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Let's Go! To France: Der Kickstarter-Nachfolger zu „Auf nach Japan!" ist live

19. Mai 2026 um 19:50
Let's Go! To France: Der Kickstarter-Nachfolger zu „Auf nach Japan!" ist live

Alderac Entertainment Group (AEG) hat am 19. Mai 2026 die Kickstarter-Kampagne zum Brettspiel Let's Go! To France gestartet — den direkten Nachfolger zu Let's Go! To Japan, das im DACH-Raum bei Schwerkraft Verlag als „Auf nach Japan!" erschienen ist. Innerhalb weniger Stunden hat das Projekt sein Funding-Ziel von 10.000 US-Dollar um mehr als das Zehnfache überschritten; zum Zeitpunkt dieses Beitrags stehen rund 101.000 US-Dollar von über 1.000 Unterstützenden zu Buche, die Laufzeit reicht noch bis zum 20. Juni 2026.

Eine deutsche Ausgabe ist bisher nicht bestätigt. Da Schwerkraft Verlag den Vorgänger im DACH-Raum übernommen hat, läge ein erneutes Engagement nahe — gesicherte Aussagen dazu liegen aber weder von AEG noch von Schwerkraft vor. Wer eine deutschsprachige Box möchte, sollte das im Hinterkopf behalten, bevor er die englische Kickstarter-Ausgabe pledged.

Worum es geht: „Let's Go! To France" als Karten-Reiseplaner durch Frankreich

Let's Go! To France ist ein Karten- und Reiseplanungsspiel von Alderac Entertainment Group für 1–4 Spielende, Design: Josh Wood, Illustration: Erica Ward. Sie planen eine sechstägige Reise durch eine von vier Regionen Frankreichs und draften aus über hundert Aktionskarten Ihre Tagesaktivitäten. Spielzeit: 45–60 Minuten, ab 10 Jahren.

Let's Go! To France ist ein Karten- und Reiseplanungsspiel für 1 bis 4 Spielende, eine Partie dauert laut Verlag und BGG-Eintrag 45 bis 60 Minuten (eine erste Runde mit Regelerklärung fällt erfahrungsgemäß länger aus, am Familientisch mit Erstspielenden sollten Sie eher 60 bis 90 Minuten einplanen — der Vorgänger liegt im selben Erfahrungsfenster), empfohlen ab 10 Jahren. Designer ist erneut Josh Wood, die Illustrationen stammen von Erica Ward, die schon den Vorgänger künstlerisch geprägt hat.

Mechanisch baut die Frankreich-Variante auf dem Gerüst von Japan auf, weitet es aber spürbar: Statt wie im Vorgänger einen siebentägigen Trip nach Tokio und Kyoto zu planen, bauen Sie nun eine sechs Tage lange Reise durch eine von vier Regionen Frankreichs zusammen — laut Verlagsbeschreibung zwischen Paris, der Côte d'Azur und den Loire-Schlössern. Aus mehr als hundert illustrierten Aktionskarten draften Sie pro Runde Optionen, weisen sie strategisch Tagen Ihrer Reiseroute zu und versuchen am Ende, durch passende Tag-Kombinationen, Tag-Synergien und Set-Sammlung möglichst viele Punkte zu erzielen. Der Rundenablauf bleibt damit fokussiert: gleichzeitig draften, einer Spalte des Reiseplans zuweisen, weiter — die Endwertung kommt in einer letzten Runde, in der die geplante Reise „durchgespielt" wird.

Der BGG-Eintrag zu Let's Go! To France listet als Mechaniken Closed Drafting (also Karten aus einer offenen Auslage wählen, was Mitspielende ihrerseits nicht mehr greifen können), Hand Management, Multi-Use Cards, Set Collection, Melding and Splaying (Karten gezielt auslegen und gestaffelt überlappen), End Game Bonuses, Storytelling sowie — neu gegenüber dem Vorgänger — Area Movement und Multiple Maps. Die „Area Movement"-Mechanik dürfte sich konkret auf die unterschiedlichen Frankreich-Regionen beziehen, die in einer Partie bereist werden können; in den Stretch- und Add-on-Listen tauchen unter anderem zwei zusätzliche Karten („Belgium and Burgundy") auf, die das Reisegebiet noch einmal erweitern. Ob die vier Regionen jeweils echte Routen-Trade-offs schaffen oder eher „derselbe Reiseplaner in neuem Setting" sind, lässt sich aus der Kampagnenseite bisher nicht abschließend beantworten — ein Punkt, den der Live-Test zeigen muss.

Wie viel Interaktion am Tisch entsteht? Das Hauptbindeglied ist das Closed Drafting: Was Sie aus der gemeinsamen Auslage ziehen, fehlt den anderen, und umgekehrt — also moderate, indirekte Konkurrenz statt direkter Konfrontation. Die Punktewertung erfolgt überwiegend am eigenen Reiseplan (Set-Sammlung, End-Game-Boni, „Storytelling"-Synergien laut BGG-Tags), was darauf deutet, dass mehrere Punktewege parallel offenstehen. Eine ausformulierte Beschreibung der Interaktion oder der Skalierung über zwei, drei, vier (oder mit Add-on fünf) Spielende fehlt auf der Kampagnenseite — das benennen wir explizit, da der Vorgänger laut BGG-Community zu dritt besonders gut funktioniert, sich aber sowohl im Duell als auch im Solo-Modus gespielt hat.

Ein Solo-Modus ist im BGG-Eintrag als „Solo / Solitaire Game" verzeichnet — er dürfte mechanisch dem etablierten Solo-Modus aus Let's Go! To Japan nahekommen, eine ausformulierte Beschreibung liefert die Kampagnenseite (bisher) aber nicht. Wie die Skalierung zu zweit, zu dritt oder zu viert konkret funktioniert, kommuniziert die Kampagne textlich ebenfalls kaum, sondern vor allem über Bilder und Pledge-Listen. Auch hier gilt: Schweigen der Kampagne, nicht Schweigen unsererseits.

Komplexität: Der Vorgänger Let's Go! To Japan liegt im BGG-Community-Rating bei einem Weight von 2,25 von 5 — also klar im familienfreundlichen Bereich knapp unterhalb der Kennerspiel-Schwelle. Für Let's Go! To France ist auf BGG noch kein Weight hinterlegt (zu wenige Bewertungen); aufgrund der weitgehend übernommenen Mechanik-DNA ist ein vergleichbarer Wert plausibel, einzelne neue Schichten wie das Karten-Routing über mehrere Regionen können die Einstiegshürde aber leicht heben. Praktisch: Die Regeln sollten in etwa zehn bis fünfzehn Minuten erklärbar sein, der Einstieg über eine Demo-Runde ist üblich für diese Spielfamilie.

Sprachabhängigkeit: Die Kampagnenseite macht keine ausdrückliche Aussage zur Sprachneutralität der Karten — der Vorgänger hat thematische Aktivitätskarten mit englischem Kartennamen und kurzem Text, und die Frankreich-Box folgt erkennbar derselben Designsprache. Wer ohne deutsche Lokalisierung spielen will, sollte also Karten-Englisch akzeptieren oder die mögliche deutsche Ausgabe abwarten. Eine offizielle Bestätigung zur Card-Sprachabhängigkeit liegt nicht vor.

