Normale Ansicht
Krakel Orakel

In Krakel Orakel versucht ihr, geheimen Begriffen Form zu geben, indem ihr nur die vorgegebenen Kritzel-Linien nutzt – ein chaotisch-kreatives Partyspiel für größere Gruppen.
Krakel Orakel bringt frischen Wind in das Genre der Party- und Gruppenspiele, weil es Zeichnen neu denkt. Statt frei zu kritzeln, arbeitet ihr ausschließlich mit vorgegebenen, chaotisch verlaufenden Punktlinien auf den abwischbaren Boards. Das Spielziel klingt simpel: einen Begriff so darstellen, dass die Mitspielenden ihn später zwischen mehreren offenen Begriffskarten wiedererkennen können. Doch genau diese Einschränkung sorgt für den Reiz – und dafür, dass auch Menschen Spaß haben, die behaupten, sie könnten „gar nicht zeichnen“.
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Eine Runde beginnt damit, dass sich alle gleichzeitig ihren geheimen Begriff ansehen und der Timer auf zwei Minuten gestellt wird. Dann entsteht ein MIx aus konzentriertem Stilleben und Kichern bis Fluchen, wenn die Linien des eigenen Boards einfach nicht dorthin führen, wo man sie gern hätte. Mal entsteht aus einer einzigen Kurve der angedeutete Flügel eines Vogels, mal lässt sich eine verwinkelte Form überraschend gut als Berglandschaft deuten. Die kreative Herausforderung steckt darin, vorhandenes Chaos so zu nutzen, dass ein erkennbares Motiv daraus wird – oder zumindest etwas, das irgendwie in die Richtung des eigenen Begriffs zeigt.
Nach der Zeichenphase werden die Begriffskarten um ebenso viele vom Nachziehstapel ergänzt, gemischt, ausgelegt und nacheinander wählen alle eine Karte aus, von der sie sicher sind: Diese wurde von niemandem dargestellt. Genau hier entfaltet Krakel Orakel seinen kooperativen Kern, denn jede Fehleinschätzung wandert als Fehlerpunkt in den gemeinsamen Vorrat. Gleichzeitig entstehen herrliche Diskussionen am Tisch, wenn man ein Bild ansieht und versucht, den Gedankenweg des Zeichnenden rückwärts zu rekonstruieren. Die Mischung aus Chaos, Kreativität und Teamgefühl macht jede Runde lebhaft.
Das Spiel (Topp Verlag) bleibt trotz einfacher Regeln spannend, weil es mit jedem neuen Board, jedem neuen Begriff und jedem frischen Blickwinkel anders wirkt. Durch den Fokus auf Fantasie statt Zeichenkunst eignet es sich hervorragend für größere Gruppen und lockert jede Runde sofort auf. Wer Gefallen an Krakel Orakel findet, könnte auch an Partyspielen wie Just One oder So Kleever! Freude haben, die ebenfalls von gemeinsamer Kreativität leben.
Krakel Orakel: Auf einen Blick
Tolles Partyspiel, zurecht für Preise nominiert: Besonders schön ist, dass Krakel Orakel bei uns generationenübergreifend funktioniert und Jung wie Alt mit derselben Begeisterung in das kreative Linienchaos eintauchen.
Autor: 7 Bazis | TOPP | 2025 | 2-8 Personen | ab 8 Jahren | bis 30 Minuten
Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).
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Lernspiele des Jahres: Kleiner Drache Wirbelwind, Mandamina, Rätselräume
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26.11.2025 - Auf der jüngsten Spielemesse in Stuttgart (20.-23.11.) hatten die Besuchenden wieder die Möglichkeit, die besten "Lernspiele des Jahres" zu wählen. Die für den gleichnamigen Verbraucherpreis nominierten Titel konnten vor Ort ausprobiert und in drei Alterskategorien nach Kriterien wie Spielspaß, Optik und Lerneffekt bewertet werden.
Abenteuer Brettspiele Adventskalender 2025 – Jetzt mitmachen!
Heute gibt es eine spannende Ankündigung. Am 30. November startet der Abenteuer Brettspiele Adventskalender 2025, bei dem ihr natürlich wieder etwas gewinnen könnt. Wie genau der Adventskalender funktioniert, was ihr gewinnen könnt und wie ihr teilnehmt, erfahrt ihr im Folgenden. Aktuell: 4. Advents-Woche – Gewinnspiel Abenteuer Brettspiele Adventskalender 2025 Ab dem 30. November gibt es […]
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ARTENGARTEN – kein Vergleich zu ARCHE NOVA
„Ein Arche Nova-Spiel“ lautet der Untertitel von ARTENGARTEN. Ich verstehe, warum FEUERLAND sich dazu entschieden hat, dies auf die Packung zu schreiben. Die Verknüpfung mit bekannten und beliebten Spielen wirkt oft verkaufsfördernd für das neue Produkt. Gleichzeitig evoziert dies aber auch eine bestimmte Erwartung. Formulierungen wie „Ein Spiel in der Welt von …“ haben schon mehrfach dazu geführt…
Wo geht’s hier zum Ausgang?! – No. 61
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Irongames – Die Spiele von Bernd Eisenstein (Teil 1)

Seitdem ich 2019 das Spiel Pandoria von Bernd Eisenstein, erschienen auf seinem eigenen Spieleverlag Irongames in 2018, für mich entdeckt habe bin ich immer mehr zum Fan seiner Spiele geworden. Seine Spiele haben auch immer etwas Besonderes und heben sich vom Mainstream ab. Dabei sind die Regeln meist recht einfach und schnell erklärt, aber die Spiele bieten dann doch eine ordentliche Spieltiefe und ausreichend Anlass zum Grübeln.

