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Falsche Schlangen – Spielkritik

Von: Paddy
22. April 2026 um 21:17
Falsche Schlangen

Von einer Runde zur nächsten kann sich die Ausgangslage total verändern bei Falsche Schlangen. Denn bei diesem Kartenspiel weiss man nie, wem man trauen kann und wem nicht. Ein knallhartes Bluffspiel, bei dem der Tag oft zu früh eintritt. Wenige,

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Kinson Key Games plant ein Crowdfunding zum eigenständigen Spiel Excursions in der Welt von Galatic Cruise

Newsbild Der Verlag Kinson Key Games plant noch in diesem Jahr ein Crowdfunding zum eigenständigen Spiel Excursions von Ben Rosset in der Welt von Galactic Cruise. Das Spiel soll von der Komplexität unter Galactic Cruise liegen. Hallo und herzlich willkommen zu einem aufregenden neuen Kapitel von Galactic Cruise! Während Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen und Architekt*innen auf der Erde fleißig arbeiten, werden die Spielenden im eigenständigen Spiel Excursions auf der neuen, hochmodernen Raumstation Galactic Cruise stationiert sein. Dies wird ihre Operationsbasis sein, von der aus sie sorgfältig maßgeschneiderte Reisen zusammenstellen, ihre Flotte modernisieren und dafür sorgen, dass die geschätzten Gäste eine unvergessliche Zeit erleben! Ich habe aus sicherer Quelle erfahren, dass die Kreuzfahrtdirektor*in, die den Vorstand am meisten beeindruckt, den begehrten Bonus „Mitarbeiter*in des Jahres“ erhält! Als aktiver Personen wählen die Speilenden eine der sieben Aktionen rund um die Raumstation. Diese Aktionen umfassen den Bau von Anlagen, Werbung für Gäste, die Entdeckung neuer Ausflüge und deren Aufnahme in ihre Reiserouten, die Verbesserung ihrer Schiffe und ihres Spielendentableaus sowie die Organisation von Traumreisen für Gäste! Alle Spielenden führen diese Aktion gleichzeitig aus, aber die aktive Person erhält zusätzlich einen Bonus, dessen Stärke sich mit der Rotation der Raumstation ändert. Sobald eine Person die erforderliche Anzahl an Siegpunkten erreicht hat, endet das Spiel und die Endwertung beginnt. Die Person mit den meisten Punkten wird zur Kreuzfahrtdirektor*in des Jahres gekürt und erhält den Bonus „Mitarbeiter*in des Jahres“ (sowie den Sieg!). Das Crowdfunding soll noch in diesem Jahr starten, dass Spiel wird dann aber erst 2027 erscheinen, sollte es finanziert werden. Zu einer deutschen Version ist aktuell noch nichts bekannt. Hier findet ihr den Link, um über den Start auf Kickstarter per Mail informiert zu werden.

Wyrmhunt – Würfel und wilde Neunziger-Vibes (Vorschau)

22. April 2026 um 15:18

Wyrmhunt von Woodpecker Games will das Gefühl klassischer Neunziger-Rollenspiele auf den Spieltisch bringen. Kooperativ, mit Pixelart und einer Würfelmechanik, die uns in unserer Anspielsession nicht mehr losgelassen hat. Wir konnten eine frühe Version mit dem Designer spielen und erzählen, warum es uns in Erinnerung bleibt.

Dieser Beitrag wurde von Tim Billen geschrieben

Lords of Waterdeep gespielt – Lohnt sich ein Blick auf die deutsche Lokalisierung?

"Lords of Waterdeep" ist ein klassisches Arbeiter-Einsetz-Spiel für 2–5 Personen ab 8 Jahren mit einer Spieldauer von 60–120 Minuten, in dem wir unsere Agenten auf einem sich ständig erweiternden Spielplan einsetzen, um Aufträge zu erfüllen und die meisten Siegpunkte davon zu tragen.

Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent

22. April 2026 um 10:19
Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent

Reactor Rescue ist ein Brettspiel des in Frankfurt ansässigen Anbieters Labbox Education, das klassische Spielmechaniken mit dem Aufbau echter elektronischer Schaltungen verbindet. Die Kickstarter-Kampagne läuft seit dem 21. April 2026 und hat ihr Finanzierungsziel von 5.000 Euro innerhalb kürzester Zeit weit überschritten. Zum aktuellen Stand haben 370 Unterstützer rund 30.872 Euro beigetragen, das entspricht einer Finanzierung von über 617 Prozent. Kickstarter hat das Projekt zudem als „Staff Pick" hervorgehoben.

Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent
Die Spielenden reparieren den Reaktor eines havarierten Raumschiffs, um die Stadt Electra zu retten. (Bild: Labbox Education / Kickstarter)

Spielprinzip und Material

Die Spielenden übernehmen die Rolle von Ingenieuren an Bord eines havarierten Raumschiffs über der Stadt Electra. Um die Schäden zu beheben und die Stadt zu retten, sammeln sie Ressourcen, manövrieren Gegner aus und bauen funktionierende Stromkreise auf. Der Kniff dabei: Die Schaltungen werden nicht simuliert, sondern mit echten Bauteilen auf einer Platine gesteckt.

Jede Schachtel enthält vier Raumschiff-Kontrolltafeln, zehn LabBox-Elektronikblöcke, zehn magnetische Snap-Verbindungskabel und eine Schaltplatte. Dazu kommen 112 Gameplay-Karten für Ressourcen, Ereignisse und Fehlfunktionen sowie 138 Circuit-Challenge-Karten in drei Schwierigkeitsstufen. Über 85 Reparaturmarker und ein Regelheft runden die Ausstattung ab. Der gestaffelte Schwierigkeitsgrad erlaubt einen Einsatz in Familien ebenso wie im Bildungskontext.

Pledge-Stufen und Kampagnendetails

Reactor Rescue: STEM-Brettspiel mit echten Schaltkreisen übertrifft Kickstarter-Ziel um über 600 Prozent
Vier Editionen stehen zur Auswahl – vom Einzelspiel bis zum Klassenraum-Bundle. (Bild: Labbox Education / Kickstarter)

Die Standard Edition ist ab 64 Euro erhältlich, das entspricht einem Nachlass von etwa 35 Euro gegenüber dem späteren Ladenpreis von 99 Euro. Die Explorer Edition für 69 Euro ergänzt das Grundspiel um ein Holzbrett und vier zusätzliche Magnetkabel und lässt sich auch außerhalb des Spiels als STEM-Baukasten nutzen. Für 128 Euro gibt es die „Dual Reactor Unit" mit zwei Standard-Exemplaren, während das „Command Deck Bundle" für 99 Euro Reactor Rescue mit dem zweiten Labbox-Titel Buzz Trace kombiniert. Bildungseinrichtungen können mit der „Electra Academy" für 249 Euro vier Spielsets samt digitalem Educator-Kit erwerben, dessen Unterrichtspläne an NGSS-, Common-Core- und IB-Standards ausgerichtet sind.

Die Kampagne läuft noch bis zum 21. Mai 2026, die Auslieferung ist für September 2026 angekündigt. Versandkosten und Steuern werden nicht im Pledge erhoben, sondern nach Kampagnenende über den Pledge Manager abgerechnet. Damit positioniert sich Reactor Rescue an der Schnittstelle zwischen Brettspiel und Lernmaterial und trifft offenkundig einen Nerv im deutschsprachigen Raum sowie international.

Alle Details, ein Erklärvideo und die verfügbaren Pledge-Stufen gibt es direkt auf der Kickstarter-Kampagnenseite.

Daggermouth (H. M. Wolfe) – Eine erwachsene Dystopie (Kurzcheck)

22. April 2026 um 09:00

Dagg - BannerEin Vollstrecker wider Willen, eine Assassinin mit blinder Wut im Bauch und ein kaltherziger Präsident, der in seiner Stadt mit eiserner Hand regiert– das sind die Zutaten des ersten Bandes Daggermouth der Heart-Dilogie von H. M. Wolfe. Ob der Rest ebenfalls überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Kurzcheck.

