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Cliquenabend.de - News RSS Feed

- Der neue katalanische Verlag Batusaki startet zur SPIEL 2026 mit drei Spielen
Das entführte Pferd – Spielkritik
Fee ist einen preisgekrönte Stute, doch seit letzter Nacht ist sie verschwunden. Wir machen uns auf die Suche nach dem Tier und folgen einer vielversprechenden Spur. Das entführte Pferd ist ein Rätsel- und Escape-Spiel mit einem mathematischen Fokus. Wie beim
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Necromunda: Skirmish – zurück in den Untergrund (Rezension)
Gangs der Häuser Escher und Goliath treffen in der neuen Starterbox von Necromunda erneut aufeinander. Neben Miniaturen enthält das Set Gelände, Spielmaterial und ein umfangreiches Regelbuch für die neue Edition. Doch gelingt damit auch ein überzeugender Einstieg in die gefährlichen Tiefen der Makropole?
Dieser Beitrag wurde von Geoffrey Förste geschrieben
Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: Pink Troubadour
Von dem Tschechischen Verlag gibt es drei neue Brettspiele sowie eine Erweiterung zur letztjährigen Neuheit Forestry zum Herbst 2026. Carl von Linné Autor: Michal Peichl ◾ Grafik: Stanislava Pajonková, Michal Řezníček ◾ Anzahl: 1-4 ◾ Dauer: 60-120 ◾ Alter: 12 Carl von Linné ist ein strategisches Spiel über die Naturforschung des frühen 18. Jahrhunderts. Wir sammeln […]
Top 100 Brettspiele Teil 7: Die Plätze 40 – 31
Mit den Plätzen 40 bis 31 nähern wir uns der Spitze meiner Top 100 Brettspiele Liste und diesmal wird es wieder etwas wild, denn es sind insgesamt 3 neue Spiele mit dabei. Zudem gab es doch einiges an Bewegung und das zeigt wieder mal, wie vielfältig die Spielelandschaft ist und wie sich mein Spielegeschmack über […]
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Dungeon of the Dragon Knight Remake
Die Liebe zur Vergangenheit
HexGameStudio versetzt uns zurück in eine andere Zeit, als uns Dungeon Crawler nicht nur an die Hand genommen, sondern uns neben der Geschichte auch die Handhabung des Spiels selbst zur Erkundung überlassen haben.
Die Prämisse ist kurz erzählt: unsere Gruppe von vier Abenteurern, die aus irgendeinem Grund durch einen Wald geirrt sind, landen erschöpft in einem Haus einer Hexe. Diese verspricht uns nach dem Fund eines Artefakts die Freiheit oder als Alternative den Tod.
Schon in den ersten Minuten fühlt man sich in die gute alte Zeit von Dungeon Master zurückversetzt. Wir bewegen unsere Gruppe Schritt für Schritt durch die Gänge, untersuchen Wände, ziehen an Ketten und legen natürlich Steine auf Druckplatten, um Türen zu öffnen.
So geht es tiefer ins Dungeon mit unserer Truppe aus Fantasy-Archetypen. Schild und Schwert nach vorne, Magie in die zweite Reihe. Und man sollte sich mit den Eigenheiten der Steuerung vertraut machen, da die Kämpfe, wie auch bei Legend of Grimrock, in Echtzeit ablaufen. Es gilt rechtzeitig nach der Cooldown-Zeit die Schläge und Magie auszuführen, bevor die Gegner erneut die eigene Lebensenergie reduzieren. Man muss kein Fan des Kampfsystems sein, doch erhöht das System durchaus die (An-)Spannung beim sonst gemächlichen Erkunden der Gänge.
Das Fortschrittssystem wurde für das Remake etwas entschlackt und das vorher vorhandene Shop-System entfernt. So liegt der Fokus weder auf den Kämpfen oder der Charakterentwicklung, sondern auf dem Dungeon und deren Rätseln. Jeder neue Abschnitt kann einen Hinweis, eine Falle, ein Geheimnis oder einen Weg zu einem Ort enthalten, den ich vorher nicht erreichen konnte. Dazu mag ich den Ansatz, dass man durchaus mit Rätseln experimentiert und die Lösung nicht immer offensichtlich ist.
Und auch wenn es dankenswerterweise eine Automap gibt, so zeichnet man im Kopf seine eigene Karte und versucht die Wege miteinander zu verknüpfen. Das erfordert Geduld, da man Wege erneut abgehen und ggf. Übersehenes suchen muss. Dazu kommt das nicht perfekte Inventory-Management, das einen manches Mal suchen lässt, wer nun einen gefundenen Gegenstand aufgenommen hat und wem man schnell im Kampf noch einmal einen Heiltrank reichen muss. Klingt sperrig, spielt sich aber in jeder Hinsicht fluffiger und angenehmer als Wizardry: Proving Grounds of the Mad Overlord.
Die Umsetzung auf die Playstation vom ursprünglich 2019 erschienenen PC Spiel, kommt mit einer suboptimalen Controllersteuerung und leicht aufpolierten Optik. Man kann von dem Solo-Projekt technisch keine Wunder erwarten, was aber nicht unbedingt etwas den Spielspaß bricht, aber fast zur Nostalgie beiträgt. Dazu ist das Sounddesign durchaus stimmig und trägt auch durch seine Reduziertheit zur Atmosphäre bei.
Nimmt man die erwähnten Einschränkungen in Kauf und bringt die nötige Geduld und den Hang zur Nostalgie mit, bekommt man Dungeon of the Dragon Knight einen fesselnden Ausflug in die Vergangenheit.
Stubenscore: 8 / 10





