Normale Ansicht

Here to Slay Dungeons: Kooperativer Dungeon Crawler auf Gamefound

25. März 2026 um 18:35
Here to Slay Dungeons: Kooperativer Dungeon Crawler auf Gamefound

Unstable Games bringt mit Here to Slay Dungeons ein kooperatives Dungeon-Crawling-Spiel auf Gamefound. Die Kampagne startete am 24. März 2026 und erreichte ihr Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar in einer Minute und 40 Sekunden. Aktuell haben über 8.000 Unterstützer mehr als 1,8 Millionen US-Dollar zugesagt. Statt des kompetitiven Ansatzes des Kartenspiel-Originals Here to Slay aus dem Jahr 2020 setzt die neue Ausgabe vollständig auf Kooperation. Es ist das erste rein kooperative Spiel im Portfolio von Unstable Games.

Drei eigenständige Grundspiele zum Kombinieren

Here to Slay Dungeons erscheint in drei eigenständigen Grundspiel-Boxen, die jeweils für 2 bis 4 Spieler ausgelegt sind und etwa 90 Minuten Spielzeit bieten. Das empfohlene Alter liegt bei 10 Jahren. Jede Box enthält vier Helden, vier Dungeon-Bosse, sechs Fähigkeitsschulen, zwei modulare Dungeons sowie über 95 Holzmarker, 83 Standard-Karten, 11 Tarot-große Karten, 8 Meeples, 10 doppelseitige Dungeon-Tiles und 3 perlmuttfarbene Würfel. Wer mehrere Boxen besitzt, kann sämtliche Inhalte frei miteinander kombinieren.

Die drei Boxen unterscheiden sich thematisch und in ihrer Heldenauswahl. „Molten | Overgrown" enthält Lupe (Warrior), Scout (Ranger), Vale (Guardian) und Magnus (Sorcerer). „Dreamscape | Nightmare" bringt Bruiser (Fighter), Bandit (Thief), Dewdrop (Druid) und Barkana (Necromancer) mit. In „Submerged | Deep Freeze" stehen Snowball (Wizard), Zerk (Berserker), Riff (Bard) und Harold (Squire) zur Wahl.

Im Spiel wählen die Teilnehmer zunächst einen Dungeon und bauen das Labyrinth aus doppelseitigen Tiles auf. Keine zwei Durchgänge gleichen sich dabei. Jeder Held bringt eine voreingestellte Fähigkeitsschule mit und wird mit einer zweiten physischen oder ätherischen Schule kombiniert. Auf dem Weg durch den Dungeon navigiert die Gruppe durch Fallen, Portale und aufragende Wände, sammelt Beute aus Truhen und von besiegten Gegnern und steigt vom ersten Level bis zur Legende auf. Am Ende wartet der Dungeon-Boss, der härter zuschlägt und klüger kämpft als gewöhnliche Monster. Für erfahrene Gruppen gibt es zusätzlich einen Veteranen-Schwierigkeitsgrad. Ein Solomodus ist möglich, indem eine Person zwei Helden gleichzeitig steuert.

Pledge-Stufen, Versand und Zeitplan

Die Gamefound-Kampagne bietet drei Pledge-Stufen:

  • Choose Your Adventure (39 US-Dollar): Eine der drei Deluxe-Edition-Grundspielboxen nach Wahl plus alle freigeschalteten Stretch Goals.
  • Deluxe Bundle (99 US-Dollar, regulär 117 US-Dollar): Alle drei Deluxe-Edition-Grundspielboxen im exklusiven Schuber plus Stretch Goals.
  • Ultimate Collector's Set (299 US-Dollar, regulär 547 US-Dollar): Alle drei Grundspielboxen im Schuber plus das exklusive Party Leader Box Set mit 12 Helden- und 12 Boss-Vinylfiguren, 12 Hero Play Mats, einem Central Play Mat, Kartenhüllen für alle Karten, 9 Kartenteilern sowie einem Würfelturm aus Holz.

Exklusive Inhalte der Kampagne werden nicht im Einzelhandel, bei Amazon oder im Webshop von Unstable Games erhältlich sein. Limited-Edition-Artikel wie Play Mats und Kartenhüllen werden nur einmal produziert. Von elf geplanten Stretch Goals sind bereits zehn freigeschaltet, darunter neue Charakter-Skins für Klassen wie Warrior, Thief, Ranger und Wizard sowie Würfeltürme für jede Grundspielbox. Als nächstes Ziel steht bei 2 Millionen US-Dollar ein Upgrade der Dungeon-Tiles an.

Die Versandkosten in die EU betragen je nach Stufe 24, 29 oder 35 US-Dollar. Zusätzlich fallen länderspezifische Steuern und Mehrwertsteuer an. Die Kampagne läuft bis zum 14. April 2026. Die Produktion beginnt im Mai 2026 und soll im November abgeschlossen sein. Die englische Version wird voraussichtlich im März 2027 weltweit ausgeliefert. Als weitere Sprachen stehen Französisch und Spanisch zur Verfügung, deren Auslieferung für Juni 2027 geplant ist. Eine deutsche Sprachversion ist nicht angekündigt.

