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- Kurzvorstellung zu Bubble and Shadow (Broadway Toys LTD) / Cliquenabend Hauptquartier 2026 / Essen 2026
bt306 Road to Essen 2026 - Wonderbow Games
Shownotes
Auf der Road to Essen, SPIEL’26 sprach Frederik mit Sönke von Wonderbow Games. Die Reihe Rebel Princess bekommt Nachwuchs und es gab auch einen Ausblick auf „8 Dragons“, das im Frühjahr 2027 erscheinen wird.
Datum der Aufnahme: 23.09.2026
Online seit: 30.09.2026
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Epic Song by BoxCat Games
Queen Alice: Gamefound-Hit ohne deutschen Verlag
Queen Alice steht heute auf Platz 10 der BGG-Hotness-Liste (Stand: 30. September 2026), obwohl die Gamefound-Kampagne des spanischen Kleinverlags Combo Games bereits seit dem 24. März 2026 abgeschlossen ist. 693,6 Prozent des Finanzierungsziels holte der Titel ein, 208.081 Euro von 2462 Unterstützer:innen. Einen deutschen Verlag listet BGG weiterhin nicht.
Schachfiguren als Engine, Late Pledge läuft weiter
In Queen Alice aktivieren Spielende Aktionen über Schachfiguren und deren klassische Zugmuster, verbessert durch ein karten-getriebenes Deck-, Bag- und Pool-Building-System, das der Verlag „Chess-building“ nennt. Design stammt von Héctor Carrión Benavent und David Heras Pino beim spanischen Kleinverlag Combo Games aus Albacete. Gespielt wird von 1 bis 4 Personen ab 14 Jahren in 30 bis 120 Minuten, BGG-Komplexität 3,9 von 5, bei einer für einen so jungen Titel ungewöhnlich hohen Wertung von 8,51 (292 Stimmen).
Trotz „1 bis 4 Spielende“ führt BGG keine eigene Solo-Mechanik. Ob ein Automa existiert, bleibt offen. Die Hauptkampagne ist zwar vorbei, Gamefound führt aber weiterhin aktive Late-Pledge-Stufen, von der Einzelbox für 52 Euro netto (regulär 69 Euro inklusive Steuern) bis zu Händlerpaketen mit sechs Exemplaren.
Sprache und Liefertermin bleiben unklar
Die Händlerpakete auf Gamefound nennen die Spielsprachen explizit: Englisch, Spanisch, Deutsch und Französisch, eine deutsche Fassung ist damit direkt vom Verlag bestätigt. Zusätzlich nimmt der Berliner Händler Gamer's HQ ein eigenes „Queen Alice: Bundle“ für 109,95 Euro zur Vorbestellung an. Der Shop nennt dafür „September 2026“ als Liefertermin, was angesichts des heutigen Datums fraglich wirkt: Ein französisches Crowdfunding-Trackerforum notierte im März noch Dezember 2026 als Liefertermin, eine aktuelle Fachvorschau vom 24. September spricht dagegen von einem europäischen Marktstart rund um die SPIEL Essen 2026 im Oktober, mit Abholmöglichkeit für Unterstützer:innen vor Ort. Welcher der drei Termine am Ende zutrifft, ist damit offen.
Elznir Games Neuheiten, Hype, Erweiterungen, Pläne und mehr News
Immer wieder erscheinen spannende Spiele-Neuheiten bei Elznir Games und das ist auch in diesem Jahr auf der SPIEL 2026 so. Ich spreche mit Joe von Elznir Games über die aktuellen Neuheiten, spannende News, Pläne und einiges mehr. Elznir Games Neuheiten, Hype, Erweiterungen, Pläne und mehr News Gerade thematisch hat Elznir Games oft spannende Neuheiten am […]
Der Beitrag Elznir Games Neuheiten, Hype, Erweiterungen, Pläne und mehr News erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.