Kickstarter-Status: in Stunden zehnfach überzeichnet

Die Kampagne ist klassisches „Funded in Minutes"-Material: Funding-Ziel waren 10.000 US-Dollar, zum Zeitpunkt dieses Beitrags zeigt die Kickstarter-Kampagne zu Let's Go! To France rund 100.973 US-Dollar von 1.015 Backern an — das entspricht über 1.000 Prozent des Ziels. Die Plattform hat das Projekt als „Projects We Love" (Staff Pick) markiert. Wer den Cluster verfolgen möchte: bei uns gibt es weitere Kickstarter-Kampagnen auf Würfelreich.

Aktuelle Zahlen sind über die Kampagnenseite direkt abrufbar; wir haben den hier zitierten Stand am 19. Mai 2026 gezogen, wenige Stunden nach Kampagnenstart.

Der eigentliche Crossover-Hook: das „Welcome Back"-Pledge

Wer wissen will, warum die Kickstarter-Kampagne zu Let's Go! To France in so kurzer Zeit so weit über das Ziel hinausläuft, schaut am besten auf die Pledge-Tabelle. AEG hat die Stufen klar nach Zielgruppen geschnitten:

  • Daydreamer (5 US-Dollar) ist ein reiner Preis-Lock: kein Spiel, nur die Garantie auf KS-Preise und Exclusives. Aktuell 114 Backer.
  • Sightseer (49 US-Dollar) ist die Standard-Edition — Retail-Inhalt plus Stretch-/Social-Goals der Kampagne. Mit aktuell 53 Backern auffällig dünn besetzt; das spricht dafür, dass Käufer, die nur das Grundspiel wollen, eher auf den späteren Handel warten.
  • Bon Voyage (79 US-Dollar, KS Exclusive) ist die aufgewertete Bon-Voyage-Edition des Grundspiels mit allen Kampagnenboni. 138 Backer.
  • Welcome Back (99 US-Dollar, KS Exclusive) ist der eigentliche Star: ausdrücklich für Japan-Backer geschnürt, kombiniert es die France Deluxe Edition mit der gleichzeitig laufenden Erweiterung Let's Go! BACK To Japan plus allen Stretch-/Social-Goals. Mit 577 Backern ist es das mit Abstand am stärksten gepledgte Tier — mehr als die Hälfte aller aktuellen Unterstützenden landen hier.
  • World Traveler (159 US-Dollar, KS Exclusive) packt die Vollausstattung obendrauf — France Bon Voyage, Japan Matsuri Edition (die deluxe Variante des Vorgängers), BACK to Japan und die Passport-Erweiterung. 127 Backer.

Redaktionell ist diese Verteilung der spannendste Befund der Kampagne: AEG bündelt mit Let's Go! BACK To Japan zugleich eine Erweiterung für den Vorgänger in die Kampagne, und die Welcome-Back-Stufe wird genau von den Spielenden gewählt, die Japan bereits besitzen und nun beides gleichzeitig nachlegen wollen — Frankreich-Premiere und Japan-Auffrischung in einer Pledge-Bestellung. Wer Japan nicht hat, kann mit Sightseer oder Bon Voyage einsteigen, ohne auf Erweiterungsinhalte zu zahlen, die mit dem Grundspiel allein nichts anzufangen wissen.

Wichtige Add-ons der Kickstarter-Kampagne

Über die Pledges hinaus listet die Kampagne unter anderem die folgenden Add-ons:

  • 5th Player Expansion (10 US-Dollar) — erweitert die Spielerzahl auf 5.
  • New Maps: Belgium and Burgundy (10 US-Dollar) — zwei zusätzliche Reiseregionen; in Bon-Voyage-Stufen aufwärts bereits enthalten.
  • Travel Journal (15 US-Dollar) — gebundenes Notizbuch für Spielprotokolle; in Bon Voyage aufwärts ebenfalls enthalten.
  • Rubber Player Mats (19 US-Dollar) — Naturkautschuk-Spielmatten pro Person.
  • Let's Go! BACK To Japan Expansion (30 US-Dollar) — drei Module für den Vorgänger; in Welcome Back aufwärts enthalten.
  • Let's Go! To Japan: Matsuri Edition (79 US-Dollar) — die Deluxe-Variante des Vorgängers; in World Traveler enthalten.

Stretch- und Social-Goals: Kampagne kommuniziert visuell, Text ist dünn

Die Pflicht-Trennung zwischen mechanischen Stretch-Goals (neue Aktionskarten, zusätzliche Karten, weitere Module) und Komponenten-Upgrades (Material, Verpackung, Inserts) lässt sich aus der Kampagnenseite textlich noch nicht sauber ziehen — AEG kommuniziert die Goals primär über Grafiken im Kampagnenkörper, ohne eine fließtextliche Aufschlüsselung in den Pledges. Konkret in den Pledge-Beschreibungen genannt sind die Add-on-Karten Belgium and Burgundy (Spielinhalt) und die 5th Player Expansion (Spielinhalt), während Items wie Rubber Player Mats und das Travel Journal klar als Komponenten-Upgrades einzuordnen sind.

Wir kennzeichnen das ausdrücklich als Lücke und werden in einer Update-Runde nachziehen, sobald AEG eine ausformulierte Stretch-Goal-Liste mit Texttiteln nachliefert oder ein Kampagnen-Update das Mechanik-vs.-Komponente-Verhältnis explizit macht.

Einordnung: Hotness ≠ Hype

Über tausend Prozent über Ziel in wenigen Stunden ist beeindruckend, aber kein Qualitätsbeleg — Let's Go! To Japan hat sich seit 2024 mit über 7.500 BGG-Bewertungen und einem Durchschnitt von 7,58 / 10 ein robustes Echo erspielt, und die Frankreich-Variante übernimmt vom selben Designer und derselben Illustratorin den bewährten Grundrahmen. Das ist eine glaubwürdige Ausgangslage, aber kein Vorgriff aufs Spielgefühl — eine belastbare Bewertung ist erst nach Verfügbarkeit der Regeln und Spielmuster möglich, voraussichtlich rund um die geplante Auslieferung im März 2027.

Für DACH-Leser besonders relevant: Eine deutschsprachige Ausgabe ist nicht angekündigt; Schwerkraft Verlag, der den Vorgänger lokalisiert hat (vgl. Schwerkrafts Auslieferung der deutschen Ausgabe), taucht in der Kickstarter-Kampagne bisher nicht als Partner auf. Wer auf eine deutsche Box wartet, sollte vorerst auf eine separate Ankündigung warten, bevor er pledged.

Spiel des Jahres 2026: Alle Nominierten im Überblick

19. Mai 2026 um 17:22
Spiel des Jahres 2026: Alle Nominierten im Überblick

Am heutigen 19. Mai 2026 hat die Jury Spiel des Jahres die Nominierungen zum Spiel des Jahres 2026 verkündet, dem wichtigsten Preis des deutschsprachigen Brettspielmarkts. Drei Titel kämpfen um den roten Pöppel des Hauptpreises, drei weitere um das Kennerspiel des Jahres 2026 und drei um das Kinderspiel des Jahres 2026. Parallel hat die Jury die Empfehlungsliste 2026 vorgestellt — Titel, die das Auswahlkomitee zusätzlich als besonders empfehlenswert einstuft.