DUNGEON OF THE DRAGON KNIGHT
METACRITIC
PC | PS5 (getestet)
Spell – REVIEW | Rezension Brettspiel
Wortratespiele – es ist erstaunlich, wie viele unterschiedliche Ausprägungen dieses Genre immer noch erfährt. Immer wieder kommen neue Kniffe hinzu, die das Genre frisch halten. Neu ist auch Spell, bei dem nicht nur das gesuchte Wort, sondern auch die Hinweisworte selbst erst einmal erraten werden müssen, damit es mit dem kooperativen Sieg etwas wird. Wie Spell funktioniert und […]
Panda Royale: Erweiterung
Pandas und Würfel hatten bislang für mich so viel miteinander gemein wie Giraffen und Turnschuhe. Dann kam Panda Royale und eine Erweiterung dazu, und alles ist anders. Plötzlich feiern Panda-Clans…
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Karma Games bringt in diesem Jahr das Spiel Wildscape heraus
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https://www.brettspielelust.de/

- SPIEL 2026 Vorschau (IV): Mayor of Chicago, Familiar Feat, Freigard, Uncharted Passage: Remastered
SPIEL 2026 Vorschau (IV): Mayor of Chicago, Familiar Feat, Freigard, Uncharted Passage: Remastered
In unserer Reihe kurzer Spielvorstellungen zur SPIEL Essen 2026 widmen wir uns diesmal einem Bereich, der in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt hat: Solospielen. Längst sind sie nicht mehr nur eine Notlösung, falls Mitspielende fehlen. Viele Autorinnen und Autoren entwickeln ihre Spiele inzwischen ganz gezielt für eine Person und schaffen dabei Erlebnisse, die sich deutlich von klassischen Mehrpersonenspielen unterscheiden. Statt Verhandlungen, Bluffen oder direkter Konkurrenz stehen hier Optimierung, knifflige Entscheidungen und das eigene Ringen mit dem Spielsystem im Mittelpunkt.
Me-Time pur!
Die aktuellen Einträge der BGG-Preview zeigen dabei, wie unterschiedlich moderne Solospiele aussehen können. Vom politischen Karrieresprung über märchenhafte Monsterjagden bis hin zur Verteidigung eines Fantasyreichs oder einer gefährlichen Seereise ist thematisch und mechanisch einiges geboten.
Wahlkampf in der Windy City: Mayor of Chicago

Am Stand 2D411 stellt inPatience mit Mayor of Chicago ein reines Solospiel von Xavier Georges vor. Eine Partie dauert rund 30 Minuten und richtet sich an Personen ab 12 Jahren.
Der Weg ins Rathaus von Chicago führt hier über geschicktes Ressourcenmanagement und kluge Personalentscheidungen. In jedem Zug steht man vor einer interessanten Wahl: Nutzt man eine gezogene Karte, um die eigene Stadt auszubauen, oder verpflichtet man die auf der Rückseite abgebildete Assistenzkraft mit ihren besonderen Fähigkeiten und Wertungsmöglichkeiten?
Gerade diese ständige Abwägung zwischen kurzfristigem Nutzen und langfristiger Planung klingt reizvoll. Wer die verfügbaren Ressourcen in Mayor of Chicago effizient einsetzt und die verschiedenen Karteneffekte geschickt miteinander verzahnt, darf am Ende auf genügend Stimmen für den Wahlsieg hoffen.
Märchenhafte Schlossbefreiung: Familiar Feat

Mit Familiar Feat veröffentlicht Deep Print Games ein kompaktes Solo-Abenteuer von Friedemann Friese. Ein offizieller Messestand wurde bislang noch nicht bekanntgegeben. Die Spielzeit liegt bei etwa 20 bis 30 Minuten.
Die Ausgangslage klingt herrlich märchenhaft: Monster haben das Schloss besetzt und nur eine Gruppe treuer Begleiter kann das Reich noch retten. Mechanisch setzt Familiar Feat auf Deckbuilding, allerdings in einer angenehm kompakten Form. Neue Kreaturen schließen sich der Gruppe an, stärkere Monster tauchen auf und immer wieder stellt sich die Frage, ob man für die nächste Herausforderung bereits ausreichend vorbereitet ist.
Besonders spannend wirkt dabei das Timing. Wer zu früh den Endkampf sucht, könnte an den mächtigen Hauptgegnern scheitern. Wer zu lange zögert, riskiert wiederum den Verlust wichtiger Verbündeter. Genau dieses Spannungsfeld dürfte den Kern des Spielerlebnisses bei Familiar Feat ausmachen.
Welche Brettspiele erscheinen zur SPIEL 2026? Der Brettspielelust-KI-Chatbot weiß es: Befrag ihn zur aktuellen Vorschauliste von Board Game Geek und lass dir spannende Neuheiten zeigen!
Zum ChatbotMechanische Monster abwehren: Freigard

