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AdMagic makes ‘difficult and sad’ decision to shut down Print and Play after financial strain from division became ‘overwhelming’

18. März 2026 um 16:07

US-based tabletop game and card manufacturer AdMagic is shuttering its popular Print and Play arm, with company founder and CEO Shari Spiro telling BoardGameWire the operation had been a “financial burden” to the rest of the business for several years.

Spiro told BoardGameWire it had been a “difficult and sad decision” to close the company, which had provided prototypes, promos and components for a string of big-selling titles, as well as fast turnaround print and play services for budding developers and designers.

Print and Play, which was bought by AdMagic in 2015, will close its doors on March 27, with any existing orders “received, printed and put into our standard turnaround production queue”, according to its website.

Spiro would not say whether any Print and Play employees would be kept on in other areas of the business after next week’s closure. The division had 12 employees on March 6, according to the team page on its website at the time.

Spiro told BoardGameWire, “My team invested a lot to keep Print and Play open as long as we could, but unfortunately, the amount of hand work and the time it takes to do the high quality of work done through a small company like Print and Play, costs more than we could actually sell the jobs for.

“In addition our endeavor to cover employees 100% with full health insurance, a 401(k), a robust paid personal time off program, a move to a state of the art brand new facility a few years ago to get the team out of an office building (which was inappropriate for that type of work), two new laser [printers] in the past two years and the associated lease payments for all of the above, in addition to the rising costs of materials all added up.

“Additionally we are not owned by private equity so we don’t have the kind of big money other companies have supporting us. Keeping Print and Play open was putting the rest of our team at risk.

“The financial strain to Ad Magic became overwhelming and so this is why we reached this difficult and sad decision. Moving forward this will help Ad Magic and Breaking Games as it will remove the financial burden which has been borne by the rest of the team for several years now.

“Although our model for prototype services will shift, we will still be able to accommodate our clients through our Ad Magic/Breaking Games divisions.”

Prototype designs worked on by Print and Play over the years include Thunder Road: Vendetta, Andromeda’s Edge, Galactic Cruise, DC Super Heroes United and DCeased, Super Boss Monster and Tiny Epic Game of Thrones.

Games in which Print and Play has had a hand in producing prototype materials for over the years || Photo Credit: Print & Play

The company’s services were also well used by designers looking to put together early versions of games to pitch to publishers, as well as for creating review and demo copies for companies to send out to content creators and other partners.

Gil Hova, the designer of games including Wordsy and The Networks: PrimeTime, posted to BlueSky yesterday, “Found out during Unpub that Print & Play, one of the best board game POD companies out there, is closing their doors in a couple of weeks.

“I used them extensively in my Formal Ferret days to make prototypes. Their turnaround time was unrivaled. Sad to see them go.”

AdMagic, which Spiro founded in 1998, has grown to become one of the largest independent tabletop printing companies in the US.

The company scored big successes in the early 2010s thanks to the rising wave of Kickstarter projects, working on huge-selling titles such as Cards Against Humanity and Exploding Kittens.

AdMagic launched its own board game publishing arm, Breaking Games, in 2015 on the back of that success, and has gone on to publish titles including Dwellings of Eldervale, Rise of Tribes and Letter Tycoon.

AdMagic also operates supply chain business Oomph, logistics company Blackbox and custom playing cards maker YourPlayingCards.com.

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Dwellings of Eldervale

Von: Bill
17. Januar 2026 um 08:00

Zu Deutsch die Siedlungen von Eldervale (also vom älteren Tal, wenn man es wörtlich übersetzt), ist vom selben Autor von Andromeda’s Edge und dieses ist gleichzeitig der direkte Nachfolger von dem hier präsentierten Titel – welches in einem Fantasy-Setting steckt.

Da ich den galaktischen Nachfolger bereits seit längerem kenne und schon einige Male gespielt habe konnte ich in die Regeln zu diesem Spiel sehr leicht einsteigen. Ich würde sogar behaupten, dass die beiden Titel sich zu mindestens 80% in der Spielmechanik gleichen.

Doch welches gibt die bessere Gesamtshow auf der Bühne? Ist das neuere Spiel auch das bessere oder hat mich das ältere Tal doch eher überzeugen können?

Eindruck von der Bühne

Die Mechanik ist für ein Spiel mit einem solch üppigen Karton überraschend einfach. Ist man dran, setzt man entweder eine seiner Einheiten ein oder man holt diese zurück. Mehr ist es grundsätzlich nicht aber das da doch einiges mehr zugehört sollte jedem Lesenden ja auf anhieb klar gewesen sein!

Das allererste Setzen einer Einheit unterscheidet sich von den folgenden Spielzügen. Man muss die Figur nämlich auf ein freies Feld setzen – kein selbst besetztes und mit keiner Figur eines Kontrahenten. Es gibt natürlich ein paar von diesen Regeln abweichende Einheiten, aber das gilt erstmal grundsätzlich. Hier erhalte ich Ressourcen oder darf besondere Aktionen ausführen, wenn solche auf dem Spielfeld zu finden sind. Danach darf ich zwar niemals auf Felder setzen, die von eigenen Figuren besetzt sind, aber wohl auf Felder mit gegnerischen Einheiten, vorausgesetzt ich halte die Reichweite meiner Einheit ein, die in fast alles Fällen bedeutet, dass es ein zu einer meiner Einheiten angrenzendes Feld sein muss.