Kurzvorstellungen zum Spiel Fruit Cocktail von Nice Game Publishing / Nürnberger Spielwarenmesse 2026

Newsbild Ende Januar waren wir Cliquenabendler auf der Nürnberger Spielwarenmesse und haben uns dort von einigen Verlagen die kommenden Neuheiten zeigen lassen. Natürlich haben wir auch wieder kurze Videos davon gefilmt. Unter anderem waren wir auch bei Nice Game Publishing. Fruit Cocktail ist ein minimalistisches und anspruchsvolles Strategie-Kartenspiel mit einer Prise Überraschung. Die Spielenden wählen abwechselnd Fruchtkarten aus, die den Wert jeder Frucht am Spielende bestimmen. #video:fruitcocktail#

Slay the Spire: The Board Game – Downfall auf Kickstarter gestartet

25. März 2026 um 17:36
Slay the Spire: The Board Game – Downfall auf Kickstarter gestartet

Contention Games bringt die erste Erweiterung für das preisgekrönte Slay the Spire: The Board Game – Downfall auf Kickstarter. Die Erweiterung basiert auf der gleichnamigen Fan-Mod für das Videospiel und dreht das bekannte Spielprinzip um: Statt als Helden den Spire zu erklimmen, übernehmen die Spieler die Rollen der berüchtigten Bosse. Die Kampagne startete am 24. März 2026 und erreichte ihr Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar innerhalb von zehn Minuten.

Vier neue Charaktere und ein verdrehtes Spielprinzip

Slay the Spire: The Board Game – Downfall führt vier spielbare Charaktere ein: Slime Boss, Guardian, Hexaghost und Hermit. Gemeinsam steigen sie den Spire hinab, um Neow zu besiegen. Dabei stellen sich den Spielern neue Bosse in den Weg. Im Kern bleibt das kooperative Deckbuilding für 1 bis 4 Spieler erhalten, doch die neuen Charaktere bringen eigene Karten, Relikte und Mechaniken mit.

Die Vorlage dafür liefert die Fan-Erweiterung „Downfall" für das Videospiel Slay the Spire, die von der Modding-Community unter dem Namen Table 9 Studio entwickelt wurde. Im digitalen Original können Spieler dort sogar sieben Bösewichte steuern. Die Brettspiel-Adaption konzentriert sich auf vier dieser Figuren und passt den Spielmodus an das physische Format an.

Downfall ist keine eigenständige Erweiterung. Zum Spielen wird das Grundspiel von Slay the Spire: The Board Game benötigt. Wer dieses noch nicht besitzt, kann es während der Kampagne als Add-on hinzufügen.

Kampagne, Pledge-Stufen und Verfügbarkeit

Die Kickstarter-Kampagne zu Slay the Spire: The Board Game – Downfall bietet sechs Pledge-Stufen:

  • Downfall Pledge (Erweiterung, Retail-Edition): 84 US-Dollar
  • Downfall Collector's (Erweiterung, Collector's Edition): 119 US-Dollar
  • Collector's Pledge (nur Grundspiel, Collector's Edition): 159 US-Dollar
  • Downfall All-In (Grundspiel + Erweiterung mit Extras): 262 US-Dollar
  • Collector's Bundle (Grundspiel + Erweiterung, Collector's Editions): 268 US-Dollar
  • Heart's All-In (Komplettpaket mit allen Extras): 425 US-Dollar

Die höheren Stufen enthalten zusätzliche Extras wie Playmats, Acryl-Token und Kartenhüllen. Zu den exklusiven Ergänzungen zählt außerdem die „Bag of Preparation", eine speziell entwickelte Tragetasche, die sowohl das Grundspiel als auch die Erweiterung aufnimmt. Bei der Komponentenqualität setzt Contention Games auf 310 gsm Black-Core-Karton für die meisten Karten und Miniaturen im Maßstab 32 mm.

Die Kampagne läuft bis zum 9. April 2026. Die Auslieferung von Slay the Spire: The Board Game – Downfall ist für April 2027 geplant. Als Sprachen stehen Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Brasilianisches Portugiesisch und Polnisch zur Auswahl. Bereits am ersten Tag hatten über 13.000 Unterstützer mehr als 2,5 Millionen US-Dollar zugesagt. Das Grundspiel hatte in seiner damaligen Kampagne rund 3,9 Millionen US-Dollar von knapp 30.000 Unterstützern eingesammelt und wurde seitdem mit dem Dice Tower Seal of Excellence ausgezeichnet.