Ebenfalls bei inPatience am Stand 2D411 zu finden ist Freigard, eine Solo-Neuheit von Reiner Knizia. Mit rund 15 Minuten Spielzeit zählt der Titel zu den kompaktesten Vertretern dieser Vorschau.
Das friedliche Land Freigard wird von gigantischen wandelnden Festungen bedroht, die Zug um Zug näher rücken. Die spielerische Grundlage ist dabei reduziert: Mit einer kleinen Kartenhand muss entschieden werden, ob man sich mit dem aktuellen Ergebnis zufriedengibt oder weitere Karten zieht, um die eigene Position zu verbessern.
Darin steckt ein klassisches Push-your-Luck-Dilemma. Jede zusätzliche Karte kann den entscheidenden Vorteil bringen – oder wertvolle Zeit kosten und das Kartendeck schneller erschöpfen. Gerade Fans eleganter Knizia-Entwürfe dürften neugierig werden, wie viel Spannung sich aus diesem minimalistischen Ansatz herausholen lässt.
Expedition im Zeitalter der Entdecker: Uncharted Passage Remastered

Etwas umfangreicher präsentiert sich Uncharted Passage: Remastered von Bonghwan Ju bei Pluto Games. Ein Messestand für die SPIEL Essen 2026 wurde bislang noch nicht veröffentlicht. Das Spiel ist für eine (bis zwei) Personen ausgelegt und dauert etwa 30 bis 40 Minuten.
Ausgehend von einem historischen Logbuch begleitet ihr eine einjährige Expedition über die Weltmeere. In zwölf Runden müssen Ressourcen verwaltet, Gefahren überstanden und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Jede Reisekarte bringt neue Herausforderungen mit sich und zwingt dazu, die vorhandenen Mittel sinnvoll auf Schiff, Mannschaft und Verteidigung zu verteilen.
Besonders reizvoll klingt die ständige Balance zwischen den verschiedenen Aufgaben. Wer die Crew vernachlässigt, riskiert Meuterei. Wer zu wenig in die Verteidigung investiert, macht es Piraten leicht. Und wer die Route falsch plant, könnte sein Ziel niemals erreichen. Das wirkt auf den ersten Blick wie eine dichte Optimierungsaufgabe mit starker thematischer Einbettung.
Unser erster Eindruck
Die diesjährigen Solo-Neuheiten zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig das Spielen allein inzwischen geworden ist. Während Mayor of Chicago auf taktische Ressourcenverwaltung setzt, lockt Familiar Feat mit kompaktem Deckbuilding, Freigard mit einem minimalistischen Knizia-Ansatz und Uncharted Passage mit einer thematischen Entdeckungsreise voller Entscheidungen.
Gerade für Spielerinnen und Spieler, die gerne unabhängig von festen Spielrunden neue Herausforderungen entdecken, könnten diese Titel einen genaueren Blick wert sein. Wir behalten die weiteren Ankündigungen zur SPIEL Essen 2026 natürlich im Auge und stellen euch in den kommenden Wochen weitere interessante Neuheiten vor.
Hinweis: Alle Informationen in diesem Artikel basieren auf den aktuellen Einträgen der BoardGameGeek-Preview-Liste zur SPIEL Essen 2026. Änderungen (z.B. bei den Regeln, Erscheinungsterminen, Preisen oder Standorten) sind bis zur Messe jederzeit möglich. Alle Angaben daher ohne Gewähr.
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Wenn Charaktere lebendig werden – Der Cosplay-Contest auf der RatCon 2026
Viele kennen es: Eine Figur schwirrt im Kopf herum, Kostüm und Accessoires nehmen Gestalt an, bis eine Vision entsteht. Genau diese Visionen wurden beim Cosplay-Contest der RatCon 2026 lebendig. Die Organisator*innen gewährten Einblicke hinter die Kulissen, während Teilnehmende ihre persönlichen Erfahrungen teilten.
Dieser Beitrag wurde von Gastautor*in geschrieben
Disney Lorcana digital: Ravensburger kündigt Version an
Disney Lorcana wird digital: Ravensburger entwickelt eine Version des Sammelkartenspiels für Desktop- und Mobilgeräte. Angekündigt hat das der Spielehersteller am 14. August 2026 auf der Disney-Fanveranstaltung D23 in Anaheim, zusammen mit einer Produktvorschau bis 2027. Für das Familienunternehmen aus Ravensburg ist das ein strategischer Schritt, und er kommt in einem Jahr, in dem das eigene Sammelkartengeschäft geschrumpft ist. Wir waren nicht vor Ort.
Was Lorcana auf dem Tisch tut
Disney Lorcana ist ein Sammelkartenspiel, das 2023 erschienen ist. Die Spielenden treten mit selbst gebauten Decks gegeneinander an. Das Ziel benennt das offizielle Regelwerk in der deutschen Fassung vom 28. Februar 2025: Wer 20 oder mehr Legenden gesammelt hat, gewinnt. Legenden sammelt, wer eigene Charaktere auf Erkundung schickt.
Auf der Ressourcenebene arbeitet das Spiel anders als Magic: The Gathering und Pokémon. Beide haben eigene Ressourcenkarten, Land- beziehungsweise Energiekarten; bei Lorcana gibt es diesen Kartentyp nicht. Stattdessen darf jede Karte mit Tintenvorrat-Symbol verdeckt in den Tintenvorrat gelegt werden und zählt dort als ein Tintenpunkt, allerdings nur eine pro Zug. Wir haben Lorcana vor einem Jahr zum zweijährigen Jubiläum ausführlicher vorgestellt.
Disney Lorcana im Überblick
- Verlag: Ravensburger, erschienen 2023
- Spielerzahl: 2 bis 6 laut BoardGameGeek; auf der Packung steht keine offizielle Zahl; die Community hält 2 für die beste Besetzung
- Alter: ab 8 Jahren
- Spieldauer: keine belastbare Angabe. Das Feld ist auf BoardGameGeek weder beim Spielsystem noch bei den einzelnen Sets gefüllt; eine Minutenangabe des Verlags konnten wir nicht belegen
- Ziel: 20 Legenden sammeln
- Deck: mindestens 60 Karten aus höchstens zwei der sechs Tintenfarben
- Mechaniken: Deckbau, Handmanagement, Multi-Use-Karten, Take That (direkte Angriffe auf Karten der Gegenseite)
- Designer: Ryan Miller, Steve Warner, Tim Schilder, David Iezzi
