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Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: frechverlag / TOPP
Der frechverlag / Topp legt in diesem Herbst ordentlich auf. Hier sind die Brettspiel Neuheiten 2026. Das 1% Quiz Autor: Jens Merkl ◾ Grafik: ◾ Anzahl: 1-4 ◾ Dauer: 30 ◾ Alter: 12 Das 1% Quiz ist ein Fragespiel, das auf der gleichnamigen Fernsehsendung basiert. Im Mittelpunkt stehen über 200 Fragen, die im Verlauf der […]
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- Die stärksten Charaktere in Magical Athlete – meine Tier List nach Millionen Simulationen
Die stärksten Charaktere in Magical Athlete – meine Tier List nach Millionen Simulationen
Magical Athlete ist ein großartiges, chaotisches Rennspiel voller Spezialfähigkeiten, überraschender Wendungen und natürlich Würfelglück. Doch was passiert eigentlich, wenn man all die Emotionen am Spieltisch ausblendet und stattdessen einen statistischen Blick auf den möglichen Spielausgang wirft?

Um diese Fragen zu beantworten, habe ich nicht auf Bauchgefühl oder einzelne Spielerfahrungen vertraut. Stattdessen habe ich eine eigene Simulation entwickelt , die mehrere Millionen virtuelle Rennen ausgetragen hat. Das Programm stellte zufällige Startfelder zusammen, würfelte digital, löste sämtliche Spezialfähigkeiten regelkonform aus und wertete anschließend die Ergebnisse aus.
Was dabei rauskommt? Eine datenbasierte Tier List, die zeigt, welche Athleten unter identischen Bedingungen langfristig die höchste Wahrscheinlichkeit auf eine vordere Platzierung besitzen.
Wenn ihr für euren nächsten Draft eine solide Orientierung sucht (das ist keine Vorhersage!), findet ihr hier die mathematisch stärksten Figuren des Spiels. Wer genauer wissen möchte, wie diese Analyse entstanden ist, kann den folgenden Abschnitt ausklappen.
Um herauszufinden, welcher der 36 Charaktere tatsächlich die besten Gewinnchancen hat, habe ich eine Monte-Carlo-Simulation entwickelt, die das Spiel millionenfach nachbildet (ist lange her, aber ich hatte tatsächlich Statistik-Module im Studium!). Statt auf Einzelbeobachtungen oder subjektive Eindrücke zu setzen, basiert diese Tier List auf einer riesigen Datenmenge aus insgesamt zehn Millionen simulierten Rennen.
Big Data rules!
Die zugrundeliegende JavaScript-Anwendung bildet dabei die Spielmechanik möglichst exakt nach. Für jedes einzelne Rennen wurden sechs zufällige Charaktere ausgewählt, die Streckenvariante bestimmt, Würfelwürfe simuliert und sämtliche Spezialfähigkeiten entsprechend ihrer Prioritäten und Regeltexte abgehandelt. Auch die teilweise sehr asymmetrischen Charakterfähigkeiten wurden vollständig berücksichtigt.
Die Ergebnisse zeigen für jeden Athleten zwei zentrale Kennzahlen:
- Win-Rate: Der prozentuale Anteil aller Rennen, die der Charakter gewinnen konnte.
- Top-2-Rate: Die Wahrscheinlichkeit, ein Rennen auf Platz eins oder zwei zu beenden und damit Turnierpunkte zu erzielen.
Die Zahlen liefern eine belastbare Grundlage, um die tatsächliche Stärke der einzelnen Athleten miteinander zu vergleichen. Dennoch sollten die Ergebnisse nicht als absolute Wahrheit oder Vorhersage verstanden werden.
Die Simulation misst ausschließlich die mechanische Leistungsfähigkeit eines Charakters unter standardisierten Bedingungen. Faktoren wie menschliche Entscheidungen, Tischdynamik oder gezielte Strategien lassen sich nicht erfassen.
So kann beispielsweise ein Charakter wie der Lovable Loser am realen Spieltisch durch geschicktes Sammeln von Bronze-Chips deutlich effektiver eingesetzt werden, als es reine Siegquoten vermuten lassen. Auch Absprachen, taktische Zielscheiben-Effekte oder individuelle Spielstile bleiben außerhalb des Modells.
Die hier vorgestellten Werte zeigen daher vor allem eines: Welche Athleten unter identischen Bedingungen die stärksten statistischen Voraussetzungen mitbringen. Dass Magical Athlete trotzdem bis zum Schluss unberechenbar bleibt, ist schließlich ein großer Teil seines Charmes.
Magical Athlete ist ein schnelles Rennspiel, in dem die Spielerinnen und Spieler ein Team aus außergewöhnlichen Fantasy-Athleten zusammenstellen und über vier Rennen hinweg um den Turniersieg kämpfen.
Vor jedem Rennen müsst ihr entscheiden, welchen eurer verbliebenen Läufer ihr ins Rennen schickt. Dadurch spielt nicht nur das einzelne Rennen eine Rolle, sondern auch die langfristige Planung über das gesamte Turnier hinweg.
