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Dune: Imperium - Uprising digital: Release am 9. Juni 2026

29. Mai 2026 um 21:03
Dune: Imperium - Uprising digital: Release am 9. Juni 2026

Dire Wolf Digital bringt das Standalone-Spinoff Dune: Imperium - Uprising am 9. Juni 2026 in seine Digitalfassung von Dune: Imperium. Die Adaption erscheint zeitgleich für Steam, Android und iOS; auf Steam läuft die Wishlist bereits. Im Kern bleibt der Titel ein Kennerspiel-Heavy mit Worker Placement und Deckbau, schwerer als das Brettspielregal-Mittelfeld, mit langen Partien und scharfem Konflikt.

Eckdaten zu Dune: Imperium - Uprising digital

  • Release: 9. Juni 2026
  • Plattformen: Steam, Google Play, App Store
  • Spielerzahl: 1 bis 6 (inklusive Team-Modus zu sechst)
  • Spieldauer: 60 bis 120 Minuten (die obere Kante wird bei voller Besetzung und im Team-Modus zur Regel)
  • Alter: ab 13 Jahren
  • Studio: Dire Wolf Digital
  • Designer: Paul Dennen
  • BGG-Eintrag: #397598

Worker Placement und Deckbau, jetzt mit Sandwürmern

Uprising stammt wie das Brettspiel-Grundspiel von Paul Dennen (Verlag: Dire Wolf, digital Dire Wolf Digital). Mechanisch baut der Titel weiter auf Worker Placement (Agenten auf Aktionsfelder stellen) und Deckbau (eigene Karten dazukaufen, schwächere ausmustern) auf: Sie schicken Agenten auf das Arrakis-Brett, sammeln Ressourcen, kaufen Karten aus der Imperium-Reihe und steigern Ihre Truppenstärke im Konflikt. Hinzu kommen CHOAM-Verträge mit bedingten Belohnungen (kleine Aufträge, die zusätzliche Boni freischalten) sowie Spione, die sich auf Brettfeldern infiltrieren lassen. Gegenüber dem Grundspiel fühlt sich Uprising konfliktlastiger und schärfer an: Die neuen Mechaniken drücken Tempo und Direktkonfrontation nach oben.

Uprising ist ein eigenständiges Spiel, keine Erweiterung. Wer das Grundspiel besitzt, kann fast alle Karten daraus weiterverwenden; auch die Erweiterungen Rise of Ix und Immortality sind kompatibel. Ein Solo-Modus ist enthalten. Eine Partie dauert 60 bis 120 Minuten, ab 13 Jahren. Auf BoardGameGeek liegt das Spiel beim Strategie-Rang vier und Geek-Rating 8,24 (Stand: 29. Mai 2026).

Neues Brett, neue Bedrohung

Die Digitalfassung übernimmt das überarbeitete Brett aus dem physischen Uprising. An die Stelle von Carthag tritt die Spice Refinery, der High Council vergibt nun Wieder-Besuchs-Boni, der Swordmaster wird nach dem ersten Kauf günstiger (von acht auf sechs Solari), und die Research Station spendiert zusätzliche Truppen. Dire Wolf Digital beschreibt die Brett-Überarbeitung im Detail im Preview „Arrakis Reborn".

Auffälligstes neues Element ist der Schildwall: Drei Felder, Arrakeen, Spice Refinery und Imperial Basin, sind zu Beginn vor Sandwurm-Angriffen geschützt. An Sietch Tabr lässt sich der Schildwall dauerhaft niederreißen. Ab dem Moment lohnt sich der Zugang zu den Würmern: Wer mindestens zwei Fremen-Einfluss erreicht (Einfluss bei der Wüstenfraktion), schaltet an Sietch Tabr dauerhaft Maker-Haken frei. Hagga Basin kostet zwei Spice für einen Wurm, die Tiefe Wüste beschwört gleich zwei. Jeder Wurm bringt drei Kampfstärke; sobald mindestens einer beteiligt ist, verdoppeln sich alle Konflikt-Belohnungen. Strategisch heißt das: Wer den Schildwall früh fallen lässt und Fremen-Einfluss bündelt, dreht die Konflikt-Mathematik massiv zu seinen Gunsten und macht das Brett für alle am Tisch unangenehm.