Asmodee Osterevent in Essen: Das Spielemobil macht Station an der Marktkirche

25. März 2026 um 16:41
Asmodee Osterevent in Essen: Das Spielemobil macht Station an der Marktkirche

Am 28. März 2026 bringt Asmodee sein Spielemobil nach Essen. Der rote Retro-Bus parkt von 11:00 bis 17:00 Uhr vor der Marktkirche und lädt dazu ein, aktuelle Titel direkt vor Ort auszuprobieren. Das Event richtet sich an Familien, Freunde und alle, die Lust auf einen unkomplizierten Einstieg in neue Spiele haben.

Games2Go: Kompakte Spiele zum Mitnehmen und Verschenken

Im Mittelpunkt des Asmodee Osterevents stehen die Games2Go, eine Reihe kompakter Spiele, die sich als Mitbringsel oder Geschenk fürs Osternest eignen. Zum Ausprobieren stehen unter anderem das Kartenspiel dnup, das gewohnte Spielprinzipien auf den Kopf stellt, sowie das Partyspiel Lückenfüller bereit. Für jüngere Mitspieler ab 4 Jahren ist Hopp, hopp Hühnerhintern dabei.

Alle Titel können direkt an Demotischen gespielt werden. Spiele-Erklärer vor Ort übernehmen die Regelerklärung, sodass du ohne langes Regellesen sofort losspielen kannst.

Gewinnspiele, Aktionen und Rabatte

Neben den Demotischen bietet das Event Gewinnspiele und Mitmachaktionen für die ganze Familie. In Kooperation mit dem Essener Spieleladen White Rabbit gibt es außerdem einen 10%-Gutschein auf alle vor Ort gezeigten Spiele.

Das Asmodee Osterevent findet am 28. März 2026 von 11:00 bis 17:00 Uhr an der Essener Marktkirche, Markt 2, 45127 Essen statt. Der Eintritt und das Ausprobieren der Spiele sind kostenfrei. [INFO FEHLT: Bestätigung, ob der Eintritt tatsächlich kostenlos ist]

SAZ: Nachwuchs-Spieleautor/innen-Stipendium, VG WORT nutzt Daten des Altenburger Spielearchivs

25.03.2026 - Schon seit 1995 wird das von Friedhelm Merz begründete Nachwuchs-Spieleautor*innen-Stipendium an junge Kreative vergeben, die selbst noch kein eigenes Spiel veröffentlicht haben. Die organisierende SAZ (Spiele-Autoren-Zunft) und der Verein Spiel des Jahres als Sponsor wollen damit Talenten Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Spieleszene bieten, wozu die Vermittlung von spieltheoretischem Wissen sowie mehrere Praktika über einen Zeitraum von vier Wochen u.a. im Verlagsbereich und dem Spielwarenhandel gehören. Fahrtkosten und andere Ausgaben werden mit 3.500 € bezuschusst.

NRW: Biesfelder Brettspieletag am 2.5. mit Jens Nowotny

25.03.2026 - Am Samstag, dem 2.5., findet in Kürten (NRW) der Biesfelder Brettspieletag statt: Ab 14 Uhr sind unter der Adresse Im Binsenfeld 24 Interessierte sämtlicher Altersgruppen eingeladen, kostenlos Gesellschaftsspiele zu spielen, wovon viele auch erklärt werden können. Die Verpflegung vor Ort mit Essen, Kaffee, Tee, Wasser usw. kostet ebenfalls nichts. Einer der Gastgeber ist der frühere Fußball-Bundesliga- und Nationalspieler Jens Nowotny, dem es bei dem Ereignis hauptsächlich darum geht, eine gute Zeit mit Spaß am Spielen zu haben.

Ist das das schlechtestes Spiel aller Zeiten? Wurden Regeln mit KI geschrieben?

Im September 2024 startete die Kampagne zu dem Spiel Roborover 2077 auf Kickstarter. Trotz des hohen Preises wurde das Spiel von mehr als 600 Menschen supportet und viele waren sehr gespannt. Das Herzstück des Spiels ist neben einer APP ein Gebäude mit Funktionen. Motoren und Beleuchtung sollen dazu dienen ein „intensives, immersives und technologisch modernes Spielerlebnis zu erleben – eine Mischung aus dramatischer Überlebensgeschichte, strategischer Herausforderung und interaktivem High-Tech-Gameplay“. 

Winshluss’ Pinocchio – ein stummer Roboter zwischen Gier, Grotesken und Gewalt (avant Verlag)

25. März 2026 um 09:00

WiPo - BannerPinocchio ist keine Geschichte, die man normalerweise mit Sex und Gewalt in Verbindung bringt. Doch der mit Preisen überhäufte Pinocchio von Winshluss nutzt eben diese Stilmittel, um zu provozieren und die Handlung ganz neu zu interpretieren. Der Comic kommt dabei fast ohne Worte aus. Doch kann er uns auch überzeugen?

