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Neuer Chefredakteur bei der SPIEL DOCH!

20.01.2026 - Die SPIEL DOCH! – Das Magazin für Brett- und Kartenspiele bekommt ab 1.4. einen neuen Chefredakteur. Jan Fischer (42) folgt auf Udo Bartsch, der diese Funktion seit dem Start 2015 innehatte und dem Redaktionsteam als Autor weiter erhalten bleibt. Fischer ist freier Journalist und auch als Redakteur für den Spiel des Jahres e.V. tätig. Seine erste SPIEL DOCH! wird also die September-Ausgabe werden. Das Layout verantwortet weiter Christina Hucke. Mehr dazu im neuesten spielboxcast Nr. 31.

8 spannende Brettspiel-Neuheiten von Strohmann Games 2026

Von: Peer
20. Januar 2026 um 08:11

8 spannende Brettspiel-Neuheiten von Strohmann Games 2026Mit Strohmann Games gibt es den nächsten Beitrag in der Verlags-Neuheiten-Serie 2026. Im Folgenden stelle ich insgesamt 8 spannende Neuheiten von Strohmann Games genauer vor, die in diesem Jahr erscheinen werden und gehe darauf ein, was ich daran spannend finde und auf welche ich mich am meisten freue. Ich bin sehr gespannt darauf zu erfahren, […]

Der Beitrag 8 spannende Brettspiel-Neuheiten von Strohmann Games 2026 erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

bt281 Neues Jahr, neues Spielen?

20. Januar 2026 um 08:00

Shownotes
Frohes neues Jahr!
Im ersten Beeple Talk des Jahres blicken Stephan (Spielkulturerbe) & Alex (Spielkulturerbe & Brettspielhamster) gemeinsam zurück auf ein intensives Brettspieljahr 2025 – und wagen gleichzeitig einen ehrlichen, kritischen und persönlichen Ausblick auf das, was 2026 für die Szene bereithalten könnte.
Zwischen Stichspiel-Hype, Zwei-Personen-Boom, vercasualisierten Spielrunden und grundsätzlichen Fragen nach Verantwortung, Repräsentation und Zugang zur Szene geht es in dieser Folge nicht nur um die nächsten Hypethemen, sondern um das große Ganze: Wie, mit wem und warum wir spielen.
Datum der Aufnahme: 13.01.2025
Online seit: 20.01.2026

Feedback
Wer den Beeple Talk unterstützen möchte: Die Freude ist groß, falls Ihr den Podcast bei z.B. Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die Apple Podcasts nicht verwenden, gibt es die Plattform Panoptikum, auch dort kann eine Empfehlung ausgesprochen und bewertet werden, aber auch ein eigenes Podcasthörerprofil erstellt werden. Und natürlich freuen wir uns auch über Bewertungen auf all den anderen Plattformen, über die Podcasts gehört werden können.
Ganz besonders toll ist natürlich, falls Ihr Euren Mitspielern vom Beeple Talk erzählt.

Über den Beeple Talk
Der Beeple Talk ist mit allen Episoden unter dem folgenden Link erreichbar. Ziel ist es, Episoden mit wechselnden Themen rund um Brett- und Kartenspiele zu machen. Zum beeple Talk treffen sich regelmäßig einige Mitglieder von Beeple, dem Brettspiel-Blogger-Netzwerk.
Beeple Talk – Der monatliche Podcast von Beeple – https://www.beeple.de

Podcast-Plattformen
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beeple Talk auf Apple Podcasts – https://itunes.apple.com/de/podcast/beeple-talk/id1449578291?l=en.
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Intro/Outro
Epic Song by BoxCat Games

Bremen-Nord spielt – 28.02.2026

Von: Dimi
19. Januar 2026 um 17:31

Spielefans aufgepasst! Am 28. Februar 2026 heißt es wieder „Bremen-Nord spielt!“ – der gemütliche Spieletreff für alle, die Lust auf einen unterhaltsamen Nachmittag voller Brett- und Kartenspiele haben.

Von 15:00 bis 21:00 Uhr könnt ihr euch mit Gleichgesinnten an den Spieltisch setzen, neue Spiele entdecken oder eure Lieblingsspiele mitbringen. Über 100 Spiele stehen zur Auswahl – ob strategisch oder kooperativ, hier ist für jeden was dabei!

Die Plätze sind auf 40 Personen begrenzt, also sichert euch schnell euren Platz. Kommt vorbei, bringt Freunde mit und erlebt gemeinsam einen tollen Spieletag!

Wir freuen uns auf euch!

Der Beitrag Bremen-Nord spielt – 28.02.2026 erschien zuerst auf BOARD GAME GREEK.

7 WONDERS DICE

19. Januar 2026 um 08:32

Mit 7 WONDERS erschuf ANTOINE BAUZA Ende der Nuller-Jahre ein Spiel, das heute mit Fug und Recht als Klassiker bezeichnet werden kann und sich auch 15 Jahre nach Erscheinen hoher Beliebtheit erfreut. Die Mischung aus Drafting und simultanem Spiel spielt sich unabhängig von der Gruppengröße flott und ist thematisch ansprechend. Folgerichtig erschienen mehrere Erweiterungen und Spiele im selben…

Quelle

Die glorreichen Gilden von Buttonville

Von: Julia
19. Januar 2026 um 00:30

Dominion ist nicht ohne Grund bis heute ein sehr beliebtes Spiel mit Erweiterungen: Das OG Deckbuilding-Spiel bricht das Konzept auf das Wesentliche herunter und funktioniert bis heute. Die Glorreichen Gilden von Buttonville ist dem Original näher als viele andere moderne Vertreter des Genres. Aber mit zuckersüßem Design!