Neun Leader, zehn Challenges, frei zuschaltbare Erweiterungen

Dire Wolf Digital legt der Digital-Version neun neue Leader bei, darunter Shaddam Corrino IV., Muad'Dib und Feyd-Rautha Harkonnen. Zehn neue Challenges erscheinen in Normal- und Heroic-Varianten, etwa „Sandrider" (Sandwurm-Stärke entspricht dem Fremen-Einfluss) oder „Shield Embargo" (keine teuren Karten, bis der Schildwall fällt). Die Imperium-Reihe ist neu zusammengestellt, hinzu kommen neue Achievements. Beim Spielstart lassen sich Rise of Ix, Immortality, beide Erweiterungen oder reines Uprising zuschalten; die Grundspiel-Leader können optional in den Pool wandern. Die offizielle Ankündigung listet sämtliche neuen Inhalte.

Zug um Zug digital: Humble Bundle mit 10 Erweiterungen

20. Mai 2026 um 10:46
Zug um Zug digital: Humble Bundle mit 10 Erweiterungen

Der Brettspiel-Klassiker Zug um Zug wandert gerade günstig auf die Festplatte: Humble Bundle bündelt die digitale Steam-Fassung mit zehn Karten-Erweiterungen zur „Ticket to Ride: All Aboard Collection". Das Angebot läuft nur bis zum 30. Mai 2026 — Grund genug, kurz einzuordnen, was hier eigentlich im Warenkorb landet.

Zug um Zug digital im Humble Bundle — auf einen Blick

  • Spieleranzahl: 2 bis 5
  • Spieldauer: 30 bis 60 Minuten
  • Alter: ab 8 Jahren (Brettspiel-Angabe); Steam-App mit USK-Freigabe ab 12
  • Plattform: PC — Steam-Keys
  • Bundle-Preis: ab ca. 9 € (Einstiegsstufe) / ca. 13 € (volle Auswahl)
  • Angebot bis: 30. Mai 2026

Worum es bei Zug um Zug geht

Zug um Zug (Originaltitel: Ticket to Ride) von Autor Alan R. Moon erschien 2004 bei Days of Wonder und wurde im selben Jahr zum Spiel des Jahres gekürt. Das Prinzip ist in unter einer Viertelstunde erklärt: Sie sammeln farbige Waggonkarten und beanspruchen damit Bahnstrecken auf einer Landkarte. Belegte Strecken bringen Punkte, lange mehr als kurze; zusätzliche Punkte gibt es für erfüllte Zielkarten, die zwei weit entfernte Städte verbinden. Jeder Zug besteht aus genau einer von drei Aktionen — Karten nachziehen, eine Strecke bauen oder neue Zielkarten ziehen. Mechanisch ist das Set Collection plus Streckenbau: eingängig genug fürs Wohnzimmer, mit genug Reibung, damit es nicht beliebig wird. Gespielt wird zu zweit bis zu fünft, eine Partie dauert rund 30 bis 60 Minuten, empfohlen ab acht Jahren. Diese acht Jahre sind allerdings die Altersangabe des Brettspiels; in der digitalen Fassung kommen das Lesen am Bildschirm und die Menübedienung hinzu. Steam führt die App entsprechend mit einer USK-Freigabe ab zwölf Jahren — kein Anlass zur Sorge, aber ein Hinweis für Familien mit jüngeren Kindern.

Die digitale Fassung von Marmalade Game Studio

Die digitale Umsetzung stammt seit der Neuauflage vom November 2023 von Marmalade Game Studio, das die Reihe von Asmodee Digital übernommen hat. Sie läuft mit 3D-Grafik und bietet drei Wege ins Spiel: Online-Partien mit Matchmaking — der automatischen Gegnersuche —, ein lokales Spiel am geteilten Bildschirm und einen Solo-Modus gegen KI-Gegner. Für den geteilten Bildschirm genügt ein einziger PC: Die Spielenden reichen das Gerät reihum weiter (Pass-and-play), ein Zusatz-Setup braucht es nicht. Auch asynchrone Partien sind möglich, die sich über mehrere Tage ziehen können. Ob sich online auch plattformübergreifend gegen Mobil- oder Konsolenrunden spielen lässt, sagt die Steam-Seite nicht. Wichtig für Leserinnen und Leser in der DACH-Region: Die Steam-Fassung ist laut Steam-Produktseite vollständig auf Deutsch lokalisiert — Menüs, Sprachausgabe und Untertitel. Marmalade pflegt die App aktiv weiter; zuletzt kam im Frühjahr 2026 eine Polen-Karte hinzu.

