Spieleklassiker leben ewig, auch wenn das Brettspiel aus dem Hause Alea einen Teil der Geschichte aufgreift, die dunkler nicht sein könnte. In der Erstauflage einfach nur ein Thema, um die Mechanismen zu tragen, dabei arg verharmlost abstrakt dargestellt, sodass alle grausamen Details bequem ausgeblendet werden können. Später ein Stolperstein, der uns nachdenken lassen kann, was wir da eigentlich spielerisch erleben. Nach Jahrzehnten mal wieder gespielt und dabei weiterhin erstaunlich elegant spielenswert.
Puerto Rico Autor Andreas Seyfarth hat im Jahr 2002 einen zeitlosen Klassiker erschaffen. Ein Strategiespiel, welches nach Die Siedler von Catan ein weiteres Kapitel der Brettpiel-Neuzeit aufgeschlagen hat. Ein Meilenstein des Eurogames-Genres, das lange Zeit die BoardGameGeek-Weltrangliste auf Platz 1 angeführt hat. Ein Spiel, das den Mechanismus der Rollenwahl geprägt und bekannt gemacht hat. Allerdings nicht erfunden, denn das darf Marcel-André Casasola Merkle mit seinem Kartenspiel Verräter für sich verbuchen. In Puerto Rico dann perfektioniert und verfeinert und deshalb oft als Referenz genannt.
Als reihum wechselnder Gouverneur bestimmen wir das Schicksal des karibischen Inselstaats. Durch den überlegt klugen Einsatz von Rollen wie Siedler, Baumeister, Kapitän oder auch Goldsucher errichten wir Plantagen, lassen Waren produzieren, um diese gewinnbringend zu verkaufen oder zu verschiffen. So mehren wir in einem Aufbau-Spagat aus Geld und Siegpunkte unseren Reichtum, bauen Gebäude mit Sondereffekten und bestimmen in der Spielrunde selbst den Zeitpunkt der Endabrechnung. Vieles davon war damals neu. Vieles davon war erstmals gesehen, so elegant miteinander verknüpft. Dazu gestellte sich auf der positiven Seite auch eine erwähnenswert gute Anleitung mit Kurzerklär-Spalte zum schnellen Nachschlagen des Ablaufs und der wichtigen Details.
Gab es überhaupt negativ anzumerkende Punkte bei Puerto Rico? Eigentlich war jeder von dem Spiel begeistert, so zumindest in meiner verklärten und verschwommenen Erinnerung an den Klassiker. Im Jahr 2002 zum Spiel des Jahres nominiert, aber dann doch dem Bauspiel Villa Paletti von Zoch unterlegen. Es sollte noch ein Jahrzehnt dauern, bis mit der Auszeichnung des Kennerspiels des Jahres auch abendfüllende Spiele erneut ihre eigene Chance bekamen. Die Zeiten nach Tikal und Torres verlangten eben nach verdaulicherer Spielekost, in denen die Massen einfach darauf losspielen konnten, die damals von der Jury als auszeichnungswürdig auserkoren wurde. Puerto Rico war somit die kleine Stufe, die wir alle als Brettspielfans erklommen wollten, sofern wir das Hobby im Fahrwasser von Die Siedler von Catan nach unserer Kindheit mit Mühle bis Monopoly neu für uns entdeckt hatten. Somit wurde Puerto Rico zum Wegbereiter für alles, was danach noch kommen sollte, und sich wie Twilight Imperium 3rd Edition auf den Klassiker berufen hat.
Ein kleiner Stolperer legte Puerto Rico dennoch hin. Als hinterfragt wurde, warum die seltsam unbenannten Kolonisten durch braune Spielsteine repräsentiert worden sind. Und warum Puerto Rico als Brettspiel nicht auf die geschichtlichen Ereignisse des Themas eingegangen ist, welche die Mechanismen zusammenhalten und greifbarer machen. Ich erinnere mich noch an einen großen Artikel in der spielbox dazu. Ob das alles übertrieben oder dem Zeitgeist der oberflächlichen kulturellen Sensibilität geschuldet war, sollte jeder für sich entscheiden. Wenn man sich allerdings über politische Korrektheit ereifert und zeitgleich von der Ausbeutung schulterzuckend profitiert, ist das für mich eine Doppelmoral, die oft nur durch geschickte Verdrängung zu ertragen ist. Es kann eben kein richtiges Leben im Falschen geben!
Auf der anderen Seite sollten sich Brettspiele ebenso nicht scheuen, auch unangenehme Themen anzusprechen. Nur dann bitte in einen erklärenden Kontext gerückt und nicht ausgeblendet oder gar verharmlost. Wir sind in Puerto Rico schlicht Plantagenbesitzer und profitieren von Sklavenhändlern. Das war damals so und existiert in anderen Formen auch heute noch, selbst wenn wir noch so bemüht wegschauen. Ich sehe was, was Du nicht sehen willst, aber lass uns doch lieber darüber schweigen am Spieltisch. Schließlich wollen wir doch nur spielen. Pah! Ich persönlich finde es stattdessen immer gut, wenn wir uns Zeit nehmen, über den Tellerrand zu schauen. Nicht aufgeregt dramatisiert aus einer Empörungshaltung, sondern mit dem Ziel eines Verständnisses der Zusammenhänge. Alles zu seiner Zeit, aber die Zeit nehme ich mir gerne. Auch wenn Wegschauen so viel einfacher ist.
Ach ja, eigentlich wollte ich Euch von meiner Rückkehr nach Puerto Rico erzählen und was ich in entspannter Dreierrunde so erlebt habe. Da kamen vorab eine ganze Menge an Nebenschauplätzen zur Niederschrift. Brettspielen ist doch manchmal so viel mehr. Aber zurück zu meiner Partie.
Gegen einen Puerto Rico Erstspieler und eine ebenso wie ich erfahrene Mitspielerin habe ich mich auf den mittleren Platz eingereiht. Ohne große Gebäude mit Punkte für die Endwertung und zwei Baumeister-Aktionen, denen ich aus Geldmangel nicht folgen konnten, war nicht mehr für mich drin. Spaß gemacht hat es mir trotzdem. Weil die Partie für sich spannend war und zudem flott gespielt in der erstaunlichen Eleganz der Mechanismen. Da gibt es keine Schnörkel oder zerdehnte Kettenzüge. Stattdessen ein Takt zwischen eigener Selbstbestimmung als Gouverneur und dem Folgen der Mitspieler-Rollenwahl. Das schafft für mich einen spielenswerten Spannungsbogen und trägt das Spiel bis zum selbstbestimmten Ende.
Deshalb immer gerne wieder, sofern Puerto Rico nicht zur Negativ-Spirale unter Turnierspielern wird, bei dem stets jeder nur die Rolle wählt, die niemals nie einem Mitspieler nützt. Selbst wenn man selbst davon profitieren würde. Aber das ist erneut eine Brettspielgeschichte für einen anderen Tag.
Ich habe lange überlegt, ob ich meinen Bericht von der Spielwarenmesse 2026 in Nürnberg wie in alten Zeiten zweiteilen soll oder nicht. Die Lesezeit des einteiligen Berichts aus dem letzten Jahr soll knapp 20 Minuten betragen, was zugegebenermaßen etwas viel ist. Allerdings gehe ich ein wenig davon aus, dass diese Form des Berichts hauptsächlich dazu […]
Bereits in meinem Nachbericht zu den B-REX-Pressetagen erwähnte ich, dass TORIKI selbst eine reine Erwachsenenrunde für zwei Stunden zu fesseln vermochte. Dabei adressiert das Spiel primär eine jüngere Zielgruppe. Umso mehr freute ich mich, als der Titel im Leihpaket für mein Spielewochenende auftauchte. Eine gute Gelegenheit, um auch die Kinder auf die Insel zu entführen.
