Video Hypen – YouTubes neue Hype-Funktion für Youtuber im Partnerprogram von 500 bis 500 000 Abonnenten. Von DieHausis kurz erklärt und mit eigenem Hinweis dazu. Da entscheidet nicht mehr allein der Algorithmus – sondern Du! Danke für Deinen Support!
Kritiken teilen oft gewisse Grundannahmen was ein gutes Erlebnis auszeichnet. Trotz der alten Kamelle, dass Qualität ja subjektiv sei und Objektivität nur möglich ist, wenn man die Dicke von Spielbrettern vergleicht, gibt es mindestens ein Argument, das in den unterschiedlichsten Spielebesprechungen als Nachteil benannt wird: die „Downtime“. Zu viel davon ist schlecht, oder zumindest wert […]
Ihr übernehmt gemeinsam die Rolle einer Stadtverwaltung und versucht, in sechs Runden aus kleinen Ortstafeln eine zusammenhängende, stimmige Stadt zu bauen. Jede Runde ist ein anderer Spieler Bürgermeister: diese Person legt drei Bauplätze fest und denkt sich für jeden Platz eine passende Ortsblättchen aus. Die anderen diskutieren offen und versuchen, dieselben Entscheidungen zu treffen. Wer die besten gedanklichen Verknüpfungen findet, hilft der ganzen Stadt zum Wachstum. Das Thema ist simpel, aber charmant: gemeinsames Assoziieren bildet das Fundament, und aus banalen Einzelteilen entsteht eine skurrile, oft sehr persönliche Stadtlandschaft.
Die Partien dauern kurz, etwa 25–35 Minuten. Pro Runde markiert der Bürgermeister drei Stellen, nennt gedanklich die gewünschten Orte und legt verdeckt drei Blättchen. Die Mitspielenden beraten frei, schlagen vor und einigen sich auf drei Orte, die sie platzieren würden. Stimmen die Plätze mit denen des Bürgermeisters überein, gibt es Punkte für Verbindungen und Bonusziele. Das Spiel ist leicht zu erlernen: wenige Komponenten, klare Rundenschritte und ein hohes Maß an sozialer Interaktion. Varianten wie eine strengere Punktewertung oder heimliche Abstimmungen können die Spannung erhöhen, doch die Kernmechanik bleibt ein offenes, kooperatives Assoziationsspiel, das mehr Gespräch als Regelschliff verlangt. Das Spielgefühl ist kommunikativ, manchmal urkomisch und abhängig von eurer gemeinsamen Wortwahl und kulturellen Referenzen.
Was überzeugt: „Link City“ ist zugänglich, fördert Teamplay und sorgt für viele Aha- und Lachmomente. Gerade für Familienabende oder gemischte Runden ist die Hürde niedrig und die Beteiligung hoch. Was weniger überzeugt: Die optische Wirkung der fertigen Stadt bleibt vergleichsweise unspektakulär, und gelegentlich wirkt die Punktewertung etwas mechanisch gegenüber der eigentlich kommunikativen Idee. Materialien sind solide: Blättchen und kleine Hütchen sind funktional, aber nicht luxuriös; das Spiel richtet sich klar an leichte bis mittelstarke Spielrunden, nicht an Expert:innen. Für euch ist „Link City“ passend, wenn ihr Gespräche, kreative Assoziationen und kooperative Momente schätzt. Wenn ihr hingegen komplexe Taktik oder tiefe Solostrategie sucht, ist das Spiel nicht das Richtige. Insgesamt ein sympathisches, gut geschnittenes Party-/Familienspiel mit kleinem Makel bei der visuellen Inszenierung, das man gern öfter auf den Tisch bringt.
Brettspiel Hits Juli 2025 – was haben wir gespielt? Hier ist unsere Top 3 + Sondererwähnungen. Im Juli 2025 haben wir ca. 23 verschiedene Brettspiele in 39 Partien gespielt– sowohl Klassiker als auch spannende Neuheiten und Erweiterungen. In diesem Video zeigen wir euch unsere Monats-Favoriten! Entdecke die TOP 3 Brettspiele dieses Monats und erfahre, warum sie uns begeistert haben. Außerdem: besondere Sondererwähnungen, die definitiv einen Blick wert ist!
Kennst du diese Spiele? Was sind deine TOP 3 Brettspiele für den Monat Juli? Teile deine Favoriten in den Kommentaren und lass uns wissen, warum gerade diese Spiele für dich die besten sind!
In diesem Video Sprechen wir über folgende Spiele: Wundersame Wesen, Duell um Cardia, Wizard, Blood on the Clocktower, Strange World Above the Clouds, Flowers, Instinkt
Das vierte Spiel der “Ancient Anthology”-Reihe siedeln die neuseeländischen Autoren Shem Phillips und Sam MacDonald von Garphill Games im altertümlichen Jerusalem an. Philipp Kranemann und Moritz Maurer wagen einen genauen Blick.
