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Royales Presseevent 2026 bei Queen Games

Queen Games Logo

Am 19. & 20. September 2026 lud Queen Games erneut uns Pressevertreter und Content Creator aus dem Brettspielbereich zu ihrem jährlichen Presseevent nach Bonn ein. Im Rahmen eines umfangreichen Programms erhielten wir die Möglichkeit, zwei Tage lang alle diesjährigen Neuheiten nach Belieben kennenzulernen und auszutesten.

Im Zentrum des Events standen vor allem die beiden aktuellen Titel der Stefan Feld City Collection „Manila“ (SFCC #11) und „Beijing“ (SFCC #12), welche jedoch auch von einer Menge kleinerer Titel begleitet wurden.

 

Queen Games 2026 01

 

„Manila“ ist die Neuauflage von Amerigo, welches bereits im Jahr 2013 erschien. Im Spiel bereisen wir mittels Schiff verschiedene Inseln, bauen Kontore und polyominoförmige Plantagen, wobei wir verschiedene Ressourcen sammeln und jede Menge Punkte verdienen. Gleichzeitig muss das eigene Tableau ständig weiterentwickelt werden, um Stürmen zu trotzen, die Fähigkeiten verschiedener Personen nutzen zu können oder Waren punkteträchtig in unsere Warenhäuser einzulagern. Die in jeder Runde möglichen Aktionen werden dabei über einen Würfelturm bestimmt und sorgen so für einen dynamischen Spielablauf, der nur bedingt geplante Aktionen zulässt. Da „Manila“ jedoch, laut Stefan Feld, stark überarbeitet wurde, werden auch eingefleischte Amerigo-Fans viel Neues entdecken können.

 

Queen Games 2026 07

 

Bei „Beijing“ handelt es sich ebenfalls um eine Neuauflage vom ursprünglichen Im Jahr des Drachen aus dem Jahr 2007. Der ehemals als Expertenspiel geltende Vorgänger wurde in der Grundversion 1-zu-1 übernommen, jedoch für die City Collection materialtechnisch verbessert und um einige Elemente (Personen, Ereignisse & Module) erweitert. Die Grundaufgabe des Spiels ist die Verwaltung einer Stadt, welche sich über die Zeit auf verschiedene Ereignisse vorbereiten muss. Dazu können Bewohner mit verschiedenen Fähigkeiten angeworben und bestmöglich auch in der Stadt gehalten werden, was aufgrund des angespannten Ressourcen- und Platzbedarfs jedoch eine durchgehend schwierige, aber doch irgendwie lösbare Aufgabe darstellt.

 

Queen Games 2026 05

 

Mit „Palace Quest“ und dem „Alhambra – Kartenspiel“ stehen außerdem zwei neue Ableger aus dem Alhambra-Universum in den Startlöchern. In „Palace Quest“ bauen wir dieses Mal kooperativ an der Alhambra und müssen über insgesamt acht Runden fünf Aufgaben erfüllen, um den Wünschen des Sultans gerecht zu werden. Dabei steht in jeder Runde nur eine begrenzte Anzahl von Gebäudeplättchen zur Verfügung, während die zum Bau verwendbaren Ressourcen durch einen Push-your-Luck-Mechanismus bestimmt werden. Um am Ende des Spiels eine neue Punktebestmarke zu erreichen, muss sich das Team stets über das gemeinsame Vorgehen abstimmen und alle Optionen genau im Blick behalten.

Das „Alhambra – Kartenspiel“ dagegen fühlt sich wie eine abgespeckte Variante des großen Bruders an. Jede Runde kauft man entweder neue Gebäudekarten oder nimmt sich alternativ Geldkarten aus der gemeinsamen Auslage. Wenn eine der beiden eingemischten Wertungskarten gezogen wird, erfolgt sofort eine Zwischenwertung auf Basis der bisher gekauften Gebäude. Wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist, findet die Abschlusswertung statt. Aufgrund des geringen Materialaufwands und des ähnlichen Spielgefühls ist diese Version auch perfekt als Reiseedition für altgediente Alhambra-Fans zu empfehlen.

 

Queen Games 2026 04

 

Ein weiteres kleines Spiel, welches mich persönlich sehr begeistert hat, ist „Out of Words – Music & Movies“. Zu Anfang liegen 25 zufällige Buchstabenkarten auf dem Tisch. Jede Runde wird eine Wortkarte vom Stapel gezogen. Die Kartenrückseite der nächsten Karte gibt dabei die Kategorie vor, aus der man einen Begriff auswählen darf. Anschließend muss der gewählte Begriff durch die Nennung eines Wortes beschrieben werden, dessen Anfangsbuchstabe auf dem Tisch ausliegt. Wird richtig geraten, wird der verwendete Buchstabe ersetzt oder andernfalls alle verwendeten Karten aus dem Spiel entfernt. Durch die stetig verringerte Anzahl von Buchstaben wird es aber immer schwerer, einen guten Hinweis für seine Mitratenden zu finden.

 

Queen Games 2026 03

 

Fans der Spiele Rommé oder Rummikub sei „Dancing Birds“ ans Herz gelegt. In diesem Kartenspiel sammelt man Mehrlinge oder Straßen von Vogelkarten, um diese vor sich auszulegen. Dabei kann man stets an vorhandene Auslagen anlegen oder sogar Karten von Mitspielern stehlen. Sobald eine Person ihre komplette Hand abgelegt hat, werden Punkte für die ausliegenden Karten aufsummiert und für Handkarten subtrahiert.

