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Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent

22. April 2026 um 10:19
Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent

Reactor Rescue ist ein Brettspiel des in Frankfurt ansässigen Anbieters Labbox Education, das klassische Spielmechaniken mit dem Aufbau echter elektronischer Schaltungen verbindet. Die Kickstarter-Kampagne läuft seit dem 21. April 2026 und hat ihr Finanzierungsziel von 5.000 Euro innerhalb kürzester Zeit weit überschritten. Zum aktuellen Stand haben 370 Unterstützer rund 30.872 Euro beigetragen, das entspricht einer Finanzierung von über 617 Prozent. Kickstarter hat das Projekt zudem als „Staff Pick" hervorgehoben.

Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent
Die Spielenden reparieren den Reaktor eines havarierten Raumschiffs, um die Stadt Electra zu retten. (Bild: Labbox Education / Kickstarter)

Spielprinzip und Material

Die Spielenden übernehmen die Rolle von Ingenieuren an Bord eines havarierten Raumschiffs über der Stadt Electra. Um die Schäden zu beheben und die Stadt zu retten, sammeln sie Ressourcen, manövrieren Gegner aus und bauen funktionierende Stromkreise auf. Der Kniff dabei: Die Schaltungen werden nicht simuliert, sondern mit echten Bauteilen auf einer Platine gesteckt.

Jede Schachtel enthält vier Raumschiff-Kontrolltafeln, zehn LabBox-Elektronikblöcke, zehn magnetische Snap-Verbindungskabel und eine Schaltplatte. Dazu kommen 112 Gameplay-Karten für Ressourcen, Ereignisse und Fehlfunktionen sowie 138 Circuit-Challenge-Karten in drei Schwierigkeitsstufen. Über 85 Reparaturmarker und ein Regelheft runden die Ausstattung ab. Der gestaffelte Schwierigkeitsgrad erlaubt einen Einsatz in Familien ebenso wie im Bildungskontext.

Pledge-Stufen und Kampagnendetails

Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent
Vier Editionen stehen zur Auswahl – vom Einzelspiel bis zum Klassenraum-Bundle. (Bild: Labbox Education / Kickstarter)

Die Standard Edition ist ab 64 Euro erhältlich, das entspricht einem Nachlass von etwa 35 Euro gegenüber dem späteren Ladenpreis von 99 Euro. Die Explorer Edition für 69 Euro ergänzt das Grundspiel um ein Holzbrett und vier zusätzliche Magnetkabel und lässt sich auch außerhalb des Spiels als STEM-Baukasten nutzen. Für 128 Euro gibt es die „Dual Reactor Unit" mit zwei Standard-Exemplaren, während das „Command Deck Bundle" für 99 Euro Reactor Rescue mit dem zweiten Labbox-Titel Buzz Trace kombiniert. Bildungseinrichtungen können mit der „Electra Academy" für 249 Euro vier Spielsets samt digitalem Educator-Kit erwerben, dessen Unterrichtspläne an NGSS-, Common-Core- und IB-Standards ausgerichtet sind.

Die Kampagne läuft noch bis zum 21. Mai 2026, die Auslieferung ist für September 2026 angekündigt. Versandkosten und Steuern werden nicht im Pledge erhoben, sondern nach Kampagnenende über den Pledge Manager abgerechnet. Damit positioniert sich Reactor Rescue an der Schnittstelle zwischen Brettspiel und Lernmaterial und trifft offenkundig einen Nerv im deutschsprachigen Raum sowie international.

Alle Details, ein Erklärvideo und die verfügbaren Pledge-Stufen gibt es direkt auf der Kickstarter-Kampagnenseite.

Daggermouth (H. M. Wolfe) – Eine erwachsene Dystopie (Kurzcheck)

22. April 2026 um 09:00

Dagg - BannerEin Vollstrecker wider Willen, eine Assassinin mit blinder Wut im Bauch und ein kaltherziger Präsident, der in seiner Stadt mit eiserner Hand regiert– das sind die Zutaten des ersten Bandes Daggermouth der Heart-Dilogie von H. M. Wolfe. Ob der Rest ebenfalls überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Kurzcheck.

Dieser Beitrag wurde von Bianca Heilmann geschrieben

#358 – Spiel des Jahres 2026 Tipps, HUCH! & Elznir Games Neuheiten 2026 + Battle Podcast

Von: Peer
22. April 2026 um 07:00

#358 - Spiel des Jahres 2026 Tipps, HUCH! & Elznir Games Neuheiten 2026 + Battle | PodcastMitte Mai werden die Nominierten für das Spiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres 2026 bekanntgegeben.

Heute erfahrt ihr, was meine Tipps für die Nominierten sind und natürlich gibt es wieder ein Tipp-Spiel.

Zudem stelle ich spannende Neuheiten von HUCH! und Elznir Games im Jahr 2026 vor und es gibt ein neues Brettspiel-Battle.

Viel Spaß mit der Episode und ich freue mich sehr auf eure Kommentare.

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Dito! – REVIEW | Rezension Brettspiel

22. April 2026 um 07:00

Manche Wortspiele brauchen lange Erklärungen oder leben stark von Sprachwitz. Dito! geht einen anderen Weg. Das Spiel ist schnell verstanden, sofort auf dem Tisch und lebt vor allem davon, dass die Runde in ähnliche Richtungen denkt. Genau daraus entsteht ein lockeres, kommunikatives Spielerlebnis, das immer wieder für überraschende Treffer und viel Gelächter sorgt. Christoph Bei […]

Flippy

22. April 2026 um 02:33

Flippy ist kein Gesellschaftsspiel im klassischen Sinn, sondern eher ein Geschicklichkeitsspiel. Entwickelt und veröffentlicht wurde Flippy von Ronny Lehmann. Das Gadget lädt dazu ein, mit einem Ball und einem Fangtrichter…

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Emberleaf

Von: Daniel
22. April 2026 um 00:30
Süße Tiere wuseln durch eine verwunschene Landschaft, Karten werden verschoben, gedreht, kombiniert. Fast wirkt es, als würden sie über den Tisch tanzen. Emberleaf sieht auf den ersten Blick aus wie ein harmloses Natur-Aufbauspiel. Doch hinter der hübschen Fassade steckt ein deutlich anspruchsvollerer Titel, als es auf den ersten Blick erscheint, bei dem Planung, Timing und ein gutes Gespür für Abläufe entscheidend sind.

