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Crowdfunding-Wochenschau KW 41: Herr der Ringe und Conan
Kalenderwoche 41 bringt gleich vier große Starts vom selben Wochenende: Drei Kickstarter-Kampagnen und eine Gamefound-Kampagne sind am 29. September live gegangen. Mit dabei ist auch ein deutscher Verlag in eigener Sache: Queen Games aus Bonn bringt mit Orlando den 13. Teil seiner Stefan-Feld-Städtereihe an den Start. Für die Spieleschmiede hat sich in dieser Woche kein neuer Brettspiel-Kandidat gefunden, der die Aufnahmekriterien dieser Ausgabe erfüllt.

The Lord of the Rings: The King's Gambit
Mit The King's Gambit bringt Restoration Games unter Leitung von Rob Daviau eine Neuauflage von Star Wars: The Queen's Gambit in die Welt von Mittelerde. Auf vier parallel laufenden Schauplätzen, darunter die Pelennor-Felder, Minas Tirith und der Weg durch Mordor, kämpfen die Reiter von Rohan, die Verteidiger Gondors und Frodo mit Sam gegeneinander beziehungsweise gegen die Zeit. Gespielt wird von ein bis vier Personen bei 90 bis 120 Minuten, ein eigener Solo-Modus wird auf der Kampagnenseite nicht erwähnt. Die aufwendige Kickstarter-Edition enthält dreidimensionale Nachbauten von Minas Tirith und Mordor, eine schlankere Handelsausgabe soll 2027 über Asmodee erscheinen.
Die Kickstarter-Kampagne startete am 29. September 2026 und steht, Stand 05.10.2026, bei rund 1.658.000 US-Dollar und 332 Prozent des Ziels von 500.000 US-Dollar, getragen von fast 5000 Unterstützenden. Die günstigste reguläre Spielausgabe kostet 199 US-Dollar, geschätzte Auslieferung ist Oktober 2027. The King's Gambit läuft noch bis zum 20. Oktober 2026.

Conan by Monolith: Tales of Tortage and Zamora
Mit Tales of Tortage and Zamora erweitert Monolith sein seit 2016 laufendes Conan-Brettspiel um zwei neue Schauplätze: das Piratennest Tortage und das von Kulten durchsetzte Zamora samt Turm des Elefanten. Die Kampagne bringt sechs neue Szenarien für den Abenteuermodus sowie sechs weitere für Solo- und Koop-Partien mit, dazu erscheint parallel eine neue Box mit Inhalten aus der Rollenspielreihe Conan: The Hyborian Age. Gespielt wird im Grundspiel von zwei bis fünf Personen bei rund 90 Minuten pro Szenario. Eine deutsche Sprachversion nennt die Kampagnenseite nicht.
Die Kickstarter-Kampagne startete am 29. September 2026 und steht, Stand 05.10.2026, bei rund 612.000 Euro und 816 Prozent des Ziels von 75.000 Euro, getragen von mehr als 3300 Unterstützenden. Der günstigste Einstieg in die neuen Inhalte ist der Board Game New Content Pledge für 99 Euro, geschätzte Auslieferung ist September 2027. Die Kampagne läuft noch bis zum 15. Oktober 2026.

Orlando
Mit Orlando legt der Bonner Verlag Queen Games den 13. Teil seiner Stefan-Feld-Städtesammlung vor. Ein bis vier Personen bauen einen eigenen Freizeitpark mit Attraktionen, Einschienenbahn und wachsendem Schloss, gesteuert über acht 16-seitige Würfel mit je zwei Aktionen pro Seite. Eine Partie dauert laut BGG 60 bis 90 Minuten.
Wie gut sich das Spiel solo spielt, nennt die Kampagnenseite nicht. Mehrere Pledge-Stufen bringen dreidimensionale Spielkomponenten wie Miniatur-Gebäude statt flacher Pappmarker mit.
Die Kickstarter-Kampagne startete am 29. September 2026 und steht, Stand 05.10.2026, bei rund 102.000 Euro und 1021 Prozent des Ziels von 10.000 Euro, getragen von über 600 Unterstützenden. Die günstigste Spielausgabe kostet 68 Euro, geschätzte Auslieferung ist August 2027. Orlando läuft noch bis zum 12. Oktober 2026.

Defenders of the Realm: Definitive Edition
Mit der Definitive Edition legt Greater Than Games das kooperative Fantasyspiel von Designer Richard Launius überarbeitet neu auf. Ein bis sechs Heldinnen und Helden verteidigen gemeinsam Monarch City gegen Monster, Dämonen und uralte Schrecken, deren Truppen sich von Runde zu Runde weiter ausbreiten. Jede Aktion am Tag drängt die Angreifer zurück, macht die nächtliche Vergeltung aber auch gefährlicher.
Gespielt wird von ein bis sechs Personen bei 90 bis 150 Minuten. Ob es einen eigenen Solo-Modus gibt, nennt die Kampagnenseite nicht.
Die Gamefound-Kampagne startete am 29. September 2026 und steht, Stand 05.10.2026, bei rund 89.000 US-Dollar und 89 Prozent des Ziels von 100.000 US-Dollar, das Ziel ist damit noch nicht erreicht. Der günstigste Einstieg kostet 60 US-Dollar, einen Auslieferungstermin nennt die Kampagnenseite nicht. Die Kampagne läuft noch bis zum 29. Oktober 2026.
Queen Alice: Gamefound-Hit ohne deutschen Verlag
Queen Alice steht heute auf Platz 10 der BGG-Hotness-Liste (Stand: 30. September 2026), obwohl die Gamefound-Kampagne des spanischen Kleinverlags Combo Games bereits seit dem 24. März 2026 abgeschlossen ist. 693,6 Prozent des Finanzierungsziels holte der Titel ein, 208.081 Euro von 2462 Unterstützer:innen. Einen deutschen Verlag listet BGG weiterhin nicht.
Schachfiguren als Engine, Late Pledge läuft weiter
In Queen Alice aktivieren Spielende Aktionen über Schachfiguren und deren klassische Zugmuster, verbessert durch ein karten-getriebenes Deck-, Bag- und Pool-Building-System, das der Verlag „Chess-building“ nennt. Design stammt von Héctor Carrión Benavent und David Heras Pino beim spanischen Kleinverlag Combo Games aus Albacete. Gespielt wird von 1 bis 4 Personen ab 14 Jahren in 30 bis 120 Minuten, BGG-Komplexität 3,9 von 5, bei einer für einen so jungen Titel ungewöhnlich hohen Wertung von 8,51 (292 Stimmen).
Trotz „1 bis 4 Spielende“ führt BGG keine eigene Solo-Mechanik. Ob ein Automa existiert, bleibt offen. Die Hauptkampagne ist zwar vorbei, Gamefound führt aber weiterhin aktive Late-Pledge-Stufen, von der Einzelbox für 52 Euro netto (regulär 69 Euro inklusive Steuern) bis zu Händlerpaketen mit sechs Exemplaren.
Sprache und Liefertermin bleiben unklar
Die Händlerpakete auf Gamefound nennen die Spielsprachen explizit: Englisch, Spanisch, Deutsch und Französisch, eine deutsche Fassung ist damit direkt vom Verlag bestätigt. Zusätzlich nimmt der Berliner Händler Gamer's HQ ein eigenes „Queen Alice: Bundle“ für 109,95 Euro zur Vorbestellung an. Der Shop nennt dafür „September 2026“ als Liefertermin, was angesichts des heutigen Datums fraglich wirkt: Ein französisches Crowdfunding-Trackerforum notierte im März noch Dezember 2026 als Liefertermin, eine aktuelle Fachvorschau vom 24. September spricht dagegen von einem europäischen Marktstart rund um die SPIEL Essen 2026 im Oktober, mit Abholmöglichkeit für Unterstützer:innen vor Ort. Welcher der drei Termine am Ende zutrifft, ist damit offen.
Crowdfunding Campaigns of the Week – 9/28/26
Crowdfunding-Wochenschau KW 40: Heroes of Might and Magic
In Kalenderwoche 40 dominiert Gamefound das Bild: Gleich drei Kampagnen sind am 22. September gestartet und liegen allesamt weit über ihrem Finanzierungsziel. Bei Kickstarter läuft dazu ein kooperatives Ninja-Spiel, das seinen Fünftausend-Dollar-Erstwert um mehr als das Siebenfache übertroffen hat. Für die Spieleschmiede hat sich in dieser Woche kein neuer Brettspiel-Kandidat gefunden, der die Aufnahmekriterien dieser Ausgabe erfüllt.

