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Wortspiele-Quartett mit Blitzwisser, Letter Hunt, Oh My Word und Tapple

30. August 2026 um 10:58

In dieser Rubrik stelle ich vier Spiele in jeweils vier Sätzen vor. Dieses Mal geht es um Wortspiele. Die Collage zeigt Ausschnitte der Cover von (oben links nach unten rechts) Letter Hunt, Tapple, Oh My Word und Blitzwisser. Mit dem letztgenannten Spiel geht es direkt los:

Blitzwisser

Zu Beginn jeder Runde liegen acht Kategorien aus, für die passende Begriffe gesucht werden. Gelingt es mir, innerhalb von zehn Sekunden ein Wort mit dem auf meiner aktuellen Karte gezeigten Anfangsbuchstaben zu finden, decke ich die entsprechende Kategorie mit meiner Karte ab. Besonderheit: Sind alle bis auf eine Kategorie mit einem Buchstaben abgedeckt, gilt es für alle zum noch offenen Oberbegriff ein Wort zu finden, das möglichst viele der nun sichtbaren Buchstaben beinhaltet. So mischt Blitzwisser Schnelligkeit mit Wortgefühl – und belohnt am Ende die Person, die als Erste all ihre Karten losgeworden ist.

Blitzwisser

Blitzwisser | Spiel für alle | Game Factory | Arno Steinwender | 2 bis 4 Personen | ab 10 Jahren | 20 Minuten | Spielanleitung | Meine Bewertung: ★★★ (gut)

Letter Hunt

Welche Zeichen gelten für mich? Erst wenn ich im 3×3-Raster erkannt habe, welche Buchstaben für meine Sicht richtig angeordnet sind, kann ich anfangen, nach einer Lösung zu suchen. Der Begriff muss zur gesuchten Kategorie passen sowie mit einem der für mich gültigen Buchstaben beginnen. Diese Doppelaufgabe bevorteilt vor allem die Personen, die eine schnelle visuelle Auffassungsgabe haben.

Letter Hunt

Letter Hunt | Spiel für alle | Piatnik | Kim Vandenbroucke | 2 bis 8 Personen | ab 8 Jahren | 20 Minuten | Spielanleitung | Meine Bewertung: ★★ (ordentlich)

Oh My Word

Was ist zu tun? Buchstabenplättchen aus dem Beutel ziehen und eine Antwort mit diesem Anfangsbuchstaben finden, die noch zu einer offenen Kategorie passt – und dann schnell den Beutel weitergeben. Läuft der Timer ab, wenn ich den Beutel in der Hand habe, muss ich ein Pechplättchen nehmen – was Minuspunkte bedeutet. Eine nervige Timer-Melodie, Zufälligkeiten bei den Pechplättchen sowie eine unübersichtliche Kategoriendarstellung sind die Gründe dafür, warum mir das Spiel nicht so gut gefällt.

Oh My Word

Oh My Word | Spiel für alle | Kosmos | Andrew Lawson und Jack Lawson | 2 bis 6 Personen | ab 10 Jahren | 15 Minuten | Meine Bewertung: ★ (mäßig)

Tapple

Ein Spiel mit einem bekannten Prinzip: Bin ich dran, muss ich zu einer zufällig bestimmten Kategorie ein Wort nennen. Doch mit jeder Antwort reihum schwinden die Möglichkeiten, denn jeder Begriff muss mit einem anderen Buchstaben beginnen. Ist mir rechtzeitig etwas eingefallen, drücke ich den entsprechenden Buchstaben, bleibe damit in der Runde aktiv und starte dann auf dem Tapple-Rad den zehnsekündigen Timer für die folgende Person. Wer in einem Durchgang als Letzter übrig bleibt, erhält in diesem hektischen Spiel für Schnelldenker die Kategoriekarte als Punkt.

Tapple

Tapple | Spiel für alle | Huch!, Ooba Games | 2 bis 8 Personen | ab 8 Jahren | 20 Minuten | Spielanleitung | Meine Bewertung: ★★ (ordentlich)

Picky – Spielkritik

Von: Paddy
03. August 2026 um 16:07
Picky

In der Ferne hören wir schon das Geräusch der Strassenkehrmaschine, da sammeln die Eichhörnchen noch flink die letzten Gegenstände von der Strasse. Picky ist ein kurzweiliges Merk- und Sammelspiel, bei dem man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen darf.

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Spiel des Jahres 2026: Dito! gewinnt den wichtigsten deutschen Brettspielpreis

12. Juli 2026 um 22:42
Spiel des Jahres 2026: Dito! gewinnt den wichtigsten deutschen Brettspielpreis

Dito! ist Spiel des Jahres 2026. Die Jury verkündete ihre Entscheidung am 12. Juli 2026 und zeichnete damit ein Assoziations-Partyspiel von Autor Martin Ang aus, das beim Verlag Game Factory erscheint. Die Begründung der Jury bringt den Reiz des Spiels auf den Punkt: Gespielt wird zwar gegeneinander, gewinnen kann aber nur, wer sich gut auf die Gedankenwelt der anderen einlässt.

Was Dito! ausmacht

Dito! ist ein Partyspiel für 3 bis 7 Personen ab 10 Jahren, eine Partie dauert rund 30 Minuten. Faktenwissen braucht es dafür nicht, gefragt ist Einfühlungsvermögen: Sie versuchen zu erraten, welche Begriffe den Mitspielenden zu einer Kategorie einfallen.

Dito! auf einen Blick

  • Spieleranzahl: 3 bis 7 Personen
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Dauer: rund 30 Minuten
  • Autor: Martin Ang
  • Verlag: Game Factory
  • Genre: Assoziations-Partyspiel

So läuft eine Runde ab. Aus zwei Optionen wählt die Gruppe eine Kategorie. Anschließend notiert jede Person Begriffe in einem Drei-mal-drei-Raster, also in einem Feld aus 3 x 3 Kästchen. Alle schreiben gleichzeitig, niemand scheidet aus. Ziel ist es, möglichst dieselben Begriffe zu treffen wie die anderen. Wer Reihen und Spalten des Rasters füllt, sammelt Punkte. Belohnt wird also nicht, wer die originellste Antwort findet, sondern wer die Perspektive der Runde am besten trifft.

Bemerkenswert ist auch die Herkunft des Autors: Martin Ang stammt aus Indonesien. Bei der Verleihung wurde eigens hervorgehoben, dass mit ihm erstmals ein Preisträger aus dem globalen Süden ausgezeichnet wird.

Die Begründung der Jury

Die Jury hebt hervor, dass Dito! ein Wettbewerbsspiel ist, das ohne echte Konfrontation auskommt. Zwar spiele man gegeneinander, doch der Erfolg hänge daran, wie gut man sich in die Assoziationswelten der Mitspielenden hineinversetze. Taktisches Geschick und das Verständnis für andere Sichtweisen zählten mehr als reines Wissen. Genau diese Mischung mache Dito! am Tisch zugänglich und zugleich reizvoll.

Die weiteren Nominierten zum Spiel des Jahres 2026

Neben Dito! standen zwei weitere Titel auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2026:

  • Cozy Sticker Ville (Autor: Corey Konieczka, Verlag: Unexpected Games)
  • Morty Sorty Magic Shop (Autor: Markus Slawitscheck, Verlag: Schmidt Spiele)

Die Empfehlungsliste

Die Jury sprach außerdem sechs Empfehlungen aus:

  • Hot Streak (Jon Perry, Strohmann Games)
  • Meister Makatsu (Reiner Knizia, Amigo)
  • Take Time (Alexi Piovesan und Julien Prothière, Asmodee)
  • Toriki (Wojciech Grajkowski, Mirakulus)
  • Toy Battle (Paolo Mori und Alessandro Zucchini, REPOS)
  • Wilmot's Warehouse (Ricky Haggett, Richard Hogg und David King, Asmodee)

Einordnung: die anderen Preise des Abends

Beim selben Festakt vergab die Jury auch die beiden Schwesterpreise. Kennerspiel des Jahres 2026 wurde Rebirth von Reiner Knizia (Frosted Games). Kinderspiel des Jahres 2026 wurde Die Insel der Mookies von Florian Sirieix (Kosmos, Originalausgabe bei Scorpion Masqué).

Dito! tritt die Nachfolge von Bomb Busters an, dem Spiel des Jahres 2025.

Chroma – Spielkritik

Von: Paddy
30. Juni 2026 um 07:28
Chroma

Es geht ziemlich bunt zu und her bei Chroma. Auf den einzelnen Karten findet man jeweils eine Farbe, allenfalls noch eine Aktion. Doch um seine Karten zu reduzieren, muss man sie an mehreren Seiten passend anlegen. Da hilft der Farbkreis

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Verflixt verzaubert – Spielkritik

Von: Paddy
29. Juni 2026 um 07:27
Verflixt verzaubert

In diesem Kinderspiel fühlt man sich ähnlich wie dazumal bei Scotland Yard. Doch hier spielen die Zauberschüler gegen einen Dieb, den man erst einmal entlarven muss. Verflixt verzaubert ist ein vielseitiges Deduktionsspiel mit Charme. Bis zu drei Zauberschüler treten gegen

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Game Factory auf der Berlin Brettspiel Con 2026: QORK, CHECK! und Metro Bingo im Gepäck

22. Juni 2026 um 20:24
Game Factory auf der Berlin Brettspiel Con 2026: QORK, CHECK! und Metro Bingo im Gepäck

Die Berlin Brettspiel Con feiert 2026 ihr zehnjähriges Bestehen, und Game Factory bringt drei sommerliche Neuheiten mit. Vom 10. bis 12. Juli triffst du den Schweizer Verlag im Estrel Convention Center an, am Stand 3-01 in Halle 2. Die öffentlichen Messetage sind Samstag, der 11. Juli, und Sonntag, der 12. Juli.