Du suchst frische Brettspiele für 2026 – ideal für Spieleabende mit Freunden oder der Familie? Dann bist du hier genau richtig! Die Redaktion von Brettspielelust hat die spannendsten Neuheiten des Jahres herausgepickt: von schnellen Karten- und Würfelspielen über kooperative Abenteuer bis hin zu anspruchsvollen Strategietiteln.
In unserer Liste „Neue Brettspiele 2026“ findest du ausschließlich Spiele, die wir selbst ausprobiert haben und die uns durch Spielspaß, Materialqualität und Wiederspielreiz überzeugt haben. Egal ob du ein neues Familienspiel, ein witziges Partyspiel oder ein taktisches Duell suchst – wir zeigen dir, welche Brettspiele 2026 sich wirklich lohnen.
Unser Fokus liegt wie immer auf Familienspielen, doch auch Fans von Partyspielen und strategischen Herausforderungen kommen auf ihre Kosten. Und falls du mehr Tipps für (immer noch) aktuelle Brettspiele suchst, schau gerne auch in diese Listen: – „Neue Brettspiele 2025“ – „Neue Brettspiele 2024“ – „Neue Brettspiele 2023“ – „Neue Brettspiele 2022“
Der Beitrag wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert, sobald neue Titel auf unseren Tisch kommen. Schau also gerne regelmäßig vorbei! Bei einigen Empfehlungen findest du Amazon-Links. Wenn du darüber einkaufst, unterstützt du unsere Arbeit – ohne Mehrkosten für dich.
Dickie Chapin | 2025 | Piatnik | 2 bis 5 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten
Elixirus ist ein familienfreundliches Worker-Placement-Spiel, in dem ihr als Nachwuchszauberer Zutaten im Wald sammelt und daraus Tränke braut. Jede Runde setzt ihr eure Lehrlinge auf Waldplättchen ein, sammelt dort unterschiedlich viele Zutaten – oft kombiniert mit kleinen Spezialeffekten – und verarbeitet sie anschließend gleichzeitig auf euren Brautafeln. Farben und Sorten müssen exakt in die Flaschen passen; was nicht verbaut werden kann, landet in der Giftflasche und gibt Minuspunkte. Korken für abgeschlossene Tränke und seltene Spezialzutaten bringen zusätzliche Punkte und sorgen für kleine Wettläufe.
Das Spiel lebt vom Mix aus Einsetzen und dem Risiko beim Sammeln auf der eigenen Brautafel. Verzauberte und verfluchte Farben bringen persönliche Ziele ins Spiel, während Wald- und Rezepteffekte für taktische Momente und leichte Gemeinheiten sorgen. Glück spielt eine Rolle, bleibt aber im Rahmen – und die kurze Spieldauer lädt zu Revanchen ein. Fazit: Ein charmant illustriertes, leicht zugängliches Familienspiel mit genug Kniff, um auch erfahrene Spielerinnen zu unterhalten.
Friedemann Friese | 2025 | 2F-Spiele | 1 bis 4 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten
Formidabel ist ein schnelles Auftrags- und Ressourcenmanagementspiel von Friedemann Friese, in dem ihr euren persönlichen Kartenstapel effizient „abarbeitet“. Jeder Zug besteht aus Nachschub holen und bis zu drei Aufträge erfüllen – ein klarer Rhythmus, der das Spiel flüssig hält und kleine Kombos ermöglicht. Der Nachschubplan zwingt euch, clever zu planen, denn jede neue Position bestimmt, welche Feldfrüchte oder Karten ihr als Nächstes bekommt.
Belohnungen machen jeden erfüllten Auftrag lohnend: neue Waren, zusätzliche Karten oder Marktaktionen, die sofort zu weiteren Erfüllungen führen können. Regelbrecher – bezahlt durch bereits erfüllte Aufträge – bringen Tempo ins Spiel, etwa durch extra Ressourcen, Doppelzüge oder Bewegungen auf besetzte Felder. So entstehen die typischen „Aha“-Momente, wenn mehrere Effekte ideal ineinandergreifen.
Im Kern bleibt Formidabel ein schlanker, taktischer Effizienztest: Wer klug plant, seine Ressourcenwege verkürzt und die Marktchancen nutzt, baut sich einen stetigen Spielfluss auf. Glück beim Nachziehen spielt eine Rolle, lässt sich aber gut steuern. Das Ergebnis: ein zugängliches, reizvolles Kombinationsspiel, das in 20–30 Minuten rund läuft und gerne sofort nochmal gespielt wird.
Friedemann Friese | 2025 | 2F-Spiele | 3 bis 5 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten
Im Stichspiel „Furchtlos“ schlüpfen die Spieler in die Rolle von Gespenstern, die einen nächtlichen Wald durchqueren. Das Ziel ist ungewöhnlich: Statt möglichst viele Punkte zu sammeln, müssen die Teilnehmenden ihre Furchtpunkte durch ein perfektes Gleichgewicht minimieren. Gespielt wird in vier Farben mit Werten von +6 bis -6 sowie neutralen Nullkarten. Da ein Stich sowohl positive als auch negative Karten enthalten kann, gilt es, das eigene Punktekonto am Ende einer Runde möglichst exakt bei Null zu halten. Jeder Ausschlag in den Plus- oder Minusbereich wird als Furcht gewertet. Besonders riskant ist es, gänzlich auf Stiche zu verzichten: Wer leer ausgeht, bleibt in der Ruine zurück und wird mit einer hohen Strafe von 15 Furchtpunkten belegt.
Die Spieler müssen ständig abwägen, wann sie einen Stich erzwingen, um ihr Konto auszugleichen, und wann sie Karten gezielt an Mitspieler abgeben, um deren Balance zu stören. Die Interaktion ist hoch, da die Gruppe versucht, einander in ungünstige Punktbereiche zu drängen. Dank kurzer Runden, leicht verständlicher Regeln und einem stimmigen Thema eignet sich „Furchtlos“ ideal als unkompliziertes Familien- oder Absackerspiel. Der Wiederspielreiz ergibt sich aus dem spannenden Wechselspiel zwischen Risiko und Zurückhaltung, wobei oft ein einziger Stich über den Erfolg der gesamten Runde entscheidet.
Uwe Rosenberg | Albi Games | 2025 | 1-4 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten
Garden Lake entführt in einen ruhigen Wassergarten, in dem mit Polyomino-Plättchen ein harmonischer See entsteht. Die U-förmige Auslage rund um das eigene Tableau bestimmt, welche Plättchen pro Zug erreichbar sind – eine einfache, aber interessante Mechanik, die das Legespiel strukturiert und etwas Dynamik hineinbringt. Bonusplättchen, gefüllte Reihen und freigespielte Dekorationen sorgen für zusätzliche Punkte und kleine taktische Entscheidungen, bleiben aber insgesamt überschaubar.
Interaktion gibt es vor allem indirekt, da sich Plättchenwahl und Nachschub gegenseitig beeinflussen. In der Schlusswertung zählen Reihen, Symbolgruppen und Dekorationen. Fazit: Ein ruhiges, klar aufgebautes Puzzle nach Rosenberg-Art – angenehm, sauber konstruiert, aber ohne großen Spannungsbogen.