Heroes of Might and Magic III: Factory, Bulwark & Forge Expansions
Mit den Erweiterungen Factory, Bulwark und Forge bringt Archon Studio drei weitere Fraktionen für Heroes of Might and Magic III: The Board Game. Factory und Bulwark stammen aus der Fan-Erweiterung Horn of the Abyss, die neue Fraktion Forge entstand in Zusammenarbeit mit Co-Designer Gregory Fulton nach einer jahrzehntealten, nie umgesetzten Konzeptidee aus der Videospielreihe. Das Grundspiel bleibt für alle drei Fraktionen erforderlich, gespielt wird weiterhin von einer bis vier Personen bei rund 120 Minuten Spielzeit. Ein eigenes Solo-Regelwerk nennt die Kampagnenseite nicht, das Grundspiel unterstützt aber bereits den Einzelspielmodus.
Die Gamefound-Kampagne lief bereits am ersten Kampagnentag voll und steht, Stand 28.09.2026, bei rund 1.068.000 Euro und 2137 Prozent des Ziels, unterstützt von mehr als 5500 Personen. Laut Brettspielbox ist zusätzlich zur englischen auch eine deutsche Ausgabe vorgesehen. Die Kampagne läuft noch bis zum 12. Oktober 2026.
Eine Pledge-Stufe beginnt bei 119 Euro für die drei neuen Fraktionen als eigenständige Erweiterungsboxen, das Gesamtpaket aller bisherigen Erweiterungen kostet 459 Euro. Einen Auslieferungstermin nennt die Kampagnenseite bislang nicht.

Gang Wars (+ Scarface 1920 Reprint)
Mit Gang Wars kehrt Redzen Games in die Welt von Scarface 1920 zurück, diesmal als eigenständiges Spiel ohne Grundbox-Pflicht. Ein bis vier Personen übernehmen rivalisierende Gangs im Chicago der Prohibition, verkaufen Alkohol über eigene Speakeasies und kämpfen um Stadtviertel, während Polizei und Ermittler Eliot Ness den Nachschub beschlagnahmen können. Das Spiel verbindet Deckbau mit Gebietskontrolle, dauert etwa 75 Minuten und bringt einen eigenen Solo-Modus mit. Über die Kampagne wird zugleich eine Neuauflage von Scarface 1920 samt der Erweiterung Bloody Business angeboten.
Die Gamefound-Kampagne startete am 22. September 2026 und steht, Stand 28.09.2026, bei rund 565.000 Euro und 869 Prozent des Ziels, getragen von knapp 2850 Unterstützenden. Welche Sprachen zur Wahl stehen, nennt die Kampagnenseite nicht. Gang Wars läuft noch bis zum 15. Oktober 2026.
Die günstigste Einstiegsstufe liegt bei 89 Euro für Grundspiel und Solo-Modus. Einen Auslieferungstermin nennt die Kampagnenseite bislang nicht.

Dale of Merchants: 10-year Anniversary
Zum zehnjährigen Jubiläum legt Snowdale Design seinen Deckbuilder Dale of Merchants von Sami Laakso komplett neu auf. Sechs eigenständige, miteinander kombinierbare Spiele bilden das Kernpaket, dazu kommen überarbeitete Illustrationen, neue Symbolik und ein umfassendes Rebalancing nahezu aller Decks. Erstmals gibt es einen offiziellen Solo-Modus, der mit sämtlichen Tierdecks funktioniert und eigene Karten mitbringt. Gespielt wird von einer bis vier Personen bei etwa 45 Minuten Spielzeit, die Vorgängerserie ist bereits über Board Game Arena digital spielbar.
Die Kampagne startete am 22. September 2026 und steht, Stand 28.09.2026, bei rund 113.500 Euro und 227 Prozent des Ziels, unterstützt von 873 Personen. Eine deutsche Sprachversion nennt die Kampagnenseite nicht. Dale of Merchants läuft noch bis zum 13. Oktober 2026.
Ein einzelnes Spiel aus der Serie kostet ab 19,95 Euro, das Gameplay-All-in mit allen sechs Teilen startet bei 119,95 Euro. Einen Auslieferungstermin nennt die Kampagnenseite bislang nicht.

Onryō: First Seal
In Onryō: First Seal von Lemery Games steuern ein bis fünf Personen kooperativ drei Ninja-Clans durch ein zunehmend korrumpiertes Raster, um Yōkai-Geister zurückzudrängen und den rachsüchtigen Onryō zu versiegeln. Das taktische Spiel bildet die Vorgeschichte zum später geplanten Onryō: Seeking Solace, funktioniert aber vollständig eigenständig und lässt sich auch solo spielen. Eine Partie dauert 15 bis 30 Minuten, für eine höhere Schwierigkeit gibt es den zusätzlichen Tatari-Modus. Lemery Games finanziert das Spiel über ein flexibles Pledge-System ohne feste Preisstufe.
Die Kickstarter-Kampagne läuft bereits seit dem 14. September 2026 und steht, Stand 28.09.2026, bei rund 36.000 US-Dollar und 721 Prozent des Ziels von 5000 US-Dollar, getragen von über 2500 Unterstützenden. Eine deutsche Sprachversion nennt die Kampagnenseite nicht. Onryō: First Seal läuft noch bis zum 8. Oktober 2026.
Lemery Games nennt keine festen Preisstufen, empfiehlt auf der Pledge-Seite aber Beiträge zwischen 1 und 40 US-Dollar, produktionsnah ab 14 US-Dollar. Die Kampagne nennt März 2027 als geschätzte Auslieferung.
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https://boardgamewire.com/

- CMON succeeds with $19m capital raise in major boost to financially-troubled publisher’s turnaround
CMON succeeds with $19m capital raise in major boost to financially-troubled publisher’s turnaround
Financially-troubled board game publisher CMON has secured a $19m injection of new capital as it battles to turn around years of heavy losses and dwindling cash reserves – which had left it with just $368,000 in bank and cash balances at the start of August.
The huge investment from new shareholders gives the crowdfunded board game giant much-needed financial breathing room, as it continues its attempt to recover from losses of almost $23m across 2024 and 2025.
CMON warned in the summer that its core business was suffering a “prolonged structural downturn” and was still consuming more cash than it generates, despite a drastic restructuring which has seen the company halve its workforce, sell off some of its biggest game IPs and halt new crowdfunding campaigns.
Those efforts dramatically reduced its losses, with the company reporting a loss of just over $2m for the first half of this year, compared to almost $7m for the same period in 2025.
But CMON’s balance sheet remained under pressure at the end of June, with $7.34m more in short-term liabilities than short-term assets, up from $6.89m at the end of 2025.
A significant part of CMON’s liabilities relates to eight crowdfunded games whose campaigns raised $14m from backers, but which the company has yet to deliver – including DC Super Heroes United, which raised more than $4.4m, and DCeased, which brought in over $2.5m.

CMON’s directors in its H1 report that the liabilities position had caused the company’s directors to give “careful consideration to the future liquidity and performance of the group and its available sources of financing in assessing whether the group will have sufficient financial resources to continue as a going concern”.
The directors added that they believed CMON would be be able to continue operating – but central to that assessment was the success of the planned share sale, which was designed to raise up to HK$150.5m, or about $19m.
Existing shareholders agreed to buy just 7.76% of the new shares offered to them by the August deadline, leaving CMON looking to raise more than $17.5m from other investors through the rights issue – a figure approaching 2.5-times the valuation of the entire company implied by its last share sale in February this year.
But the company has now revealed that placing agent Yuen Meta managed to sell every remaining share on offer, giving the business the full $19m it had been seeking – a significant mark of belief in the beleagured business.
That capital injection is more than 50-times CMON cash balance from early August, and almost double the $9.9m in revenue CMON generated across the whole of last year, although it pales in comparison to the $37m to $45m revenues it posted each year between 2021 and 2024.
CMON said it plans to use 40% of the newly-raised money to fund its day-to-day operations across the next 12 months, including staff costs, royalties, shipping and distribution, professional fees and other administrative and operating expenses.
Of that slice, about 30% – which works out to $2.28m – was set to go towards staff costs including salaries, bonuses and allowances, 30% towards selling and distribution expenses, and 35% towards general administrative and operating expenses, including its sales operation, utilities, insurance, government registration and filing fees, listing fee, repairs and maintenance. The the final 5% was earmarked for paying professional fees
That news could provide some relief to the tens of thousands of backers still waiting for their games via CMON’s heavily-delayed crowdfunding campaigns – although the publisher has not specified exactly how much of the capital will be used to deliver the overdue titles, or whether the capital is enough to ensure all eight will be fulfilled.

