine atmosphärisch illustrierte Ablagefläche für die Protokolle zu einer UVP von 19,99 €.
Anlässlich der Veröffentlichung von Compile (Gold Edition) finden bei rund 90 stationären Fachhändler*innen Release-Events statt. Noch bis zum 07. Juni können Spielefans in teilnehmenden Geschäften sowohl das neue Grundspiel als auch die neue Erweiterung kennenlernen und kaufen. Eine Liste des teilnehmenden Fachhandels befindet sich auf unserer Website.
In Teil 4 unserer Blog-Reihe zu Witchbound stellen wir euch Thatcher Cohen, den Autor des Spiels, in einem kleinen Interview vor. Erfahrt mehr darüber, was ihn dazu bewegt hat, Witchbound zu entwickeln.
Du hast das Schicksal einer ganzen Nation in der Hand. Wirst du im Spiel Rising Cultures dein Kartendeck optimal nutzen, um dein Volk zur kulturellen Blüte führen? Rising Cultures ist…
Hier will man unbedingt arbeiten, denn im Morty Sorty Magic Shop gibt es sämtliche zauberhaften Zutaten und schwarze Katzen, die bei der Arbeit helfen. Am Ende sollen alle Gläser ganz ordentlich in den Regalen stehen, um bei der Ausbildung so
Berge erheben sich über dem Meer. Eine Landschaft aus Sand erstreckt sich am Horizont. Ein dichter Urwald erscheint in der Ferne. Auf Geheiß des Regenten seid ihr auserkoren, diese drei neuen Kontinente auszukundschaften. Im Brettspiel Navoria begeben sich die Spielenden also mit entzückenden Entdecker*innen auf Erkundungstour.
Das Team von Suspecto erreichte mit dem Krimi-Spiel Entgleiste Wahrheiten Unerwartbares. Sie erreichten, dass meine Frau und ich, a.k.a. Familie Sherlock, bestehend aus Chris Slater und Julia Jacobsen wieder aus ihrem Versteck in untersten Hirnarealen krochen. Unsere Alter Egos schleppten sich zum verstaubten, imaginären Ermittlerschrank und holten wieder ihre feinsten Detektiv-Hüte heraus und stülpten sich...
Komm mir nicht mit diesen alten Schinken an. In Zeiten, in denen selbst die Neuheit vom letzten Spielejahrgang schon alter und geschmolzener Schnee von vorgestern ist, springen wir mal eben 1976 Jahre zurück. Schon damals hat sich so mancher seine freie Zeit mit einem entspannten Brettspiel vergnüglicher gemacht.
Auf dem SpieleWahnsinn 2026 in Herne waren wir eigentlich auf dem Weg zur Spieleausleihe. So recht konnten wir uns auf nichts einigen und so richtig wollte auch keiner von uns sich ein unbekanntes Spiel selbst erarbeiten. Schließlich war es schon Sonntagnachmittag und der Kopf entsprechend leer gespielt. Unerwartet sprach uns jemand vom Nachbartisch ein, den ich zunächst abwies, dass wir eigentlich keine Prototypen spielen wollten. Weil das, was dort aufgebaut war, sah sehr nach frühem Prototypenstadium aus – eine ausgedruckte abstrakte Spielmatte mit einem Hintergrundfoto einer Burgruine, ein paar W6-Würfel und farbige Spielsteine. Ansprechende Tischpräsenz ist etwas anderes.
Wie uns Bernd Lehnhoff erklärte, war das aber keineswegs ein Prototyp, sondern sicher eines der ältesten Spiele des SpieleWahnsinns. Die Neugier war geweckt und schon saßen wir in entspannter Viererrunde mitsamt unserem Erklärer am Tisch und lauschten, worum es denn hier ging – aber hört einfach selbst per Audio-Mitschnitt:
Zum SpieleWahnsinn hatte der Archäologe Bernd Lehnhoff vom Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bochum eine besondere Vierspieler-Variante von Tabula aus dem 13. Jahrhundert mitgebracht. Dreizehn weitere Spielarten mitsamt dem historischen Hintergrund hat er zusammengetragen und veröffentlicht. Einige davon reichen zurück bis zu Zeiten des römischen Kaisers Claudius und sind demnach weit über 1970 Jahre alt. Anhand von zeitgenössischer Schriften und Illustrationen rekonstruiert Bernd Lehnhoff den Spielverlauf, aber nennt ebenso, was er bisher noch nicht weiß. Er ist eben kein Autor, der sich einfach was dazudenkt, sondern Wissenschaftler.
Die Spiel des Jahres Nominierungen sind seit letztem Dienstag enthüllt. Welche Spiele es genau sind und welche als empfehlenswerte Spiele des Jahrgangs aufgelistet wurden, wurde seitdem ausreichend kommuniziert. Eine detailliertere Besprechung dieser Spiele wird es in naher Zukunft vermutlich in Form eines Podcasts geben. Heute geht es aber um etwas anderes: nämlich die Verkündung selbst. […]
In unserem Format „Tipp um Tipp“ laden wir euch ein, mit uns zu quizzen. Wir beschreiben Euch einmal pro Woche in 15 bis 20 Hinweisen ein Brettspiel. Wie schnell bekommt Ihr es heraus? Am Ende gibt es direkt die Auflösung.
Schreibt uns gerne, wie Euch das Quiz gefällt oder sagt einfach hallo.… [Weiterlesen]
Quiznight: Männerrunde bietet das Rundum-Sorglos-Paket für einen Abend mit den Jungs. Sch**ß auf Büdchentour! Vatertag mit dem Bollerwagen als gröhlender Menschenschreck durch die Gemeinde ziehen ist out! Junggesellenabschiede in Striplokalen…
Quizspiele gibt es wie Sand am mehr. Vielleicht weil sie so einfach umzusetzen sind? Oder weil sie trotz ihrer weiten Verbreitung immer wieder gern hervorgezogen werden? Ich weiß es nicht. Jedoch finde ich eine Entwicklung gut. Spezialisierte Quizzes, bei denen man sich auf seine bevorzugten Genres konzentrieren kann. Haben wir uns früher noch mit Trivial Pursuit oder dem Spiel des Wissens so manche Blöße geben müssen, haben wir mit der richtigen Wahl weit bessere Chancen. Problematischer ist es dann schon eher genügend Mitspieler mit demselben Faible an Nischenwissen um einen […]