Die Grundregeln sind schnell erklärt: Würfeln, ziehen und versuchen, als Erster die Ziellinie zu überqueren.
Seinen besonderen Reiz erhält Magical Athlete jedoch durch die 36 einzigartigen Charaktere. Jede Figur verfügt über eine eigene Spezialfähigkeit, die den Rennverlauf beeinflusst. Einige Athleten blockieren ihre Gegner, andere ignorieren Hindernisse, springen über mehrere Felder oder profitieren gezielt von ihrer aktuellen Position im Feld.
Diese Fähigkeiten sorgen dafür, dass kaum ein Rennen wie das andere verläuft. Führende Figuren werden ausgebremst, Außenseiter holen plötzlich auf und vermeintlich sichere Siege können in letzter Sekunde noch verloren gehen.
Trotz der zahlreichen Spezialfähigkeiten bleibt das Spiel absolut zugänglich. Die Regeln sind schnell gelernt, die einzelnen Rennen dauern nur wenige Minuten und durch die unterschiedlichen Streckenlayouts entsteht immer wieder eine neue Dynamik.
Die Mischung aus Würfelglück, cleverem Drafting, asymmetrischen Charakteren und chaotischen Rennverläufen macht Magical Athlete zu einem der unterhaltsamsten Rennspiele seiner Art. Oft entscheidet weniger ein besonders guter Würfelwurf als vielmehr die Frage, welcher Athlet zum richtigen Zeitpunkt ins Rennen geschickt wird.
Das ultimative Magical-Athlete-Ranking – Tier List, Statistik und Draft-Guide
Dicemonger
Win-Rate: 58,27 %
Top-2-Rate: 80,90 %
Romantic
Win-Rate: 57,94 %
Top-2-Rate: 77,33 %
Lackey
Win-Rate: 35,78 %
Top-2-Rate: 60,32 %
Party Animal
Win-Rate: 32,55 %
Top-2-Rate: 52,11 %
Scoocher
Win-Rate: 30,85 %
Top-2-Rate: 51,01 %
Legs
Win-Rate: 28,02 %
Top-2-Rate: 51,06 %
Suckerfish
Win-Rate: 27,45 %
Top-2-Rate: 52,18 %
Cheerleader
Win-Rate: 23,41 %
Top-2-Rate: 46,66 %
Hare
Win-Rate: 23,39 %
Top-2-Rate: 49,60 %
Leaptoad
Win-Rate: 22,69 %
Top-2-Rate: 41,65 %
Inchworm
Win-Rate: 18,38 %
Top-2-Rate: 36,69 %
Skipper
Win-Rate: 17,98 %
Top-2-Rate: 35,05 %
Rocket Scientist
Win-Rate: 17,75 %
Top-2-Rate: 33,43 %
Egg
Win-Rate: 16,32 %
Top-2-Rate: 32,23 %
Twin
Win-Rate: 16,24 %
Top-2-Rate: 32,15 %
Gunk
Win-Rate: 14,90 %
Top-2-Rate: 31,32 %
Stickler
Win-Rate: 14,87 %
Top-2-Rate: 37,32 %
Genius
Win-Rate: 13,50 %
Top-2-Rate: 26,69 %
Coach
Win-Rate: 12,93 %
Top-2-Rate: 28,46 %
Flip Flop
Win-Rate: 12,86 %
Top-2-Rate: 57,79 %
Banana
Win-Rate: 11,53 %
Top-2-Rate: 27,32 %
Centaur
Win-Rate: 11,07 %
Top-2-Rate: 26,28 %
Third Wheel
Win-Rate: 10,91 %
Top-2-Rate: 24,98 %
M.O.U.T.H.
Win-Rate: 10,52 %
Top-2-Rate: 28,51 %
Alchemist
Win-Rate: 9,86 %
Top-2-Rate: 23,79 %
Copy Cat
Win-Rate: 9,78 %
Top-2-Rate: 24,10 %
Heckler
Win-Rate: 7,55 %
Top-2-Rate: 20,03 %
Baba Yaga
Win-Rate: 5,53 %
Top-2-Rate: 14,97 %
Huge Baby
Win-Rate: 4,98 %
Top-2-Rate: 13,84 %
Lovable Loser
Win-Rate: 4,01 %
Top-2-Rate: 11,27 %
Hypnotist
Win-Rate: 4,00 %
Top-2-Rate: 11,23 %
Blimp
Win-Rate: 4,00 %
Top-2-Rate: 11,21 %
Mastermind
Win-Rate: 3,98 %
Top-2-Rate: 29,14 %
Magician
Win-Rate: 3,87 %
Top-2-Rate: 11,01 %
Duelist
Win-Rate: 2,02 %
Top-2-Rate: 6,47 %
Sisyphus
Win-Rate: 0,33 %
Top-2-Rate: 1,27 %
Das verrät die Statistik – und das nicht
Die Ergebnisse dieser Simulation liefern eine spannende und datenbasierte Grundlage für die nächste Partie Magical Athlete. Sie zeigen deutlich, welche Charaktere aus rein mathematischer Sicht besonders effizient sind und welche Athleten es in einem Rennen schwerer haben. Wer seine Chancen bereits in der Draft-Phase optimieren möchte, findet in den oberen Rängen dieser Liste eine Orientierung.
