Normale Ansicht

Behind

19. Juni 2026 um 16:00

Strohmann Games, 2025
Autor: Cédric Millet
1+ Spieler:innen, ab 10 Jahre, 3x 45-90 Minuten

Ein Tatort liegt vor euch, aber er sieht zunächst nicht aus wie ein Tatort. Da sind kleine Ausschnitte, Textfetzen, Figuren, Gegenstände und Andeutungen. Nichts passt auf die einfache Art zusammen. Ihr schiebt, sortiert, lest, verwerft und merkt irgendwann: Die eigentliche Szene entsteht nicht durch stumpfes Anlegen, sondern dadurch, dass ihr versteht, was hier passiert sein muss. „Behind“ fühlt sich dadurch frisch an. Das Spiel nimmt die vertraute Lust am Puzzeln und dreht sie um. Ihr seht nicht von Anfang an das Bild, das ihr zusammensetzen wollt. Stattdessen arbeitet ihr euch über Hinweise, Beobachtungen und Schlussfolgerungen zu einer Anordnung vor, die am Ende auf der Rückseite bestätigt wird. Dieser Kniff trägt erstaunlich weit, weil die drei Szenarien nicht einfach nur andere Bilder zeigen, sondern sich tatsächlich unterschiedlich anfühlen. Mal seid ihr näher am Kriminalfall, mal stärker im Experiment, mal in einer anderen Art von Logikrätsel. Besonders „Der Raub“ bleibt für mich hängen, weil das Szenario den Detektivgedanken am klarsten auf den Tisch bringt. Das ist persönliche Vorliebe, aber es zeigt gut, was das Spiel kann: Aus einzelnen Fragmenten entsteht ein gemeinsamer Denkraum.

Ihr legt die Plättchen eines Szenarios aus und versucht herauszufinden, in welcher Ordnung sie zusammengehören. Dabei geht es nicht nur darum, Kanten oder grafische Übergänge zu finden. Viel wichtiger ist, welche Informationen auf den Plättchen stecken. Wer steht wo? Was verweist aufeinander? Welche Reihenfolge ergibt Sinn? Welche Spur führt weiter und welche lockt euch in eine Sackgasse? Am Tisch entsteht dadurch ein schöner Wechsel aus stillem Suchen und gemeinsamem Knobeln. Manchmal arbeitet ihr parallel an mehreren Ecken. Eine Person entdeckt eine mögliche Verbindung, während die andere noch an einem ganz anderen Abschnitt hängt. Dann rückt ihr wieder zusammen, beugt euch über dieselben drei, vier Plättchen und versucht, eine besonders widerspenstige Stelle zu knacken. Genau in diesen Momenten zeigt das Spiel seine Stärke. Es zwingt euch nicht zu langen Regelüberlegungen, sondern zu Gesprächen über Beobachtungen. Ihr sagt nicht: „Ich mache jetzt Aktion A.“ Ihr sagt eher: „Warte, wenn das hier stimmt, dann kann dieses Plättchen eigentlich nicht dort liegen.“ Wenn ihr feststeckt, können Hinweiskarten helfen. Die sind wichtig, denn manche Stellen können frustrieren. Nicht, weil das Grundprinzip schwer zu verstehen wäre, sondern weil ein fehlender Gedanke gleich mehrere Anschlüsse blockieren kann. Mit etwas Rätselspielerfahrung habt ihr sicher Vorteile, aber Neulinge kommen trotzdem gut hinein. Die Hürde liegt nicht in komplexen Regeln, sondern im genauen Hinschauen und im Mut, eigene Annahmen wieder umzustoßen. Der stärkste Moment kommt am Ende. Wenn ihr die Auslage umdreht und plötzlich sichtbar wird, ob eure Logik trägt, fühlt sich das nicht nur wie Kontrolle an. Es ist ein echter Erfolgsmoment. Das Spiel belohnt euch mit einem Bild, das vorher nur als Möglichkeit im Kopf existiert hat.