Spielablauf: Karten spielen oder tanzen lassen

In Emberleaf gibt es keine klassischen Runden. Stattdessen führen die Spielenden abwechselnd ihre Züge aus, bis das Ende des Spiels ausgelöst wird. Als Hauptaktion kann ich entweder eine Heldenkarte ausspielen und ihre Ausspiel-Fähigkeit oder die des Feldes nutzen oder alle Karten auf meinem Tableau nach links verschieben (tanzen lassen) und damit eine Kette von Effekten auslösen.

Gerade das Verschieben ist dabei der spannendste Teil: Karten rücken Schritt für Schritt weiter, aktivieren ihre Effekte und fallen am Ende vom Tableau herunter, wodurch zusätzliche Fähigkeiten ausgelöst werden. Zusätzlich kann ich optionale Aktionen nutzen, etwa Fähigkeiten „aufladen“ oder neue Auftragskarten (Gefallen) nehmen.


Durch meine Kartenfähigkeiten bewege ich mich durch den Wald, sammle Ressourcen, bekämpfe Gefahren, errichte Gebäude und siedle Dorfbewohner an. Viele Effekte hängen dabei von Attributen meiner ausliegenden Karten ab und verstärken sich gegenseitig. Neue Karten erhalte ich nur vier Mal im Spiel und habe diese dann zum Ausspielen zur Verfügung.

Das Ziel ist es, durch diese Aktionen Punkte („Blätter“) zu sammeln, etwa durch erfüllte Aufträge, Gebäude und ihre Bewohner oder besiegte Gefahren. Das Spiel endet, sobald sechs Trophäen vergeben wurden und die Runde zu Ende gespielt ist.

Wenn alles läuft, ist es großartig

Emberleaf lebt von den Momenten, in denen das eigene System funktioniert und ineinander klickt. Wenn ich meine Karten tanzen lasse und dadurch Ressourcen erhalte, die ich gleich wieder verbaue, mich an den nächsten Ort bewege, um nochmals Ressourcen einzuladen, wenn sich so eine Aktion an die nächste reiht, fühlt sich das richtig gut an.

Die Kartenmechanik wirkt dabei ungewöhnlich und hebt sich von klassischen Tableau-Buildern ab. Statt einer statischen Auslage entsteht ein dynamisches System, das sich ständig verändert und angepasst werden will. Damit ist es schon fast ein Programmier-Spiel. Gerade wenn ich mir dann eine der wenigen zusätzlichen Heldenkarten aussuchen und diese in meine Auslage mit einbauen kann für folgende Runden ist das auch besonders toll.


Dazu kommt eine opulente Produktion mit viel Liebe zum Detail. Die Gestaltung ist ansprechend, die Materialien hochwertig und der Aufforderungscharakter entsprechend hoch. Man möchte Emberleaf gerne ausprobieren.

Zwischen Frust und Flow

So gut diese Momente sind, für mich fühlte es sich nach harter Arbeit an, diese zu erreichen. Gerade zu Beginn kommt die eigene Engine nur schwer in Gang. Viele Züge fühlen sich noch wenig effektiv an und mehrmals ging es mir  so, dass Aktionen verpufften, weil Ressourcen fehlen oder das eigene Lager blockiert ist. Das kann frustrierend sein, vor allem wenn man eigentlich das Gefühl hatte, einen guten Plan zu haben.

Die Einstiegshürde ist entsprechend hoch und das Regelwerk hätte an einigen Stellen klarer strukturiert und eindeutiger sein können. So liegen beispielsweise neue Heldenkarten aus, wie man sie erlangt, wird aber erst auf der vorletzten Seite der Regel (nach Solo-Modus und Impressum) als einer von 20 Boni erwähnt. Sicher ist Deckbuilding nicht die zentrale Mechanik des Spiels, aber es ging nicht nur mir so, dass ich vor meiner ersten Partie erst einmal vollkommen ratlos war, wie ich diese Karten wohl erlangen könnte.


Auch die Spiellänge hat sich nicht ganz befriedigend angefühlt. Einerseits hat Emberleaf wirklich eine beachtliche Spielzeit und ich würde zum Einstieg empfehlen nur zu zweit zu spielen, andererseits kann das Spielende ziemlich abrupt und überraschend kommen, wo der Anfang sich noch so zäh angefühlt hat.

Fazit: Großartige Ideen, aber nichts für den Blindkauf

Emberleaf ist deutlich komplexer, als es die süße Optik vermuten lässt. Wer sich darauf einlässt, erlebt ein echtes Wechselbad der Gefühle: Wenn die Karten „tanzen“, Ressourcen fließen und Kettenzüge aufgehen, ist das ein richtig starkes Spielerlebnis.

Genauso oft passieren aber auch Fehler, Aktionen verpuffen und Pläne laufen ins Leere. Das Spiel verzeiht wenig und verlangt saubere Planung. Wer Spiele mag, bei denen man Aktionen vorbereitet, kombiniert und später so richtig davon profitiert, sollte Emberleaf unbedingt ausprobieren. Vom Blindkauf, zu dem die charmante Optik durchaus verleiten kann, würde ich aber eher abraten.

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Emberleaf von James Tomblin und Frank West
Erschienen bei Skellig Games
Für 1-4 Spielende in ca. 90-120 Minuten ab 14 Jahren

sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Skellig Games)

Die neuen Spiele 2026 bei Elznir Games

22. April 2026 um 00:00

NEUHEITEN.  Nicht alle wissen es, weil es im Detail auch ein bisschen kompliziert ist. Machen wir's möglichst einfach: Elznir Games ist neben Heidelbär Games einer der Quasi-Nachfolger von Heidelberger Spieleverlag alter Prägung. Als Hommage an vergangene Zeiten hält auch der kleine Drache im Logo einen Würfel. Dieses Jahr gibt es wieder eine ganze Reihe spannender deutscher Ausgaben, sogenannten Lokalisierungen. 