Dieser Beitrag wurde von Bianca Heilmann geschrieben

#358 – Spiel des Jahres 2026 Tipps, HUCH! & Elznir Games Neuheiten 2026 + Battle Podcast

Von: Peer
22. April 2026 um 07:00

#358 - Spiel des Jahres 2026 Tipps, HUCH! & Elznir Games Neuheiten 2026 + Battle | PodcastMitte Mai werden die Nominierten für das Spiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres 2026 bekanntgegeben.

Heute erfahrt ihr, was meine Tipps für die Nominierten sind und natürlich gibt es wieder ein Tipp-Spiel.

Zudem stelle ich spannende Neuheiten von HUCH! und Elznir Games im Jahr 2026 vor und es gibt ein neues Brettspiel-Battle.

Viel Spaß mit der Episode und ich freue mich sehr auf eure Kommentare.

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Dito! – REVIEW | Rezension Brettspiel

22. April 2026 um 07:00

Manche Wortspiele brauchen lange Erklärungen oder leben stark von Sprachwitz. Dito! geht einen anderen Weg. Das Spiel ist schnell verstanden, sofort auf dem Tisch und lebt vor allem davon, dass die Runde in ähnliche Richtungen denkt. Genau daraus entsteht ein lockeres, kommunikatives Spielerlebnis, das immer wieder für überraschende Treffer und viel Gelächter sorgt. Christoph Bei […]

Flippy

22. April 2026 um 02:33

Flippy ist kein Gesellschaftsspiel im klassischen Sinn, sondern eher ein Geschicklichkeitsspiel. Entwickelt und veröffentlicht wurde Flippy von Ronny Lehmann. Das Gadget lädt dazu ein, mit einem Ball und einem Fangtrichter…

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Emberleaf

Von: Daniel
22. April 2026 um 00:30
Süße Tiere wuseln durch eine verwunschene Landschaft, Karten werden verschoben, gedreht, kombiniert. Fast wirkt es, als würden sie über den Tisch tanzen. Emberleaf sieht auf den ersten Blick aus wie ein harmloses Natur-Aufbauspiel. Doch hinter der hübschen Fassade steckt ein deutlich anspruchsvollerer Titel, als es auf den ersten Blick erscheint, bei dem Planung, Timing und ein gutes Gespür für Abläufe entscheidend sind.

Spielablauf: Karten spielen oder tanzen lassen

In Emberleaf gibt es keine klassischen Runden. Stattdessen führen die Spielenden abwechselnd ihre Züge aus, bis das Ende des Spiels ausgelöst wird. Als Hauptaktion kann ich entweder eine Heldenkarte ausspielen und ihre Ausspiel-Fähigkeit oder die des Feldes nutzen oder alle Karten auf meinem Tableau nach links verschieben (tanzen lassen) und damit eine Kette von Effekten auslösen.

Gerade das Verschieben ist dabei der spannendste Teil: Karten rücken Schritt für Schritt weiter, aktivieren ihre Effekte und fallen am Ende vom Tableau herunter, wodurch zusätzliche Fähigkeiten ausgelöst werden. Zusätzlich kann ich optionale Aktionen nutzen, etwa Fähigkeiten „aufladen“ oder neue Auftragskarten (Gefallen) nehmen.


Durch meine Kartenfähigkeiten bewege ich mich durch den Wald, sammle Ressourcen, bekämpfe Gefahren, errichte Gebäude und siedle Dorfbewohner an. Viele Effekte hängen dabei von Attributen meiner ausliegenden Karten ab und verstärken sich gegenseitig. Neue Karten erhalte ich nur vier Mal im Spiel und habe diese dann zum Ausspielen zur Verfügung.

Das Ziel ist es, durch diese Aktionen Punkte („Blätter“) zu sammeln, etwa durch erfüllte Aufträge, Gebäude und ihre Bewohner oder besiegte Gefahren. Das Spiel endet, sobald sechs Trophäen vergeben wurden und die Runde zu Ende gespielt ist.

Wenn alles läuft, ist es großartig

Emberleaf lebt von den Momenten, in denen das eigene System funktioniert und ineinander klickt. Wenn ich meine Karten tanzen lasse und dadurch Ressourcen erhalte, die ich gleich wieder verbaue, mich an den nächsten Ort bewege, um nochmals Ressourcen einzuladen, wenn sich so eine Aktion an die nächste reiht, fühlt sich das richtig gut an.