Die Glorreichen Gilden von Buttonville ist ein Deckbuilding-Spiel von Christian Kudahl und Erik Andersson Sundén für 2-4 Spieler*innen und dauert circa 30 Minuten.

 

[Spielmaterial: Schockverliebt in eine fiktive Welt]

Wer gerne Cartoons schaut oder Comics liest, wird sich in der gemütlichen anthropomorphen Fantasy-Welt von Buttonville direkt heimisch fühlen. Das sehr einladende Cover ist nicht fehlleitend, denn in der Box erwarten euch genauso schöne Karten. Mehr als das aber auch (fast) nicht. 

Insgesamt gibt es 300 Karten zu entdecken, die ihr mit dem wirklich großartigen Inlay direkt in die entsprechenden Typen sortieren könnt. Zusätzlich gibt es 32 Knöpfe (Siegpunkte) sowie einen Startspielmarker und eine Wertungsübersicht. So schön das alles aussieht – die Verpackung hätte definitiv deutlich kleiner ausfallen können.


[Spielablauf: Auf geht’s zur bunten Knopfjagd]



Rekrutiert die passenden Dorfbewohner*innen für eure Suche nach den meisten Münzen und erlangt den unvergleichen Ruhm der ganzen Stadt! Anders gesagt: Bei Buttonville stellt ihr euch ein eigenes Kartenset zusammen, mit dem ihr möglichst die meisten Siegpunkte erzielen möchtet.


Dafür wählt ihr aus den 25 verschiedenen Wesen pro Partie 9 Wesen (zu zweit sind es 8). In der Anleitung sind Vorschläge für sinnvolle Zusammenstellungen enthalten. Dann geht es nach ganz einfachen Regeln los.


Wenn ihr dran seid, nehmt ihr zwei Wesen auf die Hand. Ihr habt die Wahl zwischen dem offenen Markt und dem Nachziehstapel. Optional könnt ihr auch immer ein Set gleicher Wesen ausspielen – das sind beliebig viele Karten des gleichen Charakters aus eurer Hand. Meistens sind die Effekte stärker, je mehr gleiche Karten ihr ausspielt.


Das Besondere ist jetzt, dass ihr pro Charakter nur EIN Set ausliegen haben könnt. Heißt: Habt ihr Buddy den Buddler schon ausliegen, müsst ihr das erste Set abwerfen, wenn ihr ein zweites Set spielen möchtet.
Einige Karten geben euch direkte Effekte – zum Beispiel „Nimm dir x Knöpfe“, andere geben euch am Spielende Ruhmespunkte, wieder andere lassen euch langfristige Effekte nutzen. Wer Deckbuilding-Spiele kennt, wird das so schon kennen. 


Ihr dürft nur sieben Karten auf der Hand haben – hier also klug den richtigen Zeitpunkt zum Ausspielen zu finden, ist einer der Clous dieses Knöpfchen-Sammelns. Ist der Nachziehstapel einmal aufgebraucht, wirken die Spielende-Effekte und dann wird ausgezählt. Ihr bekommt noch Punkte pro Set – je nachdem, wie viele Karten enthalten sind. Außerdem gibt es pro 2 Knöpfe einen Punkt.


[Fazit: Super fix, super fluffig]


Schon bei dieser Beschreibung sollte klar sein: Die glorreichen Gilden von Buttonville sind sicherlich zuckersüß, aber keine Pionier*innen im Genre. Das ist aber auch 2025 ziemlich schwierig. Der Spielspaß kommt in diesem familienfreundlichen Spiel aber definitiv nicht zu kurz.


Ihr könnt hier dank der vielen verschiedenen Zusammenstellungen für einige Spielrunden unterschiedliche Möglichkeiten des Spielgefühls entdecken und gerade der Aspekt der Set-Collection und der Einschränkung durch nur ein Set pro Charakter macht das Spielerlebnis durchaus besonders.


Für Familien, Wenigspieler*innen oder auch die kurze Runde zwischendurch ist Buttonville daher definitiv einen Blick wert. Seid ihr aber eher auf der Suche nach einem Spiel, das euch mit einem aufregenden, neuen Mechanismus abholt, könnt ihr getrost an Buttonville vorbeifahren. Hier ist eher cozy Stimmung am Tisch vorgesehen als ein innovatives Spektakel. Bei mir kommt es aber definitiv lieber auf den Tisch als Dominion.

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Die glorreichen Gilden von Buttonville von Christian Kudahl und Erik Andersson Sundén 
Erschienen bei Ravensburger
Für 2-4 Spielende in 30 Minuten ab 8 Jahren
Boardgamegeek-Link

sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Ravensburger)

*es handelt sich um einen Affiliate-Link. Für Euch entstehen keine weiteren Kosten. Wir erhalten eine Provision.