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BRETTSPIELBOX Brettspiel News 17/2026:

21. April 2026 um 20:30

In den BRETTSPIELBOX News 17/2026 findet ihr die folgenden Nachrichten: Hier sind die Brettspiel News. Guten Start in die Woche. Folgende Neuheiten sind auf dem Weg bzw. angekündigt: Nach Walking in Burano und Osaka laufen wir nun durch Kamogawa. Das Spiel erscheint bei EmperorS4. The Four Deuces ist ein Würfelspiel mit Mafiathema. Sky 5 erscheint […]

The Crimson Diamond

21. April 2026 um 20:24

Eine Hommage an The Colonel’s Bequest

Das Vorbild von Julia Minamatas ist unverkennbar. Die Indie Designerin und Retrogames-Youtuberin aus Toronto bedient sich nicht nur optisch am Stil von Roberta Williams Klassiker The Colonel’s Bequest aus dem Jahr 1989 – auch das Setting weist gewisse Ähnlichkeiten auf.

Als Nancy Maple, eine junge Geologin in Ontario (um 1914), werde ich von meinem Arbeitgeber, dem Royal Canadian Museum, in die kleine Stadt Crimson geschickt, um die mögliche Entdeckung eines Diamanten zu untersuchen. Ich lande nach dem Intro mit meiner Zugbekannschaft Kimi in der abgelegenen Lodge eines einsamen, alten und wohlhabenden Mannes namens Evan Richards. Schnell bekomme ich mittels meines Notizbuchs Aufgaben vorgeschlagen, um das Setting zu untersuchen.

In der Lodge verbringen eine weitere Handvoll skurriler Charaktere den Abend mit mir –  und sie scheinen alle miteinander verwoben. Eine erste Aufgabe ist es mit allen Anwesenden zu sprechen, die überraschend offen über ihr Leben und ihre Motive sprechen. So sucht offenbar Evans Schwester Nessa, in Begleitung ihres Anwalts Corvus Shaw, das Testament ihres Vaters. Nathan, der einheimische Freund von Evan, erzählt mir, dass die Rückgabe des Landstücks nach Evans Tod an sein Volk versprochen wurde. Albert Respa wurde von der Stadt gesandt, um ebenfalls die Geschichte rund um den Diamanten zu untersuchen. Dazu kommen Margot, Evans verdächtig viel jüngere Freundin, und Jack, der pflichtbewusste, aber oft genervte Hausmeister.

Spieltechnisch nehme ich meine Ermittlungen im leicht gepimpten old-school Sierra-Stil vor. Meine Figur steuere ich rudimentär mit Point and Click, doch wie damals ist die Bewegung letztendlich mit den Cursortasten einfacher, da die Interaktion mit der Welt eh über einen Textparser läuft. Dieser versteht erstaunlich viel und man kann quasi mit jedem Gegenstand in der Welt agieren, was nicht immer zielführend, aber oft unterhaltsam ist.

Insgesamt steckt wirklich viel Liebe in dem Spiel. Neben der Vielzahl der Interaktions- und Dialogmöglichkeiten, sind auch die vielen (nicht unbedingt notwendigen) Animationen schön gemacht. Und auch bei der Story und den Rätseln muss sich The Crimson Diamond nicht vor seinem großen Vorbild verstecken. Dabei gibt es spannende Rätselstränge, wie auch leidige Sammelaufgaben. Insgesamt ist das Spiel nicht trivial und hat mit der Vielzahl der Charaktere, Orte und Zeitabhängigkeiten (wann ist wer wo), doch seine Komplexität. Zudem braucht man wirklich Geduld die vielen Settings abzusuchen, wenn man denn wirklich komplett den Fall durchleuchten möchte.

Das erwähnte Notizbuch ist dabei Fluch und Segen zugleich. Zum einen lässt es einen nicht den roten Faden verlieren und hilft bei jeder Gelegenheit, zum anderen wird man damit oft direkt zur Lösung eines Rätsels gestoßen. Wer mag, muss da nicht reinschauen und kann sich wirklich tief in den Beziehungsgeflechten und kleinen Nebengeschichten verlieren. Sehr zu empfehlen ist auf jeden Fall das Audio-Lets-Play dazu von Stay Forever, das letzte Klarheit bringt.

Insgesamt übertragt das Spiel von Julia Minamatas die EGA-Ästhetik meisterhaft ins Heute und bringt die gute alte Zeit mitsamt ihrer Sperrigkeit zurück. Wer The Colonel’s Bequest mochte und damals keinen Amiga oder schon einen PC mit VGA Grafik hatte, kann sich hier seine Kindheit zurückholen – mich hatte es diesbezüglich nicht ganz abgeholt.

Stubenscore: 7,8 / 10

Das Haus ist dekorativ eingerichtet und es gibt eine Menge Räume und Türen…
…und an diesen wird gern mal gelauscht. Was führen diese Zwei im Schilde?
Auch ums Haus herum gibt es einiges zu entdecken.
Beim Abendessen versammelt sich die skurrile Meute. Und jeder hat seine Agenda.
Zum Verwechseln ähnlich, auch wenn es im Ansatz das große Vorbild ist: The Colonel’s Bequest.
Wie in den besten Sierra Zeiten, nur ist der Parser wesentlich stärker.

THE CRIMSON DIAMOND
OPENCRITIC

PC | (getestet)

Die Erweiterung Im Takt der Natur zu Harmonies erscheint auf deutsch bei Asmodee

Newsbild Der Verlag und Vertrieb Asmodee Hat die Erweiterung Im Takt der Natur für Harmonies angekündigt. Die Erweiterung Im Takt der Natur zu Harmonies enthält 10 neue Tierkarten. Die Tierkarten enthalten Lebensraummuster mit drei unterschiedlichen Lebensräumen. In Harmonies bauen die Spielenden Landschaften, indem sie bunte Spielsteine legen, und schaffen so Lebensräume für Tiere. Dabei gilt es, sehr genau auf die Bedingungen der Lebensräume zu achten, um möglichst viele Tiere in ihren Welten anzusiedeln und Punkte zu erhalten. Zum Spielen der Erweiterung wird ein Grundspiel benötigt. Erscheinen soll die Erweiterung im zweiten Quartal 2026.