Der Preis wird seit 1979 verliehen und gilt im deutschsprachigen Markt als wichtigster Wegweiser für gut zugängliche Brettspiele. Im Jahrgang 2026 fällt die Bandbreite der Nominees auf: vom Sticker-Album-Spiel über App-gestützte Karten-Kampagnen bis zum schnellen Mehrheitenduell — die Jury setzt erkennbar weniger auf einen dominanten Trend als auf die Vielfalt der Spielerlebnisse. Zum Vorjahresvergleich: unser Roundup zu den Nominierungen Spiel des Jahres 2025 sowie die Sieger-Berichte zu Bomb Busters, Endeavor – Die Tiefsee und Topp die Torte!.

Spiel des Jahres 2026 — alle Nominierten auf einen Blick

  • Spiel des Jahres 2026: Cozy Stickerville · Dito! · Morty Sorty Magic Shop
  • Kennerspiel des Jahres 2026: Boss Fighters QR · Moon Colony Bloodbath · Rebirth
  • Kinderspiel des Jahres 2026: Buh Party · Die Insel der Mookies · Verflixt und Verzaubert

Spiel des Jahres 2026: Die Nominierten

Drei Titel stehen für den Hauptpreis zur Wahl.

Cozy Stickerville (BGG-Eintrag) verbindet kooperatives Erkunden mit einer Legacy-Komponente — das Spielmaterial verändert sich dauerhaft von Partie zu Partie. Mit mehr als 800 Stickern bauen die Spielenden Schritt für Schritt ein Dorf auf und treffen narrative Entscheidungen, die über mehrere Partien hinweg fortwirken. Lead Designer ist Corey Konieczka, Verlag der Originalausgabe ist Unexpected Games. Das Spiel ist für 1 bis 6 Personen ab 8 Jahren ausgelegt, eine Partie dauert rund 30 Minuten.

Dito! (BGG-Eintrag) ist auf BoardGameGeek unter dem internationalen Titel JinxO geführt; die deutsche Ausgabe erscheint bei Game Factory. Designer Martin Ang setzt auf Wort-Assoziation in einer Partyspiel-Konstellation für 4 bis 7 Personen ab 10 Jahren, Spieldauer 30 bis 45 Minuten. Punkte gibt es, wenn die eigene Antwort mit denen anderer Mitspielender übereinstimmt — Allein-Ideen bringen nichts.

Morty Sorty Magic Shop (BGG-Eintrag) erscheint bei Schmidt Spiele, designt von Markus Slawitscheck. In dem taktischen Sortier-und-Lege-Spiel sortieren 2 bis 4 Personen ab 8 Jahren Zutatengläser nach Farbe und Zahl auf ihrem Ladenregal. Eine Partie dauert rund 30 Minuten.

Empfehlungsliste Spiel des Jahres 2026

  • Hot Streak (BGG-Eintrag) — Wett- und Bluffspiel von Jon Perry (CMYK, im DACH-Raum vertrieben durch Strohmann Games). 2 bis 8 Personen ab 6 Jahren, 20 Minuten. Die Spielenden wetten auf Maskottchen-Rennen und steuern den Rennverlauf mit eigenen Karten mit.
  • Toy Battle (BGG-Eintrag) — Zwei-Personen-Mehrheitsspiel von Paolo Mori und Alessandro Zucchini (Repos Production, deutsche Ausgabe ADC Blackfire Entertainment). 15 Minuten, ab 8 Jahren. Ziel: das gegnerische Hauptquartier erreichen oder mehr Medaillen einsacken.
  • Wilmot's Warehouse (BGG-Eintrag) — Kooperatives Memory-Spiel von Ricky Haggett, Richard Hogg und David King, basierend auf dem gleichnamigen Videospiel. Verlag CMYK, im DACH-Raum durch Asmodee vertrieben. Für 2 bis 6 Personen ab 8 Jahren, 30 Minuten.
  • Toriki (BGG-Eintrag) — Vollständiger Titel Toriki: Eine Insel voller Abenteuer von Wojciech Grajkowski (Lucky Duck Games). Kooperatives App-Hybrid-Abenteuer für 1 bis 4 Personen ab 8 Jahren. Die durchgehende Kampagne läuft über mehrere Sitzungen und summiert sich auf rund 6 bis 8 Stunden.
  • Meister Makatsu (BGG-Eintrag) — Kartenspiel von Reiner Knizia, im DACH-Raum bei AMIGO erschienen. 2 bis 6 Personen ab 8 Jahren, 20 bis 30 Minuten. Wer mit perfektem Karten-Timing die Gunst des Ninja-Meisters gewinnt, holt den Sieg.
  • Take Time (BGG-Eintrag) — Kooperatives Puzzle-Kartenspiel von Alexi Piovesan und Julien Prothière (Libellud). Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, 30 Minuten. Aufgabe: zwölf Karten regelkonform um eine Uhr platzieren und so gemeinsam Tests bestehen.

Kennerspiel des Jahres 2026: Die Nominierten

Im anspruchsvolleren Kennerspiel-Segment treten an:

Boss Fighters QR (BGG-Eintrag) — Kooperatives Kampagnen-Kartenspiel von Michael Palm und Lukas Zach, erschienen bei Pegasus Spiele. Eine begleitende App steuert die Boss-Monster und reagiert per Scan-and-Play-Mechanik in Echtzeit auf gespielte Karten. Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, eine Partie dauert 40 bis 60 Minuten. Im Kern ein Deck-Building-Spiel, das den klassischen Kartenmechanismus mit digitaler Boss-KI verzahnt. Vom Komplexitätsniveau her liegt der Titel im oberen Familien- bis unteren Kennerbereich: Deck-Building-Vorerfahrung hilft, ist aber keine Voraussetzung.

Moon Colony Bloodbath (BGG-Eintrag) — Donald X. Vaccarino, Designer hinter Dominion, schickt 1 bis 5 Personen ab 14 Jahren für 45 bis 90 Minuten auf eine Mondkolonie. Es ist ein Engine-Builder mit Engine-Loser-Wendung: Während die Spielenden ihre Tableau-Engine aufbauen, sammeln sie laufend Pannen, Hungersnöte und Stromausfälle im gemeinsamen Deck. Die eigene Tableau-Engine kollabiert dabei nicht in sich selbst, sondern wird über das gemeinsame Karten-Deck durch externe Katastrophen sabotiert. Originalverlag Rio Grande Games, deutsche Ausgabe alea / Ravensburger AG.

Rebirth (BGG-Eintrag) — Vollständiger deutscher Titel Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit. Reiner Knizia kombiniert elegantes Plättchenlegen mit Mehrheitenkampf um schottische Burgen. Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, 45 bis 60 Minuten. Die deutsche Ausgabe erscheint bei Frosted Games.

