Im Spiel Tsukiji spielen wir Restaurantbesitzer, welche im Jahr 1930 auf dem ehemals weltgrößten Fischmarkt Tuskiji Fisch und Meeresfrüchte einkaufen. Das Spiel des brasilianischen Verlages Redbox Editora (heute Buró) wurde bereits im Jahr 2018 veröffentlicht. Autor ist Leonardo Pires, dessen Spiel Paper Dungeons bei uns in Deutschland sicherlich bekannter ist.
Tsukiji ist für 2 bis 4 Spielende ab 8 Jahren und eine Partie dauert um die 30 Minuten. In jeder der 7 Spielrunden werden immer zufällig aufgedeckte Sets aus 3 Karten in die Marktauslage gelegt (immer Anzahl Mitspieler plus 1 Set), auf welche die Spieler dann reihum verdeckt bieten. Hierzu haben sie sogenannte „Evaluation Tickets“ (Bewertungskarten) mit denen sie die jeweiligen Sets bewerten. Es gibt 5 normale Karten mit den Werten 0 bis 4 und 4 Spezial-Karten, die jedoch in der Spielrunde nur 1x eingesetzt werden können. In 3er und 2er Spielrunden kommen dabei nicht alle dieser Karten zum Einsatz.
Nachdem alle ihre Gebote abgegeben haben werden die Bewertungskarten aufgedeckt und ausgewertet. Das Set, welches die höchste Bewertung erhalten hat, kostet dann 12 Yen und der Wert jeder Fische in dem Set wird um den Wert 4 (auf der Kurstaffel) erhöht. Das Set mit der nächsthöheren Bewertung kostet 9 Yen, danach 6 und 3 Yen. Der Wert der Fische aus dem 9 Yen Set wird um 2 erhöht, der aus dem 6 Yen Set bleibt unverändert und der aus dem günstigsten Set wird um 1 reduziert.
Marktauslage mit Geboten und Preisen
Nun können sich die Spieler, beginnend mit dem Startspieler, für eines der Sets entscheiden und den Preis dafür bezahlen. Der Spieler, der das Set für 12 Yen kauft, wird neuer Startspieler. Wird dieses Set nicht gekauft, dann bleibt der Startspieler für die nächste Runde gleich.
Es gibt 6 Arten von Fischen/Meeresfrüchten in Tuskiji. Außerdem die Takusan-Karten (Joker) und Yakuza-Karten. Kauft man 1 Set mit einem Yakuza muss man eine seiner bereits erworbenen Karten als Schutzgeld abwerfen.
Auf dem Quotation Board (Kurstafel) wird der aktuelle Wert der jeweiligen Fische & Meeresfrüchte nachgehalten
Am Ende der 7. Runde wird dann geschaut welche/r Fisch/Meeresfrucht am höchsten auf der Kurstafel bewertet ist. Hier ist eine Karte dann 10 Yen wert. Die anderen Sorten sind in absteigender Reihenfolge 7, 5, 3 und 1 Yen pro Karte wert. Eine Besonderheit ist der Thunfisch, dessen Wert davon abhängt, wie viele der Karten man am Spielende davon vor sich liegen hat.
Oktopus & Thunfisch
Danach addiert jeder Spieler die Werte seiner Karten und der Spieler mit dem höchsten Wert gewinnt das Spiel.
Für die 7 Runde hat jeder Spieler übrigens nur 48 bis 57 Yen zur Verfügung. Man muss also mit seinem Geld haushalten und geschickt versuche einerseits günstig einzukaufen und andererseits die Werte seiner Fische/Meeresfrüchte geschickt nach oben zu treiben.
Mir gefällt das Spiel sehr gut und ich würde ihm aktuell eine 8 von 10 geben.
Tsukiji ist bisher nur auf Portugiesisch, Spanisch, Englisch, Französisch, Chinesisch und Niederländisch herausgegeben worden und mittlerweile auch nur noch auf dem Sekundärmarkt zu finden. Aber es lohnt sich danach zu suchen, wenn einem die Mechanik und das Thema ansprechen.
Im Spiel Tsukiji spielen wir Restaurantbesitzer, welche im Jahr 1930 auf dem ehemals weltgrößten Fischmarkt Tuskiji Fisch und Meeresfrüchte einkaufen. Das Spiel des brasilianischen Verlages Redbox Editora (heute Buró) wurde bereits im Jahr 2018 veröffentlicht. Autor ist Leonardo Pires, dessen Spiel Paper Dungeons bei uns in Deutschland sicherlich bekannter ist.
