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The Legacy of Mars: Terraforming Mars wird zum Kampagnenspiel

21. Mai 2026 um 09:01
The Legacy of Mars: Terraforming Mars wird zum Kampagnenspiel

The Legacy of Mars bringt das Terraforming-Mars-Universum als wiederspielbare Kampagne auf Gamefound. Die Ankündigung des Spiels haben wir bereits gemeldet, hier geht es um die jetzt laufende Kampagne. Wir ordnen ein, was das Spiel mechanisch bietet, welche Pledge-Stufen Stronghold Games anbietet und worauf Sie vor einer Unterstützung achten sollten.

Eigenständiges Spiel, aber vorerst die halbe Geschichte

The Legacy of Mars ist ein eigenständiges Spiel, kein Zusatzmodul. Die Box enthält alles zum Spielen, inklusive einer Ausgabe des Terraforming-Mars-Grundspiels. Sie ist aber Teil eines größeren Bogens: Die Kampagne erzählt sieben Missionen. Die jetzt auf Gamefound finanzierte Box deckt die Missionen 1 bis 4 ab. Die Missionen 5 bis 7 sollen laut Stronghold Games als zweiter Teil Ende 2026 in einer eigenen Gamefound-Kampagne folgen. Wer nur Teil 1 kauft, kann die Kampagne nach Mission 4 mit einem Sieger abschließen. Den vollständigen Sieben-Missionen-Bogen gibt es nur mit beiden Boxen.

Als Designer nennen FryxGames und Stronghold Games Jacob Fryxelius, den Autor des Terraforming-Mars-Grundspiels von 2016. In den strukturierten Datenfeldern der Gamefound-Seite ist kein Designer hinterlegt. Die Urheberschaft ist also über den Verlag belegt, nicht über die Kampagnen-Eckdaten.

Was Sie im Spiel tun

The Legacy of Mars baut auf der bekannten Terraforming-Mars-Mechanik auf. Sie übernehmen einen Konzern und entwickeln Mars und Sonnensystem mit Projektkarten weiter. Karten kaufen Sie auf die Hand und spielen sie gegen Ressourcen aus. So steigern Sie Ihre Produktion. Das Spiel läuft über mehrere Runden, sogenannte Generationen, mit je einer Karten-, einer Aktions- und einer Produktionsphase. In der Aktionsphase führen Sie pro Zug ein bis zwei Aktionen aus. Wer eine Begrünung platziert, hebt den Sauerstoffwert und damit einen der drei globalen Parameter. Städte bringen dagegen vor allem Siegpunkte und Einkommen, ohne die globalen Werte direkt zu verschieben.

Neu sind mehrere Schichten obendrauf. Nach den bisher öffentlichen Informationen ergänzt The Legacy of Mars das Grundsystem um Bevölkerung, Arbeitskräfte, schmelzende Gletscher sowie einen wachsenden Stapel an Innovations- und Entwicklungskarten. Hinzu kommen mehrere Hundert neue Karten, neue Spielpläne und eine neue Ressource. Jede Mission spielt sich mit eigenen Parametern und einem eigenen Kartenpool. Wer eine Mission gewinnt, wird Gouverneur des Planeten und nimmt einen Bonus in die Schlusswertung mit. Diese Schichten erhöhen die Regellast spürbar. Wie viel länger das Erklären dauert und wie stark sie das Grübeln am Tisch antreiben, beziffert die Kampagne nicht. Wer schon das Grundspiel als fordernd empfindet, sollte The Legacy of Mars als deutlich schwergewichtiger einplanen.

Wie die neuen Elemente konkret im Zug eingesetzt werden, etwa die Arbeitskräfte, beschreibt die Kampagne im Fließtext nicht. Gamefound vermittelt viele Details über Bilder statt über Text. Offen bleibt auch, ob sich die Interaktion am Tisch verändert: Terraforming Mars ist im Kern ein indirektes Rennen mit begrenzter Konkurrenz um Felder und Boni, und ob die Kampagne daran etwas dreht, sagt sie nicht. An diesen Stellen bleibt die Kampagne unkonkret.