CMON has not completed fulfillment of a crowdfunding project since Zombicide: White Death in mid-2025, but did manage to deliver pre-orders for Cthulhu: Dark Providence, Marvel United: Witching Hour and Dune: Desert War in the first half of this year.
Four other pre-order titles: Assassin’s Creed Role Playing Game, The Adventurers, The Dead Keep and Super Fantasy Brawl Reborn, all remain undelivered, although the first of those is currently slated for completion in Q3.
| Game | Amount raised | Number of backers | Fundraise completed | Initial delivery estimate | Latest delivery estimate (as of September 24, 2026) |
|---|---|---|---|---|---|
| Mordred | $669,976 | 5,687 | July 2023 | August 2024 | Q4 2026 |
| Masters of the Universe: The Board Game – Clash for Eternia | $719,664 | 4,182 | January 2024 | November 2024 | Q1 2027 |
| DCeased | $2,564,789 | 12,787 | December 2023 | April 2025 | Q1 2027 |
| DC Super Heroes United | $4,478,989 | 14,040 | August 2024 | August 2025 | Q1 2027 |
| God of War | $832,945 | 4,388 | May 2024 | June 2025 | Q2 2027 |
| Massive Darkness: Dungeons of Shadowreach | $2,854,553 | 9,842 | February 2025 | March 2026 | Q3 2027 |
| A Song of Ice & Fire: Tactics | $1,886,509 | 6,406 | February 2024 | February 2025 | Q3 2027 |
| Degenesis: Clan Wars | $339,742 | 1,232 | June 2024 | July 2025 | n/a |
| Total Dollars | $14,347,167 |
About 20% of CMON’s newly-raised capital is earmarked for repaying debts and other outstanding liabilities, including $2.46m owed to a CMON director and $385,000 of unsecured advances from employees, as well as outstanding production, shipping, royalty and other operating costs.
CMON has slated 25% of the new money for expansion in existing and new markets, including strengthening the company’s presence in Europe through marketing and potential attendance at events including Spiel Essen and Cannes, as well as targeting growth in Japan and the Philippines.
The company added that it plans to put 15% of the new capital towards potential acquisitions as part of a push into digital gaming, although said it had not yet identified any targets.
CMON said it intends to look for between one and three businesses, primarily in Asia-Pacific, valued at between about $1.3m and $2.5m each, which could help it develop digital adaptations of its existing games, companion apps and other digitally-enabled features.
The publisher stressed that it intends to retain physical tabletop games as its core business, with the digital push designed to complement rather than replace them.
CMON’s capital raise has also radically reshaped the ownership of the company, with chairman and CEO Ng Chern Ann ceasing to be the largest shareholder after his overall stake was diluted down from about 20% to just over 5%.
The capital raise has made investor Yip Ka Ki Cherry CMON’s largest disclosed shareholder with a roughly 19% stake, personally and via her investment holding company Legend One.
Yip was already an investor in CMON before the rights issue, with a stake of about 4.8%. Her other previous investments through Legend One include Japanese entertainment business TryHard Holdings.
CMON has also strengthened its board following the capital raise, appointing two new independent non-executive directors – veteran financial management, corporate governance and audit executive Chan Ka Kit, and corporate communications, marketing and investor relations specialist Claire Luk.
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Crowdfunding Campaigns of the Week – 9/21/26
Crowdfunding-Wochenschau KW 39: Naruto & Arcologies
Die Crowdfunding-Wochenschau blickt auf die vergangenen sieben Tage vom 14. bis zum 21. September 2026 zurück. Auf Kickstarter und Gamefound sind mehrere neue Brettspiel-Kampagnen gestartet, von einer offiziellen Anime-Lizenz bis zu einem Eurogame-Wolkenkratzer. Bei der Spieleschmiede gab es in diesem Zeitraum keinen neuen Brettspiel-Start.
Naruto Shippuden Battle

Naruto Shippuden Battle ist laut Verlag das erste offizielle Brettspiel zur Anime-Reihe Naruto Shippuden. Zwei oder vier Personen stellen Teams aus Ninja-Miniaturen zusammen und tragen taktische Arenakämpfe aus. Karten steuern Bewegung, Angriff und Reaktionen und lassen sich zu Kombos verketten, und gespielt wird als direktes Duell oder im Zwei-gegen-zwei-Team. Eine Partie dauert rund 30 Minuten, empfohlen ab 10 Jahren.
Designer ist Philippe Ville. Verlag ist This is a GAME gemeinsam mit Don't Panic Games. Die Kampagne lief seit dem 15. September 2026 auf Gamefound mit einem Ziel von 35.000 Euro und stand am 21.09.2026 bei 875 Unterstützern und rund 194.000 Euro, umgerechnet 555 Prozent des Ziels. Zu einer deutschen Sprachversion äußert sich die Kampagnenseite bislang nicht.
Arcologies

Arcologies ist ein Städtebau-Strategiespiel von Alban Viard für ein bis vier Personen. Gebaut wird eine vertikale Stadt der Zukunft: Auf drehbaren Spieltableaus werden Wohnungen, Büros, Geschäfte und Grünflächen in einem Hochhaus organisiert, während die Planung der Aufzüge darüber entscheidet, wie zufrieden die Bewohner sind. Eine Partie dauert 60 bis 150 Minuten. Verlag ist AVStudioGames, und die Illustrationen stammen von Adrien Rives.
Die Kickstarter-Kampagne startete am 15. September 2026 mit einem Ziel von 29.000 Euro und stand am 21.09.2026 bei 387 Unterstützern und rund 30.175 Euro, also 104 Prozent. Sie läuft noch bis zum 7. Oktober 2026. Laut Kampagnenankündigung ist auch eine deutsche Fassung geplant.
DAVOS

DAVOS von Marty.Games schickt zwei bis acht Personen als Investmentgesellschaften in ein Verhandlungsspiel um wirtschaftlichen und politischen Einfluss. Unternehmen in Amerika, Europa, China und dem Globalen Süden werden übernommen, Parlamente beeinflusst und Institutionen unter Kontrolle gebracht, wahlweise auch kooperativ oder mit einer Dissidentenrolle gegen den Rest der Runde. Eine Partie dauert laut Verlag 60 Minuten, empfohlen ab 14 Jahren. Ein Designer wird auf der Kampagnenseite nicht genannt, und die Grafik stammt von Martijn Snelder.
Nach einer ersten Kickstarter-Auflage 2024, deren Lieferstatus die Kampagnenseite nicht nennt, läuft nun eine neue Kampagne auf Gamefound, gestartet am 15. September 2026 mit einem Ziel von 5.000 Euro. Am 21.09.2026 standen 237 Unterstützer und rund 16.153 Euro zu Buche, umgerechnet 323 Prozent. Die Kampagne endet am 8. Oktober 2026.
Chocolate Factory Remastered

Chocolate Factory Remastered legt das Effizienzspiel von Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert bei Alley Cat Games in einer überarbeiteten zweiten Edition auf. Über ein Förderband wird Kakao durch selbst gebaute Maschinen geschickt und Schritt für Schritt zu Schokolade verarbeitet, und neue Maschinenteile und Angestellte erweitern die eigene Fabrik. Die Neuauflage bringt zwei neue Erweiterungen mit, Wonder und Milk, dazu überarbeitete Illustrationen und vollfarbig bedrucktes Material. Gedacht ist das Spiel für ein bis vier Personen mit 45 bis 90 Minuten Spielzeit.
Die Kickstarter-Kampagne ist ein Staff Pick der Plattform, läuft seit dem 14. September 2026 mit einem Ziel von 12.500 Pfund und stand am 21.09.2026 bei 513 Unterstützern und rund 33.045 Pfund, also 264 Prozent. Sie endet am 8. Oktober 2026.
Perennial

