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Der spanische Verlag Looping Games bringt in diesem Jahr zwei Neuheiten heraus

Newsbild Auch der spanische Verlag Looping Games wird in diesem Jahr wieder auf der SPIEL im Oktober in Essen sein und hat dann zwei neue Spiele im Gepäck. 1953: Everest entführt die Spielenden in eines der letzten großen Abenteuer des 20. Jahrhunderts - den Wettlauf zur Erstbesteigung des höchsten Berges der Erde. Nach Jahrzehnten gescheiterter Versuche über Tibet und Jahren geopolitischer Umbrüche öffnet sich ein schmales Zeitfenster für einen Aufstieg über Nepal. Nationen mobilisieren Ressourcen, rekrutieren Bergsteiger*innen und Sherpa-Teams und bereiten Expeditionen vor, um einen Ort zu erreichen, an dem noch nie zuvor ein Mensch gestanden hat. Jede Person leitet eine nationale Expedition mit einem einzigen Ziel: als Erstes den Gipfel des Everest zu erreichen. Im Spielverlauf bauen die Spielenden ihren Aufstieg Schritt für Schritt auf und verwandeln einen stetig wachsenden Kartenstapel sowohl in die Route zum Gipfel als auch in die dafür notwendige Infrastruktur. Ressourcen müssen nach oben transportiert, Lager errichtet und Ausrüstung gesichert werden; zudem gilt es, Schlüsselmomente sorgfältig zu wählen, bevor sich das Wetter verschlechtert und der Monsun alle zur Umkehr zwingt. Über einen begrenzten Zeitraum von mehreren Wochen konkurrieren die Expeditionen miteinander und passen sich den wechselnden Bedingungen an, während sie die langfristige Vorbereitung gegen die Dringlichkeit des Aufstiegs abwägen. Jede Entscheidung prägt den Berg selbst: wo Stützpunkte errichtet werden, wann man vorrückt und welche Bergsteiger*in den finalen Gipfelsturm wagt. Effiziente Logistik, das richtige Timing und der taktische Einsatz der Karten sind entscheidend, um den Berg zu bezwingen und die eigene Expedition in die Geschichte eingehen zu lassen. In Mykerinos leiten die Spielenden archäologische Expeditionen und wetteifern darum, Relikte aus dem alten Ägypten zu bergen und sich dabei die Gunst einflussreicher Gönner*innen zu sichern. Doch die Ausgrabung ist nur ein Teil der Herausforderung - erst die abschließende Ausstellung im Museum entscheidet darüber, wer dauerhaftes Ansehen erlangt. Das Spiel erstreckt sich über vier Kampagnen. Jede Kampagne führt ein neues Ausgrabungsgebiet ein, das aus Wertungsbereichen besteht, die wiederum aus Paaren von Grabungsfeldkarten gebildet werden. Die Spielenden verfügen über einen begrenzten Vorrat an Archäolog*innen und müssen entscheiden, wie sie diese einsetzen: - Eine Ausgrabung beginnen - Eine Ausgrabung erweitern - Die Gunst einer bereits gewonnenen Gönner*in nutzen - Passen und sich Vorteile bei der Zugreihenfolge sichern Gönner*innen gewähren einzigartige Fähigkeiten und eröffnen neue strategische Möglichkeiten für künftige Kampagnen. Sobald alle Spielenden gepasst haben, werden die einzelnen Wertungsbereiche anhand von Mehrheiten ausgewertet. Der Reihe nach können die Spielenden entweder eine Grabungsfeldkarte beanspruchen - und damit Ansehen sowie eine Gönner*in gewinnen - oder Archäolog*innen ins Museum schicken, um ihre Abschlussausstellung zu bereichern. Am Ende der vierten Kampagne wird Ansehen für gesammelte Grabungsfeldkarten, durch Museumseinfluss gewertete Gönner*innenkarten sowie für vollständige Sets aller fünf verschiedenen Gönner*innen vergeben. Die Person mit dem meisten Ansehen avanciert zum gefeiertsten Archäolog*in. Diese Sonderausgabe feiert das 20-jährige Jubiläum von Mykerinos mit komplett überarbeitetem Spielmaterial und atemberaubenden neuen Illustrationen von Amelia Sales und Pedro Soto. Zudem vereint die Mykerinos: Special Edition sämtliche Zusatzinhalte in einer einzigen Box: die Nil-Erweiterung, einen Modus für ein schnelleres Spiel sowie einen Team-Modus für vier Spielende. So eröffnen sich neue Wege, diesen modernen Klassiker zu erkunden und zu erleben.

Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: HeidelBÄR Games

20. August 2026 um 18:00

Vier Brettspiel Neuheiten gibt es zum Herbst 2026 von HeidelBÄR Games. Darunter einige Lokalisierungen des Partners CGE. Die große CGE Neuheit Kingdome Come: Deliverance erscheint dagegen auf Deutsch erst im Frühjahr. Alebrijes Autoren: Joel und Rafael Escalante ◾ Grafik: Gaby Zermeño ◾ Anzahl: 3-6 ◾ Dauer: 20 ◾ Alter: 8 Alebrijes ist ein Climbing-Kartenspiel, bei dem wir […]

Bing Boing

Von: ferengi
20. August 2026 um 14:46

Und auch Bing Boing Boing

Das habe ich mir gedacht. Da kaufe ich auf dem Flohmarkt dieses minimale Würfelspiel, lese die Regeln und denke mir „sind da vielleicht noch alle 50 Blöcke ungenutzt in der Schachtel?“. Und so ist es. Sollte die Verkäuferin die Anleitung gelesen haben, hätte sie vor lautere Bing und Boings, die bei bestimmten Situationen gerufen werden sollen, sicher aufgegeben. Dabei ist die Komplexität schon sehr niedrig:

Wir rollen zwei weiße und einen roten Würfel und alle Spieler können mit diesem Wurf bei sich Zahlen ankreuzen (und dabei Bing rufen). Hierzu verwenden sie:

  • Nur den roten Würfel
  • Roter Würfel + ein beliebiger weißer Würfel als Summe
  • Eine Zahl aus roter Würfel und ein weißer Würfel, wobei beide jeweils einer als Einer und Zehner genommen werden kann.
Mögliche Zahlen zum Ankreuzen: 3, 6,7, 33, 34, 43. Gleich zwei Muster sind auf einem Blatt. Freut man sich auf Erweiterungen?

Und hat man in einer Reihe oder Spalte hierbei die vorletzte Zahl gebingt, dann können wir die letzte Zahl umkreisen und Boing rufen. Im fortgeschrittenen Spiel und bei entsprechender taktischen Vorbereitung kann dies einen Combo auslösen und es boingt in Folge. Sind alle Felder gebingt und geboingt ist das Spiel beendet.

Bing ankreuzen, Bong einkreisen. Denn schließen beide Spieler in einer Runde das Spiel zeitlgleich ab, gewinnt derjenige mit den meisten Boings

Fazit:

Der Schmidt-Verlag hat mit der Ganz schön clever – Reihe und Noch Mal! sowie natürlich Kniffel eine quasi marktbeherrschendes Würfelspielmonopol im Familienspielsektor. Bing Boing aus der Reihe in Metalldosen wird kein Klassiker.

Stubenscore: 5,7 / 10


BING BOING
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

SweaterBear Games Neuheiten, Camping, Zauberstäbe, Pläne und mehr

Von: Peer
20. August 2026 um 14:41

SweaterBear Games Neuheiten, Camping, Zauberstäbe, Pläne und mehrCamping als Brettspiel-Thema ist viel zu selten und SweaterBear Games hat gleich 2 Spiele mit diesem Thema im Programm. Mit Inhaber Casey spreche ich über aktuelle Neuheiten, spannende Pläne, KI und vieles mehr. Viel Spaß. SweaterBear Games Neuheiten, Camping, Zauberstäbe, Pläne und mehr Trotz der vielen deutschsprachigen Lokalisierungen gibt es immer noch sehr viele Brettspiele, […]