Die Kartenmechanik wirkt dabei ungewöhnlich und hebt sich von klassischen Tableau-Buildern ab. Statt einer statischen Auslage entsteht ein dynamisches System, das sich ständig verändert und angepasst werden will. Damit ist es schon fast ein Programmier-Spiel. Gerade wenn ich mir dann eine der wenigen zusätzlichen Heldenkarten aussuchen und diese in meine Auslage mit einbauen kann für folgende Runden ist das auch besonders toll.


Dazu kommt eine opulente Produktion mit viel Liebe zum Detail. Die Gestaltung ist ansprechend, die Materialien hochwertig und der Aufforderungscharakter entsprechend hoch. Man möchte Emberleaf gerne ausprobieren.

Zwischen Frust und Flow

So gut diese Momente sind, für mich fühlte es sich nach harter Arbeit an, diese zu erreichen. Gerade zu Beginn kommt die eigene Engine nur schwer in Gang. Viele Züge fühlen sich noch wenig effektiv an und mehrmals ging es mir  so, dass Aktionen verpufften, weil Ressourcen fehlen oder das eigene Lager blockiert ist. Das kann frustrierend sein, vor allem wenn man eigentlich das Gefühl hatte, einen guten Plan zu haben.

Die Einstiegshürde ist entsprechend hoch und das Regelwerk hätte an einigen Stellen klarer strukturiert und eindeutiger sein können. So liegen beispielsweise neue Heldenkarten aus, wie man sie erlangt, wird aber erst auf der vorletzten Seite der Regel (nach Solo-Modus und Impressum) als einer von 20 Boni erwähnt. Sicher ist Deckbuilding nicht die zentrale Mechanik des Spiels, aber es ging nicht nur mir so, dass ich vor meiner ersten Partie erst einmal vollkommen ratlos war, wie ich diese Karten wohl erlangen könnte.


Auch die Spiellänge hat sich nicht ganz befriedigend angefühlt. Einerseits hat Emberleaf wirklich eine beachtliche Spielzeit und ich würde zum Einstieg empfehlen nur zu zweit zu spielen, andererseits kann das Spielende ziemlich abrupt und überraschend kommen, wo der Anfang sich noch so zäh angefühlt hat.

Fazit: Großartige Ideen, aber nichts für den Blindkauf

Emberleaf ist deutlich komplexer, als es die süße Optik vermuten lässt. Wer sich darauf einlässt, erlebt ein echtes Wechselbad der Gefühle: Wenn die Karten „tanzen“, Ressourcen fließen und Kettenzüge aufgehen, ist das ein richtig starkes Spielerlebnis.

Genauso oft passieren aber auch Fehler, Aktionen verpuffen und Pläne laufen ins Leere. Das Spiel verzeiht wenig und verlangt saubere Planung. Wer Spiele mag, bei denen man Aktionen vorbereitet, kombiniert und später so richtig davon profitiert, sollte Emberleaf unbedingt ausprobieren. Vom Blindkauf, zu dem die charmante Optik durchaus verleiten kann, würde ich aber eher abraten.

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Emberleaf von James Tomblin und Frank West
Erschienen bei Skellig Games
Für 1-4 Spielende in ca. 90-120 Minuten ab 14 Jahren

sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Skellig Games)

Die neuen Spiele 2026 bei Elznir Games

22. April 2026 um 00:00

NEUHEITEN.  Nicht alle wissen es, weil es im Detail auch ein bisschen kompliziert ist. Machen wir's möglichst einfach: Elznir Games ist neben Heidelbär Games einer der Quasi-Nachfolger von Heidelberger Spieleverlag alter Prägung. Als Hommage an vergangene Zeiten hält auch der kleine Drache im Logo einen Würfel. Dieses Jahr gibt es wieder eine ganze Reihe spannender deutscher Ausgaben, sogenannten Lokalisierungen. 


