Ihr begleitet in diesem Spiel die mutige Gemeinschaft vom Auenland bis zum Einsamen Berg. Die Reise orientiert sich locker an der bekannten Geschichte rund um einen Drachen, einen Schatz und allerlei Gefährten. Die Atmosphäre wirkt leichtfüßig und lädt dazu ein, sich mit einem Mix aus Abenteuerlust und Neugier durch acht kleine Kapitel zu bewegen. Jedes Kapitel bildet ein eigenes Szenario, das euch in Begegnungen mit Trollen, Orks oder rätselhaften Ereignissen führt. Die Stimmung erinnert an eine persönliche Reiseskizze durch Mittelerde und entfaltet einen angenehmen erzählerischen Charme, der besonders dann gut funktioniert, wenn ihr euch gerne von einer fantastischen Welt tragen lasst.
In jeder Runde würfelt ihr fünf weiße Würfel. Nacheinander sucht ihr euch jeweils einen davon aus und nutzt das gewürfelte Symbol sofort, um in eurem eigenen Abenteuerbuch eine Aktion auszulösen. Ihr zeichnet Wege, löst Aufgaben, sammelt Hinweise oder bewegt euch an Gefahren vorbei. Da alle aus denselben Würfeln wählen, entsteht ein lebendiges Hin und Her, bei dem ihr ständig abwägt, welchen Würfel ihr unbedingt braucht und welchen ihr den anderen lieber nicht überlassen möchtet. Die Struktur der Kapitel sorgt dafür, dass ihr euch Schritt für Schritt durch die Abenteuer arbeitet, bis das jeweilige Ziel erreicht ist. Die Spieldauer bleibt kurz und das Regelgerüst leicht genug, um schnell wieder ins Spiel zu finden, auch wenn ihr einmal eine Pause eingelegt habt.
„Der Hobbit: Hin und zurück“ lebt vor allem von seiner charmanten Grundidee und der Freude daran, Würfelergebnisse kreativ im eigenen Heft zu verwerten. Die Kapitel fühlen sich abwechslungsreich genug an, um mehrere Partien zu tragen, ohne dass ihr euch überfordert fühlt. Die kurze Dauer hält die Runde aufgelockert und sorgt dafür, dass ihr selten lange warten müsst. Das Spielmaterial wirkt ordentlich und stabil. Die Illustrationen unterstützen den fantasievollen Rahmen und die Abenteuerbücher lassen sich gut handhaben. Die Würfel und Stifte erfüllen ihren Zweck ohne besondere Höhepunkte, wirken aber langlebig. Wer allerdings sehr tiefgehende Entscheidungen oder komplexe planerische Aufgaben sucht, wird hier weniger fündig. Viele Momente hängen vom Würfelglück ab und manche Kapitel ähneln sich im Ablauf. Das Spiel punktet vor allem dort, wo ihr eine unkomplizierte und zugängliche Erfahrung sucht, die ihr ohne große Vorbereitung auf den Tisch bringen könnt. Für Familienrunden, Gelegenheitsspieler:innen und kleine Gruppen ist es daher gut geeignet. Vielspieler:innen mit Anspruch auf große strategische Freiheit werden dagegen eher nach etwas anderem greifen. Mein Fazit fällt positiv aus, denn das Spiel vermittelt eine angenehme Mischung aus Leichtigkeit, Atmosphäre und spielerischer Kreativität.
In Big Sur baust du deine eigene Traumstraße entlang der kalifornischen Küste. Bei diesem zugänglichen Kartenspiel von 25th Century Games übernehmen die Spielerinnen und Spieler die Rolle von Straßenplanern, die versuchen, das schönste Teilstück dieser weltberühmten Küstenstraße zu gestalten. Ziel ist es, durch clevere Kombinationen von Karten am Ende die meisten Punkte zu erzielen.
Der Spielverlauf ist schnell erklärt: Alle bauen in ihrer eigenen Auslage – also auf ihrem persönlichen Highway – eine Kette von Straßenkarten, die jeweils unterschiedliche Landschaftssymbole (z. B. Berge, Meer, Wald) zeigen und unterschiedlich viele Meilen lang sind. Immer wenn eine Serie aus mindestens drei gleichen Landschaftstypen aneinanderliegt, entsteht ein sogenannter „Streckenabschnitt“. Diese Abschnitte bringen Punkte, je nachdem, wie lang sie am Ende sind. Zusätzlich können spezielle Landmarken-Karten erworben und an passenden Stellen platziert werden, um Boni zu erzielen oder Spielregeln zu beeinflussen – etwa indem man Ressourcen von Mitspielenden nutzt oder Punkte für bestimmte Kombinationen bekommt .
Der Clou: Um neue Karten auszuspielen, müssen andere Karten als Bezahlung abgelegt werden. Jede Karte zeigt dabei auch ein oder mehrere Materialien, die als „Währung“ dienen. So entsteht nach und nach ein kleines Engine-Building-System, in dem man Ressourcen klug einsetzt und effizient nutzt. Die Herausforderung dabei ist, die richtigen Karten zur richtigen Zeit zu spielen – und zwar an einem der beiden Enden des eigenen Highway-Streifens. Wer strategisch denkt, plant nicht nur die nächste Karte, sondern auch die Kombinationsmöglichkeiten mehrerer Karten im Voraus.
Interaktionen eher gering
Auch wenn jeder für sich spielt und die Interaktion eher gering ist, kommen durch einzelne Effekte doch interessante Verbindungen zustande. So ermöglichen bestimmte Landmarken den Zugriff auf Ressourcen in den Ablagestapeln der anderen – was ein bisschen Taktik ins sonst recht solitäre Geschehen bringt. Wer allerdings gern gemeinsam tüftelt oder konfrontativ spielt, wird hier eher nicht fündig.
Das Spielgefühl ist ruhig, überlegt und eher belohnend. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Aufbau einer eigenen Auslage, was besonders Spieler anspricht, die gern puzzeln, optimieren und mit Ressourcen wirtschaften. Das Spieltempo bleibt angenehm, kann aber in späteren Zügen etwas ins Stocken geraten, wenn man viele Optionen abwägt. Gerade dann wünscht man sich manchmal eine kleine Hilfe, um den Überblick zu behalten – etwa über bereits genutzte Ressourcen.
Was Big Sur vor allem auszeichnet, ist seine stimmige Gestaltung. Die Karten sind mit liebevollen Illustrationen versehen, die die Schönheit der Pazifikküste einfangen. Palmen, Felsen, Strände – all das findet sich auf den kleinen Kartenausschnitten wieder und erzeugt ein stimmungsvolles Gesamtbild.
Kleinere Kritikpunkte gibt es auch: Die Ikonografie ist nicht immer intuitiv, verdeckte Karten in der Hand lassen sich schlecht überblicken. Dennoch überwiegt der positive Eindruck. Denn Big Sur ist ein schnell aufgebautes Kartenspiel mit ansprechendem Thema und klarer Engine-Building-Mechanik. Wer Tableau-Aufbau und Ressourcenmanagement mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen – ideal für eine entspannte Runde mit bis zu vier Personen.
Big Sur: Auf einen Blick
Big Sur ist ein Kartenspiel mit ruhigem Spielfluss, reizvollen Thema und einem zugänglichen Engine-Building-Element – besonders für Fans von Tableau-Aufbau und optisch ansprechenden Spielen empfehlenswert.
Autor: Mondo Davis | 25th Century Games | 2025 | 2 bis 4 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten
Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).
In einer Welt ohne natürliche Ressourcen versuchen wir, die verbliebenen Droiden auf der Erde zu recyceln. Als Ökomechs entscheiden wir, ob wir sie verschrotten oder wiederherstellen. Das klingt düster, aber schon die Grafik zeigt, dass das Spiel eher positiv auftritt.
Wer hat nicht schon einmal, was von dieser TV-Show auf PRO7 gehört? „Wer stiehlt mir die Show?“ oder kurz WSMDS. Dieses lockere Quiz, in dem sich drei Prominente und eine Wild-Card-Person darum batteln, wer die nächste Show moderieren darf, gehört mittlerweile zu den erfolgreichen Formaten des Senders. Nicht zuletzt wegen des charismatischen Moderators Joko Winterscheidt. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis hier ein passendes Brettspiel auf den Markt kommt.
In der Schrebergarten-Kolonie Waldstedt ist die Welt eigentlich in Ordnung – jedenfalls auf den ersten Blick. Zwischen akkurat geschnittenen Hecken, Gartenzwergen und Grillabenden wird der unbeliebte Kleingärtner Heinz Panner tot aufgefunden. Panner galt als selbsternannter Sheriff der Kolonie: regelstrikt, besserwisserisch, ständig mit erhobenem Zeigefinger unterwegs. Und genau das ist der Knackpunkt dieses Falls: Fast jeder Nachbar hätte ein Motiv, ihn loswerden zu wollen. Doch wer hat es tatsächlich getan?
Der Spielablauf
Mit KrimiGames – Fall 4: Kleingarten landet bei euch keine klassische Spielschachtel auf dem Tisch, sondern eine Fallakte, die sich wie ein echter Ermittlungsordner anfühlt. Darin stecken mehr als 30 Beweismittel, Dokumente und Hinweise in ganz unterschiedlichen Formen – und ihr müsst euch Schritt für Schritt ein eigenes Bild zusammensetzen. Statt Würfeln und Spielplänen wird gelesen, verglichen, markiert, diskutiert und kombiniert. Ihr untersucht zum Beispiel Rechnungen, Parkscheine, Zeitungsartikel, Obduktionsberichte und weitere Unterlagen, die auf den ersten Blick banal wirken können, bis sich ein Detail als entscheidend erweist.