Mich überzeugt an diesem Spiel vor allem, dass es sich wirklich neu anfühlt. Viele Rätselspiele arbeiten mit Codes, Umschlägen, Kartenstapeln oder linearen Aufgabenketten. Hier liegt alles offen vor euch und bleibt trotzdem geheimnisvoll, weil ihr erst lernen müsst, wie die einzelnen Bruchstücke miteinander sprechen. Das ist eine starke Grundidee, und sie wird nicht nach dem ersten Szenario verbraucht. Gerade weil die drei Fälle thematisch, grafisch und spielerisch unterschiedlich angelegt sind, entsteht genug Abwechslung, um die Schachtel nicht wie eine einzige langgezogene Aufgabe wirken zu lassen. Zu zweit funktioniert das Spiel besonders gut. Ihr habt genug Augen, um unterschiedliche Dinge zu sehen, aber nicht so viele Stimmen, dass der Tisch unruhig wird. Allein lässt es sich ebenfalls gut spielen, dann wird es konzentrierter und etwas stiller. Zu dritt oder viert kann ich mir das noch vorstellen, vor allem mit geduldigen Mitspieler:innen, die gern gemeinsam grübeln. Deutlich größere Gruppen würden dem Spiel vermutlich nicht guttun. Dann schauen zu viele Menschen auf dieselben Plättchen, während nur wenige wirklich handeln oder erkennen können. Die Zugänglichkeit ist ein Pluspunkt. Ihr seid schnell im Spiel, weil die Regeln kaum im Weg stehen. Trotzdem ist es kein belangloses Nebenbei-Rätsel. Wer ungern feststeckt oder bei Grübelpausen schnell aussteigt, könnte an manchen Stellen genervt sein. Das Spiel kann euch kurz frustriert zurücklassen, wenn eine entscheidende Verbindung einfach nicht auftauchen will. Die Hinweiskarten fangen das gut ab, aber sie ändern nichts daran, dass der Reiz und der Frust aus derselben Quelle kommen: Ihr müsst selbst sehen, was die Plättchen euch sagen wollen. Das Material funktioniert gut. Die Plättchen lassen sich angenehm nutzen, die Gestaltung ist ansprechend und die unterschiedlichen Illustrationsstile der Szenarien geben jedem Fall eine eigene Farbe. Das ist mehr als hübsche Oberfläche, weil es die Abgrenzung der drei Rätsel stärkt. Haptik und Verarbeitung geben keinen Anlass zur Sorge, auch wenn das Spiel nach dem Lösen eher ein Kandidat zum Weitergeben ist als ein Dauerbrenner für regelmäßige Wiederholungen. Ist die Lösung bekannt, verliert der Kern naturgemäß an Spannung. Unterm Strich ist „Behind“ ein sehr gutes Rätselspiel für alle, die gern gemeinsam beobachten, kombinieren und sich über Aha-Momente freuen. Es ist kein Partyspiel und kein klassisches Familienspiel für große Runden, sondern am stärksten als konzentriertes Erlebnis für ein oder zwei neugierige Köpfe. Wenn ihr Rätsel mögt, aber nicht schon wieder Schlösser, Codes und Zahlenketten lösen wollt, bekommt ihr hier eine frische, überraschende und angenehm eigenständige Variante des Genres.

Map Masters – Im Dungeon werden die Karten neu gemischt! (Kurzrezension)

28. Mai 2026 um 09:00

Die Reise durch einen Dungeon ist sehr aufregend und absolut unübersichtlich. Verliese können sehr verwirrend sein. Was wäre, wenn es den Held*innen gelingen würde, den Plan des Dungeons selbst zu beeinflussen? Sie wären dann nicht nur den Monstren und Fallen ausgeliefert, sie wären die Meister*innen der Dungeon-Karte: Map Masters!

Dieser Beitrag wurde von Andreas Memmert geschrieben

Agile Unicorn

Von: ferengi
24. Mai 2026 um 06:59

Das Kartenspiel für IT-Geschädigte

Manchmal sieht man etwas und denkt „das braucht ich“. So ging es mir, als ich auf der Messe in Essen diesen Titel sah und ich an den Freakbereich der Stubenzocker dachte. Gekauft. Natürlich All-In mit Erweiterung.

Ein Unicorn ist ein privates Start-up-Unternehmen, das eine Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar erreicht hat. Dieses streben die Autoren Leif Warnecke, Daniel Pozzi und Tobias Bergmann auch an. Da sie alle in der IT-Branche arbeiten und anscheinend IT-Crowd mögen, lag das Thema für dieses Kartenspiel nah.

Was ITler nicht gut können, ist Regeln erklären. Und so gab es für mich nach dem Regelvideo mehr Fragezeichen als Ausrufungszeichen. Doch die Anleitung ist hilfreich, wenn auch etwas zu programmiertechnisch geschrieben. Vielleicht aber ja so gewollt. Die Mechanismen und der Spielfluss ist dann aber einfach:
Wir ersteigern mit unserem Kartenset weitere Karten. Ziel sind eine bestimmte Anzahl Siegpunktekarten zu erreichen.

Abhängig von der Spielerzanzahl werden je Runde eine bestimmte zu ersteigernde Anzahl Karten ausgelegt, wobei nur die aktuell zu ersteigernde Karte und die danach offen sichtbar sind. Da unsere Handkarten für einen „Sprint“ (also für alle ausgelegten Karten in dieser Runde) nur einmal eingesetzt werden können, wird man nicht auf jede Karte mitbieten. Nachdem alle jetzt für die erste Karte geboten haben, würfeln alle mit der Anzahl Würfel, wie es ihre Karten hergeben. Wer die höchste Augenzahl hat und auch den Mindestkaufpreis der Karte erlangt hat, gewinnt die neue Karte für sein Deck.