Akte Fehltritt

Von: Markus
19. Januar 2026 um 00:02

Akte Fehltritt. Ist es ein autobiografischer Bericht über mein Leben oder ein Kracher im Sinne von Klein-Borstelheim? Fakt ist: die private Akte Fehltritt lasse ich in diesem Fall zu, der Vergleich zu Klein-Borstelheim wird mit Sicherheit bemüht, denn die Hidden-Reihe ist eine recht gute Referenz. Wie bin ich überhaupt zur Akte Fehltritt gekommen? Auf der SPIEL...

Der Beitrag Akte Fehltritt erschien zuerst auf Brett und Pad.

Biddle

Biddle: Cover

Biddle ich mir das nur ein oder waren meine Wortspielchen schon mal lustiger?

Wie geht BIDDLE? Wir wetten und würfeln. Zehn Runden lang. In jeder Runde gilt eine andere von 55 möglichen Würfelaufgaben, beispielsweise sollen alle sechs Würfel gerade Zahlen zeigen. Oder eine Summe unter zwölf ergeben. Oder es darf keine Vier vorkommen. Oder man soll einen Vierling und ein Paar würfeln.
Die Frage vorab: Wie viele Würfe benötigt man dafür, wenn in KNIFFEL-Manier rausgelegt und nachgewürfelt werden darf? Darauf wetten wir. So könnte ich behaupten, ich schaffe das in sieben Würfen. Andere Spieler:innen können mitgehen, mich unterbieten oder dagegen wetten und damit aus dem Bietprozess aussteigen. Komme ich dann wieder an die Reihe und das niedrigste Gebot steht inzwischen bei fünf Würfen, muss ich entweder auch auf Fünf gehen oder noch tiefer. Oder ich wette dagegen.
Das geht so lange, bis alle beim selben Gebot angekommen sind, während mindestens eine Person dagegen wettet. Anschließend folgt die Überprüfung: Kriegt man es tatsächlich mit der behaupteten Anzahl von Würfen hin? Falls ja, gewinnen alle aus dem „Wir schaffen das“-Team Punkte. Falls nein, kassiert Team „Nö“.


Biddle: Karten

Was passiert? Die Punktwertung bevorteilt sehr offensichtlich diejenigen, die es schaffen wollen. Das finde ich nicht nur weltanschaulich schön; es führt auch dazu, dass man sich hinreißen lässt, wider alle Vernunft doch noch einen Wurf weniger zu bieten. Weil: Wäre ja zu cool, wenn es trotzdem klappte.
Tut es aber nicht, plärrt die Nörgel-Partei – und guckt doof, falls doch. BIDDLE initiiert viel Trashtalk und spaßiges Gerede am Tisch: Man blödelt, man prahlt, man feuert einander an, man buht aus, man lästert, man triumphiert. Es ist ganz erstaunlich, welchen emotionalen Unterschied es macht, einen Sechsling würfeln zu müssen, weil die Spielregel es so vorsieht, oder einen Sechsling würfeln zu müssen, weil man vorab behauptet hat, es zu schaffen.
Dass wir dabei in Teams agieren; dass es oft eine Person gibt, die sich bei einem Erfolg mitfreut, und dass es zwangsläufig Personen gibt, die schadenfroh Misserfolge herbeisehnen, steigert die Emotionalität. Schön ist auch, dass wir uns von Runde zu Runde in verschiedenen Lagern befinden können. Eben noch waren wir Verbündete, jetzt wünsche ich dir alles Schlechte.
Was aber auch zur Wahrheit gehört und sich in meinen Partien herausgestellt hat: Es gibt überraschend viele Menschen, die keine Vorstellung von Würfelwahrscheinlichkeiten haben, deswegen die Aufgaben nicht realistisch einschätzen können und so auch den Reiz von BIDDLE nicht empfinden oder sich sogar unwohl fühlen, weil ihnen ihr Manko deutlich wird. Obwohl ich BIDDLE wegen der leichten Zugänglichkeit als Spiel für alle einstufen würde, hatte ich den größten Spaß in Runden mit Vielspieler:innen.

Was taugt es? Im Finale von BIDDLE kann die Spannung etwas absinken. Manche Spieler:innen sind dann schon eine Weile chancenlos. Und ich habe viele Partien erlebt, in denen sich die führende Person ausrechnen konnte, mit welcher anderen Person sie in der letzten Runde eine Partei bilden muss, um die Führung garantiert ins Ziel zu bringen. Aber wie sagte einst in meinem Zivildienst eine Seniorin so schön, als ich vom Einkaufen einen falschen Artikel mitbrachte? „Daran stirbt die Liebe nicht.“

Biddle: Tableau

Erstens muss es ja nicht gelingen, mit dieser Person tatsächlich ein Team zu bilden. Zweitens ist das ein Vielspieler:innenproblem. Und drittens hatten wir in den neun Runden davor Spaß.
Gewiss hätte man das Problem (wenn es denn eines ist) mit verdeckten Punktechips lösen können – aber: Das Spieltableau in seiner jetzigen Form, auf dem es für jede Würfelrunde eine Wertungszeile gibt, ist viel einfacher und klarer.
BIDDLE fällt in dieselbe Kategorie wie jüngst NINETY NINE. Es ist so unterhaltsam, dass ich eine Partie niemals ablehnen würde. Das Spiel hat klar seine Berechtigung, und wären alle Spiele so gut, wären die Welt und die Spielewelt ein kleines bisschen besser.
Nur ist BIDDLE eben auch nicht so speziell oder andersartig, dass ich denke: Wow, das empfehle oder verschenke ich! Oder: Wow, das werde ich auch 2027 noch spielen! Oder: Wow, das ist ja wow! Es gibt mittlerweile so viele Spiele dieser Güteklasse, dass gut Gemachtes nicht mehr automatisch herausragt.