Das Ziel ist klar: Tathergang rekonstruieren, Motive erkennen, Alibis prüfen. Und genau hier wird das Spiel spannend, weil es nicht bei Papier bleibt. Zu den Akten gehören interaktive Elemente, bei denen ihr zusätzliche Spuren über Webseiten, Datenbanken und Social-Media-Profile verfolgt. Außerdem setzt KrimiGames in diesem Fall sogar auf KI-Chatbots: Verdächtige können in simulierten Verhören direkt „befragt“ werden – nicht als starres Multiple-Choice-Skript, sondern als Dialog, der sich an euren Fragen orientiert. Das zwingt euch, wie in einem echten Verhör zu denken: nicht mit pauschalen Vorwürfen, sondern mit konkreten Belegen, Zusammenhängen und sauberen Rückfragen.
Sehr viel authentisches Material müssen wir als Ermittlungsteam sichten.Analoges Ermitteln plus digitaler Mehrwert: durch 3D-Räume schreiten (li.) oder im Chatbot Verdächtige verhören (re.).
Gespielt wird kooperativ: Ihr sitzt gemeinsam am Tisch, teilt Dokumente unter euch auf, gleicht Aussagen ab und baut Theorien, bis sie entweder tragen oder sich durch neue Fakten wieder auflösen. Das funktioniert grundsätzlich auch solo, wenn man Lust auf einen intensiven Ermittlungsabend hat. Rechnet insgesamt mit zwei bis drei Stunden Spielzeit, empfohlen ist der Fall ab 14 Jahren und er eignet sich für 1 bis 6 Detektive.
Wir konnten KrimiGames: Fall 4 – Kleingarten bislang nur kurz anspielen und verzichten deshalb vorerst auf ein finales Fazit (wird nachgereicht). Was wir bis jetzt gesehen haben, wirkt jedoch hochinteressant und gut gemacht: viel Material zum Durchforsten, eine angenehm „echte“ Ermittlungsatmosphäre und mit den digitalen Bausteinen – inklusive KI-Verhören – ein Ansatz, der Fans von True-Crime-Formaten oder alle, die schon immer einmal Ermittler:in in einem Tatort-ähnlichen Fall sein wollten, sehr direkt abholen dürfte. Von KrimiGames.
Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).
Spannende Spieleabende: Sichte Beweise, entdecke Motive und überprüfe Alibis - schnappt gemeinsam den Täter in Fallakten-Spielen!
Über 30 Beweismittel: Durchsuche Polizeidatenbanken, spiele aufgezeichnete Verhöre ab und schreibe E-Mails an Polizisten – tauche tief in die Ermittlungen ein & löse den Mord-Fall!
Von Juristen entwickelt: Ermittele wie ein Detektiv in einer echten Mordermittlungen bei diesem Tatort-Spiel - alle Spiele basieren auf ungelösten Kriminalfällen der Geschichte.
3 zum Preis von 2: Hol dir jetzt ein Krimi-Game gratis und spare 29,90€ – Krimi Spiel Erwachsene - perfekt zum Verschenken!
Top Bewertungen: Über 170.000 verkaufte Krimispiele und mehr als 70.000 begeisterte Spieler können sich nicht irren - entdecke das Detektiv-Spiel mit besten Bewertungen!
Die Beliebtheit von Spielemessen und Conventions steigt immer weiter an. Mit 220.000 Besucherinnen und Besuchern stellte die Spiel Essen im Oktober einen Weltrekord auf. Ebenso interessant ist ein Blick auf die Veranstaltungen, die anderorts im deutschsprachigen Raum stattfinden. Auch hier steigt die Zahl der Besuchenden und der Ausstellenden deutlich an.
Aussteller
Besuchende
1.
Spiel Essen
220.000
2.
Berlin Brettspiel Con
17.000
2.
Spiel doch! Dortmund
17.000
4.
Spielwiesn Augsburg
16.500
5.
Spielemesse Stuttgart
117.0001
6.
Spiel doch! Bodensee
7.000
7.
Darmstadt spielt
6.500
8.
Spielefest Wien
25.0002
9.
Hobbymesse Leipzig
79.0003
10.
Spielemesse Hamburg
12.000
1 Inklusive weiterer Ausstellungen, die im Rahmen des Stuttgarter MesseHerbstes stattfinden.
2 Inklusive des Austrian eSports Festivals.
3 Inklusive der Hobbymesse-Hallen Modell-, Kreativ-, Technik- und Sportwelt.
Die Ausstellerzahl wird im Verhältnis zur Spiel Essen dargestellt: Es werden 53 Verlage berücksichtigt, von denen mindestens eine deutschsprachige Sommer-/Herbstneuheit flächendeckend im Einzelhandel erhältlich ist. Verlage wie Edition Spielwiese oder Hans im Glück, deren Spiele auch bei Hutter Trade oder Asmodee zu sehen sind, sind einfach gewichtet. Verlage mit unter fünf Neuheiten sind zweifach gewichtet, mit unter zehn Neuheiten dreifach, mit unter 20 Neuheiten vierfach und B-Rex sowie Pegasus mit unter 30 Neuheiten fünffach. Asmodee und Hutter Trade, die mehr als 50 Neuerscheinungen auflisten, sind sechsfach gewichtet.
Auffällig ist, dass die Dortmunder Spiel doch! (Foto oben) und die Berlin Con gleichauf liegen, sowohl bei den Ausstellenden als auch bei den Besuchenden. Unterschiede gibt es trotzdem. Während in Dortmund unter anderem Piatnik, Schwerkraft, Kendi und Board Game Box ausstellten, zog es Moses, Trefl, Albi und Nice Game nach Berlin.
Der Abstand zur Spiel in Essen wird trotz des Wachstums der Spiel doch! im Frühjahr und der Berlin Con im Sommer nicht kleiner. Denn auch die Spiel wächst, wenn auch nur bei den Besucherzahlen. Die Zahl der Ausstellenden lag hingegen zuletzt stabil bei etwa 950, was zeigt, dass die 53 von mir betrachteten Verlage nur einen kleinen Ausschnitt darstellen. In Essen dominieren Messestände mit Angeboten, die man anschließend nicht überall im Handel findet. Denn sehr viele Verlage stellen dort nur fremdsprachige Titel aus oder es sind sehr kleine Unternehmen, die sich auf den Eigenvertrieb ihrer Spiele konzentrieren.
Auch ein Blick in unsere EU-Nachbarländer zeigt, dass sich die Besucherzahlen in Essen in anderen Sphären befinden. Das Spellenspektakel im niederländischen Utrecht lockt 33.000 Menschen an, das Festival des Jeux im französischen Cannes immerhin 110.000.
Camargue | Timo Diegel | 30 Minuten | 2 -5 Personen | Abacusspiele
Gemeinsam erschaffen die Spielenden in die wunderschöne Region Camargue, die für ihre einzigartige Landschaftsvielfalt und artenreiche Tierwelt bekannt ist. Plättchen für Plättchen bauen sie die farbenfrohe Landschaft auf. Je größer die Fläche ist, die sie mit den Plättchen erweitern, desto mehr Punkte bekommen die Spielenden. Doch vor allem Punkte einer anderen Person rechtzeitig für sich zu beanspruchen, soll den Reiz des Spiels ausmachen. Doch ist dem so oder bietet die schön errichtete Landschaft nicht viel mehr als den optischen Reiz? Einige Mitglieder des Beeple Netzwerks geben im aktuellen Rampenlicht ihre Meinung dazu ab.
Oli (Alles außer Toplisten)
Oli (Alles außer Toplisten) Plättchenlegespiele wie Camargue gibt es wie Sand am Meer. Da braucht es schon einen besonderen Kniff, um sich von der Konkurrenz abheben zu können. Bei Camargue ist es die Möglichkeit viele Punkte durch Multiplikation zu bekommen – oder im richtigen Moment die Punkte einer anderen mit zu beanspruchen. Camargue zu spielen bedeutet für mich unbeschwerte Zeit – fast wie im Urlaub. In diese bunte Spielewelt begebe ich mich am liebsten zu dritt oder zu viert.
JäiDie (Alles außer Toplisten) Camargue ist für mich eines der unbeschwerten Spiele, die man sehr gut bei Tee und Kuchen spielen kann. Es macht jetzt nichts unfassbar innovativ. Es erfindet das Rad nicht neu. Was es macht, macht es gut. Und es ist hübsch. Die Erklärung der Wertung muss man sich eventuell öfter durchlesen und hätte meiner Meinung nach nicht so umständlich sein müssen. Der Sweetspot liegt bei uns zu viert.
Jürgen (Spielbar)
Jürgen (spielbar.com) Camargue glänzt durch eine schöne Optik und die wohl umständlichste und unnötig komplizierteste Erläuterung des Dezimal-Stellenwertsystems in der Spielregel. Das ist schon arg überraschend. Das Spiel selbst kommt frei von Höhepunkten daher. Liefert jedoch regelmäßig Stimmungssenker, wenn die Verteiung der Möglichkeiten zum Punkteabgreifen mal wieder unschön verteilt ist. Bei Veröffentlichung wurde kommuniziert, dass das Spiel mehrere Jahre in der redaktionellen Entwicklung lag. Hmm…
Oliver (Spielevater)
Oli (Spielevater) Camargue ist ein Familienspiel! Wer taktische Tiefe, komplexe Entscheidungen und Mechanismen sucht, der wird enttäuscht sein. Das Spiel verfolgt eine klare Linie mit bekannten Mechanismen und einfachen Regeln ohne viel Tamtam. Aber Camargue überzeugt als kurzweiliges Legespiel, das besonders zu zweit seine taktischen Stärken entfaltet. Die Balance zwischen Gebietsausbau und cleverer Sabotage sorgt für spannende Runden, in denen man ständig abwägen muss, wie man den Mitspielenden Punkte verwehrt.