Im Mittelpunkt am Stand stehen drei Titel: das Reaktionsspiel QORK, das Kartenspiel CHECK! und das Bingo-Spiel Metro Bingo. Dazu kommt ein fester Programmpunkt für die Geschicklichkeitsfraktion: die deutsche KLASK-Meisterschaft.

QORK: schnell ziehen, bevor der Becher zuschnappt

QORK ist ein Party- und Reaktionsspiel von Birger Norup für 3 bis 8 Personen ab 8 Jahren, eine Partie dauert rund 15 Minuten. Jede und jeder hält eine Schnur mit einem Korken, der unter einem Becher liegt. Gewürfelt wird mit zwei Würfeln. Zeigt der Wurf einen Pasch oder die Summe 7, musst du deinen Korken blitzschnell herausziehen, bevor der Becher zuschnappt. Es geht also um Timing und Reaktion, nicht um lange Grübelzüge. Die Wurzeln des Spiels liegen in Skandinavien: Game Factory führt sie auf eine dänische Erfindung von 2016 zurück. Eine Sache zum Einordnen: QORK ist ab 8 Jahren freigegeben, ein Spiel für die ganz Kleinen ist es also nicht.

Game Factory auf der Berlin Brettspiel Con 2026: QORK, CHECK! und Metro Bingo im Gepäck
QORK, der Party-Knaller von Birger Norup. (Bild: BoardGameGeek)

CHECK!: Rommé mit Zusatzaufgaben

CHECK! gibt dem klassischen Rommé-Prinzip einen Dreh. Du sammelst Karten und legst sie ab, erfüllst dabei Zusatzaufgaben und kassierst am Ende Bonuspunkte für Mehrheiten bei bestimmten Karten. In Frankreich ist der Titel zuvor als „Romi Rami“ erschienen. Vertraute Rommé-Mechanik trifft hier also auf eine zusätzliche Wertungsebene.

Game Factory auf der Berlin Brettspiel Con 2026: QORK, CHECK! und Metro Bingo im Gepäck
CHECK! erschien in Frankreich zuvor als „Romi Rami“ (im Bild). (Bild: BoardGameGeek)

Metro Bingo: bis zu 50 Mitspielende gleichzeitig

Metro Bingo ist ein Bingo-Spiel im Flip-and-Write-Stil, das laut Game Factory bis zu 50 Personen gleichzeitig an einen Tisch (oder eher: an viele Tische) bringt. Tickets mit Zahlen werden gezogen, alle tragen sie auf ihren Wertungsblöcken ein. Ziel ist es, möglichst lange Reihen aus nicht fallenden Zahlen zu bilden: je länger die Reihe, desto mehr Punkte. Verschiedene Metro-Netze sorgen für jeweils eigene Bedingungen auf den Wertungsblöcken. Entworfen hat das Spiel Yoshihisa Itsubaki, eine Partie dauert rund zehn Minuten, gespielt wird ab 7 Jahren.

Game Factory auf der Berlin Brettspiel Con 2026: QORK, CHECK! und Metro Bingo im Gepäck
Metro Bingo bringt bis zu 50 Personen gleichzeitig an die Wertungsblöcke. (Bild: BoardGameGeek)

KLASK: deutsche Meisterschaft am Sonntag

Für Fans des Magnet-Geschicklichkeitsspiels KLASK gibt es einen Pflichttermin. Am Sonntag, dem 12. Juli, startet ab 12:00 Uhr in Halle 1 die deutsche KLASK-Meisterschaft. Wer noch einen Startplatz ergattern will, hat am Samstag, dem 11. Juli, ab 12:00 Uhr beim letzten Qualifikationsturnier die Chance dazu.

Game Factory auf der Berlin Brettspiel Con 2026: QORK, CHECK! und Metro Bingo im Gepäck
KLASK, das Magnet-Geschicklichkeitsspiel mit eigener deutscher Meisterschaft. (Bild: BoardGameGeek)

Autor am Stand

Wenn du QORK direkt ausprobieren willst, hast du Glück: Autor Birger Norup ist an beiden Messetagen am Game-Factory-Stand und tritt zu Partien an. Forderst du ihn heraus, weißt du danach aus erster Hand, wie schnell deine Reaktion wirklich ist.

DITO: Nominiert zum Spiel des Jahres und ausverkauft?

Von: ravn
20. Juni 2026 um 15:34

Wenn gehypte Spieletitel plötzlich nicht mehr verfügbar sind, kann eine Begierde wachsen, die vorab nicht vorhanden war. War es doch kein Hype, sondern ein wirklich herausragendes Spiel? Ein Spiel, das sogar bis zur höchsten Auszeichnung aus seinem Genre und dem aktuellen Jahrgang hinausragt und diese überragt? Hier geht es konkret um das kommunikative Partyspiel für jede Gruppe, das schnell verstanden und sofort begeistern soll, wenn es kreativ oder offensichtlich wird.

Die Gier nach etwas Neuem kann umso größer werden, wenn es plötzlich nicht mehr kaufbar ist. Dann macht sich die quälende Luxusfrage breit, was ich da verpasst habe und ob es nicht noch eine Chance gibt, es hier jetzt und sofort doch noch zu bekommen. Eventuell sogar mit Extraaufwand und Extrakosten, die vorab gescheut worden sind. Ist das rational erklärbar? Besonders im Hobbybereich der Brettspiele, in dem jedes Jahr mehr als 1000 Neuheiten auf den Markt strömen, auf ihre Käufer warten und allzu schnell wieder vergessen oder verramscht werden.

Aktuell geht es mir so bei dem kommunikativen Partyspiel DITO. Im Frühjahr 2026 als „Dito!“ bei Game Factory veröffentlicht und für 3 bis 7 Spieler geeignet. Der Spieltitel scheint dabei nicht wirklich klar zu sein, denn selbst der Verlag der deutschsprachigen Version schreibt von „Dito“, während auf der Spieleschachtel und in der Anleitung „DITO!“ steht. Ich selbst habe mich hier auf „DITO“ geeinigt. Soweit die Nebensächlichkeiten. Bevor es zum Spiel des Jahres 2026 nominiert wurde, war es für mich eines von vielen dieser assoziativen Wortspiele. Ein Genre, das ich zwar mag, von dem ich allerdings auch schon ausreichend viele Varianten in meinen Spieleschränken stehen habe: Just One, Codenames, Trapwords, Perfect Words, Was ne Frage und mehr. Auf der grafischen Ebene kommen dann noch solche Spiele wie Ensemble und Dixit dazu, die für sich schon ein eigenes Genre bilden.

DITO wirkt auf den ersten Blick arg gewöhnlich. Und genau deshalb habe ich das Spiel bisher unbeachtet ausgelassen. Erst durch die Nominierung habe ich es in seinen Mechanismen und Besonderheiten mal genauer angeschaut. Bei den vielen Neuerscheinungen muss ich halt für mich sehr strikt filtern, ob mich irgendwas interessieren könnte. Da fallen eben eine ganze Menge Spiele durch mein Aufmerksamkeitsraster. Bis die dann plötzlich nicht mehr verfügbar sind und deshalb umso mehr Begehrlichkeiten wecken.

DITO vom Autor Martin Ang bietet uns 200 Karten mit insgesamt 400 verschiedenen Kategorien. Die sollen von skurril bis interessant reichen, aber teilweise auch eher gewöhnlich sind: Beispiele aus der Spielanleitung gefällig? „Dinge, die in Paaren auftreten“, „Typisch Deutschland“ und „Filme, die einen zum Weinen bringen“ Bis auf wenige Ausnahmen wie „Flaggen mit mindestens einem Stern“ geht es auch um Wissen. Ansonsten gibt es keine falschen Antworten, und wenn etliche meinen, dass die Republik Kongo so einen Stern in ihrer Flagge hat, dann geht auch diese gemeinsame Verwechslung mit der Demokratische Republik Kongo mit in die Wertung ein.

Denn Punkte gibt es für Antworten, die mit den Mitspielern übereinstimmen. Sonderpunkte, wenn wir die Schnittmenge mit nur einem Mitspieler treffen. Da wir direkt drei Kategorien spielen und jeweils drei Antworten geben und diese in unser abwischbares 3×3 Raster eintragen, bevor es dann zur gemeinsamen Auswertung geht, gibt es weitere Bonuspunkte für jedes vollständige Tic-Tac-Toe von übereinstimmenden Antworten. Ob es dabei zu Problemen mit Insider-Antworten kommen kann, die nur einer aus der Spielrunde überhaupt kennen kann, das kann ich nicht beurteilen.