Es ist eines der berühmtesten Fälle in Werbekreisen: Mitsubishi nannte seinen Geländewagen “Pajero” und wunderte sich, dass sich der in spanischsprechenden Ländern nicht verkauft. Eine kurze Nachfrage ergab: “Pajero” bedeutet im Spanischen sowas wie “Wichser”. Die Umbennung in den spanischsprachigen Ländern kostete Millionen und wenn es damals den Begriff “woke” gegeben hätte, dann hätte irgendein […]
Der Merz Verlag hat heute die Platzierungen zum Deutschen Spielepreis 2025 bekannt gegeben. Abstimmen durften Spielefans, sie konnten bis zu fünf Titel und einen Kinderspieltitel benennen. Die Sieger werden auf der SPIEL Essen gekürt.
Schmidt Spiele, 2025 Autoren: Rob Daviau & Matt Leacock 2–4 Spieler:innen, ab 8 Jahre, 45 Minuten
Willkommen in der verlassenen Ziggurat, einem alten Tempelturm, um den sich einst ein Dorf drängte. Heute regiert nur noch die Einsamkeit. Doch im Inneren regt sich unerklärliche Kraft, Feuergeister durchstreifen die Gänge. Ihr schlüpft in die Rollen mutiger Held:innen und wagt euch gemeinsam ins Innere des Tempels. Eure Mission: die Spitze erreichen, das Erwachen bekämpfen und Schritt für Schritt das Geheimnis lüften. „Ziggurat“ erzählt über sechs Kapitel eine stufenweise wachsende Geschichte und verbindet einfache Themen mit einem Legacy-System, das echte Abenteuerstimmung schafft. Das Thema wirkt vertraut und doch reizvoll, die Atmosphäre ist geheimnisvoll und lädt zum Mitfiebern ein. Ideal für Familien und Gelegenheitsspieler:innen, die noch nicht tief in die Legacy-Welt eingetaucht sind.
Das Spiel beginnt mit einem überschaubaren ersten Kapitel. Ihr zieht sichtbar Bewegungskarten und bewegt eure Figuren genau die vorgegebene Schrittzahl, allein oder gemeinsam, bevorzugt hinauf über Leitern, weg von rutschigen Rampen oder gefährlichen Gruben. Landet ein Feuergeist auf euch, ist die Partie sofort verloren. In späteren Kapiteln fügen sich neue Mechaniken, Effekte und sogar Gegenstände hinzu, die mit Aufklebern dauerhaft ins Regelheft integriert werden. Jeder neue Umschlag offenbart Material, das das Spiel erweitert. Die Kapitel dauern etwa 30 bis 45 Minuten und bieten eine durchdachte Steigerung der Komplexität, ohne überfordernd zu sein. Die Spielmechanik fühlt sich an wie ein Legacy-Leiterspiel mit Teamwork und Risiko, sehr zugänglich und ohne Fachjargon.
„Ziggurat“ begeistert durch seine liebevolle Umsetzung, die hochwertige Materialwahl und eine optisch ansprechende 3D-Tempelstruktur, die den Spieltisch zum Erlebnis macht. Die modulare Kampagne motiviert über mehrere Runden hinweg, und Entscheidungen haben Wirkung. Kritikpunkt: Für Kenner oder Vielspieler:innen fehlt oft die strategische Tiefe. Das Prinzip bleibt repetitiv, der Glücksfaktor bei Kartenzug kann Frust erzeugen. Materialqualität und Haptik sind hochwertig, alles wirkt stabil und harmonisch gestaltet. Die Illustrationen sind stimmig und thematisch passend. Das Legacy-System verleiht dem Spiel mehr Gewicht als ein einfaches Leiterspiel, aber es bleibt klar ein Einstiegsspiel im Familien- und Partysegment. Für Familien, Spielfreund:innen und Legacy-Neulinge ist es ideal, für Expert:innen hingegen schnell zu langweilig. Ihr erlebt ein charmantes, kooperatives Abenteuer mit leichtem Einstieg, stufenweiser Steigerung und atmosphärischem Spielgefühl. Zwar mangelt es an komplexer Tiefe und großer Wiederspielbarkeit für Kenner, doch für Familienabende und Gruppen, die Legacy erstmals ausprobieren wollen, ist „Ziggurat“ ein gelungenes Erlebnis.
Die Dinosaurier faszinieren uns bis heute. Riesige Skelette in Museen, wilde Illustrationen in Kinderbüchern und nicht zuletzt die Kinohits von Jurassic Park haben die Urzeitechsen tief in unser kollektives Gedächtnis gebrannt. Aber wusstet ihr, dass ein großer Teil unseres heutigen Dino-Wissens auf einer der bizarrsten Rivalitäten der Wissenschaftsgeschichte beruht? Willkommen bei den Bone Wars!
