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Rückruf bei Asmodee Deutschland – und irgendwie fühlt sich das neu an

Von: Dirk
04. Februar 2026 um 12:27
Lesezeit: < 1 Minute

Man stolpert ja über vieles, wenn man sich länger in der Brettspielszene bewegt. Regelunklarheiten, Produktionsfehler, fehlende Karten – alles schon erlebt.

Aktuell ruft Asmodee ein Zubehör-Set zurück, weil in einem mitgelieferten Stoffbeutel zu hohe Formaldehyd-Werte festgestellt wurden. Kein Detailproblem, kein „wir legen euch Ersatzkarten bei“, sondern ein klarer Fall von: Bitte nicht mehr benutzen.

Und ja – im Spielzeugbereich kennt man solche Meldungen durchaus. Puppen, Plüschtiere oder Billigimporte mit problematischen Chemikalien tauchen regelmäßig in Rückruflisten auf.

Aber bei modernen Brettspielen, die sich längst als hochwertiges Hobbyprodukt verstehen? Das fühlt sich tatsächlich wie eine kleine Premiere an.

Aber ein echter sicherheitsrelevanter Rückruf eines großen Brettspielverlags? Das ist mir in dieser Form bisher nicht untergekommen.

Was ich Asmodee dabei zugutehalte: Der Rückruf wird offen kommuniziert, mit klaren Anweisungen für Käuferinnen und Käufer. Genau so muss das laufen. Transparenz ist in solchen Fällen wichtiger als jede PR-Glanzpolitur.

Trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack. Gerade weil viele von uns Spiele nicht nur sammeln, sondern regelmäßig mit Familie, Kindern oder Freunden auf den Tisch bringen. Da erwartet man irgendwie, dass Materialien vorher sauber geprüft werden. Hat das bisher entsprechend konsequent stattgefunden oder eher nicht? Vielleicht werden Brettspiele in der Hinsicht auch einfach anders geprüft als Spielzeuge für kleine Kinder. Zumindest bisher.

Das betroffene und potenziell gefährliche Zubehör (Quelle: Asmodee)

Unterm Strich:
Kein Grund für Panik – aber definitiv ein Moment, der zeigt, dass auch unsere geliebte Brettspielwelt nicht völlig frei von klassischen Konsumgüterproblemen ist.

Falls ihr betroffen seid: Prüft euer Set und folgt den offiziellen Rückrufhinweisen.

Und wir nehmen das hier mal als Eintrag ins kollektive Gedächtnis der Szene auf:
Spielzeug kennt Rückrufe – Brettspiele jetzt offenbar auch.

Neues Format: Schachtelgeschichten – die Welt hinter den Spielen

Von: Dirk
04. Februar 2026 um 08:38
Lesezeit: 2 Minuten

Brettspiele kann man auf viele Arten erleben. Man kann sie natürlich spielen oder aber erklären, bewerten oder testen. Aber was passiert, wenn man nicht die Regeln betrachtet, sondern die Geschichten, die zwischen den Karten, Würfeln und Figuren verborgen liegen?

Genau darum geht es ab sofort im neuen Format: Schachtelgeschichten.

Schachtelgeschichten öffnen ein Fenster in die Welten von Brettspielen – aus der Perspektive der Figuren, der Menschen und der Orte, die in diesen Spielen existieren. Jede Geschichte zeigt einen Ausschnitt, ein Fragment, einen Moment, der das Leben in einer Spielwelt spürbar macht. Mal düster, mal melancholisch, mal ruhig, mal bedrohlich oder auch mal fröhlich oder gar ungewöhnlich – immer literarisch angehaucht, immer emotional, immer nah dran an der Welt des Spiels.

In Schachtelgeschichten geht es nicht um Regeln, Strategie oder Punkte, sondern um Atmosphäre, Entscheidungen und das, was zwischen dem Spielmaterial passiert. Am Ende jeder Geschichte folgt ein kurzes Fazit: eine kurze Reflexion über das Spielgefühl, die emotionale Wirkung und die narrative Tiefe.

Mit Schachtelgeschichten möchte ich zeigen, dass Brettspiele mehr sind als Material auf dem Tisch. Sie erzählen Geschichten – manche laut, manche leise, manche nur in den kleinen Momenten, die man sonst übersieht. Diese Momente stehen im Mittelpunkt des Formats.

Die erste Schachtelgeschichte führt nach Saltfjord, weit draußen im kalten, rauen Wasser, wo Fischer auf das Meer angewiesen sind und jede Entscheidung den Unterschied zwischen einem guten Fang und einem verlorenen Tag ausmacht. Die Geschichte zeigt eine Perspektive von vielen möglichen auf – erzählt von der See und der Not der Fischer – und vermittelt so ein Bild des Lebens zwischen Wellen, Wind und Hafen. Vielleicht habt ihr ja auch Ideen dazu, wie ihr die Schachtelgeschichte erzählen würdet – aus welcher Perspektive.

Jeden Monat gibt es mindestens eine neue Schachtelgeschichte. Jede Ausgabe lädt dazu ein, die Spielwelt einmal anders zu erleben: nicht über Regeln, nicht über Punkte, sondern über Menschen, Momente und Geschichten. Und auch, wenn man im Spiel vielleicht nicht immer das Gefühl hat genau das erlebt zu haben, eröffnen die Schachtelgeschichten vielleicht neue Sichtweisen auf ein Spiel und das Thema was dahinter steht.


Nachtrag: Wenn ich ganz viel Zeit und Muße habe, dann lese ich euch die Schachtelgeschichten vielleicht im Podcast ein…

TORIKI: Eine Insel voller Abenteuer

04. Februar 2026 um 08:00

Bereits in meinem Nachbericht zu den B-REX-Pressetagen erwähnte ich, dass TORIKI selbst eine reine Erwachsenenrunde für zwei Stunden zu fesseln vermochte. Dabei adressiert das Spiel primär eine jüngere Zielgruppe. Umso mehr freute ich mich, als der Titel im Leihpaket für mein Spielewochenende auftauchte. Eine gute Gelegenheit, um auch die Kinder auf die Insel zu entführen.

Quelle

#352 – Top 20 Brettspiel-Neuheiten 2026 Vorschau | Abenteuer Brettspiele Podcast

Von: Peer
04. Februar 2026 um 07:00

#352 - Top 20 Brettspiel-Neuheiten 2026 VorschauViele spannende Neuheiten wurden für 2026 bereits angekündigt und deshalb stelle ich in der heutigen Podcast-Episode meine Top 20 Brettspiel-Neuheiten für das Jahr 2026 vor.