Those Who Dare – Mordfall mit Hindernissen (Spieltest)

21. April 2026 um 09:00

Those Who Dare wählt einen anderen Ansatz als die meisten Rollenspiele, denn hier stehen die verschiedenen Epochen der Menschheit im Mittelpunkt und nicht eine bestimmte. Mit diesem System soll es möglich sein, zu jeder Zeit zu spielen. Um das auszutesten haben sich drei Charaktere ins industrielle Zeitalter nach Shanghai begeben.

Dieser Beitrag wurde von Ayleen Schmidt geschrieben

Neu im Spielwiese-Test: Zweimal Stadt-Land-Fluss, zweimal Hektik

21. April 2026 um 09:00

TEST.   Der Boom der Stadt-Land-Fluss-Spiele scheint kein Ende zu finden. Heute schauen wir uns zwei Varianten genauer an, bei denen es neben gutem Wortschatz auf Tempo ankommt. Da wird's hektisch! Lies die Erfahrungen zu Quick Stop – Das Buchstaben-Duell bei ATM Gaming und Stadt Land Bingo bei Piatnik im Spielwiese-Test.  


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Excursions, Thessaloniki, Everdell Journeys, Fernweh … 13 neue Brettspiele | News

Von: Peer
21. April 2026 um 08:07

Excursions, Thessaloniki, Everdell Journeys, Fernweh ... 13 neue Brettspiele | NewsIn den vergangenen Wochen wurden wieder viele kommende Brettspiele angekündigt, teilweise auf deutsch und teilweise auf englisch, wie zum Beispiel Excursions, Thessaloniki, Everdell Journeys, Fernweh und weitere. Ich schaue mir heute 13 spannende Ankündigungen genauer an und ihr erfahrt, was uns da erwartet und ob ich mich darauf freue. Ich bin sehr gespannt darauf zu […]

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Moon Adventure gespielt – Das kooperative Tiefseeabenteuer für Kenner

"Moon Adventure" ist ein kooperatives Pick-up-and-Deliver-Spiel für 1–5 Personen ab 8 Jahren mit einer Spieldauer von 30–90 Minuten, in dem wir unsere gewürfelten Aktionspunkte ausgeben, um uns zu bewegen, Sauerstoffstationen zu bauen und Ausrüstung zu sammeln, während uns Solarstürme das Leben schwer machen.

Formidabel!

Formidabel: Cover

Ich habe sehr lange überlegt, ob mir eine Einleitung mit F einfällt … Fehlanzeige.

Wie geht FORMIDABEL? Wir liefern unseren Kund:innen jene Waren, die sie wünschen. Und weil Bevölkerung heutzutage sehr positiv überrascht ist, wenn sich jemand um ihre Wünsche schert, bekommen wir bei jeder Lieferung auch etwas zurück: So geben wir ein Schwein und eine Tomate für zwei Gurken und zwei Getreide. Oder ein Schaf, ein Schwein, ein Getreide für fünf Tomaten. Oder sieben beliebige Waren für dreimal Karten Nachziehen. Ein Tauschreigen.
Ich starte (im Spiel zu viert) mit 15 Karten: drei auf der Hand, der Rest in meinem verdeckten Stapel. Jede Karte steht für eine Kund:in mit einem speziellen Wunsch. Erfülle ich alle 15 Wünsche zuerst, gewinne ich. Jede Karte ist einzigartig, wir starten mit ungleichen Voraussetzungen.

Formidabel: Nachschub

In jedem Zug hole ich mir „Nachschub“, indem ich meine Figur auf ein freies Feld des Spielplans versetze und dessen Ertrag nehme. Beispielsweise zwei Tomaten oder ein Schwein. Es gibt nur sechs Felder. Wir stehen uns also gegenseitig im Weg herum.
Außerdem darf ich bis zu drei Karten erfüllen, entweder von meiner Hand oder aus der offenen Auslage. Die Karte aus der offenen Auslage bringt mich dem Ziel, meinen kompletten Stapel durchzuspielen, natürlich nicht näher, aber vielleicht hilft mir der angebotene Tauschhandel gerade aus irgendeiner Klemme. Außerdem sind alle erfüllten Handelskarten Ressourcen, mit denen ich mir Spezialaktionen kaufen darf: etwa, dass ich beim „Nachschub“ auf besetzte Felder ziehen oder einfach stehenbleiben darf.

Was passiert? Die originelle Idee von FORMIDABEL: Am Ende meines Zuges ziehe ich keine Karten nach. Die Karten meines Stapels muss ich mir verdienen. Manchmal darf ich welche als Belohnung eines Tauschhandels ziehen. Eines der sechs Nachschub-Felder liefert ebenfalls eine Karte, und per Spezialaktion klappt es auch.

Formidabel: Karten

Die Planung in FORMIDABEL fiele erheblich leichter, kennte ich alle 15 Karten schon bei Beginn. Ich könnte die Wünsche in der perfekten Reihenfolge erfüllen, um mit der Belohnung von Karte A gleich Karte B zu erledigen und mit deren Belohnung Karte C. Aber das wäre ja langweilig, und deshalb ist es in FORMIDABEL nicht so.
Jede Karte, die ich ziehe, lässt mich ein bisschen besser planen. Also will ich gerne ziehen. Andererseits muss ich auch mal was erledigen. Weil ich nur drei Aufträge pro Zug machen darf, kann ich mir nicht alles fürs Finale aufsparen. Außerdem will ich mir beizeiten Spezialaktionen generieren.
Das ist in FORMIDABEL der schöne Zwiespalt: entweder Informationen sammeln, um in der Zukunft besser optimieren zu können, oder Tempo machen und in der Gegenwart Karten abspielen. Es gibt sogar ein paar Deckbuilding-Elemente. Ab und zu muss ich Aufträge von der Hand wieder unter meinen Stapel schieben, und wenn ich dabei eine sinnvolle Reihenfolge wähle und mir das obendrein alles merke, könnte ich mein Finale gezielt vorbereiten.