Tsukiji ist für 2 bis 4 Spielende ab 8 Jahren und eine Partie dauert um die 30 Minuten. In jeder der 7 Spielrunden werden immer zufällig aufgedeckte Sets aus 3 Karten in die Marktauslage gelegt (immer Anzahl Mitspieler plus 1 Set), auf welche die Spieler dann reihum verdeckt bieten. Hierzu haben sie sogenannte „Evaluation Tickets“ (Bewertungskarten) mit denen sie die jeweiligen Sets bewerten. Es gibt 5 normale Karten mit den Werten 0 bis 4 und 4 Spezial-Karten, die jedoch in der Spielrunde nur 1x eingesetzt werden können. In 3er und 2er Spielrunden kommen dabei nicht alle dieser Karten zum Einsatz.
Nachdem alle ihre Gebote abgegeben haben werden die Bewertungskarten aufgedeckt und ausgewertet. Das Set, welches die höchste Bewertung erhalten hat, kostet dann 12 Yen und der Wert jeder Fische in dem Set wird um den Wert 4 (auf der Kurstaffel) erhöht. Das Set mit der nächsthöheren Bewertung kostet 9 Yen, danach 6 und 3 Yen. Der Wert der Fische aus dem 9 Yen Set wird um 2 erhöht, der aus dem 6 Yen Set bleibt unverändert und der aus dem günstigsten Set wird um 1 reduziert.
Marktauslage mit Geboten und Preisen
Nun können sich die Spieler, beginnend mit dem Startspieler, für eines der Sets entscheiden und den Preis dafür bezahlen. Der Spieler, der das Set für 12 Yen kauft, wird neuer Startspieler. Wird dieses Set nicht gekauft, dann bleibt der Startspieler für die nächste Runde gleich.
Es gibt 6 Arten von Fischen/Meeresfrüchten in Tuskiji. Außerdem die Takusan-Karten (Joker) und Yakuza-Karten. Kauft man 1 Set mit einem Yakuza muss man eine seiner bereits erworbenen Karten als Schutzgeld abwerfen.
Auf dem Quotation Board (Kurstafel) wird der aktuelle Wert der jeweiligen Fische & Meeresfrüchte nachgehalten
Am Ende der 7. Runde wird dann geschaut welche/r Fisch/Meeresfrucht am höchsten auf der Kurstafel bewertet ist. Hier ist eine Karte dann 10 Yen wert. Die anderen Sorten sind in absteigender Reihenfolge 7, 5, 3 und 1 Yen pro Karte wert. Eine Besonderheit ist der Thunfisch, dessen Wert davon abhängt, wie viele der Karten man am Spielende davon vor sich liegen hat.
Oktopus & Thunfisch
Danach addiert jeder Spieler die Werte seiner Karten und der Spieler mit dem höchsten Wert gewinnt das Spiel.
Für die 7 Runde hat jeder Spieler übrigens nur 48 bis 57 Yen zur Verfügung. Man muss also mit seinem Geld haushalten und geschickt versuche einerseits günstig einzukaufen und andererseits die Werte seiner Fische/Meeresfrüchte geschickt nach oben zu treiben.
Mir gefällt das Spiel sehr gut und ich würde ihm aktuell eine 8 von 10 geben.
Tsukiji ist bisher nur auf Portugiesisch, Spanisch, Englisch, Französisch, Chinesisch und Niederländisch herausgegeben worden und mittlerweile auch nur noch auf dem Sekundärmarkt zu finden. Aber es lohnt sich danach zu suchen, wenn einem die Mechanik und das Thema ansprechen.
Shownotes
Redebedarf. Das Podcastformat ohne Format. Manchmal gibt es einfach Anlässe, Erfahrungen und Beobachtungen zur Spielszene die nur in einem kurzen Podcast untergebracht werden können. Das tun Georgios Panagiotidis und Peer Sylvester mit Redebedarf.