Dabei erfahrt ihr, warum ich mich auf diese neuen Spielen freue. Viel Spaß mit der Episode und ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen dazu.

Der Beitrag #352 – Top 20 Brettspiel-Neuheiten 2026 Vorschau | Abenteuer Brettspiele Podcast erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

Weniger Interesse an Lorcana: Ravensburger-Umsatz sinkt 2025 um 5,9 Prozent

03. Februar 2026 um 23:33
Das Sammelkartenspiel Disney Lorcana ist nicht mehr so beliebt. Das hat Auswirkungen auf den Umsatz von Ravensburger. Er ist 2025 gesunken. Der Umsatz von Ravensburger ist 2025 laut Unternehmen um 5,9 Prozent auf 744 Millionen Euro gesunken. Während das Kerngeschäft mit Spielen, Puzzles und Büchern um drei Prozent zulegen habe, sei der Umsatz mit Sammelkarten nach der starken Startphase von Disney Lorcana gesunken. Pixar-Charaktere in Lorcana Der anfängliche Hype um Disney Lorcana habe sich auf einem hohen Niveau normalisiert. Konsumenten, die vor allem aus Investitionsinteresse eingestiegen waren, hätten sich vom Markt zurückgezogen. In seiner Kernzielgruppe der Spieler und Sammler erfreue

Quelle

Neue Brettspiele 2026: Die besten Neuheiten für deinen Spieleabend

03. Februar 2026 um 11:44
Neue Brettspiele 2026

Du suchst frische Brettspiele für 2026 – ideal für Spieleabende mit Freunden oder der Familie? Dann bist du hier genau richtig! Die Redaktion von Brettspielelust hat die spannendsten Neuheiten des Jahres herausgepickt: von schnellen Karten- und Würfelspielen über kooperative Abenteuer bis hin zu anspruchsvollen Strategietiteln.

In unserer Liste „Neue Brettspiele 2026“ findest du ausschließlich Spiele, die wir selbst ausprobiert haben und die uns durch Spielspaß, Materialqualität und Wiederspielreiz überzeugt haben. Egal ob du ein neues Familienspiel, ein witziges Partyspiel oder ein taktisches Duell suchst – wir zeigen dir, welche Brettspiele 2026 sich wirklich lohnen.

Unser Fokus liegt wie immer auf Familienspielen, doch auch Fans von Partyspielen und strategischen Herausforderungen kommen auf ihre Kosten. Und falls du mehr Tipps für (immer noch) aktuelle Brettspiele suchst, schau gerne auch in diese Listen:
– „Neue Brettspiele 2025“
– „Neue Brettspiele 2024“
– „Neue Brettspiele 2023“
– „Neue Brettspiele 2022“

Der Beitrag wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert, sobald neue Titel auf unseren Tisch kommen. Schau also gerne regelmäßig vorbei! Bei einigen Empfehlungen findest du Amazon-Links. Wenn du darüber einkaufst, unterstützt du unsere Arbeit – ohne Mehrkosten für dich.

Inhaltsverzeichnis dieses Beitrags
  1. Elixirus
  2. Formidabel
  3. Furchtlos
  4. Garden Lake
  5. Green Team Wins
  6. Kilia
  7. Light Speed Arena
  8. Rebirth
  9. Eine Stadt für Amytis
  10. Ultraviaolett

Neue Brettspiele 2026 – los geht’s:

Der alphabetisch sortierte Beitrag wird fortlaufend aktualisiert…

Elixirus

Dickie Chapin | 2025 | Piatnik | 2 bis 5 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten

Elixirus ist ein familienfreundliches Worker-Placement-Spiel, in dem ihr als Nachwuchszauberer Zutaten im Wald sammelt und daraus Tränke braut. Jede Runde setzt ihr eure Lehrlinge auf Waldplättchen ein, sammelt dort unterschiedlich viele Zutaten – oft kombiniert mit kleinen Spezialeffekten – und verarbeitet sie anschließend gleichzeitig auf euren Brautafeln. Farben und Sorten müssen exakt in die Flaschen passen; was nicht verbaut werden kann, landet in der Giftflasche und gibt Minuspunkte. Korken für abgeschlossene Tränke und seltene Spezialzutaten bringen zusätzliche Punkte und sorgen für kleine Wettläufe.

Das Spiel lebt vom Mix aus Einsetzen und dem Risiko beim Sammeln auf der eigenen Brautafel. Verzauberte und verfluchte Farben bringen persönliche Ziele ins Spiel, während Wald- und Rezepteffekte für taktische Momente und leichte Gemeinheiten sorgen. Glück spielt eine Rolle, bleibt aber im Rahmen – und die kurze Spieldauer lädt zu Revanchen ein. Fazit: Ein charmant illustriertes, leicht zugängliches Familienspiel mit genug Kniff, um auch erfahrene Spielerinnen zu unterhalten.

Unsere Wertung:

  • Familientaugliches Arbeiter-Einsetz-Spiel
  • Zentrale Waldstücke in der Tischmitte sorgen für viel Taktik und Interaktion!
  • Atmosphärische und stimmige Illustrationen unterstreichen das zauberhafte Thema!
  • Einfacher Spielablauf mit hohem Wiederspielreiz!

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Formidabel

Friedemann Friese | 2025 | 2F-Spiele | 1 bis 4 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten

Formidabel ist ein schnelles Auftrags- und Ressourcenmanagementspiel von Friedemann Friese, in dem ihr euren persönlichen Kartenstapel effizient „abarbeitet“. Jeder Zug besteht aus Nachschub holen und bis zu drei Aufträge erfüllen – ein klarer Rhythmus, der das Spiel flüssig hält und kleine Kombos ermöglicht. Der Nachschubplan zwingt euch, clever zu planen, denn jede neue Position bestimmt, welche Feldfrüchte oder Karten ihr als Nächstes bekommt.

Belohnungen machen jeden erfüllten Auftrag lohnend: neue Waren, zusätzliche Karten oder Marktaktionen, die sofort zu weiteren Erfüllungen führen können. Regelbrecher – bezahlt durch bereits erfüllte Aufträge – bringen Tempo ins Spiel, etwa durch extra Ressourcen, Doppelzüge oder Bewegungen auf besetzte Felder. So entstehen die typischen „Aha“-Momente, wenn mehrere Effekte ideal ineinandergreifen.