Nathan Thornton | PD-Verlag | 2025 | bis 12 Personen | ab 10 Jahren | bis 15 Minuten
Das Partyspiel „Green Team Wins“ (PD-Verlag) setzt voll auf Gruppendynamik: Ziel ist es nicht, die „richtige“ Antwort zu geben, sondern stets Teil der Mehrheit zu sein. Alle Spielenden beantworten simultan Fragen in drei Kategorien: „Entweder… oder“, „1, 2 oder 3“ (vorgegebene Optionen) oder „Mut zur Lücke“ (kreative Ergänzungen). Wer die Antwort wählt, die am häufigsten am Tisch vorkommt, gehört zum namensgebenden „Green Team“ und sammelt Punkte. Besonders lukrativ ist es, über mehrere Runden in der Mehrheit zu bleiben, da die Punktzahl für treue Teammitglieder steigt. Wer hingegen eine Außenseiter-Antwort gibt, landet im Team Orange und geht leer aus.
Der Reiz des Spiels liegt im psychologischen Einschätzen der Mitstreiter: Man schreibt nicht die eigene Meinung auf, sondern das, was man der Gruppe zutraut. Mit einer kurzen Spieldauer von etwa 15 Minuten und Platz für bis zu zwölf Personen eignet sich der Titel ideal als unkomplizierter „Eisbrecher“ oder für generationenübergreifende Runden. Da die Regeln in kürzester Zeit erklärt sind und kein Fachwissen erforderlich ist, steht der Unterhaltungswert und die Situationskomik im Vordergrund. Wer kooperative oder kommunikative Spiele wie „Fun Facts“ mag, findet hier eine kompetitive, aber lockere Alternative, bei der das Bauchgefühl über den Sieg entscheidet.
Lars Ehresmann | 2025 | Huch | 2 bis 4 Personen | ab 14 Jahren | bis 90 Minuten
In „Kilia“ (HUCH!) übernehmen die Spielenden die Rollen von Reedern im historischen Kiel, um am Schleswig-Holsteinischen Canal ein Handelsimperium aufzubauen. Das Herzstück des Spiels ist ein Drafting-Mechanismus, bei dem pro Zug eine Aktionskarte gewählt wird. Die Besonderheit liegt in der vielseitigen Verwendbarkeit dieser Karten: Sie können als Händler auf einem Marktplatz-Raster platziert, für den Ausbau der eigenen Infrastruktur (Schloss, Universität, Werft, Packhaus) genutzt oder zum Erwerb von Fähigkeiten eingesetzt werden. Ein visueller Höhepunkt ist die Einkommensphase, in der physische Schiffskarten durch den Kanal geschoben werden und durch „Fenster“ in der Karte genau die Waren und Münzen anzeigen, die man durch gebaute Packhäuser erwirtschaftet.
Die Herausforderung besteht darin, aus den einzelnen Zügen effiziente Kettenreaktionen zu entwickeln und das Timing für teurer werdende Ausbauten optimal zu wählen. Während die Spielenden primär ihr eigenes Tableau optimieren, entsteht direkte Interaktion vor allem beim Wettlauf um begrenzte Errungenschaften und beim Wegschnappen begehrter Karten aus der Auslage. Zusätzliche Elemente wie die „Kieler Sprotten“ helfen dabei, Zufallsmomente bei der Kartenauswahl auszugleichen. Kilia bietet somit ein belohnendes Aufbau-Erlebnis mit klaren Abläufen und einer motivierenden Engine, das trotz einer gewissen Solitär-Tendenz durch seinen flüssigen Spielstil und das stimmige historische Thema überzeugt.
Entdecke KILIA, ein SPANNENDES KENNERSPIEL, in dem du als aufstrebender Reeder in der Hafenmetropole Kiel dein Handelsimperium aufbaust!
Dieses HISTORISCHE STRATEGIESPIEL kombiniert geschicktes RESOURCE MANAGEMENT mit packendem Gameplay, während du Waren handelst und Schiffe baust.
Ideal für 2 bis 4 Spieler ab 14 Jahren, bietet dieses Spiel sowohl strategische Tiefe als auch spannende Interaktionen für alle Beteiligten.
KURZANLEITUNG: 1. Baue deine Flotte und erweitere dein Handelsnetz | 2. Erlerne neue Fähigkeiten und erfülle Aufträge | 3. Setze Wertungsmarker für den Sieg!
Spiele-Fans aufgepasst! Ihr sucht neue Highlights für den nächsten Spieleabend, Geburtstag, Party oder Familienfeier? Bei uns findet ihr euer nächstes Lieblingsspiel! Hutter Trade ist ein süddeutscher Spieleverlag, der neben HUCH! viele weitere tolle Marken im Sortiment führt - Abwechslung garantiert!
Leonardo Alese, James Ernest, Tom Jolly, Emanuele Santellani – Tablescope, Pegasus | 2025 | 2 bis 4 (6) Personen | ab 8 Jahren | bis 15 Minuten
Mit Light Speed Arena kehrt das hektische Echtzeit-Raumgefecht von 2003 in modernisierter Form zurück – diesmal als smartes Hybridspiel mit App-Unterstützung. Zwei bis vier Kommandant:innen (optional auch bis zu sechs) liefern sich ein schnelles Duell, platzieren in wenigen Sekunden ihre Schiffe in einer modularen Arena und versuchen, optimale Schusswinkel und Manöver zu finden. Sobald die wilde Platzierungsphase endet, übernimmt die App: Ein Foto des Spielfelds reicht, um Treffer, Explosionen und Ressourcen zu erfassen – samt animierter Gefechtsdarstellung auf dem Bildschirm.
Das Ergebnis ist ein Erlebnis zwischen Brettspiel und digitaler Simulation, das sofort fesselt. Die Kombination aus Tempo, Taktik und Technologie macht Light Speed Arena zu einem der interessantesten Echtzeitspiele des Jahres. Fans des chaotischen Originals kommen voll auf ihre Kosten – diesmal ganz ohne Lineal und Diskussionen über Laserlinien.
Für uns schon jetzt eines der Highlights des Jahres: ein kurzes, knackiges Sci-Fi-Spiel, das eindrucksvoll zeigt, wie gut analoges Spielgefühl und digitale Präzision zusammenpassen.
Reiner Knizia | Mighty Boards, Frosted Games | 2024 | 2-4 Personen | ab 8 Jahren | bis 60 Minuten
Rebirth von Reiner Knizia lässt euch als Clanoberhäupter ein verwüstetes Schottland oder Irland neu gestalten. Das Plättchenlegespiel punktet mit schnellen, flüssigen Spielzügen: Ein Plättchen wählen, geschickt einbauen und sofort punkten. Durch clevere Kombinationen entstehen Kettenreaktionen, die Mehrheiten an Burgen sichern oder Missionskarten freischalten. Sofortpunkte, Zwischenwertungen und Endspielziele greifen ineinander und sorgen für ein belohnendes Spielgefühl, in dem nahezu jeder Zug vorwärtsführt.
Die beiden Spielplanseiten verleihen Rebirth zusätzlichen Reiz. Schottland bietet einen entspannten Einstieg mit klassischem Mehrheiten- und Missionsspiel, während Irland mit offenen Missionszielen und besonderen Turmfeldern mehr taktische Finesse ins Spiel bringt. Wer hier Kathedralen sinnvoll platziert, kann mächtige Boni auslösen oder überraschende Punktesprünge erzielen.
Unabhängig von der gewählten Seite überzeugt Rebirth durch sein stetiges Fortschrittsgefühl, schön verzahnte Mechaniken und eine atmosphärische Gestaltung voller keltischer Motive. Es bleibt ein Legespiel, das gleichermaßen ruhig wie motivierend ist – zugänglich für Einsteiger, aber mit genug Tiefe für Vielspieler.