Als letztes Spiel wurde uns noch „Capibara“ vorgestellt, bei dem es sich um eine Variante von Pachisi bzw. Mensch ärgere dich nicht handelt, welche durch zusätzliche Regeln erweitert wurde und so neue Fans für dieses altbekannte Spielprinzip gewinnen möchte.

 

Queen Games 2026 01

 

Weiterhin wurde uns mitgeteilt, dass auf der SPIEL ‘26 für Marrakesh eine dritte Erweiterung mit dem Titel „Walls & Guards“ erscheinen wird sowie Folded Space Inserts sowohl für das Grundspiel als auch für alle Erweiterungen bei Queen Games erhältlich sein werden.

 

Queen Games 2026 17

 

Außerdem wurde uns ein exklusiver Ausblick auf den kommenden SFCC #13 Titel „Orlando“ gewährt, in welchem wir als Freizeitparkdirektor verschiedene Attraktionen aufbauen und Shows anbieten. Eine weitere Besonderheit wird hierbei sein, dass Queen Games für dieses Spiel plant, das Spielmaterial mit 3D-Druckern selbst herzustellen, statt es über die üblichen, aber mittlerweile etwas unsicheren Vertriebskanäle zu beziehen. Auch wenn dieser Schritt auf den ersten Blick etwas gewagt klingt, waren die gezeigten Prototypen bereits ein passabler Anfang.

Insgesamt hat Queen Games für 2026 ein vielversprechendes Portfolio zusammengestellt, welches man sich auf der SPIEL auf jeden Fall mal näher ansehen sollte.

 

Bilder vom Event

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Kurzvorstellung zu Dancing Birds (Queen Games) / Queen Games Pressetage 2026 / Essen 2026

Newsbild Wir waren auch dieses Jahr im September wieder bei den Queen Games Pressetagen. Dort konnten wir sieben Herbstneuheiten spielen und haben natürlich zu jedem auch ein eigenes Video gedreht. In Dancing Birds versuche die Spielenden die meisten Vögel anzulocken, denn sowohl während des Spiels als auch am Ende erzielen sie Punkte durch Mehrheiten! In jeder Runde können sie entweder Karten aus der Auslage nehmen oder diese Karten ausspielen, um einen Vogel zu erhalten. Sie behalten ihre Mitspieler im Auge, denn sie können ihnen schnell eine Mehrheit streitig machen und so dafür sorgen, dass sie weniger Punkte erhalten. #video:dancingbirds#
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Stadt-Land-Spielt 2026 – schee wars!

Stadt-Land-Spielt 2026 ist ein Projekt zur Förderung des Kulturguts Spiel. Am drittem  Wochenende im September wird überall gespielt, dieses Jahr gab es mal wieder einen neuen Rekord: über 444 Standorte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen haben mitgemacht. Die Gastgeber sind Spieleclubs, Bibliotheken, Spiele- und Buchgeschäfte, Jugendzentren und andere öffentlichen Einrichtungen, die jeweils eigenständige lokale […]

Der Beitrag Stadt-Land-Spielt 2026 – schee wars! erschien zuerst auf Familienspiele – die besten Gesellschaftsspiele für die ganze Familie.

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B-REX Pressetage 2026 – Teil 2

Und weiter geht es mit dem 2. Teil der B-REX-Tage in Merseburg und meinen Spieleindrücken. Beginnen möchte ich mit dem Spiel.

TRASH POKER von Corax Games (Für 1-4 Personen ab 12 Jahren, Spielzeit ca. 60 min)

Das Spiel wurde unter anderem vom einem der Geschäftsführer von „Das ganze hier“, Autor Frank Noack höchstpersönlich und Rico Besteher entwickelt. Wie der Name des Spiels schon sagt, handelt es sich um ein pokerartiges Spiel mit ordentlich Trash-Faktor.

Das Spiel soll sich dabei ähnlich wie Balatro spielen, das ich persönlich allerdings nicht kenne. Jede Person hat ein eigenes Deck aus 52 Karten. Gespielt wird eine unterschiedliche Anzahl an Runden, abhängig von der Zahl der Mitspielenden. In jeder Runde versucht man, mit seinem eigenen Deck die bestmögliche Pokerhand zu bilden – denn dafür gibt es die wertvollen Punktechips.

Dafür zieht man zunächst sieben Karten, darf bis zu fünf davon abwerfen und anschließend neue Karten ziehen. Aus seinem Blatt stellt man dann die Pokerhand für die aktuelle Runde zusammen. Die Karten, die man nicht für die eigene Hand benötigt, muss man den anderen Mitspielenden anbieten, denn jede Karte besitzt zusätzlich einen speziellen Effekt.

Die eigenen Spielertableaus sind in mehreren Bereiche unterteilt. Durch das „Trashen“ und anschließende Anlegen von Karten lassen sich dort bestimmte Aktionen im Laufe des Spiels verbessern oder am Ende zusätzliche Punkte über Mehrheiten generieren. So optimiert man nach und nach sein Deck und baut sich immer effizientere Kombinationen auf.

Und das ist noch längst nicht alles: In jeder Runde erhält man zusätzlich eine Karte aus dem Jokerdeck, die die normalen Pokerregeln ordentlich durcheinanderwirbelt. Dort findet man beispielsweise Karten mit zwei Assen auf einer Karte oder Kombinationen wie 8, 9 und 10 auf einer einzigen Karte. Dadurch werden sogar verrückte Hände wie ein Fünfling möglich. Spannend!