Origins of Light: Final Fantasy auf Kickstarter
Origins of Light: A Final Fantasy Board Game geht im Oktober 2026 auf Kickstarter. Das kooperative Dungeon-Crawler-RPG von Kess Entertainment, der Spielesparte von Kess Co., basiert auf den Pixel-Remaster-Editionen von Final Fantasy I bis III und ist offiziell von Square Enix lizenziert. Figuren-, Karten- und Beschwörungsgrafiken stammen laut Berichterstattung aus offiziellen Square-Enix-Sprites, eine Stadt im Spiel haben Square-Enix-Künstler eigens dafür entworfen. Der Deal ist Teil einer größeren Lizenzvereinbarung zwischen Kess Co. und Square Enix, die laut Berichten auch Sammel-Würfelsets im RPG-Stil umfasst.
Drei Module für drei Final-Fantasy-Teile
Jeder der drei Final-Fantasy-Teile bildet ein eigenes Spielmodul. Die Gruppe zieht über ein Spielbrett, das der Karte des jeweiligen Originals nachempfunden ist, kämpft gegen Monster und Bosse mit eigens gestalteten, kristallförmigen Würfeln und kleinen Chocobo-Spielsteinen und besucht Städte, um dort Heilung, Ausrüstung und Magie einzukaufen. Im Final-Fantasy-I-Modul stehen sechs Heldenklassen zur Wahl: Krieger, Mönch, Dieb sowie Schwarz-, Weiß- und Rot-Magier. Mit steigender Stufe können Charaktere ihre Klasse wechseln.
Das Final-Fantasy-II-Modul setzt auf neun benannte Held:innen aus dem Originalspiel und macht die Erkundung zum Roguelite: Leere Felder auf dem Spielplan werden per zufällig gezogenem Plättchen gefüllt, jede Partie verläuft also anders. Das Final-Fantasy-III-Modul funktioniert über Drafting und bringt komplexere Klassen wie Dunkelritter, Barde und Geomant ins Spiel. Bei der genauen Heldenzahl widersprechen sich die Quellen: BGG nennt 22 wählbare Held:innen, eine unabhängige Fachquelle spricht von 24 Varianten.
Gespielt wird von 1 bis 4 Personen ab 12 Jahren in 90 bis 180 Minuten, mit einer eigenen Solo-Variante für Einzelspielende. Design stammt von Alex Kessler, die Illustrationen von Jordan Robbins. Eine spielbare Demo zeigte das Studio bereits Ende Juli/Anfang August 2026 auf der Gen Con in den USA.
Wie genau am Tisch zusammengespielt wird, etwa ob Entscheidungen offen ausgehandelt werden oder wer welche Information sieht, kommunizieren die bisherigen Ankündigungen nicht. Auch einen Vergleich zu etablierten Koop-Dungeon-Crawlern wie Gloomhaven oder Zombicide zieht bislang keine der Quellen, eine Einordnung der Komplexität bleibt damit offen. Auf BoardGameGeek gibt es zum Titel noch keine einzige Wertung.
Kess Co.: kein Erstlingsprojekt
Hinter dem Projekt steht Kess Co. aus Los Angeles, gegründet von Alex Kessler. Die Spielesparte Kess Entertainment adaptiert seit 2022 Video- und Animevorlagen fürs Brettspiel und hat dafür bereits mit Capcom, Toei und Sega zusammengearbeitet, Square Enix ist also nicht die erste große Lizenz des Studios. Mit „Kess“, einem abstrakten Taktikspiel für Kurzpartien, hat der Verlag zudem bereits ein eigenständiges Spiel veröffentlicht.
Kickstarter-Start und was noch fehlt
Die Kampagne selbst ist noch nicht live: Frühere Ankündigungen vom Juli und August 2026 nennen den 15. Oktober als Starttermin, ein im September mit dem Verlag geführtes Interview nennt dagegen den 20. Oktober. Welches der beiden Daten am Ende gilt, lässt sich vor dem tatsächlichen Kampagnenstart nicht abschließend klären.
