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Rebirth – Spielkritik

Von: Paddy
05. Juni 2026 um 18:12
Rebirth

Siedlungen, Energie oder Farmen – Plättchen für Plättchen kommt bei Rebirth neu in die Landschaft, um die Zivilisation im Einklang mit der Natur wieder aufzubauen. Wer den Aufbau am besten vorantreibt, holt sich am Ende die meisten Punkte. Das Kennerspiel

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Interview: Erik Haffner & Henneke Holst

Von: Markus
04. Juni 2026 um 00:02

Als ich mich das erste Mal mit Believe in me! (please) beschäftigte, kam mir sofort das ikonische Video von Jesus He Knows Me in den Sinn. Die Bildsprache des Brettspiels und der erste Blick auf das Thema ließen sofort Phil Collins vor meinem geistigen Auge tanzen, mit Scheinen wedeln und um zahlungskräftige Anhänger buhlen. Meine...

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Das Abenteuer beginnt jetzt!

03. Juni 2026 um 17:12

Rollenspiel Daggerheart zum PDF-Download verfügbar

Friedberg, 03.06.2026: Ab sofort ist die deutschsprachige Version von Daggerheart als PDF auf Pegasus Digital erhältlich. Mit weiteren, ebenfalls zum Download verfügbaren kostenlosen Spielmaterialien können Spielende damit ab sofort in das Fantasy-Rollenspiel eintauchen. Den Release der gedruckten Version, die ab 6. Juli als Basis-Set oder in der Deluxe-Ausgabe erhältlich sein wird, feiert Pegasus Spiele am 7. Juli mit einer Release Party im FUNtainment in Berlin. Fans können dort auch die beiden Designer des Rollenspiels, Spenser Starke and Rowan Hall, treffen und sich auf den Pre-Release von Munchkin Vox Machina freuen.

Magische Reiche, tapfere Held*innen und verwunschene Welten voller legendärer Geschichten: Nach dem großen Erfolg des englischsprachigen Originals, welches am 20. Mai 2025 von Darrington Press, dem Verlag hinter Critical Role, veröffentlicht wurde, ist das Pen-&-Paper-Fantasy-Rollenspiel Daggerheart nun auch in deutscher Sprache bei Pegasus Spiele erschienen und ab sofort auf pegasusdigital.de für 29,95 € als PDF-Download erhältlich. Bereits seit Januar sind außerdem das Schnellstart-Abenteuer Botengang im Zobelwald, Charakterbögen & Merkblätter sowie Spielhilfen & Zusätze als PDFs erhältlich. Passend zum Release wurden die kostenlosen Download-Zusatzmaterialien nun um die Spielkarten in druckerfreundlicher Auflösung sowie den Kampagnenrahmen Zobelwald erweitert.

Das erzählerisch geprägte Rollenspiel Daggerheart richtet sich gleichermaßen an erfahrene Rollenspielende wie an Neulinge. Drei bis sechs Spielende ab zehn Jahren übernehmen die Rollen individueller Held*innen-Charaktere und erleben gemeinsam fantastische Abenteuer in einer lebendigen Welt, die sie aktiv mitgestalten. Zum Einsatz kommt eine persönliche Kartenauslage, die den Figuren besondere Fähigkeiten und Stärken verleiht und zugleich Informationen über Herkunft, Gemeinschaften sowie Klassen und Unterklassen enthält. Darüber hinaus führt Daggerheart ein eigenes Würfelsystem ein, bei dem Hoffnung und Furcht nicht nur spielmechanisch, sondern auch erzählerisch eine zentrale Bedeutung haben. Einen Einblick in das Rollenspielsystem liefert die Pegasus Spiele Daggerheart Actual Play Reihe. Der dritte, unabhängige Teil der Reihe wird live am 01. Juli ab 18 Uhr auf twitch.tv/pegasusspiele gestreamt. Die beiden vorausgegangenen Actual Plays sind bereits zum Nachschauen auf dem Pegasus Spiele YouTube Kanal abrufbar.