Perennial kommt vom Team hinter Cascadia und Calico bei Flatout Games, entworfen von Emily Vincent mit Illustrationen von Beth Sobel. Über vier Runden legen ein bis vier Personen Präriegärten aus Polyomino-Plättchen: Werkzeugkarten geben die Form vor, in der Pflanzen- und Tierplättchen gesammelt werden dürfen, bevor alle gleichzeitig ihren Garten bepflanzen. Punkte gibt es unter anderem für zusammenhängende Pflanzenflächen und passend platzierte Tiere, und dazu gibt es einen eigenen Solo-Modus. Eine Partie dauert 30 bis 45 Minuten.
Die Kickstarter-Kampagne ist ebenfalls ein Staff Pick, läuft seit dem 15. September 2026 mit einem Ziel von 8.000 US-Dollar und stand am 21.09.2026 bei 1.642 Unterstützern und rund 71.463 US-Dollar, umgerechnet 893 Prozent. Sie endet erst am 5. November 2026.
Die fünf Kampagnen dieser Woche zeigen zwei gegenläufige Strategien: Etablierte Studios wie Flatout Games und Alley Cat Games verlassen sich auf bekannte Marken und Remaster, während This is a GAME mit einer Lizenz und Alban Viard sowie Marty.Games mit eigenständigen Designs neues Terrain versuchen. Wie sich die hohen Startquoten bis zum jeweiligen Kampagnenende halten, bleibt abzuwarten.
Steam & Cheese: Gamefound-Kampagne überfinanziert
Skellig Games hat die Gamefound-Kampagne zu Steam & Cheese am 15. September 2026 um 17 Uhr MESZ gestartet. Sie läuft bis zum 8. Oktober 2026, 22 Uhr MESZ. Stand 17. September 2026 meldet Gamefound 47.226 Euro von 10.000 Euro Zielsumme, umgerechnet rund 472 Prozent, bei 384 Unterstützenden. Der deutsche Verlag hatte das Kenner-Euro Ende Juli erstmals vorgestellt, damals noch ohne Termin, Preis oder Pledge-Stufen.
Stretch-Goals und Pledge-Stufen
Von den bislang neun angekündigten Stretch-Goals sind acht freigeschaltet, von „Funded!“ über zusätzliche Auftrags- und Ereigniskarten bis zu einem metallisch schimmernden Schachtel-Finish bei 40.000 Euro. Offen ist noch das Ziel bei 50.000 Euro mit zwei weiteren individuellen Fähigkeitskarten.
Die Standard Edition kostet 49 Euro (UVP 70 Euro), die Deluxe Edition 69 Euro (UVP 120 Euro). Darüber liegen mehrere teurere Sammler-Bundles mit Metallkomponenten oder Miniaturen, die bis 479 Euro reichen. Diese oberen Stufen legen vor allem Sammler- und Optik-Komponenten obendrauf, ohne das Kernspiel zu verändern. Einen Liefertermin oder ein Auslieferungsfenster nennt die Kampagnenseite bislang nicht.
Mechanik und Solo-Modus
In Steam & Cheese bauen 1 bis 4 Spielende ab 12 Jahren Käsefabriken für erfinderische Mäuse in einer Steampunk-Welt auf. Würfel bestimmen zugleich die Ressource, über ihre Farbe, und die Aktionsstärke, über ihren Wert: Die Spielenden erweitern ihre Fabrik über eine Zahnrad- und Maschinen-Mechanik, importieren Gewürze per Zeppelin und erfüllen Aufträge für Punkte. Eine Partie dauert 90 bis 180 Minuten. Designer ist Alexander Rein, und die Illustration stammt von Roman Kucharski.
Wer allein spielt, tritt gegen ein Automa-System an, das laut Verlag über mehrere Schwierigkeitsstufen reicht, von „Zahnrad-Lehrling“ bis „Legende des Maschinenwerks“. Ob die Würfel neben der Farbe zusätzliche Symbole tragen, ob die Auftragskarten über Symbole oder Text laufen, wie groß die Metallkomponenten und Miniaturen in den teureren Bundles ausfallen und wie es um Schriftgröße und Kontrast auf Tableaus und Karten steht, lässt sich aus dem verfügbaren Kampagnenmaterial nicht klären. Ob es variable Module, einen wechselnden Auftragskarten-Pool oder ein echtes Entscheidungssystem im Automa gibt statt eines einfachen Kartendecks, geht aus dem Kampagnenmaterial ebenfalls nicht hervor.
Mehrere Kampagnen hat Skellig Games bereits erfolgreich finanziert, zuletzt A Life im Juni 2026 auf Gamefound mit rund 576 Prozent des Fördersziels. Ob das auch pünktliche Lieferung bedeutet, lässt sich daraus nicht ableiten. Dazu liegen keine belastbaren Angaben vor.
Crowdfunding Campaigns of the Week – 9/14/26
Crowdfunding-Wochenschau KW 38: Everdell Journeys & Catvale
In den vergangenen sieben Tagen (7. bis 14. September 2026) sind gleich mehrere neue Kampagnen gestartet, vier davon erreichen die Auswahlkriterien dieser Redaktion. Den Auftakt macht ein Ableger eines in Deutschland etablierten Eurogames, dazu kommen ein Katzenabenteuer, eine Endzeit-Erweiterung und ein Arena-Kartenspiel.

Everdell Journeys
Das US-Studio Tycoon Games hat Everdell Journeys am 8. September 2026 auf Kickstarter gestartet, Stand 14. September 2026 bei rund 1509 Prozent des Ziels von 35.000 US-Dollar (528.284 US-Dollar, 4.230 Unterstützende). Design stammt von James A. Wilson und Clarissa A. Wilson, den Schöpferinnen und Schöpfern von Everdell, die Illustrationen wieder von Lukas Siegmon.
Zwei bis fünf Spielende legen in diesem Ableger keine Städte mehr an, sondern ziehen als reisende Tiere durch die Welt von Everdell und legen dabei einen Pfad aus Karten. Wer eine Karte auf dem eigenen Pfad aktiviert, sammelt Ressourcen und Punkte für spätere Kombinationen, ein persönliches Reisetagebuch hält besondere Erinnerungen fest. Statt Worker Placement steht damit Card Drafting im Zentrum des Spiels. Eine Partie dauert laut BGG rund 60 Minuten, ausgelegt für zwei bis fünf Spielende ab 10 Jahren, ein Solo-Modus ist erst in der Deluxe-Ausgabe mit erweiterten Regeln enthalten.
Die Kampagne läuft noch bis zum 25. September 2026, der Versand ist laut Kampagnenseite für August 2027 vorgesehen. Das Hauptspiel Everdell erscheint in Deutschland regulär bei Pegasus Spiele, eine deutsche Ausgabe von Everdell Journeys selbst nennt die Kampagne bislang nicht.

Catvale
Das polnische Studio FUdice hat Catvale am 8. September 2026 auf Kickstarter gestartet, Stand 14. September 2026 bei rund 1298 Prozent des Ziels von 20.000 Euro (259.596 Euro, 1.961 Unterstützende). Design stammt von Lukasz Berdowski.
Zwei bis sechs Spielende steuern ehrgeizige Katzen durch ein von Runde zu Runde neu zusammengesetztes Kachel-Tableau, sammeln Ressourcen und lösen Quests, um Prestige und Luxusgüter für ihren eigenen Rückzugsort zu erobern. Würfel legen zu Rundenbeginn die Stärke der verfügbaren Aktionen fest, wählbare Spielstile reichen vom Kämpfer über die Bauherrin bis zur Abenteurerin. Eine Partie dauert laut BGG bis zu 180 Minuten, ausgelegt für zwei bis sechs Spielende.
Die Kampagne läuft noch bis zum 8. Oktober 2026, der Versand ist laut Kampagnenseite für Dezember 2027 vorgesehen. Aktuell gibt es das Spiel nur auf Englisch und Polnisch, weitere Sprachen schaltet der Verlag laut eigener Ankündigung erst frei, sobald für sie jeweils 200 Unterstützende zusammenkommen. Eine deutsche Fassung ist damit nicht ausgeschlossen, aber auch nicht zugesagt.

Barbaric: Crown of the Frost
Der Verlag Hexa House hat Barbaric: Crown of the Frost am 8. September 2026 auf Gamefound gestartet, Stand 14. September 2026 bei rund 711 Prozent des Ziels von 20.000 US-Dollar (142.141 US-Dollar). Die Erweiterung ergänzt das postapokalyptische Duell- und Erkundungsspiel Barbaric: After the Apocalypse, das von Thitinan N. entworfen wurde.
Neu ist unter anderem die Riderin Yrsa mit zwei wählbaren Entwicklungspfaden, dazu kommen weitere Kämpferinnen und Kämpfer samt ihrer Gear-Fahrzeuge für das titelgebende Winter-Setting. Im Kern bleibt das Spiel dabei, was es im Grundspiel war: Ein bis vier Spielende steuern mutierte Tierkrieger, kämpfen um Ressourcen und versuchen, den namensgebenden Energiekern im Zentrum des Spielfelds zu erobern, bevor die Bedrohung durch das Grundspiel selbst zu stark wird. Eine Partie dauert laut Kampagnenseite rund 60 Minuten, ausgelegt für ein bis vier Spielende ab 14 Jahren, ein Solo-Modus ist durch das Grundspiel gegeben.
Die Kampagne läuft noch bis zum 30. September 2026. Eine deutsche Lokalisierung nennt die Kampagnenseite nicht.