Bei Pandoria handelt es sich um ein Plättchenlegespiel, in dem man doppelte Sechseckplättchen an bereits vorhandene auf einem gemeinsamen Spielplan anlegt. Man hat dabei immer nur eines dieser Plättchen auf der Hand, legt dieses an und kann dann noch eines seiner Stammesmitglieder einsetzen oder vom Spielplan zurückholen. Es gibt 4 Arten von „Landschaften“, mit denen man Holz, Kristalle, Gold oder Ruhmespunkte erringen kann, wenn man eine solche Landschaft abschließt (mit anderen Landschaften, Seen oder Bergen umschließt) und dann am Rand möglichst viele seiner Stammesmitglieder stehen hat. Diese dienen nämlich als Multiplikator für die „Ressource“, die auf der abgeschlossenen Landschaft abgebildet ist.
Zudem kann man in Pandoria noch Zaubersprüche erwerben und sprechen, Gebäude errichten, die einem dauerhafte Effekte bringen, und Monumente, für die man Ruhmespunkte erhält.
Pandoria enthält 5 verschiedene Völker, die alle noch individuelle Fertigkeiten besitzen. In einer Einsteigerspielvariante kann man die aber auch erst einmal weglassen. Ich besitze zu Pandoria auch noch 2 Erweiterungen. Realms, die 5 neue Völker/Reiche mitbringt, und Artifacts, die neue Geländeplättchen und die Artefakte beinhaltet. Die Artefakte kann man dann gegen Reliquien eintauschen, für die man Ruhmespunkte erhält.
Meine Wertung (Pandoria, nach 14 Partien): 8/10
Das nächste Spiel in meinem Regal ist Discordia, mein aktuell am besten bewertetes Spiel von Bernd Eisenstein (Wertung 8.5/10 nach 13 Partien). In diesem Spiel geht es darum möglichst alle seine Bürger (Seeleute, Soldaten, Händler und Bauern) einzusetzen. Wem dies zuerst gelingt, der gewinnt umgehend das Spiel. Das hört sich jetzt deutlich einfacher an als es ist. Mir ist es tatsächlich erst ein Mal geglückt, alle meine Figuren einzusetzen, denn dummerweise bekommt man am Rundenende (Jahresende) immer wieder welche hinzu. Das Spiel wird übrigens über 4 Jahre a 5 Jahreszeiten gespielt und spielt in der germanischen Provinz des römischen Reich. Und die Römer hatten außer Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter auch noch die Saturnalien, das war ein mehrtägiges römisches Rest, zu Ehren des Gottes Saturn, welches nach dem Abschluss der Winteraussaat gefeiert wurde.
Papyria (2025)

Papyria ist die einzige Essen-Neuheit die ich in 2025 gekauft habe und ich hatte mich bereits im Vorfeld sehr auf das Spiel gefreut. Hier hatte ich bereits im Juli das Video von Rhado gesehen. Mittlerweile habe ich es auch gespielt und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Das Spiel ist eine wahre Punkteschlacht. Man bewegt sich mit seinem Wanderer und seinem Schiff um einen Spielplan (Euphrat & Tigris Gebiet) und führt im Zielgebiet jeweils 2 Aktionen aus. Eine Aktion ist dabei das Nehmen von Landschaftsplättchen, die man an sein eigenes Gebiet anlegt. Dabei gibt es unterschiedliche Landschaftsarten und Bauwerke, die man im Spielverlauf auch immer wieder werten kann: Berge (in denen man Minen errichten kann), Wälder (die man mit Städten überbauen kann), Flusslauf und Heiligtümer (die man mit Tempel überbauen kann), außerdem gibt es Plättchen mit Erfindungen, die zum Beispiel die Reichweite seines Schiffs und/oder Händlers erhöhen.
Weitere Aktionen sind: Lapis in seinen Bergwerken fördern (1 von 2 Ressourcen im Spiel), Papyri produzieren (die 2. Ressource), Wertungsplättchen nehmen und damit eine von 7 möglichen Wertungen ausführen, Städte (blau), Tempel (weiß) und Bergwerke (dunkelblau) errichten und Multiplikatoren (für die Wertungen) nehmen. Für das Errichten von Tempeln und Städten benötigt man Lapis. Im späteren Spielverlauf kommen dann noch Spielendeplättchen ins Spiel, die man mit Lapis oder Papyri erwerben kann und die einem weitere Siegpunkte bringen.
Mit Lapis kann man auch die Wanderer oder Schiffe Mitspieler von einem Feld verdrängen. Hierzu muss man deren Besitzern 1 Lapis zahlen. Dessen Wanderer/Schiff wird dann auf das nächste freie Feld im Uhrzeigersinn versetzt.
An 2 Stellen des Flusses kann man sein Wissen erhöhen oder eine weitere Wertung auslösen, indem man Papyri abgibt. Das Wissen ist dann auch ein wichtiger Aspekt und ein cooler Kniff im Spiel. Man kann nämlich nur so viele Siegpunkte bei einer Wertung erlangen, wie man auch Wissen besitzt. Erzielt man zum Beispiel 60 Punkte in einer Wertung und hat nur 20 Wissen, dann erhält man auch nur 20 Siegpunkte.