Zur Feier der Veröffentlichung veranstaltet Pegasus Spiele am 7. Juli eine Daggerheart Release Party im FUNtainment in Berlin. Das genaue Programm wird in Kürze noch bekanntgegeben, aber Fans dürfen sich unter anderem auf die beiden Daggerheart Designer Spenser Starke and Rowan Hall freuen ebenso wie auf Spielrunden, Talks uvm. Weitere Gäste sind Mháire Stritter und Nico Mendrek von OrkenspalterTV. Der Eintritt zur Release Party ist kostenlos. Vor Ort werden sowohl das Daggerheart Basis-Set (49,95 €) – mit Grundregelwerk inklusive sechs verschiedener Kampagnenrahmen und Spielkarten – als auch die Daggerheart Deluxe-Ausgabe (124,95 €) in der Schmuckausgabe mit dem Grundregelwerk mit alternativem Coverdesign, dem Kartenset mit Goldschnitt, Spielleitungsschirm, Charakterbögen & Spielhilfen, Würfeln und Acryl-Markern erhältlich sein. Alle Besuchende der Echoes of Exandria Tour von Critical Role in der Uber Arena in Berlin können Daggerheart bereits direkt am Release-Tag vor Ort kaufen.

Im Rahmen der Release Party findet auch der Pre-Release der deutschen Ausgabe von Munchkin Vox Machina statt. Entwickelt wurde das unabhängige Munchkin Set von Will Schoonover in Zusammenarbeit mit Critical Role. Das Kartenspiel für drei bis sechs Spielende ab zwölf Jahren basiert auf der preisgekrönten ersten Kampagne der TTRPG-Show Critical Role und versetzt die Spielenden als legendäre Held*innen von Exandria in die chaotische Welt von Munchkin. Neben den klassischen, von Steve Jackson entwickelten Munchkin-Mechaniken sorgt ein zusätzlicher W20 für besonders kritische Würfe und noch mehr Spannung. Munchkin Vox Machina, das von Elena Muñoz und Hos Hostettler illustriert wurde, wird voraussichtlich ab Herbst zu einer UVP von 17,99 € bei Pegasus Spiele erhältlich sein.

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Der Zug der Abenteuer – Spielkritik

Von: Paddy
03. Juni 2026 um 07:37
Der Zug der Abenteuer

Eigentlich beginnt der Urlaub und wir sitzen im Zug in Richtung Sonne, da scheint mit einem Knall plötzlich alles verändert zu sein. Der Zug der Abenteuer entführt uns in eine rätselhafte Geschichte, aus der wir nur mit mathematischen Kenntnissen entfliehen

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Kein Maker Space? Kein Problem. Macht Spiele!

02. Juni 2026 um 22:48

In den letzten Jahren haben Maker Spaces ihren Weg in viele Schulen gefunden. Das ist zunächst einmal eine gute Nachricht. Schülerinnen und Schüler sollen gestalten, experimentieren, Probleme lösen und Prototypen entwickeln. Sie sollen lernen wie Ingenieur, Designer oder Erfinder:innen: durch Ausprobieren, Scheitern, Verbessern und erneutes Testen.

Wer sich mit den Konzepten hinter Maker Spaces beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie Design Thinking, Prototyping oder iterative Entwicklungsprozesse. Die Grundidee ist immer ähnlich: Es gibt ein Problem oder eine Herausforderung. Dafür werden Lösungen entwickelt. Diese werden als Prototypen umgesetzt, getestet, überarbeitet und verbessert. Der Lernprozess steht dabei im Mittelpunkt – nicht das fertige Produkt.

Das klingt – für mich – erstaunlich vertraut. Denn genau so arbeiten Spielautor:innen.

Wenn ein (Brett- ) Spiel entsteht, beginnt alles mit einer Idee oder einer Fragestellung. Die erste Version eines Spiels entsteht oft aus Papier, Karteikarten, Würfeln und Stiften. Sie ist selten gut. Meistens funktioniert sie sogar erstaunlich schlecht. Die Autor:innen testen ihre Ideen. Sie beobachten, was funktioniert und was nicht. Regeln werden verändert, Karten neu gestaltet, Mechanismen verworfen und ersetzt. Es wird gespielt, diskutiert, analysiert und erneut getestet. Der Entwicklungsprozess eines Brettspiels gleicht damit verblüffend stark dem typischen Maker-Space-Projekt:

  • Problem identifizieren
  • Ideen entwickeln
  • Prototyp erstellen
  • Testen
  • Feedback auswerten
  • Verbessern
  • Erneut testen

Der Unterschied? Für die Entwicklung eines Brettspiels braucht man häufig nicht viel mehr als Papier, Scheren, Stifte und kreative Köpfe.