Als ehemaliger Pokerspieler hat mir diese Variante richtig viel Spaß gemacht. Die Interaktion mit den Mitspielenden ist zwar eher gering, da letztlich jede Person für sich ihre Pokerhand zusammenstellt, trotzdem hat das Optimieren des eigenen Decks einen schönen Sog entwickelt.

Zusätzlich lassen sich im Laufe des Spiels weitere Jokerkarten freischalten, wodurch für ordentlich Varianz und immer neue Möglichkeiten gesorgt wird.

FERNWEH von Kobold (Für 2-5 Personen ab 8 Jahren, Spielzeit ca. 15 min/P.)

Thematisch schlüpfen wir in die Rolle einer Gruppe von Wanderern, die gemeinsam eine Wanderung planen und dabei zahlreiche Hindernisse überwinden muss. Durch das Ausspielen von Karten – ganz im Stil von Mau-Mau – versuchen wir, unsere Kartenhand nach und nach abzulegen. Dabei gilt eine besondere Kommunikationsregel: Erst wenn eine Person drei oder weniger Karten auf der Hand hat, darf sie offen über ihre Karten sprechen.

Das Ziel ist simpel: Die eigene Kartenhand vollständig loszuwerden. Sobald eine Person das geschafft hat, wird gleichzeitig eines der Hindernisse in der Tischmitte überwunden, die auf unserer Wanderroute liegen. Dabei können auch mehrere Hindernisse gleichzeitig auf uns warten. Ist der Nachziehstapel jedoch leer, bevor wir die Aufgabe geschafft haben, gilt die Runde als verloren und wir müssen es erneut versuchen.

Die Hindernisse bringen weitere Karten ins Spiel und vergrößern dadurch nach und nach unser Deck. So kommen immer neue Karten mit unterschiedlichen Effekten hinzu. Beispielsweise kann man eine andere Person dazu bestimmen, zwei Karten abzulegen. Mit jedem überwundenen Hindernis wächst also nicht nur unsere Wanderroute, sondern auch die Vielfalt der Möglichkeiten.

Auf dem Blatt mit unserer Wanderroute kreuzen wir nach und nach unseren Weg ab und wagen uns immer weiter in höhere Gebirgsregionen vor. Dort warten neue und zunächst unbekannte Hindernisse auf uns.

Zu Beginn kamen wir als Gruppe allerdings nicht besonders schnell voran, da einige Regelstellen für uns nicht eindeutig waren. Dadurch häuften sich die Hindernisse und unsere Wanderung geriet ziemlich ins Stocken. Nachdem die offenen Fragen geklärt waren, spielte es sich jedoch deutlich flotter. Mit guter Kommunikation und taktischem Zusammenspiel lassen sich die Hindernisse durchaus erfolgreich bewältigen.

Da noch ein großer Satz weiterer Hindernisse und damit auch neue Karten im Spiel darauf warten, entdeckt zu werden, steckt hier definitiv noch einiges an Abwechslung und Entdeckungspotenzial drin.

Red 7 von Corax Games (Für 2-4 Personen ab 9 Jahren, Spielzeit ca. 5-30 min)

In diesem Kartenspiel versucht ihr, wenn ihr an der Reihe seid, durch geschicktes Ausspielen eurer Karten die beste Auslage vor euch zu haben. Welche Auslage dabei als die beste gilt, bestimmt der Ablagestapel in der Mitte – und genau den kann der aktive Spieler noch verändern.

Gleichstände werden über die Farbe der Karten aufgelöst. Dabei hilft euch eine Hilfskarte, die ihr vor euch liegen habt. Je nach Spielsituation kann entscheidend sein, welche Karte den höchsten Wert hat, wie viele unterschiedliche Farben vertreten sind oder wie viele Karten einen Wert unter 4 haben.

Schafft ihr es in eurem Zug nicht, eine Karte auszuspielen oder keine Auslage zu generieren, die die beste überbieten kann, scheidet ihr aus.

Ein Spiel, das es wirklich in sich hat und sich für mich erstaunlich neuartig anfühlt. Nichts für schwache Nerven oder absolute Anfänger – auch wenn das Spiel gleich drei Varianten bietet und sich bis zum Expertenlevel steigert.

BOREALIS von Kobold (Für 2-4 Personen ab 10 Jahren, Spielzeit ca. 90 min)

Mit unserem Expeditionsteam versuchen wir, im hohen Norden die besten Schnappschüsse von Tieren zu machen. Vor uns liegt unser Tableau mit neun Wissenschaftlern in drei unterschiedlichen Farben.

Durch das Ausspielen einer Karte in eine der drei Spalten bewegen sich die Figuren der entsprechenden Farbe. Passt dabei sogar das Transportsymbol mit dem Symbol überein, das als Nächstes an der Fahne steht, kommen wir auch dort voran und sichern uns nach und nach wertvolle Punkte.

Unser Ziel ist es, die Karten so anzulegen, dass wir möglichst viele gleiche Tiere in einer Spalte versammeln. Zusätzlich sorgen gemeinsame Ziele in der Auslage für weitere Punkte. Diese Ziele können sich von Partie zu Partie unterscheiden und bringen dadurch zusätzliche Abwechslung ins Spiel.

Ein optisch sehr schönes Spiel mit tollen Illustrationen, die beim Spielen leider immer wieder von den Karten verdeckt werden. So puzzeln wir uns Runde für Runde durch die Auslage und versuchen, das Wissenschaftler-Schiebe-Puzzle möglichst clever zu meistern.