Trials of Maya
Das Studio Department of Lore aus Goa, Indien, hat Trials of Maya am 8. September 2026 auf Gamefound gestartet, Stand 14. September 2026 bei rund 400 Prozent des Ziels von 50.000 US-Dollar (199.874 US-Dollar). Entwickelt wurde das Spiel unter der Leitung von Zain Memon im Fantasy-Universum MAYA.
Ein bis vier Spielende steuern Champions mit individuellem Kartendeck durch Arena-Duelle, verwalten dabei ihre Energie und verketten Kartenkombinationen, um im richtigen Moment zuzuschlagen. Vor jeder Partie lässt sich das eigene Deck aus den Karten des gewählten Champions neu zusammenstellen, fünf verschiedene Spielmodi mit eigenen Arenen und Regeln stehen zur Auswahl. Eine Partie dauert laut BGG bis zu 120 Minuten, ausgelegt für ein bis vier Spielende ab 14 Jahren. Das Basisspiel selbst bietet zwei kompetitive Modi, ein Solo- und Koop-Modus namens „Depths of Kaav“ ist als separates Zusatzmodul für 30 US-Dollar erhältlich, nicht Teil des Basisspiels.
Die Kampagne läuft noch bis zum 13. Oktober 2026. Eine deutsche Lokalisierung nennt die Kampagne nicht.
Korrektur vom 17.09.2026: Im Abschnitt zu Everdell Journeys hieß es zunächst, das Hauptspiel Everdell erscheine in Deutschland bei Frosted Games. Richtig ist: Der deutsche Verlag ist Pegasus Spiele.
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- CMON warns of ‘prolonged structural downturn’ as it seeks up to $17.5m from investors
CMON warns of ‘prolonged structural downturn’ as it seeks up to $17.5m from investors
CMON has warned that its core business is suffering a “prolonged structural downturn” and is still consuming more cash than it generates, despite a drastic restructuring which has seen the board game crowdfunding major halve its workforce, sell off some of its biggest game IPs and halt new crowdfunding campaigns.
The warning comes amid an extraordinary period of upheaval for one of tabletop gaming’s biggest crowdfunding publishers, which suffered losses of almost $23m across 2024 and 2025 and is still working to deliver a string of heavily-delayed campaigns that raised more than $14m from backers.
CMON has spent the past 18 months attempting to stabilise its finances by cutting staff and other costs, selling high-profile IP including Zombicide, Blood Rage and Cthulhu: Death May Die, divesting its Singapore office and raising fresh money from investors.
Those efforts have now dramatically reduced its losses, CMON’s newly-released H1 financial report shows – with the company reporting a loss of just over $2m for the first half of this year, compared to almost $7m for the same period in 2025.
CMON’s revenue also rose more than 7% year-on-year in H1, up to $3.68m from $3.43m in the first six months of 2025, while its selling and distribution expenses more than halved from $1.83m to $859,000, and its general and administrative expenses fell from $4.37m to $2.37m.
But that improvement has failed to make the underlying business self-sustaining. CMON’s cash reserves, which stood at $3.9m at the end of 2022, had fallen to $2.1m by the end of 2024, and slipped again to just over $900,000 by June 2025.
CMON revealed last month that it had about $368,000 in bank and cash balances as of August 4, which it described as enough to cover less than a month of its daily operating expenses.
Crowdfunding Commitments
Despite the sharp reduction in its losses, CMON’s balance sheet remained under pressure at the end of June – with $7.34m more in short-term liabilities than short-term assets, up from $6.89m at the end of 2025.
A significant part of CMON’s liabilities relates to eight crowdfunded games whose campaigns raised $14m from backers, but which the company has yet to deliver.
They include DC Super Heroes United, which raised more than $4.4m, and DCeased, which brought in over $2.5m. Both of those campaigns were initially due to be delivered last year, but fulfillment has been pushed back several times since and both are now scheduled for the first quarter of 2027.
CMON has not completed fulfillment of a crowdfunding project since Zombicide: White Death in mid-2025, but has managed to deliver pre-orders for Cthulhu: Dark Providence, Marvel United: Witching Hour and Dune: Desert War in the first half of this year.

Four other pre-order titles: Assassin’s Creed Role Playing Game, The Adventurers, The Dead Keep and Super Fantasy Brawl Reborn, all remain undelivered, although the first of those is currently slated for completion in Q3.
Funding Push
CMON said in its H1 report that the liabilities position had caused the company’s directors to give “careful consideration to the future liquidity and performance of the group and its available sources of financing in assessing whether the group will have sufficient financial resources to continue as a going concern”.
Those directors believe CMON will be able to continue operating – but central to that assessment is a major share sale designed to raise up to HK$150.5m – about $19m.
CMON first announced the rights issue fundraise in June, proposing to offer existing shareholders the opportunity to buy three new shares for every share they already owned in an attempt to raise the capital.
The plan was approved by shareholders in late July and the formal offer opened in mid-August – but existing shareholders took up just 7.76% of the new shares offered to them by the August deadline.
That leaves CMON looking to raise more than $17.5m from other investors through the rights issue – a figure approaching 2.5-times the valuation of the entire company implied by its last share sale in February this year.
CMON said it plans to use 40% of the money raised to fund its day-to-day operations for roughly the next year, including staff costs, royalties, shipping and distribution, professional fees and other administrative and operating expenses.
Another 20% is earmarked for repaying debts and other outstanding liabilities, including $2.46m owed to a CMON director and $385,000 of unsecured advances from employees, as well as outstanding production, shipping, royalty and other operating costs.
CMON has earmarked 25% for expansion in existing and new markets, including strengthening the company’s presence in Europe through marketing and potential attendance at events including Spiel Essen and Cannes, as well as targeting growth in Japan and the Philippines.
Digital Ambitions
The company added that it plans to put 15% of the new capital towards potential acquisitions as part of a push into digital gaming, although said it had not yet identified any targets.
CMON said it intends to look for between one and three businesses, primarily in Asia-Pacific, valued at between about $1.3m and $2.5m each, which could help it develop digital adaptations of its existing games, companion apps and other digitally-enabled features.
The publisher stressed that it intends to retain physical tabletop games as its core business, with the digital push designed to complement rather than replace them.
That announcement comes just a few weeks after CMON terminated its planned $2.1m investment in NFT video game maker Blissful Link, an investment it had previously said formed part of a digital shift necessary to remain “relevant” in the games industry and expand its revenue stream.
That plan had included transitioning the company’s titles such as Massive Darkness and Super Fantasy Brawl Reborn into “high-quality digital assets” – with CMON saying the group would “continue to supplement this digital transformation as physical games would still offer a ‘screen break’ for individuals as well as foster direct face to face interaction”.

The proposed investment would have valued Blissful Link at more than $95m. Blissful Link made a loss of about $197,000 in 2024, on revenues of just over $408,000, and had net liabilities of about $889,000, according to unaudited figures provided by CMON in April. It did not include finances for 2025.
CMON said in the rights issue offer, “Under prevailing high-interest lending conditions, traditional bank borrowings and debt financing carry heavy interest and securing such financing would severely strain the group’s remaining liquidity.
“Accordingly, equity financing via the rights Issue is the most viable strategic path to recapitalize the group’s capital base without increasing debt distress.”
The directors’ assessment that CMON can remain a going concern also takes into account continued financial support from some of its directors, progress fulfilling its outstanding contract liabilities and further restructuring aimed at reducing cash outflows.
Revenue Collapse
CMON’s latest figures also reveal the scale of the collapse in its North American and European revenues over the past five years, transforming the geographical make-up of what remains of its business.

North America alone generated more than $8.6m for CMON in the first half of 2021, making up 57% of its roughly $15.1m H1 revenue. By the first half of this year, however, revenue from North and South America combined had fallen to just $642,000.
Europe has undergone a similarly dramatic contraction, with revenue from the region falling from about $4.5m in the first half of 2021 to just $982,000 in the latest six-month period.

Asia has consequently become CMON’s largest market by a considerable margin, generating more than $2m in the first half of this year and accounting for about 55% of its total revenue, compared with less than 10% in the same period of 2021.
That reversal has not been driven by Asian growth, however. CMON generated $3.22m from Asia in the first half of 2022, marking a roughly 37% decline since – but a far more resilient performance than the steep falls recorded in North America and Europe over the same period.
The publisher said in its H1 2026 report, “The group intends to continue developing its distribution and market presence in Asia while supporting its established markets in Europe.
“The group will also continue to monitor trade and tariff conditions affecting the US market, and maintain a prudent approach to allocate resources to markets and projects.”
CMON said in March this year that it intended to resume crowdfunding in the second half of 2026, but its latest interim results stop short of repeating that commitment, saying instead that new titles will be developed and launched selectively depending on market conditions, available financial resources and project readiness.
The final result of the rights issue is due to be announced on September 15.
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Crowdfunding Campaigns of the Week – 9/7/26
Crowdfunding-Wochenschau KW 37/2026: Fief France & Reverie
Auch in der zweiten Septemberwoche bleibt es bei Kickstarter, Gamefound und Spieleschmiede eher ruhig, die großen Neustarts der letzten sieben Tage (31. August bis 7. September 2026) waren bereits eigene Meldungen dieser Redaktion. Zwei weitere Kampagnen erreichen zusätzlich die Auswahlkriterien: eine Jubiläumsausgabe eines Verhandlungs-Klassikers und ein Kunstschul-Spiel, das sein Finanzierungsziel um mehr als das Vierzigfache übertrifft.