Empfehlungsliste Kennerspiel des Jahres 2026

  • Grundstein von Metropolis (BGG-Eintrag) — City-Building mit Polyomino-Plättchen von Emerson Matsuuchi (Arcane Wonders, deutsche Ausgabe Kobold Spieleverlag). Für 2 bis 4 Personen ab 14 Jahren, 60 Minuten.
  • TAG Team (BGG-Eintrag) — Zwei-Personen-Auto-Battler von Gricha German und Corentin Lebrat (Scorpion Masqué, deutsche Ausgabe KOSMOS), inspiriert von Arcade-Prügelspielen. 15 Minuten, ab 10 Jahren. Karten werden in einer programmierten Reihenfolge gespielt, die Spielenden mischen sich vor jedem Duell ein neues Deck zusammen.
  • Frosted Blooms (BGG-Eintrag) — Plättchenlegespiel von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc (Synapses Games). 1 bis 4 Personen ab 8 Jahren, 20 bis 40 Minuten. Thema: niederländische Tulpengärten. Welcher mechanische Twist die Empfehlung für Kennerspieler tragen soll, ergänzen wir, sobald die Verlagsdetails über den heutigen Verkündungs-Stand hinaus vorliegen.
  • Arten Garten — Zu Arten Garten liegt zum Redaktionsschluss kein BoardGameGeek-Eintrag vor; Designer, Verlag und Eckdaten reichen wir nach, sobald die offizielle Jury-Seite die Details bereitstellt.

Kinderspiel des Jahres 2026: Die Nominierten

Die drei nominierten Titel der Kinderspiel-Jury (separates Gremium der Jury Spiel des Jahres):

Buh Party (BGG-Eintrag) — In der BGG-Datenbank als Boo Party geführt, gestaltet von Florian Sirieix und Benoit Turpin, erschienen bei LOKI. Memory- und Deduktionsspiel mit Verkleidungsthema, 2 bis 6 Personen ab 5 Jahren, 10 bis 15 Minuten.

Die Insel der Mookies (BGG-Eintrag) — International Mooki Island. Designer Florian Sirieix, Originalverlag Scorpion Masqué; die deutsche Ausgabe erscheint bei KOSMOS. Sammelspiel mit Set-Collection-Mechanik für genau 2 Personen ab 4 Jahren, 10 Minuten pro Partie. Wurde 2026 bereits mit dem französischen As d'Or als bestes Kinderspiel ausgezeichnet.

Verflixt und Verzaubert (BGG-Eintrag) — Originaltitel Mimose & Sam et le Voleur de Fruits (Thomas Dagenais-Lespérance, deutsche Ausgabe bei Game Factory). Eins-gegen-Alle-Deduktionsspiel mit Würfeln, 2 bis 4 Personen ab 5 Jahren, 15 bis 20 Minuten. Eine Person spielt den Obstdieb, die anderen sammeln Hinweise.

Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2026

  • Paleolino (BGG-Eintrag) — Kooperatives Kinderspiel von Marco Teubner, erschienen bei Hans im Glück. 1 bis 4 Personen ab 5 Jahren, 15 Minuten. Spin-off zum 2021 als Kennerspiel des Jahres ausgezeichneten Paleo.
  • Kleiner Stinker — Zu Kleiner Stinker liegt zum Redaktionsschluss kein BoardGameGeek-Eintrag vor; Designer, Verlag und Eckdaten reichen wir nach.
  • Magische Spiegel — Auch Magische Spiegel ist auf BoardGameGeek noch nicht eingetragen; die Eckdaten ergänzen wir, sobald die Jury sie veröffentlicht.

Ausblick: Preisverleihung Spiel des Jahres 2026

Die Preisverleihung der Jury Spiel des Jahres findet traditionell im Sommer in Berlin statt — der offizielle Termin 2026 wird im Vorfeld separat von der Jury kommuniziert. Bis dahin haben Sie als Brettspielfans Zeit, sich durch das Feld zu spielen. Würfelreich wird die Hauptpreisanwärter in den kommenden Wochen in eigenen Beiträgen ausführlicher betrachten.

„Labyrinth: Chronicles": Ravensburger und Awaken Realms bringen Koop-Neuauflage im September für 149 Euro

19. Mai 2026 um 14:38
„Labyrinth: Chronicles": Ravensburger und Awaken Realms bringen Koop-Neuauflage im September für 149 Euro

Ravensburger und Awaken Realms haben den Handelsstart für „Labyrinth: Chronicles" auf September 2026 datiert; die unverbindliche Preisempfehlung liegt laut Pressemeldung des Ravensburger-Newsrooms bei 149,00 Euro. Das kooperative Kampagnenspiel ist die Jubiläumsneuinterpretation des 1986 erschienenen Familien-Klassikers „Das verrückte Labyrinth" — über die Erstankündigung der Jubiläumsneuinterpretation hatten wir bereits im Februar 2025 berichtet — und stammt aus einer Gamefound-Kampagne, die Ravensburger zufolge über 12.000 Unterstützer mobilisiert hat. Als Designer nennt der Verlag Max J. Kobbert, den Schöpfer des Originals, sowie Jan Truchanowicz für Awaken Realms.

Vom Schiebepuzzle zum Koop-Kampagnenspiel

Wer das Original kennt, erkennt die Grundzutat sofort: Reihum schiebt eine Person eine überzählige Gangkarte in den Spielplan, wodurch sich Korridore verschieben und neue Wege entstehen — oder versperrt werden. Diesen Schiebemechanismus übernimmt „Chronicles" laut Spielbeschreibung auf BoardGameGeek, koppelt ihn aber an einen kooperativen Spielmodus. Statt um die Wette Schätze einzusammeln, organisieren zwei bis vier Spielende gemeinsam die Versorgung eines Feendorfs und müssen den im Labyrinth lauernden Kobolden zuvorkommen.

Dazu kommt ein fortlaufendes Kampagnenformat. Die Verlagsbeschreibung spricht von Dorfwiederaufbau, neuen Fähigkeiten und neuen Charakteren über mehrere Partien hinweg. Vom Format her bedeutet das mehrere zusammenhängende Spielabende mit Fortschritt — eine „Legacy"-Mechanik mit zerstörbaren oder permanent veränderten Komponenten kommuniziert der Verlag dabei nicht. Eine Auflistung einzelner Kapitelinhalte gibt es in der jetzt veröffentlichten Pressemeldung ebenfalls nicht; Awaken Realms hält die konkreten Kampagnen-Beats bislang zurück.

3D-Spielplan: physische Mauern statt Pappe

Das visuelle Hauptverkaufsargument sitzt auf dem Tisch: Statt eines flachen Pappspielplans liefert „Labyrinth: Chronicles" einen 3D-Aufbau mit physischen Mauerelementen. Die Pressemeldung nennt diesen Aufbau als zentrales Komponentenmerkmal, ohne genauere Materialangaben. Das passt zum Profil von Awaken Realms, deren Titel „Nemesis", „This War of Mine: The Board Game" und „ISS Vanguard" für komponentenintensive Produktionen bekannt sind. Mechanisch bewegt sich „Labyrinth: Chronicles" allerdings deutlich unter diesen Heavy-Koop-Titeln (BGG-Komplexitätswerte um 3,3–3,5) — die Komponenten-DNA des Studios trifft hier auf ein Familienspiel-Plus-Format. Für Käufer:innen, die den Klassiker im 30-Euro-Segment im Regal haben, ist das ein deutlicher Sprung nach oben — in Bauumfang ebenso wie im Preis.