Im Kern bleibt Formidabel ein schlanker, taktischer Effizienztest: Wer klug plant, seine Ressourcenwege verkürzt und die Marktchancen nutzt, baut sich einen stetigen Spielfluss auf. Glück beim Nachziehen spielt eine Rolle, lässt sich aber gut steuern. Das Ergebnis: ein zugängliches, reizvolles Kombinationsspiel, das in 20–30 Minuten rund läuft und gerne sofort nochmal gespielt wird.

Unsere Wertung:

Furchtlos

Friedemann Friese | 2025 | 2F-Spiele | 3 bis 5 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten

Im Stichspiel „Furchtlos“ schlüpfen die Spieler in die Rolle von Gespenstern, die einen nächtlichen Wald durchqueren. Das Ziel ist ungewöhnlich: Statt möglichst viele Punkte zu sammeln, müssen die Teilnehmenden ihre Furchtpunkte durch ein perfektes Gleichgewicht minimieren. Gespielt wird in vier Farben mit Werten von +6 bis -6 sowie neutralen Nullkarten. Da ein Stich sowohl positive als auch negative Karten enthalten kann, gilt es, das eigene Punktekonto am Ende einer Runde möglichst exakt bei Null zu halten. Jeder Ausschlag in den Plus- oder Minusbereich wird als Furcht gewertet. Besonders riskant ist es, gänzlich auf Stiche zu verzichten: Wer leer ausgeht, bleibt in der Ruine zurück und wird mit einer hohen Strafe von 15 Furchtpunkten belegt.

Die Spieler müssen ständig abwägen, wann sie einen Stich erzwingen, um ihr Konto auszugleichen, und wann sie Karten gezielt an Mitspieler abgeben, um deren Balance zu stören. Die Interaktion ist hoch, da die Gruppe versucht, einander in ungünstige Punktbereiche zu drängen. Dank kurzer Runden, leicht verständlicher Regeln und einem stimmigen Thema eignet sich „Furchtlos“ ideal als unkompliziertes Familien- oder Absackerspiel. Der Wiederspielreiz ergibt sich aus dem spannenden Wechselspiel zwischen Risiko und Zurückhaltung, wobei oft ein einziger Stich über den Erfolg der gesamten Runde entscheidet.

Unsere Wertung:

Garden Lake

Uwe Rosenberg | Albi Games | 2025 | 1-4 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten

Garden Lake entführt in einen ruhigen Wassergarten, in dem mit Polyomino-Plättchen ein harmonischer See entsteht. Die U-förmige Auslage rund um das eigene Tableau bestimmt, welche Plättchen pro Zug erreichbar sind – eine einfache, aber interessante Mechanik, die das Legespiel strukturiert und etwas Dynamik hineinbringt. Bonusplättchen, gefüllte Reihen und freigespielte Dekorationen sorgen für zusätzliche Punkte und kleine taktische Entscheidungen, bleiben aber insgesamt überschaubar.

Interaktion gibt es vor allem indirekt, da sich Plättchenwahl und Nachschub gegenseitig beeinflussen. In der Schlusswertung zählen Reihen, Symbolgruppen und Dekorationen. Fazit: Ein ruhiges, klar aufgebautes Puzzle nach Rosenberg-Art – angenehm, sauber konstruiert, aber ohne großen Spannungsbogen.

Unsere Wertung:

  • Ein neues Legespiel von Uwe Rosenberg, dem Autor zahlreicher beliebter Strategiespiele.
  • Für 1–4 Spieler ab 8 Jahren, Spieldauer ca. 30+ Minuten.
  • Baue deinen eigenen Zierteich voller Koi-Karpfen, Seerosen und dekorativer Elemente.
  • Spielinhalt: 64 Wasserplättchen, 18 Dekorationsplättchen, 60 Bonusplättchen (15 pro Spieler), 4 Spielertafeln, 4 Teichkarten, Stoffbeutel, Anleitung in Englisch und Deutsch.
  • Englische und deutsche Version

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Green Team Wins

Nathan Thornton | PD-Verlag | 2025 | bis 12 Personen | ab 10 Jahren | bis 15 Minuten

Das Partyspiel „Green Team Wins“ (PD-Verlag) setzt voll auf Gruppendynamik: Ziel ist es nicht, die „richtige“ Antwort zu geben, sondern stets Teil der Mehrheit zu sein. Alle Spielenden beantworten simultan Fragen in drei Kategorien: „Entweder… oder“, „1, 2 oder 3“ (vorgegebene Optionen) oder „Mut zur Lücke“ (kreative Ergänzungen). Wer die Antwort wählt, die am häufigsten am Tisch vorkommt, gehört zum namensgebenden „Green Team“ und sammelt Punkte. Besonders lukrativ ist es, über mehrere Runden in der Mehrheit zu bleiben, da die Punktzahl für treue Teammitglieder steigt. Wer hingegen eine Außenseiter-Antwort gibt, landet im Team Orange und geht leer aus.

Der Reiz des Spiels liegt im psychologischen Einschätzen der Mitstreiter: Man schreibt nicht die eigene Meinung auf, sondern das, was man der Gruppe zutraut. Mit einer kurzen Spieldauer von etwa 15 Minuten und Platz für bis zu zwölf Personen eignet sich der Titel ideal als unkomplizierter „Eisbrecher“ oder für generationenübergreifende Runden. Da die Regeln in kürzester Zeit erklärt sind und kein Fachwissen erforderlich ist, steht der Unterhaltungswert und die Situationskomik im Vordergrund. Wer kooperative oder kommunikative Spiele wie „Fun Facts“ mag, findet hier eine kompetitive, aber lockere Alternative, bei der das Bauchgefühl über den Sieg entscheidet.

Unsere Wertung:

  • Brettspiele;Funspiele

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Kilia

Lars Ehresmann | 2025 | Huch | 2 bis 4 Personen | ab 14 Jahren | bis 90 Minuten

In „Kilia“ (HUCH!) übernehmen die Spielenden die Rollen von Reedern im historischen Kiel, um am Schleswig-Holsteinischen Canal ein Handelsimperium aufzubauen. Das Herzstück des Spiels ist ein Drafting-Mechanismus, bei dem pro Zug eine Aktionskarte gewählt wird. Die Besonderheit liegt in der vielseitigen Verwendbarkeit dieser Karten: Sie können als Händler auf einem Marktplatz-Raster platziert, für den Ausbau der eigenen Infrastruktur (Schloss, Universität, Werft, Packhaus) genutzt oder zum Erwerb von Fähigkeiten eingesetzt werden. Ein visueller Höhepunkt ist die Einkommensphase, in der physische Schiffskarten durch den Kanal geschoben werden und durch „Fenster“ in der Karte genau die Waren und Münzen anzeigen, die man durch gebaute Packhäuser erwirtschaftet.