Im Detail legen alle reihum zuerst lila Teamkarten, bis alle passen. Diese geben an, mit wieviel Würfeln wir ins Rennen gehen. Danach kann man mit orangen Event-Karten die anderen ärgern (sie dürfen weniger Würfel nutzen, es gibt Minuspunkte im Würfelwurf …) oder sich weitere Würfel verschaffen. Dann wird gewürfelt und danach kann mit grünen Incentive-Karten das Ergebnis weiter beeinflusst werden. Der Sieger bekommt die neue Karte in seinen Ablagestapel, alle legen ihre eingesetzten Karten auf ihren Ablagestapel. Nur die eingesetzte orangen Event-Karten sind ganz aus dem Spiel. Nachdem alle Versteigerungen erfolgt sind, kann jeder seinen Ablagestapel für die nächste Runde auf die Hand nehmen, zwei neue orange Eventkarten ziehen und es geht von vorne los.

Diese Karten sind in dieser Runde zu ersteigern. Der Wert der Karte für die Versteigerung (ein neues Teammitglied) wird aus einem Würfel + 3 ermittelt und ist hier dann 6.
Ein dreier-Teammitglied ist schon wertvoll. Die orangen Event-Karten bringen aber das Leben in das Spiel.
Es wird eine 8er Siegpunktekarte versteigert. Der linke Spieler durfte vier Würfel einsetzen und es gibt einen Bonus von +2, +3 und +3.
Kreative Kartentexte

Fazit:

Die Spielmechanik finde ich gar nicht mal so schlecht. Das IT-Crowd-Szenario mag ich auch. Und es ist ja viel Wahrheit an den Beschreibungen auf den Karten. In unsere 5er-Runde hat die Partie dann ganz schön lange gedauert. Natürlich belauern sich alle später im Spiel und achten darauf, wer mit welcher Siegpunktekarte das Spiel beenden kann und dann bringen die zufällig gezogenen orangen Eventkarten schon eine große Glückskomponente ins Spiel. Die Würfel dann die weitere Glückskomponente. Aber mit ein paar Bier in der richtigen Gruppe bin ich wieder dabei. Es gibt ja noch die Erweiterung zu testen.

Stubenscore: 7,0 / 10


AGILE UNICORN
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

La Patisserie Rococo

25. April 2026 um 08:00

Ein rauschendes Gartenfest bei bei König Ludwig dem XV? Es braucht nur noch die besten Patisserien aus Paris am Hofe damit dies zum Erfolg führen kann. Und wer wenn nicht du, sollte dies sein? Naja, vielleicht eine der anderen Mitspielenden.


Bei dem Spiel müsst ihr Rezepte, Rohstoffe und Zutaten erwerben, anschließend die Kuchen backen, optional dekorieren und ausliefern. Außerdem könnt ihr immer noch neues Personal einkaufen oder kündigen. Und zu guter Letzt noch eigene Servicekräfte und wohlgesonnene Adlige einschleusen. Das alles sind eigene Aktion. In den vier Runden habt ihr aber nur ungefähr fünf Aktionen … ach ja und zu wenig Geld (zumindest am Anfang).

Der Kaufreiz war für mich ganz klar die Erst-Erfahrung mit dem großen Ableger Rococo, wo wir noch die Ballsäale ausschmücken und insbesondere die Herrschaften in prächtige Gewänder stecken. Einziger Nachteil: das Spiel zieht sich ganz schön.

Was bleibt nun von der Welt aus Zucker und Marizpan übrig, wenn wir mal unter die dicke Glassur schauen?

Steckbrief

Spiel La Patisserie Rococo
Verlag Skellig Games (Eagle-Gryphon Games)
Veröffentlichung 2026
Idee Stefan Malz, Louis Malz
Illustration Fabrice Weiss
Rating (BGG) 7.2
Komplexität 3.20 (Kennerspiel)
Spielweise kompetitiv
Mechaniken Hand Management, Set Collection, Area Majority, Deck Building, Multi-Use Cards

Eindruck von der Bühne

Erstaunt bin ich immer noch von der Regelerklärung. In knapp 25 Minuten kann ich das Spiel erklären ohne große Nachfragen. Die Aktionen lassen sich logisch in einer guten Reihenfolge erläutern, so dass es dann auch schnell losgehen kann. Auch die Spielzeit hält sich für ein klassisches Kennerspiel im Zaun.