Spielerzahl, Alter, Spieldauer — und die offene Solo-Frage

Die Pressemeldung listet zwei bis vier Spielende und eine Altersempfehlung ab neun Jahren. Der BoardGameGeek-Eintrag setzt das Mindestalter mit acht Jahren ein Jahr niedriger an; wer das Spiel für jüngere Mitspielende plant, sollte sich an Ravensburgers offizieller Freigabe orientieren. Eine Spieldauer kommuniziert der Verlag in der Pressemeldung nicht — laut BoardGameGeek liegt eine Partie zwischen 20 und 60 Minuten. Diese Spannweite stammt aus früher Community-Schätzung; Kampagnen-Sessions mit Dorf-Wiederaufbau und neuen Charakteren dürften eher am oberen Rand liegen.

Auch beim Solo-Modus schweigt Ravensburger. „Labyrinth: Chronicles" wird offiziell als Titel für zwei bis vier Spielende beworben; ein dedizierter Einzelspieler-Modus ist nicht Teil der Verlagskommunikation. Die BoardGameGeek-Community deutet in ihrer Spieleranzahl-Umfrage an, dass sich der Titel solo spielen lässt — die Stichprobe ist allerdings klein und kein Verlagsversprechen. Solist:innen sollten vor dem Kauf prüfen, ob ihnen das Steuern mehrerer Charaktere im kooperativen Modus genügt.

Für die Illustrationen verantwortet Awaken Realms ein vierköpfiges Team um Jakub Dzikowski, Patryk Jędraszek, Ewa Labak und Pamela Łuniewska. BGG schätzt die Komplexität auf 1,80 von 5 ein — das liegt im Familienspiel-Plus-Bereich (zum Vergleich: Carcassonne 1,92, Catan 2,32) und damit unterhalb der klassischen Kennerspiel-Schwelle. Mit Blick auf die Kampagnen-Schichten (Dorfwiederaufbau, neue Fähigkeiten, Charakter-Persistenz) könnte der Wert in der Praxis allerdings eher die Untergrenze als der Median sein, und die BGG-Stichprobe ist für einen September-Titel noch dünn.

Für die Illustrationen verantwortet Awaken Realms ein vierköpfiges Team um Jakub Dzikowski, Patryk Jędraszek, Ewa Labak und Pamela Łuniewska.

Crowdfunding-Erbe: Gamefound-Kampagne und 149 € UVP

Die Gamefound-Kampagne hatten wir im Februar 2026 ausführlich begleitet; sie ist abgeschlossen und laut Pressemeldung mit über 12.000 Unterstützern unterzeichnet. Eine öffentlich nachvollziehbare Auflistung der erreichten Stretch Goals — insbesondere die Trennung zwischen Mechanik-Inhalten wie Zusatzszenarien oder neuen Charakteren auf der einen und Komponenten-Upgrades wie Miniaturen oder Spielmatten auf der anderen Seite — kommuniziert Ravensburger in der jetzt veröffentlichten Pressemeldung nicht; die Gamefound-Kampagnenseite ist zum Redaktionsschluss nicht öffentlich abrufbar. Wer in der Gamefound-Phase nicht dabei war und auf bestimmte Stretch-Goal-Inhalte hofft, sollte die Verpackung im Handel prüfen — bei Awaken-Realms-Titeln unterscheiden sich Crowdfunding- und Retail-Editionen häufig in Komponenten- und Miniaturen-Umfang.

Mit 149 Euro UVP ordnet sich „Labyrinth: Chronicles" deutlich über den rund 30 Euro für den klassischen Familienkracher ein, bleibt aber im üblichen Preissegment für Awaken-Realms-Boxen. Das klassische „Das verrückte Labyrinth" ersetzt die Neuauflage dabei nicht — sie zielt auf einen anderen Abend: längeres Commitment, kooperatives Kampagnenformat statt klassische Sammelpartie. Eine spielerische Einordnung dieses Aufschlags ist ohne Hands-on nicht zu leisten — wir kommen im September darauf zurück.

Hitman: The Board Game — Agent 47 als Brettspiel

19. Mai 2026 um 12:55
Hitman: The Board Game — Agent 47 als Brettspiel

Agent 47 verlässt den Bildschirm. Das dänische Studio MOOD Publishing bringt die Stealth-Action-Reihe von IO Interactive als kompetitives Brettspiel auf den Tisch — und sammelt auf Gamefound deutlich mehr Geld ein als geplant. Stand 19. Mai 2026 stehen 672.894 Euro auf dem Konto, rund 673 Prozent des Finanzierungsziels von 100.000 Euro. 3.093 Unterstützerinnen und Unterstützer haben bislang gepledged. Die Kampagne läuft noch bis zum 28. Mai 2026, 16:00 Uhr MESZ — also gut neun Tage.

Worum geht's bei Hitman: The Board Game?

In Hitman: The Board Game schlüpfen 1 bis 4 Spielende in die Rolle internationaler Auftragskillerinnen und -killer, die um denselben Vertrag konkurrieren. Sie reisen zwischen exotischen Schauplätzen, infiltrieren Anwesen und Veranstaltungen und versuchen, hochkarätige Ziele auszuschalten — bevor die Konkurrenz am Tisch zuschlägt.

Die Kernschleife greift eine Stilfrage auf, die schon das Videospiel prägt: lautes Vorgehen mit der Schusswaffe (vom Hersteller „guns blazing" genannt) oder die leise Variante im Stil eines „Silent Assassin". Mitspielende dürfen sabotieren, Ziele wegschnappen und den finalen Treffer setzen — das Spiel ist also explizit konflikthaltig und nicht kooperativ. Eine Partie dauert laut MOOD Publishing rund 60 Minuten, das Mindestalter liegt bei 12 Jahren.

Wie sich diese Stilfrage am Tisch konkret in Aktionen übersetzt, hält die Kampagne erstaunlich knapp: MOOD Publishing nennt die genaue Aktionsökonomie (also was eine Spielerin pro Zug machen darf), die Zugstruktur und das Auflösungssystem auf der Gamefound-Hauptseite bislang nicht im Detail. Aus der Komponentenliste lässt sich ableiten, dass Hitman: The Board Game karten- und tableau-getrieben ist: Spielende erhalten Agent Cards (vermutlich mit individuellen Profilen, denn die Kampagne schaltet im Verlauf wiederholt neue Special Agent Card Packs frei), Aufträge werden über Target Briefs und Map Event Cards in Schauplätzen mit Raum-Tiles inszeniert, dazu kommen Opportunity Cards, Weapon Cards und zusätzliche Unorthodox Tools. Das deutet auf ein asymmetrisches, karten- und ortsbasiertes Konfliktspiel hin — die konkrete Mechanik bestätigt MOOD aber bisher nicht in Textform. Zum Solo-Modus für eine Person macht der Verlag auf der Hauptseite ebenfalls keine Detailangaben; ob er als Score-Run, Automa oder Solo-Kampagne läuft, bleibt bis zum Pledge-Manager (ein Online-Formular, in dem Sie nach Kampagnenende Ihren Pledge bestätigen, Versand bezahlen und Add-ons anpassen) oder zum ersten Rezensionsexemplar offen.