Spielerzahl, Solo-Modus, Spielzeit und Alter

Die Kampagne nennt eine Spanne von 1 bis 5 Spielenden. Ein Solo-Modus ist damit enthalten. Wie er sich über eine mehrteilige Kampagne hinweg spielt, ob also jede Mission solo bestreitbar ist und wie ein Gegner simuliert wird, beschreibt die Gamefound-Seite nicht. Das Grundspiel von 2016 hat einen etablierten Solo-Modus. Für The Legacy of Mars bleibt der Punkt offen.

Eine Spielzeit gibt die Kampagne ebenfalls nicht an, auch keine Altersfreigabe. Zur Orientierung: Das Grundspiel von 2016 dauert laut BoardGameGeek rund 120 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Dieser Wert gilt aber nur für eine einzelne Partie des Grundspiels. The Legacy of Mars stapelt Zusatzsysteme auf dieses Gerüst und erzählt sieben Missionen. Das Zeit-Commitment liegt damit sehr wahrscheinlich deutlich höher, eine belastbare Zahl nennt der Verlag aber nicht. Planen Sie die 120 Minuten daher nicht als Richtwert für eine Legacy-Mission ein.

Legacy ohne Zerstörung

Legacy verbindet man oft mit Aufklebern und zerrissenen Karten. Genau das passiert hier nicht. Stronghold Games und FryxGames betonen, dass nichts dauerhaft verändert wird: keine Sticker, keine zerstörten Komponenten. Sie spielen die Kampagne durch, setzen sie zurück und können sie erneut spielen. Der Verlag bewirbt das Spiel deshalb als „fully replayable campaign", also als vollständig wiederspielbare Kampagne. Das unterscheidet den Titel klar von klassischen Legacy-Spielen. Technisch zurücksetzbar heißt allerdings nicht automatisch spielerisch abwechslungsreich. Die Kampagne verspricht Varianz über missionseigene Kartenpools und Parameter. Wie unterschiedlich sich ein zweiter Durchlauf wirklich anfühlt, ob also andere strategische Linien tragen, zeigt sich erst am Tisch.

The Legacy of Mars: Terraforming Mars wird zum Kampagnenspiel
Die Deluxe-Stufe legt knapp 300 3D-Plättchen bei, spielerisch ändert sich dadurch nichts. Bild: Stronghold Games / FryxGames via Gamefound

Milestones statt Stretch Goals

The Legacy of Mars nutzt keine klassischen Stretch Goals. Die Kampagne spricht stattdessen von Milestones. Eine einzeln aufgeschlüsselte Liste dieser Milestones liegt in den strukturierten Kampagnendaten nicht vor. Sichtbar ist: Die freigeschalteten Inhalte wandern als sogenannte Milestone-Promos in jede Box, unabhängig von der Pledge-Stufe. Schon die Einstiegsstufe enthält laut Gamefound alle in dieser Kampagne freigeschalteten Milestones.

Soweit erkennbar handelt es sich dabei um zusätzliches Promo-Material, vor allem Karten, also um spielerische Inhalte. Reine Komponenten-Aufwertungen wie 3D-Plättchen oder Metallwürfel laufen dagegen nicht über Milestones, sondern über die höheren Pledge-Stufen. Eine vom Verlag selbst veröffentlichte Trennung in mechanische Inhalte und Komponenten-Boni fehlt im Text.

Die Pledge-Stufen

Es gibt fünf Stufen, die Preise in US-Dollar:

  • Legacy of Mars (109 USD): das vollständige Spiel mit den Missionen 1 bis 4 und allen Milestones. Diese Stufe enthält die komplette spielerische Substanz.
  • Deluxe Legacy of Mars (249 USD): dasselbe Spiel in größerer Box mit knapp 300 3D-Plättchen und Markern. Eine reine Komponenten-Aufwertung, spielerisch identisch zur Einstiegsstufe.
  • Super Deluxe (409 USD): Spiel, 3D-Plättchen, Milestone-Promos, Metallwürfel und Kartenhüllen. Ebenfalls vor allem ein Komponenten-Paket.
  • Everything New (419 USD) und Almost Everything (549 USD): zwei umfangreiche Bündel mit zusätzlichem Terraforming-Mars-Material aus früheren Projekten. Hier kommt spielerischer Mehrwert hinzu. Allerdings beschreibt die Kampagne beide Stufen sehr ähnlich, was die Abgrenzung erschwert.