Ein historischer Wettstreit
Im späten 19. Jahrhundert entbrannte in den USA ein gnadenloser Wettlauf zwischen den Paläontologen Edward Drinker Cope und Othniel Charles Marsh. Beide wollten als die größten Dinosaurierjäger ihrer Zeit in die Geschichte eingehen. Doch statt fairer Forschung setzten sie auf Bestechung, Sabotage und persönliche Angriffe. Knochen wurden gestohlen, Ausgrabungsstätten zerstört und in Fachartikeln flogen die verbalen Giftpfeile nur so hin und her.
Das Ergebnis? Über 130 neu beschriebene Dinosaurierarten – darunter bekannte Namen wie Stegosaurus, Diplodocus oder Triceratops. Ironischerweise waren Cope und Marsh am Ende ihres Lebens ruiniert, aber ihre Entdeckungen prägen die Paläontologie bis heute.
Thema der aktuellen Podcast-Folge
Genau diese verrückte Geschichte haben wir uns in der neuen Podcast-Folge vorgenommen. Wir sprechen darüber, wie aus Wissenschaft eine Schlammschlacht wurde, was wir heute noch aus dieser Zeit lernen können – und warum Dinosaurier einfach nie ihren Reiz verlieren. Dazu gibt’s ein lockeres Dino-Quiz und jede Menge nerdiges Hintergrundwissen.
Also: Kopfhörer auf, Spitzhacke in die Hand – und hört rein in unsere neue Episode zu den Bone Wars! 🦖
Kann ein Spiel in die Fußstapfen eines modernen Brettspielklassikers treten? ARCHE NOVA gilt für viele als Meisterwerk – riesig, komplex und voller Entscheidungen. Nun kommt ARTENGARTEN, das verspricht: weniger Ballast, mehr Zugänglichkeit. Doch ist es wirklich der kompakte Ableger für alle, die den großen Zoo zu sperrig fanden?
ARCHE NOVA ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Das clevere Kartenmanagement, die herausfordernden Ziele und die gelungene thematische Einbettung haben mir schon über 100 Partien voller Freude beschert. Entsprechend gespannt war ich auf ARTENGARTEN, das als Spiel „in der ARCHE-NOVA-Welt“ angekündigt wurde. Passender wäre wohl: ARCHE NOVA – Das Plättchenlegespiel. Denn die Karten wurden durch Plättchen ersetzt, auf denen Tiere, Gebäude oder Projekte direkt abgebildet sind. Geld gibt es nicht mehr, und auch die zwei bekannten Punktearten werden durch eine einzige ersetzt.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase laufen die Züge recht flott. Man nimmt ein Plättchen aus der Auslage und wählt dann eine Aktionskarte nach dem bewährten Stärkeprinzip, um Tiere und Projekte auszuspielen. So wächst der eigene Zoo Stück für Stück, und man sammelt Symbole für fünf Artenschutzprojekte, die bereits zu Beginn ausliegen. Die Symbole sind vertraut, aber: Ganz ohne Glossar geht’s nicht, denn manche Feinheiten sind selbst für geübte Spielende nicht sofort klar.
ARTENGARTEN hat einen guten Flow. Die wenigen Aktionen lassen sich schnell umsetzen. Vor mir entsteht ein kleiner Zoo, und am Ende habe ich das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Aber: Weil die Artenschutzprojekte von Anfang an feststehen, ist der Glücksanteil höher. Manche Tiere passen einfach besser als andere – wer Pech hat, bekommt nicht die gewünschten Plättchen, und das kann frustrieren.
Klar ist: ARTENGARTEN ist bewusst reduziert. Es vermittelt nicht das gleiche Gefühl wie der große Bruder. In ARCHE NOVA habe ich auf ein Tier hingearbeitet: erst Gehege bauen, dann das nötige Geld organisieren, und idealerweise das Timing so wählen, dass gleich zwei Tiere ins Spiel kommen. Hier kann ich Plättchen recht schnell auslegen, da es weder Geld noch Gehege gibt – Belohnungsmomente entstehen dadurch seltener. Trotzdem finde ich gut, dass ARTENGARTEN nicht einfach nur eine abgespeckte Version ist, sondern eigene Ideen mitbringt. Aber: Viele werden mit Erwartungen an das Spiel gehen – und manche wohl enttäuscht werden. Für neue Zielgruppen ist es übrigens auch nicht unbedingt attraktiver. Hauptgrund: die Übersichtlichkeit. Während Karten sich gut sortieren lassen, wirkt das Zoobrett mit seinen verstreuten Plättchen schnell überladen. In keiner meiner Partien blieb der Satz aus: „Ich seh’ vor lauter Symbolen gar nichts mehr!“ Selbst erfahrene Spielende müssen hier genau hinschauen – und für Neulinge ist das eher abschreckend.
Auch die Schlusswertung ist so eine Sache: Bei ARCHE NOVA war das elegant gelöst, weil man den Fortschritt im Spielverlauf ablesen konnte. Hier wird alles am Ende zusammengerechnet. Der beiliegende Wertungszettel hilft nur bedingt, weil die Tierpunkte nicht einfach addiert werden können. Stattdessen müssen Symbole in Gruppen oder im gesamten Park gezählt werden – das kostet Zeit und Nerven.