Formidabel: Waren

Könnte ... Nach meiner Erfahrung schneiden bei FORMIDABEL auch Spieler:innen gut ab, die einfach aus dem Bauch spielen und gucken, was sich so ergibt. Der Zufallsfaktor, welche Karten man hat, wie gut sie zusammenpassen und in welcher Reihenfolge man sie auf die Hand zieht, ist spürbar.

Was taugt es? Obwohl FORMIDABEL ein Handelsspiel ist, handeln wir nicht miteinander. Reihum wickeln wir nacheinander unsere Züge ab. Aber wir befinden uns in einem Wettlauf. Zwar nehme ich sehr wenig Einfluss auf der Renntempo der anderen, trotzdem vergleiche ich mich während des Spiels. Wie viele Karten haben die noch? Wie viele Ressourcen? Ich spiele zwar für mich allein. Aber ich bin nicht allein.
So einfach FORMIDABEL von seiner Struktur her ist: Man kommt eher schleppend hinein. Das liegt an den vielen verwendeten Symbolen auf den Karten. Nicht alle erklären sich von selbst, einige lassen sich auch leicht verwechseln. Die Anleitung mit der Übersichtsseite muss anfangs immer wieder hin- und hergereicht werden. Und schöner wär’s, es gäbe nicht nur diese eine Seite, sondern eine pro Person.
Alles in allem ist FORMIDABEL ein ordentliches Spiel. Seine Spannung bezieht es daraus, dass es uns glauben oder zumindest hoffen lässt, es beim nächsten Mal besser hinzukriegen: also etwas besser zu planen, etwas geduldiger beim Abspielen zu sein und die verschiedenen Händel besser zu koordinieren. Und diese Hoffnung prallt dann immer wieder mit den Realitäten zusammen: dass genau die gewünschten Nachschubfelder besetzt sind, dass die Karten doch nicht perfekt passen oder die hilfreichen Informationen genau einen Zug zu spät kommen.


**** solide

FORMIDABEL! von Friedemann Friese für eine:n bis vier Spieler:innen, 2F.

Thematisch abstrakte Eleganz: Beyond the Sun

Von: ravn
20. April 2026 um 23:43

Gute Spiele brauchen kein komplexes Regelwerk. Die besten Spiele begnügen sich mit der Essenz dessen, was Spielspaß ausmacht. Das Kennerspiel vom Autor Dennis K. Chan lässt uns zudem die Wahl, den Fortgang für alle Mitspieler am Tisch selbst zu gestalten, indem wir unseren Technologie-Baum der Aktionsmöglichkeiten gemeinsam gestalten. So ist jede Partie anders und immer wieder neu herausfordernd. Genau deshalb eines meiner absoluten Lieblingsspiele, das ich erst letztens in entspannter Dreierrunde erneut erleben konnte.

Beyond the Sun ist anders und auch deshalb besonders. Abgesehen vom schönen, wenn auch unaufgeregt illustrierten Cover aus der Feder von Franz Vohwinkel, wirkt dieses Kennerspiel im Science Fiction Setting eher bieder. Spätestens wenn der Spielplan mit seinen gräulich dominanten Einsetzfeldern auf dem Tisch liegt, stellt sich für mich nicht mehr die Frage, warum sich ein Meister seines Faches nur auf der Spieleschachtel austoben durfte. Denn wer Beyond the Sun schon mal gespielt hat, kennt die Antwort und lächelt wissend. Weil genau so muss es sein, denn alles mehr an Farbe und verschnörkelten Details wäre nur eine Ablenkung vom Wesentlichen. Deshalb braucht es für Erstspieler ein wenig Vertrauen und Überzeugungsarbeit, denn niedliche Tierillustrationen in flippigen Raumanzügen und ausmodellierte Holz-Meeple sucht Ihr hier vergebens – und das ist ganz genau gut so. Besser hätte es kaum sein können.

Beyond the Sun verlässt sich in seiner schon fast abstrakten Eleganz auf seine inneren spielmechanischen Werte. Wir haben nur einen einzigen Worker und werden im ganzen Spiel keinen einzigen mehr bekommen können. In unserem Zug wechseln wir das Einsatzfeld, führen dort die Aktion aus, produzieren anschließend eine von zwei Rohstoffsorten oder nutzen die dritte Option des kaum genutzten Rohstofftausches. Dabei haben wir Erz, Menschen und Raumschiffe. Mehr braucht es nicht. Dargestellt durch kleine schwarze Plastikbrocken oder einen W6-Würfel, der je nach oben liegenden Seite eine Lagerkiste, einen Menschen oder ein Raumschiff in Stärke 1 bis 4 darstellt. Dazu ein paar Holzscheiben mit universellem Sternaufdruck, Zahnrad- oder Pflanzensymbol. Reduzierter geht es kaum und genau deshalb spielt sich für mich Beyond the Sun so haptisch gradlinig schön.

Dabei ist jeder Partie völlig anders. Denn fernab der Basisaktionen und vier ausliegenden Forschungskarten der Stufe 1, die sich nur in der Anordnung von Partie zu Partie ändern, obliegt es an uns Spielern selbst, welche weitere Aktionen wir uns selbst und unseren lieben Mitspielern ermöglichen wollen. Dazu erforschen wir den Technologiebaum und brauchen dafür mindestens eine Arbeiter-Einsetz-Aktion und einen Menschen, der zum Wissenschaftler wird. Später wird noch Erz sowie mehr Personal für diese Forschungszwecke benötigt. Alles stets begrenzt und auf der Basis eines Wettlaufs um Punkte in diversen Kategorien, die am Spielende abgerechnet werden. Denn das Spielende läuten wir selbst ein, was uns erlaubt, bewusst epische lange Partien oder auch ebenso bewusst kurze Geschichten zu schreiben, wie wir die Zukunft der Galaxis im Wettstreit mit unseren Mitspielern formen. Und zwar so, dass wir am Ende mehr Punkte einfahren und das nach intensiv-flotten 120 Minuten.