**** solide

BIDDLE von Ralf zur Linde und Carsten Rohlfs für zwei bis fünf Spieler:innen, Amigo.

SWAMS #77: Die Top 10 Spiele von 2025 sortiert nach BGG Geek Rating

Von: Gnislew
18. Januar 2026 um 18:30
SWAMS #77: Die Top 10 Spiele von 2025 sortiert nach BGG Geek Rating Blogspiele Gnislew

Das Jahr 2025 ist zu Ende. Und da wir somit 2026 erreicht haben, kann SWAMS - Schlecht würfeln in der ersten regulären Folge des Jahres ihren speziellen Jahresrückblick präsentieren. Was über viele Folgen eine beliebte Rubrik war kehrt nun immer zum Jahresstart zurück, der Blick auf die Board Game Geek Top 10 des vergangenen Jahres. Was sind also momentan die zehn beliebtesten Spiele des Jahres 2025 sortiert nach dem Board Game Geek Geek Rating? Findet es in diesen spannenden 90 Minuten heraus!

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Waldland

Von: Oliver
18. Januar 2026 um 18:20

Wir befinden uns in der nordamerikanischen Wildnis der Rocky Mountains. Unsere Aufgabe ist es, das dortige Ökosystem zu schützen, die Artenvielfalt zu erhalten und für Ausgewogenheit zu sorgen. Das machen wir durch Aufforstung und ansiedeln unterschiedlichster Tiere wie dem majestätischen Weisskopfseeadler oder anderer Tiere. Durch clevere Kombinationen ergattern wir uns zusätzliche Punkte bei den Wertungen. Déjà-vu?

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Top 20 bis 11 Brettspiel-Neuheiten 2026 Vorschau

Von: Peer
18. Januar 2026 um 15:40

Top 20 bis 11 Brettspiel-Neuheiten 2026 VorschauDas Jahr 2026 verspricht wieder eine Menge spannende Brettspiel-Neuheiten und deshalb gibt es von mir wie jedes Jahr eine Top 20 Vorschau. Die Plätze 20-11 Brettspiel-Neuheiten 2026 stelle ich euch heute vor und ihr erfahrt, warum ich mich auf diese neuen Spiele freue. Ich bin zudem sehr gespannt, was eure Neuheiten-Highlights für das Jahr 2026 […]

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328 Brettspielradio – Redebedarf der vom Krankenbett

18. Januar 2026 um 14:55
RedebedarfShownotes Redebedarf. Das Podcastformat ohne Format. Manchmal gibt es einfach Anlässe, Erfahrungen und Beobachtungen zur Spielszene die nur in einem kurzen Podcast untergebracht werden können. Das tun Georgios Panagiotidis und Peer Sylvester mit Redebedarf.

Timetex Hermedia übernimmt HCM Kinzel

18. Januar 2026 um 13:36
Die niederbayerische Timetex Hermedia Verlag GmbH hat den Spieleverlag HCM Kinzel übernommen. Die Marke HCM Kinzel soll unter dem Dach von Timetex weitergeführt werden. Timetex hat seinen Sitz in Riedenburg und zählt eigenen Angaben zufolge zu den führenden Anbietern für Lehrer- und Schulbedarf. Das familiengeführte Unternehmen möchte das Wissen und den Kundenstamm von HCM Kinzel nutzen, um sein internationale B2B-Geschäft weiter auszubauen. HCM Kinzel hatte im Mai 2025 Insolvenz angemeldet und den operativen Geschäftsbetrieb eingestellt. Timetex übernimmt nun Lagerbestände, Kundendaten, Produkte, Marken sowie Domains. Der bisherige Unternehmenssitz im schwäbischen Zaberfeld wird geschlossen. Die bisherigen HCM-Kinzel-Inhaber Markus und Christian Kinzel bleiben

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Adventure Games Family – Dimension Fünf-Sieben

18. Januar 2026 um 13:11

Mit ihren erzählerischen Adventures Games haben die Autoren Phil Walker-Harding und Matthew Dunstan das aus Computerspielen bekannte Click-and-Point-Prinzip in einer analogen Rätselspielreihe etabliert. Die ersten Abenteuer entführten in eher düstere Umgebungen. Aber es gibt auch einen Einstiegsfall – deklariert als “Family”. Und das passt in der Tat: Story und Schwierigkeitsgrad machen “Dimension Fünf-Sieben” zu einem idealen Spiel für Neulinge und Jüngere. Das liegt nicht zuletzt an der Geschichte, die hier erstmals der Fantasie von Jan Cronauer entsprungen ist. Der Drehbuchautor (Folgen für “Tatort”, “Der Kriminalist”, und “Dünentod”) ist in der Spieleszene als Youtuber unter seinem Künstlernamen “Cron” bekannt.