Wer The Legacy of Mars spielen will, braucht spielerisch nur die Einstiegsstufe. Die teureren Stufen verkaufen vor allem Material und Sammelobjekte. Ein Vorbehalt bleibt: Diese Box deckt nur die Missionen 1 bis 4 ab. Den vollständigen Sieben-Missionen-Bogen gibt es erst mit der zweiten Box, deren Preis Stronghold Games noch nicht nennt. Das reale Gesamtbudget für die ganze Kampagne steht also noch nicht fest.

Was Sie vor der Unterstützung wissen sollten

Die Finanzierungszahlen sind beeindruckend. Das Ziel von 20.000 USD fiel innerhalb von Minuten. Am 21. Mai 2026, an Kampagnentag 9, standen rund 1,75 Millionen USD und 7.105 Unterstützende zu Buche, also rund 8.766 Prozent des Ziels. Diese Quote ist ein Signal für Nachfrage, mehr nicht. Das niedrige Ziel war symbolisch, das Spiel faktisch vorverkauft. Über die Qualität sagt eine hohe Finanzierungsquote nichts aus.

Ein Kritikpunkt aus der Community betrifft die Aufteilung. Sieben Missionen verteilen sich auf zwei getrennte, kostenpflichtige Kampagnen. Den Preis für Teil 2 nennt Stronghold Games noch nicht. Wer den ganzen Bogen erleben will, zahlt zweimal und kennt die Gesamtkosten bisher nicht.

Für den DACH-Raum ist außerdem wichtig: Kampagne, Pledge-Stufen und Abrechnung laufen auf Englisch und in US-Dollar. Das Terraforming-Mars-Grundspiel erscheint auf Deutsch beim Schwerkraft-Verlag. Zu einer deutschen Ausgabe von The Legacy of Mars gibt es bislang keine öffentlichen Informationen. Die Auslieferung ist nach der bisherigen Berichterstattung für 2027 geplant.

Die Gamefound-Kampagne läuft noch bis zum 30. Mai 2026.

„Labyrinth: Chronicles": Ravensburger und Awaken Realms bringen Koop-Neuauflage im September für 149 Euro

19. Mai 2026 um 14:38
„Labyrinth: Chronicles": Ravensburger und Awaken Realms bringen Koop-Neuauflage im September für 149 Euro

Ravensburger und Awaken Realms haben den Handelsstart für „Labyrinth: Chronicles" auf September 2026 datiert; die unverbindliche Preisempfehlung liegt laut Pressemeldung des Ravensburger-Newsrooms bei 149,00 Euro. Das kooperative Kampagnenspiel ist die Jubiläumsneuinterpretation des 1986 erschienenen Familien-Klassikers „Das verrückte Labyrinth" — über die Erstankündigung der Jubiläumsneuinterpretation hatten wir bereits im Februar 2025 berichtet — und stammt aus einer Gamefound-Kampagne, die Ravensburger zufolge über 12.000 Unterstützer mobilisiert hat. Als Designer nennt der Verlag Max J. Kobbert, den Schöpfer des Originals, sowie Jan Truchanowicz für Awaken Realms.

Vom Schiebepuzzle zum Koop-Kampagnenspiel

Wer das Original kennt, erkennt die Grundzutat sofort: Reihum schiebt eine Person eine überzählige Gangkarte in den Spielplan, wodurch sich Korridore verschieben und neue Wege entstehen — oder versperrt werden. Diesen Schiebemechanismus übernimmt „Chronicles" laut Spielbeschreibung auf BoardGameGeek, koppelt ihn aber an einen kooperativen Spielmodus. Statt um die Wette Schätze einzusammeln, organisieren zwei bis vier Spielende gemeinsam die Versorgung eines Feendorfs und müssen den im Labyrinth lauernden Kobolden zuvorkommen.

Dazu kommt ein fortlaufendes Kampagnenformat. Die Verlagsbeschreibung spricht von Dorfwiederaufbau, neuen Fähigkeiten und neuen Charakteren über mehrere Partien hinweg. Vom Format her bedeutet das mehrere zusammenhängende Spielabende mit Fortschritt — eine „Legacy"-Mechanik mit zerstörbaren oder permanent veränderten Komponenten kommuniziert der Verlag dabei nicht. Eine Auflistung einzelner Kapitelinhalte gibt es in der jetzt veröffentlichten Pressemeldung ebenfalls nicht; Awaken Realms hält die konkreten Kampagnen-Beats bislang zurück.