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BRETTSPIELBOX Brettspiel News 17/2026:

21. April 2026 um 20:30

In den BRETTSPIELBOX News 17/2026 findet ihr die folgenden Nachrichten: Hier sind die Brettspiel News. Guten Start in die Woche. Folgende Neuheiten sind auf dem Weg bzw. angekündigt: Nach Walking in Burano und Osaka laufen wir nun durch Kamogawa. Das Spiel erscheint bei EmperorS4. The Four Deuces ist ein Würfelspiel mit Mafiathema. Sky 5 erscheint […]

The Crimson Diamond

21. April 2026 um 20:24

Eine Hommage an The Colonel’s Bequest

Das Vorbild von Julia Minamatas ist unverkennbar. Die Indie Designerin und Retrogames-Youtuberin aus Toronto bedient sich nicht nur optisch am Stil von Roberta Williams Klassiker The Colonel’s Bequest aus dem Jahr 1989 – auch das Setting weist gewisse Ähnlichkeiten auf.

Als Nancy Maple, eine junge Geologin in Ontario (um 1914), werde ich von meinem Arbeitgeber, dem Royal Canadian Museum, in die kleine Stadt Crimson geschickt, um die mögliche Entdeckung eines Diamanten zu untersuchen. Ich lande nach dem Intro mit meiner Zugbekannschaft Kimi in der abgelegenen Lodge eines einsamen, alten und wohlhabenden Mannes namens Evan Richards. Schnell bekomme ich mittels meines Notizbuchs Aufgaben vorgeschlagen, um das Setting zu untersuchen.

In der Lodge verbringen eine weitere Handvoll skurriler Charaktere den Abend mit mir –  und sie scheinen alle miteinander verwoben. Eine erste Aufgabe ist es mit allen Anwesenden zu sprechen, die überraschend offen über ihr Leben und ihre Motive sprechen. So sucht offenbar Evans Schwester Nessa, in Begleitung ihres Anwalts Corvus Shaw, das Testament ihres Vaters. Nathan, der einheimische Freund von Evan, erzählt mir, dass die Rückgabe des Landstücks nach Evans Tod an sein Volk versprochen wurde. Albert Respa wurde von der Stadt gesandt, um ebenfalls die Geschichte rund um den Diamanten zu untersuchen. Dazu kommen Margot, Evans verdächtig viel jüngere Freundin, und Jack, der pflichtbewusste, aber oft genervte Hausmeister.

Spieltechnisch nehme ich meine Ermittlungen im leicht gepimpten old-school Sierra-Stil vor. Meine Figur steuere ich rudimentär mit Point and Click, doch wie damals ist die Bewegung letztendlich mit den Cursortasten einfacher, da die Interaktion mit der Welt eh über einen Textparser läuft. Dieser versteht erstaunlich viel und man kann quasi mit jedem Gegenstand in der Welt agieren, was nicht immer zielführend, aber oft unterhaltsam ist.

Insgesamt steckt wirklich viel Liebe in dem Spiel. Neben der Vielzahl der Interaktions- und Dialogmöglichkeiten, sind auch die vielen (nicht unbedingt notwendigen) Animationen schön gemacht. Und auch bei der Story und den Rätseln muss sich The Crimson Diamond nicht vor seinem großen Vorbild verstecken. Dabei gibt es spannende Rätselstränge, wie auch leidige Sammelaufgaben. Insgesamt ist das Spiel nicht trivial und hat mit der Vielzahl der Charaktere, Orte und Zeitabhängigkeiten (wann ist wer wo), doch seine Komplexität. Zudem braucht man wirklich Geduld die vielen Settings abzusuchen, wenn man denn wirklich komplett den Fall durchleuchten möchte.

Das erwähnte Notizbuch ist dabei Fluch und Segen zugleich. Zum einen lässt es einen nicht den roten Faden verlieren und hilft bei jeder Gelegenheit, zum anderen wird man damit oft direkt zur Lösung eines Rätsels gestoßen. Wer mag, muss da nicht reinschauen und kann sich wirklich tief in den Beziehungsgeflechten und kleinen Nebengeschichten verlieren. Sehr zu empfehlen ist auf jeden Fall das Audio-Lets-Play dazu von Stay Forever, das letzte Klarheit bringt.

Insgesamt übertragt das Spiel von Julia Minamatas die EGA-Ästhetik meisterhaft ins Heute und bringt die gute alte Zeit mitsamt ihrer Sperrigkeit zurück. Wer The Colonel’s Bequest mochte und damals keinen Amiga oder schon einen PC mit VGA Grafik hatte, kann sich hier seine Kindheit zurückholen – mich hatte es diesbezüglich nicht ganz abgeholt.