Herr Feinbier und die Dimension Fünf-Sieben

Drei Freunde und Hund Lucky wundern sich über Veränderungen ihres Lehrers. Schnell merken sie, dass mit Herrn Feinbier etwas nicht stimmt. Der Name des Falls lässt es bereits erahnen: Erklärungen für das Verhalten sind nicht allein in der Schule zu finden. Im Gegenteil: Die Freunde kommen fremden Welten, anderen Dimension auf die Spur. Wir helfen ihnen, indem wir Orte untersuchen, Gegenstände finden, Dinge kombinieren, Aufgaben erfüllen, Rätsel lösen. Was wann passiert, lässt sich dank Zahlencodes im Abenteuerbuch nachlesen. Mehr Spaß macht es jedoch, sich die Passagen mittels App vorlesen zu lassen.

Adventure Games Family – Dimension Fünf-Sieben

Der in fünf Kapitel unterteilte Fall lässt sich recht stringent angehen. Tiefgang und Herausforderung sprechen insbesondere Acht- bis Zwölfjährige an. Für erfahrene Rätselfans dürften die Aufgaben eher geringe Herausforderungen darstellen. Gleichwohl entfaltet die Geschichte einen Charme, der auch junggebliebene Erwachsene unterhält. Und als solcher fühle ich mich noch immer.

Adventure Games Family – Dimension Fünf-Sieben | Kosmos | Phil Walker-Harding, Matthew Dunstan, Jan Cronauer | 1 bis 4 Spieler | ab 8 Jahren | 5 Kapitel à bis zu 45 Minuten | Meine Bewertung: ★★★☆☆ (gut)

Out Of Words

17. Januar 2026 um 15:46

Erst gehen uns die Buchstaben aus, dann die Wörter. Insofern hat der Titel dieses kooperativen Wortspiels eine prophetische Bedeutung. „Out Of Words“ (Queen Games) verfolgt dabei einen klassischen Ansatz: den gesuchten Begriff mit einem anderen Begriff erklären. Eine Person gibt im besten Fall nur einen Hinweis, alle anderen raten. So weit nichts Besonders. Doch wie die Eingangssätze vermuten lassen, muss da noch mehr kommen.

Out Of Words

In der Tat: „Out Of Words“ versteht es durch zwei Regeln, eine Herausforderung darzustellen und Wortakrobaten zu reizen. Da ist zum einen die begrenzte Auswahl an Anfangsbuchstaben, die für das Hinweiswort genutzt werden dürfen. 25 Buchstabenplättchen liegen anfangs aus. Jeder verwendete Letter wird anschließend abgelegt. Wird der Begriff nicht auf Anhieb erraten, dürfen bis zu vier weitere Tipps erfolgen – was vier weitere Buchstaben verbraucht. Der Vorrat wird kleiner, die Suche nach passenden Hinweisen schwieriger. Siehe Satz eins. Doch gerade dieses Handicap weckt in mir den Ehrgeiz, ein passendes Wort zu finden. Was sagen, wenn für die Erklärung von Urlaub weder ein F wie Ferien noch ein R wie Reisezeit ausliegen?

Wofür es bei „Out Of Words“ eine Belohnung gibt

Die Krönung ist es natürlich, wenn der gesuchte Begriff auf Anhieb geraten wird. Das befriedigt nicht nur den Tippgeber, sondern schenkt der Gruppe auch eine Belohnung, Denn dann – und nur dann – darf das genutzte Plättchen durch einen neuen Buchstaben ersetzt werden. Das fällt leichter, je größer die Auswahl ist. So sollte es Ziel sein, möglichst lange mehr als 20 oder gar 25 Plättchen in der Mitte liegen zu haben.

Out Of Words

Weil viele Begriffe auf den Ratekarten eher schlichte Substantive sind, hilft es der Rategruppe oft, eine einfache Lösung zu wählen. Pro Hinweis muss sie sich auf einen Lösungsversuch einigen. Klappt’s nicht, folgt eben Hinweis zwei. Oder drei. Nach drei Fehlversuchen können alle gemeinsam passen und den nächsten Begriff wählen. Dann ist die nächste Person dran, gute Assoziationen zu finden. Spätestens nach fünf Versuchen pro Begriff muss gewechselt werden.

Was bei „Out Of Words“ das Ziel ist

Ziel ist, so viele Begriffe wie möglich zu erraten, ehe die Buchstaben ausgehen. Fällt es der Gruppe schwer, passende Hinweiswörter zu finden, neigt sich der Spielverlauf eher schnell dem Ende entgegen (weil die Buchstaben fehlen). In Gruppen mit Menschen, die über einen großen Wortschatz verfügen und besonders ehrgeizig agieren, reicht die angegebene Spielzeit von 20 Minuten nicht aus. Dann kann sich eine Partie auch schon mal über eine Stunde ziehen.