- Komplexität: 2,12 von 5 Punkten laut BoardGameGeek
Was angekündigt wurde
Die digitale Fassung ist laut Ravensburger „offiziell in Entwicklung“, geplant für Desktop- und Mobilgeräte. Wer über den Start öffentlicher Testphasen informiert werden will, kann sich auf einer Anmeldeseite des Verlags registrieren.
„Wenn Fans jede Disney Lorcana Karte auch digital erleben können, egal wo sie sich gerade befinden, können wir noch mehr Menschen für Disney Lorcana begeistern und sie in einer der offensten Communities der Gaming-Welt willkommen heißen“, sagt Elaine Chase, Head of TCGs bei Ravensburger.
Was die Mitteilung nicht sagt
Ein Erscheinungstermin steht nicht darin, und welche Plattformen genau bedient werden, ebenfalls nicht. Zum Geschäftsmodell schweigt der Verlag komplett: Ob die digitale Fassung kostenlos spielbar sein wird, und ob sich Papiersammlungen übertragen lassen, bleibt offen. Auch ob die Testphasen auf Deutsch verfügbar sein werden, sagt Ravensburger nicht.
Collector Booster: 23 Exemplare pro Karte und Set
Parallel führt Ravensburger eine Sammlerlinie ein. Jeder Collector Booster enthält laut Verlag zwölf Premium-Foilkarten, dazu kommt die neue Seltenheitsstufe Illustrious: Von jeder Illustrious-Karte werden pro Set nur 23 nummerierte Exemplare produziert. Als Vorgeschmack zeigte Ravensburger die Karte „Maleficent Biding Her Time“, illustriert von Kendall Hale. Lorcana-Kartennamen kombinieren Figur und Beinamen.
Seltenheit ist im offiziellen Regelwerk eine Angabe zur Druckhäufigkeit im jeweiligen Set, keine Spieleigenschaft. Ob die Illustrious-Karten funktionsgleiche Fassungen bestehender Karten sind oder eigene Effekte mitbringen, sagt die Mitteilung nicht.
Offen bleibt damit die für deutsche Leser wichtigste Frage: Erhältlich sein sollen die Collector Booster zum Start des Sets „In die Dunkeltinte“ im ersten Quartal 2027 in „ausgewählten Ravensburger Play Hub Stores sowie an ausgewählten Disney Standorten“. Ob und über welche Händler sie hierzulande ankommen, sagt die Mitteilung nicht. Dasselbe gilt für die Curator's Collection: Beauty and the Beast Edition, die zum 35. Jubiläum von „Die Schöne und das Biest“ ab Oktober an ausgewählten Disney-Standorten erscheinen soll, mit Karten wie „Gaston Intellectual Powerhouse“ und „Belle Hidden Archer“. Die Kartennamen nennt der Verlag ausschließlich auf Englisch, die Sets dagegen auf Deutsch. Deutsche Kartennamen liegen bislang nicht vor.
Was hierzulande konkret ansteht
Zwei deutschsprachige Lorcana-Titel haben dagegen einen festen Termin, beide aus dem Buchprogramm. „Disney Lorcana: Quest of Wonders. Legendenbuch eines Luminari“ kommt laut Ravensburger im September in den Handel; auf der D23 war das Buch erstmals zu kaufen. Am 1. November 2026 folgt der dritte Band der Reihe „Disney Lorcana Collector's Guide“, der die Sets 9 bis 13 behandelt und damit die Verlagsangabe von 13 veröffentlichten Sets stützt. Wo „In die Dunkeltinte“ und „Kosmische Reise“ in dieser Zählung stehen, sagt die Mitteilung nicht. Seit Set 12 vom Mai 2026 sind laut Verlag auch die ersten Pixar-Figuren im Spiel. Ebenfalls im September, außerhalb der Lorcana-Reihe, startet Ravensburgers kooperative Neuauflage „Labyrinth: Chronicles“ im Handel.
Warum der Zeitpunkt zählt
Die Erfolgszahlen der Mitteilung sind Verlagsangaben: 13 veröffentlichte Sets, mehr als 3.000 einzigartige Karten, 2,8 Milliarden verkaufte Karten weltweit. Auch dass sich „Angriff der Ranke!“ „weiterhin großer Beliebtheit“ erfreue, ist Herstellerformulierung, keine unabhängig geprüfte Marktbeobachtung.
Daneben steht eine zweite Zahl, die ebenfalls von Ravensburger stammt. Am 27. Januar 2026 meldete das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang von 5,9 Prozent auf 744 Millionen Euro, mit Wachstum im Kerngeschäft und einem Rückgang bei Sammelkarten. Der Verlag ordnet diesen Rückgang selbst ein: Der Hype habe sich „auf einem hohen Niveau normalisiert“, Käufer mit Investitionsinteresse hätten sich zurückgezogen, in der Kernzielgruppe aus Spielern und Sammlern wachse die Beliebtheit weiter, und die Sets des zweiten Halbjahrs seien ausverkauft gewesen.
Genau daran lässt sich die D23-Ankündigung messen. Eine digitale Fassung senkt die Einstiegshürde für Spielende, die keine Kartenpackungen kaufen wollen. Eine Premium-Linie mit 23 Exemplaren pro Karte adressiert das andere Ende: Sammler, die weiter viel ausgeben.
Darin liegt eine Spannung, die der Verlag nicht auflöst. Eine auf 23 nummerierte Exemplare limitierte Karte ist genau die Bauweise, die einen Sekundärmarkt erzeugt und nicht nur bedient: Wer den Rückzug der Käufer mit Investitionsinteresse als Normalisierung beschreibt, führt mit Illustrious zugleich ein Produkt ein, an dem sich Spekulation neu entzünden kann. Ravensburger stellt diesen Zusammenhang selbst nicht her.
Morty Sorty Magic Shop
Zahlen sortieren – das klingt alles andere als innovativ. Ich kenne das beispielsweise von Qwinto oder der Welcome-to-Reihe. Braucht es da noch einen weiteren Titel? Ja! Denn Morty Sorty Magic Shop (Schmidt Spiele) kombiniert die Aufgabe mit zusätzlichen Anforderungen, ohne kompliziert oder gar komplex zu werden. Vielmehr wandelt es das Roll-and-Write der genannten Titel in ein Grundprinzip mit haptischem Element um, sodass auch Farben eine (noch) variablere Rolle einnehmen. Das Ergebnis ist ein Familienspiel, das fast schon als klassisch bezeichnet werden kann. Und als gut.