Die Herausforderung besteht darin, aus den einzelnen Zügen effiziente Kettenreaktionen zu entwickeln und das Timing für teurer werdende Ausbauten optimal zu wählen. Während die Spielenden primär ihr eigenes Tableau optimieren, entsteht direkte Interaktion vor allem beim Wettlauf um begrenzte Errungenschaften und beim Wegschnappen begehrter Karten aus der Auslage. Zusätzliche Elemente wie die „Kieler Sprotten“ helfen dabei, Zufallsmomente bei der Kartenauswahl auszugleichen. Kilia bietet somit ein belohnendes Aufbau-Erlebnis mit klaren Abläufen und einer motivierenden Engine, das trotz einer gewissen Solitär-Tendenz durch seinen flüssigen Spielstil und das stimmige historische Thema überzeugt.

Unsere Wertung:

  • 🚢 Entdecke KILIA, ein SPANNENDES KENNERSPIEL, in dem du als aufstrebender Reeder in der Hafenmetropole Kiel dein Handelsimperium aufbaust!
  • 🛠 Dieses HISTORISCHE STRATEGIESPIEL kombiniert geschicktes RESOURCE MANAGEMENT mit packendem Gameplay, während du Waren handelst und Schiffe baust.
  • 🎲 Ideal für 2 bis 4 Spieler ab 14 Jahren, bietet dieses Spiel sowohl strategische Tiefe als auch spannende Interaktionen für alle Beteiligten.
  • 📜 KURZANLEITUNG: 1. Baue deine Flotte und erweitere dein Handelsnetz | 2. Erlerne neue Fähigkeiten und erfülle Aufträge | 3. Setze Wertungsmarker für den Sieg!
  • ✨ Spiele-Fans aufgepasst! Ihr sucht neue Highlights für den nächsten Spieleabend, Geburtstag, Party oder Familienfeier? Bei uns findet ihr euer nächstes Lieblingsspiel! Hutter Trade ist ein süddeutscher Spieleverlag, der neben HUCH! viele weitere tolle Marken im Sortiment führt - Abwechslung garantiert!

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Light Speed Arena

Leonardo Alese, James Ernest, Tom Jolly, Emanuele Santellani – Tablescope, Pegasus | 2025 | 2 bis 4 (6) Personen | ab 8 Jahren | bis 15 Minuten

Mit Light Speed Arena kehrt das hektische Echtzeit-Raumgefecht von 2003 in modernisierter Form zurück – diesmal als smartes Hybridspiel mit App-Unterstützung. Zwei bis vier Kommandant:innen (optional auch bis zu sechs) liefern sich ein schnelles Duell, platzieren in wenigen Sekunden ihre Schiffe in einer modularen Arena und versuchen, optimale Schusswinkel und Manöver zu finden. Sobald die wilde Platzierungsphase endet, übernimmt die App: Ein Foto des Spielfelds reicht, um Treffer, Explosionen und Ressourcen zu erfassen – samt animierter Gefechtsdarstellung auf dem Bildschirm.

Das Ergebnis ist ein Erlebnis zwischen Brettspiel und digitaler Simulation, das sofort fesselt. Die Kombination aus Tempo, Taktik und Technologie macht Light Speed Arena zu einem der interessantesten Echtzeitspiele des Jahres. Fans des chaotischen Originals kommen voll auf ihre Kosten – diesmal ganz ohne Lineal und Diskussionen über Laserlinien.

Für uns schon jetzt eines der Highlights des Jahres: ein kurzes, knackiges Sci-Fi-Spiel, das eindrucksvoll zeigt, wie gut analoges Spielgefühl und digitale Präzision zusammenpassen.

Unsere Wertung:

Rebirth

Reiner Knizia | Mighty Boards, Frosted Games | 2024 | 2-4 Personen | ab 8 Jahren | bis 60 Minuten

Rebirth von Reiner Knizia lässt euch als Clanoberhäupter ein verwüstetes Schottland oder Irland neu gestalten. Das Plättchenlegespiel punktet mit schnellen, flüssigen Spielzügen: Ein Plättchen wählen, geschickt einbauen und sofort punkten. Durch clevere Kombinationen entstehen Kettenreaktionen, die Mehrheiten an Burgen sichern oder Missionskarten freischalten. Sofortpunkte, Zwischenwertungen und Endspielziele greifen ineinander und sorgen für ein belohnendes Spielgefühl, in dem nahezu jeder Zug vorwärtsführt.

Die beiden Spielplanseiten verleihen Rebirth zusätzlichen Reiz. Schottland bietet einen entspannten Einstieg mit klassischem Mehrheiten- und Missionsspiel, während Irland mit offenen Missionszielen und besonderen Turmfeldern mehr taktische Finesse ins Spiel bringt. Wer hier Kathedralen sinnvoll platziert, kann mächtige Boni auslösen oder überraschende Punktesprünge erzielen.

Unabhängig von der gewählten Seite überzeugt Rebirth durch sein stetiges Fortschrittsgefühl, schön verzahnte Mechaniken und eine atmosphärische Gestaltung voller keltischer Motive. Es bleibt ein Legespiel, das gleichermaßen ruhig wie motivierend ist – zugänglich für Einsteiger, aber mit genug Tiefe für Vielspieler.

Unsere Wertung:

Eine Stadt für Amytis

Jérémy Ducret & Romaric Galonnier | 2025 | Game Factory | 2 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten

In dem Duellspiel „Eine Stadt für Amytis“ (Game Factory) wetteifern zwei Architekten um den Bau der prächtigsten Stadt für die babylonische Königin. Auf einem gemeinsamen 3×3-Spielfeld setzen die Kontrahenten ihre Figuren ein, um Zugriff auf verschiedene Gebäudeplättchen zu erhalten. Der Clou: Wer seine Architekten in einer Dreierreihe platziert – ähnlich wie bei Tic-Tac-Toe –, darf seine Figuren zurücknehmen und bleibt handlungsfähig. Die erworbenen Plättchen werden auf dem eigenen, ebenfalls 3×3 Felder großen Tableau abgelegt. Da die Gebäude je nach Typ und Position unterschiedliche Wertungsregeln mitbringen, ist eine vorausschauende Planung der Stadtstruktur unerlässlich.