Denn DITO kenne ich bisher nur aus der Ferne und aus anderen Online-Rezensionen. Diese anderen Meinungen schwanken von belanglos bis begeisternd. Bei Rezensionen für Millionen von Udo Bartsch, den nebenbei auf der Jury Spiel des Jahres angehört, landete DITO gleich in drei hintereinander liegenden Monaten in der Kategorie „Gern gespielt im letzten Monat“ und in der Spielbox 3/2026 vergibt er die Note 8 von 10 mit den Worten „Ich feiere DITO!“. Mehr als ein Zaunpfahlwink?

Im September bis Oktober soll der Nachdruck von DITO in den Handel kommen, so sagen es uns die Ankündigungen diverser Onlinehändler. So müssen wir wohl den Sommer ohne das Wortspiel auskommen, in dem wir unsere Gedanken mit denen der Mitspieler synchronisieren sollten. Es kommt also nicht auf ein „ich habe aber recht“ an, sondern auf einen gemeinsamen Konsens in der Spielrunde. Wer in Fremdsprachen unterwegs ist, kann auch zur englisch- oder spanischsprachigen Version greifen, weil die ist weiterhin verfügbar, wenn auch als Import. Ich selbst werde wohl bis zum Herbst warten müssen, um das bis dahin eventuell prämierte Spiel dann in meiner bevorzugten Sprache kaufen und spielen zu können.

Anmerkung der Redaktion: Nachdem ich diesen Artikel hier geschrieben habe, erreichte mich die Information, dass DITO in einem Buchhändler vor Ort als Pyramide aufgestapelt entdeckt wurde. Im online gelisteten Bestand allerdings nicht. Deshalb kann ich Euch nur empfehlen, vor Ort die Augen aufzuhalten, ob DITO nicht doch in Eurem Umfeld verfügbar ist. Deshalb das Fragezeichen im Titel nachträglich ergänzt.

Gold – Spielkritik

Von: Paddy
19. Juni 2026 um 17:11
Gold

Die Dosenspiele von Game Factory sind beliebt, gerade auch in der Ferienzeit. Sie passen mit wenig Platz überall hinein. Gold mischt spielerisch das Sammeln von Karten mit einem kleinen Memo-Effekt. Und mit Autor Reiner Knizia hat das Spiel einen bekannten

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kritisch gespielt: Dito!

Von: Tobias
16. Juni 2026 um 21:58
Dito - Box

Dito - BoxDito! von Martin Ang – erschienen bei Game Factory Ganz entgegen meiner Gewohnheit beginne ich mit einem Zitat. Der französische Moralist und Essayist meinte einst: "Nichts wirkt so eintönig wie ständige Zustimmung." Der gute Mann hat niemals DITO! gespielt und dabei die unheimliche Freude der Übereinstimmung gefühlt. Thema: Auch wenn das Cover Ufo, Taco, Spiegelei und die […]

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SWAMS Kids #12: Viele Schlüssel und ein Farmer

Von: Gnislew
31. Mai 2026 um 18:30
SWAMS Kids #12: Viele Schlüssel und ein Farmer Blogspiele Gnislew

Nachdem der Spieledreierpack in Folge 11 so gut geklappt hat, gibt es in Folge 12 wieder einen Dreierpack. Den Start macht das Roll & Write Ei Ei, Stempelei. Es folgt das Kinderspiel des Jahres 2024 Die magischen Schlüssel. Den Abschluss des Trios bildet Das Schloss der 7 Schlösser. Da ist mit Sicherheit für jeden was dabei!

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Dito!

19. Mai 2026 um 15:50

„Sack“, liest Annette vor. „Gilt ‚Intimbereich‘ auch?“, fragt Marco. Alle in der Runde prusten los. Wir spielen Dito! und wünschen uns, dass mindestens eine andere Person einen identischen oder zumindest synonymen Begriff notiert hat. Vorab hatte jede Person jeweils drei Antworten zu drei Kategorien geheim in ihr 3×3-Raster geschrieben. In geschilderten Fall gehörten zu den Oberbegriffen unter anderem ein „Alltagsgegenstand, der Mordwaffe sein könnte“ und „Schlechteste Stellen am Körper für ein Tattoo“. Bei den oben zitierten Wörtern hatten die Mitspieler unterschiedliche Kategorien im Sinn. Der Zufall wollte es, dass beim Vorlesen ganz neue Assoziationen ausgelöst wurden.

Dito

Solche Momente sind es unter anderem, die Dito! zu einem wunderbaren Wortspiel machen. Seinen Reiz zieht es grundsätzlich aus dem Umstand, dass ich nur gewinnen kann, wenn ich möglichst oft auf einer Wellenlänge mit anderen funke. Ich brauche Übereinstimmungen, um zu punkten. Im Gegensatz zu Stadt, Land, Fluss etwa, bei dem ich ja besonders für einmalige Antworten belohnt werde. Was Dito! zudem besonders macht: Es werden nicht zwingend alle aufgeschriebenen Begriffe verglichen. Das sorgt aus verschiedenen Gründen für Spannung.

Warum BFF-Sterne bei Dito! toll sind

Haben alle jeweils ihre neun Felder ausgefüllt, beginnt eine Person damit, einen einzelnen Begriff vorzulesen. Gibt es keine Übereinstimmung, muss das Feld durchgekreuzt werden. Ruft mindestens ein Mitspieler „Dito!“, dann kreisen alle diesen Begriff ein. Das bringt einen Punkt. Besonders cool ist es jedoch, wenn nur genau eine andere Person einen Treffer meldet. Dann nämlich dürfen beide in diesem Feld zusätzlichen den BFF-Stern ausmalen. Den Best-Friends-Forever-Stern! Macht zwei Extra-Punkte. Davon möchte ich natürlich so viele wie möglich haben. Also scheint klar zu sein, dass ich nicht nach den erstbesten Antworten suche. Oder?

Dito

Nun ja, vielleicht sollte ich meine Überlegungen ausweiten. Denn sobald eine erste Person all ihre neun Begriffe durchgestrichen oder eingekreist hat, endet die Runde, Bis dahin durfte reihum immer wieder der nächste Spieler einen neuen Eintrag nennen. Wer dabei viel einkreist, ist früher fertig. Und viele Treffer erziele ich eher nicht, wenn ich nur auf BFF-Antworten setze.

Zudem hat der indonesische Autor Martin Ang seinem Dito! noch eine Bingo-Komponente hinzugefügt. Ich ernte bis zu drei Bonuspunkte, wenn ich alle Felder einer Zeile oder Spalte eingekreist habe. Besonders lukrativ sind die oberste Reihe sowie die rechte Senkrechte. Deshalb schreibe ich den Begriff, den ganz sicher noch jemand anderes hat, in das Feld oben rechts. Typische Hundenamen? „Rex“ kommt in genau in diese Ecke. Noch „Hasso“ und „Bello“ dazu – fertig. Mindestens drei sichere Punkte, oder? Die Hoffnung lebt, doch dann werden „Pfiffi“, „Balou“ und „Nala“ vorgelesen. Waaaas? Tja, so kann’s laufen.

Welche Emotionen Dito! am Spieltisch hervorruft

Dito! schafft es, Emotionen zu wecken. Laut artikulierte Ungläubigkeit, wenn niemand mit meiner Antwort übereinstimmt. Doch schon im nächsten Moment stimmen alle in den „Dito!“-Chor ein, ehe ich mir kurz darauf mit der flachen Hand vor den Stirn schlage und damit hadere, dass mir einer der offensichtlichen Begriffe nicht eingefallen ist. Schön ist zudem, dass die Kategorien kein spezielles Wissen erfordern. Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern schlicht um Übereinstimmungen. Da spielt es keine Rolle, wenn jemand die Schweiz als Land notiert hat, das ähnlich viele Einwohner wie Deutschland haben soll. Hauptsache ein anderer hat auch so gedacht. Ich kann quasi nichts falsch machen, weshalb Dito! ein großartiges Spiel für alle ist, die kurzweilige Unterhaltung mögen.

Dito
Ein Glücksmoment: In dieser Runde durfte ich alle neun Begriffe einkreisen.

Problematisch ist lediglich mitunter die Auslegung, welche Antworten als gleich eingestuft werden dürfen. Laut Regel bedeuten Synonyme wie Geige und Violine eine Übereinstimmung, Instrument als Oberbegriff würde jedoch in diesem Zusammenhang nicht gelten. „Wäsche waschen“ und „abwaschen“ bewerte als ich unterschiedlich. Aber wie wäre es mit „waschen“ und „abwaschen“? Um das zu klären, werden Wörter manchmal zu früh genannt. Die Spielanleitung macht es sich in diesem Punkt einfach: „Regelt Meinungsverschiedenheiten als Gruppe! Ganz egal wie alt ihr seid – ihr seid alt genug.“ Stimmt, sind wir. Und wir lassen uns von dieser Unschärfe den Spaß auch nicht verderben. Oder was meinst du? „Dito!“

Übrigens: Das eingangs genannte Beispiel mit „Sack“ und „Intimbereich“ hat freilich nicht als Übereinstimmung gezählt.