Der Beitrag SweaterBear Games Neuheiten, Camping, Zauberstäbe, Pläne und mehr erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

Im Herzen des Imperiums (Arkady Martine) – Zwischen zwei Welten (Rezension)

20. August 2026 um 09:00

AM TitelArkady Martines Teixcalaan-Dilogie erzählt von einer Botschafterin, die zwischen ihrer Heimat und einem mächtigen Imperium steht. Während Mahit Dzmare versucht, ihren Platz in dieser fremden Welt zu finden, geraten die politischen Spannungen zunehmend außer Kontrolle. Und dann schleicht sich da noch eine ganz neue Bedrohung von außen an.

Dieser Beitrag wurde von Julie Tabea Fiona Wolz geschrieben

bt289 How to Spieletreff

20. August 2026 um 08:00

Shownotes
Dominik und André von der Brettspielgalaxie sprechen heute über den Spieletreff bei ihnen im dörflichen Sauerland. Wir sprechen darüber wie der Spieletreff entstanden ist und geben (hoffentlich) ein paar Tipps wie man einen eigenen Spieletreff ins Leben rufen kann.
Viel Spaß mit der neuen Folge.

Datum der Aufnahme: 12.08.2026
Online seit: 20.08.2026

Feedback
Wer den Beeple Talk unterstützen möchte: Die Freude ist groß, falls Ihr den Podcast bei z.B. Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die Apple Podcasts nicht verwenden, gibt es die Plattform Panoptikum, auch dort kann eine Empfehlung ausgesprochen und bewertet werden, aber auch ein eigenes Podcasthörerprofil erstellt werden. Und natürlich freuen wir uns auch über Bewertungen auf all den anderen Plattformen, über die Podcasts gehört werden können.
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Über den Beeple Talk
Der Beeple Talk ist mit allen Episoden unter dem folgenden Link erreichbar. Ziel ist es, Episoden mit wechselnden Themen rund um Brett- und Kartenspiele zu machen. Zum beeple Talk treffen sich regelmäßig einige Mitglieder von Beeple, dem Brettspiel-Blogger-Netzwerk.
Beeple Talk – Der monatliche Podcast von Beeple – https://www.beeple.de

Podcast-Plattformen
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Intro/Outro
Epic Song by BoxCat Games

#369 – Top 100 #7, Spiel ’25 Hype-Check, SPIEL 2026 Top 10 kleine Spiele | Podcast

Von: Peer
20. August 2026 um 07:00

#369 - Top 100 #7, Spiel '25 Hype-Check, SPIEL 2026 Top 10 kleine Spiele | PodcastIn der heutigen Episode des Abenteuer Brettspiele Podcasts gehe ich in Teil 7 meiner Top 100 Brettspiele Liste meine Lieblingsspiele 40-31 durch.

Zudem wirft die Messe SPIEL ihre Schatten voraus und das ist ein guter Zeitpunkt auf die Hype-Neuheiten der letztjährigen Messe zurückzublicken und zu schauen, wie sie mir gefallen haben.

Und dann geht es auch schon mit meiner Messe-Vorschau los. In der ersten Vorschau stellt ich meine Top 10 kleine Spiele vor, die auf der SPIEL 2026 erscheinen werden.

Der Beitrag #369 – Top 100 #7, Spiel ’25 Hype-Check, SPIEL 2026 Top 10 kleine Spiele | Podcast erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

13 Leaves

Von: Roy
20. August 2026 um 06:49

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Rezension nähert sich in Deutschland zwar gerade der Frühling, dennoch berichte ich hier nun über ein Spiel, das sich thematisch eher dem Herbst widmet, denn es geht um Laub, das von den Bäumen fällt. Naja – zumindest sind Blätter auf den Karten abgebildet, mit denen wir spielen.

Bei „13 Leaves“ handelt es sich um ein Kartenspiel aus der Feder von Masato Uesugi für 3 bis 6 Spieler ab 8 Jahren, und eine Partie dauert mindestens 20 Minuten. Die Karten wurden zudem hübsch von Elina Zhelyazjkova illustriert, und auch die Schachtel ist optisch wie haptisch ein Highlight.