Dieser Beitrag wurde von Kai Frederic Engelmann geschrieben

Jungle Speed

Von: ferengi
25. März 2026 um 08:33

Wer Hektik mag …

Reaktionsspiele wie Ligretto mag ich genauso wenig wie Memory. Aber bei Jungle Speed gibt es in der Tat lustige Momente. Darum geht es:

In der Mitte der Spieler ist eine Totemfigur. Die Spieler haben eine große Anzahl Karten mit ähnlichen Symbolen. Reihum decken wir eine Karte auf und legen sie offen auf den eigenen Ablagestapel. Wenn die Form identisch mit schon einer ausliegenden Karte bei einem Mitspieler ist, greifen beide schnell nach dem Totem und der Verlierer erhält seinen Ablagestapel und den des Gegners in seinen Nachziehstapel.

Cool. So mit dem Beutel kann man es überall mit hinnehmen.

Hierbei ist ein schneller Blick erforderlich, denn die Farben dürfen unterschiedlich sein und einige Formen sind sich schon sehr ähnlich. Ein paar Sonderkarten bringen Varianz in das Regelwerk, doch hektisch bleibt es.

Die gelbe und rote Figur sind fast ähnlich.
Ich weiß nicht … Das ist doch eigentlich gleich. Und wieder hat man mich reingelegt.

Fazit:

In der Tat gibt es lustige Momente. Denn jeder hat bei einigen Figuren eine Schwäche und greift zu schnell nach dem Totem, obwohl die Figuren unterschiedlich sind. Hierdurch erhält man alle ausliegenden Karten in seinen Nachziehstapel. Und so dauerte bei uns das schon ganz schön lange, bis ein Sieger feststand. Kommt aber natürlich nicht in die Sammlung.

Stubenscore: 6,3 / 10


JUNGLE SPEED
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Brettspiel Schnäppchen bei Amazon – 25. März 2026

25. März 2026 um 08:15

Heute sind es nicht viele Spiele, aber dafür sind bei einigen die Preise ordentlich gepurzelt. Schaut mal, ob was für euch dabei ist. Anmerkung Preise im Rahmen von Amazon Prime ohne zusätzliche Transportkosten. Mit den Affiliate Links unterstützt ihr die Arbeit der Brettspielbox. Solltet ihr also nicht die Möglichkeit haben, euren Brettspielhändler vor Ort zu unterstützen, […]

Ist der „rote Pöppel“ ein Rating-Killer? - Oder: Hat der Gewinn des (Kenner-)Spiel des Jahres Einfluss auf die Bewertungen bei Boardgamegeek.com?

25. März 2026 um 08:00

Manchmal liege ich nachts wach und stelle mir Fragen. Zum Beispiel diese hier: Hat der Gewinn des (Kenner-)Spiels des Jahres Einfluss auf die Bewertungen bei Boardgamegeek.com?Im weiteren Nachdenken konnte ich mehrere Hypothesen herausarbeiten.Zunächst ist davon auszugehen, dass die Nominierung beziehungsweise der Gewinn mit einer Erhöhung der Bewertungsanzahl einhergeht. Da der Preis als exogener…

Quelle

Brettspiel Kolumne – Out of the Box: Autor und Autorinnen als Kulturschaffende

25. März 2026 um 07:50

Hier ist die neue Brettspiel Kolumne auf der Brettspielbox. In meinem Video spreche ich heute über die folgenden Themen: Inhalt: ■ Recap altes Thema■ Gewinner■ Thema neu: Autor und Autorinnen als Kulturschaffende■ Neues Gewinnspiel – Ende 29.03.2026 – 23.59 Uhr Video

Kreuzwort Challenge – Spielkritik

Von: Paddy
25. März 2026 um 07:41
Kreuzwort Challenge

Insgesamt 100 Rätselblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden warten auf die Kreuzwort Challenge, bei der man gegeneinander zum Kreuzworträtsel antritt. Der Klassiker aller Rätselspiele ist über 100 Jahre alt und lädt mit diesem Spiel zum grossen Duell. Ein Rätselblatt vom dicken Block

Der Beitrag Kreuzwort Challenge – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

#356 – Meine Top 10 2025, Asmodee & Ravensburger Neuheiten 2026 | Podcast

Von: Peer
25. März 2026 um 07:00

#356 - Meine Top 10 2025, Asmodee & Ravensburger Neuheiten 2026 | PodcastWie in jedem Frühjahr habe ich meine Lieblings-Brettspiele des Vorjahres gekürt und deshalb erfahrt ihr in der heutigen Podcast-Episode, was meine Top 10 Brettspiele 2025 sind.

Anschließend blicke ich wieder voraus und stelle spannende Neuheiten von Asmodee und Ravensburger in diesem Jahr vor.