Dito! | Game Factory | Martin Ang | 3 bis 7 Personen | ab 10 Jahren | 30 Minuten | Spielanleitung | Meine Bewertung: ★★★★☆ (stark)

My Park

In My Park geht es ums geschickte Planen: In diesem kompakten Drafting-Spiel baut ihr aus neun Karten euren eigenen Park auf und versucht dabei, möglichst viele Punkte zu sammeln.

My Park

My Park – darum geht es:

In My Park baut ihr euren eigenen Vergnügungspark – mit Achterbahnen, Restaurants und Karussells. Das klingt zunächst nach einem klassischen Aufbau-Spiel, tatsächlich steckt aber ein Drafting-Spiel dahinter, bei dem ihr Runde für Runde entscheiden müsst, welche Attraktion in euren Park kommt – und welche ihr lieber an die Konkurrenz weiterreicht. 

Das Ziel ist einfach: Nach neun Runden soll euer Park möglichst viele Punkte einbringen. Der Weg dorthin ist allerdings gar nicht so trivial.

Karten draften und Park bauen

My Park gehört zu den Drafting-Spielen. Alle Spieler starten mit zehn Handkarten und wählen in jeder Runde gleichzeitig eine davon aus. Die restlichen Karten werden anschließend an den linken Nachbarn weitergereicht. So wandert der Kartenstapel Runde für Runde über den Tisch, bis jeder Spieler insgesamt neun Karten in seinem Park verbaut hat. 

Die gewählte Karte muss bezahlt und anschließend im eigenen Park ausgelegt werden. Das klingt simpel, doch gleich mehrere Regeln bestimmen, wo eine Karte überhaupt platziert werden darf.

Strenge Bauvorschriften

Zunächst einmal muss euer Park am Ende eine ganz bestimmte Form haben. Diese wird durch eine Projektplankarte vorgegeben und gilt für alle Spielenden gleichermaßen.

Hinzu kommt eine zentrale Regel: Die Zahlenwerte der Karten müssen im Park von oben links nach unten rechts aufsteigend angeordnet sein. Gleichzeitig darf jede Zahl nur einmal im Park vorkommen. 

Dadurch entsteht ein kleines Puzzle. Oft passt eine Karte zwar gut zu den Wertungen, lässt sich aber nur schwer sinnvoll im eigenen Park unterbringen.

Zusätzlich gilt: Neue Karten müssen immer an eine bereits liegende Karte angrenzen. Wer hier zu früh eine ungünstige Position wählt, kann sich später selbst blockieren.

Geld ist knapp

Zu Beginn erhält jeder Spieler 15 Münzen – und damit muss man über die gesamte Partie auskommen. Neue Einnahmequellen gibt es nicht. 

Das bedeutet: Jede Entscheidung hat Konsequenzen. Teure Karten können starke Effekte oder wertvolle Symbole bringen, gleichzeitig schmilzt das Budget aber schnell dahin. Wer zu großzügig bezahlt, muss später eventuell Karten verdeckt in den Park legen – und die bringen am Ende deutlich weniger Punkte.

  • MY PARK ist ein kleines Legespiel mit großen Attraktionen! Erbaue deinen eigenen Freizeitpark und punkte mit Weitsicht und guter Planung!
  • Ob aufregende Achterbahnen, coole Spielhallen oder verlockende Imbissbuden − versuche durch geschicktes Draften die perfekten Attraktionen für deinen Park zu kaufen. Aber das Geld ist begrenzt!
  • Wer sich beim Platzieren nicht an den Projektplan und die Reihenfolge hält, muss mit Einbußen rechnen. Schließlich will sich niemand in einem Park vergnügen, der nur zur Hälfte fertig gebaut ist!
  • Anzahl der Spieler: 2-5. Spieldauer: ca. 15 Minuten. Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren.
  • Aus dem Hause GAME FACTORY - SPIELE FÜR FAMILY & FRIENDS.

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Wertungen sorgen für Abwechslung

Für Punkte sorgen zwei Ebenen: Standard-Wertungen gibt es in jeder Partie. Sie belohnen etwa Tickets, verschiedene Symbole oder übrig gebliebenes Geld.

Dazu kommt eine variable Wertungskarte, die jedes Spiel verändert. Mal geht es darum, möglichst lange Zahlenreihen zu bilden, mal um Gruppen gleichfarbiger Karten oder bestimmte Farbkombinationen.

Wer möchte, kann zusätzlich noch Bonuskarten ins Spiel bringen, die weitere Ziele oder kleine Überraschungseffekte hinzufügen. Dadurch fühlt sich jede Partie etwas anders an.

Shop-Aktionen

Einige Parkkarten zeigen ein Shop-Symbol. Wird eine solche Karte platziert, löst sie eine besondere Aktion aus. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass ihr Karten tauscht, eine zusätzliche Karte ausspielt oder sogar Karten mit Mitspielern austauscht. Solche Effekte können den eigenen Park noch einmal ordentlich durcheinanderwirbeln – oder plötzlich neue Chancen eröffnen.

My park: Fazit und Wertung

My Park ist eines dieser Spiele, die zunächst unscheinbar wirken, aber schnell zeigen, wie viel Taktik in ihnen steckt. Das Drafting sorgt für einen flotten Spielfluss, während die strengen Platzierungsregeln und das knappe Budget immer wieder für knifflige Entscheidungen sorgen. Wer gern kleine Optimierungspuzzles löst und dabei auch im Blick behält, welche Karten bei den Mitspielern landen könnten, bekommt hier ein überraschend anspruchsvolles Kartenspiel. Dank kurzer Spielzeit und kompakter Schachtel eignet sich My Park zudem hervorragend als Spiel für zwischendurch oder für unterwegs.

My Park funktioniert übrigens auch hervorragend zu zweit. Gerade in dieser Besetzung wird das Drafting besonders taktisch, weil die wenigen Karten immer wieder zwischen beiden Spielern hin- und herwandern. So entsteht ein spannendes Abwägen: Greife ich jetzt zu oder hoffe ich darauf, dass die Karte noch einmal zurückkommt? Ein genauer Blick auf das Tableau des Gegenübers verrät dabei oft, auf welche Karten diese Person noch spekuliert – oder welche sie aufgrund der Platzierungsregeln gar nicht mehr sinnvoll anlegen kann. Dadurch entstehen immer wieder kleine taktische Vorteile, aber auch reizvolle Dilemmata, bei denen man Runde für Runde um die beste Kartenwahl ringt.

My Park ist ein frisches, kompaktes Drafting-Kartenspiel mit klaren Regeln und kurze, spannende Partien. Gerne auch für unterwegs!


My Park – auf einen Blick

Title

My Park überrascht als cleveres Drafting-Puzzle im Taschenformat, das mit einfachen Regeln startet, aber schnell zeigt, wie viel Planung und Timing in nur neun Karten stecken können.

Autor: Eugeni Castaño | 2025 | Game Factory | 2 bis 5 Personen | ab 8 Jahren | bis 15 Minuten

Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).


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Spielwarenmesse Nürnberg 2026

Von: Tobias
06. Februar 2026 um 22:50
Spielwarenmesse_logo_2023

Spielwarenmesse_logo_2023Ich habe lange überlegt, ob ich meinen Bericht von der Spielwarenmesse 2026 in Nürnberg wie in alten Zeiten zweiteilen soll oder nicht. Die Lesezeit des einteiligen Berichts aus dem letzten Jahr soll knapp 20 Minuten betragen, was zugegebenermaßen etwas viel ist. Allerdings gehe ich ein wenig davon aus, dass diese Form des Berichts hauptsächlich dazu […]

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Alpaka

30. Januar 2026 um 16:00

Game Factory, 2025
Autor: Christian Giove
2–4 Spieler:innen, ab 8 Jahre, 30 Minuten

Mit „Alpaka“ entführt ihr euch in eine fröhlich-bunte Welt voller flauschiger Tierchen, in der ihr als ambitionierte:r Alpaka-Hirt:in eure ganz persönliche Herde zusammenstellt. Das Thema ist auf den ersten Blick charmant und lädt besonders durch die liebevollen, zum Teil augenzwinkernden Illustrationen dazu ein, sich mit den Karten auseinanderzusetzen. Jeder von euch beginnt mit einer kleinen, identischen Startauswahl an Alpaka-Karten und im Laufe des Spiels entwickelt sich daraus eine immer größer werdende und vielfältigere Herde. Die Karten zeigen nicht nur unterschiedliche Tiere, sondern auch kleine Persönlichkeitseigenschaften oder berufliche Rollen, die für den Spielverlauf relevant sind. Ziel ist es, am Ende die wertvollste Alpaka-Weide zu besitzen, indem ihr geschickt neue Tiere einkauft, Fähigkeiten ausnutzt und euren Hof ausbaut. Das Thema ist wirklich niedlich umgesetzt, ohne dabei in Kitsch abzurutschen, und schafft einen angenehmen Rahmen für ein strategisch leicht zugängliches Kartenspiel.