Bei erfolgreicher Finanzierung soll die Auslieferung im Mai oder Juni 2027 erfolgen. Finanzierungsziel, Pledge-Stufen und mögliche Stretch-Goals hat der Verlag bislang nicht veröffentlicht, dazu lässt sich vor Kampagnenstart noch nichts sagen. Eine deutsche Lokalisierung oder einen deutschen Vertrieb erwähnt ebenfalls keine der Quellen, auch das bleibt vorerst offen.
spielboxcast #39: Neuheiten, Preisverleihungen und SPIEL Essen
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30.09.2026 - Die Vorfreude auf die Messe SPIEL Ende Oktober in Essen steigt: Viele Verlage nutzen im September die Gelegenheit, um Medien vorab ihre Herbstneuheiten vorzustellen. Für den spielboxcast Ausgabe #39 war Stefan Ducksch in Deutschland unterwegs und präsentiert dem Host-Kollegen Manuel Fritsch seine Ausbeute: kurze Interviews mit Verlegern und Autoren.
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- Kurzvorstellung zu Traveluencer (Broadway Toys LTD) / Cliquenabend Hauptquartier 2026 / Essen 2026
Kurzvorstellung zu Traveluencer (Broadway Toys LTD) / Cliquenabend Hauptquartier 2026 / Essen 2026
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- Solo ist nicht derselbe Spaß: Die BGG-Debatte ums Allein-Spielen
Solo ist nicht derselbe Spaß: Die BGG-Debatte ums Allein-Spielen
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Ein Forennutzer bricht seine Solopartien entnervt ab und startet damit eine Debatte über die Frage, ob ein Spiel ohne Gegenüber noch dasselbe Spiel ist. Der Blick der Community ist eher negativ, ame Ende ordnen wir das noch ein.
FeiJai24 mag mittlere bis schwere Eurogames. Genau daran scheitert sein Solo-Versuch. Vinhos wirft er nach zwei von sechs Spieljahren vom Tisch, Paladins of the West Kingdom nach einer von sieben Runden. Der ständige Blick ins Bot-Regelwerk, schreibt er am 16. September im General-Forum von BoardGameGeek, lenke ihn vom Rätsel ab, das er eigentlich lösen wolle. "Solo gaming - I'm struggling to enjoy it" heißt sein Thread, 101 Beiträge in zwei Wochen. Die größte Fraktion im Thread nickt: Solo ist ohne Gegenüber nicht derselbe Spaß. Die Gegenlinie ebenso deutlich: Es liegt nicht am Solo. Es liegt am Bot.
Die folgenden Zitate stammen aus dem BoardGameGeek-Thread 3769287 (erstellt 16. September 2026, letzter Beitrag 29. September 2026). Aus dem Englischen übersetzt.
Ärger in der Deponiewacht– Last Müllmann*frau Standing (Rezension)
Muskulöse Mutantenaale, Kraniche mit Krämerseele und zahllose Zombies – all dies tummelt sich auf der magischen Mülldeponie. Zum Schutz der Bevölkerung wurde die Deponiewacht ins Leben gerufen, doch nun wurde der letzte Posten von einem Drachen attackiert. Jetzt braucht sie Eure Hilfe!
Dieser Beitrag wurde von Gastautor*in geschrieben
Point of View: Lost Places
Ich sehe was, was Du nicht siehst
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Am besten spielt man Point of View mit vier Personen und die vier Abschnitte sollten das gleiche Team zeitlich zusammenhängend erkunden. Jeder Spieler hat einen Sichtschirm, auf dem er aus seiner Perspektive einen Blick auf die Insel hat. Doch jeder sieht andere Dinge, da etwas davor steht oder man nur aus seiner Himmelsrichtung einen Blick in ein Gebäude werfen kann.

Für jedes der vier Kapitel gibt es 40 Karten, die uns durch die Geschichte führen und uns Aufgaben lösen lassen. So finden wir Fotos und sollen sagen, wo die aufgenommen wurden. Oder wir sollen Blumen zählen oder Personen unseres Expeditionsteams suchen.