Vier Forschungsrichtungen für neue Aktionen haben wir zur Auswahl. Eine davon spielt sich konfrontativ kriegerisch auf dem Weltraumspielplan um Mehrheiten, Kontrolle und Kolonien auf fremden Planeten. Eine andere lässt hingegen die Wirtschaft aufblühen und schafft neue Möglichkeiten seine Produktionseffizienz zu steigern. Wir haben es dabei in der Hand, welche Optionen wir ermöglichen und welche wir hingegen abwürgen. In meinen weit mehr als 15 Spielpartien habe ich eventuell noch nicht alle der 48 Technologiekarten aktiv im Spiel gesehen, besonders weil nicht garantiert ist, dass alle Technologiestufen überhaupt von uns erforscht und damit freigeschaltet werden. Den Rahmen geben wir vor und selbst wer sich selbst nicht an der Erforschung neuer Einsetz-Aktionskarten beteiligen mag, kann trotzdem gewinnen. Diese Freiheit macht Beyond the Sun so außergewöhnlich in seinen Handlungsspielräumen, die keinerlei Kettenzüge und Sonderregeln benötigen.

So hatte ich in meiner letzten Partie mit der Erweiterung „Leaders of the New Dawn“ voll auf Weltraum-Expansion gesetzt. Per zivilen Anführer hatte ich mir einen zusätzlichen Erzbonus verschafft, den ich per militärischen Anführer in aufgerüstete Raumschiffe investieren konnte, die zudem im Bau nicht an Raumwerften gebunden waren. Dazu passend hatten wir eine Errungenschaftskarte im Spiel, die eine 4er-Stärke an drei Standorten benötigte. So fokussierte ich mich zunächst auf den Bau neuer Raumschiffe, um mich damit auszubreiten und von den Bonuseffekten für Planetenkontrolle zu profitieren. Meine zwei Mitspieler gingen auf Forschung, sodass ich weniger Konkurrenz als erwartet auf dem Expansionsspielplan hatte. Am Ende hatte ich knapp die Nase vorn, musste aber mächtig aufs Tempo drücken, weil zwei Vierer-Technologien in Mitspielerbesitz sind schon arg mächtig. Ich selbst hatte nur die Technologiestufe 1 erforscht, für mehr blieb mir auch keine Zeit. Geht also doch. Dabei kam ich gar nicht dazu, die Sonderfähigkeiten meiner zugelosten Fraktion zu nutzen.

Immer wieder gerne. Beyond the Sun ist ein Spiel, ob mit oder ohne Erweiterung, ob in der lokalisierten Version von Strohmann Games oder im englischsprachigen Original bei Rio Grande Games, das ich immer und jederzeit spielen kann und mag. Ich kann gar nicht mehr nachzählen, wie oft ich es schon erklärt habe. Bisher ist es überall gut bis bestens angekommen. Dabei braucht es keinerlei optische Opulenz, denn die vielen kleinen Geschichten schreibt mein Kopfkino ganz von alleine. Dazu reicht mir schon ein kurzer Kartentitel auf den Forschungskarten. Mehr Firlefanz auf und um den Spielplan wäre zu viel gewesen. Deshalb Gratulation für diese perfekte Reduktion in Optik und Präsentation. Wie man es verschlimmbessern kann, weil die Essenz des Spiels in seiner Besonderheit nicht verstanden wurde, hat dann leider der inoffizielle Nachfolger Beyond the Horizon gezeigt und für mich grob versemmelt. Mehr ist nicht zwingend besser, besonders wenn das Handling von perfekt im Vorgänger zu fragwürdig wird.

Noch ein letztes Wort zur Erweiterung. Die empfinde ich als krass überteuert, es sei denn, Ihr seid Solospieler oder habt Euch noch nicht an den Experten-Fraktionen des Grundspiels satt gespielt. So bleiben davon für mich als spielerischer Mehrwert die Anführerkarten sowie die in der Spielbalance nachgebesserten Forschungskarten übrig. Für rund 28 Euro im Vergleich zu 60 Euro fürs Grundspiel nur was für absolute Fans. Für alle anderen reicht das Grundspiel locker die ersten 20 Partien aus. Und eigentlich könnte ich direkt wieder losspielen – nur sind gerade keine Mitspieler in überzeugbarer Nähe.

Teburu: Pegasus Spiele veröffentlicht 17 neue Erweiterungen

20. April 2026 um 19:32
Teburu: Pegasus Spiele veröffentlicht 17 neue Erweiterungen

Pegasus Spiele baut die Teburu-Reihe weiter aus. Für die beiden Grundspiele The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac und Vampire: The Masquerade – Milan Uprising (je 129,99 €) erscheinen insgesamt 17 neue Miniaturen-, Story- und Add-on-Erweiterungen. Parallel dazu sind auch das elektronische Spielbrett Teburu (119,99 €) sowie die beiden Grundspiele wieder verfügbar. Die gesamte Reihe wird in der DACH-Region exklusiv über Pegasus Spiele vertrieben.

Teburu: Pegasus Spiele veröffentlicht 17 neue Erweiterungen
Teburu: The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac (Bildquelle: BoardGameGeek)

Neue Held*innen, Zodiacs und Cthulhu-Bosse für The Bad Karmas

Zum kooperativen Bosskampf-Spiel The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac erscheinen gleich acht neue Produkte. Die drei Miniaturen-Sets The Zodiac Apocalypse Heroes, The New World Heroes und The Dark Ages Heroes enthalten je vier zusätzliche Held*innenfiguren und kosten jeweils 54,99 €. Die Krieger*innen verkörpern die in anderen Epochen wiedergeborenen Charaktere des Grundspiels und bringen eigenes Artwork, neue Hintergrundgeschichten sowie individuelle Fähigkeiten mit.

Auch die Riege der Gegner wächst. Mit Volume 2 und Volume 3 ziehen für je 94,99 € jeweils vier neue Zodiacs ins Grundspiel ein. Volume 4 und Volume 5 sind dagegen als eigenständig spielbare Erweiterungen angelegt und kosten jeweils 114,99 €.