Unten: Wissensleiste (rot ist bei 18, grün bei 20)
Last not least kann man noch Schlüsselplättchen bekommen, wenn man deren Bedingungen erfüllt. Zum Beispiel 8 Plättchen mit Erfindungen in seinem Gebiet hat oder 3 Städte gebaut hat. Diese Plättchen erlauben einem, nach Spielende, noch einmal eine zusätzliche Wertung.
Unsere Partie zu dritt hat 83 Minuten gedauert und endete 196 zu 260 zu 311. Und ich denke, dass da noch Luft nach oben ist.
Meine Wertung (nach der Erstpartie): 8/10
Ein Let’s Play Video mit vorhergehender Regelerklärung könnt ihr euch hier auf dem YouTube-Kanal von Brettspiel Live anschauen: PAPYRIA – Regelerklärung, Setup & Live-Ersteindruck
To be contuined …

Irongames – Die Spiele von Bernd Eisenstein (Teil 1)

Seitdem ich 2019 das Spiel Pandoria von Bernd Eisenstein, erschienen auf seinem eigenen Spieleverlag Irongames in 2018, für mich entdeckt habe bin ich immer mehr zum Fan seiner Spiele geworden. Seine Spiele haben auch immer etwas Besonderes und heben sich vom Mainstream ab. Dabei sind die Regeln meist recht einfach und schnell erklärt, aber die Spiele bieten dann doch eine ordentliche Spieltiefe und ausreichend Anlass zum Grübeln.

Bei Pandoria handelt es sich um ein Plättchenlegespiel, in dem man doppelte Sechseckplättchen an bereits vorhandene auf einem gemeinsamen Spielplan anlegt. Man hat dabei immer nur eines dieser Plättchen auf der Hand, legt dieses an und kann dann noch eines seiner Stammesmitglieder einsetzen oder vom Spielplan zurückholen. Es gibt 4 Arten von „Landschaften“, mit denen man Holz, Kristalle, Gold oder Ruhmespunkte erringen kann, wenn man eine solche Landschaft abschließt (mit anderen Landschaften, Seen oder Bergen umschließt) und dann am Rand möglichst viele seiner Stammesmitglieder stehen hat. Diese dienen nämlich als Multiplikator für die „Ressource“, die auf der abgeschlossenen Landschaft abgebildet ist.
Zudem kann man in Pandoria noch Zaubersprüche erwerben und sprechen, Gebäude errichten, die einem dauerhafte Effekte bringen, und Monumente, für die man Ruhmespunkte erhält.
Pandoria enthält 5 verschiedene Völker, die alle noch individuelle Fertigkeiten besitzen. In einer Einsteigerspielvariante kann man die aber auch erst einmal weglassen. Ich besitze zu Pandoria auch noch 2 Erweiterungen. Realms, die 5 neue Völker/Reiche mitbringt, und Artifacts, die neue Geländeplättchen und die Artefakte beinhaltet. Die Artefakte kann man dann gegen Reliquien eintauschen, für die man Ruhmespunkte erhält.
Meine Wertung (Pandoria, nach 14 Partien): 8/10
Das nächste Spiel in meinem Regal ist Discordia, mein aktuell am besten bewertetes Spiel von Bernd Eisenstein (Wertung 8.5/10 nach 13 Partien). In diesem Spiel geht es darum möglichst alle seine Bürger (Seeleute, Soldaten, Händler und Bauern) einzusetzen. Wem dies zuerst gelingt, der gewinnt umgehend das Spiel. Das hört sich jetzt deutlich einfacher an als es ist. Mir ist es tatsächlich erst ein Mal geglückt, alle meine Figuren einzusetzen, denn dummerweise bekommt man am Rundenende (Jahresende) immer wieder welche hinzu. Das Spiel wird übrigens über 4 Jahre a 5 Jahreszeiten gespielt und spielt in der germanischen Provinz des römischen Reich. Und die Römer hatten außer Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter auch noch die Saturnalien, das war ein mehrtägiges römisches Rest, zu Ehren des Gottes Saturn, welches nach dem Abschluss der Winteraussaat gefeiert wurde.
Papyria (2025)