Dirk (Würfelmagier)
Dirk (Würfelmagier) Schnell zu erlernendes Familienspiel mit bekannten Mechanismen und Punkteturbo. Überzeugt vor allem auch zu zweit durch taktische Möglichkeiten. Insgesamt aber zu unaufgeregt und spannungsarm. Zumindest das Cover kann glänzen und vielleicht den einen oder die andere zum Kauf bewegen, der sich dieser Tage nach Südfrankreich sehnt…
Wenn Ihr Euch nun etwas intensiver mit Camargue befassen wollt, dann schaut Euch doch mal den folgenden verlinkten Artikel an:
Liebe Lesenden! Willkommen zurück in den fantastischen Geschichten Arydias!
Vorab noch eine wichtige Information: Da es sich um einen Spielbericht handelt, wird es im folgenden Tagebucheintrag natürlich heftige Spoiler geben! Wenn Ihr selbst noch vorhabt das Spiel zu erleben und Euch den Spaß nicht verderben wollt, dann hört hier und jetzt auf zu lesen! Ich habe Euch hiermit gewarnt! Alle, die jetzt bleiben möchten, egal ob aus reiner Neugierde oder wider besseren Wissens, wünsche ich viel Spaß beim Lesen und Erleben meiner Geschichte!
Am vierten Spieltag haben wir nach langer Suche wieder auf den richtigen Pfad zurück gefunden. Wir haben in den ersten Episoden leider ein paar kleine aber wichtige Details übersehen, die für die Hauptquest wichtig waren. Die wieder zu finden, verlief ziemlich schwierig. Im Endeffekt konnten wir aber alles wieder rekapitulieren und in die richtige Bahn bringen.
Das brachte uns nicht nur zurück auf den richtigen Weg sondern mit einem Floß auf eine ganz andere Insel. Unterwegs stießen wir auf ein halb versunkenes Schiff und leider dort auch wieder auf den Hobbit Irky aus dem ersten Bericht. Dieser war nun stärker als vorher und brachte neben seinen Nahkampfgekkos auch noch Schleuderechsen mit. Wir konnten auch dieses Mal den Trupp wieder vertreiben. Doch lachend machte sich der Hobbit mit seiner Schatzkarte davon, die er uns unbemerkt in dem kleinen Scharmützel abgenommen hatte.
Chimärenhafte Kreaturen
Nach dem Abenteuer auf dem versunkenen Schiff trieben wir unser Floß weiter in Richtung Osten auf eine völlig andere Insel, den sogenannten Uplands. An einem Strand angekommen fanden wir das neu aufgebaute Lager unserer Exilantengilde, gut geschützt oberhalb einer Steilklippe, eine Turmruine im Hintergrund. Hier begegneten wir alten bekannten und konnten uns von den Strapazen auf offener See erstmal am Lagerfeuer erholen.
Unsere Gilde muss unser Vorhaben zur anderen Insel zu fahren geahnt haben und hat auf der anderen Insel ein neues Lager aufgeschlagen.
Nach einer Übernachtung auf den Uplands erinnerten wir uns aber an einen Zipfel auf der vorherigen Insel, den man nicht über den Landweg erreich konnte. Von der Neugier gepackt und wieder voller Kraft in den Adern machten wir uns daher die Mühe und fuhren mit dem Floß noch einmal zurück, diesmal süd-westlich, um diesen weißen Fleck unserer Landkarte zu erkunden.
Es war ein felsumgebener Landflecken, der an der Anlegestelle noch ruhig und sogar etwas harmonisch mit den hübschen, blütenreichen Pflanzen wirkte. Doch tiefer hinein in das von massivem Gestein umgebene Tal sahen wir uns schnell einer Kreatur gegenüber, deren pure Existenz der Natur hönisch entgegenblickte. Das Wesen sah aus wie eine Hyäne gekreuzt mit einer Schlange. Als es unsere Anwesenheit bemerkte stellte es sich bedrohlich auf und fauchte uns entgegen, gepaart mit hyänischem gegacker.
Dieses Wesen war ein harter Gegner, doch am Ende konten wir es besiegen
Der Kampf war schwer und forderte unser gesamtes, bisheriges können. Doch mit meinem Schmetterschlag und den tief bohrenden Pfeilen des Kundschafters konnten wir die Kreatur besiegen und in die Flucht schlagen. Die Beute war sehr belohnend und brachte uns bessere Rüstungsteile für zurünftigen Schutz gegen andere Gegner.
Am Ende kehrten wir zu den Uplands zurück und begannen mit der Erkundung der dortigen Umgebung.
Neue Formationen
Wir folgten einem ausgetretenen Pfad und wanderten Stunden durch die für uns neuartigen Landflächen. Der Kundschafter war ganz außer sich vor Begeisterung über die leicht andersartige Vegetation auf diesem Flecken Erde und versuchte jede Pflanze und jeden Käfer zu identifizieren. So völlig abgelenkt fanden wir uns schnell in einem kleinen Dorf wieder, welches wir zwar bereits wargenommen hatten, bis zur Akunft dort aber nicht erkannten, dass wir es mit untoten Bewohner zu tun hatten.
Schnell wurde uns klar, dass wir es nicht nur mit Nahkämpfern sondern auch mit Bogenschützen zu tun hatten
Die Skelette wirkten beinahe, als hätten sie uns erwartet um nun mit plötzlichen Tatendrang gegen uns vorzugehen. Völlig neu war, dass diese nicht nur als eine Formation (bisher bekannt mit dem Namen „Mob“) auftraten, sondern nun derer zwei waren. Die eine bestand aus Bogenschützen, die andere war als Nahkämpfer mit Knüppeln bewaffnet.
Ein unerfreuliches Empfangskomitee
Die eine Formation nennt sich „Mob“, die andere „Brute“ – beide aggieren unabhängig voneinander
Zum Glück waren die Gerippe schnell beseitigt. Was sie jedoch zu unangenehmen Gegnern macht ist die Tatsache, dass sie nach ihrem Ende einen Knochenhaufen hinterlassen, der sich selbst wiederbeleben kann. Da hilft nur das schnelle Zertreten dieser Haufen, damit da bloß kein heiler Knochen mehr bleibt, der sich wieder zusammensetzen könnte.
Zu viele Kobolde
An Beute bot der Ort mit den Skeletten leider nicht viel und so machten wir uns auf, die weitere Umgebung zu erkunden. Wir waren zwar bereits leicht lädiert durch die Begegnungen an diesem Tag und würden uns bereits jetzt eine Pause wünschen, doch waren die aufkommenden Gegner bislang eher moderat und konnten leicht besiegt werden. Eine weitere Begegnung würden wir noch verkraften.
Und so folgten wir dem bisherigen Weg, der bis zu den Untoten gen Norden führte und nun östlich abknickte. Wir erreichten bald eine alte Burg und nur wenige Zeit, nachdem wir diese betraten standen uns speerbewaffnete Kobolde entgegen. „Kein Problem“, lachten wir. „Die zwei sind schnell überwältigt! Die sollten sich zweimal überlegen, wen sie überfallen!“
Die beiden waren plötzlich und unerwartet aufgetaucht. Trotz der leichten Rüstung (blaue Steinchen) waren die beiden nur zu zweit und konnten zudem keine Knochenhaufen bilden, wie die letzten Gegner. Allerdings verursachten sie gegenüber den Skeletten bereits einen auffällig hohen Schaden.
Sie halten zwar etwas mehr aus, als die Skelette vorher, aber sie waren ja nur zu zweit
Der Kampf verlief zu unseren Gunsten, doch waren wir nun noch weiter angeschlagen. Und leider folgten den beiden Wachen weitere Kobolde… so viele! Nicht nur, dass weitere Koboldwachen mit Speeren auf uns zukamen, nun standen auch noch Steinschleuderer dabei und bewarfen uns aus zweiter Reihe, während wir mit den Speerkämpfern zu tun hatten.
Eine Wache konnten wir zwar noch besiegen, doch leider mussten wir uns eingestehen, dass es an dieser Stelle schlecht um uns stand und wir wieder eine unangenehme Begegnung mit einem gewissen Sensemann riskierten, würden wir uns nicht unverzüglich zurückziehen. Wenig heldenhaft aber mit hohem Überlebenswillen zogen wir damit die Reißleine und entkamen nur knapp einem jähen Ende.
Unsere Wunden leckend und die Demütigungen der hinter uns her lachenden Kobolde herunterschluckend stärkten wir uns im Lager am Feuer und verbrachten dort die Nacht.
Bleibt nur die Frage, ob wir dem selben Weg am nächsten Tag folgen wollten und damit die gleiche Demütigung wie am Tag zuvor einstecken würden oder ob wir uns für einen anderen Weg entscheiden. Ich werde Euch jedenfalls gerne davon berichten!