Wie so oft in den ersten Monaten des neuen Jahres kreisen meine Gedanken um Spielkritiken. Jedoch weniger um eine einzelne, sondern eben die Textart und die Praxis als solches. Welche Formen hat eine Spielkritik und welche Herangehensweise geht mit der kritischen Auseinandersetzung einher? Die vermutlich trivialste Form der Spielkritik ist und bleibt in meinen Augen […]
Die Zeit tickt unaufhörlich, Schweiß
rinnt über unser Gesicht, in den Augen unserer Mitstreiter ist pure Panik zu
erkennen… Oder wäre sie zumindest, wenn die übergroßen Kulleraugen nicht viel
zu niedlich schauen würden. Denn in Bomb Busters (Hisashi Hayashi / Pegasus
Spiele) müssen wir zwar Bomben entschärfen, als comic-hafte Tiergestalten wirkt
das Alles aber direkt viel weniger bedrohlich.
Eine Vielzahl von Bomben
Trotz der niedlichen Grafik hat es Bomb
Busters in sich. Denn offensichtlich gibt es hier nicht nur einen Bombenleger,
sondern direkt ein ganzes Rudel. Das hat auch zur Folge, dass uns insgesamt 66
Missionen erwarten, natürlich mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Aber beginnen
wir von vorne. Oder besser, fast von vorne. Denn erst ab Mission 4 sind
zumindest alle Grundregeln enthalten, alles davor gilt als Sicherheitstraining
und dient eher dem Vermitteln der Regeln.
Ab Mission 4 wird es heiß
Um eine Bombe zu entschärfen, müssen Kabel
mit den Werten von 1 bis 12 durchgeschnitten werden. Die Kabel liegen dabei
jeweils in Form von Pappplättchen und in aufsteigender Folge auf den Tableaus
der Spielerinnen. Die genauen Werte sind nur für den Besitzer sichtbar, was die
Mitspielenden auf dem Tableau haben, können wir nur raten. Wobei… eigentlich
nicht. Denn schon vorweg wird eine Zahl markiert, wir haben also erste Anhaltspunkte.
Dazu kommt jede Zahl nur viermal vor, wir können also auch mit den Wahrscheinlichkeiten
spielen. Und das müssen wir auch. Denn abwechselnd zeigen wir nun auf ein
Plättchen und nennen hoffentlich die korrekte Zahl. Ziel dabei ist es, Paare
mit unseren eigenen Plättchen zu bilden. Nur wenn ich selbst eine 6 habe, darf
ich auch bei einem Mitspieler auf eine vermeintliche 6 zeigen. Ist die Ansage
korrekt, werden beide Kabel aufgedeckt. Ein Fehler kostet ein Leben, bringt dafür
aber einige Informationen. Denn einerseits benennt der Mitspieler das
Plättchen, andererseits ist auch klar, dass die entsprechende Nummer auf meinem
Tableau vorhanden ist.
Die Herausforderungen nehmen zu
Die ersten Missionen sind ein gelungener
Einstieg, auf Dauer benötigen wir aber schon größere Herausforderungen. Welch
Glück also, dass sich in der Schachtel mehrere Boxen mit zusätzlichem Material
und neuen Regeln befinden. So bekommen wir besondere Ausrüstung, müssen Kabel
in der richtigen Reihenfolge durchtrennen oder erhalten Anweisungen über das
Smartphone. Für Abwechslung ist also gesorgt.
Fazit
Das grundlegende Prinzip von Bomb
Busters ist sicherlich nicht neu. Zahlen anhand begrenzter Informationen und
ohne Kommunikation zu entschlüsseln, konnten wir in den vergangenen Jahren an
viele Stellen üben. Und doch schafft es Bomb Busters, ähnlichen Werken
mindestens eine weitere Ebene hinzuzufügen. Denn während die ersten Missionen
noch recht Simpel ausfallen und einen schnellen Einstieg ermöglichen, bietet
die Kampagne langfristig Spaß. Hier will eigentlich niemand nach nur einer
Partie aufhören. Viel zu schnell ist man im Ablauf gefangen, will die nächste
Box öffnen und die neuen Ideen erkunden. Neue Ansätze sorgen für Abwechslung
und variieren den Spielverlauf, ohne zu sehr am Grundprinzip zu kratzen. Dazu
kommt, dass die Spielenden mit dem Spiel wachsen. Anfänglich steht das eigene
fehlerfreie Spiel im Vordergrund, später wird mit den Tipps gezielt den
Mitspielern geholfen. Und so können am Ende sogar Herausforderungen gemeistert
werden, die anfänglich unmöglich gewirkt haben.