„Alpaka“ ist ein sogenanntes Deckbau-Spiel, bei dem ihr eure persönliche Kartenhand im Laufe des Spiels verbessert. Zu Beginn besitzt ihr nur einfache Karten, mit denen ihr Münzen erwirtschaften oder Gehege bauen könnt. In jeder Runde zieht ihr eine Hand von Karten und habt dann die Wahl, die Fähigkeiten eurer Alpakas zu nutzen, um Aktionen auszuführen, neue Alpakas vom zentralen Markt zu erwerben oder zusätzliche Gehege zu errichten. Die Reihenfolge dieser Aktionen ist frei wählbar und erlaubt euch damit, unterschiedliche Strategien auszuprobieren. Kaufen funktioniert über ein Einkommen, das ihr aus eurer Hand generiert, und neue Alpakas kommen auf euren Ablagestapel, um später wieder gezogen zu werden. Gehege sind wichtig, denn nur hinter einem solchen Zaun können eure Alpakas am Ende Punkte bringen. Jedes Gehege nimmt in der Regel zwei Tiere auf, und das Spiel endet, sobald jemand vier Gehege errichtet und vollständig befüllt hat. Dann wird verglichen, wer die wertvollste Sammlung hat. Die Mechanik ist insgesamt einfach, aber durch die Vielfalt der Alpaka-Fähigkeiten dynamisch und manchmal auch überraschend chaotisch.

Das Spielerlebnis von „Alpaka“ pendelt zwischen familienfreundlichem Einstieg und taktischen Entscheidungen. Die Regeln sind grundsätzlich überschaubar, doch der viele Text auf den Karten und die Vielzahl spezieller Effekte machen den Einstieg für jüngere Mitspieler:innen durchaus anspruchsvoll. Das wirkt sich sowohl positiv als auch negativ aus: Einerseits sorgt jede Karte für kleine Aha-Momente und kuriose Situationen am Tisch, andererseits können sich Spielzüge schnell repetitiv anfühlen, vor allem wenn ihr mehrere Runden hintereinander spielt. Die Interaktion zwischen euch entsteht vor allem über den gemeinsamen Markt und die taktische Nutzung von Fähigkeiten, direkte Konfrontationen findet ihr nur indirekt. Die Materialqualität ist solide. Die Karten sind hübsch illustriert, wirken aber eher wie typische Familienspiel-Karten ohne Luxusgefühl. Die niedliche Gestaltung kann jüngere Kinder ansprechen, doch die Komplexität des Textes schränkt dadurch eher ab. Insgesamt eignet sich dieses Spiel besonders gut für Familienrunden oder gemischte Gruppen, die leichte Deckbau-Kost mit einem Augenzwinkern schätzen. Für Vielspieler:innen, die tiefgründige Systeme suchen, bietet es weniger Langzeitmotivation, aber gerade durch die unterschiedlichen Kartensets bleibt jede Partie ein wenig frisch und überraschend.

Eine Stadt für Amytis

30. Januar 2026 um 11:44

Bei „Eine Stadt für Amytis“ errichten zwei Spieler im Auftrag des Königs von Babylon eine Stadt für seine Gemahlin Amytis, indem sie Gebäude platzieren, Architekten einsetzen und über mehrere Wertungen Punkte sammeln.

Eine Stadt für Amytis

Der König von Babylon sucht die besten Architekten seines Reiches, um für seine Gemahlin Amytis eine Stadt errichten zu lassen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. In Eine Stadt für Amytis von Game Factory treten genau zwei Spieler gegeneinander an und bauen jeweils eine eigene Stadt. Ziel ist es, über mehrere Wertungen hinweg mehr Punkte zu sammeln als der Kontrahent. Grundlage dafür sind ein gemeinsamer Bauplatz, der Einsatz der Architekten und das strukturierte Anlegen der Gebäude auf dem eigenen Tableau.

Eine Stadt für Amytis: So wird es gespielt

Der Spielaufbau macht die zentralen Strukturen sofort sichtbar. In der Tischmitte liegt eine 3×3-Auslage aus Gebäudestapeln, von denen jeder Stapel offen zugänglich ist. Jeder Spieler besitzt zudem ein eigenes Tableau, das ebenfalls als 3×3-Raster angelegt ist. Im Laufe der Partie werden dort genau neun Gebäude platziert, was den Rahmen für alle planerischen Entscheidungen vorgibt. Es ist von Beginn an klar, dass kein Bauwerk zufällig liegt, denn jede Position beeinflusst spätere Wertungen.

Der eigentliche Motor von Eine Stadt für Amytis ist die Platzierung der Architekten auf dem allgemeinen Spielplan. Reihum setzen die Spieler ihre Figuren auf freie Felder der Gebäudestapel oder auf Sonderfelder, die zusätzliche Effekte erlauben. Wird ein Architekt auf einem Gebäudestapel platziert, sichert sich der Spieler Zugriff auf eines der dort liegenden Plättchen. Gleichzeitig entsteht ein zentrales Element der Interaktion: Sobald es einem Spieler gelingt, drei eigene Architekten in einer Linie – waagrecht, senkrecht oder diagonal – zu platzieren, darf er alle seine eingesetzten Architekten zurücknehmen. Dieser Tic-Tac-Toe-artige Effekt sorgt dafür, dass das Platzieren der Figuren nicht nur dem eigenen Aufbau dient, sondern auch die Anordnung der gegnerischen Architekten stets mitbedacht werden muss.

Zusätzliche Ziele über Auftragskarten

Die Rücknahme der Arbeiter ist dabei ein entscheidender Moment. Einerseits erhält man die volle Handlungsfähigkeit zurück, andererseits kann man gezielt abwarten, um den richtigen Zeitpunkt für eine neue Platzierungsphase zu wählen. Wer seine Architekten zu früh zurückholt, öffnet dem Mitspieler Raum, wer zu lange wartet, blockiert sich selbst. So entsteht ein Rhythmus aus Setzen, Beobachten und Neujustieren, der den Spielverlauf strukturiert.

Die Gebäudeplättchen selbst unterscheiden sich nach Typ und Farbe und bringen jeweils eigene Wertungsregeln mit. Märkte beziehen sich auf Farben, Gärten auf Stapelhöhen, Mauern auf Randpositionen des Tableaus, während andere Gebäude den Einsatz der Architekten auf dem allgemeinen Spielplan berücksichtigen. Da alle neun Bauplätze des eigenen 3×3-Rasters belegt werden, stellt sich fortlaufend die Frage, welches Gebäude nicht nur kurzfristig Punkte bringt, sondern auch zu den bereits liegenden Plättchen passt. Fehlentscheidungen lassen sich später kaum korrigieren, da kein Gebäude versetzt oder ersetzt werden darf.

  • EINE STADT FÜR AMYTIS: Schlüpfe in die Rolle eines königlichen Architekten. Nutze taktische Finesse, um deinen Kontrahenten beim Bau einer prächtigen Stadt zu übertrumpfen!
  • Setze deine Figuren vorausschauend, um dir die meisten Punkte zu sichern, indem du Aufträge erfüllst, Gebäude clever anordnest oder Reihen alla Tic-Tac-Toe bildest.
  • Trotz einfachen Regeln und einem leichten Einstieg warten knifflige Entscheidungen und viele Interaktionen auf dich! Nutze deine Strategie oder blockiere deinen Gegner und erlebe spannende Duelle mit taktischer Tiefe!
  • Anzahl der Spieler: 2. Spieldauer: ca. 30 Minuten. Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren.
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Zusätzliche Ziele kommen über Auftragskarten ins Spiel, die von beiden Spielern erfüllt werden können. Sie schaffen eine weitere Ebene, auf der Entscheidungen abgewogen werden müssen: Baue ich weiter an meiner eigenen Struktur oder greife ich gezielt nach einem Gebäude, das meinem Gegenüber einen Auftrag verwehrt? Die Interaktion bleibt dabei indirekt, aber durchgehend präsent.

Eine Stadt für Amytis: Fazit und Wertung

Der Spielablauf in diesem Zwei-Personen-Spiel bleibt über die gesamte Partie flüssig. Die Regeln sind überschaubar, die Auswirkungen einzelner Züge jederzeit nachvollziehbar. Eine Stadt für Amytis verbindet Arbeiterplatzierung und Legespiel auf zwei Spielplänen (dem gemeinsamen und dem eigenen), die trotz ihrer Trennung eng miteinander verzahnt sind.

Die gemeinsam genutzte Auslage sorgt für stetige Spannung, da Pläne sich durch einzelne Züge des Gegners schnell verändern können. Aufträge spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie einen großen Teil der Punkte ausmachen. Da neue Aufträge ausschließlich über Paläste ins Spiel kommen, erhalten diese eine besondere Bedeutung. Wer hier mehrfach erfolgreich zugreift und Gebäudefarben sinnvoll platziert, kann sich einen Vorsprung erarbeiten. Gleichzeitig bleiben auch andere Gebäude konstant punkteträchtig, sodass unterschiedliche Wege zum Ziel offenbleiben.

In rund 30 Minuten bietet Eine Stadt für Amytis ein gut durchdachtes Zwei-Personen-Spiel mit klaren Entscheidungen, begrenztem Raum und spürbarer Interaktion, ohne durch komplexe Regeln oder lange Spielzüge zu nerven.