Fazit:
Bei den Aufgaben über die Karten mussten wir leider sehr häufig Dinge zählen und dabei natürlich genau darauf achten, dass wir nicht aus unterschiedlichen Blickwinkeln die gleichen sehen. Das steigert die Kommunikation, ist aber wenig abwechselnd. Das perspektivische Erklären einer Situation aus den Himmelsrichtungen ist auch nicht immer einfach, dauert manchmal dann auch zu lang. Auf jeden Fall braucht man gute Lichtverhältnisse, einen scharfen Blick und 90 Minuten Zeit je Kapitel. Gut durchdacht ist, dass man nach jedem Abschnitt die Sichtbildschirme weiter gibt und somit insgesamt jeder die Insel aus den vier Himmelsrichtungen sehen konnte und man somit immer wieder neue Dinge entdeckt hat. Auch hat man so verstanden, was die anderen einem versucht haben zu beschreiben. Die App scannt den QR-Code der Karte und liest diese dann atmosphärisch vor. Leider nicht fehlerfrei und das scannen funktionierte auch nicht immer leicht.
Im Ergebnis haben wir im ersten Kapitel nicht das optimale Ziel von mindestens 16 Punkten erreicht. Danach wussten wir aber, worauf wir achten müssen und waren dann immer erfolgreich, in Kapitel 3 haben wir sogar 31 von 32 möglichen Punkten erzielt. Trotz einiger Längen und Frustmomenten hat uns dieses frische Konzept sehr gut gefallen und die nächsten Fälle können kommen.
Stubenscore: 7,3 / 10
POINT OF VIEW: LOST PLACES
BoardGameGeek
Brettspiel (getestet)
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- Kurzvorstellung zu Bo Bo Bon (Ravensburger) / Cliquenabend Hauptquartier 2026 / Essen 2026
Kurzvorstellung zu Bo Bo Bon (Ravensburger) / Cliquenabend Hauptquartier 2026 / Essen 2026
Fragments: Solara - Point-and-Puzzle
Fragments ist eine neue narrative Puzzle-Spiel-Reihe, die bei Iello und Pegasus parallel zur Spiel erscheint. Die Beschreibung erinnerte mich zunächst an Behind (meine Rezension), was mich nicht vollends überzeugte.Daher war ich zunächst nicht allzu motiviert, den Einstieg zu wagen. Ich war jedoch einen Abend allein zu Hause; niemand hatte Zeit für mich. Danke, Mitleid unnötig.
Stratego
Schach für „Kleine“
Im Rahmen meiner Nostalgie-Serie habe ich bereits Scotland Yard vorgestellt. Ich habe auch Labyrinth Chronicles ausgeliefert bekommen und wir arbeiten gerade daran, die Kampagne zum ersten Mal abzuschließen. Mit meinem Sohn habe ich allerdings noch ein anderes Spiel aus dem Regal gezaubert. Er wollte neulich unbedingt Schach lernen und dabei ist mir eingefallen, dass ich noch Stratego besitze. Das habe ich früher ziemlich häufig gespielt. Kann das noch was? Kommt man als 8‑Jähriger da rein? Wir haben einen Versuch gestartet.
Bei der Recherche zu dem Artikel musste ich dann erst einmal feststellen, dass es über 40 Millionen Mal verkauft wurde. Damit kennt es wahrscheinlich jeder? Ist das so? Lasst es mich gern mal wissen! Was ich auch nicht wusste: dass es bereits 1942 lizenziert und es beweisbar ab 1946 produziert wurde. Die Lizenz gehört immer noch Jumbo und Hasbro ist der Lizenznehmer und Produzent der Spiele.
Für alle, die sich wie ich nicht vor Künstlicher Intelligenz fürchten, dürften daran interessiert sein, dass die Zugvielfalt bei Stratego komplexer ist als bei Go oder Schach. Erst 2022 hat die Software DeepNash mit großer Wahrscheinlichkeit zuverlässig Spitzenspielende besiegt.