Wenn man unbedingt über etwas meckern
will (und natürlich will ich das), dann bietet sich das Material an. Die Kabel
sind etwas klein und verrutschen leicht, stellenweise wird es etwas
unübersichtlich. Aber das ist schon Jammern auf hohem Niveau. Gleiches gilt für
ein paar Missionen, die für meinen Geschmack etwas zu sehr vom Glück abhängig
sind. Aber dass bei 66 Missionen nicht alle jeden Geschmack treffen, ist wohl
kaum zu vermeiden.
Vor 140 Jahren beendeten die großen Mächte ihre Verhandlungen über die Ansprüche, welche sie auf den afrikanischen Kontinent – insbesondere das Kongobecken – anmeldeten. Nach einer kurzen Einordnung der Berliner Kongokonferenz in ihren historischen...
Es war 1990 als in einem U-Comix ein toller Comic von Édika war. Damit ist nicht die Supermarktkette gemeint, sondern ein französischer Zeichner der sehr verrückten Figuren gemalt hat. In dem Comic ging es um einen Menschen der an einer Tür vorbeikam auf dem Stand sinngemäß: „Verein für Zweifler und Zögerer“. Die Person war interessiert […]
Letzte Woche haben nun nach langer Vorfreude hier die Göttinger Stichtage stattgefunden. Und was soll ich sagen – es war klasse. Es waren 16 Leute aus vielen Teilen Deutschlands dabei (und kurzfristig ein paar Tagesgäste). Grob geschätzt standen so 120 bis 150 Spiele zur Verfügung, also weit mehr, als wir überhaupt schaffen konnten. Darunter waren viele Perlen, die man sonst nicht so oft zu Gesicht kriegt. Hier ist ein kleiner Eindruck (noch vom Aufbau, da kamen noch einige dazu):
Ich weiß nicht, ob wirklich alle diese Liste benutzt haben, aber viele haben ihre gespielten Spiele hier notiert:
Was die Highlights waren, lässt sich gar nicht allgemein beantworten, da gibt es natürlich verschiedene Meinungen. Stella Quest war mit vier Partien mein meistgespieltes Spiel. Das ungewöhnlichste war wohl Nendorite, bei dem man statt Karten mit Knetgummikügelchen spielt.
Blau ist angespielt – es herrscht Bedienzwang.
Aber es gab auch noch viele andere Highlights. Und ich habe es erfreulicherweise geschafft, diverse Spiele aus meinem Ungespielt-Stapel auf den Tisch zu kriegen. Außerdem standen ein paar Prototypen zur Verfügung, von denen auch eniige gespielt wurden.
Organisatorisch war es letztlich nicht fürchterlich aufwendig für mich, nachdem die lange Ungewissheit, ob sich genügend Leute anmelden würden, vorbei war. Ein bisschen einkaufen, ein paar Ansagen auf dem Treffen, hinterher den Raum putzen (letzteres dankenswerterweise mit Hilfe). Ansonsten haben wir einfach gespielt und zwischendurch gegessen und uns unterhalten. Mit Leuten, mit denen man eine Leidenschaft teilt, kann es manchmal so einfach sein.
Soll heißen: Das machen wir nächstes Jahr wieder. Voraussichtlicher Termin der zweiten Göttinger Stichtage entweder 21./22 Februar oder 28. Februar/1. März 2026. Wer auf die Mailingliste möchte, schreibt mir bitte unter stichspielcon/at/lidude.net. Dann erfahrt Ihr den genauen Termin, sobald er steht, und auch sonstige Details. Der Raum bietet auf jeden Fall noch genügend Platz für Wachstum. Ich freu mich jetzt schon drauf.
So… letztens ging es um die Spiele die ich auch ohne Erweiterung spiele … heute sind die mit Erweiterungen dran und hier blieben nicht viele Steine auf dem anderen. Es ist eher ein Kahlschlag.
War eine ganze Weile DAS Spiel, dass ich mit meinem Vater gespielt habe. Mittlerweile hat mein Vater Dominion gelernt und seitdem spielen wir Kingdom Builder viel seltener, da wir beide mehr in Richtung Kartenspiele tendieren.