„13 Leaves“ ist im Grunde ein recht abstraktes Handkarten-Ablegespiel, bei dem ich in meinem Zug Karten mit gleichem Wert ablegen kann. Die Anzahl ist dabei eigentlich nicht beschränkt, allerdings gibt es drei Punkte, die dabei zu beachten sind:

Der Wert der Karten muss gleich, kleiner oder größer sein als der Wert der Karten, die gerade am Rand der Auslage liegen. Weiterhin muss ich mindestens genauso viele Karten spielen, wie an diesen Stellen liegen. Und ich darf keine Werte legen, die sich zwischen diesen Karten befinden. Liegen also am linken Rand z. B. zwei Sechsen, dann kann ich entweder drei weitere Sechsen dazulegen oder ich lege mindestens zwei gleiche Karten mit dem Wert 5 oder niedriger.


Kann oder will ich nichts Passendes spielen, dann muss ich passen. Damit endet die Runde für mich, und ich darf mir eine Karte aus der Auslage nehmen, womit ich z. B. die Karten am Rand verändere und so eventuell Mitspielern wieder Chancen gebe, etwas Neues zu spielen. Haben alle bis auf einen Spieler gepasst, endet die Runde. Die Auslage wird entfernt, und der Spieler, der nicht gepasst hat, wird neuer Startspieler und beginnt eine neue Auslage.

Sobald ein Spieler alle Handkarten ablegen konnte, gewinnt er sofort das Spiel.

Dass das Thema hier völlig egal ist, muss ich wohl nicht weiter ausführen – das Spiel wäre auch mit normalen Karten oder dergleichen spielbar. Dennoch wurde hier viel Wert auf das Drumherum gelegt, was ich durchaus lobenswert finde. Die Schachtel ist sehr hochwertig und mit Goldfolie veredelt, auch die Karten sind top.


Das Spiel selbst birgt zudem eine gewisse Raffinesse, die man zunächst nicht vermutet. Gerade das Passen und das entsprechende Nehmen aus der Auslage ist ein strategisch wichtiger Punkt. In Runden zu dritt wird man jedoch recht häufig passen müssen, um voranzukommen – das ist leider nicht optimal. In Runden zu fünft oder sechst hingegen entwickeln sich spannende Partien, und für diese Spieleranzahl kann man „13 Leaves“ wärmstens empfehlen. Zu dritt würde ich eher andere Kartenspiele bevorzugen.

„13 Leaves“ ist somit ein hübsches und grundsolides Kartenspiel, das auf keinen Fall ein Fehlkauf ist – vorausgesetzt, man mag diese Art von Spielen

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13 Leaves von Masato Uesugi
Erschienen bei Elznir Games
Für 3-63 Spieler in ca. 20 Minuten ab 8 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Elznir Games)

Play

Von: Markus
20. August 2026 um 00:05

Play von Kosmos habe ich freudig erwartet. Mit Macht drängen Musikspiele auf den Markt, denn sie offerieren eine leichte Zugänglichkeit und Spielspaß über alle Generationen hinweg – ganz egal, ob Vielspieler oder Gelegenheitszocker. Das habe ich bei der Hitster-Reihe schon oft thematisiert. Nun bringt Kosmos mit Play einen weiteren Vertreter ins Spiel. Und wie: Bei...

Der Beitrag Play erschien zuerst auf Brett und Pad.

Wird noch jemand müde von immer neuen Versionen? BGG diskutiert die Neuauflagen-Flut

Wird noch jemand müde von immer neuen Versionen? BGG diskutiert die Neuauflagen-Flut

Am 3. August 2026 eröffnete xiaokai auf BoardGameGeek (BGG), der größten Brettspiel-Datenbank der Welt, einen Thread mit einer Frage, die viele Spielende kennen dürften: Wird noch jemand müde von immer neuen Versionen desselben Spiels? Sein Beispiel war Parks Europe, die neue Edition des Naturspiels Parks, die 2026 bei Keymaster Games erscheint. xiaokai besitzt die Erstauflage von 2019 mit den Erweiterungen Nightfall und Wildlife, hat sich einen eigenen 3D-Insert gedruckt und das Spiel dutzendfach auf den Tisch gebracht. Eine zweite Ausgabe desselben Spiels will er trotzdem nicht kaufen. Bis zum 7. August sammelten sich 35 Antworten, und sie zeigen: Die Community ist gespalten wie selten.