Die beiden Cthulhu-Bände verlegen das Geschehen in die 1920er Jahre. Volume 4 schickt die Gruppe gegen Cthulhu, Ithaqua und Hastur, in Volume 5 warten Nyarlathotep, Ghatanothoa und Shub-Niggurath. Jede der beiden Cthulhu-Erweiterungen bringt fünf zusätzliche Held*innen mit, die auch im Zodiac-Grundspiel und dessen Erweiterungen einsetzbar sind. Neben dem Teburu-Board werden außerdem ein W6-Würfel und der Teburu-LED-Ring benötigt, die dem Zodiac-Grundspiel beiliegen, mit dem 2W6-Würfelset und dem LED-Ring aber auch einzeln für jeweils 39,99 € erhältlich sind.

Teburu: Pegasus Spiele veröffentlicht 17 neue Erweiterungen
Teburu: Vampire: The Masquerade – Milan Uprising (Bildquelle: BoardGameGeek)

Miniaturen, Würfel und Story-Erweiterungen für Milan Uprising

Für Vampire: The Masquerade – Milan Uprising erscheinen ein dediziertes 2W10-Würfelset für 44,99 € sowie ein Würfelteller für 19,99 €. Die Miniaturenerweiterungen Allies & Ghouls und Playable Characters bringen Verbündete und Ghule beziehungsweise neue spielbare Charaktere aus bislang nicht verfügbaren Clans ins Spiel, schalten zusätzliche Inhalte frei und schlagen mit je 54,99 € zu Buche. Die Faction Control Miniatures ersetzen die Fraktionskontrollplättchen des Grundspiels durch hochwertige Minis und kosten 44,99 €. Dazu kommt eine Prospero, Prince of Milan Miniatur für 14,99 € als reines Sammler-Add-on ohne neue Herausforderungen.

Wer tiefer in die dunklen Seiten Mailands eintauchen möchte, greift zu den drei Story-Erweiterungen für jeweils 54,99 €. In The Unending Dream betritt eine weitere Vampirsekte die Bühne, Mystical Milan führt tiefer in die Geschichte der Stadt, während die Jagd auf die Anarchen erbitterter denn je wird, und Prospero’s Legacy rückt den Prinzen von Mailand selbst ins Zentrum der Handlung. Jede der drei Story-Erweiterungen enthält über vier Stunden neue Spielinhalte.

Mit der breiten Palette an Neuerscheinungen decken Pegasus Spiele beide Stränge der Teburu-Reihe gleichzeitig ab. Die kooperative Zodiac- und Cthulhu-Saga wächst um Held*innen, Bosse und ein komplett neues Setting, während Milan Uprising durch zusätzliche Fraktionen, Miniaturen und Kampagnenstunden weiter ausgebaut wird.

Alle Teburu-Neuerscheinungen im Überblick

ProduktTypArtikelnr.Preis
Teburu BoardSpielbrett34000G119,99 €
Teburu: The Bad Karmas and the Curse of the ZodiacGrundspiel34005G129,99 €
Teburu: Vampire: The Masquerade – Milan UprisingGrundspiel34010G129,99 €
Bad Karmas: Volume 2Bosse34015G94,99 €
Bad Karmas: Volume 3Bosse34016G94,99 €
Bad Karmas: Curse of Cthulhu – Volume 4Eigenständige Erweiterung34017G114,99 €
Bad Karmas: Curse of Cthulhu – Volume 5Eigenständige Erweiterung34018G114,99 €
Teburu: LED-RingZubehör34019G39,99 €
Bad Karmas: 2W6-WürfelsetZubehör34020G39,99 €
Bad Karmas: The Dark Ages HeroesMiniaturen34021G54,99 €
Bad Karmas: The New World HeroesMiniaturen34022G54,99 €
Bad Karmas: The Zodiac Apocalypse HeroesMiniaturen34023G54,99 €
Milan Uprising: Allies & GhoulsMiniaturen34030G54,99 €
Milan Uprising: 2W10-WürfelsetZubehör34031G44,99 €
Milan Uprising: Faction Control MiniaturesMiniaturen34032G44,99 €
Milan Uprising: Playable CharactersMiniaturen34033G54,99 €
Milan Uprising: Mystical MilanStory-Erweiterung34034G54,99 €
Milan Uprising: Prospero’s LegacyStory-Erweiterung34035G54,99 €
Milan Uprising: The Unending DreamStory-Erweiterung34036G54,99 €
Milan Uprising: Prospero, Prince of Milan MiniatureMiniatur34037G14,99 €
Milan Uprising: WürfeltellerZubehör34038G19,99 €

Erste Neuheiten von Oink Games für das Jahr 2026 in der Kurzvorstellung

Newsbild Der japanische Verlag Oink Games hat auf seiner Homepage aktuell drei erste Neuheiten für das Jahr 2026, die wir Euch einmal kurz vorstellen. Das Spiel Meow Tiles ist eine abgewandelte Version von Nine Piles und in nur zehn Sekunden zu erlernen. Die Spielenden drehen die neun katzenförmigen Plättchen um und entdecken die versteckten und wieder auftauchenden Katzen. Sie ordnen die Plättchen einfach so an, dass sie dem Bild auf der Themenkarte entsprechen. Da es aber Vorder- und Rückseite gibt, ist es überraschend schwierig, die gesuchte Katze zu finden. Wer schafft es als Erstes, die scheuen Samtpfoten in einer Reihe zu platzieren? Ob es hier auch eine deutsche Version gibt, ist aktuell nicht bekannt. Das Spiel ist aber komplett sprachneutral. Die Nordwestpassage ist ein legendärer Bindeweg zwischen dem Pazifik und dem Atlantischen Ozean, von dessen Entdeckung die Menschheit seit dem 15. Jahrhundert träumt. Bisher sind sämtliche Expeditionen im Eis verlaufen, doch nun liegt es an den Spielenden in Expedition durchs Eis den Traum zu erfüllen. Sie versuchen als Team 15 Karten zu verbinden, aber müssen aufpassen, denn selbst der kleinste Fehler kann ihr Aus bedeuten. Sie helfen einander durch vorausschauendes Handeln und geschickten Einsatz von Gegenständen, um den Weg für zukünftige Generationen zu ebnen! Vor den Spielenden ist in Compress ein endloser Strom aus Einsen und Nullen. Wollen sie im Spiel bleiben, müssen sie ihn korrekt wiedergeben, doch nicht aus ihrem Gedächtnis heraus. Ihnen stehen nämlich acht Karten zur Verfügung. Wie setzen sie diese ein, um möglichst viele Informationen festzuhalten?Sie ordnen ihre Karten so an, dass sie die Sequenz wiedergeben. Denn bei diesem Spiel geht es nicht ums "Merken", sondern ums "Vermerken"! Vermutlich werden die Spiele alle spätestens im Herbst dieses Jahes erhältlich sein.