Eine Stadt für Amytis– auf einen Blick

Title

Gefällt uns gut! Eine Stadt für Amytis ist ein Zwei-Personen-Spiel, das Städtebau, Arbeiterplatzierung und Tic Tac Toe miteinander verzahnt und seine Spannung aus begrenztem Raum und gegenseitiger Beobachtung bezieht.

Autor: Jérémy Ducret & Romaric Galonnier | 2025 | Game Factory | 2 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten

Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).


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Die besten Familienspiele des Jahres 2025

29. Dezember 2025 um 11:24

Auch 2025 war bei uns wieder ein echtes Spielejahr: Über 100 Neuerscheinungen landeten auf dem Tisch der Brettspielelust-Jury, wurden gespielt, diskutiert und immer wieder neu bewertet. Doch am Ende stellt sich jedes Jahr dieselbe Frage: Welche dieser Spiele bleiben hängen? Welche funktionieren nicht nur beim ersten Eindruck, sondern begeistern Familien dauerhaft – und haben das Potenzial, echte Klassiker zu werden?

Genau dieser Frage sind wir auch diesmal nachgegangen. Wie in den Jahren 2022, 2023 oder 2024 haben wir aus einer umfangreichen Longlist unsere Top 10 Familienspiele 2025 gewählt. Uns wichtig waren dabei klare Regeln, ein schneller Einstieg und zugleich genug spielerische Tiefe, um auch erfahrene Spielerinnen und Spieler zu fordern. Spiele also, die Generationen an einen Tisch bringen – vom Gelegenheitsspieler bis zum Vielspieler.

Die folgende Rangliste führt dich Schritt für Schritt von Platz 10 bis zu unserem persönlichen Spiel des Jahres. Ob Partyspiel mit Lachgarantie, taktisches Abenteuer oder cleveres Denkspiel: Diese Auswahl steht für unvergessliche Spielabende und gemeinsame Zeit am Tisch. Viel Freude beim Stöbern, Wiederentdecken – und vielleicht beim Finden eures nächsten Lieblingsspiels.

Platz 10: Cities

Von Phil Walker-Harding, Steve Finn | Kosmos | 2024 | 2 bis 4 Personen | ab 10 Jahren | bis 45 Minuten
Cities

Cities gehört zu den positiven Überraschungen des Jahres und hat sich einen Platz in unseren Liste „Beste Famiilienspiele des Jahres“ mehr als verdient. In dem Städtebauspiel von Phil Walker-Harding und Steve Finn planen die Spielenden ihr eigenes Stadtviertel aus Bauflächen, Parks und Wasserzonen, errichten farbige Hochhäuser und erfüllen dabei öffentliche Stadtziele sowie private Aufträge. Der Kernreiz entsteht aus der cleveren Kombination aus Drafting, räumlichem Puzzle und indirekter Interaktion: Jede Entscheidung wirkt sich nicht nur auf das eigene Viertel, sondern auch auf die Möglichkeiten der Mitspielenden aus.

Trotz der vielen Materialien bleibt der Ablauf angenehm übersichtlich. Die Regeln sind schnell erklärt, bieten aber genug taktische Tiefe, um auch Vielspieler zu fordern. Besonders das Stapeln der Gebäude sorgt für eine schöne Tischpräsenz und langfristige Planung. Cities spielt sich flott, skaliert gut mit vier Personen und verbindet Zugänglichkeit mit strategischen Entscheidungen. Ein elegantes Familienspiel, das Planung, Optimierung und Wettbewerb gelungen vereint.

  • Plane und baue ein einzigartiges Stadtviertel mit Wasser-, Park- und Baulandflächen, um die Anforderungen des Stadtrats zu erfüllen
  • Nutze Auftragskarten, Stadtentwicklungspläne und Gebäudeteile, um die besten Punktkombinationen zu erzielen
  • Stapelbare Gebäudeteile und doppelseitige Stadtentwicklungspläne sorgen für Abwechslung und immer wieder neue Herausforderungen
  • Sammle Materialien, erweitere strategisch dein Stadtviertel und erfülle Ziele für maximale Punkt
  • Konstruiere das beliebteste Stadtviertel durch clevere Planung und Gestaltung
  • Ideal für Familien und Fans von Strategiespielen
  • Für 2–4 Spielerinnen und Spieler ab 10 Jahre
  • Auf der Empfehlungsliste zum "Spiel des Jahres 2025"
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Platz 9: 3 Ultraviolett

von Angela Vögtli | 2025 | Kampfhummel Spiele | 3 bis 4 Personen | ab 10 Jahren | 30 Minuten
Ultraviolett

Ultraviolett ist eines dieser Partyspiele, bei denen weniger das Gewinnen als das gemeinsame Lachen im Mittelpunkt steht. Mit unsichtbarer Tinte und UV-Licht bringt Kampfhummel frischen Wind ins klassische „Mal-und-rate“-Prinzip. Die Spielenden würfeln sich aus mehreren Begriffen absurde Satzkombinationen zusammen und müssen diese anschließend zeichnen – ohne zu sehen, was sie eigentlich aufs Papier bringen. Erst bei der Auswertung werden die Bilder mithilfe der UV-Lampe sichtbar, was regelmäßig für Überraschungen, Diskussionen und Gelächter sorgt.

Der Reiz entsteht vor allem aus dem Chaos: vermeintlich klare Zeichnungen entpuppen sich als Rätsel, während wilde Kritzeleien plötzlich erstaunlich eindeutig sind. Die Regeln sind schnell erklärt, das Tempo hoch, und niemand sitzt lange untätig herum. Die strenge Punktewertung tritt dabei klar in den Hintergrund. Ultraviolett funktioniert am besten in humorvollen Runden, die Freude an absurden Ideen haben. Kein Spiel für Perfektionisten, aber ein originelles Partyspiel mit starkem Erlebnisfaktor und hohem Spaßpotenzial.

  • HUMOR SCHLÄGT TALENT: Endlich ein Spiel, bei dem man kein Zeichenprofi sein muss. Durch den innovativen Spielmechanismus sind neben Humor und Kreativität vor allem auch taktisches Geschick gefragt.
  • EINZIGARTIGES SPIELPRINZIP: Schlüpf in die Rolle eines durchgeknallten Künstlers und zeichne absurde Sätze mit unsichtbarer Zaubertinte. Erlebe ein kompetitives Mal-Rate-Partyspiel mit UV-Stiften.
  • WÜRFELN, ZEICHNEN, RATEN: Alle würfeln gleichzeitig. Danach malt jeder sein unsichtbares Meisterwerk aus 4 Satzfragmenten. Mit UV-Licht werden die Zeichnungen sichtbar und müssen von den Mitspielern erraten werden.
  • SCHNELLER START, LANGES VERGNÜGEN: Alles ist dabei inkl. Batterien. Einfache Regeln und eine Videoanleitung garantieren einen leichten Einstieg. Hoher Wiederspielwert durch Millionen von Kombinationsmöglichkeiten.
  • GROßARTIGE GESCHENKIDEE: Tolles Geschenk für Spiele- und Ratefans zu Weihnachten, zum Geburtstag, zu Silvester oder als Mitbringsel zum lustigen Spieleabend mit Familie und Freunden.
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Platz 8: Faraway

Von Johannes Goupy, Corentin Lebrat | Kosmos | 2024 | 2 bis 6 Personen | ab 10 Jahren | bis 20 Minuten
Faraway

Faraway ist ein kleines Kartenspiel mit einem großen Kniff – und genau dieser macht es zu einem der spannendsten Titel des Jahres. In kurzen Partien erkunden die Spielenden den geheimnisvollen Kontinent Alula, legen Regionenkarten aus und sammeln Ressourcen sowie Aufgaben. Das Besondere zeigt sich erst am Ende: Die Wertung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der ausgespielten Karten. Was man früh legt, wird zuletzt – und nur mit den dann noch sichtbaren Ressourcen – gewertet.

Dieser Mechanismus zwingt zu vorausschauendem Denken und macht jede Entscheidung bedeutsam. Während des Spiels weiß man nie genau, welche Karten später optimal zusammenpassen werden. Das sorgt für permanente Spannung, viele „Aha“-Momente und einen hohen Wiederspielreiz. Die Interaktion entsteht vor allem durch das Wettrennen um Karten und Heiligtümer, bleibt aber stets angenehm indirekt.

Faraway ist schnell erklärt, flott gespielt und bietet dennoch erstaunlich viel strategische Tiefe. Gerade dieser Kontrast aus einfacher Struktur und anspruchsvollen Entscheidungen macht den Reiz aus. Ein cleveres, elegantes Kartenspiel, das zu Recht für Preise nominiert ist und in keiner Liste „Die besten Familienspiele des Jahres 2025“ fehlen sollte.