Fief: France 45th Anniversary Edition
Der französische Verlag International Team hat Fief: France 45th Anniversary Edition am 1. September 2026 auf Gamefound gestartet, Stand 7. September 2026 bei rund 273 Prozent des Ziels von 30.000 Euro (82.043 Euro). Design stammt von Philippe Mouchebeuf, der die Fief-Reihe ursprünglich entworfen hat.
Drei bis sechs Spielende führen eine Adelsfamilie im mittelalterlichen Frankreich und kämpfen über Bündnisse, Heiraten, Wahlen, Kirchenämter und offene Kriege um die Vorherrschaft im Königreich. Mechanisch verbindet das Spiel Verhandlung, Gebietskontrolle, Würfelwürfe und ein Bestechungssystem, dazu kommen geheime Truppenbewegungen und Abstimmungen im Kronrat. Zum 45-jährigen Jubiläum der Reihe überarbeitet diese Ausgabe einzelne Abläufe und bündelt Inhalte aus früheren Erweiterungen der Vorgängerausgabe. Eine Partie dauert laut Kampagnenseite rund 120 Minuten, ausgelegt für drei bis sechs Spielende ab 14 Jahren, einen Solo-Modus gibt es bei dieser Spielerzahl nicht.
Die Kampagne läuft noch bis zum 17. September 2026. Eine deutsche Ausgabe ist bestätigt.

Reverie: Symphony of Colors
Das US-Studio Dux Somnium Games hat Reverie: Symphony of Colors am 1. September 2026 auf Kickstarter gestartet, Stand 7. September 2026 bei rund 4609 Prozent des Ziels von 5.000 US-Dollar (230.460 US-Dollar, 1.434 Unterstützende). Design stammt von Amy Droz und Dusty Droz.
Ein bis vier Spielende schlüpfen in die Rolle angehender Künstlerinnen und Künstler an einer viktorianischen Kunstschule, sammeln Pigmente, erlernen neue Techniken und knüpfen Freundschaften, um daraus eigene Meisterwerke zu schaffen. Punkte gibt es über die sogenannte Euphorie, ein Maß für die persönliche Entwicklung und die geschaffenen Werke im Spielverlauf. Eine Partie dauert laut BGG rund 70 Minuten, ausgelegt für ein bis vier Spielende ab 8 Jahren, ein Solo-Modus ist enthalten. Details zu einem eigenen Automa-System nennt die Kampagne nicht.
Die Kampagne läuft noch bis zum 1. Oktober 2026. Eine deutsche Lokalisierung ist bislang nicht angekündigt.
Jurassic Crisis: Sperling Spiele startet auf Gamefound
Der deutsche Solo-Entwickler Andreas Sperling startet mit Jurassic Crisis eine Gamefound-Kampagne für ein Survival-Brettspiel im Stil von ARK: Survival Evolved, mit Dinosauriern, Basisbau und wählbarem Koop- oder Kompetitiv-Modus. Schon am ersten Kampagnentag ist das Projekt mit 216 Prozent des Fördersziels deutlich überfinanziert: 108.370 statt der veranschlagten 50.000 Euro, getragen von 443 Unterstützenden.
Modi und Spieldaten
Gespielt wird wahlweise PvE, kooperativ oder solo, oder PvPvE im kompetitiven Modus mit asymmetrischen Rollen und Informationen. Auf einem Hexfeld errichten die Spielenden Basen, zähmen Dinosaurier, verwalten Ressourcen und schließen laut Kampagnenbeschreibung auch Bündnisse. Jurassic Crisis ist für 1 bis 4 Spielende ab 12 Jahren ausgelegt, die Regelhefte sollen laut Ankündigung jeweils rund 50 Seiten umfassen. Zur Spieldauer widersprechen sich die Quellen: Gamefound nennt 90 Minuten, BGG dagegen 90 bis 360 Minuten, welche Angabe für eine einzelne Partie gilt, lässt sich aus der Kampagnenseite nicht eindeutig klären.
Der PvE-Modus ist laut Kampagnenseite ausdrücklich auch solo spielbar. Ob der Koop-Modus zu echter Absprache zwischen den Spielenden führt oder eher zu parallelen Einzelbasen, beschreibt die Kampagnenseite nicht genauer.
Inhaltlich gliedert die Kampagnenseite das Spiel in mehrere Themenbereiche: „Ride a Dino“ für das Zähmen und Reiten der Dinosaurier, „Structures“ für den Aufbau und Ausbau der eigenen Basis, „Food & Rations“ für die Versorgung von Spielfigur und Dinosauriern mit Nahrung. Wie eine einzelne Spielrunde konkret abläuft, welche Kosten das Zähmen hat oder wie der Konflikt zwischen Spielenden im PvPvE-Modus im Detail funktioniert, zeigt die Kampagnenseite überwiegend in Bildern und einem Video statt in beschreibendem Fließtext, Details dazu dürften erst die verlinkten Regelhefte liefern.
Pledges: von Core Game bis Community-Paket
Das Core Game kostet 99 Euro. Das Gameplay Bundle (Core Game plus zwei Erweiterungen) kostet 143 statt regulär 163 Euro, das Ultimate Collector’s All-In mit sämtlichem Zubehör 229 statt 282 Euro, beides zusätzlicher Spielinhalt zum Vorteilspreis. Die Creator Supporter Limited Edition für 499 Euro (nur 100 Stück, nur auf Englisch) enthält die komplette All-In-Ausgabe plus exklusive Unterstützer-Extras, das ist vor allem Sammlerwert statt neuer Mechanik. Der Community Pledge liefert sechs Exemplare des Core Game für 475 Euro, gedacht für Spielgruppen und Vereine.
An Zusatzoptionen gibt es die 4-Spieler-Erweiterung (35 Euro) und die Redwood-Survivors-Erweiterung (29 Euro) als neuen Spielinhalt, dazu reine Komponenten-Aufwertungen wie eine Neopren-Spielmatte (33 Euro), ein Deluxe-Insert von Poland Games (40 Euro) und zwei Holzmarker-Sets (25 beziehungsweise 29 Euro).


Eine Stretch-Goal-Leiter hat Sperling Spiele bislang nicht veröffentlicht, die Kampagne läuft erst seit heute. Es ist laut eigener Angabe die erste Crowdfunding-Kampagne von Andreas Sperling, eine Liefer- oder Kampagnenbilanz aus früheren Projekten gibt es entsprechend nicht. Jurassic Crisis selbst sei nach eigenen Worten ein rund zehn Jahre altes Projekt, das nun endlich umgesetzt werde. Die Lieferung ist laut Kampagnenseite zwischen Oktober 2027 und Februar 2028 vorgesehen.
Crowdfunding-Wochenschau KW 36/2026: Aberration & Orbitstar
Nach der Gen Con ist es rund um Kickstarter, Gamefound und Spieleschmiede spürbar ruhiger geworden. In den vergangenen sieben Tagen (24. bis 31. August 2026) erreichen nur zwei neue Kampagnen die Auswahlkriterien dieser Redaktion, die deutsche Spieleschmiede liefert in diesem Zeitraum keinen neuen Brettspiel-Kandidaten. Dafür kehrt bei Gamefound ein kooperatives Tower-Defense-Spiel mit Reprint und zwei Erweiterungen zurück, während ein Kickstarter-Projekt auf einen fremden Planeten führt.

Aberration: Oblivion's Embrace
Der australische Verlag Ghostfire Gaming hat die Kampagne zu Aberration: Oblivion's Embrace Expansion & Reprint am 26. August 2026 auf Gamefound gestartet, Stand 31. August 2026 bei rund 794 Prozent des Ziels von 20.000 US-Dollar (158.823 US-Dollar). Design stammt von Andy Collins und Peter Lee, Letzterer bekannt für Lords of Waterdeep, Tyrants of the Underdark und Horrified.
Ein bis vier Spielende verteidigen kooperativ das Dorf Bürach gegen eine wachsende Bedrohung aus Monstern und Verderbnis im Grim-Hollow-Setting des Verlags. Mechanisch verbindet das Tower-Defense-Spiel Worker Placement, Bag Building und asymmetrische Heldenfähigkeiten mit einem Fog-of-War-System, das Teile der Gefahr zunächst verdeckt hält. Die Kampagne bringt neben einem Reprint des Grundspiels zwei neue Erweiterungen: Oblivion's Embrace mit zwei wiederholt spielbaren Roguelike-Kampagnen und Arcanists & Abominations mit vier neuen Zauberklassen. Eine Partie dauert laut Kampagnenseite rund 90 Minuten, ausgelegt für ein bis vier Spielende ab 14 Jahren.
Ein Solo-Modus ist enthalten, die Kampagne läuft noch bis zum 17. September 2026. Ghostfire Gaming hat mit dem gleichnamigen Grundspiel Aberration bereits eine erste, eigene Kampagne durchlaufen, die laut Gamefound bereits vollständig produziert und ausgeliefert wurde. Eine deutsche Lokalisierung nennt die Kampagnenseite bislang nicht.