Die thematische Einbettung – wir lernen beim berühmten Morty Sorty, Gläser mit magischen Zutaten geordnet in Regale zu stellen – rückt ob der Mechanik in den Hintergrund. Zumindest sorgt die Begleitgeschichte für herzallerliebste Illustrationen. Die von David Cochard gezeichneten Frösche, Spinnen, Mäuse und Schnecken auf den persönlichen Regaltableaus sind schon einen intensiven Blick wert. Doch der Fokus sollte den Zahlen und Farben der Gläser gelten.

Die Kernaufgabe ist schnell erfasst: Jeder muss in seinen drei Regalreihen jeweils bis zu acht Gläser platzieren, deren Nummern von links nach rechts stets größer werden. Die Zahlenfolge darf dabei durchaus Lücken haben. Bin ich dran, wähle ich eines der noch übrigen Gläser aus der zentralen Auslage und lege es regelgerecht auf einen beliebigen noch freien Platz. Lasse ich Lücken, sollte ich darauf achten, dass diese auch noch gefüllt werden können. Das erfordert indes keine große Planungsleistung. Wo eine solche gefordert ist, dazu komme ich gleich.
Die Deckelfarben bei Morty Sorty Magic Shop
Wichtig zu wissen vorab: Nicht jedes Glas darf bei Morty Sorty Magic Shop auf jedes Regal gestellt werden. Gläser mit schwarzem Deckel dürfen nur in die untere Reihe. Goldene Deckel geben mir die freie Auswahl, Gläsern mit silbernem Deckel ist die obere Reihe verwehrt. Folglich erhalte ich mehr Bonuspunkte für die Vervollständigung der oberen Reihe als für die darunter liegenden. Doch nicht nur dafür gibt es Punkte. Im Gegenteil: Morty zeigt sich außerordentlich spendabel, was Belohnungen angeht.

Allein für jede der vier Gläserfarben gibt es eine eigene Wertung. Im Grundspiel werden Punkte schlicht an die Zahl der Gläser in der jeweiligen Farbe geknüpft. Bei den Varianten wird es vielseitiger – und auch ein kleines bisschen komplizierter. Aber es sind gerade diese Abwechslungsmöglichkeiten, durch die Morty Sorty Magic Shop immer wieder neue Reize setzt. Zumal wir uns auch noch Abzeichen verdienen können, wenn wir bestimmte Aufgaben erfüllen. Dabei stehen wir im Wettbewerb mit allen anderen. Denn wer früher die Bedingungen für ein Abzeichen erfüllt, erhält eine bessere Belohnung.
Blaue Deckel mit goldenen Sternen
Damit noch nicht genug. Es werden Punkte ausgeschüttet für das Erfüllen von Vorgaben, bestimmte Plättchen nach Zahl (A-Seite) oder Farbe (B-Seite) auf meinen Regalen zu platzieren. Trotz der Vielzahl an Belohnungen wird Morty Sorty Magic Shop nicht unübersichtlich. Die Aufgaben fügen sich gut ein. Aber klar: All das will geplant werden. Der wichtigste Aspekt ist jedoch ein anderer.

Komplettiere ich eine Spalte mit drei Flaschen unterschiedlicher Farbe, erhalte ich eine Bonus-Flasche. Je mehr Kettenzüge mir gelingen, desto voller wird das Regal, desto mehr Punkte sichere ich mir. Bonus-Flaschen sind also toll. Zumal sie in jede Reihe gelegt werden dürfen. Wer weniger Kettenzüge als andere hinkriegt, behält am Ende mehr leere Plätze in den Regalen. Und das will man ja nicht. Jedoch ist die Auswahl an Bonus-Flaschen begrenzt. Es stehen nur die Ziffern parat, die nach und nach beim Auffüllen der Auslage zufällig aus dem Beutel herausgezogen werden.
Hilfreiche Katzen im Morty Sorty Magic Shop
Um nicht nur dem Glück bei den zur Verfügung stehenden Farben und Zahlen ausgeliefert zu sein, gibt es Unterstützung von Katzen. Das sind kleine Holzfiguren. Gebe ich eine ab, darf ich zwei gleiche Zahlen nebeneinander ins Regal stellen. Oder ich darf vorm Platzieren eine Flasche umdrehen. Die Zahlen sind auf beiden Seiten stets identisch, die Farben aber nicht. Gelb und Grün bilden ein Paar wie auch Blau und Violett. Diese klare Struktur erübrigt das Nachsehen. Zu Beginn starte ich mit zwei Katzen, weitere gibt es beim Erfüllen von Aufgaben. Oder beim Passen.

