„Noch ne Runde Schatz?!“ – Mini Crimes – Kleine Fälle, große Knobelei
Escape-, Exit- und Krimispiele haben in den letzten Jahren einen wahren Erdrutscherfolg hingelegt. Die Spielarten sind dabei vielfältig und es gibt fast alles – vom Mehrteiler über den drei-Stunden-Titel bis zu den kleineren Titeln, die klassischerweise nur etwa eine Stunde dauern. Und mit Mini Crimes gibt es nun schon länger eine Reihe, die eine neue Nische bedient. Die schnell snackbare Krimi-Knobelei für Zwischendurch. Manchmal reichen eben ein Tatort, ein paar Hinweise und die Frage: Wer zum Teufel war das und was ist passiert?
Genau darum geht es in unserer neuen Podcastfolge „Noch ne Folge, Schatz?!“. Wir haben uns Mini Crimes vorgenommen und sprechen darüber, wie sich die kleinen Kriminalfälle eigentlich spielen – und warum uns das gemeinsame Knobeln dabei besonders viel Spaß gemacht hat. Und natürlich verraten wir nicht, dass der Täter der Gärtner war…
Mini Crimes – Krimi für zwischendurch
Das Prinzip von Mini Crimes ist schnell erklärt: Jeder Fall erzählt eine kleine Kriminalgeschichte. Vor uns liegt der Tatort, dazu gibt es zehn Hinweise, die wir nach und nach ins Spiel bringen.
Und dann heißt es: Augen auf, Gehirn an und clever kombinieren.
Dabei gefällt uns besonders, dass Mini Crimes nicht versucht, aus der eigentlichen Ermittlung ein kompliziertes Spielsystem zu machen. Die Regeln sind schnell verstanden und man kann sich auf das konzentrieren, was eigentlich Spaß macht: Knobeln, diskutieren und den Fall lösen.
Wer war der Täter? Was ist passiert? Welches Detail haben wir vielleicht übersehen?
Und da gab es dann auch mehrfach schon den schönen Moment, wenn plötzlich zwei Hinweise zusammenpassen und man denkt: „Moment mal … das war vielleicht doch ganz anders!“
Gemeinsam knobeln – und dabei nicht den ganzen Abend verplanen
Genau das war für uns einer der großen Pluspunkte. Mini Crimes fühlt sich für uns weniger nach einem klassischen Brettspiel und mehr nach einer kleinen gemeinsamen Detektivaufgabe an. Man schaut sich die Hinweise an, diskutiert, entwickelt Theorien – und verwirft sie im nächsten Moment vielleicht wieder.
Dabei kann jeder seine eigenen Ideen einbringen. Und manchmal ist es tatsächlich das unscheinbare Detail, das am Ende den entscheidenden Hinweis liefert.
Ein Fall lässt sich relativ schnell spielen und eignet sich deshalb wunderbar für zwischendurch. Nach Feierabend noch einen kleinen Kriminalfall lösen? Kein Problem. Eine Runde, bevor der Spieleabend richtig losgeht? Ebenfalls.
Und manchmal ist genau das schön.
Kleine Fälle, die zum Weiterermitteln einladen
In unserer Podcastfolge sprechen wir über die Fälle, die wir gespielt haben, und natürlich auch darüber, wie sich die einzelnen Geschichten für uns angefühlt haben. Und bei Krimispielen ist ja nicht nur die Auflösung wichtig, sondern mindestens genauso interessant ist der Weg dorthin.
Wie gut funktionieren die Hinweise?
Kommt man tatsächlich selbst auf die Lösung?
Und fühlt sich die Auflösung am Ende logisch an – oder denkt man eher: „Na ja, da hätte ich jetzt auch noch zehn andere Möglichkeiten ableiten können.“
Natürlich wollen wir dabei nicht zu viel verraten. Schließlich wäre es bei einem Krimispiel ziemlich kontraproduktiv, wenn wir hier schon den Täter auf dem Silbertablett präsentieren würden.
Unser Fazit: Mehr knobeln, weniger Spielzeit
Was uns bei Mini Crimes am Ende besonders hängen geblieben ist, ist die Kombination aus wenig Aufwand, kurzer Spielzeit und echtem Knobelspaß.
Man kann sich auf den Fall konzentrieren, gemeinsam überlegen und versuchen, die Geschichte Stück für Stück zu entschlüsseln. Und wenn der Fall gelöst ist, ist er eben auch abgeschlossen.
Das macht Mini Crimes für uns zu einem schönen Format für alle, die gerne rätseln und ermitteln, aber nicht jedes Mal einen kompletten Spieleabend dafür einplanen möchten.
Wie uns die verschiedenen Fälle gefallen haben, welche Momente beim Lösen besonders spannend waren und warum wir gerade das Knobeln so mögen, hört ihr in der neuen Folge des Würfelmagier Brettspiel Podcasts.
Also: Hinweise geschnappt, Detektivmodus aktiviert und los geht’s. 🔎
Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören – und natürlich beim Ermitteln!
🕵️ Mini Crimes – Kurzinfo
Spieler: 1–6
Dauer: ca. 20 – 40 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Autor: Remo Conzadori
Verlag: Pegasus Spiele
Genre: Krimispiel · Deduktion · Rätselspiel
Worum geht’s?
Jeder Mini-Crimes-Fall erzählt einen eigenständigen Kriminalfall. Mithilfe eines Tatortbildes und verschiedener Hinweise versucht ihr herauszufinden, was passiert ist, wer dahintersteckt und wie sich die Tat ereignet hat.
Für wen geeignet?
Für alle, die gerne gemeinsam knobeln, kombinieren und kleine Kriminalfälle lösen, ohne dafür einen kompletten Spieleabend einplanen zu müssen.
Transparenzhinweis: Die Spiele wurden uns zu Rezensionszwecken kostenfrei zur Verfügung gestellt.