Viele Schulen würden gerne Maker Spaces aufbauen. Gleichzeitig wissen wir alle, dass die finanziellen Möglichkeiten oft begrenzt sind: 3D-Drucker, Lasercutter, Robotik-Sets oder spezielle Werkstätten kosten Geld. Hinzu kommen Wartung, Fortbildungen und räumliche Voraussetzungen. Die Entwicklung analoger Spiele benötigt dagegen kaum zusätzliche Ressourcen und auch für die Entwicklung digitaler Spiele gibt es tolle Werkzeugkästen.

Was braucht man für ein Brett- oder Kartenspiel? Einen Drucker, Würfel und Figuren aus vorhandenen Spielesammlungen, vielleicht etwas Bastelmaterial. Mehr nicht.

Die entscheidende Kompetenz liegt nicht im Umgang mit einem bestimmten Gerät oder einer bestimmten App, sondern im kreativen und problemlösenden Denken.

Das geht als AG, als Wahlpflichtfach, aber auch im regulären Fachunterricht: Im Geschichtsunterricht könnten Schülerinnen und Schüler ein Spiel zur Industrialisierung entwickeln. Im Biologieunterricht ein kooperatives Spiel über Ökosysteme. Im Politikunterricht ein Verhandlungsspiel über demokratische Entscheidungsprozesse.

Wer ein Spiel entwickelt, muss Inhalte und im Idealfall deren Strukturen verstehen. Man muss Zusammenhänge analysieren und entscheiden, was wichtig ist. Es ist gut ein paar unterschiedliche Spiele zu kennen, um zu überlegen, welche Regeln und Mechanismen am besten zu Thema und Ziel des Spiels passt.

Das ist Anwendung, Transfer und kreative Konstruktion von Wissen. Kurz gesagt: genau, wie das Lernen in Schule – aus meiner Sicht – auch sein sollte.

Ein weiterer Vorteil der Spielentwicklung liegt im Testen. Ein Spiel ist erst dann ein Spiel, wenn andere Menschen es spielen. Deshalb gehört Feedback zwangsläufig zum Entwicklungsprozess.Schülerinnen und Schüler erleben unmittelbar, ob ihre Idee funktioniert: Verstehen andere die Regeln? Ist das Spiel spannend? Ist es fair? Die Rückmeldungen führen fast automatisch zu Überarbeitungen. Plötzlich wird Kritik nicht mehr als Bewertung verstanden, sondern als notwendiger Bestandteil eines kreativen Prozesses. Genau diese Haltung gilt heute als eine der zentralen Zukunftskompetenzen.

Vielleicht ist das stärkste Argument für Game Design in der Schule seine unmittelbare Umsetzbarkeit. Für die Einführung eines Maker Spaces braucht es häufig lange Planungen, Finanzierungsmodelle und technische Ausstattung. Spielentwicklung kann dagegen morgen beginnen. Oder nächste Woche. Oder in den letzten Unterrichtsstunden vor den Ferien. Vier bis sechs Stunden Arbeit reichen oft schon aus, damit erste Prototypen entstehen. Auch eine Projektwoche bietet sich dafür an. Und selbst einzelne Unterrichtssequenzen können Elemente des Game Designs integrieren.

Maker Spaces haben wichtige Impulse für die Schulentwicklung gesetzt. Sie zeigen, dass Lernen aktiv, kreativ und produktorientiert sein kann. Doch die zugrundeliegenden Prinzipien sind nicht an teure Technik gebunden. Wer Schülerinnen und Schüler Probleme lösen, Prototypen entwickeln, testen, reflektieren und verbessern lassen möchte, kann genau dies auch über die Entwicklung von Spielen erreichen.

Spielentwicklung ist deshalb nicht die günstige Notlösung zum Maker Space. Sie ist eine eigenständige und äußerst wirksame Form modernen Lernens. Vielleicht sollten wir deshalb weniger darüber diskutieren, welche Geräte wir noch anschaffen müssen. Und mehr darüber, welche Spiele unsere Schülerinnen und Schüler entwickeln könnten. Die Materialien dafür liegen wahrscheinlich bereits im Lehrerzimmer…

Kennerspiel des Jahres 2026 – Gewinner & nominierte Spiele!