Das Spiel bezieht seinen Reiz aus der ständigen Beobachtung des Gegenübers. Man muss abwägen, ob man die eigenen Architekten für lukrative Gebäude einsetzt oder die Reihen des Mitspielers blockiert. Eine wichtige Komponente ist das Überbauen bereits platzierter Gebäude: Dies ermöglicht es, das eigene Stadtbild nachträglich zu verändern, um etwa spezifische Farbanforderungen neuer Auftragskarten zu erfüllen. Mit einer Spieldauer von etwa 30 Minuten bietet das Spiel ein flüssiges Erlebnis mit hoher Interaktion, bei dem der Erfolg maßgeblich davon abhängt, wie geschickt man die Gebäude auf dem eigenen Tableau arrangiert und an die wechselnden Ziele anpasst.

Unsere Wertung:

  • EINE STADT FÜR AMYTIS: Schlüpfe in die Rolle eines königlichen Architekten. Nutze taktische Finesse, um deinen Kontrahenten beim Bau einer prächtigen Stadt zu übertrumpfen!
  • Setze deine Figuren vorausschauend, um dir die meisten Punkte zu sichern, indem du Aufträge erfüllst, Gebäude clever anordnest oder Reihen alla Tic-Tac-Toe bildest.
  • Trotz einfachen Regeln und einem leichten Einstieg warten knifflige Entscheidungen und viele Interaktionen auf dich! Nutze deine Strategie oder blockiere deinen Gegner und erlebe spannende Duelle mit taktischer Tiefe!
  • Anzahl der Spieler: 2. Spieldauer: ca. 30 Minuten. Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren.
  • Aus dem Hause GAME FACTORY - SPIELE FÜR FAMILY & FRIENDS.

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Ultraviaolett

Kampfhummel Spiele – Angela Vögtli | 3–4 Personen | ab 12 Jahren | ca. 45 Minuten

Ultraviolett ist ein kreatives Zeichenspiel mit unsichtbarer Tinte. Jede Runde würfeln alle Spieler verdeckt vier der vielen ausliegenden Satzfragmente und müssen den kompletten Satz (meist völliger Unsinn!!!) mit UV-Stift zeichnen – ohne dabei zu sehen, was sie malen. Erst unter der UV-Lampe werden die Bilder bei der Auswertung sichtbar. Anschließend versuchen alle, die jeweilige Satzkombination zu erraten.

Punkte gibt es für korrekt erratene Sätze anderer, wenn der eigene Satz erraten wird oder als Bonus für ein zusammenhängendes Bild. Die Partie bei diesem Partyspiel geht über 5 Runden oder bis ein Spieler 42 Punkte erreicht. Erweiterungen ermöglichen mehr Spieler und zusätzliche Karten.

Unsere Wertung:

  • HUMOR SCHLÄGT TALENT: Endlich ein Spiel, bei dem man kein Zeichenprofi sein muss. Durch den innovativen Spielmechanismus sind neben Humor und Kreativität vor allem auch taktisches Geschick gefragt.
  • EINZIGARTIGES SPIELPRINZIP: Schlüpf in die Rolle eines durchgeknallten Künstlers und zeichne absurde Sätze mit unsichtbarer Zaubertinte. Erlebe ein kompetitives Mal-Rate-Partyspiel mit UV-Stiften.
  • WÜRFELN, ZEICHNEN, RATEN: Alle würfeln gleichzeitig. Danach malt jeder sein unsichtbares Meisterwerk aus 4 Satzfragmenten. Mit UV-Licht werden die Zeichnungen sichtbar und müssen von den Mitspielern erraten werden.
  • SCHNELLER START, LANGES VERGNÜGEN: Alles ist dabei inkl. Batterien. Einfache Regeln und eine Videoanleitung garantieren einen leichten Einstieg. Hoher Wiederspielwert durch Millionen von Kombinationsmöglichkeiten.
  • GROßARTIGE GESCHENKIDEE: Tolles Geschenk für Spiele- und Ratefans zu Weihnachten, zum Geburtstag, zu Silvester oder als Mitbringsel zum lustigen Spieleabend mit Familie und Freunden.

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(wird laufend erweitert…)

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7 spannende Brettspiel-Neuheiten von Board Game Circus 2026

Von: Peer
03. Februar 2026 um 08:01

7 spannende Brettspiel-Neuheiten von Board Game Circus 2026Der deutsche Brettspiel-Verlag Board Game Circus bringt auch im Jahr 2026 wieder ein starkes Lineup an den Start. Schon jetzt sind viele spannende Neuheiten für dieses Jahr bekannt und ich habe mir dazu angeschaut, was bisher bekannt ist. Im Folgenden erfahrt ihr, auf welche 7 spannenden Brettspiel-Neuheiten von Board Game Circus ich mich im Jahr […]

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Wiped Out

03. Februar 2026 um 07:16

Eine kurze Sanduhrlänge habe ich beim Assoziationsspiel „Wiped Out“ (Mattel Games) Zeit, um fünf Wörter aufzuschreiben, die meinem aktuellen Teampartner den zu suchenden Begriff erklären. Tier, Collie, bellen, Pudel, Fell. Die Lösung? Klar: Hund. Was aber, wenn nur Tier und Fell als Hinweise stehen bleiben? Ehe der Antwortgeber die geschwärzte Brille absetzen und bis zu drei Rateversuche abgeben darf, wischen die bei dieser Aufgabe passiven Spieler Wörter von der Tafel. Und zwar bis zu drei – je nach Würfelergebnis. Und plötzlich kann der Hund auch ein Pferd oder Zebra sein.

Was mir bei „Wiped Out“ gefällt

Die Aufgabe als Hinweisgeber empfinde ich als äußerst reizvoll. Jeder Begriff sollte möglichst spezifisch für das Lösungswort stehen – zumindest in Verbindung mit jedem einzelnen der vier anderen Hinweise. Der Zeitdruck ist jedoch so hoch, dass oft Abstriche gemacht werden müssen. Für „Hund“ wäre diese Aufzählung wohl – unabhängig vom Würfelglück – eine sichere Bank gewesen: Collie, Pudel, Dackel, Bernhardiner, Labrador.

Wiped Out

So gut die grundlegende Spielidee auch ist: „Wiped Out“ krankt an nicht ausgereiften Regeln. Der Zufall durch den Würfel greift übermäßig stark ein. Es macht eben einen Unterschied, ob nur einer der fünf Hinweise gestrichen wird – oder gleich drei. Wer dabei Pech hat, wird doppelt bestraft. Nicht nur, dass ich keine Punkte erhalte. Glücken die Rateversuche nicht, stauben die passiven Spieler ab.