ARTENGARTEN ist ein anspruchsvolles Plättchenlegespiel mit gutem Spielfluss, das eine Nische füllt. Die Verwandtschaft zu ARCHE NOVA ist spürbar, trotzdem bringt das Design eigene Ideen mit. Neue Zielgruppen wird es aber wohl nicht erobern – dafür ist es schlicht zu unübersichtlich.
Thematisch entführt uns Stupor Mundi einmal mehr ins Mittelalter, wo wir als klassische
Adelsfamilien agieren um am Ende einer Partie die meisten Siegpunkte zu
besitzen. Dazu unterstützen oder sabotieren die Spieler den Kaiser, bauen ihre
eigenen Burgen aus und rekrutieren wertvolle Verbündete für ihre Vorhaben. Der
namensgebende Titel der Veröffentlichung ist übrigens keine Mischung aus Harry
Potter (Stupor -> Zauberspruch) und Black Sabbath (Anno Mundi ->
überragender Song) sondern bedeutet soviel wie „Das Wunder der Welt“. Eine
Bezeichnung, über die sich Friedrich II seinerzeit bestimmt gefreut hat.
Ablauf:
Zunächst werden der Hauptspielplan und der
Reisespielplan in die Tischmitte gelegt und mit allen dazugehörigen Materialien
bestückt. Der obere Bereich des Hauptspielplans zeigt Friedrichs Besitz
(Bauten, Getreide, Steine, Geld, verfügbare Edikte) während im unteren Bereich
die Facharbeiter der Spieler auf verschiedenen Wegen voranschreiten können. Der
Reisespielplan beinhaltet verschiedene Häfen, verfügbare Verbündete und neue
Aktionskarten.
Jeder Spieler erhält ein eigenes Spieltableau
und ein eigenes Burgtableau mit Holzteilen, die unterschiedliche Arten des
Burgausbaus darstellen (Türme, Mauern, Burgteile). Außerdem startet jeder
Spieler mit 10 Handkarten, die zu seinem Tableau passen. Die Karten werden
gemischt und als Nachziehstapel bereitgelegt. Jeder Spieler zieht fünf Karten
nach. Abhängig von der Startposition beginnen die Protagonisten außerdem mit
mindestens sechs Augustalen (=Geld).
Stupor
Mundi
verläuft in jeder Runde in zwei Phasen, nämlich der Aktionsphase und der
Endphase. In der Aktionsphase darf der aktive Spieler zunächst reisen und dafür
sein Schiff bewegen. Danach führt er eine Aktion aus indem er eine Handkarte
ausspielt und unter einen Slot seines Spieltableaus schiebt. Wird die Karte
offen ausgespielt erhält der Spieler das darauf abgebildete Material bzw. darf
er alle abgebildeten Teilschritte ausführen. Alternativ kann der Spieler die
Karte auch verdeckt unter einen Slot schieben. Dann führt er eine benachbarte
Aktion des Slots aus. Sollte der Spieler bereits ein bestimmtes Burgteil gebaut
haben darf er sogar beide Aktionen ausführen, also die rechte und die linke
Aktionsmöglichkeit des Slots. Folgende Aktionen sind über die Slots des
Spieltableaus möglich:
Fachkraft
fördern (auf einem Pfad weiterziehen)
den
Markt besuchen wo sein Schiff auf dem Reisespielplan steht
ein
eigenes Burgteil bauen
einen
Verbündeten im aktuellen Hafen anwerben
eine
Aktionskarte vom aktuellen Hafen kaufen (diese wird gleich ausgeführt)
Selbstredend kostet nahezu jede Aktion Geld
und/oder Ressourcen. Die Positionen der Fachkräfte gewähren diverse Vorteile
bzw. Boni. In einigen Fällen darf ein Spieler während seines Zugs ein Edikt
erlassen. Dazu nimmt er ein verfügbares Plättchen aus Friedrichs Bereich und
setzt die abgebildeten Gebäude oder Ressourcen zu Friedrichs Besitz hinzu oder
er nimmt sie weg. Hintergrund dieser Entscheidung sind seine Verbündeten die
abhängig von Friedrichs Besitz in der Endphase Siegpunkte abwerfen. Und zu
dieser Endphase kommen wir jetzt.
Sobald alle Spieler in der Aktionsphase gepasst
haben wird die Endphase durchgeführt. Nun werden Handkarten nachgezogen,
Einkommen abgehandelt und Siegpunkte durch Verbündete vergeben. Das Spielende
wird eingeläutet wenn nicht mehr genügend Aktionskarten oder Edikte verfügbar
sind oder ein Spieler alle seine Burgteile gebaut hat. Dann wird die laufende
Runde noch zu Ende gespielt und es folgt abschließend eine kleine zusätzliche
Endwertung für errichtete Gebäude und verbliebene Materialien. Der Spieler mit
den meisten Punkten hat dann gewonnen.