3D-Spielplan: physische Mauern statt Pappe

Das visuelle Hauptverkaufsargument sitzt auf dem Tisch: Statt eines flachen Pappspielplans liefert „Labyrinth: Chronicles" einen 3D-Aufbau mit physischen Mauerelementen. Die Pressemeldung nennt diesen Aufbau als zentrales Komponentenmerkmal, ohne genauere Materialangaben. Das passt zum Profil von Awaken Realms, deren Titel „Nemesis", „This War of Mine: The Board Game" und „ISS Vanguard" für komponentenintensive Produktionen bekannt sind. Mechanisch bewegt sich „Labyrinth: Chronicles" allerdings deutlich unter diesen Heavy-Koop-Titeln (BGG-Komplexitätswerte um 3,3–3,5) — die Komponenten-DNA des Studios trifft hier auf ein Familienspiel-Plus-Format. Für Käufer:innen, die den Klassiker im 30-Euro-Segment im Regal haben, ist das ein deutlicher Sprung nach oben — in Bauumfang ebenso wie im Preis.

Spielerzahl, Alter, Spieldauer — und die offene Solo-Frage

Die Pressemeldung listet zwei bis vier Spielende und eine Altersempfehlung ab neun Jahren. Der BoardGameGeek-Eintrag setzt das Mindestalter mit acht Jahren ein Jahr niedriger an; wer das Spiel für jüngere Mitspielende plant, sollte sich an Ravensburgers offizieller Freigabe orientieren. Eine Spieldauer kommuniziert der Verlag in der Pressemeldung nicht — laut BoardGameGeek liegt eine Partie zwischen 20 und 60 Minuten. Diese Spannweite stammt aus früher Community-Schätzung; Kampagnen-Sessions mit Dorf-Wiederaufbau und neuen Charakteren dürften eher am oberen Rand liegen.

Auch beim Solo-Modus schweigt Ravensburger. „Labyrinth: Chronicles" wird offiziell als Titel für zwei bis vier Spielende beworben; ein dedizierter Einzelspieler-Modus ist nicht Teil der Verlagskommunikation. Die BoardGameGeek-Community deutet in ihrer Spieleranzahl-Umfrage an, dass sich der Titel solo spielen lässt — die Stichprobe ist allerdings klein und kein Verlagsversprechen. Solist:innen sollten vor dem Kauf prüfen, ob ihnen das Steuern mehrerer Charaktere im kooperativen Modus genügt.

Für die Illustrationen verantwortet Awaken Realms ein vierköpfiges Team um Jakub Dzikowski, Patryk Jędraszek, Ewa Labak und Pamela Łuniewska. BGG schätzt die Komplexität auf 1,80 von 5 ein — das liegt im Familienspiel-Plus-Bereich (zum Vergleich: Carcassonne 1,92, Catan 2,32) und damit unterhalb der klassischen Kennerspiel-Schwelle. Mit Blick auf die Kampagnen-Schichten (Dorfwiederaufbau, neue Fähigkeiten, Charakter-Persistenz) könnte der Wert in der Praxis allerdings eher die Untergrenze als der Median sein, und die BGG-Stichprobe ist für einen September-Titel noch dünn.

Für die Illustrationen verantwortet Awaken Realms ein vierköpfiges Team um Jakub Dzikowski, Patryk Jędraszek, Ewa Labak und Pamela Łuniewska.

Crowdfunding-Erbe: Gamefound-Kampagne und 149 € UVP

Die Gamefound-Kampagne hatten wir im Februar 2026 ausführlich begleitet; sie ist abgeschlossen und laut Pressemeldung mit über 12.000 Unterstützern unterzeichnet. Eine öffentlich nachvollziehbare Auflistung der erreichten Stretch Goals — insbesondere die Trennung zwischen Mechanik-Inhalten wie Zusatzszenarien oder neuen Charakteren auf der einen und Komponenten-Upgrades wie Miniaturen oder Spielmatten auf der anderen Seite — kommuniziert Ravensburger in der jetzt veröffentlichten Pressemeldung nicht; die Gamefound-Kampagnenseite ist zum Redaktionsschluss nicht öffentlich abrufbar. Wer in der Gamefound-Phase nicht dabei war und auf bestimmte Stretch-Goal-Inhalte hofft, sollte die Verpackung im Handel prüfen — bei Awaken-Realms-Titeln unterscheiden sich Crowdfunding- und Retail-Editionen häufig in Komponenten- und Miniaturen-Umfang.