Temple Twist – Spielkritik

Von: Paddy
19. August 2026 um 21:27
Temple Twist

Die nächste Expedition führt uns in den Dschungel. Bei Temple Twist erforschen wir einen alten Tempel und suchen Schätze. Nur bei guter Zusammenarbeit kommen wir mit Drehungen und dem Ein- und Ausbau der Wände ans Ziel. Vor dem ersten Spiel

Der Beitrag Temple Twist – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Welcome to the Hellfire Club: D&D-Fortsetzung zu Stranger Things

19. August 2026 um 16:24
Welcome to the Hellfire Club: D&D-Fortsetzung zu Stranger Things

Wizards of the Coast hat mit „Welcome to the Hellfire Club“ ein kollaboratives Abenteuerspiel im D&D-Regelrahmen veröffentlicht, das offiziell an die Serie Stranger Things lizenziert ist. Laut Verlagsbeschreibung führt es die Kampagne fort, die Eddie Munson in der Serie im titelgebenden Hellfire Club unvollendet zurückließ: vier Abenteuer mit mehreren Stunden Spielmöglichkeit. Erhältlich ist das Set bereits seit dem 7. Oktober 2025, bei Würfelreich bislang aber nicht besprochen.

Angaben zu Spielerzahl, Preis und Alter

Bei der Spielerzahl widersprechen sich die Quellen. BGG übernimmt wörtlich die Verlagsbeschreibung und nennt „collaborative 3-6 player board game“, ebenso der offizielle D&D-Store in Großbritannien: 3 bis 6 Spielende. Die Produktseite bei Amazon.de führt im Titel dagegen 3 bis 5 Spielende. Da zwei unabhängig formulierte, verlagsnahe Quellen übereinstimmen und nur die Handelsseite abweicht, ordnen wir 3 bis 6 als die wahrscheinlichere Angabe ein, nennen die abweichende Amazon.de-Angabe hier aber ausdrücklich, statt sie zu unterschlagen.

Der Preis im offiziellen UK-Store liegt bei 51,99 GBP, verkauft wird das Set dort über ESW France SAS. Der deutsche Fachhändler Sphärenmeisters Spiele führt das Set zum Vergleich für 49,99 Euro, ausdrücklich in der Kategorie „Englische Rollenspiele“. Eine Altersfreigabe nennt nur Amazon.de: ab 12 Jahren. BGG und der UK-Store machen dazu keine Angabe.

Inhalt und offene Angaben

Das Set enthält laut UK-Store einen Dungeon-Master-Schirm, ein doppelseitiges Hellfire-Club-Poster, 91 Karten (Zauber, Gegenstände, Monster), 72 Marker, zwei doppelseitige Posterkarten, 15 Charakterbögen, vier In-World-Handouts, einen Kampf-Tracker-Notizblock, 11 Würfel, eine Kurzanleitung sowie vier Abenteuerhefte und einen Spielleitfaden. Dazu kommen digitale Zusatzinhalte: ein Stranger-Things-Abenteuerpaket, ein digitales „Upside Down“-Würfelset sowie digitale Karte und Sticker.

Designerinnen oder Autoren nennt keine der drei Quellen namentlich, Fehlanzeige. Auf BGG läuft der Titel als RPG-Item, nicht als Brettspiel, und trägt bislang nur vier Bewertungen bei einem Schnitt von 8,38. Für eine belastbare Aussage zur Rezeption ist das zu dünn, wir lassen die Zahl deshalb unkommentiert stehen.

