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We Who Will Die. Empire of Blood 1 – Gladiator*innenk(r)ämpfe mit Biss (Rezension)

07. Mai 2026 um 09:00

Wwwd - BannerAls Arvelle, um ihren Bruder zu retten, einen Pakt mit einem Vampir eingeht, ahnt sie nicht, dass ihr in der Kampfarena des Reiches die Begegnung mit einer alten Liebe und einem neuen Feind bevorsteht. We Who Will Die vereint die bekannten Zutaten einer guten Romantasy, doch kann der Roman überzeugen?

Dieser Beitrag wurde von Bianca Heilmann geschrieben

Pencil Pirates

07. Mai 2026 um 02:33

Pencil Pirates ist ein Familienspiel von Nikolaj Christensen. Erschienen ist es bei Haba. Idee: Ein großes Meer und viele Inseln. Auf den Seekarten werden Linien gezeichnet, um von einer Insel zur…

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Carrom

Von: Markus
07. Mai 2026 um 00:07

Wer sich jetzt fragt, warum Carrom bei Brettspielen auftaucht, der muss weiterlesen oder hat es bisher nicht getan. In meinem Steckbrief unter jeder Rezension steht: „Carromspieler“. Und in meinen BG Stats stehen aktuell 333 Partien gegen meinen Carrom-Partner Alex zu Buche. Die Tatsache, dass für Carrom bei BGG genauso wie für Crokinole ein Eintrag vorhanden...

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La Cuenta: Pegasus Spiele bringt Tapas-Kartenspiel auf Deutsch

06. Mai 2026 um 20:23
La Cuenta: Pegasus Spiele bringt Tapas-Kartenspiel auf Deutsch

Das spanische Kartenspiel La Cuenta von 2 Tomatoes Games sorgte bereits auf der SPIEL Essen 2025 für Aufmerksamkeit. Pegasus Spiele übernimmt den Titel nun für den deutschsprachigen Markt und plant die Veröffentlichung für die zweite Jahreshälfte 2026. Im Zentrum steht dabei eine schlichte Frage: Wer zahlt am Ende die Rechnung?

Tapas, Wein und ein wachsender Betrag

Jede Spielrunde entspricht dem Besuch einer Tapas-Bar. Reihum legen die Spielenden Karten der Kategorien Gemüse, Fisch oder Fleisch in eine gemeinsame Auslage, alternativ kommen Wein-Karten ins Spiel. Jede Tapas-Kategorie wird mit einem beliebigen Wert eröffnet, das jeweils nächste Gericht muss mindestens denselben Preis erreichen. Wer keine passende Karte mehr regelkonform ausspielen kann, fordert die Rechnung an und übernimmt die Summe aller Kartenwerte aus der Auslage.

Der fällige Betrag wird von den eigenen Ersparnissen abgezogen, deren Höhe von der Anzahl der Mitspielenden abhängt. Sonderkarten sorgen für zusätzliche Wendungen am Tisch. Die „Geburtstagstorte" befreit ihren Besitzer komplett von der Zahlung, andere Spezialkarten lassen sich erst nach dem Anfordern der Rechnung einsetzen und können den Betrag erhöhen oder unter mehreren Personen aufteilen. Sobald jemand seine Rechnung nicht mehr begleichen kann, endet die Partie und die Person mit dem meisten verbliebenen Geld gewinnt.

Familienspiel mit kurzer Spieldauer

Hinter dem humorvollen Kartenspiel steht der spanische Autor Carles Carreras, die Illustrationen stammen von Ariadna Altimira. La Cuenta ist für drei bis acht Personen ab sieben Jahren geeignet und nach einer knappen Viertelstunde abgeschlossen. Auf BoardGameGeek liegt die Komplexitätsbewertung bei 1,14 von 5, was den Titel auch für gemischte Familienrunden und größere Gruppen empfiehlt.

Pegasus Spiele plant die deutsche Veröffentlichung für das zweite Halbjahr 2026. Konkrete Angaben zu Preis und genauem Erscheinungstermin stehen noch aus.

Koffer, Katze & Sombrero – Spielkritik

Von: Paddy
05. Mai 2026 um 18:19
Koffer, Katze & Sombrero

Oma Hilde ist eine ziemlich verrückte Frau. Sie sammelt im Urlaub alles, was sie kriegen kann und so herrscht beim Gepäckband immer grosses Chaos. Bei Koffer, Katze & Sombrero sorgen wir für Ordnung und sortieren nach bestem Wissen und Gewissen.