Was gibt es Schöneres, als den Menschen, die man mag, mit einem Spiel den Jahresausklang zu versüßen? Auch zu Weihnachten 2025 gibt es viel mehr Spiele, als man im Vorfeld ausprobieren kann, um eine gute Wahl zu treffen.
Darum hat sich das Beeple-Netzwerk mutig ins Gewühl gestürzt, um die Juwelen auszuheben, mit der nicht nur Weihnachten, sondern Silvester gleich dazu gerettet ist. Spielspaß von kurzweilig bis klassisch. Sowohl für die BombBusters begeisterte Oma als auch für den von Mischwald überforderten Cousin namens Oliver. Diese Liste bietet vom Feinsten das Beste.
Meister Makatsu ist nicht so richtig ein Stichspiel. Wir legen aber schon Karten aus. Und wir wollen, dass die anderen am Tisch möglichst die höheren Karten ausspielen müssen. Denn in jeder Runde werden in den drei Kartenfarben die höchsten Karten mit Minuspunkten bedacht. Und die will man nicht. Am liebsten ab vier Personen entwickelt sich ein denkbar einfaches, aber unheimlich cleveres Spiel am Tisch, das mit viel „Table Talk“ belohnt.
Biddle
Oli (Alles außer Toplisten)
Biddle ist Spielspaß auf ganzer Linie und begeistert mich auf 3 Ebenen. Zuerst ist es ein Würfelspiel, bei dem wir kniffelähnliche Ergebnisse erzielen wollen. Und da dieser Klassiker allen bekannt ist, läuft der Einstieg in Biddle fast ohne Erklärung. Außerdem hast du eine Bietphase, in der du unverschämt großmäulig oder bescheiden still auf den Ausgang der Würfelrunde setzen kannst. Je nach individuellen Entscheidungen entstehen im Anschluss Teams. Und schon kann man gleich den Ausgang der Würfelphase gemeinsam feiern oder beklagen. Am Ende dominiert bei Biddle das Glück und der Spaß – und die Lust auf die nächste Partie.
Castle Combo
Dirk (Würfelmagier)
Castle Combo (aka Château Combo) ist ein super Geschenk für alle, die flotte, taktische Kartenspiele mögen – egal ob zu zweit oder in voller Fünfer-Runde. Jede Karte, die ihr in euer 3×3-Tableau legt, löst kleine Effekte aus oder sorgt später für Punkte. Und genau da passiert die Magie: Kombos bauen, Gold organisieren, Schlüssel klug einsetzen und Karten aus der Auslage schnappen, bevor es jemand anderes tut.
Das Spiel ist schnell gelernt, spielt sich herrlich dynamisch und bietet in jeder Runde neue Mini-Baustellen fürs Hirn. Perfekt für den Weihnachtsabend: kurz, knackig und mit genau dem richtigen Maß an „Nur noch eine Runde!“.
Clickety Clack ist ein Roll-and-Write, welches noch einmal einen cleveren Pfiff in das Genre bringt. Wir dürfen von den gerollten Würfeln jeweils zwei auswählen und deren Summe auf unser Blatt eintragen. Dabei klacken wir die Würfel aufeinander, was zum Namen des Spiels geführt hat. Die Limitierung kommt nun durch die fünf Reihen auf unserem Blatt, die mal nur ungleiche Zahlen, mal nur aufsteigende oder abwechselnd ungerade und gerade Zahlen verlangen. Beim Eintragen kann man außerdem auch noch ein bisschen auf Risiko spielen, denn nicht jedes Feld wird nachher gewertet.
Ghost Bumpers
Mathias (Cliquenabend)
Ghost Bumpers ist ein wundervolles Stich-Ansage-Spiel der etwas anderen Art mit fantastischen Illustrationen. Auf dem Jahrmarkt wollen wir uns nicht von Monstern, Geistern und anderen Wesen erschrecken lassen und nur eine bestimmte Anzahl an Stichen gewinnen. Die Tatsache, dass mehrere Karten mit gleichem Zahlenwert eine andere Wertigkeit bekommen (drei 8en sind zum Beispiel 3,8), macht es grandios chaotisch und dennoch taktisch interessant. Ein Spiel in kleiner Schachtel zum Mitbringen.
KADO
Dafne und Fabian (Bretter late then never)
Kado Passend zu Weihnachten und zum Namen kommt Kado (wegen französisch: cadeau = Geschenk) in einer Schachtel daher, die wie ein kleines Geschenk aussieht. Im Spiel schenken wir uns gegenseitig Karten, die wir dann in ein 4 × 3-Raster einbauen dürfen. Dabei wollen wir in den Reihen möglichst gleiche Geschenke (Teddybären, Blumen, Socken usw.) und in den Spalten möglichst gleichfarbige Geschenkverpackungen sammeln. Am Ende gibt es dafür in einer einfachen Wertung Punkte. So weit, so simpel, aber: Ein gekonnter Kniff ist auch mit von der Partie: Wer an der Reihe ist, zieht nacheinander je eine Geschenkkarte, sieht sie sich an und gibt sie dann an eine*n Mitspieler*in (natürlich meistens dorthin, wo sie am wenigsten Punkte bringt). Auch sich selbst macht man so ein Geschenk. Bevor sich nun aber alle ihr Geschenk ansehen, darf reihum geraten werden, was sich der Schenkende selbst hingelegt hat. Rät man eine der beiden Eigenschaften richtig (also Geschenk oder Farbe), darf man sein Geschenk gegen das des Schenkenden austauschen. So kommen ganz herrliche Mindgames und Bluffmöglichkeiten ins Spiel, die für eine ordentliche Portion Spaß sorgen. Kado ist ein ausgezeichnetes Geschenk für euren Weihnachtsbaum.
Komm zum Punkt: Apropos „Kooperativ“ und „Hinweise“: Komm zum Punkt ist schwieriger als One Round, aber lustiger – irgendwie versuchen alle, einen Satz so zu bilden, dass eine Person an der richtigen Stelle einen gesuchten Begriff einzuordnen versucht. Alle ziehen in unterschiedliche Richtungen und dennoch klappt es irgendwie dann doch … meistens. Zumindest wenn keine Hardcore-Gamer am Tisch sitzen, denn die können das nicht, das ist statistisch erwiesen.
Reiss aus
Oliver (Spielevater)
Reiss aus ist ein ungewöhnliches „Zeichenspiel“ nur mit Papier – ganz ohne Stift. Statt zu malen, modellieren die Spieler Begriffe von Aufgabenkarten, indem sie Papier falten, reißen, oder knüllen. Die Mitspielenden müssen dann diese Kunstwerke identifizieren. Das Spiel erfordert zwar Kreativität, ist aber oft auch einfacher als Zeichnen. Perfekt für lustige, entspannte Runden mit Freunden.
Wer stiehlt mir die Show überzeugt als Brettspiel mit einer gelungenen Umsetzung der TV-Show. Die wichtigsten Elemente wurden beibehalten und spielerisch aufbereitet, was für viel Spaß sorgt. Musikquiz-Elemente fehlen zwar, aber das fällt kaum ins Gewicht. Jede Partie startet klassisch mit den „leichten Fünf“. Dann wechselt von Runde zu Runde die Moderation und sorgt so für Abwechslung. Fans der Show sollten unbedingt zugreifen.
Christoph (Brettspielbox)
Wer stiehlt mir die Show bringt die bekannte TV Show und Joko sehr stimmungsvoll an den Brettspieltisch. Die wichtigsten Elemente wurden clever in Quizrunden, kleine Spiele und wechselnde Moderationen übersetzt, sodass durchgehend gute Laune aufkommt. Zu Beginn warten die „leichten Fünf“, danach steigert sich die Spannung Runde für Runde über das Halbfinale bis zum großen Finale der beiden besten Spielenden. Der ständige Moderationswechsel sorgt für viele individuelle Showmomente und Abwechslung. Für Fans der Sendung ein Pflichtkauf und für Quizrunden mit Familie und Freundeskreis eine frische Alternative zu klassischen Wissensspielen.
Alex (Brettspielhamster)
Wer stiehlt mir die Show bringt TV-Show-Feeling an den Spieltisch – und funktioniert super, selbst wenn man die Sendung wie ich nie gesehen hat. Der clevere Aufholmechanismus, bei dem die siegreiche Person einer Runde die nächste moderiert, sorgt für Abwechslung und hält die Spannung hoch. Die Minispiele, Quizrunden und Moderationswechsel erzeugen ein hohes Entertainment-Level, ohne das Ganze zu überladen – das Design bleibt zugänglich, jede Phase ist schnell erklärt und das Ganze passt sogar auf den Couchtisch. Genau deshalb funktioniert es überall: in der Familie, im Kolleg*innenkreis, an Weihnachten oder an Silvester. Ein rundum gelungenes, abwechslungsreiches Partyspiel, das garantiert laute, fröhliche Runden auslöst.
Panda Royale
Christian (spielstil)
Wer Kniffel schon längst überdrüssig ist, sollte die Würfel nicht ins Korn werfen. Denn mit Panda Royale wird das eingestaubte Spielprinzip auf eine weit höhere Stufe gestellt. Was zu Beginn noch einfach mit einem einzelnen Würfel beginnt, entfaltet sich schnell zu einem spannenden Wettlauf um Punkte. Runde um Runde bekommen wir mehr Würfel, die alle auf ihre eigene Art und Weise punkten. Gewürzt wird dies noch mit Würfeln, die uns erlauben, Würfel von unseren Mitspielenden zu klauen. Aber egal, für welchen Weg ihr euch entscheidet. Es wird nicht bei der einen Runde bleiben.