Meinung:
Bei der Beurteilung von Stupor Mundi greife ich gerne einen alten Fußball-Vergleich auf,
den ich zugegebenermaßen schon öfters bei anderen Brettspielrezensionen
verwendet habe: die Veröffentlichung ist ein richtig gutes Spiel, das es in die
Europa League geschafft hat. Aber für die Champions League reicht es ehrlich
gesagt nicht.
Fangen wir mit dem reinen Spielprinzip an. Da
gibt es nichts groß zu bemängeln. Im Gegenteil … der Mechanismus der Edikte
zugunsten von Friedrich (oder gegen ihn) ist relativ unverbraucht und sorgt für
indirekte Interaktion zwischen den Spielern. Alle sonstigen Elemente sind
altbewährte Mechanismen mit denen man nichts falsch machen kann. Stupor Mundi ist meiner Meinung nach
ein gehobenes Kennerspiel an der Grenze zum Experten. Oftmals sind solche Spiel
unnötig komplex, aber das ist bei Stupor
Mundi nicht der Fall. Die Möglichkeiten sind überschaubar und für eine
Veröffentlichung dieser Güteklasse leicht zugänglich. In diesem Zusammenhang
muss die Spielanleitung explizit lobend herausgehoben werden. Dieses Regelwerk
ist nahezu eine Blaupause für eine perfekte Anleitung. Da stimmt wirklich
alles. Angefangen bei der Struktur über die erläuterten Beispiele bis hin zum
Schreibstil. Top! Besser geht es nicht.
Stupor
Mundi
macht Spaß zu spielen und bietet den Konkurrenten viele Möglichkeiten die
allesamt erfolgsversprechend sind. Eine Option scheint jedoch leicht
herauszustechen, und das ist die Nutzung von beiden Aktionsmöglichkeiten eines
Slots. Allerdings steht es ja jedem Spieler frei, sich diesen Bonus
schnellstmöglich freizuschalten. Damit gleicht sich natürlich wieder alles aus.
Trotz allem Spielspaß muss ich zugeben, dass mir spielerisch der allerletzte
Kick fehlt. Dieses spezielle Etwas, das ein Spiel zu etwas ganz Besonderen
macht. Dieser „Kick“ ist in der Regel aber meistens subjektiv und kann nicht
verallgemeinert werden. Gleiches gilt für die Haptik. Meiner Meinung nach wirkt
Stupor Mundi leicht antiquiert. Die
riesigen Holzteile sind zwar äußerst wertig, aber spontan haben sie mich von
der Größe her an das alte Spiel Krieg
und Frieden erinnert. Und dessen Erscheinungsdatum liegt bekanntlich einige
Jährchen her.
Mein letzter Kritikpunkt ist der Solomodus.
Da möchte ich nicht groß drum rum reden … dieser hat mir nicht besonders
gefallen. Das „beat your own Highscore“ Prinzip finde ich ohnehin nicht toll,
aber zusammen mit der Zufälligkeit von Friedrichs Aktionskarten kann es
manchmal echt zur Glückssache werden. Je nachdem, was gezogen wird, kann eine
Partie unterschiedlich lang dauern, was natürlich enorme Auswirkungen auf die
Strategie des Solospielers hat. Kurze Partien ermöglichen logischerweise immer
weniger Siegpunkte als längere Spiele. Insofern ist der eigene Score immer mit
Vorsicht zu beurteilen.
Fazit:
Nichtsdestotrotz gefällt mir Stupor Mundi richtig gut. Für die
Höchstpunktzahl reicht es zwar nicht, aber eine Weiterempfehlung nach besten
Wissen und Gewissen ist die Veröffentlichung definitiv wert.
In diesem Video berichten wir – DieHausis – von unserem Berlin – Wochenende im Juli 2025, als wir Die Tage der Brettspielkritik und die Verleihung Spiel des Jahres besucht haben. Lob & Kritik: Wie haben uns die Veranstaltungstage der Spiel des Jahres gefallen? Grüße an alle die wir gesprochen & getroffen haben!
Kartenduelle für 2 Personen erfreuen
sich aktuell einer großen Beliebtheit. Und der Verlag Board Game Circus hat
daran sicher keinen kleinen Anteil. Allein in den vergangenen Monaten
erschienen mit „Instinkt“, „WizardsCup“ und nun eben „Naishi“ (Mathieu Bieri,
Alex Fortineau) drei Vertreter des Genres, von anderen Verlagen will ich da gar
nicht erst anfangen. Insbesondere Letztgenanntes hat mir dabei in den
vergangenen Wochen viel Spaß gemacht, weshalb ich das Duell am japanischen
Kaiserhof hier vorstelle.
Du nach links vorne, du nach da rüber,
das Tor dahin…
So ein Shogun ist gar nicht schwer zu
verstehen. Eigentlich will er nur, dass seine Untergebenen das Beste aus den
ihnen anvertrauten Provinzen herausholen. Dazu müssen die 10 Karten, aus mehr
besteht unser Reich nicht, am Ende der Partie nur bestmöglich angeordnet sein.