Jérémy Ducret & Romaric Galonnier | 2025 | Game Factory | 2 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten
In dem Duellspiel „Eine Stadt für Amytis“ (Game Factory) wetteifern zwei Architekten um den Bau der prächtigsten Stadt für die babylonische Königin. Auf einem gemeinsamen 3×3-Spielfeld setzen die Kontrahenten ihre Figuren ein, um Zugriff auf verschiedene Gebäudeplättchen zu erhalten. Der Clou: Wer seine Architekten in einer Dreierreihe platziert – ähnlich wie bei Tic-Tac-Toe –, darf seine Figuren zurücknehmen und bleibt handlungsfähig. Die erworbenen Plättchen werden auf dem eigenen, ebenfalls 3×3 Felder großen Tableau abgelegt. Da die Gebäude je nach Typ und Position unterschiedliche Wertungsregeln mitbringen, ist eine vorausschauende Planung der Stadtstruktur unerlässlich.
Das Spiel bezieht seinen Reiz aus der ständigen Beobachtung des Gegenübers. Man muss abwägen, ob man die eigenen Architekten für lukrative Gebäude einsetzt oder die Reihen des Mitspielers blockiert. Eine wichtige Komponente ist das Überbauen bereits platzierter Gebäude: Dies ermöglicht es, das eigene Stadtbild nachträglich zu verändern, um etwa spezifische Farbanforderungen neuer Auftragskarten zu erfüllen. Mit einer Spieldauer von etwa 30 Minuten bietet das Spiel ein flüssiges Erlebnis mit hoher Interaktion, bei dem der Erfolg maßgeblich davon abhängt, wie geschickt man die Gebäude auf dem eigenen Tableau arrangiert und an die wechselnden Ziele anpasst.
EINE STADT FÜR AMYTIS: Schlüpfe in die Rolle eines königlichen Architekten. Nutze taktische Finesse, um deinen Kontrahenten beim Bau einer prächtigen Stadt zu übertrumpfen!
Setze deine Figuren vorausschauend, um dir die meisten Punkte zu sichern, indem du Aufträge erfüllst, Gebäude clever anordnest oder Reihen alla Tic-Tac-Toe bildest.
Trotz einfachen Regeln und einem leichten Einstieg warten knifflige Entscheidungen und viele Interaktionen auf dich! Nutze deine Strategie oder blockiere deinen Gegner und erlebe spannende Duelle mit taktischer Tiefe!
Anzahl der Spieler: 2. Spieldauer: ca. 30 Minuten. Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren.
Aus dem Hause GAME FACTORY - SPIELE FÜR FAMILY & FRIENDS.
Kampfhummel Spiele – Angela Vögtli | 3–4 Personen | ab 12 Jahren | ca. 45 Minuten
Ultraviolett ist ein kreatives Zeichenspiel mit unsichtbarer Tinte. Jede Runde würfeln alle Spieler verdeckt vier der vielen ausliegenden Satzfragmente und müssen den kompletten Satz (meist völliger Unsinn!!!) mit UV-Stift zeichnen – ohne dabei zu sehen, was sie malen. Erst unter der UV-Lampe werden die Bilder bei der Auswertung sichtbar. Anschließend versuchen alle, die jeweilige Satzkombination zu erraten.
Punkte gibt es für korrekt erratene Sätze anderer, wenn der eigene Satz erraten wird oder als Bonus für ein zusammenhängendes Bild. Die Partie bei diesem Partyspiel geht über 5 Runden oder bis ein Spieler 42 Punkte erreicht. Erweiterungen ermöglichen mehr Spieler und zusätzliche Karten.
HUMOR SCHLÄGT TALENT: Endlich ein Spiel, bei dem man kein Zeichenprofi sein muss. Durch den innovativen Spielmechanismus sind neben Humor und Kreativität vor allem auch taktisches Geschick gefragt.
EINZIGARTIGES SPIELPRINZIP: Schlüpf in die Rolle eines durchgeknallten Künstlers und zeichne absurde Sätze mit unsichtbarer Zaubertinte. Erlebe ein kompetitives Mal-Rate-Partyspiel mit UV-Stiften.
WÜRFELN, ZEICHNEN, RATEN: Alle würfeln gleichzeitig. Danach malt jeder sein unsichtbares Meisterwerk aus 4 Satzfragmenten. Mit UV-Licht werden die Zeichnungen sichtbar und müssen von den Mitspielern erraten werden.
SCHNELLER START, LANGES VERGNÜGEN: Alles ist dabei inkl. Batterien. Einfache Regeln und eine Videoanleitung garantieren einen leichten Einstieg. Hoher Wiederspielwert durch Millionen von Kombinationsmöglichkeiten.
GROßARTIGE GESCHENKIDEE: Tolles Geschenk für Spiele- und Ratefans zu Weihnachten, zum Geburtstag, zu Silvester oder als Mitbringsel zum lustigen Spieleabend mit Familie und Freunden.
Mist, jetzt ist schon wieder der Januar vorbei und ich war kaum aktiv auf dem Blog. Momentan prasselt viel ein: Neuheiten ohne Ende, mal wieder eine Messe (Spielwarenmesse in Nürnberg) und sowieso. Glücklicherweise konnte ich auch eine Menge spielen, weswegen es eigentlich aus mir heraussprudeln will mit Eindrücken und Erfahrungen. Aber der Tag hat nun […]
Folge 37 folgt den Druiden aus THE DRUIDS OF EDORA nach Paris, den dort ist unser zweites Schwerpunktspiel, BOHEMIANS, thematisch eingeordnet. Zusätzlich erzählen wir von dem gemeinsamen Besuch der AÖU-Con und worauf wir (gerne) für das Spielen verzichten.
Das neue Jahr hat begonnen. Und gerne können wir uns mal mehr auf die erlebte Geschichte besinnen. Wenn die leider nachvollziehbaren Vergleiche mit den 1920/30er Jahre nerven, dann gerne noch etwas weiter zurück gehen. Deswegen habe ich nun ein Zitat von im Angebot, der schon vor über 2.000 Jahren Wahres gesprochen hat. Lasst euch trotz […]
Eine Art Zeichenspiel, nur mit Papier und ohne Stift? Was soll das sein und wie soll das funktionieren? Ich kann doch nicht aus einem 10 x 10 cm großen Blatt Papier einen Dinosaurier ausreißen, ohne dass er ausschaut wie ein Nashorn, unmöglich! Oder wie lassen sich Stricknadeln von Trommelsticks und Essstäbchen unterscheiden, ebenfalls doch nicht machbar, oder?
Mmmh … dieses vertraute Knistern von Geschenkpapier, das zaghafte Scheppern eines heimlichen Öffnens einer Plätzchendose und irgendwo im Hintergrund der erste, noch leise Streit darüber, ob „Last Christmas“ nun zu früh oder genau richtig ist? Das bedeutet nur eins: Wir befinden uns mitten in der Weihnachtszeit. Und mit ihr kommt ein ganz besonderer Duft zurück […]
Politische Bildung ist ein gern hinausposauntes Schlagwort, wenn es mal wieder darum geht, wie wir den Rechtsruck in der Gesellschaft eindämmen können. Leider wird aber nicht entsprechend gehandelt, weswegen unser Bildungssystem weiter mit Sparzwängen kämpfen muss. Schade, so finde ich zum Beispiel gefüllte Köpfe wichtiger als neue Autobahnen. In leeren Köpfen finden Versprechungen besseren Widerhall. […]
Stellt euch einen geheimnisvollen Wald vor, in dem Tiere nicht nur beobachtet, sondern klug gelenkt werden wollen. „Instinkt“ führt euch in eine Welt, in der ihr nicht kämpft, sondern ein gemeinsames Mosaik aus Tierkarten erschafft. Jedes Wesen hat eigene Vorlieben für seinen Platz im entstehenden Raster und eröffnet euch damit immer neue Möglichkeiten. Die Stimmung ist ruhig und zugleich angespannt, weil jede Karte ein kleines Ringen um den besten Platz darstellt. Die Illustrationen wirken stimmungsvoll und verleihen der Tierwelt einen Hauch mystischer Eleganz. Schon nach wenigen Minuten entsteht ein intensives Kopfkino, das euch in diese stille, aber raffinierte Wildnis hineinzieht.