Der Beitrag #356 – Meine Top 10 2025, Asmodee & Ravensburger Neuheiten 2026 | Podcast erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

Katz Fatz

Von: Roy
25. März 2026 um 00:30


Spiele mit Katzen-Thema wecken bei mir zunächst immer Interesse, lebe ich doch seit ich denken kann mit Katzen im Haushalt. So auch das Spiel Katz Fatz von Skellig Games, das vom Autor Nils Nilsson stammt und zuckersüß von Roman Kucharski illustriert wurde. Es handelt sich um ein Kartenspiel mit der Grundmechanik von Mau-Mau bzw. UNO für 2 bis 5 Spieler ab 8 Jahren, wobei eine Partie immerhin rund 45 Minuten dauert. Also ganz so einfaches Mau-Mau wird es wohl doch nicht sein, oder? Genau!

Gemeinsam mit den genannten Spielen hat Katz Fatz das grundlegende Spielziel: das vollständige Ablegen der eigenen Handkarten. Ablegen darf man jedoch nur, wenn Farbe und/oder Zahl mit der obersten Karte des jeweiligen Ablagestapels übereinstimmen. Der Kniff dabei: Jeder Spieler hat einen eigenen Ablagestapel, und ich darf auf jeden Stapel ablegen, den ich kann und möchte. Zusätzlich gibt es noch einen neutralen Ablagestapel in der Tischmitte.


Es gibt insgesamt sechs Farben, und die Kartenwerte reichen von +7 bis -7 – ja, es gibt auch Minuskarten. Denn das bloße Ablegen der Handkarten reicht noch nicht zum Gewinnen, sondern beendet lediglich eine von insgesamt vier Runden. Anschließend wertet jeder Spieler seinen eigenen Ablagestapel aus, indem die Zahlen addiert bzw. subtrahiert werden. Das Ergebnis wird notiert.

Im eigenen Zug muss ich zwei Aktionen ausführen. Diese sind recht simpel: Entweder lege ich eine Karte ab oder ich ziehe eine Karte vom Nachziehstapel, wenn ich keine ablegen kann oder will. Einige Karten bringen beim Ausspielen zusätzliche Effekte mit sich. Die Schmusen-Karten, die meist keine Punkte wert sind, können sich als wertvoll erweisen, da sie einen Minuswert in einen Pluswert umwandeln können. Bettel-Effekte gehen meist mit hohen Punktewerten einher, zwingen aber dazu, weitere Karten auf die Hand zu nehmen. Katzenklos finden sich häufig auf Karten, die man eher ungern spielt, erlauben der betroffenen Person jedoch, eine Handkarte ohne Beachtung der üblichen Vorgaben abzulegen.


Legt man Karten mit Mäusejagd oder Kralle auf den neutralen Ablagestapel, führt das dazu, dass entweder die obersten Karten der Spielerablagen rotieren oder eine weitere Karte auf den neutralen Stapel wandert.

Zu guter Letzt gibt es noch die Spielzeugnotstand-Karten, die auf ein Element verweisen, das bisher noch nicht erwähnt wurde: die Spielzeugkarten. In jeder Runde gibt es ein anderes Spielzeug, und mit einem Spielzeugnotstand in meiner Ablage darf ich diese Karte zu mir nehmen. Sie bringen entweder einmalige Sondereffekte oder zusätzliche Punktemöglichkeiten in der Wertung. Generell bringen mir diese Notstand-Karten Punkte, denn je mehr davon sich in meinem Ablagestapel befinden, desto mehr Felder darf ich auf der Spielzeug-Leiste abhaken und so den Wert für die finale Wertung erhöhen. Die Farbklecks-Leiste hingegen sollte möglichst unberührt bleiben, denn je mehr Felder ich dort ankreuze, desto weniger Punkte erhalte ich. Für jede Handkarte, die ich am Ende einer Runde nicht abgelegt habe, muss ich dort ein Feld wegkreuzen.

Nach vier Runden werden die vier Rundenergebnisse addiert, ebenso die zuletzt sichtbaren Felder der beiden Leisten. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.


Katz Fatz hat viele Elemente, die mir zunächst gut gefallen haben. Gerade wer Ärger-Faktoren mag, wird hier seine Freude haben, denn es ist nahezu zwingend erforderlich, den Mitspielern Minuskarten in die Ablage zu schieben. Ich hadere allerdings mit der Angabe, dass das Spiel auch zu zweit spielbar ist. Durch die geringere Auswahl an Ablagestapeln muss deutlich häufiger nachgezogen werden, wodurch sich eine Runde spürbar in die Länge ziehen kann – und dafür ist das Spiel meiner Meinung nach nicht ausgelegt. Man kann zwar beschleunigen, indem man freiwillig auch gute Karten woanders ablegt, dagegen sträubt man sich jedoch meist. Meine Empfehlung lautet daher: mindestens drei Spieler, besser noch vier. Dann laufen die Runden deutlich flotter.

Zeit ist generell ein Faktor: 45 Minuten für ein Mau-Mau-artiges Spiel sind schon recht lang, da muss der Rest wirklich zünden.