Wann es bei „Wiped Out“ die doppelte Punktzahl gibt

Vor diesem Hintergrund wirkt es fast so, als sollten die durch den Würfel verursachten Ungerechtigkeiten durch eine andere Regel ausgeglichen werden, denn: Wer aktuell an letzter Stelle liegt, erhält stets die doppelte Punktzahl. Vier statt zwei Zähler bei einer richtigen Lösung, zwei statt einem beim Abstauben.

Wiped Out

Ja, das mag das Rennen um den Sieg spannend halten und auf die Kategorie „Partyspiel“ einzahlen. Aber zugleich wächst wegen der Aufholregel die Bedeutung der Spielreihenfolge. Die Rollen wechseln. Jede bildet mit jedem im Laufe einer Partie (mehrfach) ein Team. Wer wann welche Rolle übernimmt, ist dem Ablaufplan zu entnehmen. Für jede mögliche Spielerzahl gibt es einen eigenen. Jedoch sind nicht alle Ablaufpläne fair aufgestellt. Nicht nur, dass bei identischen Teams die Rollen in einem späteren Durchgang nicht wechseln. Hinzukommt, dass manche Personen noch zweimal aktiv werden dürfen, wenn andere schon fertig sind. Das bewerte ich als Schlampigkeit in der redaktionellen Bearbeitung. Schade.

Wiped Out | Mattel Games | kein Autor angegeben | 3 bis 6 Personen | ab 12 Jahren | Meine Bewertung: ★☆☆☆☆ (mäßig)

(Neu) Gespielte Spiele im Januar 2026

03. Februar 2026 um 04:47

Im Januar gab es nur einen Spieleabend, aber an dem kamen wieder einige für mich neue Titel auf den Tisch wie „Legacies“, „Clue 5“, „Rebirth“ und „Agent Avenue“. Letzteres hatte ich kurz davor online via BGA getestet, am Tisch macht es aber mehr Spaß. Online habe ich auch „Peninsula“ vor anderthalb Jahren kennengelernt, nun kam das reale Exemplar auf den Tisch.

"(Neu) Gespielte Spiele im Januar 2026" vollständig lesen

11. Bloggeburtstag

02. Februar 2026 um 20:37
Elf Jahre sind eine lange Zeit,nicht jeder schafft es überhaupt so weit.Auch ich stelle mir manchmal die Frage,ob ich noch Spaß an diesem Blog habe.Gerade das vergangene Jahr hat mir gezeigt,das nicht immer viel Zeit für Brettspiele bleibt.Doch merkt man erst, wenn etwas fehlt,wie viel besser es sich damit lebt.Ich versuche etwas Druck herauszunehmen,um entspannter…

Klassiker, Lizenzen, Neuheiten: Schmidt Spiele steigert Umsatz 2025 um acht Prozent

02. Februar 2026 um 16:55
Mensch ärgere Dich nicht, Bibi Blocksberg und Puzzles aus Graspappe haben Schmidt Spiele ein erfolgreiches Jahr beschert. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz 2025 um acht Prozent. Schmidt Spiele hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Der Gesamtumsatz wuchs laut Unternehmensangaben um rund acht Prozent auf 61,5 Millionen Euro. Wie in der Branche üblich, erzielt Schmidt den Großteil des Umsatzes im letzten Quartal. „Fast 60 Prozent unseres Jahresumsatzes entfallen auf die letzten drei Monate“, sagte Geschäftsführer Axel Kaldenhoven dem Tagesspiegel. Gefragte Kinder- und Familienspiele Schmidt ist wie Ravensburger oder Kosmos mehr als ein reiner Brettspielverlag. Zum Sortiment gehören neben Puzzles

Quelle

Point Galaxy

02. Februar 2026 um 16:45

Point Galaxy

Mit Point Galaxy setzt die „Point“-Reihe von Alderac Entertainment Group und Flatout Games ihren Weg fort. Nach Punktesalat (2019) und Punktestadt (2023) führt der dritte Teil erstmals weg von bekannten Themen und hinein ins All. Das Grundprinzip des Draftings bleibt erhalten, wird aber um neue räumliche und planerische Aspekte erweitert.

Spielidee und Ziel

In Point Galaxy erschaffen bis zu fünf Spieler über 13 Runden hinweg ihre eigene Galaxie. Diese besteht aus Sonnen, Planeten, Monden, Asteroiden und Wurmlöchern. Ziel ist es, am Ende die meisten Punkte auf dem Wertungsblock zu sammeln. Die Regeln sind schnell erklärt, die Entscheidungen entstehen vor allem durch das Zusammenspiel der Karten.

Karten nehmen, Galaxien bauen

Wie gewohnt werden Karten aus einem offenen Markt gedraftet. Pro Zug nimmt man zwei Karten und baut sie sofort in die eigene Auslage ein. Neu ist dabei die Bedeutung der Platzierung: Die Galaxie wächst in Spalten, die jeweils von einer Sonne ausgehen und ein eigenes System bilden.

Planeten müssen in auf- oder absteigender Zahlenfolge (1–7) gelegt werden. Sobald die Richtung feststeht, ist sie bindend. Übersprungene Zahlen bleiben dauerhaft Lücken, es sei denn, eine Wurmloch-Karte setzt die Sequenz zurück. Punkte gibt es vor allem für die Anzahl unterschiedlicher Planetennummern innerhalb eines Systems.

Weitere Elemente und Wertungen

Zusätzliche Karten sorgen für Abwechslung:

  • Monde punkten, wenn sie passend zwischen bestimmten Planetenfarben liegen.
  • Sonnen bringen individuelle Bonusbedingungen für ihr System.
  • Asteroiden lösen am Ende eine Mehrheitenwertung aus.
  • Raketen entstehen über Symbole auf Karten. Wer fünf Raketen sammelt, erhält sofort einen Raketen-Token mit spezieller Endwertung, etwa für Wurmlöcher oder vollständige Farbsets.

Diese Ebenen greifen ineinander, ohne den Spielfluss zu bremsen.

Ablauf und Solo-Modus

Eine Partie verläuft zügig: Karte nehmen, einbauen, Markt auffüllen, fertig. Nach exakt 13 Runden endet das Spiel.

Der integrierte Solo-Modus funktioniert über einen einfachen Algorithmus, der Karten nach einem festen Schema entfernt. Mehrere Schwierigkeitsgrade und optionale Errungenschaften sorgen hier für Abwechslung.

Fazit

Point Galaxy ist ein solides Spiel, mehr aber auch nicht. Es wirkt wie eine umständlichere und weniger unterhaltsame Variante von Punktesalat und erreicht nicht die mechanische Vielfalt von Punktestadt. Die typische Flatout-Handschrift mit sehr vielen unterschiedlichen Wertungsmöglichkeiten ist klar erkennbar, führt hier aber schnell zu Unübersichtlichkeit. Etwas mehr Fokus auf wenige, klar nachvollziehbare Kernregeln hätte dem Spiel gutgetan.