Ja … ich spiele es sehr gerne (vor allem Solo) aber so ganz trau ich mich dann doch nicht es auf die Liste zu nehmen. Es ist halt eine riesige Schachtel und falls ich große Platzprobleme bekomme, muss sich das Spiel schon rechtfertigen.
Neuzugänge
Canvas
So ein simples Spiel, dass mit bedruckten Folien funktioniert die man in Hüllen steckt. Jede Karte hat mehrere Symbole. Maximal 3 Karten bilden ein Gemälde und die versucht man so zu sammeln, dass man mit seinen 3 Gemälden möglichst viele Punkte macht. Die Erweiterung Nr.1 ist toll. Sie macht eigentlich nicht viel sondern fügt hauptsächlich doppelseitige Folien ein und die möchte ich nicht mehr missen.
Carcassonne
Ist wieder zurück auf der Liste. Lange war es ja weg, weil ich mich oft nicht entscheiden konnte mit welchen Modulen ich spielen will und dann stattdessen was anderes gespielt habe.Jetzt habe ich ein Set zusammengestellt, dass ich immer verwende (Erweiterung 1 + 2 und die mit den Schafen) und gut is. Als ich es nach Jahren wieder mit meiner Frau gespielt hab, hat sie nur gemeint. „Wieso haben wir das solange nicht gespielt? Gefällt mir richtig gut“
Ja, das Spiel ist wieder mal auf der Erweiterungsliste gelandet. Warum? Die Solitaria Erweiterung! Das ich es Solo bzw zu zweit kooperativ spielen kann ist zur Zeit so ein riesiges Plus. Davon zu reden, dass man ein Kennerspiel in Zweierteams gegeneinander spielt … davon sind wir derzeit sehr weit entfernt.
Vor einer Weile ist ja das eigenständige Spiel Stella erschienen, dass im „Dixit Universum“ angesiedelt ist. Was heißt das konkret? Man kann dieses Spiel mit allen Dixit Karten kombinieren bzw. die Karten von hier auch in Dixit verwenden. Stella ist anders, geht mit weniger Personen und wie ich finde ist es leichter auf den Tisch zu bekommen.
Ein großes Weltraumspiel. Ein Eventspiel, dass den Großteil unseres Spieleabends vereinnahmt. Erkunden, Forschen, an den eigenen Schiffen basteln und sich hin und wieder eins auf die Mütze geben. Hat zwar im Diplomatiebereich gewaltige Abstriche aber … es geht ab 2 Personen gut. Die ziemlich kleine Erweiterung ist für mich unverzichtbar. Risskanonen die evtl die eigenen Schiffe beschädigen, spannende Sektoren mit eigenen Regeln und „kleine Zivilisationen“ mit denen man diplomatische Beziehungen erkaufen kann. Man wird gar nicht merken, dass das nicht im Grundspiel dabei war und „um die paar Regeln is a scho wurscht“.
Bei den Tavernen war ich an einem Punkt wo ich mir gedacht hab, dass ich genau weiß was ich tun muss. Der Ofen war aus aber dann kam die Erweiterung die hier frischen Wind reingebracht hat. Ein schönes Gesamtpaket. Würfeldrafting, ein bisschen Deckbau eine gute Portion Bauchgefühl
Derzeit gibt es einfach nicht die Zeit für große kooperative / Solo Spiele mit Kampagne wo ich stundenlang über dem Deck brüte und überlege welche Karten ich kaufe.
Das größte Opfer von „ich komm nicht so oft mit der ursprünglichen Stammgruppe zusammen“. Ein Spiel, dass ich sehr mag aber obwohl es im Kern eigentlich einfach ist, ist es nicht einsteigerfreundlich mit den langen Kartentexten, Phasen und anderen Begrifflichkeiten. Daran merkt man, dass es aus den 70ern ist.
Der weiße Zyklus ist ja schon seit Jahren abgeschlossen aber der blaue hat mich nicht wirklich überzeugt. Ja, das Zurücksetzen des Szenarios war manchmal nervig (wir haben das aber in den späteren Durchläufen Großteils einfach gelassen und nur die Zeit neu bestimmt). Ja, manchmal konnte das Würfeln bei den Skills einem das Genick brechen. Ich denke da an eine Stelle in der Drachen Prophezeiung wo wir 2 Mal gescheitert sind weil wir Würfelpech hatten. Ich verstehe, dass man das loswerden wollte aber die Würfel und dieser „und täglich grüßt das Murmeltier“ Flair fehlen mir schon sehr. Für mich war es immer ein D&D One Shot in einfach mit unterschiedlichen Settings und ohne Spielleiter. Erkunden, Rätsel lösen, etwas Kampf und etwas, hole X von Y und bringe es nach Z. Trotz ein paar toller Ideen ist mir das jetzt zu viel Ressourcenmanagement. Wie viele Zeitkristalle muss ich ausgeben damit ich da den Check bestehe? Das mag fairer sein aber für mich auch langweiliger. Wenn ich Ressourcen verwalten will greife ich nicht zu T.I.M.E Stories.