Monster als Gegner für alle Spielenden mit teilweise fiesen Fertigkeiten kommen ebenfalls vor.

Wenn ich ein Feld mit einer gegnerischen Einheit betrete erhalte ich zuerst die dortigen Ressourcen bzw. löse den Spezialeffekt des Spielfelds aus, danach kommt es aber zu einer Schlacht. Hier können sich alle Einheiten benachbarter Felder beteiligen, auch wenn es die einer Farbe sind, die vorher überhaupt nicht aneinandergeraten waren. Die Kampstärke der Einheiten und deren Anzahl werden addiert. Hinzu kommen noch ggf. Würfel durch anwesende und benachbarte Siedlungen. Aber in der Summe sind nicht mehr als 6 Würfel für jeden Spieler möglich, egal wie hoch die berechnete Zahl wird.

Nachdem alle gewürfelt haben, wird in alter Risikomanier ausgefochten. Das bedeutet, dass die Würfel einzeln betrachtet werden. Würfelt die erste teilnehmende Person z.B. eine 6-3-3-2, die zweite Person eine 6-4-1 und eine dritte Partei eine 6-5, gewinnt die letztgenannte Person. Alle haben eine 6 gewürfelt, also wird der zweithöchste Würfel verglichen. Hier hat die dritte Person eine 5 und ist damit höher als alle anderen, die restlichen Würfel sind egal. Hätte Person 2 statt der 4 ebenfalls eine 5 hatte diese gewonnen, da hier die beiden Würfel auch wieder gleich wären (Teilnehmer 1 wäre nach wie vor raus), die zweite Person allerdings den nicht vorhandenen dritten Würfel des Gegners mit Ihrem Würfen einfach schlägt.

Alternativ zum Einheiten Setzten kann man diese auch jederzeit zurückholen. Solche, die nicht in Kämpfen besiegt wurden können dann auf ausliegenden Karten des Spielers Aktionen ausführen um z.B. Ressourcen zu erhalten, Einheiten zu beschwören oder Siedlungen zu bauen. Solche die besiegt waren und in der Unterwelt warteten können keine solchen Aktionen auslösen. Man darf Einheiten alternativ zum Einsetzen jederzeit zurück holen, selbst wenn noch nicht alle eigenen Einheiten eingesetzt waren.

Arbeiter werden zu Siedlungen, dazu werden diesen Spielfiguren die Dächer auf den Kopf gesetzt

Durch das kaufen von Dugeonkarten als Aktion auf bestimmten Spielfeldern und auch das bauen von Siedlungen werden die Punktemotoren für die Schlusswertung angetrieben. Außerdem hat das Ganze im Spiel auch immer wieder andere positive Auswirkungen. Dort wo die Dungeonkarten gekauft werden können, werden auch neue Spielfelder eingebracht. Das Spielfeld wächst also im Laufe der Partie immer mehr an.

Je weiter man in den einzelnen Farbstrahlen voran kommt, desto mehr Punkte gibt es am Ende für die verschiedenen Dungeonkarten und Siedlungen

Das Spiel endet, wenn eine teilnehmende Person entweder alle Siedlungen gebaut hat, was allerdings die Zahl der Arbeiter reduziert, oder wenn das letzte Spielfeldteil eingebracht wurde. Danach ist jeder Spieler noch einmal dran, bevor es zur Schlusswertung kommt.

Groupie auf Tour

Andromeda’s Edge und Dwellings of Eldervale sehen auf den ersten Blick sehr verschieden aus und sind doch fast gleich. Der wohl gravierendste Unterschied ist der Engine-Builder in Form der Modifikationen in dem neueren Weltraumspiel. Diese bei Rückholung der Raumschiffe auszulösen kann je Spieler allerdings auch einiges an Wartezeit für die anderen bedeuten. Wer jedoch Engine-Building sehr mag, wäre mit dem neueren Spiel besser bedient.

Ansonsten unterscheidet es sich in Kleinigkeiten, aber bis auf die Optik ist vieles gleich und wenn man das Eine mag wird man das Andere wohl kaum ablehnen. So geht es mir zumindest. Ich gebe dem alten Tal allerdings einen Hauch von besserer Note für meinen Geschmack. Obwohl es der ältere Titel ist, fühlt es sich an, als ginge es leichter von der Hand und verbrauche zwischen den Zügen weniger Zeit als der Nachfolger. Das sind je nach Teilnehmer vielleicht nur Nuancen, kann aber auch zu einer regelrechten Downtime führen.

Aber was mich wohl am meisten für Dwelligns of Eldervale überzeugt ist das Fantasy-Setting. Klar ist das eine sehr subjektive Meinung, aber ich bewerte ja auch als Subjekt, da kann ich eine solche Überzeugung nicht von der Hand weisen!

Kurzfazit: Völker Eldervales, zieht eure Schwerter! Auf in die Schlacht! Ich bin jedenfalls bei jeder kommenden Partie gerne wieder dabei!

Konzertmitschnitte


(c) Copyright: Breaking Games

Grafik(en) und Bild(er) von Bill Marquardt

Bannerbildild von Jasmin auf Pixabay

Das Spiel ist kein Rezensionsexemplar. Diese Rezension ist unentgeltlich durchgeführt worden und spiegelt alleine meine persönliche Meinung wider.

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