Wer schnappt sich den Titel Kennerspiel des Jahres 2026? Welche drei Brettspiel-Highlights gehen dieses Jahr ins Rennen um den Hauptpreis? Und welche Geheimtipps hat die Jury zusätzlich auf die Empfehlungsliste gesetzt? Hier erfahrt ihr alles über die Nominierten und die aktuellen Empfehlungen der Jury, und (später) natürlich auch über den Gewinner! Nach der mit Spannung […]

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Propolis

Brettspiel Propolis: Unsere Rezension auf Brettspieleust.de
Molly Johnson, Robert Melvin, Shawn Stankewich
Alderac, Ravensburger
1-4
10+ Jahre
45 Min.
Unsere Wertung:
„Wer glaubt, bei diesem Thema handele es sich um ein seichtes Bienchen-und-Blümchen-Spiel, wird bereits nach wenigen Zügen eines Besseren belehrt. Propolis versteckt unter seiner charmanten Optik ein überraschend taktisches Kräftemessen um Mehrheiten, Ressourcen und den Ausbau der eigenen Kolonie.“

Darum geht’s beim Brettspiel Propolis

Mit Propolis nehmen uns die Autoren Molly Johnson, Robert Melvin und Shawn Stankewich mit in die Welt rivalisierender mittelalterlicher Bienenstaaten. Der Titel von Alderac Entertainment Group (AEG), in Deutschland lokalisiert von Ravensburger/Alea, richtet sich an ein bis vier Personen ab zehn Jahren und verbindet Worker-Placement, Engine-Building und Area-Control zu einem Gesamtpaket. Ziel ist es, die eigene Kolonie zum angesehensten Volk zu entwickeln und die Gunst der Königin zu gewinnen.

Dafür entsenden wir unsere Arbeiterinnen in verschiedene Landschaften, sammeln Ressourcen und erweitern ihre Wabe um neue Strukturen (=Gebäudekarten). Mit jedem errichteten Gebäude wächst die eigene Kolonie weiter, bis schließlich ein prächtiger Palast für die Königin entstehen kann. Hinter dem freundlichen, etwas aufgesetzt wirkenden Thema verbirgt sich dabei ein Spiel, das von knappen Entscheidungen und Konkurrenzdruck lebt.

Aufbau und Spielablauf

Der Ablauf einer Partie in Propolis ist klar strukturiert. Wer am Zug ist, entscheidet sich für genau eine von fünf möglichen Aktionen. Arbeiterinnen können eingesetzt, bereits platzierte Figuren (Beeple!) befestigt, zurückgerufen oder neue Waben- beziehungsweise Palastteile gebaut werden. Trotz dieser überschaubaren Auswahl entsteht schnell eine Vielzahl taktischer Überlegungen.

Besonders interessant ist das Zusammenspiel zwischen Ressourcengewinnung und Gebietskontrolle. Bereits das Platzieren von Arbeiterinnen auf dem Ressourcen-Tableau bringt sofort Rohstoffe wie Pollen, Nektar oder Wachs ein. Noch wichtiger wird jedoch das anschließende Befestigen der Beeple. Dabei werden die Figuren auf die Seite gelegt und zählen später doppelt für die Mehrheitenwertung der jeweiligen Landschaftsreihe. Dadurch entsteht ständig die Frage, ob man lieber weitere Ressourcen sammelt oder seine Position für kommende Wertungen absichert.

Platzieren von Arbeiterinnen auf dem Ressourcen-Tableau bringt sofort Rohstoffe.
Strukturkarten im offenen Markt: erweitern unsere Wabe um neue Gebäude.

Viel Interaktion am Spieltisch

Wie eng die einzelnen Mechanismen miteinander verzahnt sind, zeigt sich in einer typischen Spielsituation. Drei Arbeiterinnen werden auf einer Wiesenkarte eingesetzt und liefern sofort zwei Einheiten Wachs sowie einen zusätzlichen Nektar. Gleichzeitig wird damit das letzte freie Feld einer Landschaftsreihe besetzt. Als Belohnung gibt es einen Joker-Rohstoff, außerdem wird unmittelbar die Mehrheitenwertung ausgelöst. Wer hier die meisten befestigten Einheiten besitzt, gewinnt die Kontrolle über die Reihe, nimmt seine Figuren zurück auf die Hand und kann dadurch deutlich flexibler planen als die Konkurrenz, deren Arbeiter vorerst auf dem Spielfeld verbleiben.