Spielprinzip
Die Spielfläche gibt sich schachähnlich mit 10 × 10 Feldern. Beim Spielaufbau platzieren die beiden Spielenden ihre jeweils 40 Figuren auf ihrer eigenen Seite auf zehn Feldern mit vier Reihen. Die Figuren sind an militärische Ränge angelehnt. Es gibt einen Feldmarschall, Hauptmänner, Unteroffiziere und weitere. Dabei gibt es eine strikte Schlagreihenfolge. Der Feldmarschall, schlägt alle Figuren. Der Vier-Sterne-General ist unterhalb des Marschalls angesiedelt und kann daher nur von diesem geschlagen werden. Dann folgt der Drei-Sterne-Oberst und so weiter.
Es gibt noch ein paar Sonderfiguren: die Fahne, die Bomben und den Spion. Ziel des Spiels ist es, die unbewegliche Fahne der gegnerischen Armee zu finden oder die andere Seite zur Aufgabe zu zwingen, wenn kein Zug mehr möglich ist. Dies kann passieren, sobald man nur noch unbewegliche Figuren hat. Neben der Fahne gibt es noch die Bomben, die fest an ihrem Platz verharren. Berührt man mit einer Figur die Bombe, wird die Figur aus dem Spiel genommen. Nur Mineure (sonst relativ unten in der Hackordnung) können die Bomben entschärfen. Die interessanteste Figur ist der Spion. Er wird von allen Figuren geschlagen, aber er ist die einzige Figur, die den Feldmarschall schlagen kann.

Wie laufen die Züge nun ab? Nach dem Spielaufbau stehen sich zwei Armeen gegenüber. Die Figuren werden so gedreht, dass die Spielenden von der eigenen Armee die Vorderseite – also den Rang – sehen können und von der gegnerischen Armee nur die blanke Rückseite. Immer abwechselnd wird eine Figur orthogonal um ein Feld gezogen. Dabei ist jede Richtung erlaubt. Ein Überspringen von Figuren ist nicht möglich. Landet man bei dem eigenen Zug auf einer gegnerischen Figur, zeigen sich beide gegenseitig die Vorderseite und es wird aufgrund des Ranges entschieden, welche Figur das Spielfeld verlassen muss. Danach wird die überlebte Figur wieder mit der Vorderseite wie vorher abgestellt. Dadurch muss sich die gegnerische Person ab jetzt merken, was sich hinter dieser Figur verbirgt. Sind beide vom selben Rang, müssen beide Figuren das Feld verlassen.

Unboxing und Varianten
Ich habe viele Versionen von Stratego gespielt. In der für mich schönsten Version bestehen die blauen und roten Spielfiguren aus Plastik-Türmchen, die auf einer Seite begradigt sind und dort mit weißen Linien die Ränge darauf gedruckt haben. Außerdem gibt es ein Inlay bei dem die Figuren einsortiert werden. Die Spielbretter sind immer ganz schön gestaltet.
Früher hatte ich selbst noch ein Spiel mit Figurplatten, die in einen Ständer gestellt wurden. Das geht grundsätzlich auch, führt aber bei einer unsachgemäßen Berührung dazu, dass sie sich ungewollt umdreht.

Solltet ihr Stratego noch nicht in eurem Besitz haben und es wieder neu erwerben, dann findet ihr in der aktuellen Version noch Kampfkarten („Battle Cards“). Dabei werden weniger Figuren genutzt. Die Karten erlauben besondere Züge, andere Angriffe und so weiter. Obendrein sind in der neuen Version wahlweise noch drei Figuren als weibliche Figuren spielbar. Das gilt im Übrigen auch für die 65‑Jahre-Jubiläums-Edition.
Es gibt noch eine Mini-Version mit nur zehn Figuren. Ich dachte, dass es sich dabei um eine Reisevariante handelt, und war sehr enttäuscht beim Auspacken. Tatsächlich fehlt mir bei der Variante auch die taktische Tiefe. Das ist gleich wieder aus dem Haus ausgezogen.
Es gibt noch Junior-Varianten mit Dinos oder Disney-Motiven. Meiner Meinung nach braucht es das nicht, aber das muss jede Person selbst entscheiden.