Was das Spiel auf dem Tisch tatsächlich leistet, lässt sich heute nicht beurteilen. Es liegt kein Rezensionsexemplar vor, ein BoardGameGeek-Eintrag mit Bewertungen existiert mangels Druck nicht. Wir bewerten hier Konzept, Studio und Funding — nicht das Spielgefühl.

Was steckt im Karton?

MOOD Publishing bietet sieben Pledge-Stufen an (Preise in Euro, Versand kommt im Pledge-Manager dazu):

  • Base Game — 60 € (UVP 70 €). Das Grundspiel inklusive aller freigeschalteten Karten-Stretch-Goals.
  • All Gameplay — 125 € (UVP 145 €). Sämtliche Gameplay-Erweiterungen, jedoch ohne Komponenten-Upgrades wie Standees oder Miniaturen.
  • All Gameplay – Acrylic Standees Edition — 200 € (UVP 235 €). Wie All Gameplay plus Acryl-Standees als Spielfiguren.
  • All Gameplay – Miniatures Edition — 220 € (UVP 260 €). Mit voll plastischen Miniaturen.
  • All-In Acrylic Standees — 315 € (UVP 400 €). Alle Inhalte plus Acryl-Standees und sämtliche Komponenten-Upgrades.
  • All-In Miniatures — 335 € (UVP 425 €). Die Vollausstattung mit Miniaturen.
  • Retailer Pledge — 100 €, nur für verifizierte Händlerinnen und Händler.

Wer das Spiel rein als Spielerlebnis kaufen will, kommt mit dem Base Game oder dem All Gameplay-Pledge aus. Die All-In-Stufen lohnen sich für Sammlerinnen und Sammler, die Wert auf Miniaturen, Acryl oder die enthaltenen Box-Aufwertungen legen. Bei einem Spiel ohne Hands-on-Eindrücke ist jeder Pledge oberhalb der Einstiegsstufe ein Vertrauensvorschuss in das Studio.

Stretch Goals und David Bateson

Stretch Goals sind Bonus-Inhalte, die freigeschaltet werden, sobald die Kampagne bestimmte Geldmarken oder Zeitpunkte erreicht. Die Funding-Stufen bis 600.000 Euro sind durch. Sortiert nach Wirkung am Tisch:

Mechanische Inhalte (verändern, was im Spiel passiert):

  • Personal Restrictions (zwei Karten-Packs) — laut Gamefound „eine extra Herausforderung pro Spieler", also vermutlich individuelle Sonderauflagen pro Auftrag.
  • Smuggled Items (zwei Packs) — Start-Perks, mit denen Spielende in die Partie gehen.
  • Vier Unorthodox Packs — zusätzliche „kreative" Werkzeuge und Waffen, also Karten für die Action-/Inventarseite.
  • Easter-Egg-Karten in zwei Varianten (Opportunity- und Map-Event-Karten) — Erweiterungen der vorhandenen Karten-Decks.
  • Extra Agent Cards, Special Agent Card Pack und Special Agent Cards Pack 2 — zusätzliche Spieler-Charaktere mit eigenen Profilen.
  • Extra Target Event Cards Pack, Map Event Card Pack und Extra ICA Cards — mehr Aufträge, Map-Events und Ausrüstung.
  • Make-Your-Own Target Kit — Blanko-Karten, Raum-Tiles und Standees für selbstgebaute Aufträge.

Komponenten-Upgrades und Boni (verschönern oder erleichtern das Spiel):

  • Doppellagige Spielertableaus.
  • Neue Waffenkarten-Artworks (Re-Skin der Duplikat-Karten).
  • Brief Holder — Aufsteller, um Location- und Target-Briefs aufrecht auf dem Tisch zu platzieren.
  • Score Sheet mit Achievement-Stickern für Eliminationen.
  • Printable Tutorial Map — Druckvorlage für eine geführte Einsteigerpartie.

Offen ist das prominenteste Ziel: Ab 700.000 Euro signiert David Bateson, die englische Originalstimme von Agent 47, jede Gold Baller Collectors Card — allerdings nur in den All-In-Pledges. Zum Stand 19. Mai fehlen dafür rund 27.000 Euro. Hinzu kommen drei Mystery Unlocks an den Kampagnentagen 20, 23 und 25, also zwischen 20. und 25. Mai.

Einordnung: Wer ist MOOD Publishing?

Hinter dem Projekt steht MOOD Publishing Aps mit Sitz in Dänemark. Wer das Spiel konkret designt hat, kommuniziert MOOD auf der Gamefound-Hauptseite öffentlich nicht namentlich — eine Designer- oder Autorenzeile fehlt in den dort sichtbaren Projektdaten. Bei einer Lizenz-Adaption in dieser Größenordnung ist das eine Lücke, keine Nebensache; ob ein In-House-Team, eine externe Autorin oder ein etablierter Designer hinter dem System steht, wird der Pledge-Manager oder das erste Update klären müssen.

Eine belastbare Liefer-Bilanz für eine Produktion in dieser Größenordnung lässt sich aus öffentlich zugänglichen Quellen heute nicht abschließend ableiten. Crowdfunding-typische Verzögerungen sind möglich — Brettspielprojekte mit Lizenzbindung und vollständiger Miniatur-Produktion treffen erfahrungsgemäß auf längere Lieferzeitfenster, als die Kampagne ursprünglich verspricht. Ein verbindliches Auslieferungsdatum nennt die Kampagnen-Hauptseite nicht prominent; Pledge-Manager und spätere Update-Kommunikation des Verlags werden hier ausschlaggebend sein.

Versandkosten erhebt der Verlag nach Kampagnenende im Pledge-Manager. Details zu DACH-Versandstaffeln finden Unterstützerinnen und Unterstützer dort, nicht auf der Hauptseite.

Fazit: Für wen lohnt sich der Pledge?

Hitman: The Board Game spricht zwei Zielgruppen klar an. Erstens: Fans der Videospielreihe, die Agent 47 nun gegen Freundinnen und Freunde am Tisch verkörpern wollen. Zweitens: Spielende, die kompetitive Konflikt-Brettspiele in der 60-Minuten-Klasse mögen, in denen Mitspielende einander aktiv das Wasser abgraben dürfen. Wer Koop-Erlebnisse oder ruhiges Tableau-Building sucht, ist hier falsch.

Vor einer 60-Euro-Entscheidung gilt der übliche Crowdfunding-Hinweis: Ein Pledge ist ein Versprechen, kein Kauf. Solange kein Rezensionsexemplar vorliegt, beurteilen wir Konzept, Studio und Funding — nicht das Spielgefühl. Wer das aushält, findet hier eine der größten Lizenz-Adaptionen des Jahres auf Gamefound.