YONDER von Giant Roc (Für 1-4 Personen ab 14 Jahren, Spielzeit ca. 45 min)

YONDER ist eine bunte Mischung aus bekannten Mechaniken, die überraschend gut zusammenspielen. Besonders spannend sind die unterschiedlichen Arbeiter:innen, die jeweils eine eigene Fähigkeit mitbringen. Die Elfe kann beispielsweise bereits belegte Felder nutzen und die Aktion trotzdem ausführen. Der Oger ist so groß, dass er eine Aktion gleich doppelt ausführen kann.

Neben Ressourcenmanagement bauen wir unsere eigene Siedlung auf und haben zusätzliche Aktionsfelder zur Verfügung, die auch von den Mitspielenden genutzt werden können. Dadurch entsteht ein interessantes Arbeiter:innenmanagement: In vier von fünf Runden erhalten wir keine neuen Arbeiter:innen. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, wenn Mitspielende unsere Aktionsfelder nutzen – so bleibt der eingesetzte Arbeiter für die nächste Runde verfügbar, vorausgesetzt, wir können ihn auch ernähren.

Eine besondere Ausnahme bildet das Skelett: Es muss natürlich nicht ernährt werden. Selbsterklärend.

Über lukrative Verträge können wir Siegpunkte, Arbeiter:innen und/oder Ressourcen generieren. Dabei ist ein gutes Zusammenspiel der verschiedenen Möglichkeiten gefragt.

YONDER hat mich positiv überrascht. Die Kombination der Mechaniken, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Arbeiter:innen und die Interaktion durch die gemeinsamen Aktionsfelder haben mir richtig gut gefallen. Ich freue mich schon darauf, YONDER noch weitere Male auf den Tisch zu bringen.

Neben den bereits vorgestellten Spielen gab es noch viele weitere Titel, die von den Verlagen vorgestellt wurden. Alle davon in diesen 2,5 Tagen zu testen, war schlichtweg nicht möglich. Denn neben dem Spielen wurde natürlich auch viel gesocialized, gegessen und sogar ein wenig geschlafen.

Ein großes Dankeschön an das gesamte B-REX-Team für die tolle Organisation und die gelungene Umsetzung des Pressetages!

Bis zum nächsten Mal!

[See image gallery at boardgamegreek.de]

Der Beitrag B-REX Pressetage 2026 – Teil 2 erschien zuerst auf BOARD GAME GREEK.

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bt293 Road to Essen 2026 - HeidelBÄR Games

Shownotes
Alexandra (Brettspielhamster/ Spielkulturerbe) spricht mit Bianca Jung und Tim Nissel von HeidelBÄR Games über Social Media, Lokalisierungen und Eigenentwicklungen. Ihre SPIEL-Highlights: Drillers, Alebrijes und Spyworld – plus mehr Platz zum Spielen auf der SPIEL.

Datum der Aufnahme: 09.09.2026
Online seit: 23.09.2026

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Über den Beeple Talk
Der Beeple Talk ist mit allen Episoden unter dem folgenden Link erreichbar. Ziel ist es, Episoden mit wechselnden Themen rund um Brett- und Kartenspiele zu machen. Zum Beeple Talk treffen sich regelmäßig einige Mitglieder von Beeple, dem Brettspiel-Blogger-Netzwerk.
Beeple Talk – Der monatliche Podcast von Beeple – https://www.beeple.de

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Intro/Outro
Epic Song by BoxCat Games

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„Noch ne Runde Schatz?!“ – Mini Crimes – Kleine Fälle, große Knobelei

Lesezeit: 3 Minuten

Escape-, Exit- und Krimispiele haben in den letzten Jahren einen wahren Erdrutscherfolg hingelegt. Die Spielarten sind dabei vielfältig und es gibt fast alles – vom Mehrteiler über den drei-Stunden-Titel bis zu den kleineren Titeln, die klassischerweise nur etwa eine Stunde dauern. Und mit Mini Crimes gibt es nun schon länger eine Reihe, die eine neue Nische bedient. Die schnell snackbare Krimi-Knobelei für Zwischendurch. Manchmal reichen eben ein Tatort, ein paar Hinweise und die Frage: Wer zum Teufel war das und was ist passiert?

Genau darum geht es in unserer neuen Podcastfolge „Noch ne Folge, Schatz?!“. Wir haben uns Mini Crimes vorgenommen und sprechen darüber, wie sich die kleinen Kriminalfälle eigentlich spielen – und warum uns das gemeinsame Knobeln dabei besonders viel Spaß gemacht hat. Und natürlich verraten wir nicht, dass der Täter der Gärtner war…

Mini Crimes – Krimi für zwischendurch

Das Prinzip von Mini Crimes ist schnell erklärt: Jeder Fall erzählt eine kleine Kriminalgeschichte. Vor uns liegt der Tatort, dazu gibt es zehn Hinweise, die wir nach und nach ins Spiel bringen.

Und dann heißt es: Augen auf, Gehirn an und clever kombinieren.

Dabei gefällt uns besonders, dass Mini Crimes nicht versucht, aus der eigentlichen Ermittlung ein kompliziertes Spielsystem zu machen. Die Regeln sind schnell verstanden und man kann sich auf das konzentrieren, was eigentlich Spaß macht: Knobeln, diskutieren und den Fall lösen.

Wer war der Täter? Was ist passiert? Welches Detail haben wir vielleicht übersehen?