Bewertung
Stratego hat eine unerwartete taktische Tiefe. Je häufiger das Spiel auf dem Tisch landet, desto besser wird das eigene Spiel. Schon beim Aufbau gibt es viel zu entscheiden. Wird die Fahne eher frei platziert oder von Bomben umschlossen? Sind die höheren Ränge an vorderster Front oder sichern sie die Fahne? Stellt man die Bomben so auf, dass sie einen beim Ausspielen behindern?
Für Eltern ist vielleicht die größte Herausforderung, dass man den Mitspielenden nicht so einfach gewinnen lassen kann. Vielleicht liegt es an dem Brettspiel-Haushalt: Bei uns gewinnt immer die Person, die am besten spielt. „Keine Gnade“. Wir haben Stratego schon über zehnmal gespielt und mein Sohn hat noch keine Partie gegen mich gewonnen. Aber man merkt, dass er jedes Mal geschickter und taktischer spielt. Und es vergeht kein Kampf, nachdem er nicht sofort eine Revanche fordert.
Die Regeln hat er super schnell verstanden. Es kommt zugute, dass die Ränge auf dem Spielbrett abgedruckt sind und er sich zu Beginn nicht merken musste, wer wen schlägt. Mittlerweile weiß er das auswendig.
Ersetzt Stratego nun Schach? Nein, das würde ich nicht sagen, aber es ist ein guter Einstieg. Es hat eben andere Aspekte, wie Bluffen und die Notwendigkeit, dass man sich die Figuren des Gegenübers merken muss.
Ich war schon früher ein großer Fan von dem Spiel, obwohl ich sonst keine Kriegsspiele in meiner Sammlung mag. Ähnlich wie Scotland Yard wurde Stratego im Familienkreis wieder entstaubt und erfährt seinen zweiten Frühling. Für mich war es immer schon ein geniales Spiel. Es inzwischen mit meinem Sohn zu erleben, ist einfach nur grandios. Angesichts dessen zu Recht ein goldener Meeple.

(c) Copyright Hasbro
Bannerbild von eloiroudaire77 auf Pixabay
Icons von Icons8
Grafik(en) und Bild(er) von Horst Brückner
Das Spiel habe ich privat erstanden. Diese Rezension ist unentgeltlich durchgeführt worden und spiegelt meine persönliche Meinung wider.
Nature
Mit Nature hat sich HABA endlich mal wieder getraut, ein Spiel zu veröffentlichen, dass nicht reines Kinder-/Familienspiel ist, sondern sich in (seichte) Kennersphären begiebt. Natürlich ist das hier noch weit vom ausgewachsenen Expertenspiel entfernt, aber am unteren Ende des Kennerspielbereichs bewegt sich Nature dann doch. Und das finde ich grundsätzlich erst einmal ziemlich gut.
st gut an die Umwelt (also die Mitspielenden) angepasst zu sein und vor allem genügend Nahrung zu bekommen. Denn am Ende der Runde wird gefressen – und wer nicht genug Nahrung abbekommt, verliert Population oder stirbt eben aus. Ganz wie im echten Leben also. Nur dass hier niemand wirklich verhungert und die verlorenen Populationen einfach wieder ins eigene Ökosystem zurückwandern.
Das Schöne daran ist, dass Nature dabei gar nicht versucht, aus diesen eigentlich einfachen Regeln ein riesiges Strategiespiel zu machen. Die einzelnen Entscheidungen sind überschaubar, aber es gibt durchaus etwas zu taktieren. Welche Spezies möchte ich weiterentwickeln? Wann ist der Zeitpunkt gekommen, aus dem Pflanzenfresser vielleicht doch einen Fleischfresser zu machen? Und welche Merkmale brauche ich eigentlich wirklich? Vieles davon ergibt sich erst während der Partie.
Dabei macht Nature durchaus Spaß. Die Regeln sind zugänglich, das Thema funktioniert und auf dem Tisch sieht das Ganze mit den verschiedenen Tieren und Populationen auch schön aus. Gerade für Familien, die aus dem klassischen Familienspielbereich langsam in Richtung etwas anspruchsvollerer Spiele unterwegs sind, kann ich mir Nature richtig gut vorstellen. Hier gibt es schon echte Entscheidungen, ein wenig Interaktion und genügend Möglichkeiten, sich gegenseitig in die Suppe zu spucken, ohne dass daraus gleich ein abendfüllendes Regelstudium wird.