One Round? Ein Spiel ohne Einstiegshürde: Einfach drei Wörter auf drei Karten schreiben und los geht’s! Dann versucht man, Hinweise zu geben, damit die anderen wissen, wo das Wort hingehört – es gibt einige Spiele, bei denen man sich gegenseitig Hinweise geben kann, aber keines ist so intuitiv und schnell gespielt.
Leuchtturm voraus
Mel (Mel und Manolo)
Leuchtturm voraus – entworfen und illustriert von Torben Ratzlaff – hat sich bereits seit seinem Erscheinen in der englischen Version in mein Herz gespielt.
Kooperativ legen wir abwechselnd ein neues Plättchen an die nordische See an. Dabei müssen wir unser eigenes Boot stets auf das neu platzierte, angrenzende Plättchen setzen, haben dafür aber nur begrenzte Bewegungsmöglichkeiten. Wir müssen uns im Vorfeld also gut überlegen, wohin wir schippern, wie wir uns im Team abstimmen und wann es sinnvoll ist, Plättchen untereinander zu tauschen.
Leuchtturm voraus punktet mit leicht verständlichen Regeln, flüssigem Spielablauf und charmanten Illustrationen, die eine gemütliche Atmosphäre schaffen.
Skizz It
Christian (spielstil)
Mit Skizz It schaffen wir es, die komplette Familie begeistert am Tisch zu versammeln. Dabei ist es nicht sonderlich wichtig, gut, sondern schnell zu zeichnen. Teilweise bleiben einem nur wenige Sekunden, bevor die Mitspielenden wieder einmal fertig sind. Das mag auf den ersten Blick stressig wirken, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Spätestens, wenn die „Kunstwerke“ Stück für Stück gezeigt werden, wird man in schallendes, befreiendes Gelächter ausbrechen. Dabei ist es jedoch nicht so, dass man ausgelacht wird, sondern jeder herrlich über sich selbst lachen kann. Denn in der Eile vergisst man schon mal das ein oder andere wichtige Detail. Skizz it ist dadurch ein großartiges, schnelles Spiel mit wenigen Regeln. Perfekt für die gemeinsame Zeit.
Boss Fighters QR
Sonja (Brettspielpoesie)
Das kooperative Kampfspiel Boss Fighters QR hat mich zunächst durch die zwingende App-Unterstützung abgeschreckt. Doch das Scannen funktioniert einwandfrei und die App nimmt einem die meiste Verwaltungsarbeit ab. So kann man sich voll und ganz darauf konzentrieren, herauszufinden, wie das aktuelle Boss-Monster auf Angriffe reagiert und wie man es besiegen kann. Durch die vier unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen eignet es sich für Einsteiger genauso wie für erfahrene Vielspieler. Nach jedem besiegten Boss gibt es neue Karten und einen neuen Gegner, das erzeugt einen Sog, sodass man eine Partie nach der anderen spielen möchte.
Gardlings wird häufig als die Plättchenlegevariante von Quacksalber von Quedlinburg angepriesen, und das ist auch gar kein schlechter Vergleich. Wir ziehen nach demselben Push-Your-Luck-Prinzip Plättchen aus einem Beutel und wollen hier nun nicht mehr als 5 Gnome (bei Quacksalber sind es 7 Knallerbsen) ziehen. Die Plättchen legen wir diesmal nicht in unseren Kessel, sondern puzzeln sie aneinander. Dabei versuchen wir, die halben Edelsteine an den Seiten der Plättchen zu vollständigen zu ergänzen: blaue an blaue, rote an rote usw. Je mehr Edelsteine wir so erpuzzeln, umso bessere neue Plättchen können wir kaufen. Die neuen Plättchen kommen mit speziellen Fähigkeiten, die uns das Puzzeln erleichtern. Alle sind gleichzeitig an der Reihe und versuchen über eine unbestimmte Anzahl an Runden (hier der entscheidende Unterschied zu Quacksalber), am schnellsten auf 17 Edelsteine in einer Runde zu kommen (oder 20 in der Profivariante). Insofern handelt es sich auch um ein Wettrennen. Ein kleines Erweiterungsmodul wartet auf erfahrenere Spieler*innen, um auch hier für einen ordentlichen Wiederspielreiz zu sorgen.
Oli (Alles außer Toplisten)
Gardlings sind kleine Fantasie-Wesen, die auf Plättchen in deinem grünen Beutel wohnen. Du ziehst nacheinander heraus und legst sie so aneinander, dass ihre Kanten farbige Edelsteine komplettieren. Mit ihnen heuerst du neue, bessere Gardlings für deinen Beutel an. Dumm nur, dass in dem Beutel auch Gnome leben. Sammelst du zu viele von ihnen ein, berauben sie dich. Gardlings vereinfacht das Spielprinzip der Quacksalber von Quedlinburg und ist ein wunderbares Mehrgenerationen-Spiel. Gleichzeitig schenkt es aber auch noch eine Profi-Variante für alle, die Lust auf ein bisschen mehr Strategie haben.
Saltfjord
Dirk (Würfelmagier)
Saltfjord ist ein ideales Geschenk für Fans von thematisch angehauchten Eurogames mit Anspruch. Hier baut ihr im rauen Norden euren Einfluss aus, organisiert die Fischerei und jongliert knappe Ressourcen. Klingt trocken? Keine Sorge – ihr seid auch öfter mal auf See unterwegs, ihr Landratten!.
Die Mechaniken greifen sauber ineinander, jede Entscheidung fühlt sich wichtig an, und trotzdem bleibt der Spielfluss angenehm rund. Genau das richtige Spiel für winterliche Abende, an denen man sich gern ein bisschen in eine andere Welt verzieht.
Kavango: Etwas mehr Kennerspiel wagen: Kavango verknüpft den Trend der schönen Tierauslegespiele mit einem flotten Draftingmechanismus und schafft es dadurch, Experten- wie Kennerspielende gleichermaßen anzusprechen. Und nebenbei bekommt man tatsächlich ein Spiel, das die dargestellte Tierrettungsgeschichte nicht nur abbildet, sondern auch lebt.
Artengarten
Christoph (Brettspielbox)
Artengarten ist das zugängliche Geschwisterspiel von Arche Nova und lässt nach und nach eine Zooanlage entstehen. Über Zooplättchen (und nicht Karten) mit Tieren, Gebäuden und Projekten wächst nach und nach ein eigener Park, in dem kluge Kombinationen und Ketteneffekte belohnt werden. Die Aktionen sind schnell erklärt, trotzdem steckt genug Tiefe in dem Kennerspiel light drin, um Zooliebende und Kennerspielrunden bei Laune zu halten. Wer immer schon Arche Nova spannend fand, sich aber eine kürzere, familientauglichere Variante gewünscht hat, liegt hier genau richtig. Nach 1–2 Partien senkt sich die Spieldauer merklich Richtung von einer Stunde.
Die große Reise
Alex (Brettspielhamster)
Die große Reise ist ein zugängliches Familienspiel, in dem wir als Zugvögel um die Wette in den Süden ziehen – flott gespielt in rund 20 Minuten und ohne spürbare Downtime. Jede Runde wählen wir gleichzeitig unsere Flughöhe und entscheiden, ob wir Risiken wie Greifvögel oder Winde eingehen oder lieber sicher landen. Die acht Vogelarten bringen spannende Asymmetrien ins Spiel: Jede hat eigene Stärken, Schwächen und Routen und motiviert sofort dazu, eine neue Art auszuprobieren. Die Regeln sind schnell erklärt, die Züge kurz, und selbst Kinder treffen hier echte Entscheidungen. Ein leichtes, motivierendes Push-your-Luck für Familien – perfekt für den Weihnachtsabend und mit hohem Wiederspielreiz.
Rebirth ist ein Plättchenlegespiel für erfahrene Familien- oder Kennerspieler, bei dem wir reihum auf einem gemeinsamen Spielfeld Plättchen platzieren, um Punkte zu sammeln. Dabei wollen wir einerseits große Gruppen von eigenen Plättchen erschaffen, während wir gleichzeitig um bestimmte Felder des Spielfelds (Burgen) um Mehrheiten ringen. Ebenso gibt es noch persönliche Aufträge zu erfüllen. Die Züge sind wahnsinnig schnell und das Spiel ist auch in Vollbesetzung in ca. 30min spielbar, sodass es auch für zwischendurch geeignet ist, obwohl es sich wie eine „vollwertige“ Partie anfühlt. Inhaltlich sind wir in der Postapokalypse dabei, Schottland (oder auf der Spielfeldrückseite Irland) wiederaufzubauen. Die beiden Seiten des Spielplans mit leicht modifizierten Spielregeln sorgen für eine ordentliche Portion Abwechslung und einen hohen Wiederspielwert.
Christoph (Brettspielbox)
Rebirth wäre eigentlich das große Messehighlight gewesen, wenn es rechtzeitig in Deutschland angekommen wäre. Das Spiel versetzt die Runde in ein zukünftiges Schottland, in dem verschiedene Clans das Land neu aufbauen und über geschickt gelegte Plättchen Burgen, Klöster, Felder und Energieanlagen entstehen lassen, die in regelmäßigen Wertungen Punkte bringen. Das Regelwerk bleibt angenehm überschaubar, die Züge sind kurz mit minimaler Downtime und die Partie sehr interaktiv, besonders beim Erfüllen der Zielkarten und im Ringen um die wertvollen Burgen. So entsteht ein elegantes, dynamisches Legespiel, das flott startet und mit jeder Partie mehr Tiefe zeigt. Wer es etwas komplexer mag, wechselt auf die Rückseite und spielt auf der anspruchsvolleren Irlandkarte. Ein starkes Plättchenlegespiel für alle, die an Weihnachten räumlich taktisch denken und den direkten Wettstreit um die beste Position lieben.