Und da gab es dann auch mehrfach schon den schönen Moment, wenn plötzlich zwei Hinweise zusammenpassen und man denkt: „Moment mal … das war vielleicht doch ganz anders!“

Gemeinsam knobeln – und dabei nicht den ganzen Abend verplanen

Genau das war für uns einer der großen Pluspunkte. Mini Crimes fühlt sich für uns weniger nach einem klassischen Brettspiel und mehr nach einer kleinen gemeinsamen Detektivaufgabe an. Man schaut sich die Hinweise an, diskutiert, entwickelt Theorien – und verwirft sie im nächsten Moment vielleicht wieder.

Dabei kann jeder seine eigenen Ideen einbringen. Und manchmal ist es tatsächlich das unscheinbare Detail, das am Ende den entscheidenden Hinweis liefert.

Ein Fall lässt sich relativ schnell spielen und eignet sich deshalb wunderbar für zwischendurch. Nach Feierabend noch einen kleinen Kriminalfall lösen? Kein Problem. Eine Runde, bevor der Spieleabend richtig losgeht? Ebenfalls.

Und manchmal ist genau das schön.

Kleine Fälle, die zum Weiterermitteln einladen

In unserer Podcastfolge sprechen wir über die Fälle, die wir gespielt haben, und natürlich auch darüber, wie sich die einzelnen Geschichten für uns angefühlt haben. Und bei Krimispielen ist ja nicht nur die Auflösung wichtig, sondern mindestens genauso interessant ist der Weg dorthin.

Wie gut funktionieren die Hinweise?

Kommt man tatsächlich selbst auf die Lösung?

Und fühlt sich die Auflösung am Ende logisch an – oder denkt man eher: „Na ja, da hätte ich jetzt auch noch zehn andere Möglichkeiten ableiten können.“

Natürlich wollen wir dabei nicht zu viel verraten. Schließlich wäre es bei einem Krimispiel ziemlich kontraproduktiv, wenn wir hier schon den Täter auf dem Silbertablett präsentieren würden.

Unser Fazit: Mehr knobeln, weniger Spielzeit

Was uns bei Mini Crimes am Ende besonders hängen geblieben ist, ist die Kombination aus wenig Aufwand, kurzer Spielzeit und echtem Knobelspaß.

Man kann sich auf den Fall konzentrieren, gemeinsam überlegen und versuchen, die Geschichte Stück für Stück zu entschlüsseln. Und wenn der Fall gelöst ist, ist er eben auch abgeschlossen.

Das macht Mini Crimes für uns zu einem schönen Format für alle, die gerne rätseln und ermitteln, aber nicht jedes Mal einen kompletten Spieleabend dafür einplanen möchten.

Wie uns die verschiedenen Fälle gefallen haben, welche Momente beim Lösen besonders spannend waren und warum wir gerade das Knobeln so mögen, hört ihr in der neuen Folge des Würfelmagier Brettspiel Podcasts.

Also: Hinweise geschnappt, Detektivmodus aktiviert und los geht’s. 🔎

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören – und natürlich beim Ermitteln!

🕵️ Mini Crimes – Kurzinfo

Spieler: 1–6
Dauer: ca. 20 – 40 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Autor: Remo Conzadori
Verlag: Pegasus Spiele
Genre: Krimispiel · Deduktion · Rätselspiel

Worum geht’s?

Jeder Mini-Crimes-Fall erzählt einen eigenständigen Kriminalfall. Mithilfe eines Tatortbildes und verschiedener Hinweise versucht ihr herauszufinden, was passiert ist, wer dahintersteckt und wie sich die Tat ereignet hat.

Für wen geeignet?

Für alle, die gerne gemeinsam knobeln, kombinieren und kleine Kriminalfälle lösen, ohne dafür einen kompletten Spieleabend einplanen zu müssen.


Transparenzhinweis: Die Spiele wurden uns zu Rezensionszwecken kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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Asmodees Spieleherbst 2026: Zwölf Neuheiten im Überblick

Asmodees Spieleherbst 2026: Zwölf Neuheiten im Überblick

Asmodee kündigt für den Herbst 2026 zwölf Neuheiten an, angeführt von einer Pixel-Art-Jubiläumsausgabe zu Carcassonne und einer Neuauflage des Kennerspiel-Klassikers Sankt Petersburg. Dazu kommen neue Ausgaben etablierter Partyspiele wie Exploding Kittens und Unstable Unicorns sowie vier weitere, kleinere Titel und Erweiterungen. Würfelreich ordnet acht Titel mit dem größten Nachrichtenwert im Detail ein, die übrigen vier folgen kurz zusammengefasst am Ende.

Jubiläum und Neuauflage

Zum 25-jährigen Jubiläum bringt Hans im Glück Carcassonne als Pixel-Art-Sonderausgabe heraus: Grundspiel und Flussexpansion erscheinen komplett neu illustriert im Pixel-Stil, exklusiv dazu kommt die Mini-Erweiterung Die Pixel-Brunnen mit 23 zusätzlichen Landschaftsplättchen. Die limitierte Ausgabe erscheint im Oktober 2026 für zwei bis fünf Personen ab 7 Jahren, mit rund 30 bis 45 Minuten Spielzeit. Spielerisch bleibt es dabei laut Fachpresse zunächst beim bekannten Carcassonne, ergänzt um die neue Mini-Erweiterung. Wir haben Carcassonnes Tile-Placement- und Area-Control-Mechanik bereits im Legespiele-Artikel eingeordnet.