Was im Bundle steckt

Die Sammlung umfasst zwölf Positionen: das Hauptspiel, zehn als DLC (Zusatzinhalte zum Herunterladen) erhältliche Karten-Erweiterungen sowie einen 25-Prozent-Gutschein auf eine weitere Erweiterung. Die zehn enthaltenen Erweiterungen sind:

  • San Francisco City
  • USA 1910 Ticket Pack
  • Winter Wonderland
  • Europa
  • Heart of Africa
  • India
  • Japan
  • Legendary Asia
  • Nordic Countries
  • Switzerland

Humble staffelt den Preis: Die Einstiegsstufe liegt bei rund 10 US-Dollar (umgerechnet etwa 9 Euro) und schaltet das Hauptspiel mit einem Teil der Inhalte frei; die volle, im Bundle gebündelte Auswahl gibt es ab rund 15 US-Dollar (etwa 13 Euro). Diese Auswahl ist bundle-komplett, aber nicht produktlinien-komplett: Digital bietet Marmalade noch weitere Karten an — etwa die erwähnte Polen-Erweiterung und den DLC, auf den der 25-Prozent-Gutschein zielt. Den genauen Euro-Betrag passt Humble je nach Region an. Entscheidend: Sie erhalten Steam-Keys für den PC — nicht die Mobile- oder Konsolenfassung. Wer auf Smartphone oder Switch spielen möchte, kauft hier am falschen Ort. Wie bei jedem Humble Bundle fließt ein frei wählbarer Anteil des Kaufpreises an einen wohltätigen Zweck; welche Organisation das aktuelle Bundle unterstützt, weist Humble erst auf der Kaufseite aus.

Lohnt sich der Kauf von Zug um Zug digital?

Die Rechnung ist überschaubar: Auf Steam kostet allein das Hauptspiel regulär 13,99 Euro. Schon die Einstiegsstufe des Bundles bleibt mit rund 9 Euro darunter — und die volle Stufe bringt für etwa 13 Euro, also ungefähr den Preis des nackten Hauptspiels, das Spiel samt zehn Erweiterungen. Bei regulären Preisen ist das Bundle damit in jeder Stufe der bessere Kauf. Welche Stufe die richtige ist, hängt vom Spielverhalten ab: Für gelegentliche Partien genügt das Grundspiel der Einstiegsstufe vollauf; wer regelmäßig spielt und Abwechslung bei den Landkarten sucht, holt mit der vollen Sammlung spürbar mehr Inhalt fürs Geld.

Für zwei Gruppen lohnt der Kauf dennoch eher nicht. Wer das Spiel bereits auf einer anderen Plattform besitzt, gewinnt wenig: Das Bundle liefert reine Steam-Keys für den PC, und der Spielfortschritt bleibt an diese PC-Fassung gebunden — ein vorhandener Spielstand auf Smartphone oder Konsole wandert nicht mit. Und wer ohnehin lieber die physische Schachtel auf den Tisch bringt, braucht das Angebot nicht — die digitale Fassung ersetzt das Brettspiel nicht, sie ergänzt es höchstens.

Bis wann das Angebot läuft

Das Bundle endet am 30. Mai 2026. Die enthaltenen Steam-Keys müssen laut Angebot bis spätestens 29. Mai 2027 eingelöst werden — zum Aktivieren bleibt also reichlich Zeit, der Kauf selbst duldet aber keinen Aufschub.

The Crimson Diamond

21. April 2026 um 20:24

Eine Hommage an The Colonel’s Bequest

Das Vorbild von Julia Minamatas ist unverkennbar. Die Indie Designerin und Retrogames-Youtuberin aus Toronto bedient sich nicht nur optisch am Stil von Roberta Williams Klassiker The Colonel’s Bequest aus dem Jahr 1989 – auch das Setting weist gewisse Ähnlichkeiten auf.