Out Of Words

Gerade zum Ende hin droht es, zäh zu werden – wenn mir beispielsweise zu den übrig gebliebenen Buchstaben V, N und C überhaupt kein passender Hinweis einfallen will. Die Wartezeit ließe sich verkürzen, indem alle schon immer eine Wortkarte ziehen, um sich vorzubereiten – auf die Gefahr hin, dass der präferiere Buchstabe nicht mehr ausliegt, wenn ich dran bin. Ferner sind wegen der zunehmend begrenzten Buchstabenauswahl auch die Hinweise nicht mehr so prägnant.

Was ich bei „Out Of Words“ noch erreichen möchte

Das verleiht „Out Of Words“ eine kontraproduktive Dynamik. Während die Denkphasen größer werden, wird das Raster aus vorhandenen Buchstabenplättchen irgendwann immer schneller kleiner. Gleichwohl bleibt die Aufgabe, vor die uns dieses Spiel stellt, reizvoll. Und wer es etwas einfacher (oder auch schwieriger) haben möchte, schaut sich die Regeln für Varianten an. Ich bleibe jedoch noch solange beim Standard, bis ich es in den höchsten Wertungsbereich geschafft habe. Dieser wird nur mit zwei Worten beschrieben: „Als ob …“ Wartet’s ab!

Out Of Words | Queen Games | Scott Brady und Michael Davis | 2 bis 10 Personen | ab 10 Jahren | 20 Minuten | Spielanleitung | Meine Bewertung: ★★★☆☆ (gut)

Dwellings of Eldervale

Von: Bill
17. Januar 2026 um 08:00

Zu Deutsch die Siedlungen von Eldervale (also vom älteren Tal, wenn man es wörtlich übersetzt), ist vom selben Autor von Andromeda’s Edge und dieses ist gleichzeitig der direkte Nachfolger von dem hier präsentierten Titel – welches in einem Fantasy-Setting steckt.

Da ich den galaktischen Nachfolger bereits seit längerem kenne und schon einige Male gespielt habe konnte ich in die Regeln zu diesem Spiel sehr leicht einsteigen. Ich würde sogar behaupten, dass die beiden Titel sich zu mindestens 80% in der Spielmechanik gleichen.

Doch welches gibt die bessere Gesamtshow auf der Bühne? Ist das neuere Spiel auch das bessere oder hat mich das ältere Tal doch eher überzeugen können?

Eindruck von der Bühne

Die Mechanik ist für ein Spiel mit einem solch üppigen Karton überraschend einfach. Ist man dran, setzt man entweder eine seiner Einheiten ein oder man holt diese zurück. Mehr ist es grundsätzlich nicht aber das da doch einiges mehr zugehört sollte jedem Lesenden ja auf anhieb klar gewesen sein!

Das allererste Setzen einer Einheit unterscheidet sich von den folgenden Spielzügen. Man muss die Figur nämlich auf ein freies Feld setzen – kein selbst besetztes und mit keiner Figur eines Kontrahenten. Es gibt natürlich ein paar von diesen Regeln abweichende Einheiten, aber das gilt erstmal grundsätzlich. Hier erhalte ich Ressourcen oder darf besondere Aktionen ausführen, wenn solche auf dem Spielfeld zu finden sind. Danach darf ich zwar niemals auf Felder setzen, die von eigenen Figuren besetzt sind, aber wohl auf Felder mit gegnerischen Einheiten, vorausgesetzt ich halte die Reichweite meiner Einheit ein, die in fast alles Fällen bedeutet, dass es ein zu einer meiner Einheiten angrenzendes Feld sein muss.

Monster als Gegner für alle Spielenden mit teilweise fiesen Fertigkeiten kommen ebenfalls vor.

Wenn ich ein Feld mit einer gegnerischen Einheit betrete erhalte ich zuerst die dortigen Ressourcen bzw. löse den Spezialeffekt des Spielfelds aus, danach kommt es aber zu einer Schlacht. Hier können sich alle Einheiten benachbarter Felder beteiligen, auch wenn es die einer Farbe sind, die vorher überhaupt nicht aneinandergeraten waren. Die Kampstärke der Einheiten und deren Anzahl werden addiert. Hinzu kommen noch ggf. Würfel durch anwesende und benachbarte Siedlungen. Aber in der Summe sind nicht mehr als 6 Würfel für jeden Spieler möglich, egal wie hoch die berechnete Zahl wird.

Nachdem alle gewürfelt haben, wird in alter Risikomanier ausgefochten. Das bedeutet, dass die Würfel einzeln betrachtet werden. Würfelt die erste teilnehmende Person z.B. eine 6-3-3-2, die zweite Person eine 6-4-1 und eine dritte Partei eine 6-5, gewinnt die letztgenannte Person. Alle haben eine 6 gewürfelt, also wird der zweithöchste Würfel verglichen. Hier hat die dritte Person eine 5 und ist damit höher als alle anderen, die restlichen Würfel sind egal. Hätte Person 2 statt der 4 ebenfalls eine 5 hatte diese gewonnen, da hier die beiden Würfel auch wieder gleich wären (Teilnehmer 1 wäre nach wie vor raus), die zweite Person allerdings den nicht vorhandenen dritten Würfel des Gegners mit Ihrem Würfen einfach schlägt.