Gleichzeitig ist es wichtig, die Grenzen dieser Daten zu verstehen.
Die Simulation betrachtet ausschließlich die Spielmechanik und die zugrundeliegenden Wahrscheinlichkeiten. Alles, was eine echte Spielrunde ausmacht, bleibt dabei außen vor. Das Programm kennt weder Tischgespräche noch spontane Allianzen oder Situationen, in denen sich mehrere Spielende bewusst gegen den Führenden verbünden, um dessen Vorsprung zu stoppen.
Hinzu kommt, dass einige Charaktere nicht für einzelne Rennen, sondern für die langfristige Turnierstrategie konzipiert wurden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Lovable Loser. Seine Fähigkeit belohnt ihn gezielt dafür, im Rennen zurückzufallen und Bonus-Chips zu sammeln. Dadurch kann er über ein komplettes Turnier hinweg deutlich stärker sein, als es seine vergleichsweise schwache Siegquote in dieser Analyse vermuten lässt.
Kurz gesagt: Die Daten zeigen die reine mechanische Stärke der Athleten. Wer am Ende tatsächlich gewinnt, hängt jedoch weiterhin von den Entscheidungen, Strategien und der Dynamik eurer Spielrunde ab. Und genau das macht Magical Athlete so unterhaltsam.
Projekt- und Copyright-Hinweis
Diese Analyse und die zugrundeliegende Simulation sind ein rein privates Fanprojekt, das aus der Begeisterung für Brettspiele und Spielmechaniken entstanden ist.
Ich stehe in keinerlei offizieller Verbindung zu den Spieleautoren Richard Garfield und Takashi Ishida oder zum Verlag CMYK. Es besteht weder eine Zusammenarbeit noch eine sonstige geschäftliche oder organisatorische Beziehung.
Sämtliche auf dieser Seite verwendeten Charakternamen, Spielregeln sowie Illustrationen sind Eigentum von CMYK und unterliegen dem entsprechenden Urheberrecht.
Die Verwendung erfolgt ausschließlich zu nicht-kommerziellen, informativen und analytischen Zwecken, um interessierten Spielerinnen und Spielern einen Einblick in die Mechanismen dieses Rennspiels zu ermöglichen.
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Video – Brettspiel News vom 05. Juni 2026
Hier sind die Brettspiel News. Ich habe ein paar Infos in den verschiedenen Clustern zusammengetragen. Heute wieder einiges dabei für jeden. VIDEO Inhalt ■ in eigener Sache■ News (Kantar Studie, Steamforged Games, Matthieu d’Espenoux, Brettspielbar, digital neu)■ Veranstaltungen (Berlin Con 2027, Köln Spiel des Jahres Warm Up, Meeple Box)■ Crowdfunding (Excalibur, Pest 2nd edition, A […]
Brettspiel Neuheiten SPIEL 2026 | Herbst 2026 – Verlagen
Wie in jedem Jahr gibt es auf der Brettspielbox die große Vorschau zu den Herbstneuheiten 2026 der Brettspiel-Szene. Viele Spiele wird es auf der SPIEL 2026 in Essen geben. Viel Spaß bei der Übersicht. Diese wird im Laufe der nächsten Wochen und Monate stetig anwachsen. Hier gibt es die Neuheiten in alphabetischer Reihenfolge der Verlage:
Brettspiel Neuheiten SPIEL 2026 | Herbst 2026 – Chronik
Wie in jedem Jahr gibt es auf der Brettspielbox die große Vorschau zu den Herbstneuheiten 2026 der Brettspiel-Szene. Viele Spiele wird es auf der SPIEL 2026 in Essen geben. Viel Spaß bei der Übersicht. Diese wird im Laufe der nächsten Wochen und Monate stetig anwachsen. Hier gibt es die Neuheiten in der chronologischen Reihenfolge der […]
Greedy Goose – Spielkritik
Vorbereitungen braucht es kaum bei Greedy Goose. Schmeisst die Karten auf den Tisch und los geht’s! Ein schnelles Push your luck-Spiel mit eingängigem Mechanismus. Nur zu gierig sollte man bei diesem Kartensammelspiel einfach nicht sein. Die Karten verdeckt auf dem
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Was wurde eigentlich aus den großen Brettspiel-Trends der letzten 10 Jahre?
Wer die Brettspielszene schon etwas länger verfolgt, kennt das Phänomen: Alle paar Jahre scheint eine neue Idee die Zukunft des Hobbys zu sein. Verlage springen auf, Medien berichten darüber und auf Messen wird diskutiert, ob sich dadurch die Art zu spielen dauerhaft verändern wird.
Manche dieser Trends haben den Markt tatsächlich nachhaltig geprägt. Andere sind heute kaum noch sichtbar. Wieder andere existieren weiterhin – aber deutlich kleiner als ursprünglich erwartet.
Zeit für einen persönlichen Rückblick auf einige der größten Brettspiel-Trends der vergangenen zehn Jahre.