Als Nancy Maple, eine junge Geologin in Ontario (um 1914), werde ich von meinem Arbeitgeber, dem Royal Canadian Museum, in die kleine Stadt Crimson geschickt, um die mögliche Entdeckung eines Diamanten zu untersuchen. Ich lande nach dem Intro mit meiner Zugbekannschaft Kimi in der abgelegenen Lodge eines einsamen, alten und wohlhabenden Mannes namens Evan Richards. Schnell bekomme ich mittels meines Notizbuchs Aufgaben vorgeschlagen, um das Setting zu untersuchen.

In der Lodge verbringen eine weitere Handvoll skurriler Charaktere den Abend mit mir –  und sie scheinen alle miteinander verwoben. Eine erste Aufgabe ist es mit allen Anwesenden zu sprechen, die überraschend offen über ihr Leben und ihre Motive sprechen. So sucht offenbar Evans Schwester Nessa, in Begleitung ihres Anwalts Corvus Shaw, das Testament ihres Vaters. Nathan, der einheimische Freund von Evan, erzählt mir, dass die Rückgabe des Landstücks nach Evans Tod an sein Volk versprochen wurde. Albert Respa wurde von der Stadt gesandt, um ebenfalls die Geschichte rund um den Diamanten zu untersuchen. Dazu kommen Margot, Evans verdächtig viel jüngere Freundin, und Jack, der pflichtbewusste, aber oft genervte Hausmeister.

Spieltechnisch nehme ich meine Ermittlungen im leicht gepimpten old-school Sierra-Stil vor. Meine Figur steuere ich rudimentär mit Point and Click, doch wie damals ist die Bewegung letztendlich mit den Cursortasten einfacher, da die Interaktion mit der Welt eh über einen Textparser läuft. Dieser versteht erstaunlich viel und man kann quasi mit jedem Gegenstand in der Welt agieren, was nicht immer zielführend, aber oft unterhaltsam ist.

Insgesamt steckt wirklich viel Liebe in dem Spiel. Neben der Vielzahl der Interaktions- und Dialogmöglichkeiten, sind auch die vielen (nicht unbedingt notwendigen) Animationen schön gemacht. Und auch bei der Story und den Rätseln muss sich The Crimson Diamond nicht vor seinem großen Vorbild verstecken. Dabei gibt es spannende Rätselstränge, wie auch leidige Sammelaufgaben. Insgesamt ist das Spiel nicht trivial und hat mit der Vielzahl der Charaktere, Orte und Zeitabhängigkeiten (wann ist wer wo), doch seine Komplexität. Zudem braucht man wirklich Geduld die vielen Settings abzusuchen, wenn man denn wirklich komplett den Fall durchleuchten möchte.

Das erwähnte Notizbuch ist dabei Fluch und Segen zugleich. Zum einen lässt es einen nicht den roten Faden verlieren und hilft bei jeder Gelegenheit, zum anderen wird man damit oft direkt zur Lösung eines Rätsels gestoßen. Wer mag, muss da nicht reinschauen und kann sich wirklich tief in den Beziehungsgeflechten und kleinen Nebengeschichten verlieren. Sehr zu empfehlen ist auf jeden Fall das Audio-Lets-Play dazu von Stay Forever, das letzte Klarheit bringt.

Insgesamt übertragt das Spiel von Julia Minamatas die EGA-Ästhetik meisterhaft ins Heute und bringt die gute alte Zeit mitsamt ihrer Sperrigkeit zurück. Wer The Colonel’s Bequest mochte und damals keinen Amiga oder schon einen PC mit VGA Grafik hatte, kann sich hier seine Kindheit zurückholen – mich hatte es diesbezüglich nicht ganz abgeholt.

Stubenscore: 7,8 / 10

Das Haus ist dekorativ eingerichtet und es gibt eine Menge Räume und Türen…
…und an diesen wird gern mal gelauscht. Was führen diese Zwei im Schilde?
Auch ums Haus herum gibt es einiges zu entdecken.
Beim Abendessen versammelt sich die skurrile Meute. Und jeder hat seine Agenda.
Zum Verwechseln ähnlich, auch wenn es im Ansatz das große Vorbild ist: The Colonel’s Bequest.
Wie in den besten Sierra Zeiten, nur ist der Parser wesentlich stärker.