Klassik. Das ist leider auch das Artwork. Auf dem Tisch ausgebreitet bekommt weder das Spielbrett noch die lieblosen Karten der Aushilfen und Meister so richtig etwas fürs Auge geboten. Schade eigentlich, denn bekanntlich isst das Auge mit. Gerade im Vergleich zu Rococo (egal ob der klassischen oder bei Skellig Games erschiene Deluxe-Version) erinnert La Patisserie im Charme eher an alte Klassiker. Ich denke da an meine Lieblinge wie Auf den Spuren von Marco Polo oder Mombasa. Obwohl diese tatsächlich alle Facettenreicher in der Illustration sind. Ich kann nur vermuten, dass der Kaufpreis hier bewusst gerade im Vergleich zu dem Namensgebenden Haupttitel gering gehalten werden sollte.

Sowohl von der Spielmechanik und dem soliden Grübelfaktor lässt euch das Spiel keine Madelaines im Backofen verbrennen. Für mich kommt das Thema gut durch: Rezepte besorgen, mit Rohstoffen haushalten, Deckbuilding nicht vernachlässigen und Siegpunkte auf dem Spieltableau vor den Mitspielenden blockieren respektive sichern. Alles für die Gunst am Hofe aka Siegpunkte am Ende. Der Aufbau gibt mehr als ausreichende Variabilität, um jede Partie abwechslungsreich zu gestalten.

Meine Erfahrung mit dem Erstling ist bereits einige Backzyklen her, aber ich habe es grübliger und mit mehr Downtime in Erinnerung.


Groupie auf Tour

Letzter Blick aufs Rezeptbuch! La Patisserie ist mehr als ein gehobenes Familienspiel oder ein leichtes Kennerspiel: damit für mich ein perfektes Gateway-Spiel. Also ein Spiel, um Familienspielende in den nächsten Schritt der komplexeren Spiele einzuführen.

Es ist leicht zu lernen und bedarf Übung, um es zu meistern. Mangel an allem ist die Regel. Wer also partout nicht damit leben kann, dass nicht jede Aktion in einer Runde gespielt werden kann oder den Mangel an Ressourcen mit ewiger Grübelei verbringt, sollte die Finger aus dem Mehlsack ziehen.

Am Ende ist klar: wenn ihr Rococo bereits besitzt und es oft genug auf den Tisch kommt, bleibt lieber beim Nähen. Solltet ihr aufgrund des Kaufpreises immer einen Bogen um die Nähmaschine gemacht haben, ist das nun die Chance einen fluffigen Ableger mit gleicher Spielmechanik in die Backstube zu bekommen.

Persönlich bereue ich es primär aufgrund des Artworks nicht den Haupttitel gekauft zu haben, sondern die preiswertere Backvariante. Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Spiel. Da ich es nun schon habe, werde ich es behalten. Einige Runden sind schon gespielt und die Mechanik überzeugt mich immer wieder. Würde Rococo aktuell einen goldenen Rock-Meeple bekommen, vergibt das verwöhnte Brettspielauge bei La Patisserie im Ersteindruck den silbernen Rock-Meeple. Die Reise geht weiter. Ups, ich muss schnell ein paar Küchlein ausliefern gehen …

Björns Meinung

Ich mag das Thema sehr gern, und deshalb hatte ich schon Bock, das Spiel auszuprobieren, als Horst es mitgebracht hatte. Die gesamte optische Präsentation ist wirklich alles andere als eine gute Konditortorte, aber Euros müssen ja nicht schön aussehen, um Spaß zu machen. Insgesamt fand ich es nach einer Partie aber zu seicht für meinen Geschmack. Für ein Einsteiger-Euro ist es etwas zu fizzelig und für ein Kenner-Euro geht es nicht tief genug. Es schwebt so ein wenig dazwischen und findet sicher auch die passende Zielgruppe, denn ein schlechtes Spiel ist es auf keinen Fall. Mit einer besseren Präsentation hätte man sicher auch größeres Interesse wecken können. Vor allem finde ich dadurch 75 € als UVP etwas hochgegriffen. Für mich verdient das Spiel ebenfalls einen silbernen Rock-Meeple.


Bills Meinung

Ich muss es gleich am Anfang zugeben, das Spiel hat mich wie sein großer Bruder Rococo thematisch einfach kalt gelassen. Das allein muss ja nichts bedeuten, gerade in der jüngeren Vergangenheit durfte ich mit einigem Wohlgefallen einige Titel spielen, die mich trotz vorher uninteressant wirkendem Thema vollends überzeugt haben und nun sogar mit Neugierde auf den bis dahin unbeliebte Inhalt blicken lassen. Dennoch beginnt so ein Titel auf diese Weise natürlich nicht gerade mit dem besten Start. Als es nun tatsächlich auf den Tisch kam habe ich vor allem wegen der geliebten Mitspieler die es gerne ausprobieren wollten nichts dagegen gehabt.