Rückblickend bleibt von der „Point“-Reihe vor allem der erste Teil am stärksten in Erinnerung. Punktesalat überzeugt uns bis heute durch seine Einfachheit und gerade deshalb durch Abwechslung: Jede Partie spielt sich anders, weil die verfügbaren Punktekarten neue Kombinationen erzwingen, sich teils widersprechen oder sogar Minuspunkte mitbringen. Entscheidend ist nicht die Menge der Karten, sondern die richtige Auswahl. Bis heute ein unkomplizierter und angenehm leichter Einstieg in einen Spieleabend.


Point Galaxy: Auf einen Blick

Title


Point Galaxy ist solide, aber nicht mehr. Wirkt wie eine umständlichere und weniger unterhaltsame Variante von Punktsalat und erreicht dabei nicht die mechanische Vielfalt von Punktestadt.

Autoren: Molly Johnson, Robert Melvin, Shawn Stankewich | Flatout Games, Alderac | 2025 | 1 bis 5 Personen | ab 10 Jahren | bis 30 Minuten


Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).

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Abschied vom Monolithen – willkommen im Fragment

Von: Dirk
02. Februar 2026 um 13:35
Lesezeit: 2 Minuten

Eine Meldung wie ein Donnerschlag. W. Eric Martin verlässt BoardGameGeek.

Fünfzehn Jahre, rund sechstausend Posts, unzählige Morgenroutinen von Brettspielfans weltweit – beendet mit einem ruhigen „Goodbye“.

Wer regelmäßig auf BGG unterwegs war, kennt ihn: Eric war nicht irgendein ein News-Schreiber, er war DIE Konstante. Während Publisher kamen und gingen, Hypes aufflammten und Kickstarter explodierten, lieferte er zuverlässig Kontext. Nicht laut, nicht clickbaitig – sondern sachlich, neugierig, manchmal trocken, oft präzise und immer mit einem Augenzwinkern.

Und jetzt? Neustart. Mit Board Game Beat.

Keine große Plattform mehr im Rücken, kein zentraler News-Hub. Stattdessen: eine eigene Seite, eine eigene Stimme, eigene Themen. Monatsdossiers. Essays. Previews. Audio. Video. Und das dann auch noch ohne Social Media – so zumindest sein aktueller Post.

Das ist mehr als ein persönlicher Karriereschritt – es ist ein aktuelles Symptom unserer Szene.

Vom Sammelpunkt zur Splitterlandschaft

Früher war vieles einfach: Man ging auf BoardGameGeek, las die News, diskutierte im Forum. Ein Ort, viele Stimmen.

Heute zerfällt Brettspiel-Content in Podcasts, Newsletter, Substacks, Discords, YouTube-Kanäle und eben auch unabhängige Journalistenseiten. Jeder baut sein eigenes kleines Lagerfeuer. Reichweite wird fragmentiert, Aufmerksamkeit verteilt, die Community zerfasert.

Eric geht diesen Weg bewusst. Nicht aus Trotz, sondern aus Überzeugung: weg vom Plattform-Kompromiss, hin zum kuratierten Journalismus.

Das ist mutig – und riskant. Denn unabhängiger Content bedeutet auch: Abhängigkeit von einer Community, die bereit ist, Zeit (und auch Geld) zu investieren. Keine Algorithmen, die einen tragen. Kein riesiger Traffic-Staubsauger. Nur er und seine Inhalte.

Was bleibt…

BoardGameGeek verliert eine prägende Stimme. Die Szene gewinnt eine neue Plattform.

Vielleicht ist das die Zukunft unseres Hobbys: weniger zentrale Leuchttürme, mehr spezialisierte Inseln. Weniger „alle hier“, mehr „finde deine Leute“. Für Leser anstrengender. Für Inhalte vielleicht ehrlicher. Wo ist eigentlich RSS geblieben? Vielleicht wird es Zeit den RSS Reader wieder anzuwerfen.

W. Eric Martin hört nicht auf, über Spiele zu schreiben. Er schreibt nur anders weiter.

Und wir? Wir müssen lernen, wieder gezielter zu lesen.


HIER geht es zu Board Game Beat.

HIER findet ihr den Artikel auf Boardgamegeek.com

DuAli 2026: Everdell Duo

02.02.2026 - Die Mitglieder des Ali Baba Spieleclubs haben ihr liebstes Zwei-Personen-Spiel gewählt: Everdell Duo von James und Clarissa A. Wilson, erschienen bei Pegasus Spiele, wurde auf der Nürnberger Spielwarenmesse mit dem DuAli 2026 ausgezeichnet. Bei dieser zehnten Verleihung des Preises errang der Titel 44,45 von maximal 50 möglichen Punkten, das bisher höchste Ergebnis aller DuAli-Gewinner. Der alte Rekord von 7 Wonders Duel aus dem Jahr 2016 wurde damit übertroffen. Auch die Zahl der Bewerber erreichte mit 26 einen bisherigen Höchststand.

Die neuen Spiele 2026 bei Topp (Upd.)

02. Februar 2026 um 00:00

NEUHEITEN.  Der Spielebereich des Frechverlags ist einer breiteren Masse vergangenes Jahr durch die Nominierung von Krakel-Orakel zum Spiel des Jahres bekannter geworden. Das spornt an und zieht fast logischerweise Nachschub nach sich. Mehr zum Krakeln ist allerdings nicht das einzige Neue in diesem Jahr. Update 22.7.2026: Das Programm wird mit überraschenden Herbstneuheiten weiter verbreitert. 


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SWAMS #78: Die Top 10 Spiele von 1978 sortiert nach BGG Geek Rating

Von: Gnislew
01. Februar 2026 um 20:16
SWAMS #78: Die Top 10 Spiele von 1978 sortiert nach BGG Geek Rating Blogspiele Gnislew

1978! Ein besonderes Jahr. Mit besonderen Filmen, besonderen Menschen die das Welt der Licht erblickt haben und vielleicht auch mit besonderen Spielen! Unser Blick auf die Board Game Geek Top 10 aus diesem Jahr wird es verraten.