Orbitstar: Expedition to Darwin IV
Das neuseeländische Studio Arkus Games hat Orbitstar: Expedition to Darwin IV am 25. August 2026 auf Kickstarter gestartet, Stand 31. August 2026 bei rund 216 Prozent des Ziels von 30.000 Neuseeland-Dollar (64.712 Neuseeland-Dollar). Design stammt von Bobby Hill, Welt und Artwork gestaltete Illustrator Wayne Barlowe nach seinem eigenen Buch „Expedition“. Arkus Games hat seit der Studiogründung 2020 bereits mehrere Kickstarter-Kampagnen realisiert, darunter Shelfie Stacker, Storm Raiders und Dreadful Meadows.
Ein bis vier Spielende schlüpfen im Jahr 2358 in die Rolle von Forschenden, die den fremden Planeten Darwin IV erkunden und laut Verlag insgesamt 49 außerirdische Spezies dokumentieren. Dabei kommen Bag Building, Bewegung über verschiedene Biome und der Ausbau der eigenen Hovercone-Fahrzeuge zum Einsatz, während Wetter und Raubtiere die Expedition erschweren. Eine Partie ist laut BGG für ein bis vier Spielende ab 14 Jahren ausgelegt und dauert rund 90 Minuten.
Ein Solo-Modus ist vorhanden, Details zum genauen Ablauf nennt die Kampagnenseite nicht. Die Kampagne läuft noch bis zum 16. September 2026, der Versand ist laut Kickstarter weltweit vorgesehen, die Auslieferung für September 2027 geplant. Eine deutsche Lokalisierung ist bislang nicht angekündigt.
Beide Kampagnen sind reine Nischenprodukte für den deutschen Markt: englischsprachig, ohne angekündigte Lokalisierung, mit den üblichen Kickstarter- und Gamefound-typischen Zusatzkosten für Versand und Einfuhr nach Deutschland. Wer auf deutschsprachige Neuheiten wartet, muss sich diese Woche gedulden. Die Spieleschmiede blieb in den vergangenen sieben Tagen ohne neuen Brettspiel-Kandidaten.
Avalon: The Riven Veil: Auslieferung läuft an
Shadowborne Games' Artus-Fantasy-Spiel Avalon: The Riven Veil steht auf Platz 3 der aktuellen BGG-Hotness-Liste, fast zwei Jahre nachdem die zugehörige Kickstarter-Kampagne 935.112 US-Dollar einspielte. Die Auslieferung läuft inzwischen an. Das Gebietskontroll- und Erkundungsspiel siedelt seine Handlung nach der Schlacht von Camlann an: Artus liegt gefallen auf Avalon, doch auch der totgeglaubte Mordred hat einen Weg auf die Nebelinsel gefunden.
2 bis 5 Spielende führen rivalisierende Fraktionen durch den Schleier zwischen den Welten, erkunden die Insel, bergen legendäre Artefakte und suchen den Gral. Im Zug spielen die Fraktionen Karten für Bewegung, Kämpfe und Sonderaktionen aus und sichern sich damit Mehrheiten in umkämpften Gebieten. Dazu kommen asymmetrische Fraktionsfähigkeiten und Multi-Use-Karten mit mehreren Funktionen.
Eine Partie dauert 60 bis 120 Minuten, empfohlen ab 14 Jahren. Lead Designer ist Jamie Jolly, für die Illustration zeichnen Pedro Nuñez und Aitor Sebastián verantwortlich. Einen Solo-Modus gibt es nicht, die Spielerzahl beginnt bei zwei.
Kickstarter-Erfolg mit fast 1.900 Prozent
Die Kampagne lief vom 12. November bis zum 10. Dezember 2024 und sammelte bei einem Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar am Ende 935.112 US-Dollar von 6.198 Unterstützenden ein, eine Finanzierungsquote von rund 1.870 Prozent. Kickstarter zeichnete das Projekt zusätzlich als Staff Pick aus.
Neben Kickstarter listet auch Gamefound das Spiel unter demselben Namen. Über die dortige Pledge-Manager-Phase mit zusätzlichen Late Pledges wuchs die Gesamtsumme des Projekts inzwischen auf über 2 Millionen US-Dollar von 8.886 Unterstützenden.
Auslieferung und deutsche Verfügbarkeit
In den Pledge-Beschreibungen nannte Shadowborne Games ursprünglich Dezember 2025 als Auslieferungstermin für die Retail-, Core-, Deluxe- und Collector's-All-In-Pledges. Tatsächlich startete die Auslieferung erst am 14. August 2026 offiziell in den USA, gut acht Monate später als ursprünglich angekündigt.
Für deutsche Spielerinnen und Spieler ist vor allem ein Punkt relevant: Eine deutsche Lokalisierung hat der Verlag bisher nicht angekündigt. Avalon: The Riven Veil bleibt damit vorerst ein englischsprachiges Importspiel, das Shadowborne Games direkt über den eigenen Webshop als Kickstarter-Edition führt.
Konkret kaufbar ist das Spiel hierzulande trotzdem schon: Der Händler Fantasywelt führt die englischsprachige Kickstarter-Edition als Vorbestellung, das Core Game Pledge Bundle für 148 Euro und das Collector's All-In Pledge Bundle für 299 Euro, Stand 27.08.2026. Zusätzlich steht Avalon: The Riven Veil auf der Preview-Liste der SPIEL Essen 2026 vom 22. bis 25. Oktober und soll dort am Stand von Shadowborne Games spielbar sein.
Dass das Spiel weiterhin auf Platz 3 der Hotness-Liste steht, deutet auf anhaltendes Interesse in der Community hin. Für deutsche Interessenten heißt das: Wer die fehlende Lokalisierung in Kauf nimmt, kann das Spiel schon jetzt vorbestellen oder im Oktober in Essen selbst antesten.
StarCraft: Tabletop Miniatures Game ist im Handel
Archon Studio hat das StarCraft: Tabletop Miniatures Game offiziell in den Handel gebracht. Nach einer Vorverkaufsphase über Gamefound sind die Starter-Sets der Founders Edition sowie mehrere Erweiterungs- und Einheiten-Sets für Terraner, Protoss und Zerg jetzt beim deutschen Händler Fantasywelt erhältlich. Die Redaktion hatte die Lizenzpartnerschaft zwischen Archon Studio und Blizzard Entertainment bereits im März 2025 gemeldet, damals mit 2026 als Zieltermin für das Miniaturenspiel.
StarCraft erschien 1998 bei Blizzard Entertainment und gilt als eines der prägendsten Echtzeit-Strategiespiele überhaupt. Drei Fraktionen kämpfen im Koprulu-Sektor um die Vorherrschaft: die technisierten Terraner, die mit Psionik ausgestatteten Protoss und die schwarmartigen Zerg. Genau diese Asymmetrie überträgt Archon Studio auf den Tisch, die Spielenden befehligen ihre Armeen über Kommandokarten und Messbewegung statt über Mausklicks.
Eckdaten: 2 Spielende, ab 12 Jahren, 60 bis 120 Minuten Spielzeit, Design von Sławomir Aftarczuk, Jarek Ewertowski, Jacek Karpowicz, Aleksander Nowacki und Michał Pawlaczyk, erschienen bei Archon Studio.
Was das Spiel auf den Tisch bringt
Laut BoardGameGeek-Metadaten setzt der Titel auf Command Cards, Deck Construction, Würfelwürfe und variable Fraktionsfähigkeiten, ergänzt um ein Schere-Stein-Papier-Element für die Konfliktauslösung sowie Szenario- und Kampagnenmodi. Das Spiel ist strikt für zwei Spielende ausgelegt, einen Bereich wie 1 bis 4 gibt es nicht. BoardGameGeek führt zudem keine empfohlene Solo-Variante: In der noch sehr schmalen Spielerzahl-Auswertung der Community, gestützt auf nur eine abgegebene Stimme, gilt eine Partie zu eins als nicht empfehlenswert. Wer StarCraft: Tabletop Miniatures Game spielen will, braucht also eine Gegnerin oder einen Gegner am Tisch.
Laut BGG-Beschreibung umfasst eine Standardpartie bei den Terranern etwa 30 bis 40 Modelle pro Seite, bei den Protoss weniger und bei den Zerg deutlich mehr, was die zahlenmäßige Überlegenheit des Schwarms nachbildet.
Sets, Preise und Verfügbarkeit
Einstieg bietet das Two Player Starter Set Founders Edition mit zwei kompletten Armeen, bei Fantasywelt für 159,99 Euro gelistet (Stand: 26.08.2026). Ergänzend gibt es das Protoss Starter Set Founders Edition für 91,56 Euro. Beide Sets liegen in englischer Sprache vor, eine deutsche Lokalisierung ist bislang nicht angekündigt.
Dazu kommen Einheiten- und Helden-Sets für alle drei Fraktionen. Terraner: Marine, Marauder, Goliath und Medic sowie das Helden-Set Jim Raynor (Raynor’s Raiders). Protoss: Zealot, Stalker, Adept und Sentry sowie das Helden-Set Artanis (Hierarch). Zerg: Zergling, Hydralisk, Roach und Queen sowie das Helden-Set Kerrigan (Primal Kerrigan).
Ergänzt wird das Sortiment durch das Lost Temple Terrain Set. Die meisten Einheiten-Sets kosten bei Fantasywelt um die 38 Euro, die kleineren Sets Medic, Sentry, Queen, Zealot und Adept liegen zwischen 21 und 30 Euro. Bei den Helden-Sets reicht die Spanne von 29,40 Euro für Raynor bis 37,80 Euro für Artanis und Kerrigan, die beiden teureren liegen damit auf demselben Preisniveau wie die größeren Einheiten-Sets.
Für ein frisch gestartetes Miniaturenspiel ist die BGG-Bewertungsbasis noch dünn: 25 abgegebene Wertungen ergeben einen Schnitt von 8,46 von 10, und nur eine einzige Weight-Stimme liegt der Komplexitätsangabe von 2,0 von 5 zugrunde. Belastbare Aussagen zur tatsächlichen Regeltiefe lassen sich daraus noch nicht ableiten. Wie viel Unterstützende beim Vorverkauf über Gamefound ursprünglich für das Starter-Set zahlten, ist auf der Kampagnenseite inzwischen nicht mehr ausgewiesen.
Crowdfunding Campaigns of the Week – 8/24/26
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- Unstable Unicorns maker launches new studio led by rising star designer Marceline Leiman
Unstable Unicorns maker launches new studio led by rising star designer Marceline Leiman
Unstable Unicorns publisher Unstable Games has launched a new studio led by rising tabletop designer Marceline Leiman, who will shape its creative direction and design every game it releases for at least the next few years.
Ordinary Magic plans to publish light strategy board and card games set within a single expanding world, with Leiman telling BoardGameWire the studio is looking to put out designs “offering whimsical, magical moments of the everyday” alongside high interaction.
The move comes nine years after Unstable Games owner TeeTurtle’s hugely successful Kickstarter campaign for light card game Unstable Unicorns, which raised more than $1.8m from over 33,000 backers – and went on to sell more than a million copies worldwide by 2023.
The success of that release led to t-shirt maker TeeTurtle creating its dedicated tabletop studio Unstable Games, which has sold millions across its debut title and follow-up releases such as Here to Slay, Happy Little Dinosaurs, Casting Shadows and Twisted Cryptids.
Ordinary Magic’s arrival comes hot on the heels of Unstable Games completing by far its biggest crowdfunding campaign yet, with Here to Slay Dungeons raising more than $6.6m on Gamefound in April.
Leading the new studio continues a rapid rise for Leiman, a 2025 Diana Jones Emerging Designer Program winner whose published designs include High Tide, Wildberries and Dino Racer – the latter of which picked up significant buzz at Gen Con this year, and is currently ranked at number two in the BoardGameGeek Hotness.