Alternativ zum Einheiten Setzten kann man diese auch jederzeit zurückholen. Solche, die nicht in Kämpfen besiegt wurden können dann auf ausliegenden Karten des Spielers Aktionen ausführen um z.B. Ressourcen zu erhalten, Einheiten zu beschwören oder Siedlungen zu bauen. Solche die besiegt waren und in der Unterwelt warteten können keine solchen Aktionen auslösen. Man darf Einheiten alternativ zum Einsetzen jederzeit zurück holen, selbst wenn noch nicht alle eigenen Einheiten eingesetzt waren.

Arbeiter werden zu Siedlungen, dazu werden diesen Spielfiguren die Dächer auf den Kopf gesetzt

Durch das kaufen von Dugeonkarten als Aktion auf bestimmten Spielfeldern und auch das bauen von Siedlungen werden die Punktemotoren für die Schlusswertung angetrieben. Außerdem hat das Ganze im Spiel auch immer wieder andere positive Auswirkungen. Dort wo die Dungeonkarten gekauft werden können, werden auch neue Spielfelder eingebracht. Das Spielfeld wächst also im Laufe der Partie immer mehr an.

Je weiter man in den einzelnen Farbstrahlen voran kommt, desto mehr Punkte gibt es am Ende für die verschiedenen Dungeonkarten und Siedlungen

Das Spiel endet, wenn eine teilnehmende Person entweder alle Siedlungen gebaut hat, was allerdings die Zahl der Arbeiter reduziert, oder wenn das letzte Spielfeldteil eingebracht wurde. Danach ist jeder Spieler noch einmal dran, bevor es zur Schlusswertung kommt.

Groupie auf Tour

Andromeda’s Edge und Dwellings of Eldervale sehen auf den ersten Blick sehr verschieden aus und sind doch fast gleich. Der wohl gravierendste Unterschied ist der Engine-Builder in Form der Modifikationen in dem neueren Weltraumspiel. Diese bei Rückholung der Raumschiffe auszulösen kann je Spieler allerdings auch einiges an Wartezeit für die anderen bedeuten. Wer jedoch Engine-Building sehr mag, wäre mit dem neueren Spiel besser bedient.

Ansonsten unterscheidet es sich in Kleinigkeiten, aber bis auf die Optik ist vieles gleich und wenn man das Eine mag wird man das Andere wohl kaum ablehnen. So geht es mir zumindest. Ich gebe dem alten Tal allerdings einen Hauch von besserer Note für meinen Geschmack. Obwohl es der ältere Titel ist, fühlt es sich an, als ginge es leichter von der Hand und verbrauche zwischen den Zügen weniger Zeit als der Nachfolger. Das sind je nach Teilnehmer vielleicht nur Nuancen, kann aber auch zu einer regelrechten Downtime führen.

Aber was mich wohl am meisten für Dwelligns of Eldervale überzeugt ist das Fantasy-Setting. Klar ist das eine sehr subjektive Meinung, aber ich bewerte ja auch als Subjekt, da kann ich eine solche Überzeugung nicht von der Hand weisen!

Kurzfazit: Völker Eldervales, zieht eure Schwerter! Auf in die Schlacht! Ich bin jedenfalls bei jeder kommenden Partie gerne wieder dabei!

Konzertmitschnitte


(c) Copyright: Breaking Games

Grafik(en) und Bild(er) von Bill Marquardt

Bannerbildild von Jasmin auf Pixabay

Das Spiel ist kein Rezensionsexemplar. Diese Rezension ist unentgeltlich durchgeführt worden und spiegelt alleine meine persönliche Meinung wider.

Vantage

Von: Krys
16. Januar 2026 um 21:18

Vantage ist ein kooperatives Abenteuerspiel in einer offenen Welt für ein bis sechs Personen. Nach dem Absturz auf einem unbekannten Planeten startet jeder Spieler mit einem eigenen Charakter an einem anderen Ort und nimmt die Spielwelt ausschließlich aus seiner individuellen

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NSV mit neuem Logo und neuer Sortimentsstruktur

16. Januar 2026 um 17:03
Der Nürnberger-Spielkarten-Verlag (NSV) präsentiert sich seit Januar 2026 mit einem neuen Logo und eine überarbeitete Sortimentsstruktur. Der Verlag will damit seine Markenidentität schärfen und sich klarer als Anbieter moderner Karten- und Würfelspiele positionieren, auch international. Das Motto „Connect. Challenge. Enjoy! “ soll den globalen Fokus unterstreichen. Das neue Logo bleibt den traditionellen NSV-Farben Rot und Weiß treu, verzichtet jedoch auf klassische Kartensymbole. Stattdessen setzt es auf einen verspielten Schriftzug. Künftig gliedert sich das Sortiment in drei Größen und Kategorien: NSV Travel, NSV Signature und NSV Extra. Travel ersetzt die bisherige Minis-Reihe und umfasst kompakte Reisespiele. Signature steht für Schachtelgröße von

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Der geheimnisvolle Brunnen

16. Januar 2026 um 16:00

Drei Magier, 2025
Autorin: Guido Hoffmann
2-4 Spieler:innen, ab 5 Jahre;  ca. 20-30 Min.