Herr der Ringe: Schicksal der Gemeinschaft – Leacocks Koop-Saga

19. Mai 2026 um 10:49
Herr der Ringe: Schicksal der Gemeinschaft – Leacocks Koop-Saga

Matt Leacocks Tolkien-Koop ist zurück in der BGG-Hotness: Der Herr der Ringe: Das Schicksal der Gemeinschaft (Originaltitel The Lord of the Rings: Fate of the Fellowship) klettert nach den jüngsten Mittelerde-Ankündigungen wieder nach oben. Das Spiel erschien 2025 bei Z-Man Games, wird also nicht durch eine Neuauflage, sondern durch frisches Interesse rund um Asmodees Tolkien-Lizenz angeschoben.

Worum geht's?

Jede:r Spielende übernimmt zwei Figuren aus dem Umfeld der Gefährten und unterstützt Frodo auf seinem Weg zum Schicksalsberg. Schauplätze, Ereignisse und Gegner wechseln über 24 Szenarien hinweg, dazu kommen 14 Ereignisse und 13 spielbare Charaktere. Mechanisch verbindet Leacock vertraute Pandemic-DNA – Aktionspunkte, Kartenhand-Management, Würfelkonflikte – mit Set-Collection-Elementen und einer „Hoffnung"-Spur, die das Spielende bestimmt: Wer den Ring vor Frodos Verzweiflung ins Feuer wirft, gewinnt. Ein Solomodus ist enthalten.

Schnellfakten

  • Designer: Matt Leacock (Pandemic, Forbidden Island)
  • Illustration: Jared Blando, Cory Godbey
  • Verlag: Z-Man Games (Asmodee-Imprint)
  • Erscheinungsjahr: 2025
  • Spielerzahl: 1–5 (auf BGG bestens zu dritt)
  • Spielzeit: 60–150 Minuten
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Mechaniken: Kooperativ, Aktionspunkte, Würfeln, Handmanagement, Set Collection, variable Spielerfähigkeiten, Solo
  • BGG-Bewertung: 8,33 bei rund 8.900 Stimmen, BGG-Rang 87, Thematic-Rang 22 (Stand: Mai 2026)

DACH-Relevanz

Der deutsche Titel Der Herr der Ringe: Das Schicksal der Gemeinschaft ist bei BoardGameGeek bereits hinterlegt; die Veröffentlichung erfolgt über die Asmodee-Schiene mit Z-Man Games. Vor dem Hintergrund der jüngsten Partner-Ankündigungen rund um Asmodees Mittelerde-Lizenz dürfte das Spiel im deutschsprachigen Handel zusätzlichen Schub bekommen.

Unsere Einschätzung

Mit einem BGG-Rang in den Top 100 und einer Bewertung jenseits der 8,3 ist Schicksal der Gemeinschaft kein flüchtiges Hotness-Phänomen, sondern ein bestätigtes Koop-Schwergewicht. Wer auf erzählerische Pandemic-Verwandte steht und mit 60 bis 150 Minuten Spielzeit kein Problem hat, sollte das Spiel auf dem Schirm haben – gerade jetzt, wo Asmodee die Mittelerde-Pipeline öffnet.

Quelle: BoardGameGeek – The Lord of the Rings: Fate of the Fellowship

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The Legacy of Mars: Jacob Fryxelius' Terraforming-Kampagne für 2027

19. Mai 2026 um 10:49
The Legacy of Mars: Jacob Fryxelius' Terraforming-Kampagne für 2027

Jacob Fryxelius dreht das Terraforming-Mars-Universum auf Kampagnenformat: The Legacy of Mars soll 2027 bei FryxGames erscheinen und tauscht die einzelne Partie gegen eine Mission-zu-Mission-Erzählung. Die Crowdfunding-Kampagne läuft auf Gamefound, das Spiel rangiert seit Tagen weit oben in der BGG-Hotness.

Worum geht's?

Statt eines abgeschlossenen Spielabends erwartet die Spielenden eine Kette aus Missionen, in denen unterschiedliche Planeten und neue Seiten des Mars terraformt werden. Wer eine Mission gewinnt, wird zum Gouverneur dieses Planeten – mit Zusatzpunkten für das finale Szenario, das den Gesamtsieger ermittelt. Mechanisch baut Fryxelius auf der bekannten Terraforming-Mars-Engine auf und ergänzt sie um Bevölkerung, Arbeiter, schmelzende Gletscher und einen wachsenden Pool an Innovations- und Entwicklungskarten. Jede Mission spielt mit neuen Parametern und einem eigenen Kartenpool – laut Designer „im Grunde mehrere Spiele in einer Schachtel".

Schnellfakten

  • Designer: Jacob Fryxelius
  • Illustration: Isaac Fryxelius
  • Verlag: FryxGames
  • Erscheinungsjahr: 2027 (Crowdfunding auf Gamefound)
  • Spielerzahl: 1–5 (inklusive Solo-Modus)
  • Spielzeit: 150–300 Minuten pro Mission
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Mechaniken: Kampagnen-/Szenariospiel, Closed Drafting, Handmanagement, Plättchenlegen, variable Spielerfähigkeiten, Solo

DACH-Relevanz

Die deutschsprachigen Ausgaben der Terraforming-Mars-Reihe betreut traditionell der Schwerkraft-Verlag. Eine offizielle deutsche Lokalisierung von The Legacy of Mars ist bislang nicht angekündigt – sollte FryxGames den eingespielten Weg gehen, ist Schwerkraft die naheliegende Adresse. Backerinnen und Backer aus dem DACH-Raum sollten bei der Gamefound-Kampagne genau auf den späteren deutschen Vertrieb achten.

Unsere Einschätzung

Ein Kampagnenformat auf Terraforming-Mars-Basis ist nach Ares Expedition und der jüngst angekündigten Terraforming Mars: The Big Box der nächste logische Schritt – und gleichzeitig der riskanteste. Die durchschnittliche BGG-Wertung von 4,7 spiegelt vor allem Crowdfunding-Skepsis und sehr wenige tatsächliche Stimmen wider; aussagekräftiger ist die Wunschlisten-Zahl. Wir verfolgen die Kampagne weiter und schauen besonders auf die Frage, ob die Missionen narrativ tragen oder am Ende doch nur Setup-Variationen bleiben.

Quelle: BoardGameGeek – The Legacy of Mars

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First Giants: Urzeitriesen-Kartenspiel von Dunstan und Gilbert bei Space Cowboys

19. Mai 2026 um 10:48
First Giants: Urzeitriesen-Kartenspiel von Dunstan und Gilbert bei Space Cowboys

Ein Museum voller Mammuts, Flugsaurier und Dinosaurier: Mit First Giants bringen Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert ein kompaktes Kartenspiel auf den Tisch, das die Hotness-Liste von BoardGameGeek nach oben klettert. Verleger ist Space Cowboys, das Erscheinungsjahr 2026. Im Mittelpunkt steht ein Wettlauf um die prestigeträchtigste Ausstellung – mit dem typischen Kniff, dass jede ausgestellte Karte ihre Effekte verliert.

Worum geht's?