Passen? Das kann nötig werden, wenn ich keine der ausliegenden Flaschen mehr regelgerecht einsortieren kann. Oft ist das ein Zeichen schlechter Planung. Manchmal liegt dem aber auch Pech zugrunde, weil ich als Letzter in der Runde eben weniger Auswahl habe. Wenn es gut läuft, habe ich aber stets im Blick, Freiräume für kleine und große Zahlen zu lassen, insbesondere auf dem unteren Regalboden. Denn wenn es nur noch schwarze Deckel im Pool gibt, verringern sich die Optionen fürs Platzieren. Alles in allem eine schöne Herausforderung.
Wie ich bei Morty Sorty Magic Shop vorgehe
Was hindert mich nun daran, Morty Sorty Magic Shop als „stark“ zu bewerten? Weil ich trotz des Abwechslungsreichtums bei der Punktwertung wenig in meiner grundlegenden taktischen Ausrichtung ändere. Ich strebe in jeder Partie danach, mindestens eine Farbe überproportional oft zu wählen, weil es dann überproportional viele Punkte gibt. Und ich achte darauf, viele Kettenzüge machen zu können, um möglichst wenige Lücken zu haben, wenn der Vorrat an Flaschen aufgebraucht ist und das Spiel endet. Wenn das gelingt, erweist sich Sortieren als überaus befriedigende Aufgabe.
Morty Sorty Magic Shop | Schmidt Spiele | Markus Slawitscheck | 2 bis 4 Personen | ab 8 Jahren | 30 Minuten | Spielanleitung | Meine Einschätzung: ★★★ (gut)
Galaxolotl
Nach ihrem Besuch auf der Erde heißt es für die Galaxolotls nun Abschied nehmen und ab nach Hause! Dort angekommen beginnt direkt das Rennen um die besten Plätze, denn jedes Fleckchen Erde, das bereits durch einen Galaxolotl der eigenen Familie bewohnt wird, kann nicht mehr von einem weiteren Lotl derselben Farbe belegt werden. Wird dennoch auf demselben Abschnitt gelandet, kommt es zur Bruchlandung und nicht nur das abgestürzte Galaxololtl bleibt heimatlos, auch die Bruchpiloten bekommen keine wertvollen Siegsterne. Wer beweist am Ende beim Besiedeln des Planeten das beste Geschick und sichert sich die meisten Sterne?
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Würfelreich