Gut, dass ich aufzeichne, wann ich welches Spiel gespielt habe und wie oft es insgesamt gespielt wurde. Irgendwann habe ich meine Sammlung neu organisert und folgendes festgestellt: Wir sind keine großen Worker Placement Spieler. Andere Spiele die z.b. kartengesteuert sind kommen signifikant häufiger auf den Tisch. Das war richtig auffällig. Viticulture hatte ich schon eine Weile nur mehr Solo gespielt, damit ich es wieder mal gespielt hatte. Das ist mir gar nicht so vorgekommen. (Ja das ist der Unterschied zwischen gefühlter Wahrheit und …Wahrheit). Außerdem ist es so, dass ich bei Strategietiteln Automas nicht mehr so mag sondern Solo Modi wie in Ein Fest für Odin oder Concordia: Solitaria bevorzuge, weil es hier noch einmal eine Ebene der Planung gibt, weil man genau weiß, was der fiktive Gegenspieler machen wird, vielleicht nicht zu 100%
Arkham Horror, Kingdom Builder und Korsaren der Karibik hab ich schon erwähnt.
Ein bisschen was zu den Spielen die auf der Liste geblieben sind.
Noch immer eine richtig schöne Sache vor allem mit 1,2 kleinen Erweiterungen wie Hafenmeister, Helfer, Beste Freunde, Fischer und schon gibts ein bisschen mehr zu tun und zu bedenken.
Was soll ich sagen. So stark wie die letzten Jahre war Dominion nicht seit ich vor 10 Jahren ins Hobby eingestiegen. Rising Sun, Plünderer undVerbündete waren richtig gute Erweiterungen und die Updates für Blütezeit, Seaside und Hinterland sind auch durch die Bank gelungen.
Arbeiter einsetzen wie eine Bestellung auf einer großen Speisekarte dazu noch Wikingertetris und haufenweise Karten. Das ist mein Solo Sandkasten Spiel für verregnete Sonntag Nachmittage. Ja im vorigen Abschnitt habe ich gesagt, dass ich kein großer Worker Placement Spieler bin aber hier haben wir die berühmte Ausnahme von der Regel.
So ein schönes Kartenzockerspiel. Die zweite Erweiterung ist noch immer nichts für mich aber 1. und dazu die Promos + den Großhändler und Passagier aus Unterwegs. Jederzeit.
Wir spielen immer noch Bomb Buster und sind so etwa bei Szenario 40 angekommen. Unser Fortschritt ist momentan aber etwas gebremst, da auf jedes Bomb Bustern auch ein AI Space Puzzle folgt. AI Space Puzzle erinnert sehr entfernt an Master Mind. Eine Person übernimmt die Rolle der AI eines havarierenden Raumschiffs und muss den anderen …
Man mag es kaum glauben, wenn man die Internationalen Spieletage in Essen in diesen Jahren besucht, aber vor etwa 20 Jahren war die Anzahl an Internationalen Verlagen deutlich geringer. Und die Messe war deutlich kleiner. Ebenso die Verlage: Neben den großen Ausstellern wie Kosmos oder Ravensburger gab es zahlreiche Klein- und Kleinstverlage, die z.T in […]
Shownotes
Auf ein Wort - Zwei Mal im Monat fordern sich Georgios Panagiotidis und Peer Sylvester gegenseitig auf Stellung zu beziehen. Ein Begriff aus dem Brettspielbereich, ein Name oder auch nur eine Idee wird im Gespräch durchleuchtet, kommentiert und in Frage gestellt. Mal mehr und mal weniger ernsthaft.
