Task Team
Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass ich das Genre der kooperativ kreativen Wortspiele besonders mag. So Kleever kann ich jederzeit und immer wieder spielen. Aber auch Just One ist weiterhin ein Dauerbrenner in meinen größeren Spielrunden. Von Schmidt Spiele gibt es nun eine verbindene Alternative, die ich Euch empfehlen möchte.
Der Autor Tobias Tesar startet gehörig durch. Im Jahr 2022 von der Spiel des Jahres Jury mit dem Deutschen Nachwuchs-Spieleautoren-Stipendium gefördert, um jungen Talenten Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Spieleszene ermöglichen. Dann folgte der Gewinn des Hippodice Autorenwettbewerbs im Jahr 2023 mit seinem Prototyp „Second’s Best“, das derweil als „Right on Time“ bei Kosmos veröffentlicht wurde. Für das kommende Jahr sind sechs weitere Veröffentlichungen angekündigt und eine davon, wenn auch noch ohne Datum, bei Hans im Glück. Eher einfache Party- und Familienspiele sind sein bevorzugtes Genre, oftmals mit international einheitlich englischsprachigen Titeln.
So auch seine 2025er-Neuheit „One Round?„, mit einem Fragezeichen und damit Aufforderungscharakter. Schon seit etlichen Monaten für inzwischen rund 11 Euro im Handel erhältlich, lohnt es sich kaum über die Ausstattung zu reden. Zum Preis eines modernen Kartenspiels bekommt Ihr direkt drei Sprachversionen in einer Spieleschachtel geliefert – Deutsch, Englisch und Französisch. Was dann auch den international verständlichen Titel erklärt. Es erwarten Euch neben Lebensmarker, Kartenteller aus Pappe, einer Sanduhr mit 20 Sekunden und einem abwischbaren Folienstift der eigentliche Kern des Spiels in Form von 100 beschreibbaren Karten. Der Kartenteller ist verzichtbar und die Sanduhr haben wir genauso wenig wie die Lebenspunkte gebraucht. Wir sind da einfach dem Rat der Anleitung gefolgt: „Spielt so, dass es Eurer Gruppe am meisten Spaß macht und sich alle wohlfühlen.“
Damit sind wir beim spielerischen Kern von „One Round?“ angekommen. Drei Startkarten mit den Werten 0/100, 33 und 66 liegen kreisförmig angeordnet in der Tischmitte aus. Bevor es losgehen kann, schreiben wir noch spontan Begriffe auf diese Karten. Sind wir weniger kreativ oder suchen nach einem ausgewogenen Spielerlebnis, so können wir auch den Vorschlägen im Challenge-Heft folgen. Aus Thema Märchen, im Badezimmer und Sportart wurde so bei uns in entspannter 6er-Erstspielerrunde Hänsel & Gretel, Zahnbürste und Turnen. Die restlichen 97 Karten werden gemischt und zwölf davon bilden den verdeckten Nachziehstapel. Einer fängt als Tippgeber „Tippy“ an, zieht geheim die oberste Karte, sieht die Ziffer zwischen 1 und 99 dort und sollte nun innerhalb von 20 Sekunden einen Begriff finden, den seine lieben Mitspieler an passender Lücke im Wortkreis einordnen würden.
Da wird im konkret so erlebten Beispiel „Barren“ genannt und die Kreativität der Mitspieler-Begründungen nimmt seinen Lauf. So kam bei uns die Idee auf, dass ein Barren ja eine längliche Form wie eine Zahnbürste hat und beim Turnen zum Einsatz kommt. Während wir im Zusammenhang mit den Geschwistern Hänsel & Gretel noch nie davon gehört haben. Vorschlag unterbreitet, gemeinsam abgenickt, Sanduhr in die gewählte Begriffslücke gestellt und auf ein freudiges Gesicht von Tippy, unserem Tippgeber gehofft. Jip, alles richtig gemacht und schon hatten wir die 81 dort ausliegen und die Lücken zwischen den einzelnen Begriffen wurden kleiner, aber in der Anzahl der ausliegenden Karten auch vielfältiger.
Spielt Ihr streng nach Regeln, so würdet Ihr im Fehlerfall eines der drei ausliegenden Lebensmarker umdrehen und wenn alle davon statt Herz eine Sanduhr zeigen, dann seid Ihr in der so bezeichneten Overtime angekommen. Die setzt Euch bei Eurer gemeinsamen Antwort unter Zeitdruck, alle restlichen Karten des ausliegenden Kartenstapels fehlerfrei zu schaffen. Wir wollten es entspannter zum ausklingenden Spieletag angehen und haben die Sanduhr rein als Lückenmarkierer benutzt. Unsere zwölf Karten haben wir zudem fehlerfrei zuordnen können, auch wenn es im späteren Spielverlauf durchaus zu Diskussionen kam und wir uns nicht komplett einig waren. Aber Intuition und Bauchgefühl war schon ein guter Wegweiser, auch wenn sich einige anderslautende Argumentationsketten durchaus logisch anhörten.