Hybridspiele mit App-Unterstützung
Vor einigen Jahren schien es fast unvermeidlich, dass Apps ein fester Bestandteil moderner Brettspiele werden würden. Spiele wie Mansions of Madness, Chronicles of Crime oder Alchemists zeigten, wie digitale Elemente neue Möglichkeiten schaffen können.
Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sich Hybridspiele nie wirklich flächendeckend durchgesetzt haben.
Ja, es gibt erfolgreiche Vertreter. Aber der große Durchbruch blieb aus. Viele Spieler schätzen gerade die bewusste Auszeit von Bildschirmen. Zudem entsteht immer die Frage, wie lange eine App gepflegt wird und ob ein Spiel in zehn Jahren überhaupt noch problemlos funktioniert.
Ich glaube deshalb nicht, dass Apps verschwinden werden. Sie haben ihren Platz gefunden – aber eher als Werkzeug für bestimmte Spielerlebnisse und nicht als Zukunft aller Brettspiele.
Legacy-Spiele
Hier lag die Branche deutlich richtiger.
Als Pandemic Legacy erschien, war noch unklar, ob Spieler wirklich bereit wären, Spielmaterial dauerhaft zu verändern oder sogar zu zerstören.
Heute wissen wir: Ja, viele sind dazu bereit.
Legacy-Spiele haben gezeigt, wie stark sich Geschichten und Entscheidungen auf das Spielerlebnis auswirken können. Zwar erscheint nicht mehr jedes Jahr eine Flut neuer Titel, aber das Konzept hat sich etabliert und zahlreiche moderne Kampagnenspiele beeinflusst.
Für mich gehört Legacy zu den Trends, die dauerhaft Spuren hinterlassen haben.
Escape-Spiele für Zuhause
Vor einigen Jahren schien es, als würde jedes zweite Spielregal ein neues Escape-Spiel enthalten.
Die Idee war einfach: Das Erlebnis eines Escape Rooms in einer kompakten Box für Zuhause.
Der Hype hat sich inzwischen deutlich beruhigt. Dennoch würde ich diesen Trend nicht als gescheitert bezeichnen. Vielmehr hat sich ein eigenes Genre entwickelt, das heute seinen festen Platz besitzt.
Die große Welle ist vorbei, aber Escape-Spiele sind geblieben.
Unique Games
Ein Trend, von dem ich deutlich mehr erwartet hatte.
Die Grundidee war faszinierend: Jede Spielschachtel enthält einzigartige Inhalte, die sich von jeder anderen Ausgabe unterscheiden.
Bekannte Beispiele wie KeyForge sorgten zunächst für viel Aufmerksamkeit. Doch heute hört man nur noch selten von diesem Konzept.
Möglicherweise waren Produktion und Kommunikation zu aufwendig. Vielleicht war der Mehrwert für viele Spieler auch schlicht zu gering.
Für mich bleibt Unique Games eines der spannendsten Experimente der vergangenen Jahre – allerdings eines, das sich bislang nicht dauerhaft durchsetzen konnte.
Solo-Spiele und Solo-Modi
Wenn mich vor zehn Jahren jemand gefragt hätte, ob Solo-Spiele einmal ein zentraler Bestandteil des Hobbys werden würden, hätte ich wahrscheinlich gezweifelt.
Heute gehört ein Solo-Modus bei vielen größeren Veröffentlichungen fast schon zum Standard.
Gerade während der Pandemie hat sich gezeigt, wie groß die Nachfrage tatsächlich ist. Viele Spieler möchten ihre Sammlung unabhängig von festen Spielgruppen nutzen können.
Für mich ist Solo-Gaming einer der größten Gewinner der vergangenen zehn Jahre.
Crowdfunding
Auch hier habe ich mich verschätzt.
Mehrfach dachte ich, der Höhepunkt sei erreicht. Doch Plattformen wie Kickstarter oder Gamefound spielen weiterhin eine zentrale Rolle.
Allerdings hat sich der Markt verändert. Während früher häufig neue Ideen im Mittelpunkt standen, dominieren heute oft große Kampagnen mit Deluxe-Komponenten, Miniaturen und umfangreichen Erweiterungen.
Crowdfunding ist geblieben – aber nicht mehr unbedingt in der Form, die viele ursprünglich erwartet hatten.
Und was kommt als Nächstes?
Vielleicht sind die aktuellen Diskussionen um KI, Trading Card Games oder neue Vertriebsmodelle die nächsten großen Trends. Vielleicht sprechen wir in fünf Jahren darüber genauso wie heute über Hybridspiele oder Unique Games.
Genau das macht unser Hobby so spannend: Niemand weiß mit Sicherheit, welche Ideen bleiben und welche wieder verschwinden.
Wie siehst du das?
Welcher Brettspiel-Trend der letzten zehn Jahre hat dich am meisten überrascht? Welche Entwicklung hast du kommen sehen – und bei welcher lagst du völlig daneben?
Schreib deine Meinung gerne in die Kommentare. Ich bin gespannt, welche Trends du in dieser Liste vermisst und welche du für die Zukunft der Brettspielbranche hältst.
