Crisis: 1914 is a game of international brinkmanship – if you back down too soon, you lose. If you back down too late you lose. But you have hawks and doves in your cabinet and in your government, and out of these conflicting views you must somehow formulate a coherent response to the crisis to win the day and prevent war.
There are 3 interrelated concepts at the heart of Crisis: 1914: Prestige, Tension, and Diplomatic Pressure (DP). Diplomatic Pressure (DP) is how you score Prestige. Tension is how you lose. Every card has a DP value. You apply DP by playing cards. The player with the most Diplomatic Pressure at the end of a turn earns Prestige points. There are other ways of scoring Prestige points too, but this is the most important one. Prestige is how you win. The player with the most Prestige at the end of the game is the winner.
While this game is not necessarily a wargame, but more of a war themed Euro game with a bit of negotiation and tension as you build your tableau of cards, we had a great time with it and really feel that the game is a bit under the radar of folks and should be one of those games that is played at conventions as it seats up to 5 players and is really quite good.
Neko Syndicate had me at cat clans. The premise is that a feline-led organized crime clan is vying to take over the sushi trade in Japan. Anyone who has spent any time around cats knows they are diabolical. Cute. But diabolical. Cats are furry little overlords who demand our attention, food, and devotion; on their […]
Crisis: 1914 is a game of international brinkmanship – if you back down too soon, you lose. If you back down too late you lose. But you have hawks and doves in your cabinet and in your government, and out of these conflicting views you must somehow formulate a coherent response to the crisis to win the day and prevent war.
There are 3 interrelated concepts at the heart of Crisis: 1914: Prestige, Tension, and Diplomatic Pressure (DP). Diplomatic Pressure (DP) is how you score Prestige. Tension is how you lose. Every card has a DP value. You apply DP by playing cards. The player with the most Diplomatic Pressure at the end of a turn earns Prestige points. There are other ways of scoring Prestige points too, but this is the most important one. Prestige is how you win. The player with the most Prestige at the end of the game is the winner.
While this game is not necessarily a wargame, but more of a war themed Euro game with a bit of negotiation and tension as you build your tableau of cards, we had a great time with it and really feel that the game is a bit under the radar of folks and should be one of those games that is played at conventions as it seats up to 5 players and is really quite good.
Tableau-Builder gibt es mittlerweile viele: freundliche, solitäre, interaktive, bunte, tierische. Naishi geht einen anderen Weg: ernst, konzentriert, fast schon kühl. Zwei Spielende ringen um die perfekte Provinz im Japan zur Zeit der Naishi, höfische Gesandte im Dienste des Kaisers. Dabei sind die Regeln an sich einfach zu verstehen, die taktischen Entscheidungen aber nicht ganz so leicht zu treffen. Jede Position zählt!
Spielablauf: bloß nicht mischen!
In Naishi bauen beide Spielenden ihre Provinz aus zwei Kartenreihen: einer offenen Auslage und einer verdeckten Hand, je fünf Karten. Die zentrale Regellautet dabei, dass die Reihenfolge der Karten niemals verändert werden darf. Jede neue Karte, die vom Markt kommt, ersetzt also genau die Position der abgelegten Karte, egal ob in der Auslage oder auf der Hand.
In unserem Zug tauschen wir also genau eine der offenen oder der Handkarten mit einer der Karten aus der gemeinsamen Auslage, dem Markt. Dieser besteht aus fünf Kartenstapeln mit jeweils einer offenen Karte obenauf. Zusätzlich können Bonusaktionen durch den Einsatz von Gesandten aktiviert werden, um dann doch Karten zu tauschen oder den Markt zu erneuern. Habe ich dies zwei Mal gemacht, muss ich eine Runde passen, um meine Gesandten zurückzuholen. Einen besonderen Reiz hat die Dekret-Aktion. Einmal im Spiel kann genau ein Spielender eine Karte mit seinem Gegenüber tauschen. Diesen Gesandten erhält man allerdings nicht mehr wieder.
Das Spielende kann aktiv ausgelöst werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Wer sich sicher ist, die bessere Provinz zu haben, bestimmt den Schlusspunkt und hofft, dass der Gegner nicht mehr kontern kann. Andernfalls endet das Spiel nach der Runde, in der der zweite Marktstapel leer wird. Am Ende werden die Handkarten offen unter die Auslage gelegt – so entsteht ein 2×5-Raster, in dem Position und Nachbarschaften der Karten darüber entscheiden, wie viele Punkte sie bringen. Jeder Kartentyp hat eigene Wertungsbedingungen, von Reihen über Einzelpositionen bis zu Symbol-Kombinationen.
Spannung in restriktiv
Naishi lebt von der Spannung, sich im engen System der festen Positionen zu bewegen. Jede Entscheidung hat direkte Konsequenzen, nicht nur für die eigene Provinz, sondern auch für die Marktauslage, die sich beide teilen. Wer welche Karte nimmt, bestimmt auch über künftige Optionen des Gegenspielers, gerade weil einige Kartentypen extrem limitiert sind. Das sorgt für eine direkte, konfrontative Interaktion, wie sie bei Tableau-Buildern selten zu finden ist.
Das Handkartenmanagement fügt eine Puzzle-Komponente hinzu, die ich über meine Gesandten manipulieren kann. So sammeln wir nicht nur wahllos passende Sets, sondern müssen diese auch an die richtige Stelle unserer Provinz manövrieren. Auch das flexible Spielende und das einmalig spielbare Dekret sind starke Elemente, die Naishi zusätzliche interaktive Konfrontation verleihen.
Nicht ganz intuitiv
Trotz des eleganten Konzepts bleibt Naishi nicht ohne Reibung. Die Wertungen sind nicht sofort eingängig, denn jede Karte hat eigene Bedingungen, viele hängen von Position oder Nachbarschaft ab, manche addieren Punkte. Das erschwert den Einstieg und macht Naishi auf jeden Fall zu einem Kennerspiel. Auch der Wertungsblock ist zwar funktional, aber kleinteilig. Ein wenig Vorbereitung muss da schon sein.
Auch das Artwork ist eher speziell, hebt sich aber angenehm von anderen Spielen ab. Eher reduziert, elegant und pastellig. Gar nicht unschön, aber eben auch nicht einladend und so wird gleich klargestellt, dass Naishi ein eher ernstes Spiel sein möchte.
Fazit: ernstes Auslagen-Optimieren für zwei
Naishi ist ein taktisch anspruchsvoller Tableau-Builder für zwei Spielende, der mehr mit Timing, Struktur und Konfrontation arbeitet als mit Farbenfreude oder vielfältigen Kombos. Wer Castle Combo oder ähnliche Titel kennt, erlebt hier eine erwachsene Variante: weniger verspielt, mehr kontrolliert und dadurch gerade für geübte Spielende interessant. Am japanischen Hof ist eben etwas mehr Ernsthaftigkeit gefragt!