Papyria ist die einzige Essen-Neuheit die ich in 2025 gekauft habe und ich hatte mich bereits im Vorfeld sehr auf das Spiel gefreut. Hier hatte ich bereits im Juli das Video von Rhado gesehen. Mittlerweile habe ich es auch gespielt und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Das Spiel ist eine wahre Punkteschlacht. Man bewegt sich mit seinem Wanderer und seinem Schiff um einen Spielplan (Euphrat & Tigris Gebiet) und führt im Zielgebiet jeweils 2 Aktionen aus. Eine Aktion ist dabei das Nehmen von Landschaftsplättchen, die man an sein eigenes Gebiet anlegt. Dabei gibt es unterschiedliche Landschaftsarten und Bauwerke, die man im Spielverlauf auch immer wieder werten kann: Berge (in denen man Minen errichten kann), Wälder (die man mit Städten überbauen kann), Flusslauf und Heiligtümer (die man mit Tempel überbauen kann), außerdem gibt es Plättchen mit Erfindungen, die zum Beispiel die Reichweite seines Schiffs und/oder Händlers erhöhen.
Weitere Aktionen sind: Lapis in seinen Bergwerken fördern (1 von 2 Ressourcen im Spiel), Papyri produzieren (die 2. Ressource), Wertungsplättchen nehmen und damit eine von 7 möglichen Wertungen ausführen, Städte (blau), Tempel (weiß) und Bergwerke (dunkelblau) errichten und Multiplikatoren (für die Wertungen) nehmen. Für das Errichten von Tempeln und Städten benötigt man Lapis. Im späteren Spielverlauf kommen dann noch Spielendeplättchen ins Spiel, die man mit Lapis oder Papyri erwerben kann und die einem weitere Siegpunkte bringen.
Mit Lapis kann man auch die Wanderer oder Schiffe Mitspieler von einem Feld verdrängen. Hierzu muss man deren Besitzern 1 Lapis zahlen. Dessen Wanderer/Schiff wird dann auf das nächste freie Feld im Uhrzeigersinn versetzt.
An 2 Stellen des Flusses kann man sein Wissen erhöhen oder eine weitere Wertung auslösen, indem man Papyri abgibt. Das Wissen ist dann auch ein wichtiger Aspekt und ein cooler Kniff im Spiel. Man kann nämlich nur so viele Siegpunkte bei einer Wertung erlangen, wie man auch Wissen besitzt. Erzielt man zum Beispiel 60 Punkte in einer Wertung und hat nur 20 Wissen, dann erhält man auch nur 20 Siegpunkte.

Unten: Wissensleiste (rot ist bei 18, grün bei 20)
Last not least kann man noch Schlüsselplättchen bekommen, wenn man deren Bedingungen erfüllt. Zum Beispiel 8 Plättchen mit Erfindungen in seinem Gebiet hat oder 3 Städte gebaut hat. Diese Plättchen erlauben einem, nach Spielende, noch einmal eine zusätzliche Wertung.
Unsere Partie zu dritt hat 83 Minuten gedauert und endete 196 zu 260 zu 311. Und ich denke, dass da noch Luft nach oben ist.
Meine Wertung (nach der Erstpartie): 8/10
Ein Let’s Play Video mit vorhergehender Regelerklärung könnt ihr euch hier auf dem YouTube-Kanal von Brettspiel Live anschauen: PAPYRIA – Regelerklärung, Setup & Live-Ersteindruck
To be contuined …

Die besten Black Friday Angebote für Brettspiele und mehr 2025 – News-Update
Amazon, Brettspiel-Shops und andere Online-Shops veranstalten auch in diesem Jahr wieder einen Black Friday mit satten Rabatten. Bei Amazon* gibt es bis zum 1.Dezember 2025 viele günstige Angebote, unter anderem für Brettspiele, aber auch für spannende Hobby-Produkte. Da könnt ihr viele interessante und günstige Schnäppchen machen, sogar von relativ aktuellen Spielen. Aber auch viele Verlage […]
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325 Brettspielradio – Vintage 05 – Magical Athlete
Bremen-Nord spielt! – 20.12.2025
Spielefans aufgepasst! Am 20. Dezember 2025 heißt es wieder „Bremen-Nord spielt!“ – der gemütliche Spieletreff für alle, die Lust auf einen unterhaltsamen Nachmittag voller Brett- und Kartenspiele haben.
Von 15:00 bis 21:00 Uhr könnt ihr euch mit Gleichgesinnten an den Spieltisch setzen, neue Spiele entdecken oder eure Lieblingsspiele mitbringen. Über 100 Spiele stehen zur Auswahl – ob strategisch oder kooperativ, hier ist für jeden was dabei!
Die Plätze sind auf 40 Personen begrenzt, also sichert euch schnell euren Platz. Kommt vorbei, bringt Freunde mit und erlebt gemeinsam einen tollen Spieletag!
Wir freuen uns auf euch!