Papyria
Shadowrun: Die Kunst zu töten – Von der Straße in den Krieg (Ersteindruck)
Die Kunst zu töten ist die zweite Kampfspielhilfe für Shadowrun 6 und widmet sich intensiv den militärischen Ausrüstungen, Einsätzen und den ganz großen Kalibern. Das Buch bietet neben Geschützen, Zaubersprüchen und Panzerfahrzeugen auch eine Menge Material für die Spielleitung zum Spiel im Militärsetting.
Dieser Beitrag wurde von Gastautor*in geschrieben
Steamforged Games: Stellenabbau und Rückzug aus dem Brettspiel-Crowdfunding
Steamforged Games, das britische Studio hinter Dark Souls: The Board Game, hat einen erheblichen Stellenabbau bestätigt. Betroffen ist rund ein Drittel der Belegschaft. Zugleich fährt das Studio neue Brettspiel-Crowdfunding-Kampagnen zurück und richtet sich auf das Tabletop-System Warmachine aus. Das berichtete das Branchenmagazin BoardGameWire am 4. Juni 2026 unter Berufung auf einen Studio-Sprecher.
Für Brettspielerinnen und Brettspieler im deutschsprachigen Raum ist das mehr als eine Personalie aus England. Steamforged-Lizenztitel wie Dark Souls, Resident Evil, Elden Ring oder Monster Hunter haben auch in DACH viele Unterstützende gefunden. Wer hier eine offene Kampagne mitfinanziert hat, ist von der Frage, wie es weitergeht, unmittelbar betroffen.
Was ist passiert?
Der Abbau trifft laut BoardGameWire nahezu alle Bereiche: Kreativ, Spieldesign, Produktion, Projektmanagement, Qualitätssicherung, Marketing sowie Vertrieb. Es ist bereits die zweite Kürzung dieser Größenordnung. Schon 2023 hatte Steamforged Stellen gestrichen.
Ein Steamforged-Sprecher bezeichnete die Entscheidung gegenüber BoardGameWire als „carefully considered“ (sorgfältig erwogen). Das Studio behalte „both the internal resource and the external capabilities needed to deliver on our commitments“, also die internen Mittel und die externen Fähigkeiten, um die eigenen Zusagen zu erfüllen. Eine Garantie ist eine solche Formulierung nicht. Sie ist eine Absichtserklärung des Unternehmens, und als solche ist sie hier zu lesen.
Sieben offene Kampagnen, mehr als 15 Millionen Pfund
Die zentrale Sorge der Unterstützenden lässt sich beziffern. Laut BoardGameWire stehen sieben finanzierte Projekte mit einem Volumen von über 15 Millionen Pfund (inklusive Nachbestellungen) noch aus:
- Monster Hunter World: Iceborne
- Elden Ring: Rot & Sorcery
- Helldivers 2: The Board Game
- Horizon Forbidden West: Seeds of Rebellion (Auslieferung wegen Zollunsicherheit aus den USA verschoben)
- Terra Mystica Special Edition
- Formula P3 Paints, Welle 2 (bis zu ein Jahr verspätet, Probleme mit den Metallic-Farben)
- 6: Siege (von der insolventen Mythic Games übernommen, Auslieferung laut Steamforged im Juli geplant)
Diese Liste hat ein gemeinsames Muster: Es sind die für Steamforged typischen lizenz- und materiallastigen Großboxen. Gerade solche Projekte sind in Fertigung und Nachproduktion aufwendig, und das macht sie bei knapperen Ressourcen anfällig für Verzögerungen.
Der Sprecher betonte, Steamforged habe „never failed to deliver a crowdfunding campaign“, also bislang noch keine Kampagne unerfüllt gelassen. Bei 6: Siege gab es zuletzt einen Nebenschauplatz: In einem Produktions-Update tauchten KI-generierte Fotos auf. Nach Protesten aus der Community ersetzte das Studio sie durch echte Aufnahmen und sprach von einem menschlichen Fehler.
Warum jetzt der Fokus auf Warmachine?
Während das Brettspielgeschäft gebremst wird, läuft das Miniaturensystem Warmachine. Den Umsatz aus Warmachine und den dazugehörigen P3-Farben hat Steamforged nach eigenen Angaben in 21 Monaten verdreifacht. Entsprechend wurde die Fertigung ausgebaut: in den USA seit März 2025 um rund 70 Prozent, in Europa seit August 2025 um rund 25 Prozent, dazu ein neues Werk in Großbritannien seit Februar 2026. „Demand has been high, and we've scaled production accordingly“, die Nachfrage sei hoch gewesen und man habe die Produktion entsprechend hochgefahren, so der Sprecher.
Neue Brettspiel-Crowdfunding-Aktivität wird dagegen „for the moment“, also vorerst, zurückgefahren. Das angekündigte Projekt Tyrant liegt laut Studio auf unbestimmte Zeit auf Eis. Damit kehrt Steamforged faktisch zu seiner Herkunft als Miniaturenstudio zurück. Das Brettspiel-Lizenzgeschäft, lange das Aushängeschild, wird zur Nebenlinie.
Wer steckt dahinter?