First Giants ist ein Set-Collection-Kartenspiel mit offenem Draft. Die Spielenden rekrutieren Karten, die Dinosaurier, Flugreptilien und prähistorische Säugetiere darstellen, und kombinieren deren Effekte zu einer Engine aus Bernstein, Siegpunkten und Ausstellungsmöglichkeiten. Der Twist: Ausgestellte Karten zählen Punkte, verlieren aber ihre Effekte. Wer wann seine besten Stücke aus dem Tableau in die Vitrine schiebt, entscheidet die Partie. Die Spielzeit liegt bei rund 30 Minuten, das Material zeichnen Maud Chalmel und Jessica Cognard.

Schnellfakten

  • Designer: Matthew Dunstan, Brett J. Gilbert
  • Illustration: Maud Chalmel, Jessica Cognard
  • Verlag: Space Cowboys (international), Hobby Japan (JP), Rebel (PL)
  • Erscheinungsjahr: 2026
  • Spielerzahl: 2–5 (auf BGG bestens zu dritt)
  • Spielzeit: ca. 30 Minuten
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Mechaniken: Set Collection, Open Drafting, Tableau-Aufbau
  • BGG-Bewertung: 6,6 bei 161 Stimmen (Stand: Mai 2026)

DACH-Relevanz

Space Cowboys ist ein Imprint der Asmodee-Gruppe; die deutschsprachige Distribution läuft erfahrungsgemäß über Asmodee Deutschland. Bei BoardGameGeek ist bereits ein deutscher Titel als Museum der Urzeitriesen hinterlegt. Eine offizielle Ankündigung für den deutschen Markt steht aktuell aus – wir behalten den Asmodee-Neuheitenkalender im Auge.

Unsere Einschätzung

Dunstan und Gilbert haben mit Elysium bereits gezeigt, wie elegant sich Set Collection mit einem „jetzt oder später"-Dilemma verschränken lässt – First Giants spielt offenbar in derselben Liga. Für 30 Minuten Spielzeit ist die Themenwahl ein willkommener Bruch mit dem ewigen Burgenbau, und die Kombination aus offenem Draft und Bernstein-Engine verspricht knackige Entscheidungen ohne Downtime.

Quelle: BoardGameGeek – First Giants

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Jogo do Ano 2026: Fünf Nominierte für den portugiesischen Brettspielpreis

19. Mai 2026 um 10:28
Jogo do Ano 2026: Fünf Nominierte für den portugiesischen Brettspielpreis

Der Verein SPIEL Portugal hat die Nominierten für den Jogo do Ano 2026 veröffentlicht. Der portugiesische Brettspielpreis zeichnet traditionell anspruchsvolle Strategie- und Expertenspiele aus. Fünf Titel haben es in diesem Jahr auf die Auswahlliste geschafft. Die Bekanntgabe erfolgte über Brettspielbox.

Die Nominierten für den Jogo do Ano 2026

Die diesjährige Auswahl umfasst eine Mischung aus Würfel-Engine, Worker Placement und thematisch dichten Strategiespielen. Folgende fünf Titel stehen zur Wahl:

Die fünf Brettspiele im Detail

Jogo do Ano 2026: Fünf Nominierte für den portugiesischen Brettspielpreis
Ada's Dream erscheint bei Alley Cat Games und Strohmann Games. Bild: BoardGameGeek

Ada's Dream versetzt 1 bis 4 Spieler in eine alternative Geschichte, in der sie an der Seite von Ada Lovelace die erste Analytische Maschine bauen. Über 18 Runden ziehen sie Würfel von einem Werkstatt-Rondell, halten Vorträge und vervollständigen ihr persönliches Blaupausen-Tableau. BoardGameGeek listet das Spiel mit einer Bewertung von 8,04 bei einer Komplexität von 3,91 von 5.

Jogo do Ano 2026: Fünf Nominierte für den portugiesischen Brettspielpreis
ANTS von Renato Ciervo und Andrea Robbiani erscheint im deutschsprachigen Raum beim PD-Verlag. Bild: BoardGameGeek

ANTS lässt 2 bis 4 Spieler eine Ameisenkolonie durch Wachstum, Erkundung und Eroberung eines Gartens führen. Sechs Hauptaktionen, ein Inkubationsboard mit drei Lebenszyklusphasen und mehrere Siegpfade prägen das rund 90 Minuten lange Spiel. Die Komplexität liegt bei 3,74, die Durchschnittsbewertung bei 7,79.

Jogo do Ano 2026: Fünf Nominierte für den portugiesischen Brettspielpreis
Galactic Cruise rangiert aktuell auf Platz 121 der BoardGameGeek-Rangliste. Bild: BoardGameGeek

Galactic Cruise stellt 1 bis 4 Spieler als Supervisoren in den Dienst eines Weltraum-Kreuzfahrtunternehmens. In 90 bis 150 Minuten bauen sie Schiffe, werben Gäste und entwickeln neue Technologien. Das von Ian O'Toole illustrierte Spiel rangiert mit einer Bewertung von 8,32 aktuell auf Platz 121 der BGG-Rangliste, die Komplexität liegt bei 3,97.

Jogo do Ano 2026: Fünf Nominierte für den portugiesischen Brettspielpreis
Luthier von Dave Beck und Abe Burson erscheint im deutschsprachigen Raum bei Funtails. Bild: BoardGameGeek

Luthier widmet sich der klassischen Musik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. 1 bis 4 Spieler bauen in 90 bis 150 Minuten Instrumente, gewinnen historische Mäzene und bilden Lehrlinge aus. Eine Kombination aus verdeckter Versteigerung und Worker Placement liefert die mechanische Grundlage, die BGG-Bewertung liegt bei 8,19 bei einer Komplexität von 3,78.

Jogo do Ano 2026: Fünf Nominierte für den portugiesischen Brettspielpreis
Speakeasy ist mit einem Komplexitätswert von 4,42 das anspruchsvollste Spiel der Auswahl. Bild: BoardGameGeek

Speakeasy von Vital Lacerda führt 1 bis 4 Spieler in das Manhattan der Prohibitionszeit. Als Mafiosi unter Lucky Luciano betreiben sie Flüsterkneipen, beschäftigen Schläger und liefern illegalen Alkohol. Mit einer Komplexität von 4,42 ist der Titel das anspruchsvollste Spiel der Auswahl, die Durchschnittsbewertung erreicht 8,46.

Expertenspiele prägen die Auswahl

Die Komplexitätswerte zeigen den klaren Fokus des Preises. Vier der fünf Nominierten liegen zwischen 3,74 und 3,97, Speakeasy übertrifft mit 4,42 sogar diesen Korridor. Alle Titel bieten zudem einen Solomodus und Spieldauern zwischen 50 und 180 Minuten.

Bei den Verlagen fällt die internationale Aufstellung auf. Mit Strohmann Games, PD-Verlag und Funtails sind drei deutschsprachige Häuser unter den Lizenznehmern vertreten, was den Zugriff für deutsche Sammler erleichtert. Wann der Verein SPIEL Portugal den Sieger des Jogo do Ano 2026 bekanntgibt, ist bislang nicht öffentlich kommuniziert.

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