Diese Wertungen sorgen für eine bemerkenswert hohe Interaktion. Kaum eine Entscheidung betrifft nur die eigene Kolonie. Jeder Zug kann Einfluss darauf haben, wann eine Reihe gewertet wird, welche Landschaften verschwinden oder welche Chancen den Mitspielern offenstehen. Dadurch bleibt die Konkurrenz jederzeit präsent und die Auslage wird ständig neu bewertet.

Fragen und Antworten

Wie funktioniert die Mehrheitenwertung beim Brettspiel Propolis?

Eine Mehrheitenwertung wird ausgelöst, sobald in einer Reihe von Landschaftskarten kein einziges Feld mehr komplett frei ist. Bei der Auswertung zählt jede normale Arbeiterbiene als ein Punkt, während jede auf der Seite liegende Biene als zwei Punkte für die Mehrheit gewertet wird.

Welche Funktion hat der Palast der Königin im Spiel?

Der Palast der Königin ist eine spezielle Strukturkarte, von der jede Person maximal ein Exemplar errichten darf. Sie erfordert das Vorhandensein bestimmter permanenter Ressourcen in der eigenen Auslage, bringt am Spielende wertvolle Siegpunkte und fungiert als Joker-Symbol für alle Gildenwertungen.

Wie wird das Spielende von Propolis ausgelöst?

Das Spielende wird eingeleitet, sobald ein Spieler oder eine Spielerin insgesamt zehn Strukturkarten (inklusive der Startkarte und eines eventuellen Palasts) in der eigenen Auslage errichtet hat. Die laufende Runde wird dann noch so zu Ende gespielt, dass alle Beteiligten gleich viele Züge absolviert haben.

Mein Fazit nach vielen Testrunden

Propolis richtet sich vor allem an erfahrene Familienspieler:innen. Die Symbolik ist übersichtlich und der Einstieg gelingt relativ problemlos, doch die langfristige Planung verlangt durchaus Weitsicht. Neue Wabenstrukturen gewähren Rabatte, zusätzliche Ressourcen oder neue Möglichkeiten zur Punktewertung (erinnert an das Spiel Splendor). Wer diese Effekte geschickt kombiniert, baut sich im Laufe der Partie eine immer effizientere Engine auf.

Schade ist allerdings, dass das Bienenthema hinter dem gelungenen Mechanikmix weitgehend zurücktritt. Abgesehen von den liebevoll gestalteten Beeple-Figuren fühlt sich das Geschehen oft überraschend abstrakt an. Beim Blick auf das Ressourcentableau und den offenen Markt mit Strukturkarten dreht sich vieles eher um Farben und Buchstaben als um das Leben und Wirken eines Bienenvolks. Und warum eigentlich im Mittelalter?

Brettspiel Propolis: Unsere Rezension auf Brettspieleust.de
Königinnenpalast-Karte.
Ressourcen-Tableau für jeden Spieler/jede Spielerin.

Wer vor allem über das Thema Zugang zu einem Brettspiel findet, könnte deshalb Schwierigkeiten haben, sich in Propolis hineinzufinden. Die spielerischen Abläufe sind stark von Optimierung und Effizienz geprägt und weniger von thematischen Erlebnissen.

Auch beim Wiederspielwert bleiben für mich Fragezeichen. Zwar sorgen die zahlreichen doppelseitigen Landschafts- und Strukturkarten für unterschiedliche Ausgangssituationen. In der Praxis entwickeln sich die Partien jedoch oft in ähnliche Richtungen, sodass sich das taktische Grundgefühl nur begrenzt verändert.

Propolis verbindet mehrere beliebte Mechanismen zu einem kompakten und zugleich anspruchsvollen Spielerlebnis. Hinter der farbenfrohen Comic-Optik verbirgt sich ein eng verzahntes System, in dem Ressourcenmanagement, Mehrheitenwertungen und der Ausbau der eigenen Kolonie konsequent ineinandergreifen. Wer genau diese Art von Optimierungsspiel sucht, findet hier eine interessante Herausforderung.

Pro & Contra

Was mir gut gefällt:

  • guter Mechaniken-Mix aus Worker Placement, Gebietskontrolle und Engine Builder
  • kompakte Spielschachtel mit schönes Material
  • inkl. Solomodus

Was ich weniger mag:

  • Aufgesetztes Thema
  • Deutlich länger als auf der Spielschachtel angegeben
  • Buchstaben der Gildenkarten schwer lesbar

Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).