- Neu auf Board Game Arena: CATATAↃ, Terraforming Mars: Das Würfelspiel und Nucleum (KW 34, 2026)
Neu auf Board Game Arena: CATATAↃ, Terraforming Mars: Das Würfelspiel und Nucleum (KW 34, 2026)
In der vergangenen Woche sind auf Board Game Arena drei neue Titel gestartet. Die Bandbreite reicht vom schnellen Katzen-Kartenspiel über eine Würfelvariante eines modernen Klassikers bis zum schweren Aufbauspiel. Wir stellen dir die Neuzugänge der Kalenderwoche 34 mit den wichtigsten Eckdaten vor.
CATATAↃ: schnelles Duell der Katzenclans
Mit CATATAↃ ist ein schnelles Team-Kartenspiel neu dabei. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Zwei Katzenclans kämpfen darum, möglichst viele Wollknäuel ins eigene Versteck zu bringen. Eine Partie dauert nur rund 15 bis 30 Minuten.
Das Spiel von Guillaume Alarie und Jonathan Gagnon (Unigoat Edition, 2025) ist für 2 bis 6 Personen ausgelegt und ab 8 Jahren freigegeben. Als Mechaniken nennt BoardGameGeek Handmanagement, Matching und Tug of War. Die BGG-Wertung liegt bei 4,95 bei erst 101 Stimmen, das Spiel ist dort also noch kaum bewertet.
Terraforming Mars: Das Würfelspiel
Terraforming Mars: The Dice Game bringt den Aufbau des Roten Planeten in kompakter Würfelform auf die Plattform. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Du entwickelst mit Spezialwürfeln deine Konzerne, spielst Karten und erhöhst Sauerstoff, Temperatur und Wasser. Auf Deutsch ist der Titel als „Terraforming Mars: Das Würfelspiel" beim Schwerkraft-Verlag erschienen.
Das Spiel stammt von Jacob Fryxelius (FryxGames, 2023) und ist für 1 bis 4 Personen ab 14 Jahren gedacht, ein Solomodus ist enthalten. Eine Partie dauert etwa 45 Minuten. Zu den Mechaniken zählen Würfeln, Bag Building und das Legen von Plättchen. Bei BoardGameGeek kommt der Titel auf eine Wertung von 7,30 bei rund 4.750 Stimmen.
Nucleum: schweres Aufbauspiel im Sachsen des 19. Jahrhunderts
Nucleum ist der schwerste Neuzugang der Woche. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Du übernimmst die Rolle von Industriellen im Sachsen des 19. Jahrhunderts und baust Netzwerke aus Schienen und Stromleitungen auf. Gebäude werden errichtet, mit Energie versorgt und über Verträge zu Punkten gemacht.
Das Spiel von Simone Luciani und Dávid Turczi (Board&Dice, 2023) ist auf Board Game Arena für 2 bis 4 Personen spielbar und ab 14 Jahren freigegeben. Eine Partie dauert rund 60 bis 150 Minuten. Auf Deutsch ist der Titel bei Giant Roc erschienen. Mit einer BGG-Wertung von 8,11 bei über 8.700 Stimmen ist Nucleum der am höchsten bewertete Titel dieser Übersicht.
Crowdfunding-Wochenschau KW 34/2026: Ein Horror-Dossier und ein Druidenwald
Die Kalenderwoche 34 fällt mitten in die Sommerpause, und das merkt man dem Crowdfunding-Kalender an. Zwischen Gen Con und Messevorbereitung haben Gamefound und die Spieleschmiede in den vergangenen sieben Tagen keine frische Brettspiel-Kampagne mit echtem Neuigkeitswert nachgelegt. Auf Kickstarter dagegen sind zwei sehr unterschiedliche Titel neu an den Start gegangen: ein akten-getriebenes Horror-Ermittlungsspiel und ein Beutelbau-Strategiespiel um einen verwunschenen Wald. Wir sortieren, was sich lohnt, und benennen, wo diese Woche schlicht nichts Neues zu holen ist.
The Altered: Anomaly Containment Archives
The Altered: Anomaly Containment Archives ist seit dem 11. August live und hat sein Ziel um mehr als das 25-Fache übertroffen: rund 2 Millionen Hongkong-Dollar (umgerechnet etwa 230.000 Euro) von knapp 900 Unterstützern. Die Kampagne läuft noch bis zum 10. Oktober.
Im Kern ist The Altered ein kooperatives Dossier-Spiel für einen bis vier Spieler. Ihr schlüpft in die Rolle von Prüfkommissaren einer Behörde und öffnet nacheinander sieben verschlossene Fallakten. Ihr untersucht physische Beweisstücke, gleicht widersprüchliche Aussagen ab, entschlüsselt versteckte Informationen und rekonstruiert das Leben von Personen, die mit einem unerklärlichen Vorfall verbunden sind.
Am Ende jedes Falls fällt ihr ein bindendes Urteil: Wer ist noch Mensch, wer gilt als „verändert" und was muss weggesperrt werden. Diese Entscheidungen sind keine Sackgassen. Über verzweigte Wege und eine Beutelverwaltung mit verdeckten Marken tragen sich die Folgen eurer Urteile in spätere Fälle. Kommt es zu einem Ausbruch, wird er über taktisches Kartenspiel aufgelöst, einen Spielleiter braucht es nicht.
Für den deutschen Markt gibt es bislang keine Angabe zu einer Lokalisierung. Das Spiel setzt stark auf Texte und Ephemera, eine deutsche Ausgabe wäre also Voraussetzung für einen Sprachwechsel. Die Kampagne schweigt dazu, wir tragen das nach, sobald es Neues gibt.
Eckdaten:
- Verlag: Tin Universe
- Autor: Theo Z. Zhao
- Spieleranzahl: 1 bis 4
- Spielzeit: 45 bis 60 Minuten
- Alter: ab 14 Jahren
- Genre: kooperatives Ermittlungs- und Horror-Spiel mit Kampagne
- Finanzierung: rund 2 Mio. HKD, etwa 2.547 Prozent des Ziels (Stand 17. August)
Aufnahmekriterium: neu gestartet in den letzten sieben Tagen und mit über 2.500 Prozent des Ziels deutlich überfinanziert.
Whisperwood
Whisperwood von Cardboard Alchemy ist der zweite Neustart der Woche, ebenfalls seit dem 11. August live und aktuell bei rund 405 Prozent (etwa 405.000 US-Dollar, über 2.000 Unterstützer). Die Kampagne läuft noch bis zum 2. September.
In Whisperwood zieht ein Rat von Druiden in einen Wald, den ein dunkler Zauberer verdorben hat, und reinigt ihn Stück für Stück. Spielerisch ist das ein Beutelbau für einen bis vier Spieler: Ihr zieht Marken aus eurem Beutel, baut ihn planvoll aus und müsst zugleich mit einer störenden Verderbnis im Beutel umgehen.
Wir haben Whisperwood diese Woche bereits ausführlich vorgestellt. Mechanik, Eckdaten und eine Einordnung findest du in unserem eigenen Artikel zur Kampagne.
Aufnahmekriterium: neu gestartet in den letzten sieben Tagen, über 400 Prozent finanziert und mit mehr als 100.000 US-Dollar Volumen relevant.
Was auf Gamefound und der Spieleschmiede fehlt
Zur Einordnung gehört auch, was nicht läuft. Auf Gamefound sind die Sommer-Kampagnen inzwischen überwiegend abgeschlossen, und ein frisch gestartetes Brettspiel mit klarer Relevanz für deutsche Spieler war in dieser Woche nicht darunter. Die Spieleschmiede hat in den vergangenen sieben Tagen keine neue Kampagne nachgelegt, die zuletzt dort geförderten Titel sind bereits beendet. Beides ist saisonüblich: Zwischen Gen Con und der Vorbereitung auf die Herbstmesse halten sich viele Verlage mit Starts zurück.
Ausblick auf die kommende Woche
Ganz ruhig bleibt es nicht. Garphill Games kündigt für den 18. August eine gemeinsame Kickstarter-Kampagne für zwei Erweiterungen an: Omens und Headlands zu „Raiders of Scythia" und „Skara Brae". Beide Grundspiele gibt es auf Deutsch, entsprechend dürften die Erweiterungen auch hierzulande ein Thema werden. Wir schauen sie uns in der nächsten Ausgabe an.
RatCon 2026 – Neues aus Aventurien
Vom 07.-09.08.2026 fand die jährliche Hauscon RatCon von Ulisses statt. Auch diesmal wurden wieder viele Neuheiten aus der Welt des Schwarzen Auges angekündigt. Vieles erscheint noch in diesem Jahr, aber auch der Ausblick auf das kommende Jahr lässt viele Fanherzen höherschlagen.
Dieser Beitrag wurde von Sabrina Höhne geschrieben
Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: MEBO Games
Zwei neue Brettspiele bringt der Portugisische Verlag MEBO als Neuheiten mit zur SPIEL 2026. Ambar Autor: Nuno Santos ◾ Grafik: Robin Lagofun ◾ Anzahl: 2-4 ◾ Dauer: 30 ◾ Alter: 7 In diesem Kartenspiel übernehmen wir die Aufgabe, die Fossiliensammlung eines Museums zu ordnen. Die Fossilien sind mit Werten von 1 bis 6 versehen und […]
Agent Undercover
Wo bin ich?
Komplexe Deduktionsspiele wie Blood on the Bloodtower haben eine Einsteigerproblem. Die Regeln sind schnell erklärt, aber die Rollen und Beziehungen untereinander erschließen sich erst nach ein paar Spielen. Auch dieses Agentenspiel hat prinzipiell diese Hürde.
Dabei sind die Regeln sehr simpel: Das Spiel besteht aus 25 Kartensets mit Rollen in einer Location. Ein Set wird ausgewählt, so dass niemand den Ort sieht. Nun werden die Rollen verteilt und jeder sieht, wo er sich befindet und was er dort macht. Auch hat jeder Spieler eine Übersichtskarte, welche 25 Orte es gibt.
Nun stellt der Startspieler jemanden eine Frage wie „Welche Art Kleidung trägst Du hier meistens?“. Die Frage bekam ich gleich in meinem ersten Spiel und auf meiner Karte stand gar kein Ort, sondern dass ich der gesuchte Agent bin. Aber wo sind wir alle und was zieht man hier an? Sind wir im U-Boot, in der Polarstation, im Kaufhaus ??? Also weicht man aus mit „eine dem Ort angemessene Kleidung“. Puh, nun bin ich sicher verdächtig, denn das war ja keine Antwort. Aber antwortet man zu konkret, dann weiß der Agent ja wo wir sind.