Grundsätzlich macht Katz Fatz, wie gesagt, Spaß. Einige Spielzeugkarten empfinde ich jedoch als etwas schwammig erklärt, etwa den Kratzbaum, bei dem es heißt, die schlechteste Farbe werde nicht gewertet. Da es aber auch Karten mit mehreren Farben gibt und man eigentlich nicht nach Farben, sondern nach Kartenwerten summiert, bleibt man hier etwas ratlos zurück. Ein konkretes Beispiel hätte hier sehr geholfen. Generell gilt: Liebe Autoren und Verlage – mehr Beispiele sind immer hilfreich!Wer also ein Spiel mit hohem Ärger-Faktor im Stil von UNO sucht, hat mit Katz Fatz auf jeden Fall eine Option und sollte es sich genauer ansehen. Allen anderen würde ich eher zu einer Proberunde raten – auch wenn der Preis mit rund 15 € kein großes finanzielles Risiko darstellt.

______________________________________________________________




Katz Fatz von Nils Nilsson
Erschienen bei Skellig Games
Für 2-5 Spieler in ca. 20-30 Minuten ab 8 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Skellig Games)

Neu im Spielwiese-Test: Symbiose

25. März 2026 um 00:00

TEST.  Wenn sich die richtigen Tiere zur richtigen Jahreszeit in deinem Gartenteich wohl fühlen, dann ist die Symbiose perfekt. Das ist auch der Titel eines neuen kleinen und in mehrere Hinsicht ansprechenden Famililenspiels bei Pegasus. Lies unsere Erfahrungen mit Symbiose im Spielwiese-Test.


Weiterlesen …

Der Verräter von Anthony Ryan

Von: Tobias
24. März 2026 um 21:16
Der Verräter - Cover

Der Verräter - Coverzuletzt gelesen: "Der Verräter" von Anthony Ryan DER VERRÄTER ist der Abschluss der Trilogie "Der stählerne Bund", die mit DER PARIA begann und mit DER MÄRTYRER ihr Zwischenspiel erlebte. Bei solchen Mehrteilern habe ich zwischendurch oftmals Angst, ob denn auch das Ende gelingen wird. So viel sei vorweggenommen: Es gelingt! Denn auch wenn sich wieder […]

Der Beitrag Der Verräter von Anthony Ryan erschien zuerst auf fjelfras.de.

Kurzvorstellungen zu den Neuheiten von Elznir Games (Teil 2 von 2) / Nürnberger Spielwarenmesse 2026

Newsbild Ende Januar waren wir Cliquenabendler auf der Nürnberger Spielwarenmesse und haben uns dort von einigen Verlagen die kommenden Neuheiten zeigen lassen. Natürlich haben wir auch wieder kurze Videos davon gefilmt. Unter anderem waren wir auch bei Elznir Games. Der Herr der Ringe: Die Entscheidung ist ein Brettspiel, in dem die Spielenden die Kontrolle über Saurons Streitkräfte übernehmen, die nach dem Ring ihres Meisters suchen, oder über die Streitkräfte der freien Völker Mittelerdes, die Saurons Ring in den Feuern des Schicksalsberges vernichten wollen. Hier können die Spielenden viele der berühmten Charaktere aus Tolkiens Trilogie steuern und ein intensives 30-minütiges Spiel erleben, das Bluff und Strategie vereint. #video:derherrderringeentscheidung# Die Spielenden sind Führer*innen der Traumpfade und haben die Aufgabe, den Geflügelten Bären, den Verwurzelten Axolotl und die Wolkengans in ihre Reiche zurückzuführen. Indem sie die Kräfte der Geisterwesen in harmonischen Versammlungen bündeln, stellen sie ihre Verbindung zu den Lebensräumen wieder her. Doch nur die Führer*in, die Circadia am meisten ins Gleichgewicht bringt, wird als Hüter*in des Ewigen Zyklus in Erinnerung bleiben. #video:circadia# Towers of Yoma ist ein kooperatives Tower-Defense-Spiel, inspiriert von der Warcraft-Tradition. Die Völker von Yoma vereinen sich, um das letzte Tal vor den gedämpften Menschen zu retten. Die Spielenden errichten Labyrinthe, verbessern ihre Türme und entdecken die Synergien zwischen den verschiedenen Fantasy-Fraktionen und ihren einzigartigen Spielstilen. #video:towersofyoma# Als ambitionierte Gärtner*innen wetteifern die Spielenden in Frosted Blooms darum, die am meisten bewunderte Tulpenpracht zu züchten. Sie wählen geschickt Landschaften, setzen gezielt Verbesserungen ein und erschaffen so das eindrucksvollste Gartenkunstwerk der Saison. #video:frostedblooms#

Die Gefälligkeit des spielerischen Seins als Eurogame: Luthier

Von: ravn
24. März 2026 um 17:36

Ursprünglich ein Kickstarter-Projekt von Paverson Games, das Ende 2025 mit etwas Verzögerung ausgeliefert wurde. Ich hatte die Chance, dieses optisch schöne Eurogame in der Deluxe-Version mit Glockenspiel-Würfelturm mitspielen zu können. Meine anfängliche Begeisterung schlug allerdings im Laufe meiner Erstpartie in Langeweile um und das hatte ganz speziell eigen verursachte Gründe.