Ihr tretet zu zweit gegeneinander an. Jede:r erhält ein eigenes Deck in Schwarz oder Weiß und zieht drei Karten. Aus diesen trefft ihr jeweils eine verdeckte Wahl. Danach deckt ihr gleichzeitig auf und legt eure Karten nacheinander in ein entstehendes Raster mit vier mal vier Feldern. Die Platzierung muss stets an eine bereits liegende Karte angrenzen, egal ob seitlich, diagonal oder nur über eine Ecke verbunden. Jede Karte bringt eigene Bedingungen mit, die am Ende Punkte liefern, etwa eine Position am Rand, in der Mitte oder in einer Ecke. Einige Karten erlauben besondere Eingriffe, etwa das Neuplatzieren einer eigenen Karte oder das Entwerten einer gegnerischen. So entsteht eine Partie voller Abwägen, denn ihr müsst stets einschätzen, welche Karte gerade sinnvoll ist und welche ihr lieber für einen späteren Moment aufhebt. Sobald alle Felder gefüllt sind, wertet ihr aus und vergleicht eure Punkte. Eine Runde dauert wenig länger als zwanzig Minuten und bleibt dadurch angenehm überschaubar.
„Instinkt“ entfaltet ein bemerkenswert dichtes Duellerlebnis. Jede Entscheidung ist relevant und ihr spürt bei jedem Zug, wie stark sich die Platzierung einer einzigen Karte auf das Gesamtgefüge auswirken kann. Die Interaktion ist hoch, denn ihr beeinflusst fortlaufend den gemeinsamen Plan und reagiert zugleich auf eure:n Mitspieler:in. Das Material wirkt solide und die Gestaltung hebt sich durch klare Kontraste positiv hervor. Ein kleines Manko zeigt sich bei den Symbolen, die anfangs etwas ungewohnt sind. Mit ein wenig Erfahrung wird jedoch alles gut nachvollziehbar. Besonders geeignet ist dieses Spiel für Paare, Freund:innen oder alle, die gern kompakte taktische Duelle spielen. Weniger geeignet ist es für größere Runden oder für Familien mit sehr jungen Kindern, da der Reiz vor allem im direkten Vergleich und im Feingefühl für kleine taktische Wendungen liegt. Auf Dauer kann die begrenzte Zahl an Karten den Überraschungseffekt etwas verringern, dennoch bleibt der Wiederspielreiz durch die stets neuen Kombinationen hoch. Insgesamt entsteht ein stimmiges Gesamtpaket, das leicht zugänglich ist und gleichzeitig genug Tiefe bietet, um immer wieder auf den Tisch zu kommen.
Aktuell beschäftige ich mich, auch berufsbedingt, intensiv mit dem Thema KI. Ich sehe in dieser Technologie ein Potenzial, das dem Aufkommen des Internets und der Smartphones nahekommt. Viele Auswirkungen sind bereits heute – nur rund zwei Jahre nach dem Launch von OpenAI/ChatGPT – spürbar. In Kommentarspalten wird längst nicht mehr etwas gegoogelt, sondern unmittelbar die KI befragt.
Ein Stichspiel? Schon wieder? Ja, diese Fragen sind berechtigt. Aber, grundsätzlich hört sich „Stichspiel“ für mich immer interessant an. Zumindest so interessant, dass ich es kennenlernen möchte. Wenn es dann noch mit einer besonderen Mechanik verbunden ist, klingt es noch interessanter.
Caylus was one of those games that burrowed into my head and held on for years, although it doesn’t seem like it when you search my archives. That’s because Caylus shares a problem with full information, zero luck games — the best player wins.
And I played perhaps 100 games on BrettSpeilWelt1,2. So in my FTF games I would often take a handicap of 25% (or more, with fewer players) and win. PLUS the no-luck aspect meant that games became somewhat samey.
So I switched to Caylus Magna Carta, which constrains players by their card draws. This comes close to violating my rule stating that “For any original game X,’X: the card/dice game’ is always worse.”
Caylus Magna Carta is certainly much more approachable than Caylus3. I recently acquired Caylus 1303, a re-implementation of the original. It does a number of things well:
Instead of having 4-6 workers and paying $$ for each placement, you have up to 15 workers but pay one worker if nobody has passed and two workers otherwise.
The provost resets to almost the end of the track each round, and there are only nine rounds.
In addition to setup buildings, a random wood and stone building start built.
Each player starts with a special power (drafted in reverse order on the first turn)
One of each building type4 is not available; but can be accessed via the favor system.
You do not need a building to build a monument, they are built in a special phase each turn.
A favor lets you a) steal a special power or b) use a building and take an unclaimed special power if one is available (three start unclaimed each game).
So Caylus 1303 is still a full information, zero luck game … but with a variable setup. I have high hopes that this will help bring it to the table. So far my first game was well received (although I forgot the initial draft of special powers).
The one issue (for some people) is that the favor system has been simplified and one of the favors is “Steal a special power.” This is a direct take-that; it’s not like Caylus had a care bear style, but the attack was more about moving the provost, which is something you can plan for. There are some powers that are much more likely to get stolen, but it would undoubtedly chafe a bit if you lost a power when they “should have” taken a different power. Still, in my first game there was no whining.
Stichspiele gibt es viele und scheinbar spalten sich daran auch die Geister. Für manche kann es nicht genug davon geben. Andere Spielende laufen lieber weg, als ein Stichspiel zu spielen. Und ihr vermutet es schon richtig: Auch Cat in the Box ist ein Stichspiel. Allerdings hebt sich das Kartenspiel von Muneyuki Yokouchi hier deutlich ab und bringt dann doch den ein oder anderen Twist in das Stichspiel-Genre. Was das bei Pegasus erschienene Kartenspiel besonders macht, erfahrt ihr in unserer Review. Ach ja, und es versteht sich von selbst, dass bei den Arbeiten zu diesem Artikel keine Katzen verletzt wurden.
Ares Games and Colossus Games have announced two new epic games in the Mega Empires series: Mega Empires: The Far East North and Mega Empires: The Far East South
As we have seen in the last post, Wallenstein had contrived to make many enemies. His only supporter, Emperor Ferdinand, feared to be upstaged by the seemingly all-powerful general. The news in late 1633 – Wallenstein treating with the Swedes, Wallenstein letting Thurn go free, Wallenstein not defending Regensburg and Bavaria, Wallenstein refusing to support the Spanish mission to the Netherlands – mixed with their tendentious interpretations by the Bavarian and Spanish parties at court convinced the emperor that Wallenstein planned betrayal. To forestall this, the Imperial War Council secretly decided to relieve Wallenstein of his command on December 31, 1633.
Wallenstein and his intimates did not know about the dismissal, but they sensed the shifting wind. His brother-in-law Adam Erdmann, Count Trčka, and his marshal Christian von Ilow had Wallenstein’s officers sign a statement of loyalty to their commander in his winter quarters at Plzeň on January 12. They hoped that this show of unity in the army would remind the emperor that he needed his general. The opposite was the case: Ferdinand took it as another sign of treason.