Für deutsche Runden

Eine deutschsprachige Ausgabe gibt es nach jetzigem Stand nicht: Im Suchmaschinenindex trägt das Set bei Amazon.de den englischen Originaltitel „Welcome to the Hellfire Club Adventure Game“, und der deutsche Fachhändler Sphärenmeisters Spiele führt es ausdrücklich als englischsprachigen Import in der Kategorie „Englische Rollenspiele“.

Für deutsche D&D-Runden mit Stranger-Things-Bezug ist das Set vor allem wegen der Lizenz interessant: ein offizieller Abschluss einer Serienhandlung im eigenen Spieltisch-Format, nicht bloß ein thematisch angelehntes Zusatzprodukt. Damit reiht sich das Set in einen größeren Trend ein: Popkultur-Lizenzen, die zunehmend direkt auf D&D-Regeln aufsetzen, wie zuletzt Transformers, G.I. Joe und Power Rangers bei Renegade Game Studios. Der vollständige Komponentensatz, von Würfeln über den DM-Schirm bis zu den vier Abenteuerheften, macht „Welcome to the Hellfire Club“ zu einem eigenständig spielbaren Kit und nicht zu einem reinen Ergänzungsband, der ein vorhandenes D&D-Grundregelwerk voraussetzt. Deutsche Runden, die mitspielen wollen, greifen damit zur englischsprachigen Originalausgabe.

NSV bringt im Herbst drei Neuheiten heraus

Newsbild Der Nürnberger Spielkartenverlag (NSV) bringt in diesem Herbst drei Neuheiten auf den Markt. Das neue Grundspiel Qwixx: Express schließt eine Lücke im sehr beliebten Subgenre der Zwei-Personen-Spiele. Der neue Aufbau bringt frischen Schwung in den bekannten Roll-&-Write-Mechanismus, bleibt vom Spielgefühl her aber klar seinen Wurzeln treu. In dieser Duell-Variante spielen beide Personen gleichzeitig mit einem eigenem Würfelset. Wer mit dem Ergebnis zufrieden ist, stoppt die Runde. Die andere Person darf weiterwürfeln, riskiert dabei aber Minuspunkte. So entsteht ein direkter Wettlauf, der den schnellen Einstieg ins Spiel mit spürbar mehr Tempo und Druck verbindet. Lightning City: Tokyo entführt die Spielenden ins ferne Japan. Die Metropole Tokio bildet den idealen Rahmen für ein strategisches Würfelspiel, bei dem Planung und Risiko eng miteinander verbunden sind. Im Laufe des Spiels baut man rundenweise neue Hochhäuser. Die vier Farbwürfel im Spiel stehen dabei für verschiedene Geschäfte, die in die Hochhäuser einziehen. Wer die Räume so geschickt platziert, dass sie die Regeln auf den Wertungskarten bestmöglich erfüllen, sammelt Punkte. Darüber hinaus verfolgt jede Person einen individuellen Auftrag, der ihr weitere Punkte bescheren kann. Aber das alles ist nur eine Seite der Medaille. Nach jeder Wertung folgt eine Gewitterphase, in der sich nach und nach ein Unwetter über der Stadt aufbaut. Schlägt der Blitz in ein ungeschütztes Gebäude ein, wird es zur wertlosen Ruine. SPLITTER² ist eine umfassend überarbeitete Neuauflage des Würfelspiels von Stefan Nikolic. Neben der ursprünglichen Version enthält die zweite Edition nicht weniger als drei neue Varianten. Das Grundprinzip ist bei allen gleich: Die gewürfelten Zahlen werden symmetrisch auf dem Spielblock eingetragen, während Ketten aus gleichen benachbarten Zahlen Punkte bringen. Darauf aufbauend bringt jede Variante eine eigene Herausforderung ins Spiel. Variante B verlangt durch eingezeichnete Wände stärkeres räumliches Denken, Variante C belohnt exakt passende Zahlen in zusätzlichen Regionen, und Variante D hat sogar eine kooperative Komponente. Mit Hilfe von Papierfliegern schickt man den benachbarten Personen Zahlen zu - zumindest imaginär. Durch die Variationen gewinnt das Spiel deutlich an Abwechslung, bleibt aber schnell zugänglich. Das macht SPLITTER² mehr denn je zu einem guten Tipp für große Spielegruppen, denn wie bisher können bis zu 12 Personen an einer Runde teilnehmen. Qwixx Express und Lightning City: Tokyo erscheinen Anfang September, Splitter² im Oktober.

Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: NSV

19. August 2026 um 16:00

Vom Kartenspielverlag NSV kommen drei Brettspiel Neuheiten zum Herbst 2026. Darunter auch eine Qwixx Variante. Lightning City: Tokyo Autor: Jannik Auth ◾ Grafik: Oliver Freudenreich, Sandra Freudenreich ◾ Anzahl: 1-12 ◾ Dauer: 20-30 ◾ Alter: 8 Lightning City: Tokyo ist ein Würfel- und Legespiel, in dem wir die Skyline von Tokio mit neuen Hochhäusern erweitern. In […]

Knapp daneben!

Von: ferengi
19. August 2026 um 12:51

Gartenspiel


Irgendwie finden Roll’n’Write immer wieder einen Weg in meine Sammlung. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich die ganz schön cleveren Spiele in der Sammlung zählen.

5 Würfel, Block und Stift

Wie so oft sind die Regeln bei solchen Spielen einfach. Es gibt fünf farbige Würfel, jeder Spieler sucht sich eine andere Farbe aus. Und nun werden, egal wer an der Reihe ist, alle fünf Würfel gerollt und jeder Spieler sucht sich ein Würfelergebnis aus seiner Würfelfarbe plus einem anderen aus und trägt die Summe im Raster ein. Aber die Summe darf nur bei einem Kreis mit „seiner Farbe“ oder dem zweiten gewählten Würfel eingetragen werden. Anfangs gibt es viele Optionen – ein Fest für Grübler – später im Spiel ist die Auswahl dann nicht so großund man nimmt, was von den Farben noch übrig ist.

Bei zwei Würfeln ergibt sich, dass die Summe zwischen 2 und 12 liegt. Für die Punktewertung ist zu taktieren:
Sind zwei Summen mit einer Differenz von 1 nebeneinander in den Kreisen eingetragen, dann wird dies in dem Quadrat zwischen den Kreisen notiert. Dafür gibt es dann später Punkte. Außerdem gibt es Punkte für die statistisch seltenen Summen 3,4,10,11 und sogar doppelt für 2 und 12.

Für die Wertung wird gezählt wieviele Summen eine Differenz von 1 haben. Und wenn man das 4mal in einer Reihe und/oder Spalte schafft, gibt es 10 Punkte. Rechts werden einfach die seltenen Summen 3,4,10,11 und 2,12 doppelt notiert.

Fazit:

Für eine kurze Runde im Garten ganz nett. Viel Tiefgang darf man nicht erwarten, auch ist die Glückskomponente gerade gegen Ende schon spürbar. Ein großer Vorteil ist aber, dass alle zeitgleich spielen und somit keine Totzeit aufkommt. Bleibt in der Sammlung, es kommt ja mal wieder ein Sonnentag.

Stubenscore: 6,5 / 10


KNAPP DANEBEN!
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Duck, Duck, Llama! auf Kickstarter: Partyspiel ohne Ausscheiden

19. August 2026 um 12:16
Duck, Duck, Llama! auf Kickstarter: Partyspiel ohne Ausscheiden

Die Kickstarter-Kampagne zu „Duck, Duck, Llama!“ endet heute, am 20. August 2026 um 17:01 Uhr MESZ (15:01 Uhr UTC). Das australische Studio Bizarre Studios aus Melbourne hat mit dem Party-Kartenspiel sein Finanzierungsziel von 10.000 AUD deutlich übertroffen: Stand jetzt stehen 19.639 AUD zusammen, das sind 196 Prozent des Ziels, getragen von 272 Unterstützenden.