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Hof-Verrat
Verrate mir deine Einleitung, und ich sage dir, wie du heißt.
Wie geht HOF-VERRAT? Wir legen Karten aus. Immer drei habe ich auf der Hand, nachdem ich sie am Ende meines vorherigen Zuges gezogen habe. Eine davon muss ich in meine Auslage spielen, eine in die Auslage einer Mitspieler:in und eine in die Mitte, an die „königliche Tafel“.
Die Karten an der königlichen Tafel besagen bei Spielende, welche Kartenfarben in unseren Auslagen Plus- oder Minuspunkte zählen. Man kann Karten nämlich oberhalb oder unterhalb der Tafel ablegen. Und liegen am Ende mehr Karten einer Farbe oberhalb, zählt diese Farbe plus. Und umgekehrt.
Es gibt etliche Sonderkarten: Jede Karte „Adel“ zählt wie zwei Karten. Das gilt sowohl in Auslagen als auch an der Tafel. „Spione“ werden verdeckt gespielt und erst für die Schlusswertung aufgedeckt. „Assassinen“ eliminieren andere Karten, „Wächter“ sind geschützt.
Was passiert? Wenn ich nicht gerade mehrere gleichfarbige Karten auf der Hand habe, muss ich mit Widersprüchen umgehen: Eine Farbe, die ich bei mir auslege, würde ich eigentlich an der königlichen Tafel stärken wollen – aber dann kann ich sie ja nicht bei mir auslegen.
In der Theorie möchte ich natürlich Karten zu mir legen, die positiv zählen. Karten, die negativ zählen, sollen zur Konkurrenz. Und in die Mitte gehören Karten, die dazu beitragen, dass Wertungen in meinem Sinne kippen. Ob das alles klappt, hängt erstens von meinen Karten ab und zweitens von meinen Mitspieler:innen. Außer im Spiel zu zweit werden die meisten Karten nun mal von anderen Spieler:innen platziert. Je mehr Leute mitwirken, desto geringer mein Einfluss.
Parallel verfolgen wir noch Geheimmissionen. Die könnten mir beispielsweise Punkte bringen, wenn: die gelben Karten am Ende negativ zählen oder ich mehr blaue Karten habe als die Person links von mir oder mindestens drei Spione vor mir ausliegen. Spielerischer Vorteil dieser Karten ist, dass ich einen Fokus für die gesamte Partie erhalte, während ich ansonsten rein situativ agiere.
Nachteilig ist allerdings, dass auch das Erfüllen mancher Ziele kaum in meiner Hand liegt. Im Spiel zu fünft etwa habe ich sehr wenig Einfluss darauf, ob Gelb nun plus oder minus zählt. Und wenn ich im gesamten Spiel nur einen oder zwei Spione ziehe, wäre ich auf unfreiwillige Mithilfe angewiesen, um drei Spione vor mir versammeln zu können.
Was taugt es? In meinen öffentlichen Runden war HOF-VERRAT in der vergangenen Saison sehr beliebt, während es bei den regelmäßigeren Mitspieler:innen überwiegend Schulterzucken ausgelöst hat.
Ich ordne mich eher bei der Fraktion Schulterzucken ein. Sicher hat das damit zu tun, dass ich aggressive Interaktion nicht so mag. Zu entscheiden, welcher Person ich eine miese Karte reindrücke, macht mir üblicherweise wenig Freude. Immerhin ist bei HOF-VERRAT nicht so deutlich, was denn nun eine miese Karte ist. Vielleicht zählt eine vermeintlich miese am Ende dann doch Pluspunkte.
HOF-VERRAT ist sehr dynamisch. Erstens im Sinne von schnell: Niemand muss über den eigenen Zug lange nachdenken. Zweitens im Sinne von wechselhaft: Die Assassinen können die Spielstände sehr plötzlich verändern. Und wegen der Spione ist der genaue Spielstand sowieso nicht ersichtlich, und es bleibt spannend bis zum Schluss.
Als unterhaltsam erlebe ich HOF-VERRAT also zweifellos: Ich habe Ziele, ich habe Aufgaben; ich versuche, mich irgendwie durchzulavieren, mich an Mehrheiten anzuhängen, nicht negativ aufzufallen. Und bevor ich eine blöde Karte selbst nehme, würge ich sie doch lieber einer Mitspieler:in rein, sorry. Diese Mixtur kann durchaus Stimmung erzeugen, und so erkläre ich mir die vielen sehr positiven Bewertungen.
Für mein spielerisches Wohlbefinden fühlt sich HOF-VERRAT am Ende jedoch zu oberflächlich und auch zu beliebig an. Klar gibt es Stellschrauben, aber gleichzeitig auch zu viele Personen, die daran herumdrehen. Vom interessanten Twist, drei Karten an drei Orte spielen zu müssen, hätte ich mir mehr Dilemma erhofft.
**** solide
HOF-VERRAT von Romaric Galonnier und Anthony Perone für zwei bis fünf Spieler:innen, Huch.
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Brettspiel Reviews, Empfehlungen und Podcasts von Brettspielerunde