Werde Teilzeitheld*in – Wir suchen Dich als Verstärkung im Team Larp

20. April 2026 um 16:33

Du hast Interesse an Journalismus, würdest gerne über Themen rund um Larp schreiben und Teil eines Teams werden, das diese Leidenschaften vereint? Dann bewerbe dich bei Teilzeithelden. Wir suchen neue und engagierte Schreibende aus allen Genres und Settings, um unser buntes Team zu verstärken.

Dieser Beitrag wurde von Michael Engelhardt geschrieben

Onward: Twisted auf Gamefound – Solo- & Koop-Erweiterung für das MOBA-Brettspiel

20. April 2026 um 15:40
Onward: Twisted auf Gamefound – Solo- & Koop-Erweiterung für das MOBA-Brettspiel

Skytear Games finanziert aktuell auf Gamefound einen Reprint des MOBA-Brettspiels Onward samt der neuen Solo- und Koop-Erweiterung Onward: Twisted. Die Kampagne läuft vom 14. bis 30. April 2026, ist mit über 184.000 € bereits zum rund 1.842-fachen ihres Ziels finanziert, und die Auslieferung ist für Dezember 2026 geplant. Wer mitmachen will, bekommt Pledges ab 25 € – zahlbar wahlweise in fünf zinsfreien Monatsraten.

Was ist Onward?

Onward ist ein Area-Control-Kartenspiel für 1 bis 4 Spielende ab 14 Jahren, das in rund 60 Minuten das Gefühl eines MOBA-Matches (Multiplayer Online Battle Arena) einfangen will – also klassisches Gameplay aus Videospielen wie League of Legends oder DOTA 2: Helden wählen, Items sammeln, Lanes pushen, Teamfights gewinnen. Das Spiel setzt dabei bewusst auf ein schlankes Kartensystem statt auf Dungeon-Crawler-Overhead.

Hinter dem Spiel steht das italienische Studio Skytear Games (PvP Geeks Srl), das bereits zwei frühere Kickstarter-Projekte laut eigenen Angaben innerhalb von rund einem Jahr ausgeliefert hat.

Onward: Twisted auf Gamefound – Solo- & Koop-Erweiterung für das MOBA-Brettspiel
Die Standee-Edition enthält das Grundspiel plus alle vier Kampagnen-Erweiterungen.

Was bringt die Twisted-Erweiterung?

Die Twisted-Erweiterung ist der einzige wirklich neue Gameplay-Bestandteil der aktuellen Onward-Kampagne auf Gamefound. Sie bringt:

  • 32 neue „Twisted"-Helden
  • die Twisted Outsiders als Gegnerfraktion
  • einen Solo- und Koop-Modus, der mit allen bestehenden Onward-Inhalten kompatibel ist

Für alle, die bereits eine Onward-Sammlung im Schrank haben, ist Twisted damit der interessanteste Baustein – und mit 25 € (statt regulär 30 €) auch die günstigste Einstiegsmöglichkeit in diese Kampagne.

Onward: Twisted auf Gamefound – Solo- & Koop-Erweiterung für das MOBA-Brettspiel
Die Twisted-Erweiterung bringt Solo- und Koop-Modus samt Gegnerfraktion „Twisted Outsiders".

Was kostet Onward auf Gamefound?

Insgesamt gibt es vier Pledge-Stufen. Alle Inhalte der Kampagne-Erweiterungen sollen nicht im Einzelhandel erscheinen – insgesamt 32 Helden, 64 Items und 2 Maps werden im Gesamtpaket geliefert. Einen Überblick gibt die folgende Tabelle:

Pledge Preis (Kampagne) Regulär Inhalt
Onward: Twisted Expansion 25 € 30 € Nur die neue Twisted-Erweiterung (Solo/Koop)
All Gameplay (Standees) 115 € 170 € Grundspiel + alle 4 Erweiterungen, Standee-Edition
All Gameplay + Miniatures 215 € 315 € Komplettes Gameplay mit rund 100 Miniaturen
All-In 285 € 410 € Alles aus Onward (ohne „Ultimates Promo Pack")

Ein Detail, das in Crowdfunding-Kampagnen noch nicht selbstverständlich ist: Pledges lassen sich über Gamefounds Stretch-Pay-System in fünf zinsfreien Monatsraten abbezahlen. Gerade bei All-In oder All Gameplay + Miniatures ein spürbarer Unterschied zur klassischen Einmalzahlung am Kampagnenende.

Wann wird Onward: Twisted ausgeliefert?

Skytear Games nennt als Auslieferungsdatum Dezember 2026. Wer einen Eindruck vom Spielablauf bekommen will, findet auf der Kampagnenseite ein YouTube-Video, das die wichtigsten Mechaniken in wenigen Minuten zeigt.

Fazit: Lohnt sich Onward: Twisted?

Onward ist einer der wenigen Versuche, das MOBA-Feeling ohne Bildschirm, aber auch ohne stundenlangen Dungeon-Crawler-Overhead auf den Tisch zu bringen. Die Kombination aus schnellem 1-Stunden-Spiel, nun auch solo und kooperativ spielbar, und fairer Ratenzahlung macht die Kampagne besonders für bestehende Onward-Besitzer:innen attraktiv. Neueinsteiger:innen greifen preislich am besten zu All Gameplay (Standees) – oder zu All Gameplay + Miniatures, wenn es am Tisch ordentlich scheppern soll.

Die Kampagne auf Gamefound läuft noch bis zum 30. April 2026.

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