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WRDS

01. Februar 2026 um 11:19

Da fehlt doch was … Ja, ein Vokal. Oder auch mehrere. Und trotzdem kann ich das Wort lesen. Das ist das Prinzip von „WRDS“: As und Es und Is und Os und Us müssen wir uns denken. Äs und Ös und Üs ebenfalls. Die Selbst- und Umlaute dürfen an beliebigen Stellen eingeschoben werden. Auch mehrere hintereinander. Hauptsache die Konsonanten – und auch nur die angegebenen – tauchen genau in der vorgegebenen Reihenfolge auf. Aus WRDS wird somit – klar – „Words“. Oder auch „Würde“. Denn es müssen gar nicht alle Konsonanten verwendet werden. Ich darf sie am Ende weglassen, aber mittendrin keine auslassen. Ich darf selbst auf der anderen Seite anfangen. „Seide“ ginge beispielsweise. Oder „Sieder“.

Begrenzte Bedenkzeit bei „WRDS“

Welche Konsonanten in welcher Reihenfolge verwendet werden müssen, geben mir die Plättchen in Vertiefungen der Spieleschachtel vor. In einem 4×4-Raster sind diese gestapelt und zufällig verteilt. Mein rechter Nachbar sucht eine Zeile oder Spalte aus, stellt die umgedrehte Sanduhr an ein Ende und schon beginnt die Bedenkzeit. Rund 30 Sekunden. Alle Plättchen, die ich in mein Wort einbaue, nehme ich aus der Vertiefung und ich erhalte sie als Punkte. Der Wert der Buchstaben steht auf der Rückseite und schwankt zwischen eins und fünf. Die Hintergrundfarbe der Plättchen gibt mir aber bereits eine Ahnung davon, ob es eher mehr oder weniger sind. Ein V beispielsweise bringt mindestens vier Punkte, ein N höchstens zwei.

WRDS

Auch wenn bei „WRDS“ im Grunde nur eine Person dran ist, lohnt es sich für alle, ebenfalls nach möglichen Begriffen zu suchen. Denn es gibt einen Extrapunkt, wenn mein Wort Buchstaben von mehr Plättchen beinhaltet als das Wort des aktiven Spielers. Eine schlaue Regelung. Sie ermöglicht allen, regelmäßig Punkteplättchen zu gewinnen. Und verhindert, dass jemand mit großem Talent für diese Aufgabe in jedem Zug dicke absahnt. Als nicht-aktive Person mitzuraten, vermeidet zudem Wartezeit.

Beispiele für gute Lösungen bei „WRDS“

Um erfolgreich zu sein, kommt es nicht auf die Länge der Wörter an. Zumindest nicht zwingend. Wer indes die Gabe hat, gedanklich Kombinationen von Vokalen wie „au“ oder „ie“ einzufügen und dann auch noch einen der verfügbaren Konsonanten zu verdoppeln oder zu verdreifachen, was ebenfalls gestattet ist, findet häufiger Begriffe, in denen alle Konsonanten der gewählten Reihe vorkommen. Dann wird aus NGRD die Neugierde und aus WSRT eine Wasserratte. Und LGWS ist natürlich eine Liegewiese.

WRDS

Solche Wörter zu entdecken, löst Glücksgefühle aus, schenkt Befriedigung und Anerkennung. Aber das gelingt natürlich nicht jedes Mal. Wenn es in der Kürze der Zeit nur dazu reicht, ein oder zwei Konsonanten zu verwenden, dann lässt mich das kalt. Enttäuscht mich mitunter sogar. Da werden Punkteplättchen zum Trostpflaster; insbesondere dann, wenn sie nur wenige Punkte bringen. Immerhin bleibt mir nach einer Denkblockade die Gewissheit, dass die Konkurrenz maximal einen Bonuspunkt abstauben kann.

Wie ich bei „WRDS“ auf passende Wörter komme

Generell gilt: „WRDS“ richtet sich an Wortakrobaten. Gedanklich füge ich zwischen den Konsonanten Vokale ein, lese mir die Bruchstücke stumm vor und versuche Übereinstimmungen mit vollständigen Wörtern zu finden. Manchmal sehe ich aber auch einfach, welche Wort sich bilden lässt. Das ist dann das eingangs erwähnte Phänomen. Wer solche Knobeleien mag, findet auch Gefallen am Solomodus, der zudem die Blaupause für die kooperative Variante ist. Alles in allem ein sehr ordentlich designtes Spiel, das bei mir an der Schwelle zu „gut“ steht.

WRDS | Perdix Spiele | Moritz Dressler | 1 bis 6 Personen | ab 10 Jahren | 15 bis 30 Minuten | Spielanleitung | Meine Einschätzung: ★★☆☆☆ (ordentlich)

Origin Story im Replay: Warum mich dieses Stichspiel fast besiegt hat!

01. Februar 2026 um 09:28

Wird aus Robert heute ein Superheld – oder bleibt er der ewige Sidekick am Spieltisch? 🦸‍♂️🃏 In diesem REPLAY knöpfen wir uns Origin Story vor. Ein Stichspiel, das mit Aquarell-Optik lockt und mit einer Engine-Building-Mechanik so richtig Druck auf den Kessel gibt. Aber hält das Spiel, was der Titel verspricht? Entwickeln wir hier wirklich eine epische Heldenreise oder ist das Ganze am Ende doch eher eine Runde „Super Hero Shopping Queen“? 🛍️✨ Ich verrate euch, warum ich als bekennender „Stichspiel-Legastheniker“ trotzdem meinen Spaß hatte, warum das Stamina-System die Köpfe zum […]

Origin Story im Replay: Warum mich dieses Stichspiel fast besiegt hat!

Brettspiel Medienschau Januar 2026

01. Februar 2026 um 08:00

Ich schreibe nicht nur selbst, sondern konsumiere auch gerne und viel Brettspiel-Content von anderen. In dieser Rubrik findest du meine persönliche monatliche Medienschau, in der ich aus meiner Sicht besonders gelungene und/oder relevante Beiträge des vergangenen Monats würdige.Habe ich etwas übersehen oder hast du Vorschläge für den nächsten Monat? Bitte schreib mir gerne – zum Beispiel bei…

Quelle

Februar 2026

Von: Tobias
01. Februar 2026 um 06:02
Beitragbild Brettspielkalender 2026

Beitragbild Brettspielkalender 2026Wenn ich mir schon die Arbeit mache, jedes Jahr einen eigenen kleinen Brettspielkalender zu gestalten, dann kann ich diese Arbeit auch teilen. Deswegen nun der Februar 2026 meines privaten Brettspielkalenders: Das Bild konntet ihr so noch in keinem Beitrag hier auf dem Blog finden. Denn über ALTAY: AUFBRUCH DER VÖLKER von Paolo Mori und Ole Steiness […]

Der Beitrag Februar 2026 erschien zuerst auf fjelfras.de.

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