Mit 149 Euro UVP ordnet sich „Labyrinth: Chronicles" deutlich über den rund 30 Euro für den klassischen Familienkracher ein, bleibt aber im üblichen Preissegment für Awaken-Realms-Boxen. Das klassische „Das verrückte Labyrinth" ersetzt die Neuauflage dabei nicht — sie zielt auf einen anderen Abend: längeres Commitment, kooperatives Kampagnenformat statt klassische Sammelpartie. Eine spielerische Einordnung dieses Aufschlags ist ohne Hands-on nicht zu leisten — wir kommen im September darauf zurück.

The Legacy of Mars: Jacob Fryxelius' Terraforming-Kampagne für 2027

19. Mai 2026 um 10:49
The Legacy of Mars: Jacob Fryxelius' Terraforming-Kampagne für 2027

Jacob Fryxelius dreht das Terraforming-Mars-Universum auf Kampagnenformat: The Legacy of Mars soll 2027 bei FryxGames erscheinen und tauscht die einzelne Partie gegen eine Mission-zu-Mission-Erzählung. Die Crowdfunding-Kampagne läuft auf Gamefound, das Spiel rangiert seit Tagen weit oben in der BGG-Hotness.

Worum geht's?

Statt eines abgeschlossenen Spielabends erwartet die Spielenden eine Kette aus Missionen, in denen unterschiedliche Planeten und neue Seiten des Mars terraformt werden. Wer eine Mission gewinnt, wird zum Gouverneur dieses Planeten – mit Zusatzpunkten für das finale Szenario, das den Gesamtsieger ermittelt. Mechanisch baut Fryxelius auf der bekannten Terraforming-Mars-Engine auf und ergänzt sie um Bevölkerung, Arbeiter, schmelzende Gletscher und einen wachsenden Pool an Innovations- und Entwicklungskarten. Jede Mission spielt mit neuen Parametern und einem eigenen Kartenpool – laut Designer „im Grunde mehrere Spiele in einer Schachtel".

Schnellfakten

  • Designer: Jacob Fryxelius
  • Illustration: Isaac Fryxelius
  • Verlag: FryxGames
  • Erscheinungsjahr: 2027 (Crowdfunding auf Gamefound)
  • Spielerzahl: 1–5 (inklusive Solo-Modus)
  • Spielzeit: 150–300 Minuten pro Mission
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Mechaniken: Kampagnen-/Szenariospiel, Closed Drafting, Handmanagement, Plättchenlegen, variable Spielerfähigkeiten, Solo

DACH-Relevanz

Die deutschsprachigen Ausgaben der Terraforming-Mars-Reihe betreut traditionell der Schwerkraft-Verlag. Eine offizielle deutsche Lokalisierung von The Legacy of Mars ist bislang nicht angekündigt – sollte FryxGames den eingespielten Weg gehen, ist Schwerkraft die naheliegende Adresse. Backerinnen und Backer aus dem DACH-Raum sollten bei der Gamefound-Kampagne genau auf den späteren deutschen Vertrieb achten.

Unsere Einschätzung

Ein Kampagnenformat auf Terraforming-Mars-Basis ist nach Ares Expedition und der jüngst angekündigten Terraforming Mars: The Big Box der nächste logische Schritt – und gleichzeitig der riskanteste. Die durchschnittliche BGG-Wertung von 4,7 spiegelt vor allem Crowdfunding-Skepsis und sehr wenige tatsächliche Stimmen wider; aussagekräftiger ist die Wunschlisten-Zahl. Wir verfolgen die Kampagne weiter und schauen besonders auf die Frage, ob die Missionen narrativ tragen oder am Ende doch nur Setup-Variationen bleiben.

Quelle: BoardGameGeek – The Legacy of Mars

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