Wie Björn schon sagt muss ein Euro-Game nicht mit Schönheit glänzen und Patisserie Rococo versucht augenscheinlich auch eher vor allem mit einer guten Mechanik als mit einem schönen Bühnenbild zu überzeugen. Da mir persönlich aber neben gut vernetzten Gameplay auch Optik und Thematik wichtig sind, konnte es keinen Blumenstrauß gewinnen. Versteht das bitte nicht falsch, es ist kein schlechtes Spiel das sicher viele Menschen glücklich machen wird, nur leider bin ich niemand davon. Es wird daher keinen Weg in mein Regal finden aber mitspielen würde ich es sicherlich, selbst wenn ich versuchen würde vorher die eine oder andere Option in den Raum zu werfen. Daher verdient es von mir, wenn überhaupt, einen bronzenen Meeple.

Konzertmitschnitte


(c) Copyright Skellig Games

Bannerhintergrund von mareneinfeldt (über Pixabay)

Grafik(en) und Bild(er) von Horst Brückner

Das Spiel habe ich privat erstanden. Diese Rezension ist unentgeltlich durchgeführt worden und spiegelt meine persönliche Meinung wider.

Deckers – Eingedeckt und reingehackt (Rezension)

24. April 2026 um 09:00

Hacktivismus für Planungsnerds. Das kooperative Expert*innenspiel Deckers lockt mit vielen durchdachten Mechaniken und vielen unterschiedlichen Szenarien. Als einer von maximal vier Hacking-begabten Decker*innen kämpfen wir gegen supermassive Computer, die die Menschheit unterdrücken wollen. Auf Spielende wartet ein komplexes Deckbuilding-Spiel mit Area-Control-Elementen.

Dieser Beitrag wurde von Maximilian Lentes geschrieben

Biathlon Blast

Von: Horst
04. April 2026 um 08:00

Langsam ein- und ausatmen. Ein. Aus. Puls regulieren. Das eine Auge zugedrückt, das andere Auge sanft an das Okular des Zielfernrohrs geschmiegt. Der Zeigefinger krümmt sich bis zum Druckpunkt. Atmen anhalten. Abzug durchziehen.

Die Winterolympiade 2026 ist vorbei, Norwegen hat den besten Medaillenspiegel abgeräumt und das Gastgebende Land Italien hat sich noch vor Deutschland eingereiht. Und ich habe gerade meine erste echte Partie Biathlon Blast bei voller Besetzung mit sechs Spielenden hinter mich gebracht. Ich bin sonst nicht so der Wintersport-Fan, aber Biathlon strahlt immer so eine beruhigende Wirkung aus und schaue ich mir gern an im Fernsehen an. Das Spiel habe ich auf Boardgamegeek auf der Geeklist zur Spiel 25 entdeckt. Die Crowdfunding-Kampagne war bereits abgeschlossen und daher konnte ich bereits das Regelwerk herunterladen. Bei dem Vergleich der deutschen und englischen Anleitung sind mir zwei Fehler aufgefallen, die ich Carl und Lars vom carlMax Verlag zugeschickt habe. Die beiden Dänen hatten sich bei mir direkt bedankt und nach ein paar weiteren Formulierungsvorschlägen für das deutsche Regelwerk hatte ich dann dankenswerter Weise eine eigene Kopie im Briefkasten – natürlich mit den richtigen englischen Regeln (das Spiel ist übrigens sprachneutral).

Ob Biathlon auch fernab der Winterolympiade und für Sportmuffel geeignet ist, habe ich mir einen Ersteindruck erarbeitet. Seid gespannt.

Steckbrief

Spiel Biathlon Blast
Verlag carlMax
Veröffentlichung 2025
Idee Lars Max Jensen, Carl Tenland
Illustration Damien Mammoliti, Alex Tantraz
Rating (BGG) 8.3
Komplexität 2.00 (Familienspiel)
Spielweise kooperativ
Mechaniken Racing, Deckbuilding

Eindruck von der Bühne

Klar muss sich ein Rennspiel mit solchen Titeln wie Heat oder Flamme Rouge messen. Ich habe beide mehrmals gespielt – allerdings immer nur in der Grundversion. Biathlon Blast trumpft damit, dass jedes der Felder bereits in unterschiedliche Schwierigkeiten eingestuft ist. Da gibt es schwarze Felder (bergauf), gelbe Felder (gerade aus) und grüne Felder (bergab). In eurer Runde spielt ihr eine Karte aus, die eine Kombination aus den drei Farben mit einer dazugehörigen Zahl haben. Eine Karte mit einer „schwarzen drei“ erlaubt euch beispielsweise in dieser Runde drei schwarze Felder weit zu gehen. Wobei bergauf auf anstrengendsten ist. Daher darf mit einer schwarzen Karte auch gelbe und grüne Felder betreten werden und mit einer gelben zusätzlich noch grüne Felder. Das macht das Ausspielen und Vorausberechnen der Karten bereits zu einem echten Mehrwert. Natürlich blockieren andere Spielende Felder, so dass ihr sie zwar überholen, aber nicht auf demselben Feld enden dürft.