When Wallenstein had been dismissed in 1630, it had caused both the emperor and the electors immense anxiety about his possible reaction. He had taken it meekly then, but what would he do now? As the emperor and his advisors had resolved that Wallenstein was a traitor, they expected the worst – insubordination, rebellion, joining his army with the Swedes. That needed to be forestalled. A secret court found Wallenstein guilty of treason on January 24, 1634. The court reached out to three of Wallenstein’s officers which they deemed reliable – Wallenstein’s second-in-command, Matthias Gallas, the commander of the embattled left wing at Lützen, Ottavio Piccolomini, and the tenacious defender of Dessau Bridge, Johann von Aldringen. To them, they gave the delicate task of delivering Wallenstein to Vienna – dead or alive.
The three executors of the imperial sentence faced a daunting task. Wallenstein was popular with the common soldiers whose pay was guaranteed by their general, not by the emperor whose coffers were notoriously empty and whose will to pay the army notoriously limited. The officers seemed more promising, as they were honor-bound to the emperor, but they had also sworn loyalty to their commander. Gallas got in touch with those they deemed reliable and instructed them not to follow any orders from Wallenstein, Trčka, or Ilow.
By that time, Wallenstein’s health had deteriorated even more. He was barely able to leave his bed and sometimes could not even sign documents. All the while, he waited for a reply from Hans Georg von Arnim on the potential peace with the electors of Saxony and Brandenburg.
Trčka acted on Wallenstein’s behalf in the day-to-day affairs, confident in his command over the soldiers. Only deep into February did it dawn on him and Wallenstein’s other intimates that imperial agents were prising the army away from them – officer by officer, regiment by regiment.
Wallenstein in his winter quarters at Pilsen (the German spelling of Plzeň) with the three executors of the imperial will dancing around him. Cheb, to the northwest of Plzeň/Pilsen would have given Wallenstein an easy exit west in direction of the Swedish-German forces under Bernard of Weimar or north to the Elector of Saxony. From the Vassal module of Thirty Years War: Europe in Agony, 1618-1648 (David A. Fox/Michael Welker, GMT Games).
Nothing was left to Wallenstein but flight. On February 23, he and those faithful to him made away to Cheb, accompanied by a few regiments of loyal troops. They had been joined by the regiment of Colonel Walter Butler on the way and counted on the garrison of Cheb under the command of John Gordon. Both Butler and Gordon had been contacted by the three conspirators who urged them not to obey Wallenstein. For the time being, Butler and Gordon prevaricated.
As Cheb is in the northwestern corner of Bohemia, Wallenstein could easily leave Bohemia for Saxony or be joined by Swedish forces. That put time pressure on Butler and Gordon. If Wallenstein fled, they would be held responsible. If they arrested him, he would be freed again if the Swedish arrived. Thus, they resolved to murder him and his associates.
Gordon invited Trčka, Ilow, and a few more Wallenstein intimates for dinner up in Cheb’s castle on February 25th – together with Wallenstein, who declined on grounds of his constant bad health. Gordon and Butler, both present at dinner, had a group of soldiers commanded by captain Walter Devereux come in, declare for the emperor, and murder Wallenstein’s associates. With all of them dead, Devereux took his small group down to Wallenstein’s residence in the town. They found Wallenstein in bed already. As he got up, Devereux stabbed him to death.
Wallenstein’s leader counter in Cuius Regio.
Wallenstein’s death is handled in a rather detached manner in Cuius Regio (Francisco Gradaille, GMT Games, forthcoming): Like every other leader, Wallenstein has an initial and a last year of service (1625 and 1634, in his case). In the leader deployment phase before the campaigns of 1635, the player will have to remove Wallenstein. Death – be that from plague, battle, or murder – is inevitable and pre-ordained.
The Catholic player in Thirty Years War: Europe in Agony, 1618—1648 has more freedom. As we have discussed in the last two instalments of the series, Wallenstein can be dismissed and recalled in the game. And if he proves to be too influential (and comes close to the threshold at which his influence would give the Protestants a Major Victory), he can also be assassinated (and thus be removed from the game permanently). There is, however, no inevitability of Wallenstein’s death: As his influence is only raised from recruiting troops, taking cities, and successfully attacking with him, the Catholic player can just forgo those, not use Wallenstein anymore and let him live out his old age in peace. Somehow, this never occurred to the historical Ferdinand II. Implicitly, the game’s treatment of Wallenstein’s assassination posits that the active threat which Wallenstein posed in Ferdinand’s view was nothing but a fabrication of the emperor’s paranoia, and that the emperor remained firmly in command at all times.
Twilight of the Thirty Years’ War
Wallenstein had grown rich on land which had been taken from those the emperor had declared rebels. He ended up on the other side of this bargain. His estates in Bohemia and Silesia were seized (Mecklenburg was lost to the Swedes anyway). A good deal went as spoils to all the officers involved in the conspiracy against him. Gallas, Piccolomini, and Aldringen became great magnates, and those on the lower rungs of the plot did not go unrewarded either, down to an additional month’s pay for all the soldiers in the garrison of Cheb whose only contribution had been to stand by idly while Wallenstein was murdered. The rest of Wallenstein’s estates were sold by the emperor to fix some of his short-term financial problems. Wallenstein’s widow Isabelle kept nothing. Only when she pleaded mercy (instead of justice) from the emperor did she receive a small estate to live on.
Wallenstein had died when the war had already been raging for sixteen years. It would last another fourteen before peace was finally made in 1648. Any time Emperor Ferdinand II had been in a position of strength, he had not made concessions to form a lasting peace, but instead increased his demands, prompting the interventions of first Denmark, then Sweden, and finally France (shortly after Wallenstein’s death).
Ferdinand II died in 1637. At the time of peace, the new emperor Ferdinand III was mostly ruined. Protestantism survived, protected by German princes and foreign powers. Sweden controlled the Baltic Sea. Any hopes of imperial hegemony in the empire or of Habsburg hegemony in Europe were dashed. After Spain had conceded Dutch independence, it fought on against France, and lost that war, too, along with its European primacy.
Afterlife
Wallenstein remained fascinating to his contemporaries after his death, and would continue for centuries. Assessments close to his own time hewed closely to the religious beliefs of the writer: Catholics tended to see Wallenstein as a traitor (following the official account of the emperor), Protestants made him into a Machiavellian mercenary leader, often contrasted with the heroic “Lion from the North” Gustavus Adolphus.
Later treatments focused on individual aspects such as Wallenstein’s purported dependence on astrology. You will have noticed that this is the first time since our first post that astrology is mentioned – because there is no evidence that Wallenstein was more interested in it than his contemporaries, let alone that he made decisions based on horoscopes. The speculations on this issue are based in the accounts of those who bore witness against Wallenstein shortly before and after his death, taking pains to stress anything which might indicate that Wallenstein was anything but a devout Catholic. The idea of Wallenstein, the Star-Seeker, is particularly prevalent in the German mind, as playwright Friedrich Schiller dedicated a trilogy of plays to Wallenstein’s last weeks – and presents the general as an indecisive fatalist, done in by his own passivity as well as the cabals of those around him. That’s (masterful) fiction – but it hews close enough to history (Schiller had taught history at the University of Jena and even written a major book on the Thirty Years’ War) to influence anyone whose first contact with Wallenstein was through Schiller’s plays.