Rock Hard 1977
Oliver (Spielevater)
Rock Hard 1977 hat mich schon in der englischen Version begeistert – Thema, Mechanik und Atmosphäre greifen perfekt ineinander. Als Nachwuchsrockstars schreiben wir Songs, spielen Gigs, sammeln Fans und wagen Risiko oder Sicherheit. 70er-Jahre-Rock-Flair, Worker-Placement und Push-your-Luck sorgen für Stimmung, Abwechslung und Trash-Talk. Für Musikfans und Strategen ein klares Highlight.
Galactic Cruise
Mel (Mel und Manolo)
Das erste, was bei Galactic Cruise ins Auge fällt, ist das charakteristische Artwork von Ian O’Toole. Nicht nur dadurch fühlen wir uns bei diesem Erstlingswerk der drei Autoren T.K. King, Dennis Northcott und Koltin Thompson an die komplexen Eurogames von Vital Lacerda erinnert.
Im Wettstreit um den Nachfolgeposten als CEO eines Kreuzfahrtunternehmens für Weltraumreisen ist einiges an Planung gefragt. Wir versuchen, unsere Passagiere möglichst gewinnbringend per Rakete ins All zu schicken und mit cleveren Upgrades unsere Strategie zu verbessern.
Besonders reizvoll ist das stetige Abwägen zwischen effizienten Aktionen und dem Druck, im Rennen um die Unternehmensziele nicht zurückzufallen. Das Freischalten von Verbesserungen und Technologien macht die eigenen Züge zunehmend belohnender, während die Arbeiter-Verdrängen-Mechanik für Einkommen sorgen kann und das Spiel dynamisch hält.
Chichén Itzá
Mathias (Cliquenabend)
Mit Chichén Itzá ist es Stefan Feld nach Civolution im letzten Jahr ein weiteres Mal geglückt, zwei eigentlich nicht zusammenpassende Mechanismen zu kombinieren. In diesem Fall haben wir ein Workerplacement-Spiel mit einem interessanten Aktionsauswahlmechanismus, der Aktionen in einem Raster teurer werden lässt, und etwas Ameritrash, wenn es um die Kämpfe der Monster mit unterschiedlichen Würfeln geht. Spiele ich immer wieder gerne und ist eine Empfehlung für Menschen, die komplexere Titel mögen.
Arche Nova
Dirk (Würfelmagier)
Arche Nova ist immer noch eine mehr als gute Wahl, wenn du jemandem ein echtes Brett unter den Baum legen willst. Der Mix aus Zoo-Aufbau, Kartensynergien und cleverem Aktionssystem liefert einfach konstant gute Partien.
Ob erfahren oder frisch aus dem Kennerspiel-Bereich in Richtung Expertenspiel unterwegs – Arche Nova packt dich schnell, lässt dir unzählige Wege zu punkten und bleibt dabei mechanisch erstaunlich überschaubar. Jede Partie fühlt sich anders an, jede Karte kann plötzlich den perfekten Plan auslösen.
Ein Geschenk für alle, die gerne lange tüfteln, Tiere lieben und sich über ein richtig gutes Schwergewicht unter dem Weihnachtsbaum freuen. Und auch wenn man Zoos im wahren Leben vielleicht nicht mag, kann man ihn hier im Spiel ganz ohne Reue mögen.
Ada’s Dream
Christian (spielstil)
Mit Ada’s Dream gibt es einen Leckerbissen für diejenigen, die auch gerne mal ein Expertenspiel auf den Tisch bekommen. Hier erwartet euch ein großartig verzahntes Euro mit besonderem Thema. Denn wann hat man schon einmal Ada Lovelace dabei unterstützt, den ersten Computer der Menschheitsgeschichte zu bauen? Hier ist das Thema nicht nur Mittel zum Zweck, sondern wird durch seine zu bildenden Rechenaufgaben auch direkt als Siegpunktmaschinerie verwendet. Ein Spiel für alle, bei denen sich jede Entscheidung wichtig anfühlen muss.
The Druids of Edora
Sonja (Brettspielpoesie)
Auch wenn Weihnachten das Fest der Liebe ist, darf es natürlich nicht immer kooperativ zugehen. Wer gerne gegeneinander um die meisten Siegpunkte spielt, sollte sich The Druids of Edora anschauen. Dieses neue alea-Spiel ist optisch zwar grün in grün gehalten und manche Symbole sind auf dem Spielplan nur schwer zu erkennen, dennoch überzeugt das Spielprinzip, bei dem die 13 Würfel pro Person nur einmal geworfen werden. Mit diesen löst man im gesamten Spiel nur 13 Aktionen aus, kann durch dauerhafte und einmalige Effekte aber viele Belohnungen erhalten und somit auch ordentlich Punkte generieren.
Oli (Alles außer Toplisten)
The Druids of Edora entführt euch in einen mystischen Zauberwald. Mit deinem Druiden durchschreitest du Lichtungen, errichtest Menhire oder braust Zaubertränke. Für deine Aktionen setzt du Würfel ein, deren Augenzahl sich auf die Stärke des Ergebnisses auswirkt, aber auch darauf, wie viel Proviant du für deine Aktionen aufbringen musst. The Druids of Edora will, dass du geschickt planst, um am Ende die meisten Siegpunkte zu generieren. Dabei überrascht das Kennerspiel mit sehenswertem Material und einem flexiblen Spielplan, der sich prima an eure Personenzahl anpasst.
Orapa ist ein kleines, süchtig machendes Deduktionsspiel für Fans von Logikrätseln.
Auf einem Raster von 8 × 10 Feldern liegen für uns nicht sichtbar fünf farbige Tangram-Formen. Wir schicken Strahlen in Reihen oder Spalten und bekommen als Antwort, wo sie wieder austreten und welche Farbe sie dabei annehmen. Stoßen die Strahlen an Kanten, werden sie reflektiert oder abgelenkt. Oft mehrfach und kombinieren dabei die Farben der Formen, auf die sie treffen.
Auf dem eigenen Rasterblatt halten wir unsere Abfragen fest und zeichnen nach und nach die Formen ein. Wir grübeln und wägen ab, welche Abfragen uns am besten die benötigten Informationen bringen.
Jede Partie belohnt mit dem Aha-Moment, wenn sich der zu Beginn noch leere Notizzettel langsam mit allen gesuchten Formen füllt. Und wer schneller als die anderen ist, darf sich wie ein echtes Deduktions-Genie fühlen.
Die glorreichen Gilden von Buttonville
Mathias (Cliquenabend)
Die glorreichen Gilden von Buttonville ist wirklich ungewöhnlich. Denn selten habe ich ein Spiel erlebt, das in allen meinen Runden von Partie zu Partie den Mitspielenden immer mehr gefallen hat. Wir wollen Sets von verschiedenen Bewohner*innen der Stadt Buttonville vor uns liegen haben, dürfen an bestehende Sets aber grundsätzlich nicht mehr anlegen. Durch Fähigkeiten und den geschickten Umgang mit diesen entsteht ein ums andere Mal eine packende Partie. Für Familien eine unbedingte Empfehlung von mir.
TAKE TIME ist oberflächlich ein einfaches kooperatives Karten-Ablege-Spiel. Aber meine Güte, was bereitet das für eine Freude. Wir verteilen zu Beginn jeder Runde Karten – aber nicht alle im Spiel enthaltenen Karten – untereinander auf. Unser Ziel ist nun, diese Karten an sechs Segmente einer Auslage anzulegen – und zwar genau so, dass von Segment zu Segment die Summe der Kartenwerte ansteigt. Ja, wir legen die Karten natürlich verdeckt, sonst ergäbe das ja keinen Sinn. Und natürlich dürfen wir nicht über unsere Karten sprechen. Wir dürfen aber vorher Pläne schmieden, die sich immer zügig mit der Kartenaufteilung erledigt haben. Jeder Level kommt außerdem mit kleinen Bedingungen daher. Die vielen Level versprechen kurze und knackige Entspannung zwischen den Gängen des Weihnachtsessens.
Carp City
Sonja (Brettspielpoesie)
Carp City ist als BuchSpielBuch vielleicht mehr Buch als Spiel, für mich aber trotzdem eine klare Empfehlung für alle, die sich in Wimmelbildern verlieren können und gerne Rätsel lösen. Das Wimmelbild ist auf 25 Doppelseiten aufgeteilt. Zusätzlich gibt es einen Stadtführer, in dem man zu vielen Details aus dem Buch weitere Informationen lesen kann. Anhand dessen muss man Aufgaben erfüllen, indem man Dinge oder Personen findet oder kleine Rätsel löst, und oft darf man dann Sticker kleben, um das Wimmelbild zu verändern. Es ist insgesamt recht einfach gehalten, kann aber auch mich als Vielspieler fesseln. Das Suchen, Entdecken und Verändern macht auch gemeinsam einfach Spaß.