So ergibt sich am Spielende eine Assoziationskette aus zwölf eigenen Begriffen. Da keine Begriffe fest vorgegeben sind, sondern wir unserer Spielpartie kreativ selbst gestalten und zwölf aus 99 Ziffernkarten ausreichend Variation bieten, ist für unendlich langen Spielspaß gesorgt. Bei nur einer einzigen Runde bleibt es so sicherlich nie, es sei denn, dass der Spieleabend schon zu weit fortgeschritten war wie bei uns. Zwei Mitspieler haben sich direkt im Anschluss „One Round?“ bestellt. Damit ist eigentlich alles gesagt und ich kann ebenso eine fette Empfehlung aussprechen, sofern Ihr passende Spielrunden für diese Art von kreativ kooperativen Wortspielen habt. Aber wer mag die nicht oder spielt trotzdem zu Liebe der Mitspieler mit?
Ach ja, einen konfrontativen Teammodus gibt es ebenso für alle, die den Wettstreit mögen. Zudem bietet das beiliegende Challenge-Heft 28 verschiedene Herausforderungen durch vorgegebene Begriffskategorien. Wer mag, der spielt dank dieser Anregungen auch auf Englisch oder Französisch und erweitert so seinen fremdsprachlichen Wortschatz. Oder Ihr traut Euch an den „One Life Modus“, bei dem Ihr direkt mit nur einem Lebensmarker startet. Alternativ spielt Ihr einfach genauso wie Ihr wollt. „One Round?“ bietet Euch viele Möglichkeiten und das zum Mitbringpreis. Einzig ein kleines Whiteboard-Schwämmchen werde ich dem Packungsinhalt ergänzen, denn zu Spielende solltet Ihr alle Karten wieder auswischen und das ging mit dem Radierer am beiliegenden Folienstift zwar ok, aber mit einem Schwämmchen geht das einfacher, streifenfreier und schneller.
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Eine Art Zeichenspiel, nur mit Papier und ohne Stift? Was soll das sein und wie soll das funktionieren? Ich kann doch nicht aus einem 10 x 10 cm großen Blatt Papier einen Dinosaurier ausreißen, ohne dass er ausschaut wie ein Nashorn, unmöglich! Oder wie lassen sich Stricknadeln von Trommelsticks und Essstäbchen unterscheiden, ebenfalls doch nicht machbar, oder?
- Den Beitrag Reiss aus findest du auf Spielevater - Die ANDERE Seite der Brettspiele
Folge 36 lässt uns auf Spiele aus dem Jahr 2015 zurückblicken. Aber wir sind auch aktuell und besprechen u.a. FROMAGE und AM GOLDENEN FLUSS.
Der Beitrag CfM036 Am Goldenen Käse erschien zuerst auf fjelfras.de.

In Green Team Wins, der neuen Lokalisation vom PD-Verlag, dreht sich alles darum, auf der Gewinnerseite stehen. Ursprünglich bei 25th Century Games erschienen, ist das Partyspiel jetzt auch auf Deutsch erhältlich. Und wie der Name schon verrät, will hier jeder zum grünen Team gehören – denn das ist die Gruppe, in der jeder mehr Punkte bekommt.
Wir haben uns das Spiel für große Runden angesehen, bei dem nicht das richtige oder klügste, sondern das populärste Ergebnis am Spieltisch zählt.
Die Grundidee ist schnell erklärt: Alle Spielerinnen und Spieler bekommen ein kleines Whiteboard und schreiben simultan eine Antwort auf die offene Frage der aktuellen Spielkarte. Dabei gibt es drei verschiedene Fragetypen, die auf den Karten auftauchen. Bei „Entweder… oder“ wählt man zwischen zwei Möglichkeiten. „1, 2 oder 3“ präsentiert feste Antwortoptionen, von denen man die am wahrscheinlichsten gewählte notieren soll. Und bei „Mut zur Lücke“ sind Kreativität und Gruppengefühl gefragt – hier wird eine Lücke vor oder nach einem Wort gefüllt, etwa bei „Zauber_____“.
Sobald alle ihre Antwort aufgeschrieben haben, wird gleichzeitig aufgedeckt. Die Antwort, die am häufigsten vorkommt, ist die „gewinnende“. Wer sich dieser Mehrheit angeschlossen hat, wechselt (oder bleibt) auf die grüne Teamseite und erhält Punkte. Dabei lohnt sich Kontinuität: Wer bereits im grünen Team war und erneut die Mehrheit trifft, bekommt sogar zwei Punkte statt einem. Wer falsch liegt, wechselt ins oder bleibt im Team Orange – dort gibt es nichts zu holen. Angezeigt wird die aktuelle eigene Teamzugehörigkeit mit einem doppelseitigen farbigen Plättchen, dessen passende Seite man immer vor sich auslegt.