Sankt Petersburg kehrt für Asmodee in den breiteren Handel zurück, keine inhaltlich neue Fassung: Die zitierbaren Quellen zeigen ausschließlich die bereits 2014 über die Spieleschmiede finanzierte Neugestaltung des 2004 von Bernd Brunnhofer und Karl-Heinz Schmiel entwickelten Hans-im-Glück-Klassikers, mit Illustrationen von Anne Pätzke und Irene Bressel, einem Marktmodul für einen fünften Spieler und gebündelten Erweiterungsmodulen. Eine eigenständige inhaltliche Überarbeitung speziell für 2026 war weder auf BGG noch bei Hans im Glück auffindbar, ähnlich wie schon bei Dixit: Revelations. Im Spiel selbst erwerben die Beteiligten reihum Karten aus den Bereichen Handwerker, Gebäude und Adel und erhalten dafür in jeder Kartenart eigene Wertungsphasen mit Einkommen und Siegpunkten. Zwei bis fünf Personen ab 13 Jahren spielen rund 60 Minuten, mit einer BGG-Komplexität von 2,7 von 5.

Exploding Kittens, Unstable Unicorns und Dixit

Rage Mode stammt wie das Basisspiel von den Exploding-Kittens-Erfindern Matthew Inman und Elan Lee. Bewaffnet mit einer katzenförmigen Waffe attackieren sich die Spielenden gegenseitig mit Angriffen, Fallen und der titelgebenden Rage-Katze, die gezielt Karten stiehlt. BGG beschreibt es als die bislang unfreundlichste und gnadenloseste Version des Spiels. Zwei bis fünf Personen ab 7 Jahren spielen rund 15 Minuten.

Fluch & Segen setzt dagegen auf einen magischen statt aggressiven Twist: Neue Segens- und Fluchkarten erweitern die taktischen Optionen, während geheime Umschläge im Spielverlauf nach und nach weitere Karten freischalten und den Kartenpool dauerhaft vergrößern. BGG führt das Produkt unter dem Namen Exploding Kittens: Curse You!, nennt aber keine Designer. Zwei bis fünf Personen ab 7 Jahren spielen ebenfalls rund 15 Minuten. Wir haben kürzlich über Joeri Hostes Antritt als neuer Studio-Chef bei Exploding Kittens berichtet.

Unstable Unicorns erscheint in einer Diamant-Edition mit vier neuen Diamant-Einhörnern, holografischen Sammelkarten und einem glitzernden W4. Ziel bleibt wie im Grundspiel, als Erste oder Erster eine vollständige Einhorn-Armee aufzubauen und dabei die Mitspielenden mit Sabotage-Karten auszubremsen. BGG führt die internationale Ausgabe von 2024 unter zwei bis acht Spielenden ab 8 Jahren bei 30 bis 60 Minuten Spielzeit. Einen deutschen Erscheinungstermin und Preis hat Asmodee für die Diamant-Edition bislang nicht genannt.

Dixit: Revelations kehrt als Wiederveröffentlichung in den Handel zurück, keine neue Erweiterung: BGG führt die 84 von der französischen Illustratorin Marina Coudray gestalteten Bildkarten bereits seit 2016, eine eigenständige 2026er-Neuauflage ist auf BGG nicht separat gelistet. Die Karten ergänzen das Grundspiel oder Dixit Odyssey für drei bis sechs Personen ab 6 Jahren, mit rund 30 Minuten Spielzeit pro Partie. Laut Verlagsbeschreibung orientieren sich die Motive an Kunstströmungen des frühen 20. Jahrhunderts wie Art Déco und Surrealismus.

Karotten-Cup und POP!

Karotten-Cup bringt mit Not So Fast von den Designern Guido Albini und Martino Chiacchiera ein Wettrennen zwischen Hasen und Schildkröten in einen Gemüsegarten: Jede Person unterstützt geheim eine Team-Farbe und versucht, deren Hase und Schildkröte im richtigen Moment ankommen zu lassen, denn nur die ersten sieben Figuren erreichen überhaupt ein Punktefeld. Eine aufgedeckte Bewegungskarte bestimmt pro Zug, welche Figur nach Tierart oder Farbe vorrückt. Gestapelte Figuren wandern dabei gemeinsam weiter und verteilen sich neu, was auch gegnerischen Figuren helfen kann. Laut BGG spielen zwei bis vier Personen ab 8 Jahren rund 20 Minuten bei einer niedrigen Komplexität von 1,0 von 5, international erscheint es bei Blue Orange und GateOnGames.

POP! versetzt die Spielenden laut Verlag als „Hüter*innen der Farben“ ins Königreich Chromatopia, wo eine Girlande aus farbigen Ballonkarten entsteht. Ursprünglich stammt der Titel vom japanischen Studio Musoka unter den Designern Mr.Kou und Kamoto. Grenzen zwei gleichfarbige Ballons aneinander, explodieren sie und lösen mitunter eine Kettenreaktion aus, bei der die auslösende Person alle explodierten Karten einsammelt. BGG führt ein bis fünf Spielende ab 8 Jahren bei 10 bis 20 Minuten Spielzeit, und die deutsche Lokalisierung erscheint im dritten Quartal 2026 bei Asmodee.