Auf der Brettspielfreizeit in Bad Holzhausen wurde Luthier begeistert gespielt. Von vielen, oft und häufig. Zunächst dachte ich, dass es hier um ein religiöses Thema geht, das nur ein wenig merkwürdig ausgesprochen wird. Mit dem Kirchenreformer und seinen Thesen hat das alles aber mal so gar nichts zu tun. Habe ich dann auch schnell gemerkt. Zumal dieser klimpernde Glockenspiel-Würfelturm mir die richtige Richtung hätte weisen können.

Es geht um die Handwerkskunst des Instrumentenbaus. Als Luthier, was französisch für Lautenmacher ist, wurden diejenigen im 18. Jahrhundert bezeichnet, die handgefertigte Instrumente bauten und reparierten. So eine Handarbeit war schließlich kostbar und nicht jeder konnte sich so ein Instrument leisten. Genau an dem Punkt kommen die Mäzene ins Spiel, die mit ihrem Ruhm und Reichtum uns als Luthier unterstützen, damit die größten Musiker der damaligen Zeitgeschichte die edelsten Instrumente nach den Symphonien der herausragendsten Komponisten erklingen lassen konnten – zum eigenen Ansehen als eben solche Komponisten und als Liebhaber der schönen Künste.

Bei dem Werk der Autoren Dave Beck und Abe Burson dreht sich also doch mal wieder alles nur ums schnöde Geld. Denn ohne ausreichende finanzielle Unterstützung kommen wir als Instrumentenbauer nicht weit. Deshalb werben wir um die Gunst diverser Mäzenen, die allerdings recht fordernd sind und bei Laune gehalten werden wollen. Ohne zeitige Gegenleistung, wie ein fertiges oder repariertes Instrument oder eine Konzertaufführung, war es das mit der Unterstützung und unseren Siegpunkten. Hinter dem schönen Thema steckt ein knallhartes Wirtschaftsspiel mit viel Optimierungspotential. Auf seinen spielerischen Kern heruntergebrochen, sammeln wir Rohstoffe, erwerben Baupläne für Instrumente und bauen daraus in zwei Bearbeitungsschritten ein entsprechendes Instrument. Die Mäzene sind dabei unsere Auftraggeber, die befriedigt werden wollen.

Um das alles bewerkstelligen zu können, haben wir unterschiedlich gestufte Arbeiter, die wir durch Lehrlinge ergänzen können. Damit bieten wir verdeckt auf einzelne Einsetzbereiche. Unsere lieben Mitspieler sehen zwar, dass wir dort aktiv werden wollen, allerdings nicht, wie viel Arbeitereinsatz wir dafür veranschlagt haben. Ein mit Lehrlingen aufgestockter Turm an Holzscheiben könnte allerdings eine Ahnung geben, dass es uns dort wirklich ernst ist.

Nach dem Einsetzen kommt das Aufdecken und wo wir agieren wollen, bestimmen wir in Spielerreihenfolge reihum. Blöd, wenn wir uns erst Baupläne besorgen sollen, bevor wir wissen, ob wir überhaupt den dazu passenden neuen Mäzen anwerben können. Mit dem Dilemma müssen wir leben und so ergibt sich ein Spannungsbogen, was möglich sein wird und wo wir situativ umplanen müssen. Spätestens bei der Konzertaufführung ordnen wir uns aber dem Zufall von einem Würfelpaar unter. Kunst lässt sich eben nicht perfekt vorausbestimmen, aber fehlendes Können im Moment durch Inspiration ausgleichen. Noch so eine Ressource, die wir uns besorgen sollten.

So ergab sich für mich zunächst ein thematisch schön eingekleidetes Eurogame. Zudem flott gespielt, weil wir gemeinsam vorplanen und dann reihum unsere Arbeiter einsetzen. Da auch unsere Mitspieler bestimmen, wo agiert, weil ausgewertet wird, war ich ständig an dem Geschehen auf dem zentralen Spielbrett interessiert. Alles fügte sich harmonisch zusammen. Eventuell zu harmonisch? Zumindest in der ersten Spielhälfte. Da wäre mein Fazit noch euphorisch ausgefallen und ich sah mich schon auf der Suche nach dem Spiel, das erst wieder im Sommer 2026 als lokalisierte Deluxe-Version fernab des überteuerten Zweitmarktes erhältlich sein wird. Soweit so gut – bis dahin.