Mit „Der geheimnisvolle Brunnen“ taucht ihr in eine kleine, aber magische Welt ein, in der ein uralter Brunnen im Wald mehr Geheimnisse birgt, als es auf den ersten Blick scheint. Dieser Brunnen ist nicht einfach nur ein Objekt aus Pappe, sondern ein 3-dimensionales Zentrum der Spannung. Am Anfang wirkt er völlig dunkel und leer, doch je länger ihr hineinschaut und je mehr ihr den magischen Strudel dreht, desto mehr Farben und Umrisse erscheinen. Diese Erscheinungen sind die verzauberten Wasserwichtel, die tief im Brunnen verborgen leben und nur darauf warten, entdeckt zu werden. Mit einer liebevoll gestalteten Szenerie und einem freundlichen, fantasievollen Setting richtet sich dieses Spiel besonders an junge Entdecker:innen und Familien, die gemeinsam ein stimmungsvolles, leicht mystisches Erlebnis suchen.

In „Der geheimnisvolle Brunnen“ spielt ihr über mehrere kurze Runden, in denen ihr genau beobachtet und überlegt, was sich im Brunnen abzeichnet. Zu Beginn jeder Runde seht ihr zunächst nichts, doch mit jeder Umdrehung des Strudels werden zuerst Farben und später Umrisse der Wasserwichtel deutlicher sichtbar. Eure Aufgabe ist es, im richtigen Moment zu erraten, welcher Wichtel sich gerade zeigt. Dafür setzt ihr eure kleinen Froschmarker auf die Seerosen um den Brunnen herum und hofft, dass eure Vermutung stimmt. Je früher ihr eine richtige Einschätzung traut, desto mehr Belohnungen in Form von Goldtalern bekommt ihr. Allerdings birgt das Zögern auch die Chance auf bessere Informationen, bevor ihr eure Entscheidung trefft. Nach drei Runden vergleicht ihr eure gesammelten Taler und ermittelt damit die oder den erfolgreichsten Beobachter:in. Die Dynamik ist lebendig, aber nie überfordernd, und die Interaktion entsteht vor allem durch gemeinsames Staunen und gemeinsames Tüfteln.

Das Spielerlebnis von „Der geheimnisvolle Brunnen“ beeindruckt vor allem durch seine thematische Umsetzung und die überraschende Art, wie aus einem zunächst leeren Brunnen Farben und Formen hervorgehen. Die Mechanik, die Spieler:innen dazu einlädt, genau hinzusehen und im richtigen Moment zu handeln, ist simpel und doch unterhaltsam, ohne dabei komplexe Regeln oder Fachjargon. Besonders für Familien mit jüngeren Kindern ist das Spiel hervorragend geeignet, da es Beobachtungsgabe fördert und gemeinsam erlebte Spannung erzeugt. Die Spieldauer dabei angenehm kurz und ideal für zwischendurch. Bei den Materialien merkt man, dass viel Wert auf eine kindgerechte und optisch ansprechende Gestaltung gelegt wurde. Der 3D-Brunnen und die bunten Scheiben sind haptisch ansprechend und langlebig genug für häufige Partien mit der Zielgruppe. Ein Kritikpunkt könnte jedoch sein, dass die Spielerische schnell an ihre Grenzen stößt, da die Entscheidungen vor allem auf Beobachtung und Timing beruhen und weniger auf strategischer Vielfalt. Zudem ist die Interaktion eher individuell als kompetitiv, was bei Spielgruppen, die intensiven Austausch suchen, weniger befriedigend sein kann. Dennoch bleibt der Wiederspielreiz hoch, weil jede Partie durch andere Kombinationen im Brunnen neue Überraschungen bereithält. Insgesamt ist dieses Spiel ein liebevoll gestaltetes Familienspiel mit einem einzigartigen visuellen Effekt, das besonders in gemischten Altersgruppen großen Anklang findet. Ob ihr es mit kleinen Kindern oder neugierigen Erwachsenen spielt, die spannenden Momente beim Entdecken der Wasserwichtel sorgen fast immer für ein Lächeln am Tisch.

 

HCM Kinzel: neuer Eigentümer TimeTEX / new owner TimeTEX

16.01.2026 - TimeTEX HERMEDIA, ein familiengeführter Lehrmittelverlag im niederbayerischen Riedenburg, hat den schwäbischen Spieleverlag HCM Kinzel übernommen, nachdem dieser Mitte letzten Jahres Insolvenz angemeldet und seine Geschäftstätigkeit eingestellt hatte. TimeTEX-Geschäftsführer Christoph W. J. Hercher will damit HCM Kinzel als Marke erhalten und auch weiter mit der Gründerfamilie Kinzel zusammenarbeiten, darunter die Brüder und früheren Inhaber Markus und Christian Kinzel. Weil sich die Spiele oft auch durch Lernaspekte auszeichnen, betrachtet TimeTEX den Zukauf als passgenaue Erweiterung des eigenen Sortiments. Übernommen wurden Warenlager, Kundendaten, Produkte, Marken und Domains, der bisherige HCM-Firmensitz in Zaberfeld wird jedoch aufgelöst.

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