Kurz notiert

Vier weitere Titel ergänzen das Herbstprogramm kürzer gefasst. Cardia: Flut & Sturm führt das Duell-Prinzip des bestehenden Duell um Cardia, bei dem zwei Parteien mit identischen Kartendecks um Siegel und die Gunst von vier Fraktionen wetteifern, in einer eigenständigen Fortsetzung fort. Cyberpunk Legends: Into the Night, das narrative Kartenspiel von Night Crew Games, wächst um ein Waffen-Paket sowie vier neue Erweiterungsdecks: Bartmoss, Blackhand, Eurodyne und Santiago.

Yokai Carnival lässt Spielende als Geister-Truppen um die meisten gesammelten Yokai konkurrieren. Pili Pili: Extra Spicy schärft das bekannte Wettspiel um neue Temperatur-Karten und zusätzliche, miteinander kombinierbare Missionen nach, bei rund 20 Minuten Spielzeit im kompakten Format.

Vom pixeligen Jubiläumsplättchen bis zur geschärften Wett-Karte: Das Herbstprogramm setzt für Asmodee derzeit vor allem auf neue Ausgaben und Erweiterungen etablierter Marken. Eigenständige Neuheiten bleiben mit Cardia: Flut & Sturm, Karotten-Cup und POP! die Ausnahme. Bei Sankt Petersburg und Dixit: Revelations handelt es sich zudem beide Male nicht um neue Inhalte, sondern um die Rückkehr bereits bestehender Fassungen in den Handel.

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Unser Weg ins Hobby: Road to Warhammer 40k – Teil zwei

40k E Titel 2Unsere beiden Teilzeithelden-Redakteur*innen Bastian und Nina haben sich ganz den neuen Einsteigersets von Games Workshop verschrieben. Ein neues Hobby oder ein neues System kennenzulernen ist immer spannend. Begleitet uns bei unseren Höhen und Tiefen bei unserer ganz persönlichen Road to Warhammer 40k.

Dieser Beitrag wurde von Nina Horbelt geschrieben

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Horrible Guild Neuheiten, Erfolge, kreative Ideen, Zukunftspläne und mehr

Horrible Guild Neuheiten, Erfolge, kreative Ideen, Zukunftspläne und mehrJedes Jahr erscheinen beim Verlag Horrible Guild spannende neue Familien- und Kennerspiele. Ich habe mit Davide über die Entstehung des Verlags, große Erfolge und mehr gesprochen. Zudem geht es natürlich um aktuelle Neuheiten und da hat Horrible Guild wieder ein paar interessante Spiele am Start in Essen. Horrible Guild Neuheiten, Erfolge, kreative Ideen, Zukunftspläne und […]

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dnup


Der Sommer geht nun langsam zu Ende. Schön war er! Und wie jedes Jahr wurden zumindest bei uns tendenziell deutlich weniger schwere Brocken im eigenen Garten gezockt. Lieber greift man dann zu einem kleineren Würfel- oder Kartenspiel. Sie sind schnell ausgepackt, die Regeln meist schnell erklärt und das Material nimmt nicht viel Platz auf der Decke, der Outdoorcouch oder dem kleinen Gartentisch ein. In dieser Rezension wollen wir uns einem kleinen Kartenspiel und der Frage widmen, ob es bei der Vielzahl an existierenden Kartenspielen tatsächlich ein dnup braucht.

Beim ersten Durchlesen der Regeln und der Sichtung des Materials war klar, dass sich auch dnup neben Spielen wie Scout, Abluxxen und co einreihen lässt. Wie in Scout sind die Karten jeweils mit zwei verschiedenen Zahlenwerten bespickt, sodass sie beim Drehen den Wert ändern. Genau wie in Scout und Abluxxen legt man Reihen aus und versucht dabei andere Reihen zu schlagen. Dennoch macht dnup genug Dinge anders, um in jedem Fall eine Daseinsberechtigung zu haben. Man muss sich halt nur die Frage stellen, welchen Spielen man am Ende den Vortritt gibt; denn am Ende brauche zumindest ich nicht fünf Spiele mit ähnlichem Spielgefühl.


Doch was genau machen wir denn nun in dnup? Ist man am Zug wirft man zunächst die vor einem ausgespielten Karten, falls die noch dort liegen, ab, und spielt dann beliebig viele Zahlen mit gleichem Wert aus, wobei man die Ausrichtung der Karten nie einfach so ändern darf; die Position der Karten auf der Hand, anders als in Scout, jedoch schon. Alternativ darf man sich auch die ausgespielten Karten einer anderen Person schnappen, umdrehen und auf die Hand nehmen. Man darf eine einzelne Karte passend einer Serien an ausgespielten Karten hinzufügen oder man dreht gleich seine ganzen Karten einmal um. Die entscheidende Regel ist jedoch, dass man vorm Ausspielen von Karten schauen muss, ob bereits jemand eine Serie mit gleicher Kartenanzahl vor sich liegen hat. Denn in diesem Fall muss der Wert meiner Serie höher sein, d.h. meine drei Achter können ausgespielt werden, wenn es sonst keine Serien mit drei Karten gibt oder die Serien mit drei Karten aus Siebenen oder niedrigeren Werten besteht. Außerdem muss eine Person, dessen ausgespielte Karten gerade übertrumpft wurden, die eigenen Karten aufnehmen, umdrehen und verkehrtherum zurück auf die Hand nehmen. Über mehrere Runden versucht man auf diese Art und Weise am schnellsten seine Handkarten loszuwerden, bis schließlich ein Sieger oder eine Siegerin feststeht.