Den Grundstein für den Schwenk legte eine Übernahme. Am 3. Juni 2024 kaufte Steamforged von Privateer Press die Marken Warmachine, Formula P3 Paints und das Rollenspiel Iron Kingdoms, dazu Warcaster und Riot Quest. Privateer Press fertigt die Warmachine-Modelle weiter und entwickelt gemeinsam mit Steamforged. Gegründet wurde Steamforged 2014 von Mat Hart und Richard Loxam, zunächst als Studio für Miniaturenspiele.
Den Durchbruch im Crowdfunding brachte 2016 Dark Souls: The Board Game: über 3,7 Millionen Pfund von mehr als 31.000 Unterstützenden. Danach folgte das Lizenzmodell mit Resident Evil 2, Horizon Zero Dawn, Monster Hunter World, Elden Ring und Helldivers 2. Genau dieses Modell wird nun gedrosselt.
Was bedeutet das für Spielerinnen und Spieler in DACH?
Für deutschsprachige Backer offener Kampagnen ändert sich an den Zusagen formal nichts: Das Studio will liefern. Betroffen ist dabei vor allem, wer eine offene Kampagne direkt unterstützt oder importiert hat. Wer Steamforged-Titel nur gelegentlich im Handel kauft, merkt von alldem wenig. Praktisch verschiebt sich aber das Gewicht. Wer auf eine der sieben ausstehenden Boxen wartet, finanziert ein Vorhaben, das im Unternehmen nicht mehr im Zentrum steht. Neue Lizenz-Großprojekte aus dem Hause Steamforged sind auf absehbare Zeit unwahrscheinlich. Das ist relevant für alle, die das Studio bisher vor allem als Quelle für aufwendige Videospiel-Brettspiele kannten.
Einordnung: Kann Steamforged liefern?
Eine Frage bleibt offen, und sie ist sachlich erlaubt: Wie stemmt ein um rund ein Drittel verkleinertes Team sieben Großprojekte im Wert von über 15 Millionen Pfund? Das Studio verweist auf interne wie externe Kapazitäten und auf seine Lieferbilanz. Beides sind Argumente, kein Beleg. Belastbar wird die Zusage erst mit den Auslieferungen, beginnend mit 6: Siege im Juli. Bis dahin gilt: Steamforged sortiert sich um den Wachstumsbereich Warmachine herum neu, und das Brettspiel-Crowdfunding, das den Namen des Studios groß gemacht hat, tritt in den Hintergrund.
Cockerel Games Neuheiten, Entstehung, Norwegen, Pläne und mehr
Nach Norwegen geht es heute. Ich spreche mit einem der Gründer von Cockerel Games und dabei geht es unter anderem um die Entstehung des kleinen Brettspiel-Verlages. Zudem geht es natürlich um aktuelle Neuheiten von Cockerel Games, die Brettspiel-Szene in Norwegen, zukünftige Spiele und mehr. Cockerel Games Neuheiten, Entstehung, Norwegen, Pläne und mehr Kim-Erik gibt im […]
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Mischwald: Dartmoor
Wieder im Wald
Die eigenständige Erweiterung von Mischwald spielt in der aus Sherlock Holmes bekannten Moorlandschaft Südwest-Englands. Ergänzend zur Mechanik im Mischwald gibt es jetzt auch Moorlandschaftskarten, die man horizontal ausspielt. Hier kann man jeweils zwei Tiere und Pflanzen oben und unten anlegen. Einige Tiere/Pflanzen kann man ausschließlich an Mooren anlegen, so dass man zwischen dem Ausspiel von Bäumen oder Mooren als Ankerpunkt taktieren muss.
Der Ablauf ist identisch zu Mischwald:
- Karten nachziehen oder
- Einen Baum/Strauch/Moor als Ankerpunkt ausspielen oder ein Viech und Gewächs an eine Karte anschließen.
Der Siegpunktetrick ist, dass man beim Ausspielen die Karte mit anderen Karten bezahlen muss und hierbei Kombos auslösen kann, wenn man dieses besonders geschickt plant. Auch bekannt: Wurde beim Ziehen von Karten die dritte Winterkarte erwischt, endet das Spiel.





Fazit:
Passend zum Sherlock Holmes Moor gibt es als Promocarte den Hund von Baskerville. Das war schon ganz lustig. Die Spieldauer von knapp drei Stunden ist bei mehreren Grüblern im Team kaum zu verhindern, auch wenn erschwerend die dritte Winterkarte die letzte im Stapel war. Obwohl wir durchaus in der Lage sind, Siegpunkte zu zählen, ist dies doch ein entscheidender Zeitfaktor nach dem Spiel. Hinzu kommt, dass man sich Zwischenzahlen dann doch nicht so genau gemerkt hat und dann mehrmals wieder von vorne beginnt. Es ist schon ein tolles Spiel, ich wäre aber erst nach etwas Zeitabstand wieder dabei.
Stubenscore: 7,8 / 10
Brettspiel (getestet)
(Neu) Gespielte Spiele im Mai 2026
Im Mai 2026 gab es vor allem durch das „Wald und Würfel“-Event zahlreiche neue Spiele zu erkunden. Hierzu habe ich aber zwei separate Beiträge erstellt: Teil 1 und Teil 2.