  • Einzigartiges Kartenspiel mit innovativem Mechanismus.
  • Besonders origineller und schneller Spielspaß.
  • Vielseitig einsetzbar: Ideal für 2 Spielerinnen und Spieler oder Gruppen bis zu 6 Personen.
  • Fesselndes Spielerlebnis mit Wiederspielreiz – der "Gleich nochmal"-Faktor garantiert!
  • Für 2-6 Spielerinnen und Spieler ab 10 Jahre.
  • Nominiert zum "Kennerspiel des Jahres 2025"
16,29 €

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Platz 7: Survive the Island

von Julian Courtland-Smith | Zygomatic | 2024 | 2-5 Personen | ab 8 Jahren | bis 45 Minuten
Survive the Island

Survive the Island ist ein herrlich gemeines Familienspiel, das Spannung, Chaos und Schadenfreude perfekt miteinander verbindet. Alle versuchen gleichzeitig, ihre Abenteurer von einer sinkenden Insel in Sicherheit zu bringen – doch Platz auf Flößen ist knapp, Monster lauern im Meer, und die Mitspielenden sind oft die größte Gefahr. Besonders reizvoll ist der Memory-Aspekt: Jede Figur trägt einen geheimen Schatzwert, sodass man genau überlegen muss, wen man rettet – und wen man notfalls opfert.

Die Regeln sind schnell erklärt, das Spieltempo hoch, und schon nach wenigen Zügen entsteht eine hochinteraktive Dynamik voller Sabotage, überraschender Wendungen und lautstarker Reaktionen am Tisch. Würfelglück, taktische Entscheidungen und gezielte Gemeinheiten greifen ineinander und sorgen für emotionale Spielmomente. Das hochwertige Material und die eindrucksvollen Monsterfiguren verstärken das Erlebnis zusätzlich. Survive the Island ist kein Spiel für empfindliche Gemüter, aber ein Garant für erinnerungswürdige Spielabende – ideal für alle, die Interaktion, Drama und ein bisschen Chaos lieben.

  • „Survive the Island“ ist ein familienfreundliches Brettspiel, bei dem die Spieler von einer versinkenden Insel fliehen und Schätze retten müssen. Die spannende Mischung aus Strategie und Glück zieht Spieler jeden Alters in ihren Bann.
  • Ziel des Spiels ist es, mit 10 Abenteurern und ihren Schätzen von der Insel zu entkommen, bevor drei der vier Vulkane ausbrechen. Jeder Abenteurer trägt einen wertvollen Schatz, während riesige Kreaturen und andere Spieler drohen.
  • Das Spiel enthält 1 Spielplan, 40 Inselplättchen, 75 Holzfiguren, darunter 50 Abenteurer, 13 Kreaturen, 12 Flöße, 5 Spielhilfen und 1 Gefahrenwürfel. Hochwertige Materialien und ansprechendes Design versprechen langanhaltenden Spielspaß.
  • Überlebe gefährliche Begegnungen mit Monstern und meistere hinterlistige Strategien gegen Mitspieler. Dieses Brettspiel bietet eine fesselnde Erfahrung mit unvorhersehbaren Wendungen bis zum spannenden Ende.
  • „Survive the Island“ eignet sich hervorragend für Familienabende und führt Kinder spielerisch an moderne Brettspiele heran. Es fördert strategisches Denken und die Fähigkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen. 2-5 Spieler, ab 8+ Jahren, 45 Minuten Spielzeit je Partie, von Julian Courtland-Smith, Deutsch
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Platz 6: Magical Athlete

von Richard Garfield, Takashi Ishida, Illustration: Angela Kirkwood | CMYK | 2025 | 2 bis 6 Personen | ab 6 Jahren | bis 30 Minuten
Magical Athlete

Magical Athlete ist pures Chaos auf der Rennbahn – und genau das macht den Reiz des grell-bunten Brettspiels aus. Schon beim Aufstellen der Figuren ist klar: Hier geht es weniger um Kontrolle als um Schadenfreude, Überraschungen und lautes Gelächter. Das auffällige Artwork ist ein echter Hingucker und trägt enorm zur Stimmung bei.

Zu Beginn draften alle Spielenden vier von insgesamt 36 völlig durchgeknallten Athleten, die jeweils einzigartige, oft spielverändernde Spezialfähigkeiten besitzen. Diese kommen dann in vier aufeinanderfolgenden Rennen zum Einsatz. Gewürfelt wird klassisch, doch kaum ein Zug bleibt ohne Kettenreaktionen: Figuren stolpern, teleportieren sich, beeinflussen andere oder brechen vermeintlich sichere Führungen im letzten Moment. Wer am Ende die meisten Siegpunkte aus den Rennen gesammelt hat, gewinnt.

Magical Athlete ist kein Spiel für Grübler oder Perfektionistinnen, sondern ein bewusst chaotisches Rennspiel mit enormem Unterhaltungswert. Ideal für Runden, die bereit sind, Kontrolle abzugeben, das Chaos zu feiern – und über sich selbst zu lachen. Ein tolles, modernes Laufspiel, dessen Sog man sich kaum entziehen kann!

Die besten Familienspiele 2025 – weiter geht’s mit den Plätzen 5 bis 1:

Platz 5: Krakel Orakel

Von 7 Bazis | TOPP | 2025 | 2-8 Personen | ab 8 Jahren | bis 30 Minuten
Krakel Orakel

Krakel Orakel ist ein Partyspiel, das Kreativität nicht belohnt, sondern herausfordert – und genau darin liegt sein Reiz. Statt frei zu zeichnen, müssen die Spielenden vorgegebene, chaotische Linien nutzen, um geheime Begriffe darzustellen. Das sorgt für überraschende Ideen, absurde Bilder und viele Aha-Momente, ganz ohne Zeichen­talent. Alle zeichnen gleichzeitig, der Zeitdruck ist moderat, der Einstieg kinderleicht.

Besonders stark ist der kooperative Kern: In der Ratephase versuchen alle gemeinsam herauszufinden, welche Begriffe nicht gezeichnet wurden. Jede falsche Entscheidung trifft die Gruppe als Ganzes und führt zu lebhaften Diskussionen darüber, wie ein Bild gemeint gewesen sein könnte. Krakel Orakel lebt von Fantasie, Kommunikation und Humor – weniger von Regeln oder Perfektion.

Durch wechselnde Boards und Begriffe bleibt jede Partie frisch. Das Spiel funktioniert generationenübergreifend, ist ideal für größere Runden und lockert Spielabende sofort auf. Ein kreatives Partyspiel, das Chaos in Teamgeist verwandelt und völlig zurecht in einer Top-10-Liste seinen Platz findet.

  • ERST ZEICHNEN, DANN RATEN – die vorgegebenen Linien dürfen beim Zeichnen nicht verlassen werden, das entstehende Chaos lässt sich nicht immer leicht entwirren
  • LANGANHALTENDER SPIELSPASS – 480 Begriffe in zwei Schwierigkeitsstufen
  • INKLUSIVE – 240 Begriffskarten, 8 doppelseitige Zeichentafeln, 8 Zeichenmarker und ausführliche Spielanleitung
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Platz 4: Railroad Tiles

Von Heidelbär Games – Hjalmar Hach, Lorenzo Silva | 1–4 Personen | ab 8 Jahren | ca. 30 Minuten
Railroad Tiles

In Railroad Tiles, dem Nachfolger der beliebten Railroad Ink-Reihe, entwerfen wir unser eigenes Verkehrsnetz – diesmal nicht mehr auf Papier, sondern mit hochwertig gestalteten Plättchen. Runde für Runde draften wir Streckenteile und bauen Straßen, Schienen und Stationen zu einem möglichst effizienten Netz aus. Autos, Züge und Reisende bringen zusätzlich Leben auf das eigene Tableau und eröffnen weitere Punktemöglichkeiten. Gleichzeitig gilt es, vorausschauend zu planen: Wer sich früh verbaut, blockiert wertvolle Verbindungen und vergibt Chancen im späteren Spielverlauf.

Die Wertung belohnt clevere Netzwerke, große zusammenhängende Rechtecke sowie geschickt platzierte Stadtplättchen. So entsteht ein schnelles, taktisches Puzzlespiel, das besonders Fans von Verkehrs- und Optimierungsspielen anspricht.

Für zusätzliche Abwechslung sorgen acht separat erhältliche Erweiterungen, die einzeln mit dem Grundspiel kombiniert werden können. Sie führen neue Elemente wie Tierfarmen, Energietrassen oder Kanäle ein und erhöhen den Anspruch spürbar. Trotz dieser Erweiterungen bleibt Railroad Tiles ein klar strukturiertes, familienfreundliches Brettspiel mit hervorragendem Material, starker Tischpräsenz und kniffligen, überwiegend solitären Optimierungsaufgaben.