Hier kann man schön die unterschiedlich farbigen Streckenschilder erkennen.

Nach eurer Bewegung wird der Puls verändert. Wir spielen schließlich Biathlon. Auf dem eigenen Spieltableau wird dieser festgehalten. Er darf zu keinem Zeitpunkt über zehn Punkte kommen. Dann wäre das Spiel vorbei. Zur Reduktion des Pulses könnt ihr Rückenwind (es gibt auch Windrichtungen) oder den Windschatten der gegnerischen Person ausnutzen.

Kurz vor der Start-/Ziellinie kommt ihr an dem Schießstand an. Dort versucht ihr mit fünf Würfeln einen Wert auf eurem Spieltableau zu überwürfeln. Jetzt wird der Puls auch wieder wichtiger. Je höher euer Puls ist, desto höher müsst ihr würfeln. Statt zu schießen, habt ihr aber auch die Möglichkeit abzuwarten und euren Puls um zwei Schritte zu reduzieren. Nach dem Schuß aka Würfeln wird geschaut, wie viele Treffer ihr habt. Es gibt keine Strafzeiten oder ähnliches. Stattdessen werden die Treffer direkt in schwarze Schritte umgewandelt, die man weitergehen kann.

Von allen verfügbaren Karten wird immer eine für die nächste Runde ausgesucht.

Es gibt keinen Aufholmechanismus wie bei Heat oder Flamme Rouge. Trotzdem gelang es bis zur vorletzten Runde doch ein relativ dichtes Feld zu haben. Klar waren wir unterschiedlich weit voneinander abgeschlagen im Laufe des Spiels. Aber irgendwie schafft man es dann doch immer aufzuholen.

Was bleibt hängen? Das Spiel hat erstaunlich taktische Tiefe. Welche Karte wähle ich, wie hoch treibe ich meinen Puls, warte ich am Schießstand noch eine Runde, wie kann ich den Wind ausnutzen. Was ich alles noch gar nicht erwähnt habe: Seitenwind, verschlechtert die Trefferquote beim Schießstand. Alle Charaktere sind asymmetrisch aufgebaut. Sei es in Hinblick auf ihre Treffgenauigkeit, im Deckaufbau oder auch bei den Sonderfähigkeiten. Die Charaktere haben noch unterschiedliche farbige Holzzylinder. Das sind Bonusaktionen, die sie einsetzen können. Die Person mit dem blauen Charakter darf in etwa durch Abgabe eines blauen Zylinders den Puls reduzieren. Der schwarze Charakter kann mit der Abgabe eines schwarzen Holzteils einen weiteren „schwarzen“ Schritt gehen.


Groupie auf Tour

Die Runde zu sechst war schon sehr geil. Das etwas witzige Karten-Artwork nimmt etwas die Schärfe aus dem knallharten Rennsport. Die Regeln sind schnell und gut erklärbar. Die bereits erwähnte taktische Tiefe machen das Spiel zu deutlich mehr als einem simplen Kartenauslage-los-geht-es-Spiel. Den Puls im Auge zu behalten ist stark von den Charakteren abhängig. Die Asymmetrie macht sich angenehm bemerkbar ohne dass man denkt, dass hätte ich auch gerne.

Auf dem persönlichen Tableau lässt sich jederzeit der eigene Puls und daraus resultierende Mindestwürfel-Wurf für den Schießstand sehen.

Ich habe lange überlegt, ob ich mir Heat oder Flamme Rouge zu legen sollte, weil ich beide wirklich gut finde. Mit Biahtlon Blast habe ich den Eindruck gewonnen das bessere Rennspiel in den Händen zu halten. Na gut es gibt nur zwei Strecken (respektive vier Strecken – je noch eine kurze Variante).

In jedem Fall bleibt das Spiel im Regal und ich freue mich auf eine nächste Runde. Hoffentlich hookt das Thema noch andere Mitspielende.

Für das nächste Mal: Ich bin gespannt, wie sich das eisige Rennen bei weniger als sechs Mitspielenden verhält.

Momentane Bewertung: Rennspiele sind immer so eine Sache. Man benötigt eben ein paar Personen an dem Tisch. Das macht sie immer zu special-interest-Spielen wie in etwa auch Feed the Kraken. Trotzdem gehört Biathlon Blast bereits jetzt in mein Regal. Damit würde ich aktuell zu einem goldenen Rock-Meeple tendieren. Sollte es sich abzeichnen, dass es nur mit sechs Spielenden zündet, würde es auf silber herunterrutschen. Ich werde hoffentlich berichten.


Konzertmitschnitte


(c) Copyright carlMax

Hintergrund-Bild Banner von Ebowalker (Pixabay)

Grafik(en) und Bild(er) von Horst Brückner

Das Spiel ist ein Rezensionsexemplar. Diese Rezension ist unentgeltlich durchgeführt worden und spiegelt meine persönliche Meinung wider.