Ansonsten gab es sehr viele Online-Partien – vor allem solo –, um neue Spiele zu testen. Dazu zählen „Wildscape“ (als Prototyp), „20 Strong: Tanglewoods Red“, „Earth Express“, „Wundersame Wesen“ (Solomodus) und „Habitats“. Auf dem realen Tisch kamen an Neuheiten immerhin „Beacon Patrol“ und „Barbecubes“ zum Einsatz. Aber auch ein paar ältere Spiele wie „Galaxy of Trian“ und „Suburbia“ wurden gespielt.
"(Neu) Gespielte Spiele im Mai 2026" vollständig lesenRobo Run erscheint im Herbst bei Portal Games
Rebirth – Spielkritik
Siedlungen, Energie oder Farmen – Plättchen für Plättchen kommt bei Rebirth neu in die Landschaft, um die Zivilisation im Einklang mit der Natur wieder aufzubauen. Wer den Aufbau am besten vorantreibt, holt sich am Ende die meisten Punkte. Das Kennerspiel
Der Beitrag Rebirth – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.
Play
Kosmos, 2026
Autor: Mariano Di Martino
2–10 Spieler:innen, ab 16 Jahre, 20 Minuten
Ein Song läuft an, irgendwo zwischen sicherem Kopfnicken und völliger Ahnungslosigkeit. Ihr kennt die Melodie, vielleicht auch den Refrain, aber war das nun 1987, 1994 oder doch schon viel später? Genau in diesem Moment sitzt „Play – The Music Party Game“ am richtigen Platz: nicht als trockenes Wissensquiz, sondern als Anlass zum Erinnern, Raten, Mitsingen und lautstarken Diskutieren. Die Grundidee ist angenehm direkt. Ihr hört Musikstücke, ordnet sie zeitlich oder geografisch ein und versucht gemeinsam oder gegeneinander, eure Einschätzungen möglichst gut zu platzieren. Das Spiel knüpft damit an ein vertrautes Erfolgsgefühl moderner Musikspiele an, setzt aber stärker auf Varianten und Wandelbarkeit. Besonders reizvoll ist, dass die Karten nicht fest an einzelne Songs gebunden sind. Sie liefern Jahreszahlen und Länder, während die Musik über unterschiedliche Playlists kommt. Dadurch fühlt sich das Spiel weniger wie ein einmal durchgespielter Stapel an, sondern eher wie ein flexibles Gerüst für viele Musikabende.
Im Kern hört ihr Songs und versucht, sie richtig einzuordnen. Mal geht es darum, ob ein Titel früher oder später erschienen ist, mal darum, gemeinsam eine zeitliche Reihe zu bauen, mal sammelt ihr Punkte über besonders gute Einschätzungen. Die Regeln stehen dabei nicht im Weg. Nach wenigen Minuten ist klar, worum es geht, und die eigentliche Partie entsteht durch das, was am Tisch passiert. Besonders stark zeigt sich das im Modus „Better Together“. Hier wird aus dem Raten kein stilles Abgeben einzelner Tipps, sondern ein gemeinsames Abwägen. Eine Person erkennt die Stimme, jemand anderes erinnert sich an ein Musikvideo, die nächste ist sich sicher, dass dieser Sound unmöglich aus den Achtzigern stammen kann. Genau daraus entsteht der Reiz. Nicht alle wissen gleich viel, aber fast alle können etwas beitragen. Manchmal reicht ein Gefühl für Produktion, Mode oder Sprache, manchmal hilft ein völlig zufälliger Erinnerungssplitter. Der Spielfluss lebt davon, dass die Technik schnell in den Hintergrund tritt. Wenn Songs ohne Fummelei starten, bleibt die Energie am Tisch erhalten. In unseren Partien lief das erfreulich flüssig. Gerade bei einem Partyspiel ist das entscheidend, weil jede technische Pause die Stimmung stärker bremst als eine Regelfrage in einem Strategiespiel. Hier blieb der Fokus auf der Musik, auf den Reaktionen und auf den kleinen kollektiven Aha-Momenten.