  • SPIELABLAUF: Ein strategisches Legespiel über 8 Runden, bei dem Spieler Schienen platzieren und eine vernetzte Gemeinde aufbauen
  • SPIELMECHANIK: Spieler wählen Kacheln aus dem gemeinsamen Vorrat und legen Strecken, um möglichst viele Verbindungen zu schaffen
  • SPIELELEMENTE: Enthält Streckenkacheln sowie Spielfiguren in Form von Autos, Zügen und Reisenden zur Gestaltung der Landschaft
  • PUNKTESYSTEM: Mehr zusammenhängende Elemente gleicher Art bringen mehr Punkte, zusätzliche Bonuspunkte für rechteckige Anordnungen
  • SPIELERANZAHL UND DAUER: Ein taktisches Familienspiel, das sich perfekt für gemeinsame Spieleabende eignet
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Platz 3: Tower Up

von Frank Crittin, Grégoire Largey und Sébastien Pauchon | Monolith, Pegasus Spiele | 2024 | 2 bis 4 Personen | ab 8 Jahren | bis 45 Minuten
Tower Up

Auf Platz 3 unserer Liste „Beste Familienspiele des Jahres 2025“ landet mit Tower Up ein elegantes Städtebauspiel, das mit einfachen Regeln erstaunlich viel taktische Tiefe entfaltet. Auf einem gemeinsamen Spielplan errichten zwei bis vier Personen dreidimensionale Wolkenkratzer, sammeln Baumaterialien und platzieren ihre Dächer möglichst punkteträchtig. Der zentrale Kniff: Wer baut, muss auch alle angrenzenden Gebäude mitwachsen lassen – ein Mechanismus, der permanente Interaktion erzeugt und langfristige Planung erzwingt.

Jede Entscheidung will gut überlegt sein: Baue ich ein hohes Gebäude für viele Punkte oder sichere ich mir lieber schnell Dächer und Stadtbauziele? Ressourcenmanagement, Timing und der Blick auf die Mitspielenden sind entscheidend. Besonders in voller Besetzung zu viert entfaltet Tower Up seine größte Stärke, wenn sich die Stadt schnell verdichtet und taktische Zwänge entstehen. Das hochwertige Material und die starke 3D-Tischpräsenz verstärken den Reiz zusätzlich.

Tower Up bleibt klar auf Familienspielniveau, bietet aber genug strategische Herausforderungen, um auch erfahrene Spieler zu begeistern. Ein schnörkelloser, hochinteraktiver Titel, der verdient zu den Highlights des Jahres zählt.

  • Brettspiele;Familienspiele
  • Hohe Qualität
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Platz 2: Light Speed Arena

Von Leonardo Alese, James Ernest, Tom Jolly, Emanuele Santellani | Tablescope, Pegasus | 2025 | 2 bis 4 (6) Personen | ab 8 Jahren | bis 15 Minuten
Light Speed Arena

Light Speed Arena ist eines der spannendsten Hybridspiele des Jahres und ein echtes Ausrufezeichen in Sachen Innovation. In kurzen, intensiven Echtzeit-Runden platzieren die Spielenden gleichzeitig ihre Raumschiffplättchen in einer gemeinsamen Arena – unter massivem Zeitdruck und mit klaren taktischen Überlegungen zu Ausrichtung, Prioritäten und Schusslinien. Die eigentliche Magie entsteht anschließend durch die App: Ein Foto des Spielfelds genügt, und die digitale Auswertung verwandelt das Chaos auf dem Tisch in eine animierte Weltraumschlacht, inklusive Treffern, Explosionen und überraschenden Wendungen.

Diese Kombination aus hektischer Platzierungsphase und passiver „Zuschauerrolle“ bei der Auswertung ist ungewöhnlich und äußerst reizvoll. Die App löst elegant die Schwächen des Originals von 2003, sorgt für Fairness bei der Auswertung und nimmt Diskussionen den Wind aus den Segeln, ohne das analoge Spielgefühl zu zerstören. Der erfolgreiche Kickstarter Light Speed Arena ist schnell gespielt, hochinteraktiv und lädt sofort zu Revanchen ein. Wer Echtzeitspiele mag und offen für digitale Unterstützung ist, findet hier einen der frischesten und mutigsten Titel des Jahrgangs – absolut Top-10-würdig.

Platz 1: Rebirth

Von Reiner Knizia | Mighty Boards | 2024 | 2-4 Personen | ab 8 Jahren | bis 60 Minuten
Rebirth

Rebirth ist ein typisches Reiner-Knizia-Spiel im besten Sinne: klar strukturiert, schnell gespielt und dennoch voller spannender Entscheidungen. Als Clanoberhäupter bauen die Spielenden ein zerstörtes Schottland oder Irland neu auf, indem sie Landschaftsplättchen clever platzieren, Mehrheiten an Burgen sichern und über Kathedralen lukrative Missionsziele freischalten. Jeder Zug ist schnell erledigt, fühlt sich aber bedeutsam an – oft lösen einzelne Plättchen überraschend hohe Punktekombinationen aus.

Besonders reizvoll ist die Balance aus entspannter Atmosphäre und konstantem Wettbewerb. Rückstände können jederzeit aufgeholt werden, was Rebirth bis zum Schluss offen hält. Die zwei Spielpläne sorgen zudem für Abwechslung: Schottland bietet einen sanften Einstieg, während Irland mit offenen Missionszielen und zusätzlichen Boni deutlich mehr taktische Tiefe entfaltet. Das Spiel lebt von direkter Interaktion über Mehrheiten, ohne dabei konfrontativ zu werden.

Rebirth überzeugt durch elegantes Design, hohen Belohnungsfaktor und starke Varianz. Ein zugängliches, zugleich anspruchsvolles Plättchenlegespiel, das sich sofort gut anfühlt und lange motiviert – mit diesem Fazit schafft es das Brettspiel auf Platz 1 unserer Lieblings-Familienspiele des Jahres 2025.

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Mini-Quartett mit Pan Am, Zug um Zug: Legacy, Wanderlust und Word Traveler

25. Dezember 2025 um 07:27

Vier Spiele in jeweils vier Sätzen: Dieses Mal geht es im Mini-Quartett im weitesten Sinn um Urlaub, Ferien und Reisen. Die Titelbild-Collage zeigt Cover-Ausschnitte von „Pan Am“, „Zug um Zug: Legacy“, „Wanderlust“ und „Word Traveler“ (von links oben nach rechts unten).

Pan Am

Dieses nostalgisch gestaltete Taktikspiel erinnert an die besten Zeiten einer der bekanntesten Fluggesellschaften des 20. Jahrhunderts. Wir konkurrieren um lukrative Flugrouten, indem wir Jets und Landerechte erwerben und neue Flughäfen bauen. Im Kern erweist sich „Pan Am“ dabei als Wirtschaftssimulation, weil wir unser Geld einerseits benötigen, um Auktionen zu gewinnen, andererseits aber auch, um Aktien zu kaufen. Denn am Ende gewinnt in diesem so elegant wie die Business-Klasse designten Spiel, wer die meisten Pan-Am-Anteile besitzt.

Pan Am

Pan Am | Funko Games | Prospero Hall | 2 bis 4 Spieler | ab 12 Jahren | 60 Minuten | Zielgruppe: Kenner | Meine Bewertung: ★★★★☆ (stark)

Word Traveler

Paris, London, New York, Tokio – in einer dieser Metropolen planen wir Besichtigungstouren zu Sehenswürdigkeiten. Den Weg, den ich auf dem Stadtplan nehmen möchte, teile ich den anderen mit, indem ich die einzelnen Stationen mit Wortkarten und Richtungspfeilen beschreibe. Je besser wir uns gegenseitig durch die Stadt lotsen, desto besser punkten wir in diesem kooperativen Kommunikationsspiel. Ärgerlich: Verfransen wir uns früh, gleicht das Sightseeing schnell einer Irrfahrt..

Word Traveler

Word Traveler | Office Dog | Thomas Dagenais-Lespérance | 2 bis 5 Spieler | ab 10 Jahren | 30 bis 45 Minuten | Zielgruppe: alle | Meine Bewertung: ★☆☆☆☆ (mäßig)

Zug um Zug: Legacy – Legenden des Westens

Die Legacy-Variante des mehr als 20 Jahre alten Spieleklassikers trägt uns zurück in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Über zwölf Partien erschließen wir das Gebiet der heutigen USA und stellen durch das Ausspielen von Karten Bahnverbindungen zwischen Städten her. Zu Beginn der Kampagne besteht die Karte nur aus der Ostküste, doch es kommen in weiteren Partien immer mehr Kartenteile hinzu und mit jeder neuen Region halten neue Spielideen Einzug. Bereits nach Partie eins gibt es einen Wow-Effekt.

Zug um Zug: Legacy – Legenden des Westens

Zug um Zug: Legacy – Legenden des Westens | Days of Wonder | Alan R. Moon, Rob Daviau und Matt Leacock | 2 bis 5 Spieler | ab 10 Jahren | 20 bis 90 Minuten | Zielgruppe: Kenner | Meine Bewertung: ★★★★☆ (stark)

Wanderlust

Mit einem seit “Dominion” bekannten Deckbau-Machenismus entführt “Wanderlust” in ein friedvolles Sommercamp. Kochen, Gruppenspiele, Wassersport – aus sieben thematischen Kartensets wählen wir drei aus, die unterschiedliche taktische Möglichkeiten eröffnen. Wir stellen nach und nach unsere Karten zusammen, um letztlich unsere Abenteurer auf ihren Wanderpfaden ins Ziel zu bringen. Das Prinzip ist nicht innovativ, bricht den Deckbau jedoch auf eine familienfreundliche Leichtigkeit herunter.

Wanderlust

Wanderlust | Game Factory | Phil Walker-Harding | 2 bis 4 Spieler | ab 10 Jahren | 40 Minuten | Zielgruppe: alle | Meine Bewertung: ★★☆☆☆ (ordentlich)

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