The Lehmann Multiplier – A Dark Pact Review

02. April 2026 um 15:00
Tom Lehmann is one of the sharpest card game designers in the biz. Responsible for highly regarded engine builders such as Race for the Galaxy, Jump Drive, and Res Arcana, he has branched off to ply his trade in the somewhat creaky deckbuilding realm. The result is a mashup of traditional aspects riffing on Dominion…

Read more →

Alpaka

30. Januar 2026 um 16:00

Game Factory, 2025
Autor: Christian Giove
2–4 Spieler:innen, ab 8 Jahre, 30 Minuten

Mit „Alpaka“ entführt ihr euch in eine fröhlich-bunte Welt voller flauschiger Tierchen, in der ihr als ambitionierte:r Alpaka-Hirt:in eure ganz persönliche Herde zusammenstellt. Das Thema ist auf den ersten Blick charmant und lädt besonders durch die liebevollen, zum Teil augenzwinkernden Illustrationen dazu ein, sich mit den Karten auseinanderzusetzen. Jeder von euch beginnt mit einer kleinen, identischen Startauswahl an Alpaka-Karten und im Laufe des Spiels entwickelt sich daraus eine immer größer werdende und vielfältigere Herde. Die Karten zeigen nicht nur unterschiedliche Tiere, sondern auch kleine Persönlichkeitseigenschaften oder berufliche Rollen, die für den Spielverlauf relevant sind. Ziel ist es, am Ende die wertvollste Alpaka-Weide zu besitzen, indem ihr geschickt neue Tiere einkauft, Fähigkeiten ausnutzt und euren Hof ausbaut. Das Thema ist wirklich niedlich umgesetzt, ohne dabei in Kitsch abzurutschen, und schafft einen angenehmen Rahmen für ein strategisch leicht zugängliches Kartenspiel.

„Alpaka“ ist ein sogenanntes Deckbau-Spiel, bei dem ihr eure persönliche Kartenhand im Laufe des Spiels verbessert. Zu Beginn besitzt ihr nur einfache Karten, mit denen ihr Münzen erwirtschaften oder Gehege bauen könnt. In jeder Runde zieht ihr eine Hand von Karten und habt dann die Wahl, die Fähigkeiten eurer Alpakas zu nutzen, um Aktionen auszuführen, neue Alpakas vom zentralen Markt zu erwerben oder zusätzliche Gehege zu errichten. Die Reihenfolge dieser Aktionen ist frei wählbar und erlaubt euch damit, unterschiedliche Strategien auszuprobieren. Kaufen funktioniert über ein Einkommen, das ihr aus eurer Hand generiert, und neue Alpakas kommen auf euren Ablagestapel, um später wieder gezogen zu werden. Gehege sind wichtig, denn nur hinter einem solchen Zaun können eure Alpakas am Ende Punkte bringen. Jedes Gehege nimmt in der Regel zwei Tiere auf, und das Spiel endet, sobald jemand vier Gehege errichtet und vollständig befüllt hat. Dann wird verglichen, wer die wertvollste Sammlung hat. Die Mechanik ist insgesamt einfach, aber durch die Vielfalt der Alpaka-Fähigkeiten dynamisch und manchmal auch überraschend chaotisch.

Das Spielerlebnis von „Alpaka“ pendelt zwischen familienfreundlichem Einstieg und taktischen Entscheidungen. Die Regeln sind grundsätzlich überschaubar, doch der viele Text auf den Karten und die Vielzahl spezieller Effekte machen den Einstieg für jüngere Mitspieler:innen durchaus anspruchsvoll. Das wirkt sich sowohl positiv als auch negativ aus: Einerseits sorgt jede Karte für kleine Aha-Momente und kuriose Situationen am Tisch, andererseits können sich Spielzüge schnell repetitiv anfühlen, vor allem wenn ihr mehrere Runden hintereinander spielt. Die Interaktion zwischen euch entsteht vor allem über den gemeinsamen Markt und die taktische Nutzung von Fähigkeiten, direkte Konfrontationen findet ihr nur indirekt. Die Materialqualität ist solide. Die Karten sind hübsch illustriert, wirken aber eher wie typische Familienspiel-Karten ohne Luxusgefühl. Die niedliche Gestaltung kann jüngere Kinder ansprechen, doch die Komplexität des Textes schränkt dadurch eher ab. Insgesamt eignet sich dieses Spiel besonders gut für Familienrunden oder gemischte Gruppen, die leichte Deckbau-Kost mit einem Augenzwinkern schätzen. Für Vielspieler:innen, die tiefgründige Systeme suchen, bietet es weniger Langzeitmotivation, aber gerade durch die unterschiedlichen Kartensets bleibt jede Partie ein wenig frisch und überraschend.