THE CRIMSON DIAMOND
OPENCRITIC

PC | (getestet)

Kathy Rain – Directors Cut

11. April 2026 um 16:51

 

Kleinstadt-Mysterium

Kathy Rain ist das Debüt Point & Klick Adventure von Clifftop Games aus dem Jahre 2016.

Clifftop Games ist ein 1-Mann Indie-Studio aus Schweden, gegründet von Joel Staaf Hästö.
Die hier gespielte Director’s Cut Version aus 2021 hat zusätzlich Szenen und eine überarbeitete Grafik.

Worum geht es?
Die junge zynische Journalistik-Studentin Kathy Rain kehrt nach dem Tod ihres Großvaters in ihre Heimatstadt Conwell Springs zurück, wo sie bei ihren Großeltern aufgewachsen ist. Ein Ort, den sie nicht mehr besucht hat, seit ihre Mutter diesen fluchtartig verlassen hat, als Kathy noch ein Kind war. Dort beginnt sie, die rätselhaften Umstände des Todes ihres Großvaters und das Verschwinden ihrer Eltern zu untersuchen. Dabei stößt sie auf dunkle Familiengeheimnisse, okkulte Rituale und eine Verschwörung. Während sie sich durch die Stadt und ihre eigenen Erinnerungen kämpft, entdeckt Kathy, dass die Wahrheit verstörender ist, als sie es sich je hätte vorstellen können.

Kathy am Grab ihres Großvaters

 

Um  der Wahrheit auf die Spur zu kommen,  durchstöbern wir den Dachboden, hören alte Tonbandaufnahmen von Großvaters Recherchen ab, beschaffen uns Polizeiakten und manipulieren ein paar Personen.

Was gibts auf dem Dachboden zu finden?

Mit jedem neuen Ort und jedem gelösten Rätsel erhalten wir ein weiteres Puzzleteil. Schritt für Schritt fügt sich so ein Bild der Vergangenheit und der rätselhaften Ereignisse zusammen – bis sich schließlich wahre Abgründe auftun!

Mit viel Liebe zum Detail gestaltete Kirchenfenster

 

Die Hütte am See, sehr mysteriös

 

Fazit:

Die Rätsel waren meistens intuitiv zu lösen, so dass man gut durchspielen konnte und nicht ewig an einem Rätsel hängen blieb. Die Mysteriöse Geschichte und die atmosphärische Umsetzung hat mich sehr schnell begeistert, da die mit viel Liebe zum Detail geschaffene Grafik und die Story es schnell schaffen in vielen Szenen ein Unbehagen zu vermitteln – Twin Peaks läßt grüßen – es fehlt nur noch ein Kirschkuchen und verdammt guter Kaffee.

Stubenscore: 8 / 10


Clifftop Games
Opencritic

PC (getestet)

The Drifter

16. März 2026 um 07:32

Ein emotionales Meisterwerk mit Tiefgang

The Drifter ist ein klassisches Point-and-Click-Adventure mit wunderbarer 2D-Pixelgrafik. Worum geht’s? Du schlüpfst in die Rolle des abgebrühten Landstreichers (Drifters) Mick Carter, der nach einigen Jahren in seine Heimatstadt zurückkehrt. Natürlich gerät er gleich zu Beginn in eine Schießerei, wird Zeuge eines grausamen Mordes, von futuristischen Soldaten gejagt – und stirbt…  nur um wenige Sekunden vor seinem Tod wieder aufzuwachen. Was für ein Einstieg, der mich sofort gepackt und in seinen Bann gezogen hat!

„Wie befreie ich mich nur unter Wasser mit einem Gewicht an den Füßen? Offensichtlich hat das noch niemand geschafft…schon war ich tot“

Das Spiel ist eine düstere Pulp-Story, die sich zentral mit den Themen Tod, Verlust und der Bewältigung der eigenen Vergangenheit auseinandersetzt. Es ist wahrlich keine leichte Kost und hinterlässt immer wieder einen Kloß im Hals. Doch trotz der ernsten Handlung sorgen schwarzer Humor und unerwartete Plot-Twists für ausreichend Abwechslung.