Lese Zeit: 10MinutenDesigner: Marc André; One for All 2025 1-4 Spieler, 120-240 Minuten, ab 13 Jahre Wieder mal ist ein Kickstarter Spiel ausgeliefert worden und angekommen. Nur diesmal liegt es nicht ewig rum, bis ich es auspacke… Im Gegenteil: Ich habe die […]
Nach mehreren Jahren Funkstille in dem Bereich wird es nun Zeit meine 2 Best Of Listen zu aktualisieren. Die Spielegewohnheiten haben sich in diesem Zeitraum stark verändert. Pandemie, Umzüge und Familiengründungen haben hobbytechnisch ihre Opfer gefordert. Kurz: Ich komme jetzt einfach viel seltener zum spielen. Grade Kennerspiele hat es richtig hart getroffen, da die Stammgruppe von damals nur selten mit mehr als 2 Leuten zusammenkommt. Wenn das passiert ist es eher was besonderes. Stattdessen kommen wir hin und wieder mit befreundeten Pärchen zusammen, die jetzt aber nicht die großen Spieler sind. Ich spiele auch wieder vermehrt solo aber wenn dann eher etwas das flott aufgebaut ist. Das alles spiegelt sich alles natürlich auch in dieser Liste wieder.
Heute meine Lieblingsspiele, die ich ohne Erweiterungen spiele. Kann sein, dass ich die Erweiterungen dazu habe aber sie sind für mich nicht fix mit dabei.
Es ist ein tolles Geschicklichkeitsspiel aber es braucht viel Platz und steht nicht bei den anderen Spielen. Da vergesse ich ehrlich gesagt öfter darauf.
Cthulhu Wars
Ja, das Spiel mit den Riesenminis. Ich habe ja erwähnt, dass ich selten mit erfahreneren Spielern zusammenkomme und wir 4 Leute sind. Dann will ich, dass das „epischer“ wird. Cthulhu Wars ist eines der schlauesten, dummen Spiele bzw dümmsten, schlauen Spiele die ich kenne und eignet sich ganz gut dafür. Erweiterungen hab ich damals keine gekauft, weil ich nie Erweiterungen kaufe ohne das Spiel gespielt zu haben und heute bekomme ich sie nicht mehr.
Neuzugänge
Dungeon Fighter (Second Edition)
Geschicklichkeitsspiele haben einen festen Platz bei mir. Dungeon Fighter geht auch mit wenigen gut bzw. ist sogar solitär spielbar. In dem Spiel musst du Würfel auf eine Zielscheibe werfen um Gegner in Räumen zu besiegen. Jeder Raum, jedes Monster und die Gegenstände die du verwendest haben das Potential den Würfelwurf zu verändern. Du kämpfst im Wohnzimmer der Riesen mit dem tänzelnden Schwert? Dann den Würfel bitte von unterhalb der Tischkante nach einer Drehung werfen. Selten wurde so viel am Tisch gelacht aber man kann tatsächlich auch richtig gut in dem Spiel werden, wenn man es häufiger spielt.
Das Spiel hat sich über die Jahre bewährt. Ich hab noch niemand getroffen, der damit nichts anfangen konnte. Einfach Regeln, Taktik, etwas Bluffen. Großartig. Die Neuauflage geht auch von Haus aus mit 6 Leuten ohne viel zusätzlichem Regelaufwand. Ansonsten benötigt man die Big Box für 2-8 Leute.
Mille Fiori
Kartendrafting in Venedig. Es ist so richtig schön … mehr … Anfangs beginnt alles sehr langsam und dann bekommt man jede Runde Punkte über Punkte hinterhergeschmissen und kann Kombos ausnutzen. Man sieht dem Spiel auch nicht an wie interaktiv es ist. Du musst den Spielern manchmal reingrätschen oder ihre Vorlage ausnutzen. Andererseits gibt es auch ein paar Möglichkeiten um von den Aktionen der Mitspieler zu profitieren. Die Aktionen greifen schön ineinander.
Eines der jüngsten Spiele in meiner Sammlung und es hat eingeschlagen wie ein Bombe. Quasi keine Aufbauzeit, relativ einfache Regeln, Kartenkombos, flott gespielt und es gibt eine (inoffizielle) Solovariante. Shut Up and take my money.
Ja hier füge ich auch die Mini-Variante mit ein. Ich habe derzeit beide zuhause weil beide etwas für sich haben. Die Mini-Variante ist gerade für Urlaub und Sommer richtig schön und man könnte es quasi im stehen spielen aber das große Spiel hat so schöne Steine.
