Steam & Cheese: Gamefound-Kampagne überfinanziert
Skellig Games hat die Gamefound-Kampagne zu Steam & Cheese am 15. September 2026 um 17 Uhr MESZ gestartet. Sie läuft bis zum 8. Oktober 2026, 22 Uhr MESZ. Stand 17. September 2026 meldet Gamefound 47.226 Euro von 10.000 Euro Zielsumme, umgerechnet rund 472 Prozent, bei 384 Unterstützenden. Der deutsche Verlag hatte das Kenner-Euro Ende Juli erstmals vorgestellt, damals noch ohne Termin, Preis oder Pledge-Stufen.
Stretch-Goals und Pledge-Stufen
Von den bislang neun angekündigten Stretch-Goals sind acht freigeschaltet, von „Funded!“ über zusätzliche Auftrags- und Ereigniskarten bis zu einem metallisch schimmernden Schachtel-Finish bei 40.000 Euro. Offen ist noch das Ziel bei 50.000 Euro mit zwei weiteren individuellen Fähigkeitskarten.
Die Standard Edition kostet 49 Euro (UVP 70 Euro), die Deluxe Edition 69 Euro (UVP 120 Euro). Darüber liegen mehrere teurere Sammler-Bundles mit Metallkomponenten oder Miniaturen, die bis 479 Euro reichen. Diese oberen Stufen legen vor allem Sammler- und Optik-Komponenten obendrauf, ohne das Kernspiel zu verändern. Einen Liefertermin oder ein Auslieferungsfenster nennt die Kampagnenseite bislang nicht.
Mechanik und Solo-Modus
In Steam & Cheese bauen 1 bis 4 Spielende ab 12 Jahren Käsefabriken für erfinderische Mäuse in einer Steampunk-Welt auf. Würfel bestimmen zugleich die Ressource, über ihre Farbe, und die Aktionsstärke, über ihren Wert: Die Spielenden erweitern ihre Fabrik über eine Zahnrad- und Maschinen-Mechanik, importieren Gewürze per Zeppelin und erfüllen Aufträge für Punkte. Eine Partie dauert 90 bis 180 Minuten. Designer ist Alexander Rein, und die Illustration stammt von Roman Kucharski.
Wer allein spielt, tritt gegen ein Automa-System an, das laut Verlag über mehrere Schwierigkeitsstufen reicht, von „Zahnrad-Lehrling“ bis „Legende des Maschinenwerks“. Ob die Würfel neben der Farbe zusätzliche Symbole tragen, ob die Auftragskarten über Symbole oder Text laufen, wie groß die Metallkomponenten und Miniaturen in den teureren Bundles ausfallen und wie es um Schriftgröße und Kontrast auf Tableaus und Karten steht, lässt sich aus dem verfügbaren Kampagnenmaterial nicht klären. Ob es variable Module, einen wechselnden Auftragskarten-Pool oder ein echtes Entscheidungssystem im Automa gibt statt eines einfachen Kartendecks, geht aus dem Kampagnenmaterial ebenfalls nicht hervor.
Mehrere Kampagnen hat Skellig Games bereits erfolgreich finanziert, zuletzt A Life im Juni 2026 auf Gamefound mit rund 576 Prozent des Fördersziels. Ob das auch pünktliche Lieferung bedeutet, lässt sich daraus nicht ableiten. Dazu liegen keine belastbaren Angaben vor.

