Popcorn

21. November 2025 um 16:00

iello, 2025
Autor: Victor Saumont
2–4 Spieler:innen, ab 10 Jahre, 60 Minuten

In „Popcorn“ schlüpft ihr in die Rolle von Kinobetreiber:innen, die ihr eigenes Lichtspielhaus führen möchten. Von der Auswahl der Filme über die Gestaltung der Säle bis hin zur akkuraten Sitzplatzbelegung. Das Thema ist kreativ und originell: Ein Kino in Konkurrenz mit anderen, ein Publikum, das ihr anlocken und begeistern müsst, damit sich eure Popcorn-Eimer füllen. Dabei fühlt es sich fast so an, als ob ihr eine eigene kleine Filmreihe kuratieren würdet, mit dem Ziel, eure Zuschauer:innen glücklich zu stimmen und möglichst viel Popcorn als Siegpunkte zu verdienen. Das Thema erzeugt eine lockere, spaßige Atmosphäre und spricht sowohl Filmfans als auch Freizeit-Spieler:innen an. Der Einstieg gelingt dank des klaren Szenarios gut: Ihr seid Kinobetreiber:innen undlos geht’s.

Das Spiel läuft über ungefähr neun Runden. In jeder Runde durchlauft ihr drei Phasen. Zuerst plant ihr: Ihr könnt neue Filme erwerben, eure Kinosäle ausbauen und Werbung schalten, um Gäste anzulocken. Diese Entscheidungen erfolgen nacheinander und geben euch die Möglichkeit, langfristig euer Haus aufzubauen. Danach folgt die Vorführphase: Ihr zieht Gäste aus eurem eigenen Beutel (den ihr im Laufe des Spiels mit Figuren bzw. Meeple-Gästen bestückt), setzt sie in eure Säle und nutzt dabei die Sitzplatzfarbe, Gästefarbe und Filmaction. Es geht darum, Sitzplatz und Gäste möglichst passend zu kombinieren, damit ihr Boni erhaltet und zugleich ist wichtig, in welchem Stadium der Film sich befindet, da mit der Zeit seine Wirkung nachlässt. Danach wird die Runde abgeschlossen: Ihr zieht neue Filme nach, eure bestehenden Filme „altern“ (ihre Boni verringern sich) und der Startspielmarker wandert weiter. Am Ende zählt ihr Popcorn-Marker, erhaltene Preise, übrig gebliebenes Geld und erfüllte Sonderziele. Wer die meisten Popcorn hat, gewinnt. Mechanisch kombiniert das Spiel Bag-Building (weil ihr Gäste in euren Beutel packt und zieht) mit Engine-Effekten (durch Filme + Sitzplatzkombinationen) und einem Marktplatzmechanismus für die neuen Filme.

„Popcorn“ überzeugt in vielerlei Hinsicht. Das Thema ist charmant und gut umgesetzt: Die Filmplakate, die Gebäudekomponenten und die Idee, ein eigenes Kino zu managen, erzeugen eine motivierende Stimmung. Die Mechanismen greifen sauber ineinander: Ihr zieht Gäste, setzt sie ein, kombiniert Farben, investiert in Ausbau. Das ist intuitiv genug für Familienrunden, bietet aber auch genug Entscheidungen, um Kennerspieler:innen einzusteigen. Die Materialqualität erscheint solide, wirkt ansprechend gestaltet, übersichtlich und thematisch stimmig. Das Spiel ist eher leicht bis moderat. Anspruch auf viel Tiefe oder extrem komplexe Taktiken sollte man nicht haben. Eine typische Schwäche ist die Glückskomponente beim Ziehen der Gäste: Wer unglücklich zieht, kann kurzfristig ins Hintertreffen geraten. Auch bei zwei Personen kann der Interaktionsgrad etwas geringer sein, sodass die Dynamik etwas nachlassen kann. Mit drei oder vier Mitspieler:innen zeigt das Spiel seine bessere Seite. Die Downtime ist gering, die Runden laufen flüssig und durch das gleichzeitige Ziehen und Platzieren bleibt es aktiv. Der Wiederspielreiz ist gut, wenn auch nicht überragend: Die Filme und Gäste variieren, damit entsteht Abwechslung, aber das Grundmuster bleibt erkennbar. Wenn ihr eine Familienspielrunde sucht oder einen anschaulichen Einstieg ins Bag-Building wollt, seid ihr hier gut aufgehoben. Vielspieler:innen, die komplexe strategische Tiefe und langwierige Planung erwarten, könnten sich etwas unterfordert fühlen. „Popcorn“ ist ein gelungener Titel mit großem Charme, guter Zugänglichkeit und nettem Wettbewerb, der sowohl in gemütlichen Spielrunden funktioniert als auch gelegentlich auch in Kennerrunden eine gute Figur macht.

❌