Crokinole
Noch immer meine 1. Wahl was Geschicklichkeitsspiele angeht.
Durch die Neuauflage hat es eine zusätzliche Variante für 2 bzw. 3 Spieler bekommen, und ist somit besser in diesen Zahlen spielbar. Am besten noch immer 4+ aber da ich ja wie gesagt nicht oft dazu komme zu viert zu spielen, nimmt man auch das . Plus. Die Neuauflage hat eine normalgroße Schachtel, was definitiv nicht schadet, wenn man überlegt was man zum Spieleabend bei Freunden einpackt…Die Big Box war dann doch eher nur schwer transportabel.
Wenig überraschend bleibt auch das wo es ist. So oft wie früher spiele ich auch das nicht mehr aber nach jeder Partie denke ich mir: DAS Spiel ist spitze.
Ich hatte kurzzeitig meine Zweifel, und hab sogar überlegt es abzugeben und durch Duel zu ersetzen. Dann hab ich’s wieder gespielt. Nein. Das sitzt wie eine 1. So wenige Regeln und gute strategische und taktische Entscheidungen und die Mitspieler können einem schön in die Parade fahren, wenn sie wollen und darauf achten.
Nächste Woche geht es mit Teil 2 weiter wo es um die Spiele geht für die bestimmte Erweiterungen für mich dazu gehören
Wer kennt sie nicht, die Plüschtierautomaten? Harmlos stehen sie auf Flughäfen und Jahrmärkten als leichtgewichtige Geschicklichkeitsherausforderung herum. Vage erinnere ich mich an einen Zeitungsartikel mit einer Untersuchung, wie viele Euros notwendig sind, um genügend Übung fürs zielsichere Greifen zu bekommen. Eine kleine Recherche belehrte mich, aber besseres: Greifautomaten sind pures Glücksspiel. Die Greifkraft der Kralle …
Die Neuheiten der Spielwarenmesse 2025. Dies ist also der versprochene 2. Teil meines Messeberichts von der Spielwarenmesse Nürnberg 2025. Im ersten Teil hatte ich euch über die Spiele Trends 2025, den Toy Award und die Kinderspiel-Neuheiten berichtet. Nun geht weiter es mit vielen tollen Frühlings-Neuheiten. In diesem 2. Teil stelle ich euch nun die Familienspiele, […]
In der griechischen Mythologie gibt es die Figur der Kassandra. Als Wahrsagerin konnte sie zwar die aufkommenden Gefahren erkennen und benennen, musste aber mit ansehen wie ihre Vorhersagen ignoriert wurden und das Unheil trotzdem stattfand. Wer schon mal ein „social deduction“-Spiel wie Der Widerstand, Werwolf oder sogar Battlestar Galactica gespielt hat, wird sicherlich schon mal […]
Wer seine Brettspiel-Sammlung auf Boardgame Geek pflegt hat man die Möglichkeit sich von seiner Sammlung ganz einfach einen Katalog zu erstellen. Und zwar mit Hilfe der Webseite My board game collection. Hier muss man nur auf Create klicken und gibt dort seinen BGG-Nutzernamen ein. Die Seite lädt dann deine Brettspielsammlung von BGG und du kannst dann einfach einen Katalog deiner Sammlung erstellen.
Bildquelle:
Man kann dann auf der Seite noch diverse Einstellungen vornehmen, zum Beispiel wie die Spiele sortiert werden sollen oder wie die Spielecover im Katalog dargestellt werden (komplett oder ins Cover reingezoomt).
Nur mit Umlauten und Sonderzeichen hat die Webseite leider Probleme und stellt sie nicht dar. Und die Beschreibung der Brettspiele ist auf Englisch. Das hier (siehe Bild unten) ist das Spiel, mit dem die Seite die größten Probleme hatte (12 Chip Trick von Mandoo Games).
Trotzdem ist das ein toller und vor allem sehr einfacher Weg sich einen Katalog seiner Sammlung zu erstellen. Der weitaus größte Teil sieht auch super aus.
Wenn der Katalog fertig erstellt ist kann man ihn als PDF „Drucken“, um ihn herunterzuladen. Und wenn man dann noch möchte kann man sich die PDF-Datei z. B. von Wir machen Druck professionell drucken lassen.