Nun nun bin ich Fragesteller und und frage jemand anderes, wann er denn heute aufgestanden ist. Macht die Frage zu dem Ort Sinn? Welche Frage kann man sonst stellen, wenn man nicht weiß wo man ist?
Beendet ist das Spiel, wenn der Agent auflöst und sagt wo wir alle sind. Gewinnen kann er auch, wenn er in einer Abstimmung einstimmig überführt wurde und erst dann den Ort sagt. Oder wie in meinem ersten Spiel mit etwas Glück: Ein anderer Spieler war noch verdächtiger und nach einiger Zeit haben wir ihn einstimmig überführt. Dumm nur für die anderen, dass ich es war. Und dann erfuhr ich auch, dass wir im Casino sind.


Fazit:
Vor dem ersten Spiel muss jeder sich die Zeit bekommen und die 25 Orte ansehen. Denn wenn jemand im Spiel immer auf die Ortskarte guckt, ist dies sehr verdächtig. Auch benötigt die Fragestellung und Antwort Übung. Denn wenn aus Frage oder Antwort zu viele Hinweise hervorgehen, dann weiß der Agent schnell wo wir sind. So fragte einer, wie groß sein Team wäre und es gab die Antwort, dass er mit seinem Rang ein kleines Team führt. Und so vermutete ich, dass wir wohl in der Militärbasis sind.
Man muss solche Spiele mögen und geschickte Fragen stellen und beantworten können. Ich liebe solche Spiele, da es immer zu besonderen Momenten kommt und man im Nachgang über Situationen im Spiel spricht. 5-6 Spieler sollten schon dabei sein. Die Spielzeit kann man auch einschränken, indem man einen Timer auf 10 Minuten stellt. Ich war zufälligerweise häufiger Agent und habe dann immer etwas länger bei meinen Fragen überlegt, da die Uhr ja für mich tickt. Hat keiner gemerkt. Ich freue mich auf die nächste Runde.
Stubenscore: 7,7 / 10
AGENT UNDERCOVER
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BRETTSPIELBOX Brettspiel News 34/2026:
In den BRETTSPIELBOX News 34/2026 findet ihr die folgenden Nachrichten: Hier sind die Brettspiel News. Guten Start in die Woche. Charity Auktion Noch knapp 24 Stunden läuft die Charity Auktion 2026 mit 40 Paketen. Hier geht es zur Übersicht der einzelnen Spielpakete. Gestern standen wir bei knapp 1700 Euro. Schon ein riesiger Erfolg! Folgende Neuheiten […]