Her route into professional board game design began with the 2023 release of her solo mode for North Star Games titles Oceans, which led to a part-time developer position at Underdog Games, as well as client work for Office Dog, WizKids, Allplay, Button Shy Games and Maestro Media, according to her website.
But Ordinary Magic represents her first full-time job in the industry, with Leiman saying the roots of the venture going back to the period immediately following the downsizing of Underdog in April 2025, when the publisher laid off almost its entire staff as it attempted to weather the impact of US tariffs.
She told BoardGameWire that Underdog president Nick Bentley, who was also let go by the company at that time, quickly introduced her to Unstable Games, with the pair initially planning to build the new operation together.
Bentley ultimately went in another direction before that arrangement was finalised and is now director of game design at Taco Cat Games, which rebranded from Dolphin Hat Games in May to reflect the huge success of its standout title.
Leiman said, “We both were fully intending to start up a new studio within Unstable Games. The proposition was always that they were going to do sort of an incubator program, is the way that they proposed it to us.”
She added, “My role within the studio was always going to be the capacity of being a game designer. Only now with Nick no longer part of the project, it has allowed me to take more of a formal leadership role.”
Leading the line
The resulting structure puts Leiman’s work at the centre of the studio, rather than positioning Ordinary Magic as a conventional publisher or imprint sourcing games from a roster of designers.
She told BoardGameWire, “Every single game that comes out of Ordinary Magic is a design of mine. I am the designer of each of the games coming from the studio, and you should expect that at least for the next several years.
“That does not mean that you won’t ever see a game from anyone else besides me from Ordinary Magic. But think of me as the shepherd of the studio.
“I am leading the direction of the design behind Ordinary Magic and the types of games you should expect, and the feelings from the games that you should expect. But I am absolutely open to that changing; it’s not a hard rule.”
Leiman added that although she is not currently accepting game pitches, she is “always interested in learning what designers are working on, both those I am familiar with and unfamiliar with”.
She told BoardGameWire, “I love sharing ideas, and I think the spirit of design is still very much open in terms of the way I like to talk with other designers. I always want to consider whether or not in the future, an opportunity is available between Ordinary Magic and a designer looking to pitch their games.
“However, I cannot promise at this time that we are accepting any pitches that we might receive. If I were to look at any pitches, what I’ve described in the past is that Ordinary Magic is looking for games that are offering whimsical, magical moments of the everyday. Not high magic, not combative, though highly interactive.
“I think if someone wanted to pitch to me a game with a theme that was more focused on a curious bit of a real-life moment that inspired them, that would interest me more than somebody who’s coming to me with a pitch purely with a magical concept. I am much more interested in the grounded reality of this world rather than the high fantasy.”
Finding direction
Leiman said the studio’s creative direction would be to create interactive games which give “meaningful reason for other players to be at the table with you”, but added that would likely not extend to full “take-that”-style designs.
She said, “What you should expect from us is strategy-light strategy style games, sometimes card games, sometimes board games. I am also very interested in exploring the realms of cooperation as well as indirect player interaction, or both direct and indirect forms of player interaction.
“Something that you’ll find from me is that I am very interested in sort of passive aggression in games, where the decisions I am making might be to block you or to prevent you from getting something before me. A very old-school style of interaction, German old-school I think some people would think about.”
Ordinary Magic’s first three titles are set to launch together on Gamefound this autumn, taking players to a bookshop, hotel and corner café through The Curious Little Bookshop and two as-yet-unrevealed titles.
Leiman said the original plan had been to launch the games individually, but that Unstable ultimately proposed putting all three into the same campaign after their development schedules aligned – a situation which partly arose due to Leiman’s rapid work rate.

She told BoardGameWire, “The method that I was taught game design was very much under the tutelage of my professors at NYU Game Center, and there we worked very much within a fast-paced work environment.
“Joining this studio very much is like returning back to that environment, which I am very comfortable being in. The way that I’ve worked within the studio is quite fast, is quite rapid, I guess, in relation to other people’s speeds.
“But for me, within a short amount of time, what I am looking to do is try out many ideas and fail with many ideas as quickly as possible, so I could find the core of what is fun, what is interesting, what is memorable about a game.
“It just so happened to align with our release schedule that I would have these three games. Our original plan was to release them one by one, but just with the way that scheduling worked out, we decided that it would be best to put our best foot forward with this new studio by showing the strength of our design, with the strength of our art, and production capabilities.”
Operationally, however, Ordinary Magic is currently far less separate from its parent studio than its distinct branding might suggest.
“The only difference between Ordinary Magic and Unstable Games in terms of operation is me,” Leiman told BoardGameWire.
She added, “Everything that you’ve come to expect from me – my work ethic, my taste, my voice – you should expect to be part of these games.
“Not to say that I don’t work with the Unstable Games team as well. We actually do cross-pollinate a lot in terms of our playtesting, in terms of our conversations, in terms of problem-solving.
“So it’s not like I’m totally in a silo or and neither are they from me. There’s definitely a lot of creative support going back and forth between the two studios. And as the studio continues to develop and grow in size, naturally Ordinary Magic will change with it.”
Speaking about the shared world envisaged by Ordinary Magic for all of its releases, Leiman told BoardGameWire, “You should not expect to see any games released from Ordinary Magic that are not part of this world.
“We’ve talked a lot about what that means in terms of building the IP, sort of what direction could it go in the future? Does it open us to different forms of media, different forms of games, or are they all going to be board games and card games?
“We’re leaving that station open right now. But we’re definitely open to exploring what it means to have this IP as we look forward to the future.
“As for recurring characters and locations, I would say keep your eyes open for the GameFound campaign, and I think you’ll be very excited to see some crossover moments between them.”
Ordinary Magic’s debut Gamefound campaign is currently scheduled to launch in the autumn.
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