By the time document-based historiography had been firmly established in the 19th century, pre-established views on Wallenstein had become so solidified that historians still argued within their confines – mostly on the matter if Wallenstein had, in fact, betrayed the emperor. Slowly, the view that he had not gained ground.
Interpretations of Wallenstein in the 19th and 20th century often were inspired by current politics: Catholic German nationalists hailed Wallenstein as a proto-Greater German unifier. Czech historians like Josef Pekař adopted their compatriot as a proto-nationalist transcending the multi-national Habsburg Empire. Hellmut Diwald saw in Wallenstein the necessary authoritarian answer to overcome foreign domination of Germany (and subsequently plunged himself into New Right revisionism).
When stories of “Great Men” had decidedly fallen out of favor in academic history, Golo Mann revived the genre with his biography of Wallenstein, testing the limits of academic writing with his literary ambitions. His book dispelled some of the myths around Wallenstein and retained others.
Currently, Wallenstein’s heritage as a Bohemian, a nobleman, a (converted) Catholic, and a magnate have received more attention. History is never completed, but only enriched with more perspectives. Wallenstein’s life and its subsequent interpretations are thus also lessons in historiography.
A recent biography which succeeds at dispelling the Wallenstein myth is Mortimer, Geoff: Wallenstein. The Enigma of the Thirty Years’ War, Palgrave Macmillan, London 2010.
For an older, more encompassing biography with literary aspirations, see Mann, Golo: Wallenstein. His Life Narrated, Holt, Rinehart, and Winston, New York City, NY 1976.
On the reception of Wallenstein and his changing image from his contemporaries all the way through the 20th century, see Bahlcke, Joachim/Kampmann, Christoph: Wallensteinbilder im Widerstreit: Eine historische Symbolfigur in Geschichtsschreibung und Literatur vom 17. bis zum 20. Jahrhundert [Conflicting Conceptions of Wallenstein: A Symbolic Figure from History in Historiography and Literature from the 17th to the 20th Century], Böhlau, Cologne/Weimar/Vienna 2011 [in German].
For a short introduction to the Thirty Years’ War, see Schmidt, Georg: Der Dreißigjährige Krieg [The Thirty Years’ War], C.H. Beck, Munich 2010 [in German].
A magisterial monography on the entire war is Wilson, Peter H.: Europe’s Tragedy. A New History of the Thirty Years’ War, Penguin, London 2009.
Gustavus Adolphus, King of Sweden, had taken Germany by storm in 1631. He was allied with the heretofore neutral Protestant electors of Saxony and Brandenburg, had shattered the imperial army under Count Tilly at Breitenfeld, and was taking his winter quarters in Mainz, deep in the southwest of Germany. For 1632, he looked ready to advance along the Danube, first into Bavaria, the home of elector Maximilian, the most powerful Catholic prince in the empire (and Wallenstein’s chief rival), and then into the Habsburg core lands.
I recommend you blow up this image by clicking on it – not only to see the strategic situation in early 1632 with the main Swedish army in the electorate of Mainz in the northwest and an advance column in Franconia (northeast) and the Catholic League forces on both sides on the Danube which will flow further east into the Habsburg core lands, but also to enjoy the sheer beauty of this map! Taken from the Vassal module of Won by the Sword (Ben Hull, GMT Games).
Wallenstein had been the emperor’s man to solve his military problems for five years. It was thus an obvious choice to recall him as commander. Even Maximilian was in favor (hoping for Wallenstein to defend his electorate, which had heretofore been blissfully ignorant of war as a first-hand experience). Emperor Ferdinand II was practically begging. Wallenstein agreed – but only to reorganize the army, only for three months. The emperor went along, having no other choice. And, of course, when the three months were over, Wallenstein stayed on, having his supreme authority confirmed and expanded.
We have discussed the Wallenstein rule in Thirty Years War: Europe in Agony, 1618—1648 (David A. Fox/Michael Welker, GMT Games) as far as his dismissal was concerned – when Wallenstein’s influence becomes too high, the Catholic player can avoid losing by dismissing Wallenstein which will halve his influence. Having dismissed Wallenstein, the Catholic player can recall him again for a second bout in command – this time probably shorter, as Wallenstein will have some leftover influence and will thus be closer to the influence threshold that would mean Protestant victory!
Gustavus Adolphus had not been idle while Wallenstein re-organized the army. He had split his army in several parts, taking a good deal of Catholic Germany (and distributing ecclesiastical lands to his supporters), while his main force advanced towards Bavaria. The army of the Catholic League under Maximilian and Tilly attempted to make up for their numerical inferiority with a strong defensive position behind the river Lech. Gustavus Adolphus forced the Lech in April 1632 with the double measure of a crossing south of the Catholic army and the massed use of artillery. The League army was routed. Tilly died of the wounds he had suffered in the battle. One month later, Gustavus Adolphus lodged in the Bavarian capital Munich.
The Duel with Gustavus
Maximilian beseeched Wallenstein to march for Bavaria and meet the Swedes in open battle. Yet Wallenstein’s mission concerned the entire empire, not just a single electorate. And his caution – half natural, half learned in the campaign of 1626 – led him to pursue a different course. He marched for Franconia. From there, he threatened Gustavus’s supply lines which stretched all the way to the Baltic coast, and he could quickly march to Bavaria, strike at the Swedish king’s new Saxon allies, or retreat to Bohemia, as the situation required it. When he took camp near the city of Nuremberg, one of the greatest cities of the empire, he also evoked the Protestants’ fear of another Magdeburg – more atrocities visited on a large Protestant city. Gustavus Adolphus had to turn and face Wallenstein.
The Swedish king had a battle-hardened army with him, but the difficult supply situation and the vast area which he had conquered had forced him to detach large parts of his army. Even though reinforcements arrived for him in Nuremberg, his combined force was not bigger than Wallenstein’s (strengthened by some of the Bavarian troops) who had built a fortified camp at the Alte Veste outside of Nuremberg. Gustavus, eager to fight a decisive battle and resume his attack on the Habsburg core lands, attempted to breach the defenses for several days, but was bloodily repelled by Wallenstein’s forces. The king had to withdraw. He left a garrison behind to hold Nuremberg against Wallenstein’s siege. The Swedes were not defeated, but the myth of Gustavus’s invincibility was broken.
As the Protestant army had withdrawn southwest, Maximilian feared a new invasion of Bavaria. Once more, he demanded that Wallenstein follow Gustavus to protect Bavaria. And once more, Wallenstein refused. Protect Bavaria he would, though… not by marching south, but north.
Wallenstein’s march for Saxony followed his tried-and-tested strategy of combining pressure on the supply lines with political pressure: When Wallenstein’s army showed up in Saxony, the Saxons would understand how foolish they had been to declare against the emperor. Maybe their elector John George, an imperial loyalist by inclination, could be brought back into the imperial fold. Until then, Wallenstein’s army would winter in Saxony, consuming the food and fodder which Saxon peasants had grown and harvested.
As Wallenstein had foreseen, Gustavus Adolphus followed him to protect his supply lines and his Saxon allies, arriving in November 1632 in Saxony. In Wallenstein’s mind, the campaigning season was over, and he split his army into several winter quarters – a common necessity in Cuius Regio (Francisco Gradaille, GMT Games, forthcoming) as well, as smaller towns are often unable to supply large armies in winter. Yet Gustavus was not done campaigning, kept his force concentrated, and marched on the force under Wallenstein’s command stationed around the village of Lützen.
Wallenstein & Piccolomini! Best friends forever! From the Vassal module of Cuius Regio.