Die weiße Burg – Das Duell
Alex (Brettspielhamster)
Die weiße Burg – Das Duell bringt frischen Wind in das vertraute Flair des Originals. Statt Würfeln nutzt das Spiel ein präzises Setz-und-Rücknahme-System: Zuerst platziert man Steine in Gärten, auf Trainingsplätzen und in der Burg, um Aktionen auszulösen und Positionen zu sichern – später nimmt man diese Steine wieder zurück und triggert stärkere Aktionen, sodass gutes Timing und Aktionsökonomie entscheidend werden. Dadurch entsteht ein fokussiertes Duell in nur 12 Zügen pro Person mit hoher Interaktion, ohne dass Analyseparalyse überhandnimmt. Als Duellvariante ist es natürlich ideal für spielende Paare. Und ja: Auch wer das Original besitzt, sollte dieses Spiel in der Sammlung haben, da es bekannte Elemente aufgreift, aber strategisch ganz andere Gehirnwindungen kitzelt.
Gerade zu Weihnachten treffen sich viele Familien und Freunde zum gemütlichem Zusammensein. Da sind Partyspiele und unterhaltsame Kartenspiele natürlich wie gemacht, um damit die Zeit zu verbringen. Heute stelle ich die meiner Meinung nach aktuell besten 5 Partyspiele als Geschenk zu Weihnachten genauer vor. Viel Spaß. Die besten 5 Partyspiele als Geschenk zu Weihnachten 2025 […]
„… wenn sich dann die Türen öffnen. Wenn man all die Spiele sieht. Wenn klar wird, wie viele Spielenerds wir sind… wenn klar wird, was es alles gibt… dann ist da diese besondere Stimmung, die es doch nur auf der SPIEL in Essen gibt.“
Auch die SPIEL 2025 hat mich dieses Jahr wieder in den Bann geschlagen: am Anfang erst zögerlich, am Ende aber dann so, dass ich mir auch einen fünften Spielemessetag gewünscht hätte.
Die Messe hat sich 2025 noch einmal vergrößert, aber ich gebe zu, wirklich gemerkt habe ich das nicht. Auch 2024 war sie schon so groß, dass ich nicht alles greifen konnte. Als Änderung kam auch die große Bühne dazu und neu war auch die Spielbotschafterin. Diese seit dem letzten Jahr bestehende Rolle wurde in diesem Jahr von Mháire Stritter besetzt.
Was Bühne und Spielbotschafterin angeht, bin ich sehr zwiegespalten: Einerseits empfinde ich die Vielfalt und die Förderung des Themenfelds „Spiel“ durch das vielfältige Programm als großartig, anderseits habe ich dieses Angebot nicht wahrgenommen und kann mir gut vorstellen, dass sich viele Besucher stattdessen eher ein paar Spieletische mehr oder einen dezidierten Ausruhort gewünscht hätten. Spielebotschafterin 2025 ist Mháire Stritter. Als Rollenspieler (speziell als Liverollenspieler) ist Mháire mir mit ihren Social-Media-Auftritten natürlich bekannt. Sie ist eines, wenn nicht das Gesicht, das für LARP & Rollenspiel steht. Wie viele mit dem Konzept des*der Spielebotschafters*in überhaupt etwas anfangen können, weiß ich nicht. Der Spielebotschafter von 2024 Alea war im letzten Jahr durch den Support durch Band und eigene Fans hat – in meinen Augen – deutlich präsenter. Auch diejenigen, die ihn nicht kannten, so wie ich, hat er in seinen Bann gezogen und mit seiner Band richtig für Stimmung gesorgt.
Schade fand ich auch, dass ich dieses Jahr gefühlt weniger Familien mit Kindern auf der Messe gesehen habe. Ob es an der verhältnismäßig teuren Familienkarte liegt oder der Problematik, dass ein Spontanbesuch kaum noch möglich ist, oder ob es einen anderen Grund gibt… ich weiß es nicht. An dieser Stelle sei aber auch eine positive Geschichte erwähnt, was Kinderfreundlichkeit angeht: Das Kinderspiel des Jahres war dieses Mal ein wenig abseits in einer Ecke. Dadurch war dieser Spielort deutlich ruhiger – eine Wohltat für Kinder- und Elternohren.
Was ist noch zu sagen? Die App – funktionell und hilfreich. Hallenkonzept – so gut, dass es die App kaum braucht. Übergroße eher leere Stände von (meist chinesischen) Herstellern – braucht man als Besucher nicht.
Fazit: Ja, ich komme wieder. Ja, auch mit Kind. Ja, auch wieder alle Tage. Warum? Weil ich immer noch gefangen bin von dieser besonderen, internationalen Messe. Weil ich in den Augen meiner kleinen Tochter sehe, wie auch sie immer mehr angefixt ist. Weil die Messe einzigartig ist. Aber ich hoffe dennoch, dass die Messe an ihren Problemen arbeitet.
Willkommen zum aktuellen Fast Forward, dem Monatsrückblick der gespielten Brettspiele für Dezember! 🎲 Christian und Robert nehmen euch mit in eine neue Ausgabe *Fast Forward*, in der sie euch Brettspiele kurz vorstellen, ehrlich bewerten und sagen, welche Brettspiel Empfehlungen wir euch wirklich ans Herz legen können – und welche Familienspiele, Kennerspiele oder Expertenspiele bei uns leider komplett durchgefallen sind. Und glaubt uns: ➡️ Ein Spiel in dieser Folge hat Christian so richtig aufgeregt! Wenn ihr wissen wollt, welches Brettspiel das war und warum er fast die Tischkante angeknabbert hätte, dann […]
Mit einem Paukenschlag betrat TOMÁŠ HOLEK im vergangenen Jahr die Bühne der Brettspielautor*innen. Gleich drei komplexe Titel veröffentlichte er, von denen einer (SETI; meine Rezension) direkt mit dem DEUTSCHEN SPIELEPREIS (DSP) geadelt wurde. Da dieser Erfolg auch auf einer jahrelangen Entwicklungszeit fußte, hätte man annehmen können, sein Pulver sei nun erst einmal verschossen.
Willkommen zur tiefgreifenden Brettspiel-Rezension von Heredity – Die Geschichte von Swan aus dem Hause Pegasus Spiele . Thorsten und Robert nehmen euch mit in die düstere, postapokalyptische Welt dieses kooperativen Kampagnenspiels der Autoren Jérôme Cance und Laurent Kobel. In diesem Video beleuchten wir alle wichtigen Aspekte: Gameplay & Mechanik: Wie funktioniert das kartenbasierte Storytelling und die innovative Zeitleiste? Thema & Immersion: Kann das narrative Brettspiel die emotionale Geschichte der Familie Swan und deren Kampf ums Überleben nach einem „Blackout“ vermitteln? Spielspaß & Wiederspielwert: Für wen ist dieses Expertenspiel geeignet? Teil […]
Agency ist ein Begriff, der im Mittelpunkt von Brettspielen steht. In „Agency as Art“ sagt T. Chi Nguyen, dass Spiele ein Medium für eben diese Agency sind. An Stelle von erzählerischen oder abbildenden Inhalten, verleihen Spiele ihren Spieler*innen eine Form der Handlungsfähigkeit, welche sie im Rahmen des gemeinsamen Spielens ausprobieren können. Es ist ein Gedanke, […]
Heute ist der 2. Advent und deshalb gibt es heute das zweite Gewinnspiel im Abenteuer Brettspiele Adventskalender 2025, bei dem ihr wieder ein tolles Spielepaket gewinnen könnt. Wie genau der Adventskalender funktioniert, was ihr in der 2. Advents-Woche gewinnen könnt und wie ihr teilnehmt, erfahrt ihr im Folgenden. Viel Spaß. Update: Der Gewinner der ersten […]
Sind Salzwasseraquarien ein Thema, für das Ihr Euch begeistern könnt? Das wäre schon einmal ein guter Einstieg für den Titel dieses Vorspiels. Diese hübschen Fische, Anemonen und Unterwasserpflanzen in einem Brettspielkonzert zu finden wirkt ansonsten jedoch erstmal weit hergeholt. Oder ist es einfach ein bislang relativ unverbrauchtes Thema in unserem Hobby? Delicious Games bzw. der Lokalisierer Skellig Games haben sich daher mittels des Autors Tomás Holek, der Euch unter anderem von dem Spiel Seti bekannt sein dürfte, ihre Instrumente geschnappt und laden zu einem aufwendig komponierten Rockkonzert der analogen Art eingeladen.
Bietet uns das Spiel dabei bloß einen staubigen Trockenfisch oder schwimmen die hübschen Tiere im Takt einer grandios komponierten Mechanik? Dieser erste Eindruck soll Euch diese und andere Fragen in aller Kürze beantworten.
Übrigens: Die deutsche Version von Skellig Games ist die einzige mit einem anderen Cover als alle anderssprachigen. Ich kann nur vermuten, dass das Originalbild von Delicious Games für Skellig Games zu sehr wie ein Familienspiel wirkte und man sich daher für etwas anderes entschieden hat. Das wäre auf jeden Fall ein guter Grund für eine solche Entscheidung in meinen Augen.