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Die Rechnung bitte (nicht)

05. Mai 2026 um 17:46

La Cuenta erscheint bei Pegasus Spiele

Friedberg, 05.05.2026: Nachdem das flotte Kartenspiel La Cuenta vom spanischen Verlag 2 Tomatoes Games auf der letztjährigen SPIEL Essen für Aufsehen gesorgt hat, erscheint die deutsche Version nun in der zweiten Jahreshälfte bei Pegasus Spiele. Das Ziel des Spiels ist so simpel wie nachvollziehbar: nicht die Person sein, welche die Rechnung für alle übernehmen muss.

In La Cuenta geht es wortwörtlich um „die Rechnung“. Nach der Verköstigung zahlreicher Tapas-Spezialitäten kann diese durchaus mal recht hoch ausfallen. Jede Runde entspricht dem Besuch einer Tapas-Bar, in welcher die Spielenden Karten der drei Kategorien (Gemüse, Fisch, Fleisch) oder Wein-Karten in die gemeinsame Auslage spielen. Jede der drei Tapas-Kategorien hat einen eigenen Stapel, der mit einem beliebigen Wert eröffnet werden kann. Der Preis des nächsten Gerichts muss mindestens so hoch sein wie der des vorherigen. Wer kein Gericht mehr regelkonform bestellen kann, muss die gesamte Rechnung übernehmen. Diese ergibt sich aus der Summe der Kartenwerte in der Auslage. Der fällige Betrag wird dann von den eigenen Ersparnissen abgezogen, deren Höhe durch die Anzahl der Mitspielenden bestimmt wird.

Sollten die Spielenden keine passenden Tapas-Karten mehr auf der Hand haben, können sie sich dank Sonderkarten noch aus der Affäre ziehen. So sorgt beispielsweise das Ausspielen der Karte „Geburtstagstorte“ dafür, dass diejenige Person die Rechnung unter keinen Umständen bezahlen muss. Durch spezielle Sonderkarten, welche nur nach dem Anfordern der Rechnung gespielt werden dürfen, kann die Rechnung zudem noch erhöht oder mit anderen geteilt werden. Sobald jemand eine Rechnung nicht mehr zahlen kann, wird das Spielende eingeleitet und die Person, die noch das meiste Geld übrig hat, gewinnt.

Das humorvolle Kartenspiel von Autor Carles Carreras ist für drei bis acht Personen ab sieben Jahren geeignet und lässt Spielende aus der ganzen Familie in einer knappen Viertelstunde auf ihre Kosten kommen. La Cuenta wurde von Ariadna Altimira illustriert und erscheint zu einer UVP von 14,99 € voraussichtlich im zweiten Halbjahr bei Pegasus Spiele.

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Lost Lights – tierisches Risiko für Zwei (Kurzcheck)

05. Mai 2026 um 09:00

Dunkelheit legt sich über Amanaar: Orly muss Verbündete um sich scharen, um das verlorene Licht zu retten. Dabei werden Vertraute plötzlich zu Rival*innen. Lost Lights verspricht ein taktisches Gebietsringen für zwei Personen, bei dem jede Karte über Sieg und Niederlage entscheidet.

Dieser Beitrag wurde von Michelle Saarberg geschrieben

Happy Holiday – Spielkritik

Von: Paddy
04. Mai 2026 um 17:48
Happy Holiday

Die vielen Plättchen zeigen 7 Städte Europas und ihre Urlaubsmöglichkeiten. Doch nicht jede Aktivität ist jederzeit möglich. Daher ist eine gute Planung gefragt bei Happy Holiday, damit man am Ende keine bösen Überraschungen erlebt. Ganze drei Wochen stehen für den

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Irrlichter

04. Mai 2026 um 00:59

Bei dem Sammeltitel Irrlichter für die vier Micro-Games von Nice Game Publishing muss ich jetzt den Metapher-Einstieg wählen. Kommen wir hier etwa von der Straße des Spielsspaßes ab und verirren uns in analogen Einöden? Gerade aufgrund der wirklich kompakten Ausmaße eignen sich alle vier Titel natürlich als Reisespiel. Aber will man da „Irrlichten“? Die Optik...