Burgmauern an den Rand, um die Verteidigung sicherzustellen. Ein paar Tore
wären ganz nett, sonst staut es sich schnell während des Berufsverkehrs. Und
große, zusammenhängende Reisfelder. Ach ja, wenn wir schon dabei sind, können
wir auch noch eine Naishi im Zentrum und vielleicht einen oder zwei Mönche
benachbart zu den Toren einplanen. Alles gar nicht so kompliziert…
Die seltsamen Wünsche des Shogun
Bis zu diesem Punkt, kennen wir das
Vorgehen aus vergleichbaren Spielen. Genau an der Stelle macht uns der Shogun
nun aber einen Strich durch die Planung. Denn die 10 Karten, die unser Reich
bilden, dürfen nur sporadisch anders angeordnet werden. Zu Spielbeginn liegen
fünf Berge vor jedem Spielenden aus, dazu haben wir fünf weitere Karten (drei
davon Berge) auf der Hand. Am Spielende werden diese Handkarten, ohne die
Reihenfolge zu ändern, hinter die Auslage gelegt und dort gewertet. Und das ist
noch nicht alles. Denn neue Karten bekommen wir über fünf zentrale Stapel und
von dort wandern sie, ihr ahnt es schon, auf die identische Position in unserer
Hand oder Auslage. Das lange ersehnte Reisfeld bringt uns also erst mal wenig,
wenn es an der falschen Stelle auftaucht.
Hilfreiche Berater
Glücklicherweise hat uns der Shogun zwei
Berater zu Seite gestellt. Diese können wir einsetzen, um die Position zweier
Karten zu vertauschen. Der Nachteil: Sind beide Berater verbraucht, müssen wir
eine komplette Runde aufwenden, um diese zurückzuholen. Eine Runde mag zwar
nicht nach viel klingen, da Naishi aber zumeist nach nicht viel mehr als zehn
Runden enden kann, können verlorene Züge wirklich schmerzen. Denn am Ende fehlt
fast immer noch dieser eine Zug, um das Reisfeld zu vervollständigen, das
Banner über den Reiter zu legen, den Bogenschützen…
Fazit
Naishi erinnerte mich in den ersten
Partien stark an „Vergessene Reiche“, was ein großes Kompliment ist. Die
Vielzahl der Möglichkeiten, das stetige Verbessern der Auslage und das Gefühl,
dass nur noch ein klein wenig für eine Perfekte Runde fehlt, hat mich sofort
begeistert. Dabei ist Naishi allerdings deutlich zugängiger, es gibt weit
weniger verschiedene Karten und diese interagieren sehr klar miteinander. Nach
einer Partie ist das Prinzip verstanden. Dazu kommt die Vorgabe, die
Kartenreihenfolge nicht zu ändern. Das bietet ganz neue Herausforderungen, auf
einmal sind eigentlich spannende Karten uninteressant oder nur mit viel Aufwand
zu verwerten. Auch die Interaktion ist gelungen. So ziemlich alle Kartenarten
sind knapp, dem Gegenüber eine davon wegzuschnappen und in der Folgerunde
direkt wieder abzuwerfen kann durchaus zu fiesen Blicken führen. Diese Vielzahl
von kleinen und spannenden Entscheidungen in einer so kurzen Spielzeit fesselt.
Eine kleine Schwäche ist
für mich, dass man doch recht schnell alles gesehen hat. 12 verschiedene
Karten, die stets alle mit von der Partie sind, lässt die Entdeckerfreude nach
einiger Zeit abkühlen. Hier hätte ich mir etwas mehr Abwechslung, etwa durch
Austauschkarten, gewünscht. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Spieleindrücke zu neuen Fällen der Reihen Exit - Das Spiel (Abenteuer auf Catan) und The Unknown (Mörderische Auszeit), sowie Crime Unfolds und des neuen Spielkonzepts Ihr seid die Jury.
Willkommen in der gefährlichsten Ecke New Yorks! Ihr schlüpft in die Rollen von Helden, die den Präsidenten, seine brisante Aktentasche und eine Brückenskizze suchen, um aus diesem Irrenhaus zu entkommen. Teamwork? Könnt ihr machen. Aber wer clever genug ist, kann sich auch alleine aus dem Staub machen.
Was macht man in Die Klapperschlange?
Ihr jagt durch Straßenschluchten, plündert, kämpft gegen Gefangene und versucht, den Gangs des Duke zu entkommen. Nebenbei läuft die Uhr gnadenlos runter. Das Ziel: Raus aus der Stadt, bevor alles hochgeht – oder euch die Feinde in die Finger kriegen! Ganz wie im 80er Jahre Kultfilm.
Ich versuche den Spielablauf zu skizzieren, es gibt aber noch ein paar Details darüber hinaus zu beachten. Ganz wichtig sind die möglichen Siegbedingungen. Entweder ihr gewinnt gemeinsam: Ihr findet den Präsidenten, die Aktentasche und eine Brückenskizze und flieht sicher über die Brücke. Oder ihr wagt den Alleingang, erreicht Level 3, erfüllt eure persönliche Ziele und haut ab. Somit läuft Die Klapperschlange unter dem Label semi-kooperativ. Alles ist also möglich … 😉
Das Spiel läuft in Runden ab, die sich wiederum in zwei Phasen aufteilen, die immer abwechselnd gespielt werden: Heldenphase und New-York-Phase.