Die klassischen Point-and-Click-Kombinationsmöglichkeiten sind auch hier vertreten. Im Vergleich zu anderen Titeln des Genres sind die Lösungen hier jedoch meist logisch und intuitiv zu meistern. Ab und zu bleibt einem zwar nichts anderes übrig, als auf Trial-and-Error zurückzugreifen, aber das hält sich in Grenzen.

„Wir bauen einen Molotow-Cocktail aus einer Flasche Rum und den Klamotten einer Leiche.“

Kommen wir zum Soundtrack, der für mich einen großen Teil der Atmosphäre ausmacht. Die alten, analogen Klänge (u. a. vom Korg MS-20 mini) verleihen dem Spiel eine einzigartige, fast schon hypnotische Stimmung, die perfekt zur düsteren, mysteriösen Welt passt. Sie unterstreichen die bedrückende Atmosphäre und ziehen einen noch tiefer in die Geschichte hinein.

„Uuh…im Sargaufzuwachen ist schürt die tiefsten Ängste.“

Fazit: Wer auf packende Geschichten, einen fetten Sound und wunderbare Pixelgrafik steht, kommt an The Drifter nicht vorbei. Das Spiel schafft eine fesselnde Ästhetik, die lange nachhallt – und das im besten Sinne. Absolut empfehlenswert!

Stubenscore: 9 / 10


THE DRIFTER
OPENCRITIC

SWITCH (kommt) | PC (getestet)

Dawnmaker Digital Review

04. März 2026 um 15:06
DawnmakerAs most regular readers here probably know, city-building games are my jam. Foundations of Rome is one of my top 5 board games of all time, and I love Frostpunk both in digital format and the board game adaptation. So when I found out about Dawnmaker, a city-building and deck-building game set in a smog-filled […]

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Dice Throne Digital startet am 14. April 2026 auf Kickstarter

05. Februar 2026 um 17:30
Dice Throne Digital startet am 14. April 2026 auf Kickstarter

Dice Throne Digital bekommt einen konkreten Starttermin: Am 14. April 2026 soll die Kickstarter-Kampagne live gehen. Ziel ist eine digitale Umsetzung, die das bekannte Duellgefühl auf moderne Plattformen bringt. Wer Dice Throne bisher nur am Tisch gespielt hat, bekommt damit eine neue Möglichkeit, die Helden auch unterwegs oder online gegeneinander antreten zu lassen.

Kickstarter-Start und Plattformen

Die Kampagne läuft über Kickstarter und ist hier zu finden:
https://www.kickstarter.com/projects/dicethrone/dice-throne-digital

Zum Release soll Dice Throne Digital auf Apple, Android, Steam und Meta verfügbar sein. Dazu ist Full Crossplay angekündigt. Du kannst also gegen Freunde spielen, auch wenn ihr auf unterschiedlichen Plattformen unterwegs seid.

Wenn du es früh vormerken willst, gibt es bereits Wunschlisten-Seiten:

Was Dice Throne als Analogspiel ausmacht

Dice Throne ist als Brett- und Würfelspiel ein schnelles Kampfspiel für 2–6 Personen. Möglich sind klassische 1-gegen-1-Duelle, Team-Varianten und freie Runden mit mehreren Parteien. Du wählst einen Helden, würfelst mit dessen fünf eigenen Würfeln und aktivierst damit Angriffe und Fähigkeiten. Dazu kommen Karten, die du über Combat Points bezahlst und die Effekte wie Upgrades, Statuszustände oder direkte Würfelmanipulation ermöglichen.

Ein wichtiger Punkt für Sammler und Vielspieler: Jede Person braucht einen eigenen Helden, und die Helden sind untereinander kompatibel. Über verschiedene Boxen und Sets ist daraus eine Reihe geworden, die sich gut erweitern lässt und in vielen Gruppen dauerhaft auf den Tisch kommt.

Mit Dice Throne Digital soll dieses Grundgefühl auf mehrere Plattformen übertragen werden. Wer das Projekt unterstützen oder einfach im Blick behalten will, findet alle relevanten Einstiegsseiten schon jetzt über Kickstarter sowie die Wunschlisten bei Steam und Meta.

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