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Alpaka – Spielkritik

Von: Paddy
03. Mai 2026 um 14:55
Alpaka

Unter den süssen Tieren findet man ganz unterschiedliche Charaktere. Alle haben ihre Stärken und können hin und wieder auch sehr bockig sein. Bei Alpaka suchen wir unsere Herde zusammen und bringen die Tiere auf die Weide. Ein Deckbau-Spiel mit tierischen

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SPIEL DOCH! Dortmund 2026 | Nachbericht – DieHausis unterwegs

03. Mai 2026 um 08:33

Wir sind wieder unterwegs! Begleitet uns auf die SPIEL DOCH! in Dortmund 2026.

In diesem Video nehmen wir euch mit auf die beliebte Brettspielmesse in den Westfalenhallen Dortmund. Wir zeigen euch die spannendsten Neuheiten, werfen einen Blick auf die vollgepackten Spieltische und lassen euch die besondere Atmosphäre der Messe miterleben. Ob Familienspieler oder Experten-Zocker – hier ist für jeden Brettspiel-Fan etwas dabei!

Wir haben für euch exklusive Einblicke gesammelt: Wir interviewen Veranstalter Tim Nostheide zu den neuen Besucherrekorden, sprechen mit Verlagen wie Skellig Games, HeidelBÄRGames und Steinbock Brettspiele über ihre Highlights und geben euch Tipps für euren Messebesuch.

Das erwartet euch in diesem Video:
✅ Messerundgang: Impressionen direkt von der Ausstellungsfläche.
✅ Interviews: Talk mit Veranstaltern und Verlagen über Neuheiten & Trends.
✅ Talk & Stimmung: Unsere persönlichen Highlights und Eindrücke von vor Ort.
✅ Tipps & Tricks: Infos zu Parkplätzen, Verpflegung und Spieleausleihe.

Zum Video auf Youtube: https://youtu.be/et7MZfYfJ7g

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Froschreich – Spielkritik

Von: Paddy
02. Mai 2026 um 07:51
Froschreich

Die unterschiedlichen Froschgruppen haben alle ihre Bedürfnisse. Bei Froschreich erschaffen wir den passenden Lebensraum und legen Karte an Karte passend aus, um die Wünsche der einzelnen Froscharten zu erfüllen. So dauert es exakt 15 Runden, bis der neue Teich fertig

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Neuerscheinungen Mai, Juni, Juli – Romane im Sommer 2026 – Worauf wir uns freuen

01. Mai 2026 um 11:00

Düstere Reiche, magische Akademien, cozy Katzenabenteuer und rasante Weltraum-Heists: Auch die kommenden Monate bringen wieder abwechslungsreiche Neuerscheinungen. Ob am Pool oder auf langen Zugfahrten – diese Geschichten liefern den perfekten Lesestoff für den Sommerurlaub und laden dazu ein, in ganz unterschiedliche Welten abzutauchen.

Dieser Beitrag wurde von Julie Tabea Fiona Wolz geschrieben

Mai 2026

Von: Tobias
01. Mai 2026 um 06:05
Beitragbild Brettspielkalender 2026

Beitragbild Brettspielkalender 2026Wenn ich mir schon die Arbeit mache, jedes Jahr einen eigenen kleinen Brettspielkalender zu gestalten, dann kann ich diese Arbeit auch teilen. Deswegen nun der Mai 2026 meines privaten Brettspielkalenders: Das Bild konntet ihr so auch schon in meinem Beitrag zu INK von Kasper Lapp (erschienen bei Final Score Games) bewundern.

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Tenby

Benjie Talbott
Mighty Boards
1-5
10+ Jahre
60 Min.
Unsere Wertung:
Tenby ist ein ruhiges, durchdachtes Aufbauspiel, das mit klaren Abläufen, sinnvoll verzahnten Mechanismen und einer stimmigen Gestaltung langfristig trägt. Was für ein fulminanter Erstling von Autor Benjie Talbott, der hoffentlich auch bald auf Deutsch lokalisiert wird.

Darum geht’s beim Brettspiel Tenby

Das Brettspiel Tenby entführt uns an die malerische Küste von Pembrokeshire, wo die bunten Häuserreihen und das maritime Flair den Takt vorgeben. Der Autor Benjie Talbott hat mit diesem Titel eine persönliche Hommage an seine Heimatstadt geschaffen, die er nicht nur erdacht, sondern auch selbst illustriert hat.

Aufbau und Spielablauf

Gespielt wird über genau zehn Runden, die immer nach demselben Ablauf strukturiert sind.