Das Originalbild wie es in allen anderen Sprachen eingesetzt wurde
Eindruck von der Bühne
In diesem gehobenen Kennerspiel hat jede teilnehmende Person, maximal 4 an der Zahl, ein Spielertableau ausliegen. Dieses stellt das Aquarium dar, in welchem wir unsere Karten als Fische, Anemonen oder Pflanzen auslegen. Zudem befinden sich hier 8 Stellrädchen für unsere sogenannte Mikroflora. Wenn diese zum Rundenende richtig eingestellt sind, erhalten wir zusätzliches Einkommen. Auch auf dem Tableau zu finden, ist unser Filter. Diesen können wir im Laufe des Spiels verbessern und sobald alle fünf Filterelemente ausliegen, wird die Engine darüber ausgelöst. Neben den Belohnungen unserer bis dahin erhaltenen Filteraufwertungen ist unser derzeitiger Sauerstoffgehalt sehr wichtig, der uns im Normalfall Siegpunkte beschert, ggf. aber auch welche abziehen kann. Der Filter wird in einem Spiel normalerweise mehrfach ausgelöst.
Unser Aquarium beherbergt bereits einige Lebewesen
In der Tischmitte finden wir neben der Auslage der Spielkarten den modularen Aktionsplan sowie den Wissensplan. Wie der Name schon sagt werden wir auf dem Aktionsplan unseren Aktionswürfel verwenden um diese auszulösen und ggf. Boni freizuschalten. Dabei stehen uns jede Runde 4 Aktionen zu Verfügung, die wir möglichst ergiebig in den insgesamt 4 Spielrunden anwenden sollten.
Der Aktionsplan (links) ist Modular.
Mögliche Standardaktionen sind Karten erhalten, Karten in das Aquarium spielen, zur Zoohandlung gehen, Sauerstoff erhalten oder das Wissen vorantreiben. Wenn man Perlen zur Verfügung hat, kann man diese ausgeben, um die Aktionen zu verstärken. Zudem lohnt es sich oft nur zu benachbarten Aktionsfeldern zu gehen, da man uf diese Weise zusätzlich zur Aktion noch Boni freischaltet. Allerdings schränkt man sich so in der Auswahl der verfügbaren Aktionen selbst ein.
Am Ende jeder Runde folgen ein paar Wertungen und Einkommen. Zum Spielende hin gibt es eine Ausführliche Punktevergabe. Punkte 150+ sind nicht ungewöhnlich. Es kann aber wohl sogar bis 250 gehen.
Groupie auf Tour
Horst und ich haben das Spiel auf der Boardgame Cruise von Piet (Youtubekanal: Hunter & Friends) erklärt bekommen. Dieser ist dabei sehr sympathisch und kann gut auf eine angenehme und humoristische Weise erklären. Das ganze hat schonmal zu einem sehr angenehmen ersten Erlebnis geführt.
Aber auch wenn das Flair auf dem Schiff und die vielen netten Passagiere zu einem besonderen Spielerlebnis geführt haben, habe ich mir das Ding auch später noch ein paar Mal gegen Mitspieler und im Solomodus genauer angeschaut. Es reicht noch nicht für eine ordentliche Rezension, aber einen ersten Eindruck kann ich hier bereits gut vermitteln.
Auch nach mehrmaligem Spielen, mag ich den Titel. Es wirkt alles gut verzahnt und die Ergebnisse sind am Ende bislang immer recht ausgeglichen geblieben, trotz sehr unterschiedlicher Wege der teilnehmenden Spieler. Das lässt schon mal auf ein ausreichend gut balanciertes Spiel im Allgemeinen blicken. Ich würde aus jetziger Sicht stets gerne mitspielen und meine Taktiken dabei versuchen zu verbessern.
Doch leider gibt es auch Bereiche im Becken, die trotz guter Vorarbeit nicht gänzlich sauber gehalten werden können. Negativ zu nennen wäre jedoch die mir bei Delicios Games des Öfteren aufgefallenen qualitativ minderwertigen Spielmaterialien. Der Karton wirkt wie aus billiger, dünner Pappe. Genauso leider auch das restliche Spielmaterial aus Pappe, wie die Tableaus und Spielkarten. Die Holzteile wirken dabei wie aus einer Restekiste herausgesucht und mussten vor dem ersten Spiel zum Teil mit beiliegenden Aufklebern aufgehübscht werden. Die Ikonografie ist praktikabel, wirkt aber, wie die gesamte Spielgrafik, sehr einfach gehalten. Einzig die Fischkarten sind mit hübschen Fotos versehen. Das alles mindert eigentlich nicht das Spielgefühl sollte aber nicht unerwähnt bleiben, denn billig ist das ganze mit 60€+ nicht.
Ebenfalls kein wirklicher Nachteil, aber erwähnenswert wäre noch die Tatsache, dass das Spiel recht solitär ist. Natürlich bedient man sich gemeinsam von der selben Kartenauslage und nimmt sich die besten Plätze in der Wissenschaftsanzeige weg. Ansonsten hat man aber keinen direkten Einfluss auf die Gegenspieler. Durch das setzen des Aktionswürfels bleibt der genutzte Platz weiterhin für alle offen. Allerdings wird der verfügbare Bonus reduziert. Dies merkt man auf der anderen Seite aber auch im Solomodus, da es beinahe unverändert zum Mehrpersonenspiel von der Hand geht.
Kurzfazit: Auf zur Zoohandlung und Futter bei die Fische (oder so)! Ich bin gerne wieder dabei!
In dieser Kategorie gibt es Aktuelles der drei Kategorien Mäh! (News), Herde (Neuzugänge) und Grasen (Ersteindrücke). Für November 2025 mit der Spielemesse Hamburg, aktuellen Auszeichnungen, The Voynich Puzzle, Aquaria, Galactic Cruise, Disney Lorcana und Calupum.
Weiter geht es mit meinen Geschenke-Empfehlungen für Weihnachten. Diesmal habe ich 5 aktuelle Einsteiger-Brettspiele und -Kartenspiele rausgesucht, die ideal für alle sind, die bisher noch nichts mit modernen Brettspielen zu tun hatten. Welche Brettspiele das sind und warum sich diese Einsteiger-Spiele als Weihnachtsgeschenk eignen, erfahrt ihr im Folgenden. Viel Spaß. Die besten 5 Einsteiger-Spiele als […]
„Leuchtturm voraus!“ nimmt euch mit auf eine maritime Entdeckungstour. Ihr seid als Küstenwache unterwegs, erkundet eine Inselwelt, kontrolliert Leuchttürme und Bojen und versucht, sichere Wasserwege zu schaffen. Die Atmosphäre erinnert an eine ruhige Bootsfahrt zwischen Sandbänken und kleinen Inseln, begleitet von Möwengeschrei und dem Gefühl frischer Seeluft. Die Welt entsteht Stück für Stück vor euren Augen, denn ihr legt jedes Gebiet selbst aus. Das Thema wirkt erfrischend anders, weil es nicht auf Handel oder Städtebau setzt, sondern auf gemeinsame Erkundung. Die Mischung aus friedlicher Stimmung und einem Hauch Abenteuer sorgt dafür, dass ihr euch schnell in diese kleine maritime Welt hineinversetzt fühlt.
Am Anfang liegt lediglich das Hauptquartier bereit, von dem aus ihr eure Schiffe in die unbekannten Gewässer steuert. Jede:r hält einige Plättchen auf der Hand und verfügt über eine begrenzte Anzahl an Bewegungsschritten. In eurem Zug trefft ihr drei Entscheidungen und kombiniert das Legen von Plättchen, das Bewegen des eigenen Schiffes oder das Tauschen der eigenen Auslage. Wenn ihr ein Plättchen anlegt, muss es an das Feld grenzen, auf dem euer Schiff steht. Danach fährt euer Schiff automatisch auf das neue Plättchen. Auf diese Weise wächst die Seekarte nach und nach zu einer verzweigten Landschaft aus Inseln, Kanälen und Orientierungspunkten. Das Zusammenspiel entsteht durch Absprachen und durchdachte Routen, denn nur vollständig umschlossene Gebiete bringen Punkte. Die enthaltene Erweiterung mit Spezialschiffen wie Lotse, Forschungsschiff oder U Boot eröffnet neue Möglichkeiten und verleiht jeder Partie zusätzliche Ideen und Abwechslung.
„Leuchtturm voraus!“ überzeugt durch seine klare Gestaltung, das stimmige Thema und den kooperativen Charakter, der sofort ein gemeinsames Zielgefühl erzeugt. Die Regeln sind leicht zu vermitteln, wodurch sich auch Familien und Gelegenheitsspieler:innen schnell zurechtfinden. Das Material wirkt solide und farbenfroh, die Holzschiffe liegen angenehm in der Hand und die Plättchen sind robust genug für viele Partien. Die Symbolik bleibt leicht verständlich und sorgt dafür, dass ihr ohne Nachschlagen auskommt. Der Spielfluss ist entspannt und eignet sich gut für ruhige Runden, in denen ihr miteinander statt gegeneinander spielt. Ein kleiner Wermutstropfen ist der gelegentliche Einfluss des Zufalls. Ungünstige Plättchenkombinationen können das Vorankommen bremsen und besonders in kleinen Gruppen zu begrenzten Handlungsmöglichkeiten führen. Wer eine strategisch anspruchsvolle Herausforderung erwartet, könnte das Spiel auf Dauer als etwas zu leicht empfinden. Dafür punktet es mit angenehmer Spielzeit, guter Zugänglichkeit und einem kooperativen Erlebnis, das sowohl in gemischten Gruppen als auch mit Kindern funktioniert.
Insgesamt hinterlässt das Spiel einen sehr stimmigen Eindruck. Es eignet sich hervorragend für entspannte Runden, die gemeinsam planen und entdecken wollen, und bietet durch die Erweiterung genug frische Ideen, um immer wieder auf den Tisch zu kommen.