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Abenteuer Brettspiele

- #375 – SPIEL 2026 Top 10 Solo, Top 10 Koop und Top 10 2-Personen Neuheiten | Podcast
#375 – SPIEL 2026 Top 10 Solo, Top 10 Koop und Top 10 2-Personen Neuheiten | Podcast
Hallo, hier ist Peer mit der Episode 375 des Abenteuer Brettspiele Podcasts. Die heutige Folge steht ganz im Zeichen der SPIEL 2026, die ja in 3 Wochen beginnt.
Heute schaue ich mir deshalb meine Top 10 Solo-Spiele Neuheiten, Top 10 kooperative Spiele-Neuheiten und Top 10 2-Personen Neuheiten auf der Messe an.
Ich wünsche euch viel Spaß mit der Folge und freue mich sehr auf eure Kommentare.
Der Beitrag #375 – SPIEL 2026 Top 10 Solo, Top 10 Koop und Top 10 2-Personen Neuheiten | Podcast erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.
bt305 Road to Essen 2026 - Oink Games
Shownotes
Fabian und Dafne sprechen mit Felix von Oink Games über ihre Neuheiten für die Spiel Essen 2026. Wir legen Eier in fremde Nester, Karten als Code und möglichst lange Loops aus. Viel Spaß beim Hören!
Datum der Aufnahme: 07.09.2026
Online seit: 30.09.2026
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Brettspielbox unterwegs: Queen Games Pressetag 2026
Beim Queen Games Pressetag in Bonn dürfen wir jedes Jahr in familiärer und entspannter Atmosphäre die Neuheiten zur SPIEL kennenlernen. Das Team der Brettspielbox fühlt sich zudem in den Räumlichkeiten besonders zu Hause, da hier auch das jährliche Brettspielbox-Wochenende stattfindet (hier sind aktuell noch die letzten drei Plätze frei). Dieses Jahr war ich, Carina, aber […]
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- Monopoly Made in USA: Ein Spiel über Geld scheitert an zehntausend Würfeln
Monopoly Made in USA: Ein Spiel über Geld scheitert an zehntausend Würfeln
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Ein Monopoly, das zu 100 Prozent amerikanisch sein sollte, scheiterte an zehntausend Würfeln.
Zehntausend Würfel: So viele brauchte Jonathan Silva für sein rein amerikanisches Monopoly, und in den USA fand er niemanden, der sie liefern konnte. Seine WS Game Company wollte ein Monopoly komplett im eigenen Land fertigen, passend zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Das Wall Street Journal hat am 28. September erzählt, wie das ausging: über ein Jahr Vorlauf, mindestens doppelte Kosten, ein Chef, der zwischendurch ans Abbrechen dachte. Und Würfel, die am Ende doch aus China kamen.
Gern gespielt im September 2026
MINIKIN CITY: Das Leben der Tiny-Heinis.
TURBO-FLITZPIEPEN 2000: Vor 40 Jahren stieg ich tiefer ins Hobby ein, um nicht solche Spiele spielen zu müssen. Jetzt spiele ich solche Spiele.
BELLA VISTA: Schöner Wohnen in Ellenbogenhausen. Aus meinem Hochhaus ist die Aussicht deshalb so wunderschön, weil es anderen Hochhäusern die Aussicht verstellt.
ENTROPY: Wenn die Prüfungsaufgabe lautet, Sonnensysteme zu erschaffen, kann es um das Bildungssystem so schlecht nicht bestellt sein.
PANIKA: Nichts ist tödlicher als Gemüse.
UND AM LIEBSTEN GESPIELT IM SEPTEMBER:
LAST LEMMING: Warum müssen unsere Zählfiguren ausgerechnet Lemminge sein? Ist doch klar, dass die übers Ziel hinausschießen.
- Gern gespielt im August 2026