Stubenscore: 7,8 / 10

Das Haus ist dekorativ eingerichtet und es gibt eine Menge Räume und Türen…
…und an diesen wird gern mal gelauscht. Was führen diese Zwei im Schilde?
Auch ums Haus herum gibt es einiges zu entdecken.
Beim Abendessen versammelt sich die skurrile Meute. Und jeder hat seine Agenda.
Zum Verwechseln ähnlich, auch wenn es im Ansatz das große Vorbild ist: The Colonel’s Bequest.
Wie in den besten Sierra Zeiten, nur ist der Parser wesentlich stärker.

THE CRIMSON DIAMOND
OPENCRITIC

PC | (getestet)

Die Erweiterung Im Takt der Natur zu Harmonies erscheint auf deutsch bei Asmodee

Newsbild Der Verlag und Vertrieb Asmodee Hat die Erweiterung Im Takt der Natur für Harmonies angekündigt. Die Erweiterung Im Takt der Natur zu Harmonies enthält 10 neue Tierkarten. Die Tierkarten enthalten Lebensraummuster mit drei unterschiedlichen Lebensräumen. In Harmonies bauen die Spielenden Landschaften, indem sie bunte Spielsteine legen, und schaffen so Lebensräume für Tiere. Dabei gilt es, sehr genau auf die Bedingungen der Lebensräume zu achten, um möglichst viele Tiere in ihren Welten anzusiedeln und Punkte zu erhalten. Zum Spielen der Erweiterung wird ein Grundspiel benötigt. Erscheinen soll die Erweiterung im zweiten Quartal 2026.

Those Who Dare – Mordfall mit Hindernissen (Spieltest)

21. April 2026 um 09:00

Those Who Dare wählt einen anderen Ansatz als die meisten Rollenspiele, denn hier stehen die verschiedenen Epochen der Menschheit im Mittelpunkt und nicht eine bestimmte. Mit diesem System soll es möglich sein, zu jeder Zeit zu spielen. Um das auszutesten haben sich drei Charaktere ins industrielle Zeitalter nach Shanghai begeben.

Dieser Beitrag wurde von Ayleen Schmidt geschrieben

Neu im Spielwiese-Test: Zweimal Stadt-Land-Fluss, zweimal Hektik

21. April 2026 um 09:00

TEST.   Der Boom der Stadt-Land-Fluss-Spiele scheint kein Ende zu finden. Heute schauen wir uns zwei Varianten genauer an, bei denen es neben gutem Wortschatz auf Tempo ankommt. Da wird's hektisch! Lies die Erfahrungen zu Quick Stop – Das Buchstaben-Duell bei ATM Gaming und Stadt Land Bingo bei Piatnik im Spielwiese-Test.  


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Excursions, Thessaloniki, Everdell Journeys, Fernweh … 13 neue Brettspiele | News

Von: Peer
21. April 2026 um 08:07

Excursions, Thessaloniki, Everdell Journeys, Fernweh ... 13 neue Brettspiele | NewsIn den vergangenen Wochen wurden wieder viele kommende Brettspiele angekündigt, teilweise auf deutsch und teilweise auf englisch, wie zum Beispiel Excursions, Thessaloniki, Everdell Journeys, Fernweh und weitere. Ich schaue mir heute 13 spannende Ankündigungen genauer an und ihr erfahrt, was uns da erwartet und ob ich mich darauf freue. Ich bin sehr gespannt darauf zu […]

Der Beitrag Excursions, Thessaloniki, Everdell Journeys, Fernweh … 13 neue Brettspiele | News erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

Moon Adventure gespielt – Das kooperative Tiefseeabenteuer für Kenner

"Moon Adventure" ist ein kooperatives Pick-up-and-Deliver-Spiel für 1–5 Personen ab 8 Jahren mit einer Spieldauer von 30–90 Minuten, in dem wir unsere gewürfelten Aktionspunkte ausgeben, um uns zu bewegen, Sauerstoffstationen zu bauen und Ausrüstung zu sammeln, während uns Solarstürme das Leben schwer machen.

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