- Ewiges Eis – Adventskalender für Hobby-Ermittler
Ewiges Eis – Adventskalender für Hobby-Ermittler
Die Adventszeit rückt unaufhaltsam näher und damit auch die Zeit, in der wir an 24 Tagen Rätsel lösen. Denn seien wir mal ehrlich: Ein Stück Schokolade im Adventskalender lockt unter uns Spielenden niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Dieses Jahr haben wir das bei uns mal vorgezogen und uns durch den Krimi-Adventskalender Ewiges Eis vom Noctis Verlag gerätselt. Hier gilt es nicht nur einen Mord aufzuklären, die Spur führt auch zu einem Cold-Case, den wir nebenbei ebenfalls aufklären sollen.
Viel Spaß beim Lesen.
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[Buch] Unsettling Catan: Detached Design in Eurogames – J. Rey Lee
Die besten 5 Familienspiele als Geschenk zu Weihnachten 2025
Familienspiele sind ein tolles Geschenk zu Weihnachten und man kann diese dann gleich an den Feiertagen auspacken und mit der Familie spielen. Doch welche neuen Familienspiele aus dem Jahr 2025 sind ein empfehlenswertes Geschenk? Damit ihr euch nicht durch die Masse an Spiele-Neuheiten kämpfen müsst, stelle ich euch die meiner Meinung nach 5 besten neuen […]
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My Gold Mine
Mit „Du kommst nicht vorbei!“ (oder im Englischen „Freeze“) bannt Gandalf den Balrog auf der Brücke tief in den Mienen von Moria. Bei dem Spiel My Gold Mine aus dem Hause Kosmos wünscht man sich auch so manchmal einen mächtigen Zauber herbei, der das Ungeheuer zurückschiebt. In diesem Kontext ist es der Drache, der sie plündernden Zwerge (aka Spielende) daran hindern möchte, das schöne Gold aus der Mine zu entführen. Wer hier an Klong! Und/oder später an Tiefseeabenteuer erinnert wird, liegt nicht ganz falsch. Die Goldmine ist allerdings eher ein einfach zugängliches und witziges Kinder- und Familienspiel, das auch noch Erwachsenen Spaß macht. Aber begeben wir uns nun in die Mine und schauen, was die Zwerge dort so treiben.

Spielprinzip
Bis zu sechs Personen können in die Rolle eines Zwergs schlüpfen. Es wird über drei Durchläufe gespielt und am Ende gewinnt die kleine Person mit den meisten Sieg-Punkten. Der Spielaufbau stellt eine (Gold-)Mine dar, die aus sieben Feldern besteht plus einem Feld für den Drachen (ganz außen/unten). Die Figuren der Spielenden befinden sich auf dem mittleren Plättchen und haben somit drei Züge bis zum Drachen (rechts) und zum rettenden Ausgang (links).
Es wird im Uhrzeigersinn gespielt. Die Person am Zug darf sich entscheiden, entweder in der Mine zu graben oder in Richtung Ausgang zu fliehen. Dargestellt wird diese Entscheidung über zwei verschiedene Kartenstapel. Der Grabungsstapel kann vier verschiedene Arten von Karten beinhalten. Im besten Fall sind einfach nur Goldklumpen (ein oder zwei) abgebildet. Dann gibt es noch eine Karte mit Gold und Laterne. Damit muss man die eigene Figur einen Schritt in Richtung Ausgang ziehen. Konträr dazu gibt es eine Karte mit rotem Feuer. Dazu muss man die Figur in Richtung Drachen ziehen. Es gibt aber auch noch eine Drachenkarte. Damit bewegt sich der Drache in Richtung Ausgang. Kommt er dabei auf ein Feld mit einer Zwergenfigur, verliert der Spielende alle in dieser Runde gesammelten Goldkarten und scheidet aus der laufenden Runde aus. Aber keine Angst, die Runde ist gleich vorbei, sodass die Eliminierung nicht lange ins Gewicht fällt.