Hot Potato mit Ablenkungsmanöver

Gespielt wird nach einem Hot-Potato-Prinzip mit mathematischem Dreh. Karten erhöhen oder senken „The Count“, die Anzahl der Enten im Spiel. Wer seinen Zug bei einem Count von 10 oder mehr beginnt, wird „angeklagt“ und muss sich mit einer passenden Karte freispielen oder eine Ablenkung auslösen, sonst fliegt die Person als Llama aus der laufenden Runde. Den Zusatz „The Party Game with No Eliminations“ trägt das Spiel nicht ohne Grund: Wer als Llama enttarnt wird, kann sich in einer der folgenden Runden zurückspielen, indem er selbst jemanden erfolgreich anklagt. Nach drei Runden gewinnen die verbliebenen „Ducktectives“.

Duck, Duck, Llama! ist ein Kartenspiel für 2 bis 6 Personen, dauert 10 bis 20 Minuten und ist ab 8 Jahren freigegeben, Familientauglichkeit ist erklärtes Ziel. Ein einzelner Lead Designer wird in der Kampagne nicht namentlich genannt, als Urheber tritt durchgehend das Studio Bizarre Studios auf. Wer nach einem weiteren chaotischen Kartenspiel für den Spieleabend sucht: Joking Hazard 2 lief erst kürzlich auf der Spieleschmiede.

Pledge-Stufen und Lieferung

Die Kampagne bietet vier Pledge-Stufen. „The Duck“ (27 AUD) bringt das Basisspiel mit 10 Prozent Rabatt plus digitalem Making-of-Booklet. „The Quacken“ (42 AUD) legt eine Anstecknadel und eine Folienkarte drauf. „The Llama“ (150 AUD) fügt weitere Folienkarten, eine limitierte Sammelkarte (1 von 110) und einen handschriftlichen Dankesbrief der Designer hinzu. Die Förderer-Stufe „The Chaz“ (2.500 AUD) richtet sich an Sammler und künftige Unterstützer weiterer Bizarre-Studios-Projekte. Der Versand geht weltweit, Kickstarter weist ausdrücklich darauf hin, dass Versandkosten, Steuern und Zoll erst nach Kampagnenende berechnet werden, das gilt auch für Backer in Deutschland. Die Auslieferung ist für Oktober 2026 angepeilt.

Auf BoardGameGeek (ID 462638) liegen bislang nur zwei Bewertungen vor, für eine Einschätzung der Spielqualität ist das zu dünn, ein Ranking gibt es entsprechend nicht. Eine deutschsprachige Ausgabe ist derzeit nicht bekannt. Als Kickstarter Staff Pick ist die Kampagne nicht ausgezeichnet.

Wer ein kurzes, chaotisches Partyspiel ohne Ausscheiden sucht und noch mitziehen will: Die Kampagne schließt heute, am 20. August 2026 um 17:01 Uhr MESZ. Danach ist nur noch der reguläre Handel eine Option, ein Termin dafür ist bislang nicht bekannt. Wer laufende Kampagnen im Blick behalten will, findet mehr davon in unserer Crowdfunding-Wochenschau.

Unser Weg ins Hobby: Road to Warhammer 40k – Teil eins

19. August 2026 um 09:00

40k E Titel 1Ihr wolltet schon immer mal eine wilde Bande Orks oder eine geordnete Truppe Space Marines in die intergalaktischen Kämpfe des Warhammer 40k-Universums schicken? Dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen, denn Games Workshop hat eine umfangreiche Reihe an Sets für den Einstieg ins Hobby herausgebracht.

Dieser Beitrag wurde von Nina Horbelt geschrieben

VANTAGE - Abgestürzt

19. August 2026 um 08:00

Achtung: Während ihr an dieser Stelle normalerweise Kritiken findet, die nach mehreren Partien in verschiedenen Gruppen oder nach Abschluss einer Kampagne entstanden sind, habe ich nur zwei Abende in einer Dreier-Konstellation mit Vantage verbracht. Möglicherweise ist das Spielgefühl unter anderen Voraussetzungen anders. Für meine Gruppe und mich war das Spiel aber nach den beiden Partien…

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