Die Regeln sind sehr simpel und das Kartendesign durchaus ansprechend. Dnup erfüllt somit bereits zwei Kriterien eines gelungenen Kartenspiels. Auch die kleinen Entscheidungen, ob man einfach mal ein paar Karten der anderen umgedreht aufnehmen sollte, um später mit größeren und somit nicht so leicht zu schlagenden Serien aufwarten zu können, oder doch bescheiden eine einzelne Karte irgendwo dazu packt, womit womöglich eine vierte neun hinzugefügt wird, wodurch die vier ausliegenden Vierer leider wieder von ihrem Besitzer umgedreht auf die Hand zurückgenommen werden müssen… oh, wie schade…

Oft gehen Partien am Ende anders aus als man mittendrin vermuten würde. Einmal hatte ich durch unglückliche Umstände nur noch drei Karten mit jeweils verschiedenen Zahlenwerten auf der Hand, wohingegen meine MitspielerInnen bei ihren drei Handkarten jeweils ein Pärchen dabeihatten. Glücklicherweise waren meine drei einzelnen Karten vom Wert her sehr hoch, sodass ich mit meinen einzeln ausgespielten Karten das Ausspielen ihrer letzten Karte jeweils blocken konnte. Blöd gelaufen, und weil es vorhin so schön war nochmals: ooooh, wie schade… Ein wenig Schadenfreude gehört bei solchen Kartenspielen halt dazu.


Und insgesamt, so mein Fazit, handelt es sich bei dnup um einen gelungenen Vertreter seines Genres. Es ist weniger verkopft als ein Scout und hat durch das Kartendrehen dennoch eine gewisse Ähnlichkeit. Ich habe es diesen Sommer jedenfalls gerne gespielt, weiß aber noch nicht sicher, ob ich es schlussendlich behalten werde. Denn wie eingangs erwähnt brauche ich persönlich nicht mehrere Kartenspiele, die sich am Ende doch irgendwie sehr ähneln. Allerdings habe ich mich noch nicht final gegen dnup entschieden und werde in den nächsten Wochen, also über den Sommer hinaus, noch ein paar Partien meiner liebsten Kartenspiele, wie die bereits erwähnten, einplanen, um dann eine fundierte Entscheidung fällen zu können. In der Zwischenzeit könnt ihr euch dnup ja ebenfalls einmal ansehen, um dann selbst beurteilen zu können, ob es in Zukunft auch euren Sommer (oder welche Jahreszeit auch immer) bereichern wird, oder eben nicht.

!Dnup mit Spaß viel jedenfalls euch wünsche Ich

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dnup von Kei Kajino
Erschienen bei Asmodee
Für 2 bis 5 Spieler in ca. 15 Minuten ab 8 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Asmodee)

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Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: Murdoc Games

Murdoc Games aus Schweden kommt mit ihrem Erstlingswerk Rumian zur SPIEL 2026. Das Brettspiel wurde im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne im November 2025 mit 330.059 schwedischen Kronen (ca. 30 Tsd. Euro) von 453 Unterstützenden erfolgreich finanziert. Eine deutsche Ausgabe konnte im Pledge Manager ausgewählt werden Adventure Games Autoren: Viktor Kadziolka, Andreas Kobari ◾ Grafik: Konstantin Turovec ◾ Anzahl: 2–4 ◾ Dauer: 40–90 Min. ◾ Alter: ab 10 […]

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#374 – SPIEL 2026 Top 10 thematische Spiele & Uwe Rosenberg Battle | Podcast

#374 - SPIEL 2026 Top 10 thematische Spiele & Uwe Rosenberg Battle | PodcastIch liebe es ja, wenn Brettspiele tolle Settings bzw. spannenden Themen haben und dies auch gut mit den Mechaniken verzahnt wird. In der heutigen Podcast-Episode schaue ich mir deshalb meine Top 10 Spiele mit den spannendsten Themen auf der SPIEL 2026 genauer an.

Anschließend treten die besten Brettspiele von Erfolgsautor Uwe Rosenberg im Brettspiel Battle gegeneinander an. Ich wünsche euch viel Spaß mit der Folge und freue mich sehr auf eure Kommentare.

Der Beitrag #374 – SPIEL 2026 Top 10 thematische Spiele & Uwe Rosenberg Battle | Podcast erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

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bt292 Road to Essen 2026 - MM Spiele

Shownotes

Auf der Road to Essen, SPIEL’26, durfte Frederik vom Boardcast bei mm spiele zu Gast sein. Er spricht mit Martin Mader über die Neuheiten „Carnival of Sins“, „Tornado Splash“ und „Funny Crazy Animals“

Datum der Aufnahme: 21.08.2026

Online seit: 23.09.2026

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Über den Beeple Talk

Der Beeple Talk ist mit allen Episoden unter dem folgenden Link erreichbar. Ziel ist es, Episoden mit wechselnden Themen rund um Brett- und Kartenspiele zu machen. Zum Beeple Talk treffen sich regelmäßig einige Mitglieder von Beeple, dem Brettspiel-Blogger-Netzwerk.

Beeple Talk – Der monatliche Podcast von Beeple – https://www.beeple.de

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Intro/Outro

Epic Song by BoxCat Games

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Splendor Duel: Die Juwelenfälscher (Erweiterung)

Splendor Duel (2022) bekommt Nachwuchs. Das Buhlen um Reichtum und Gunst in dem 2-Personenspiel von Marc André und Bruno Cathala (Space Cowboys/Asmodee) wird um ein paar Chips, Königliche Karten und…

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