Der Exit-Stapel besteht aus ganz unterschiedlichen Karten, die grundsätzlich den Spielenden in Richtung Ausgang bewegen. Allerdings sind oft mehrere Optionen möglich. So auch, dass alle Figuren einen Schritt in Richtung Ausgang gezogen werden können. Das klingt so trivial, ist aber ein interessanter Kniff in dem Spiel. Damit lässt sich die Konkurrenz schon vorzeitig durch den Ausgang und damit aus dem Spiel schieben. Diese behalten zwar ihre gesammelten Gold(karten)schätze, können aber keine neuen mehr erhalten.
Was bei Tiefseeabenteuer die knapp werdende Luft für alle ist, ist hier der Drache, der sich immer weiter auf einen zubewegt. Auch dies lässt sich aus sicherer Position dazu nutzen, sich die Mitschürfenden statt in den Ausgang in den Hals des Drachen zu katapultieren. Meinem Sechsjährigen sind diese Taktiken schnell bewusst geworden (gerade, wenn man sie hautnah erleben darf) und konnte sie bereits im zweiten Spiel gegen uns einsetzen.
Sobald alle im Ausgang sind, werden die gesammelten Goldnuggets auf den Karten gezählt. Die ersten drei Plätze bekommen dann physikalisch drei, zwei respektive einen Goldklumpen ausgehändigt. In den folgenden zwei Runden können diese Klumpen entweder für die Endabrechnung angespart oder auch für einen rettenden Schritt in Richtung Ausgang verwendet werden.
Mit sechs Spielenden oder mit noch sechs Figuren im Spiel ist es noch leichtes Chaos, da man mit viel Pech theoretisch in der ersten Runde in den Schlund des Drachen gezogen werden kann. Mit drei bis vier Spielenden oder auch übrigen Figuren können die oben genannten Taktiken aber zielgerichtet angewendet werden.
Unboxing
Die praktische, Handtaschen-große Box ist mit einem wertigen Magnetverschluss abgesichert. Auf den Minenkarten sind viele süße Details wie lustige Schnecken oder Ähnliches abgebildet. Die Figuren sind als farbige Holzscheiben dabei, die mit Aufklebern noch ein zwergisches Konterfei erhalten können. In der Box ist alles platzsparend aufbewahrt, und im aufklappbaren Deckel sind Aussparungen für die beiden Kartenarten vorgesehen.
Aufkleber hielten bei mir nur bedingt, und die Verpackung nutzen wir nicht als Spielablage für die Nachziehstapel. Allein schon, weil sie keine Ablage bieten. Daher ist der Mehrwert, den die Packung verspricht, eher nicht gegeben. Auch die Gold-Steine weisen insbesondere an den Ecken und Kanten schnell Abnutzungserscheinungen auf. Das sind allesamt allerdings keine wirklich schlimmen Kritikpunkte.
Die Regeln sind schnell erfasst und genauso einfach zu erklären. Es gibt sogar einen Link für ein Erklärungsvideo.
Bewertung
Gold schürfen, vor einem Drachen fliehen und am meisten Gold gegenüber den Mitspielenden einsammeln. Das klingt simpel und gerade, wenn man dann auch noch das persönliche Glück (push-your-luck) ausreizt, lässt sich das Spiel schnell in die langweilige Tempo kleine Schnecke!-Ecke schieben. Aber da steckt so viel mehr drin. Während bei Tiefseeabenteuer primär die richtige Nervenstärke zählt, wer als Erstes umdreht und damit einen Run auf die knapp werdende Luft auslöst, sind bei My Gold Mine noch taktische Züge möglich. Mit diesen lassen sich Mitspielende ärgern oder die eigene Position sichern.
Aktuell kommt es in jeden Urlaub mit. Einzig die großen Minenkarten verderben auf engen Spielflächen (Klapptischen im Zug, kurzen Couchtischen oder vollen Restauranttischen) den Aufbauspaß. Ansonsten ist es ein tolles Spiel, das auch noch den Erwachsenen Spaß macht.
Passend zu dem Spieltitel kann ich einfach nur einen rockenden Gold-Meeple vergeben. Zum Prädikat ist es mir zu leichtgewichtig und ein Karak würde ich in der Kinderrunde immer noch den Vorzug geben (allerdings reden wir hier auch von einem anderen Preis und Mitnahme-Größe).