Wallenstein, caught unprepared, scrambled to get reinforcements for the battle that was now upon him. He hoped that at least the cavalry of his lieutenant Gottfried Heinrich, Count of Pappenheim would arrive in time, maybe even the infantry. Until then, he took defensive positions at Lützen, obscured by the morning mist and the smoke from having set the village on fire.
The ensuing Battle of Lützen, fought on November 16, 1632, was Wallenstein’s fiercest tactical challenge. The Protestant army had a slight numerical superiority, its core formed by veterans of many battles (usually on the winning side), and it was commanded by the greatest tactical commander of the time. The initial Swedish assault shattered Wallenstein’s left. The Swedes also gained Wallenstein’s artillery battery on the left wing. Yet when the battle seemed already lost, Pappenheim arrived with his cavalry regiments and turned the tide. Pappenheim, however, was severely wounded, and most of his cavalrymen fled. Colonel Ottavio Piccolomini took some regiments from the center, and, helped by the onset of more fog, could stabilize the front.
In the meantime, Wallenstein’s right had repelled the Protestant assault on their side and were now battering the Swedish-German troops under Prince Bernard of Saxony-Weimar. Bernard called for support, and the king himself answered with a group of select cavalrymen. Gustavus Adolphus was wounded, lost touch with his forces in the fog, and thus fell into the hands of imperial soldiers who killed him and plundered his corpse. News of the death of the king spread among the Protestant ranks. They responded quite differently to Pappenheim’s forces when faced with the loss of their commander: Gustavus Adolphus had been beloved, a hero, the savior of Protestantism. The Swedish-German troops battered Wallenstein’s right wing and took his second battery. Their strength, however, was insufficient to expel the imperial forces from their defensive positions. The fighting ended when night fell. Wallenstein withdrew his army in good order.
Lützen had been no victory for Wallenstein. He had given up the battlefield and his losses were heavier than those of the Protestants. Yet Wallenstein could retake the positions lost, and he could recruit new soldiers to take the places of the fallen. Gustavus Adolphus, on the other hand, could barely be replaced. The imperial side could be content with the campaigns of 1632.
The Search for Peace
After Wallenstein’s last great operational success, the campaign against Denmark in 1627 and 1628, he had made peace with his enemy from a position of strength. His inclination now was to do the same – only peace would confirm his large acquisitions in Bohemia, Silesia, and Mecklenburg, and as he grew older and sicker, frequently bed-ridden, he meant to enjoy them. As the Swedes were nowhere near as thoroughly beaten as Denmark had been, Wallenstein started smaller with attempts to prise their Saxon allies away from them with a mix of persuasion and force: While he treated with his former marshal Hans Georg von Arnim, who, as a devout Protestant, had left imperial service for reasons of conscience after the Edict of Restitution, and now served the Elector of Saxony, Wallenstein’s new lieutenant Heinrich von Holk (another Protestant, and the former commander of the forces resisting Wallenstein at the siege of Stralsund) marauded in Saxony.
Wallenstein’s goal: To return Saxony to the imperial camp. Alas, it was not so easy… as you can see, the conditions for the “Saxony Switches Sides” event are not met, and Saxony will continue to fight alongside the Swedes in this game of Thirty Years War: Europe in Agony, 1618-1648.
The emperor had good hopes that his Saxon vassal would return into the imperial fold and commended Wallenstein for his diplomatic efforts. In the meantime, Wallenstein (and his new second-in-command Matthias Gallas, promoted after Holk had died of the plague in September 1633) also treated with the Swedes (in the person of Gustavus Adolphus’s chancellor Axel of Oxenstierna who now directed Swedish politics), yet nothing would come of that: Both sides seem to have tried to stall the other’s war efforts with diplomacy and undermine the confidence of the allies of the other. For example, the Swedes offered Wallenstein to become King of Bohemia if he allied with them and fought against the emperor – an absurd notion, as Wallenstein’s confirmation by the Protestant estates of Bohemia would have been at odds with their expropriation in 1621 from which he had acquired his Bohemian holdings.
The Swedish advances were not acknowledged by Wallenstein himself. As his health deteriorated, however, others started speaking with his voice, chiefly his brother-in-law Adam Erdmann, Count Trčka, his marshal Christian von Ilow, and the Bohemian diplomat Vilém Kinský. They hoped to bring about an alliance between Wallenstein, the Bohemian emigrants, and the foreign powers supporting them against the Habsburgs – Sweden, and possibly even France.
Both sides used their tentative diplomatic efforts and the resulting operational lull in 1633 to consolidate their forces after the exertions of the previous year. By fall, though, they were ready to strike again. Wallenstein marched to Silesia to retake the last Habsburg dominion held by the Protestants. Their commander, the Bohemian Heinrich Matthias von Thurn, surrendered in exchange for his release after the capture. Emperor Ferdinand resented that this arch-rebel who had been in the Bohemian uprising from its beginning in 1618 went unpunished.
The Swedish main army, commanded by Bernard of Weimar, struck at Regensburg and invaded Bavaria again in November. Wallenstein sent some regiments under Johann von Aldringen to support the Catholic League army, but his own army remained in Bohemia on the principle that any threat to the Habsburg core lands could be blocked as long as imperial forces held the city of Passau on the Danube. Maximilian complained bitterly to the emperor about Wallenstein’s passivity.
Emperor Ferdinand II had always been the source of Wallenstein’s power, often against the advice of his allies. Maximilian had always been suspicious of Wallenstein. The Spanish Habsburgs had had a more ambivalent stance. They had respected Wallenstein as an effective commander who spread Habsburg influence in Germany, but had resented his refusal to support their wars in the Netherlands, and, in the late 1620s, against the French in Upper Italy. In December 1633, they found themselves in a pickle: The Habsburg governess of the Netherlands, Isabella Clara Eugenia, aunt to the King of Spain, had died. With Dutch naval supremacy, they could only bring a new governor in by land, along the Spanish Road linking Upper Italy and the Netherlands – whose middle part in Germany was now in the hands of the Swedes. The Spanish representatives in Vienna lobbied for Wallenstein to give the new governor, Cardinal-Infante Ferdinand, an armed escort of several regiments. Wallenstein refused. An army of a few thousand men with the Cardinal-Infante could not possibly withstand any Swedish attack on its way, he argued, while he could not spare thousands of men when the Habsburg core lands were under direct threat. Spain was snubbed. If the Spanish had ever supported Wallenstein, henceforth, they wouldn’t.
It doesn’t look so good anymore for our hero! In the next post, we will wrap up the story of Wallenstein. Watch this space!
A recent biography which succeeds at dispelling the Wallenstein myth is Mortimer, Geoff: Wallenstein. The Enigma of the Thirty Years’ War, Palgrave Macmillan, London 2010.
For an older, more encompassing biography with literary aspirations, see Mann, Golo: Wallenstein. His Life Narrated, Holt, Rinehart, and Winston, New York City, NY 1976.
On the reception of Wallenstein and his changing image from his contemporaries all the way through the 20th century, see Bahlcke, Joachim/Kampmann, Christoph: Wallensteinbilder im Widerstreit: Eine historische Symbolfigur in Geschichtsschreibung und Literatur vom 17. bis zum 20. Jahrhundert [Conflicting Conceptions of Wallenstein: A Symbolic Figure from History in Historiography and Literature from the 17th to the 20th Century], Böhlau, Cologne/Weimar/Vienna 2011 [in German].
For a short introduction to the Thirty Years’ War, see Schmidt, Georg: Der Dreißigjährige Krieg [The Thirty Years’ War], C.H. Beck, Munich 2010 [in German].
A magisterial monography on the entire war is Wilson, Peter H.: Europe’s Tragedy. A New History of the Thirty Years’ War, Penguin, London 2009.