Zwei Spielfehler, die wir leider erst nach der Partie enttarnten, sorgten bei mir in Folge für Beliebigkeit bis Langeweile. Zu Spielbeginn hatte ich die Auswahl, wer ich als Instrumentenbauer sein wollte. Meine Wahl fiel auf einen tüchtigen Geschäftsmann, der mit viel Anfangskapital ausgestattet war. Das sollte mir den nötigen Freiraum geben, so dachte ich mir. Als ersten Mäzen kam mir zudem jemand gerade recht, der mich zusätzlich mit Geld entlohnte. So schwamm ich anfangs im Geld, konnte viele Bauprojekte verwirklichen und nutzte sogar den Markt, um dort mit den Warenpreisen zu spekulieren. Das machte mir Spaß.

Ich kaufte mir Inspiration ein, was so gar nicht möglich gewesen wäre, da nur als Zahlungsmittel bei Marktgeschäften wie Geld nutzbar und konnte damit falsch gespielt jedem Zufall bei den Konzertaufführungen trotzen. So kletterte ich die Fortschrittsleisten im Spiel empor, die ihre thematischen Bezeichnungen wie auch sonst alles im Spiel haben, die mir allerdings entfallen sind, und konnte meine Konzertwürfel aufwerten. Und dabei entstand der zweite Spielfehler, weil wir nahmen weitere Würfel dazu, anstatt diese Weißen gegen besserer schwarze Würfel auszutauschen. Damit fiel das Spiel für mich in sich zusammen, denn in der Folge gab es keinerlei Herausforderungen mehr. Im wiederholten und nun völlig spannungsfreien Ablauf machte sich bei mir Langeweile breit.

Deshalb muss ich bei meinem Fazit die zweite Spielhälfte ignorieren, in der sich die Auswirkungen der Spielfehler potenzierten. Unter dieser Sichtweise, auf die schönen Spielstunden beschränkt, bleibt Luthier ein wirklich gutes bis sehr gutes Eurogame mit einem stimmigen und gefälligen Thema in meiner Erinnerung. Allerdings auch ein Spiel, bei dem das Thema viele schon längst bekannte Mechanismen verdeckt und überlackiert. Denn unter der Hülle bleibt es doch ein Spiel, bei dem wir Ressourcen sammeln, Aufträge erfüllen und Leisten hochklettern, um möglichst viele Siegpunkte durch optimierte Züge zu erspielen. Wenn Ihr Euch daran noch nicht satt gespielt habt und zudem dem Thema Musikinstrumentenbau zugeneigt seid, dann spielt Luthier unbedingt mal mit und dann hoffentlich auch regelgerecht.

Unabhängig von unseren zwei Spielfehlern fand ich den Markt in Luthier besonders und erwähnenswert. Dort können wir beliebig Rohstoffe verkaufen und von dem Geld kaufen, sodass ich niemals das Problem hatte, unpassende Ressourcen für den Instrumentenbau zu haben. Ausreichend Geld und Lagerplatz vorausgesetzt. Somit war der Markt für mich ein sanftes Kissen, das viele langfristige Planungen unnötig machte. Einfach ab auf den Markt, bevor ich meine Instrumente baue oder feinschleife und alle Probleme lösen sich schon. Das war mir dann doch zu verzeihend und ich hätte den Markt gerne eingeschränkter gesehen. Aber da werde ich ebenso mal in der Online-Anleitung nachblättern, ob sich das alles wirklich so darstellt wie mitgespielt.

Kurze Regel-Recherche, die mit einem „leider ja“ endet. Der Markt kann vieles kompensieren, hilft allerdings auch, dass man seine Planungen nicht übertreiben muss. In Folge ist mir damit Luthier dann doch eine Spur zu gefällig und rundgeschliffen. Denn zwischen Erfolg, der mich durchaus zufrieden stellt und wirklich gutem Spiel, bei dem ich begeisternd jubeln möchte, da lagen mir zu wenige Nuancen.

Ist die Reihenfolge bei den Aktionen wirklich so wichtig, wie uns der Bietmechanismus vorgibt? Oder gibt es trotzdem immer noch ausreichend viele Alternativen, die sich ebenso lohnen? Oder sollte Luthier bevorzugt in Vollbesetzung statt nur mit drei Spielern erlebt werden, damit es mehr Konkurrenz auf dem Spielplan gibt? Mit Blick auf die Mäzene der Mitspieler konnte ich stets gut erkennen, ob die mit mir in direkter Konkurrenz standen oder ganz eigene und andere Pläne verfolgten. Zu selten war die Aktionsreihenfolge wirklich entscheidend.

Mal sehen, was die Zukunft und eine Folgepartie so bringen, denn eine zweite Chance werde ich Luthier trotzdem geben, weil es mir anfangs eine schöne Spielzeit beschert hat. Etwas, das ein Spiel auch erst einmal schaffen muss. Deshalb längst noch nicht abgeschrieben, sofern sich die Gelegenheit einer Revanche in neuer Spielrunde ergibt.

❌