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BGC im Porträt: Daniel (1/6)

01. Juni 2026 um 11:55
In dieser kleinen Blog-Reihe möchten wir uns euch gerne etwas näher vorstellen. Den Anfang macht direkt Daniel, der neben der Arbeit am nächsten großen Brettspiel-Hit vor allem die Arbeit im Garten genießt. Mehr erfahrt ihr in seinem Beitrag ...

Stuglandet – Spielkritik

Von: Paddy
01. Juni 2026 um 07:22
Stuglandet

Im Sommer sind alle gerne in ihren Hütten auf dem Land. Doch auch dort gibt es bessere und schlechtere Orte. Bei Stuglandet platziert man seine Hütten bestmöglich und sorgt für Mehrheiten, nachdem man mit ihnen gewürfelt hat. Die Spielschachtel ist

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Juni 2026

Von: Tobias
01. Juni 2026 um 06:06
Beitragbild Brettspielkalender 2026

Beitragbild Brettspielkalender 2026Wenn ich mir schon die Arbeit mache, jedes Jahr einen eigenen kleinen Brettspielkalender zu gestalten, dann kann ich diese Arbeit auch teilen. Deswegen nun der Juni 2026 meines privaten Brettspielkalenders: Das Bild konntet ihr so auch schon in meinem Beitrag zu PIÑA COLADICE von Yann Dupont (erschienen bei IELLO) bewundern.

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Mistborn: Das Deckbauspiel

01. Juni 2026 um 00:37

Es gibt Fantasywelten, die riechen nach sonnigem Elfenwald, monumentaler Prophezeiung und feststehendem Heldenschicksal. Und dann gibt es die Mistborn-Reihe von Brandon Sanderson, dem legendären Autor, der meine Lieblingsromanreihe Das Rad der Zeit von Robert Jordan so wunderbar zu Ende geschrieben hat. Mistborn ist anders. Da fällt Asche vom Himmel, die Pflanzen haben die Farbe von vertrockneten...

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Brettspiel-LAN-Party – Unsere liebsten BGA-Spiele (Sonderfolge – 39)

31. Mai 2026 um 20:40

Warum immer nur am Tisch spielen? Wie viele andere auch, spielen wir sehr häufig online, vor allem bei Board Game Arena. In dieser Folge stellen wir Euch jeweils unsere Top 5 im vergangenen Jahr meistgespielten Spiele vor. Große Klopper oder kleine Perlen?… [Weiterlesen]

Boss Fighters QR

Von: Krys
31. Mai 2026 um 20:12

Boss Fighters QR ist ein kooperatives Kampagnen-Boss-Battler für zwei bis vier Personen. Der zentrale Punkt vorweg: Das Spiel funktioniert nur mit App. Die App ist kein optionales Hilfsmittel, sondern steuert den gesamten Bosskampf, wertet Karten aus, löst Effekte aus und

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SWAMS Kids #12: Viele Schlüssel und ein Farmer

Von: Gnislew
31. Mai 2026 um 18:30
SWAMS Kids #12: Viele Schlüssel und ein Farmer Blogspiele Gnislew

Nachdem der Spieledreierpack in Folge 11 so gut geklappt hat, gibt es in Folge 12 wieder einen Dreierpack. Den Start macht das Roll & Write Ei Ei, Stempelei. Es folgt das Kinderspiel des Jahres 2024 Die magischen Schlüssel. Den Abschluss des Trios bildet Das Schloss der 7 Schlösser. Da ist mit Sicherheit für jeden was dabei!

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Carnuta – Spielkritik

Von: Paddy
31. Mai 2026 um 15:21
Carnuta

Fans von Asterix & Obelix kennen den Karnutenwald, in dem sich die Druiden trafen, um ihr Können zu demonstrieren. Und so machen wir uns bei Carnuta daran, unsere Zutaten zu sammeln, damit die Zaubertränke auch gelingen und Punkte bringen. Das

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Spielewochenende – Impressionen

31. Mai 2026 um 12:01
Das Pfingstwochenende war dieses Jahr für mich von einem gemeinsamen Spieletreffen des Beeple-Netzwerks geprägt. Trotz des sonnigen und warmen Wetters schlossen wir uns ein und spielten ausgiebig lang, breit und durch viele Komplexitätsstufen hindurch zusammen Spiele. Diese Eindrücke möchte ich hier kurz teilen. Vor allem weil ich nicht weiß, ob ich sie noch parat haben […]
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