Heldenphase – Deine Zeit, zu glänzen (oder einfach überleben):
Hier dreht sich alles um deinen Helden. Du kannst dich bewegen, kämpfen, plündern und versuchen, die Stadt ein Stück weiter zu durchqueren. Der Ablauf sieht so aus:
1. Timer zurücksetzen (optional): Wenn dir die Aktionskarten ausgehen, kannst du ein Timerplättchen aufdecken, um alle abgeworfenen Karten zurück auf die Hand zu nehmen. Aber Vorsicht: Der Timer läuft ab, und jedes Plättchen bringt New York einem Sieg näher!
2. Zwei Karten ausspielen: Wähle aus deiner Hand zwei Aktionskarten und lege sie verdeckt ab. Diese Karten bestimmen, was dein Held in diesem Zug unternimmt.
Jeder Charakter hat ein eigenes Spieltableau.
3. Erste Karte ausführen: Deck die erste Karte auf und führe sie komplett aus. Ob das ein Angriff ist, eine Bewegung oder ein cleverer Trick – jede Karte zählt.
4. Zweite Karte ausführen: Jetzt ist die zweite Karte dran. Auch sie wird vollständig abgehandelt. Manche Aktionen können dir Vorteile verschaffen, während andere nur das Chaos in der Stadt verstärken (zum Beispiel Lärm!).
5. Zusätzliche Bewegung: Wenn du ein Auto hast, kannst du dich nach den Aktionen noch zusätzlich bewegen. Das Taxi oder andere fahrbare Untersätze sind echte Lebensretter!
6. Lärm erzeugen: Deine Aktionen bleiben nicht unbemerkt – jede Karte kann Lärm verursachen. Je mehr Krach du machst, desto mehr zieht die Stadt die Aufmerksamkeit auf sich.
7. Feindlichen Schaden erleiden: Gegner in Reichweite teilen kräftig aus. Für jeden Treffer musst du eine Aktionskarte abwerfen – und ohne Karten bist du schneller erledigt, als dir lieb ist.
8. Aufleveln: Hast du die Bedingungen auf deinem aktuellen Level erfüllt (z. B. Gegner besiegt oder Gegenstände geopfert), kannst du aufsteigen. Jeder Level bringt dir mächtige neue Fähigkeiten – und die Chance auf einen Solo-Sieg!
9. Gebäude aktivieren: Befindest du dich auf einem Ort mit einem Gebäude (z. B. Bücherei), kannst du dessen speziellen Effekt nutzen. Gebäude sind deine Freunde, also überleg gut, wie du sie einsetzen willst!
Überblick über das Material des Grundspiels.
New-York-Phase – Die Stadt schlägt zurück:
Jetzt übernimmt die Stadt die Kontrolle. Die anderen Spieler agieren in dieser Phase im Namen von New York und versuchen, dir das Leben schwer zu machen:
1. Lärm verstärken: Die oberste Karte des “New York”-Decks wird abgeworfen, und der Lärmanzeiger rückt nach rechts. Je mehr Lärm, desto gefährlicher wird’s!
2. “New York”-Karte ausführen: Die nächste Karte gibt an, was die Stadt unternimmt – Feinde bewegen sich, Straßensperren tauchen auf, oder die Mission rückt ihrem Scheitern näher. Wenn du Glück hast, löst die Karte keinen Effekt aus – wenn doch, wird’s ungemütlich.
3. Feinde bewegen: Gefangene, Bosse und andere Gegner rücken auf dich zu. Sie haben eigene Regeln für Bewegung und Reichweite, und oft ist es besser, ihnen aus dem Weg zu gehen.
4. Missionsmarker und Timer: Wenn New York zu laut wird oder die Zeit knapp ist, bewegen sich Missionsmarker weiter Richtung Niederlage. Ist der Timer leer, heißt es: Game Over.
Tipp: Nutze deine Aktionen clever, bleib flexibel und plane voraus. In New York lauert hinter jeder Ecke die Gefahr – sei es ein Gegner oder ein Mitspieler mit zweifelhaften Absichten.
Wie Die Klapperschlange gefällt
Die Klapperschlange steht im Erbe klassischer Ameritrash-Spiele. Es gibt viele kleine Elemente zu beachten, der Spiebalauf an sich ist allerdings klar. Dennoch hat es eine ganze Zeit gedauert, bis wir richtig drin waren im Spiel. Und je länger das Spiel läuft desto mehr Elemente aus dem Film kann man entdecken. Und auch den semikooperativen Ansatz transportiert das Spiel gut. Man darf sich nie zu sicher sein, dass alle zusammenarbeiten. Man hat immer die „Angst“, dass einer der Mitspielenden ausbricht aus dem gemeinsamen Ziel. Und man wird dann auch durchaus misstrauisch, ob das was er oder sie da gerade tut tatsächlich hilfreich ist für das gemeinsame Ziel. Also arbeitet man auch immer ein wenig an seinem eigenen Ziel. Und wenn zufällig alles klappt, dann nichts wie ab durch die Mitte und raus aus New York City.