Das Spiel lebt vollständig von Gruppendynamik und Einschätzungsvermögen. Nicht gefragt ist, was du wirklich für die beste Antwort hältst, sondern was du glaubst, was die Gruppe sagen wird. So entwickeln sich schnell launige Diskussionen, Überraschungen und eine Menge Situationskomik. Eine Runde dauert rund 15 Minuten und besteht aus 15 Fragen – da werden sich manche als Meister der Gruppeneinschätzung profilieren, andere hingegen ständig zwischen Team Orange und Grün wechseln…


Besonders reizvoll ist das Spiel in großen Gruppen – bis zu zwölf Personen können mitspielen. Je mehr Spieler, desto unvorhersehbarer die Entscheidungen, desto spannender das Raten. Da keine Vorkenntnisse nötig sind und die Regeln in einer Minute erklärt sind, eignet sich Green Team Wins hervorragend für Spieleabende mit mehreren Genrerationen oder als Aufwärmer zu Beginn eines langen Brettspielabends.
Wer Spaß an Spielen wie So Kleever! oder Fun Facts hat, wird sich hier sofort zuhause fühlen. Green Team Wins punktet durch seinen Mix aus Quiz, Gruppendruck und Bauchgefühl – ganz ohne Leistungserwartung, aber mit Unterhaltungsgarantie.
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Bei Green Team Wins versucht ihr, mit der beliebtesten Antwort ins grüne Gewinnerteam zu wechseln – ein lockeres Partyspiel vom PD-Verlag, das bei uns in größeren Gruppen besonders gut funktioniert hat.
Autor: Nathan Thornton | PD-Verlag | 2025 | bis 12 Personen | ab 10 Jahren | bis 15 Minuten
Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).
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In Krakel Orakel versucht ihr, geheimen Begriffen Form zu geben, indem ihr nur die vorgegebenen Kritzel-Linien nutzt – ein chaotisch-kreatives Partyspiel für größere Gruppen.
Krakel Orakel bringt frischen Wind in das Genre der Party- und Gruppenspiele, weil es Zeichnen neu denkt. Statt frei zu kritzeln, arbeitet ihr ausschließlich mit vorgegebenen, chaotisch verlaufenden Punktlinien auf den abwischbaren Boards. Das Spielziel klingt simpel: einen Begriff so darstellen, dass die Mitspielenden ihn später zwischen mehreren offenen Begriffskarten wiedererkennen können. Doch genau diese Einschränkung sorgt für den Reiz – und dafür, dass auch Menschen Spaß haben, die behaupten, sie könnten „gar nicht zeichnen“.
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Eine Runde beginnt damit, dass sich alle gleichzeitig ihren geheimen Begriff ansehen und der Timer auf zwei Minuten gestellt wird. Dann entsteht ein MIx aus konzentriertem Stilleben und Kichern bis Fluchen, wenn die Linien des eigenen Boards einfach nicht dorthin führen, wo man sie gern hätte. Mal entsteht aus einer einzigen Kurve der angedeutete Flügel eines Vogels, mal lässt sich eine verwinkelte Form überraschend gut als Berglandschaft deuten. Die kreative Herausforderung steckt darin, vorhandenes Chaos so zu nutzen, dass ein erkennbares Motiv daraus wird – oder zumindest etwas, das irgendwie in die Richtung des eigenen Begriffs zeigt.
Nach der Zeichenphase werden die Begriffskarten um ebenso viele vom Nachziehstapel ergänzt, gemischt, ausgelegt und nacheinander wählen alle eine Karte aus, von der sie sicher sind: Diese wurde von niemandem dargestellt. Genau hier entfaltet Krakel Orakel seinen kooperativen Kern, denn jede Fehleinschätzung wandert als Fehlerpunkt in den gemeinsamen Vorrat. Gleichzeitig entstehen herrliche Diskussionen am Tisch, wenn man ein Bild ansieht und versucht, den Gedankenweg des Zeichnenden rückwärts zu rekonstruieren. Die Mischung aus Chaos, Kreativität und Teamgefühl macht jede Runde lebhaft.
Das Spiel (Topp Verlag) bleibt trotz einfacher Regeln spannend, weil es mit jedem neuen Board, jedem neuen Begriff und jedem frischen Blickwinkel anders wirkt. Durch den Fokus auf Fantasie statt Zeichenkunst eignet es sich hervorragend für größere Gruppen und lockert jede Runde sofort auf. Wer Gefallen an Krakel Orakel findet, könnte auch an Partyspielen wie Just One oder So Kleever! Freude haben, die ebenfalls von gemeinsamer Kreativität leben.