Jede Runde beginnt mit der Nachtphase. In dieser Phase wählen die Spieler aus mehreren ausliegenden Tageskarten eine aus. Diese Karten bestimmen sowohl die Aktionen, die ein Spieler in dieser Runde ausführen darf, als auch die Reihenfolge, in der die Spieler anschließend am Zug sind. Die Auswahl erfolgt der Reihe nach, wobei die aktuelle Position auf den Nachtkarten vorgibt, wer zuerst wählen darf. Da jede Tageskarte nur einmal vergeben werden kann, entsteht hier bereits eine wichtige taktische Entscheidung: Will man sich früh eine bestimmte Aktion sichern oder lieber später im Zug sein, um vielleicht eine bessere Kombination auszunutzen?

In der anschließenden Tagesphase werden die gewählten Aktionen ausgeführt. Die Spieler sind nun in der Reihenfolge ihrer Tageskarten an der Reihe und führen jeweils alle Aktionen ihrer Karte vollständig aus. Typische Aktionen bestehen darin, neue Gebäude in Form von Terrassenkarten zu nehmen, Piers zu bauen, besondere Sehenswürdigkeiten zu integrieren oder neue Bewohnerkarten zu erhalten, die am Spielende zusätzliche Punkte bringen können. Zusätzlich gibt es eine Art Währung in Form von Rettungsringen, mit denen sich weitere Aktionen kaufen oder flexible Anpassungen vornehmen lassen.

Tenby: Gemeinsamer Markt zur Auswahl von neuen Straßenkarten.
Gemeinsamer Markt zur Auswahl von neuen Straßenkarten.
Tenby: Die Nachtkarten oben definieren die Zugreihenfolge für die aktuelle Runde.
Tenby: Die Nachtkarten oben definieren die Zugreihenfolge für die aktuelle Runde.

Straßen bilden, Muster erfüllen

Das zentrale Element des Spiels ist dabei der Aufbau der eigenen Stadt. Die erhaltenen Karten werden direkt in die eigene Auslage gelegt und bilden Straßen, die sich nach und nach erweitern. Neue Karten dürfen nur an den Enden bestehender Straßen angelegt oder als neue Straße begonnen werden, und die Kanten der Karten müssen dabei immer zueinander passen. So entsteht ein räumliches Puzzle, bei dem es nicht nur darauf ankommt, möglichst viele Karten zu sammeln, sondern sie auch sinnvoll anzuordnen. Viele Karten bringen ihre Punkte nämlich erst durch bestimmte Kombinationen mit benachbarten Karten oder über eine bestimmte Reichweite innerhalb einer Straße. Gleichzeitig stellen die Bewohnerkarten zusätzliche Anforderungen, etwa bestimmte Merkmale oder Muster innerhalb einer Straße zu erfüllen.

Nachdem alle Spieler:innen ihre Aktionen ausgeführt haben, folgt die Aufräumphase. Übrig gebliebene Karten im Markt werden entfernt und durch neue ersetzt, sodass sich die Auslage jede Runde verändert. Eine nicht gewählte Tageskarte bleibt liegen und wird mit einem Bonus in Form eines Rettungsrings attraktiver gemacht. Außerdem werden die Spielerfiguren wieder auf die Nachtkarten zurückgesetzt, wodurch die Reihenfolge für die nächste Runde neu bestimmt wird. Dann beginnt der Ablauf von vorne.

Nach der zehnten Runde endet das Spiel sofort. Anschließend werden alle Städte gewertet. Dabei zählen sowohl die Punkte der gelegten Karten als auch die erfüllten Bedingungen der Bewohnerkarten. Wer insgesamt die meisten Punkte erzielt, gewinnt.

Zwei Straßenzüge in Tenby, die zum Schluss unabhängig voneinander gewertet werden.
Zwei Straßenzüge in Tenby, die zum Schluss unabhängig voneinander gewertet werden.
Tenby: Karten mit Wertungsbeispielen
Tenby: Karten mit Wertungsbeispielen

Fragen und Antworten

Was macht den Reiz des Brettspiels Tenby aus?

Tenby ist eine gelungene Verbindung aus taktischem Legespiel und atmosphärischem Setting. Die Regeln sind schnell verinnerlicht, doch die Vielzahl an Karten und Kombinationen sorgt langfristig für Abwechslung. Der Fokus liegt klar auf der eigenen Auslage, was für eine angenehm ruhige, fast schon meditative Spielatmosphäre sorgt.

Hat Tenby einen Solomodus?