„Play – The Music Party Game“ überzeugt vor allem dort, wo es seine einfache Idee offen hält. Die größte Stärke ist nicht, dass ihr Songs erkennt. Die größte Stärke ist, dass ihr aus demselben Kartensatz sehr unterschiedliche Abende machen könnt. Andere Playlists, andere Genres, andere Jahrzehnte, andere Gruppen: Das verändert spürbar, wie sich eine Partie anfühlt. Weil die Karten nicht mit einzelnen Titeln verheiratet sind, entsteht ein erfreulich langer Atem. Ihr müsst nicht ständig neues Material kaufen, nur weil ihr die bekanntesten Songs irgendwann kennt. Die verschiedenen Spielvarianten geben dem Ganzen zusätzliche Luft. Nicht jeder Modus wird für jede Runde gleich wichtig sein, aber sie verhindern, dass sich das Spiel zu schnell wie dieselbe Nummer in anderer Reihenfolge anfühlt. Am stärksten wirkt für mich der gemeinsame Ansatz von „Better Together“, weil er genau das hervorholt, was ein Musik-Partyspiel tragen sollte: Gespräche, Gelächter, Mitsingen und diese herrlich falschen Sicherheiten, mit denen man sich gemeinsam in ein Jahrzehnt verrennt. Auch die Zugänglichkeit ist ein klarer Pluspunkt. Ihr müsst keine Regelmenschen sein und auch keine wandelnden Musiklexika. Wer gern hört, assoziiert und sich auf die Runde einlässt, ist sofort drin. Downtime war in unseren Partien kaum ein Thema, weil selbst fremde Züge durch Diskussion und Musik lebendig bleiben. Das Spiel schaut nicht nur auf die Person, die gerade antwortet, sondern bindet die Gruppe über die Songs fast automatisch ein. Beim Material bleibt der Eindruck nüchterner. Der Kartenstapel erfüllt seinen Zweck, die Chips sind funktional, die Gestaltung ist übersichtlich genug. Mehr emotionale Tischpräsenz entsteht vor allem durch die Musik, nicht durch das Material. Das umbaubare Innenleben des Kartons zur Klangverstärkung ist eine nette Idee, wirkt aber eher wie ein Gimmick, auf das man gut verzichten kann. Entscheidend ist, dass die Karten haltbar genug sind, denn sie werden in geselligen Runden sicher nicht immer mit Samthandschuhen behandelt. Der größte Wunsch bleibt die fehlende Möglichkeit, eigene Playlists oder Genres zu ergänzen. Gerade weil das System so offen wirkt, fällt diese Grenze auf. Wer sehr spezielle Musikrunden bauen möchte, etwa nur lokale Bands, Metal-Untergenres, Schlagerjahrgänge oder persönliche Partyklassiker, stößt hier unnötig früh an eine Wand. Das schmälert nicht den aktuellen Spielspaß, aber es begrenzt das Potenzial eines ansonsten sehr variablen Ansatzes. Unterm Strich ist das ein starkes Musik-Partyspiel für Gruppen, die nicht nur gewinnen, sondern miteinander lachen, singen und staunen wollen. Wenn ihr Musikspiele mögt, aber euch mehr Abwechslung, kooperative Momente und länger nutzbare Inhalte wünscht, findet ihr hier eine sehr empfehlenswerte Alternative mit eigenem Profil. Für stille Grübelrunden oder Menschen ohne Lust auf Popkultur ist das nichts. Für lebendige Runden mit Spaß an Songs, Erinnerungen und mutigen Fehleinschätzungen dagegen sehr viel.
Was für drunter gefällig? Grundierungen für Kontrastfarbe – (Let’s Paint)
Seit einigen Jahren sind im Figurenbereich Kontrastfarben verfügbar, die das schnelle Bemalen von vielen Figuren merkbar vereinfacht haben. Um gut zu wirken, sind Vorüberlegungen über die Grundierung notwendig - gibt es die eine, beste Grundierung? Wir haben für euch unterschiedliche Möglichkeiten getestet.
Dieser Beitrag wurde von Dominic Niederhoff geschrieben
Der Berg ruft
Wettklettern
Das Spiel ist schon ein Hingucker, alleine wenn die dreieckige Packung im Regal steht. Schnell ist es aufgebaut, die Regeln und das Ziel sind einfach: Die beiden Spieler haben auf jeder Seite des Bergs ein 5-Personen Bergsteigerteam. Dieses ist über ein Seil „zusammengebunden“ (heißt in der Fachsprache sicher anders).
Abwechselnd klettert einer aus dem Team in Seilweite weiter. Hierbei können die Spieler sich irgendwann absichtlich oder versehentlich behaken und einen Kletterer auf der gegenüberliegenden Bergseite rausschmeißen. Hängen zwei in den Seilen, ist das Spiel vorbei. Zurückstecken in das gleiche Loch, um den Gegner zurück rauszukicken, ist verboten. Geschützt ist man an einigen Stationen. Und auf dem Weg zum Berggipfel muss man noch ein Proviantlager mit einem Teammitglied besuchen.



Fazit:
Vielleicht waren wir nur die falsche Alters- oder Zielgruppe. Das Material ist absolut hochwertig, das Spiel hat auch den Toy Award auf der Spielwarenmesse in Nürnberg 2026 erhalten. Aber die Möglichkeiten, die man machen kann, sind sehr überschaubar. Es erinnert dann schon sehr an 4 gewinnt, und das spielt man ja auch nicht mehr so oft. Aber ohne Zweifel: Solche Spiele muss es geben und für Kletterer und nicht so Freak-Spieler ein tolles Strategiespiel in der richtigen Szenerie
Stubenscore: 6,7 / 10
Brettspiel (getestet)
Dan Dan Dan
Dan Dan Dan von Autor Thade Precht, erschienen bei Heldbergs Games, entführt uns in die Welt der japanischen Straßenverkäufer, den so genannten Tekiya. Angeblich eine große Familie, missgönnt jeder dem…
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