Tolles Partyspiel, zurecht für Preise nominiert: Besonders schön ist, dass Krakel Orakel bei uns generationenübergreifend funktioniert und Jung wie Alt mit derselben Begeisterung in das kreative Linienchaos eintauchen.
Autor: 7 Bazis | TOPP | 2025 | 2-8 Personen | ab 8 Jahren | bis 30 Minuten
Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).
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360° Wortassoziationen – aber bleibt es wirklich nie bei einer Runde? Mit „One Round“ hat Tobias Tesar ein Wortspiel im Sweet Spot zwischen Codenames und Top Ten veröffentlicht. Ergebnis: Ein Partyspiel-Hit mit Suchtfaktor.
One Round ist ein kooperatives Wortspiel für 2-12 Personen ab 8 Jahren und dauert circa 15 Minuten.
In One Round steckt nicht viel – 100 beschreibbare Karten mit Zahlenwerten von 1-100 in leicht abgerundeter Form, ein Stift, eine Sanduhr, sechs Überlebensmarker und ein Challenge-Heft.
Im Prinzip könnte man das, was in One Rounde? passiert auch ganz ohne das Spiel selbst spielen – aber die beschriftbaren Karten und das Challenge-Heft ergeben schon Sinn. Mehr dazu gleich. Alles hat eine gewohnt gute Qualität und ist in der Ikonografie passend schlicht.
In One Round? legt ihr gemeinsam als Team einen Kreis aus Wortassoziationen aus. Dafür startet eine Runde mit 3 Zahlen – der 0/100, der 33 und der 66. Für diese drei Karten sucht ihr euch Startbegriffe aus. Die könnt ihr entweder komplett frei wählen oder euch eine der Challenges aussuchen und eure Worte in einer der Kategorien teilen.
Beide Versionen machen Spaß und funktionieren!
Sobald diese Karten einmal in der Mitte legen, habt ihr euer Raster auch schon. Nun geht es mit der ersten Person los, die eine Karte vom Stapel zieht. Die gezogene Zahl gibt der Person jetzt an, für welche Lücke sie einen Begriff finden muss.
Dieser Begriff soll eine Assoziation zwischen den beiden Begriffen, die ihn umgeben, bilden. So können die anderen Mitspielenden herausfinden, in welche Lücke die gezogene Karte gehört.
Sagen wir die 100 ist Italien, die 33 Teig und die 66 Musik – für die 80 könntet ihr zum Beispiel Eros Ramazotti schreiben, für die 10 Pizza und für die 45 Weihnachtsbäckerei.
Nun ist das restliche Team am Start – wo gehört ‚Weihnachtsbäckerei‘ hin? Wählt die passende Lücke aus. Habt ihr richtig geraten, ist alles gut gegangen. Bei einem Fehlversuch verliert ihr einen Überlebensmarker.
Nun ist die nächste Person am Start, die nun auch eine Zahl zwischen ‚Teig‘ und ‚Weihnachtsbäckerei‘ ziehen könnte. Die Kärtchen werden nämlich, egal ob richtig oder falsch einsortiert, immer in den Kreis eingeordnet. So wird der Kreis immer größer und die Lücken immer unterschiedlicher.
Ihr spielt, bis 12 Karten ausgelegt wurden oder ihr die Überlebensmarker verliert, die euch für eure Schwierigkeit zur Verfügung stehen.
One Round? ist ein Spiel mit einem denkbar einfachen Regelwerk und einer eigentlich sehr bekannten Denkweise – wo ist die Überschneidung zwischen zwei Themen?
Der große USP im Vergleich zu Genrenachbarinnen: Anders als bei Spielen wie Codenames, wo eine Person teils sehr komplexe Assoziationsketten bilden muss und die ‚Verantwortung‘ für das Team trägt, sind hier alle mal am Zug. Und das mit deutlich kleineren Hürden und einfacheren Aufgaben.
Das kooperative Element sorgt für eine durchgehend dynamische Stimmung am Tisch und viele lustige Momente bei teils anderen Assoziationen und kreativen Einfällen. Dass ein Spiel in 2 Minuten erklärt ist und dann auch noch 15 Minuten dauert, ist ein weiterer Pluspunkt auf der Partyspiel-Checkliste.
Einziger Hinweis: Für erfahrene Assozationsspieler*innen könnte One Round? wenig Herausforderung bieten, da meist doch eindeutige Begriffe für die Lücken gefunden werden können. Aber: Der Suchtfaktor ist definitiv trotzdem gegeben, da die Challenges einfach Spaß machen und es so tatsächlich nie bei nur einer Runde bleibt. Große Empfehlung
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One Round? von Tobias Tesar
Erschienen bei Schmidt
Für 2-12 Spieler in 15 Minuten ab 8 Jahren
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