Der Aktionswahlmechanismus über die Karten hat uns wirklich gut gefallen und fordert hier und da doch die ein oder andere spannende Entscheidung. Außerdem muss ich mir natürlich gut überlegen, ob ich wirklich wieder meine Aktionskarten aufnehmen möchte, denn das beschleunigt ja den Timer wiederum. Anfangs erscheint das recht gemächlich, aber je länger das Spiel dauert, umso eher braucht man die eine spezifische Karte zurück und merkt dann, wie schnell die Zeit vergeht. Und ist die Zeit um, dann ist deine Zeit um…
Gut fanden wir auch die Mechanik mit dem Lärm. Das kennt man ja auch aus anderen Spielen. Gewisse Aktionen verursachen Lärm und können irgendwann die Aufmerksamkeit auf euch lenken. Das will man nicht unbedingt und sollte daher immer im Blick behalten, wie es um den Lärmanzeiger bestellt ist.
Cool sind auch die Gebäude. Die sind so ja auch im Film zu finden und ermöglichen es dir, interessante Dinge auszuführen, die dich oder euch dem Ziel näherbringen – raus aus New York.
Natürlich muss bei Die Klapperschlange auch gekämpft werden gegen die Banden und die Bosse. Und es gibt einen Countdown, der einen immer auf Trab hält keine Zeit zu verlieren. Die Kämpfe laufen in der Regel recht easy ab und erfordern keine ewigen Würfel- und Tabellenschlachten. Um die Bosse auszuschalten sollte man schon ein wenig Anlauf nehmen und das in einer konstertierten Aktion machen. Dennoch brauchen gerade die ersten Auseinandersetzungen etwas mehr Zeit, das gibt sich aber schnell. Man sollte die Banden und die Gefangenen immer gut im Blick behalten. Ihre Wege kann man ganz gut erahnen und so ggf. eine taktische Position einnehmen.
Der Spielablauf mit den zwei Phasen und den vielen Unteraktionen in den jeweiligen Phasen ist manchmal etwas schwerfällig und ohne die Spielhilfe geht es eigentlich nicht. Das ist aber auch wiederum irgendwie typisch für diese Art von Spiel. UNs war das insgesamt ein wenig zu viel Micromanagement und am Ende hat man dann manchmal auch gar nicht viel gemacht im eigenen Spielzug, musste dann aber viele kleine Buchhaltungsschritte machen.
Für wen ist nun Die Klapperschlange gemacht? Definitiv für alle Fans des Films. Denn alles im Spiel transportiert den Film wirklich gut. Auch alle Fans der sogenannten Ameritrash Spiele kommen auf ihre Kosten. Auch wenn das Spiel nicht kompliziert ist, sind die Abläufe der beiden Phasen und die damit verbundenen Regeln (vor allem die Details in manchen Situationen) doch eher etwas für spielerfahrene Menschen, die auch Lust darauf haben sich mit genau solchen Details auseinanderzusetzen.
Autoren: Kevin Wilson Illustration: Mathias Mazzetti Verlag: HeidelBÄR Games Spieldauer: ca. 40-90 Minuten Anzahl: 1-4 Personen Alter: ab 14 Jahren
Zum Geleit: In Heft 3/2025 hat Christward Conrad einen Meinungsartikel veröffentlicht, der so nicht hätte veröffentlicht werden dürfen. Nicht, weil ich eine andere Meinung habe, sondern weil der Artikel voller Falschbehauptungen und Verschwörungstheorien ist. Im aktuellen Heft gibt es einen (guten) Gegenartikel von Daniel Wüllner. Das ist sinnvoll, aber mMn sollte man Falschbehauptungen nicht einfach […]
Perspectives (Blaue Box) ist nun nichts Neues mehr. Das Perspectives-Spielprinzip konnten wir schon in einer orangefarbenen Box bewundern und ich war damals sehr angetan von dem Konzept. Jetzt gibt es einen zweiten Teil. Wieder ist die Box gefüllt mit drei unterschiedlichen Fällen. Was die Box indessen kann und wie uns die Fälle gefallen haben, das erfahrt ihr in der nachfolgenden Review zum ungewöhnlichen Ermittlungsspiel von Matthew Dunstan und Dave Neale.
Papageien, Krokodile und Affen als Holzfiguren. Ein 3D-Wasserfall in drei Stufen. Kleine Boote als Ablagen. Und vor uns eine wachsende Landschaft, die uns allein gehört: Beim Könnerspiel „Life of the Amazonia“ will man das Spielmaterial sofort anfassen und mitmachen. Wir basteln uns hier unseren persönlichen Paradiesgarten.