Ja, Tenby kann man richtig gut auch alleine spielen. Ein kleiner Extrastapel definiert in jeder Spielrunde, welche Karten vom gemeinsamen Markt entfernt werden müssen. Das ist clever gelöst und macht Tenby zu einer knackigen Angelegenheit im Kampf um deinen neuen Highscore.

Und wo finde ich die Spielanleitung?

Bei BoardGameGeek kannst du die Anleitung auf Englisch herunterladen.

Mein Fazit nach vielen Testrunden

Beim ersten Blick auf Tenby (Mighty Boards) fällt sofort auf, wie zugänglich das Regelwerk gestaltet ist. Für ein Erstlingswerk ist das bemerkenswert: Die Mechaniken greifen sauber ineinander, werden Schritt für Schritt logisch eingeführt und durch die stimmungsvollen Illustrationen des Autors anschaulich begleitet. Dadurch gelingt der Einstieg erstaunlich mühelos, selbst für Spieler, die mit solchen Legespielen bislang wenig Berührung hatten. Gleichzeitig zeigt sich schnell, dass unter der Oberfläche mehr steckt, als es zunächst scheint.

Besonders gelungen ist die Skalierung. Je nach Spielerzahl verändert sich die Dynamik der Kartenauswahl spürbar, ohne dass das Spiel an Struktur verliert. Zu zweit entsteht ein eher kontrolliertes Puzzle, während in größeren Runden der Konkurrenzdruck auf die ausliegenden Karten deutlich steigt. Dass darüber hinaus ein Solomodus enthalten ist, rundet das Gesamtpaket sinnvoll ab. Hier tritt man nicht einfach nur gegen den eigenen Punktestand an, sondern muss sich mit einem System auseinandersetzen, das gezielt in den eigenen Aufbau eingreift. Das macht Tenby auch abseits klassischer Spielrunden interessant.

Tenby: Die Karte rechts punktet, wenn sie benachbart zu Karten mit Vordächern liegt.
Tenby: Die Karte rechts punktet, wenn sie benachbart zu Karten mit Vordächern liegt.

Spielerisch fordernd

Auch produktionstechnisch hinterlässt das Spiel einen sehr guten Eindruck. Das ursprünglich über Kickstarter finanzierte Projekt überzeugt mit wertigem Material und einer klaren gestalterischen Linie. Die Karten sind detailreich illustriert und transportieren den Charme der walisischen Küste ausgesprochen stimmungsvoll. Diese visuelle Leichtigkeit darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tenby spielerisch durchaus fordert. Wer seine Stadt wirklich effizient entwickeln möchte, muss vorausschauend planen, Synergien erkennen und den richtigen Moment für bestimmte Entscheidungen abpassen.

Unterm Strich ist Tenby eine gelungene Verbindung aus taktischem Legespiel und atmosphärischem Setting. Die Regeln sind schnell verinnerlicht, doch die Vielzahl an Karten und Kombinationen sorgt langfristig für Abwechslung. Der Fokus liegt klar auf der eigenen Auslage, was für eine angenehm ruhige, fast schon meditative Spielatmosphäre sorgt. Gleichzeitig bietet das Spiel genügend Tiefe, um auch erfahrene Spieler bei der Optimierung ihrer Stadt zu fordern. Damit empfiehlt sich Tenby sowohl für Familien als auch für Kenner, die ein zugängliches, aber nicht triviales Aufbauspiel suchen.

Anekdote am Rande, die nicht untergehen darf: Benjie Talbott hat nicht nur das Spiel erfunden und illustriert, sondern auch gleich den passenden Soundtrack zu Tenby komponiert. Wow!

Pro & Contra

Was mir gut gefällt:

  • sehr eleganter Verzahnung von bekannten Elementen
  • sieht klasse aus
  • guter Solomodus

Was ich weniger mag:

  • Abbildungen auf den Karten sehr klein
  • In voller Besetzung kann die Downtime stark ansteigen

Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).

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Iki

Von: Markus
30. April 2026 um 00:05

Wusstet ihr, dass Iki 2023 auf der Nominierungsliste zum Kennerspiel des Jahres war? Ich war in zweierlei Hinsicht völlig überrascht. Erstens, als Uwe Iki mitgebracht hat, und zweitens, als wir das Logo der Jury auf dem Cover entdeckten. Am Tisch kramten wir nun eifrig in unseren Köpfen nach weiteren starken Titeln im 23er-Jahrgang und was...

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