(c) Copyright Kosmos
Icons von Icons8
Grafik(en) und Bild(er) von Horst Brückner
Das Spiel habe ich privat erstanden. Diese Rezension ist unentgeltlich durchgeführt worden und spiegelt meine persönliche Meinung wider.
Play Monkey Games Neuheit, Spieledesign, Ideen, Pläne und mehr
Mit dem aus London stammenden Gründer von Play Monkey Games spreche ich unter anderem über sein erstes veröffentlichtes Brettspiel. Zudem geht es um seinen Einstieg ins Hobby, Herausforderungen beim Spieledesign, keative Ideen und vieles mehr. Play Monkey Games Neuheit, Spieledesign, Ideen, Pläne und mehr Spencer gibt im Folgenden wirklich viele sehr interessante Einblicke in seinen […]
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Popcorn
iello, 2025
Autor: Victor Saumont
2–4 Spieler:innen, ab 10 Jahre, 60 Minuten
In „Popcorn“ schlüpft ihr in die Rolle von Kinobetreiber:innen, die ihr eigenes Lichtspielhaus führen möchten. Von der Auswahl der Filme über die Gestaltung der Säle bis hin zur akkuraten Sitzplatzbelegung. Das Thema ist kreativ und originell: Ein Kino in Konkurrenz mit anderen, ein Publikum, das ihr anlocken und begeistern müsst, damit sich eure Popcorn-Eimer füllen. Dabei fühlt es sich fast so an, als ob ihr eine eigene kleine Filmreihe kuratieren würdet, mit dem Ziel, eure Zuschauer:innen glücklich zu stimmen und möglichst viel Popcorn als Siegpunkte zu verdienen. Das Thema erzeugt eine lockere, spaßige Atmosphäre und spricht sowohl Filmfans als auch Freizeit-Spieler:innen an. Der Einstieg gelingt dank des klaren Szenarios gut: Ihr seid Kinobetreiber:innen undlos geht’s.
Das Spiel läuft über ungefähr neun Runden. In jeder Runde durchlauft ihr drei Phasen. Zuerst plant ihr: Ihr könnt neue Filme erwerben, eure Kinosäle ausbauen und Werbung schalten, um Gäste anzulocken. Diese Entscheidungen erfolgen nacheinander und geben euch die Möglichkeit, langfristig euer Haus aufzubauen. Danach folgt die Vorführphase: Ihr zieht Gäste aus eurem eigenen Beutel (den ihr im Laufe des Spiels mit Figuren bzw. Meeple-Gästen bestückt), setzt sie in eure Säle und nutzt dabei die Sitzplatzfarbe, Gästefarbe und Filmaction. Es geht darum, Sitzplatz und Gäste möglichst passend zu kombinieren, damit ihr Boni erhaltet und zugleich ist wichtig, in welchem Stadium der Film sich befindet, da mit der Zeit seine Wirkung nachlässt. Danach wird die Runde abgeschlossen: Ihr zieht neue Filme nach, eure bestehenden Filme „altern“ (ihre Boni verringern sich) und der Startspielmarker wandert weiter. Am Ende zählt ihr Popcorn-Marker, erhaltene Preise, übrig gebliebenes Geld und erfüllte Sonderziele. Wer die meisten Popcorn hat, gewinnt. Mechanisch kombiniert das Spiel Bag-Building (weil ihr Gäste in euren Beutel packt und zieht) mit Engine-Effekten (durch Filme + Sitzplatzkombinationen) und einem Marktplatzmechanismus für die neuen Filme.
„Popcorn“ überzeugt in vielerlei Hinsicht. Das Thema ist charmant und gut umgesetzt: Die Filmplakate, die Gebäudekomponenten und die Idee, ein eigenes Kino zu managen, erzeugen eine motivierende Stimmung. Die Mechanismen greifen sauber ineinander: Ihr zieht Gäste, setzt sie ein, kombiniert Farben, investiert in Ausbau. Das ist intuitiv genug für Familienrunden, bietet aber auch genug Entscheidungen, um Kennerspieler:innen einzusteigen. Die Materialqualität erscheint solide, wirkt ansprechend gestaltet, übersichtlich und thematisch stimmig. Das Spiel ist eher leicht bis moderat. Anspruch auf viel Tiefe oder extrem komplexe Taktiken sollte man nicht haben. Eine typische Schwäche ist die Glückskomponente beim Ziehen der Gäste: Wer unglücklich zieht, kann kurzfristig ins Hintertreffen geraten. Auch bei zwei Personen kann der Interaktionsgrad etwas geringer sein, sodass die Dynamik etwas nachlassen kann. Mit drei oder vier Mitspieler:innen zeigt das Spiel seine bessere Seite. Die Downtime ist gering, die Runden laufen flüssig und durch das gleichzeitige Ziehen und Platzieren bleibt es aktiv. Der Wiederspielreiz ist gut, wenn auch nicht überragend: Die Filme und Gäste variieren, damit entsteht Abwechslung, aber das Grundmuster bleibt erkennbar. Wenn ihr eine Familienspielrunde sucht oder einen anschaulichen Einstieg ins Bag-Building wollt, seid ihr hier gut aufgehoben. Vielspieler:innen, die komplexe strategische Tiefe und langwierige Planung erwarten, könnten sich etwas unterfordert fühlen. „Popcorn“ ist ein gelungener Titel mit großem Charme, guter Zugänglichkeit und nettem Wettbewerb, der sowohl in gemütlichen Spielrunden funktioniert als auch gelegentlich auch in Kennerrunden eine gute Figur macht.
Endlich komplett: Alle Spielepreis-Gewinner 2025 (Upd.)
AUSZEICHNUNG. Bei Spieleauszeichnung denken die meisten zuerst an "Spiel des Jahres" samt seinen hinzu gekommenen Ablegern. Doch gibt es mehr als nur den roten, blauen und antrazitfarbenen Pöppel. Noch gibt es ein paar Nachzügler, die ihre Entscheidungen in diesen Tagen und Wochen treffen, doch die meisten Spielepreise fasst spielwiese.at bereits zusammen. Die Übersicht wird bei Neuigkeiten aktualisiert. Update 24.11.2025: Nun stehen auch die Lernspielpreise und weitere Länderauszeichnung fest. Update 10.12.2025: Jetzt hat auch Norwegen entschieden. Update 13.1.2026: Die deutsche Mensa-Organisation hat gewählt, jetzt fehlen nur noch die Nachzügler aus Japan und der Schweiz. Update 12.3.2026: Die Schweizer Community hat entschieden, es fehlt nur noch eine Nachricht aus Japan … Update 27.4.2026: Jetzt hat auch die japanische Jury geliefert.
Familienzeit statt Stress: Die 5 Spiele, die ihr JETZT braucht!
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Die Adventszeit ist wunderschön – aber manchmal auch einfach nur stressig. Genau deshalb zeigen wir dir heute unsere 5 besten Tipps für ein entspanntes Brettspiel-Erlebnis im Kreis der Familie. Gemeinsam Brettspiele zu spielen bedeutet Entschleunigung, Nähe und Momente voller Wärme. Mit den richtigen Familienspielen verwandelt ihr hektische Adventstage in kleine Ruheinseln, in denen man einfach zusammen sein kann. Ob ihr regelmäßig spielt geht oder nur gelegentlich ein Gesellschaftsspiel hervorholt: Diese Auswahl bringt Freude, Entspannung und garantiert gute Laune an euren Tisch. Wir stellen euch Brettspiele vor, die leicht zugänglich sind, […]
Familienzeit statt Stress: Die 5 Spiele, die ihr JETZT braucht!
















