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Toy Battle

10. September 2026 um 02:33

Niedliche Spielzeuge treffen in epischen Schlachten aufeinander. Die Strategie der Spielzeuggenerale ist einfach: Entweder zwei Truppen aus der Reserve holen oder eine Truppe in der Schlacht einsetzen.  Auf in den…

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Spooky Tower – Eine geistreiche Fotosafari (Rezension)

16. Juli 2026 um 09:00

ST - BannerEin Amulett zerbricht, ein alter Uhrturm gibt seine Geheimnisse frei und binnen Sekunden wimmelt es in der Kleinstadt von unsichtbaren Gespenstern. Mit einer Kamera ziehen Geisterjäger*innen in Spooky Tower los, um die entflohenen Geister aufzuspüren, zu fotografieren und so einzufangen. Oder sie versuchen, die Bruchstücke des schützenden Amuletts wieder zusammenzutragen.

Dieser Beitrag wurde von Andreas Memmert geschrieben

Neu auf Board Game Arena: Die Neuheiten der Kalenderwoche 29 (2026)

14. Juli 2026 um 08:32
Neu auf Board Game Arena: Die Neuheiten der Kalenderwoche 29 (2026)

Auf Board Game Arena sind in den vergangenen sieben Tagen drei Neuzugänge erschienen. Zwei davon sind eigenständige Spiele, dazu kommt eine Erweiterung für einen bekannten Klassiker. Der folgende Überblick fasst zu jedem Titel Spielerzahl, Dauer, Mechaniken und den Abo-Status zusammen. Wer die Entwicklung Woche für Woche verfolgt, findet im Überblick zu den BGA-Neuheiten der KW 28 die vorherige Ausgabe.

Fugitive: Verfolgungsjagd zu zweit

Bei Fugitive treten genau zwei Spieler gegeneinander an. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. Eine Person übernimmt den Flüchtigen, der sich verdeckt von Versteck zu Versteck aus der Stadt bewegt. Die andere Person spielt den Marshal und versucht, die abgelegten Karten zu erraten, bevor die Flucht gelingt.

Das Spielprinzip verbindet Deduktion mit verdecktem Bewegen und Handmanagement. Die zweite Edition stammt von Tim Fowers und erscheint bei Fowers Games. Sie ist im Universum des kooperativen Spiels Burgle Bros angesiedelt. Eine Partie dauert laut BoardGameGeek etwa 5 bis 20 Minuten.

Auf BoardGameGeek erreicht der Titel eine Bewertung von rund 7,4 Punkten. Board Game Arena stuft die Komplexität mit 2 von 5 ein.

Tír na nÓg: Kartenlegen in der keltischen Anderswelt

Bei Tír na nÓg spielen eine bis fünf Personen. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. Der Titel dreht sich um keltische Mythologie und die namensgebende Anderswelt. Über fünf Runden platzieren die Spielenden Erzähler zwischen Geschichtskarten im gemeinsamen Raster und draften anschließend Karten in das eigene Tableau.

Am Ende zählen die Reihen des eigenen Tableaus sowie zusammenhängende Karten gleicher Farbe. Das Spiel stammt von Isaac Shalev und Jason Slingerland und erschien 2024 bei Grand Gamers Guild. Die deutschsprachige Ausgabe kommt von Frosted Games. Als Mechaniken nennt BoardGameGeek Arbeitereinsatz, offenes Drafting und Handmanagement.

Eine Partie dauert 30 bis 45 Minuten, ein Solomodus ist enthalten. Auf BoardGameGeek liegt die Bewertung bei rund 7,3 Punkten.

7 Wonders Leaders: Persönlichkeiten für den Klassiker

Bei der Erweiterung 7 Wonders Leaders handelt es sich um eine Ergänzung für das Grundspiel 7 Wonders, über das sie auf Board Game Arena läuft. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Die Erweiterung ergänzt das Grundspiel um Anführerkarten und zwei zusätzliche Wunder. Zu Beginn jeder Partie wählen die Spielenden Persönlichkeiten wie Königinnen, Astronomen oder Feldherren, die ihre Zivilisation über die gesamte Partie hinweg beeinflussen.

Die Siegbedingungen des Grundspiels bleiben dabei unverändert. Die Erweiterung stammt von Antoine Bauza und erscheint bei Repos Production. Sie ist für drei bis sieben Personen ausgelegt und dauert rund 40 Minuten. Auf BoardGameGeek erreicht Leaders eine Bewertung von etwa 8,2 Punkten.

7 Wonders Dice

26. Dezember 2025 um 16:00

Repos Production, Asmodee, 2025
Autor: Antoine Bauza
2–7 Spieler:innen, ab 10 Jahre, 25 Minuten

In diesem Roll-and-Write-Spiel nehmt ihr Platz im antiken Reich einer großen Stadt und steuert deren Entwicklung in einem kompakten, dynamischen Würfelformat. Ihr seid Baumeister:innen, Händler:innen und Denker:innen zugleich und versucht, eure Stadt effizient weiterzubringen, indem ihr Ressourcen nutzt, Handel treibt, wissenschaftliche Fortschritte erzielt und eure Grenze gegen die benachbarten Städte stärkt. Das Spiel verlagert das bekannte Thema des klassischen Zivilisationsaufbaus in eine kompakte, würfellastige Welt. Jeder von euch hat sein eigenes Tableau, das eine der sieben antiken Städte repräsentiert. Jedes Tableau ist dabei ein wenig anders und sorgt so von Beginn an für Abwechslung und Identifikation. Diese thematische Klammer gibt dem Spiel eine sehr klare Richtung und macht Lust darauf, immer wieder zu sehen, wie sich eure Stadt unter eurem Diktat entwickelt und ob ihr am Ende die meisten Punkte sammeln könnt.

In jeder Runde werft ihr gemeinsam eine Auswahl von Würfeln in eine zentrale Box, das Forum, und schaut, welche Ergebnisse sich bieten. Diese Würfel repräsentieren unterschiedliche Aktionen und Ressourcen, die ihr für euren Aufbruch nutzen könnt. Simultan wählt jede:r von euch einen Würfel aus und entscheidet, wie er auf dem eigenen Tableau sinnvoll eingesetzt wird. Das kann bedeuten, dass ihr ein Gebäude errichtet, Rohstoffe produziert, Handel betreibt oder euren Beitrag an Wissenschaft steigert. Der Clou liegt darin, dass ihr eure Wahl gut überlegen müsst, denn jede Würfelfarbe steht für etwas anderes und die Anzahl der Würfel ist begrenzt. Wenn alle ihre Entscheidungen getroffen und umgesetzt haben, geht es direkt in die nächste Runde ohne Wartezeiten. So entsteht eine flotte Dynamik, bei der man permanent in Bewegung bleibt und immer neue Entscheidungen treffen muss. Bestimmte Boni und Spezialeffekte können im Laufe des Spiels freigeschaltet werden und erlauben komplexere Kombinationen, sobald ihr euren Fortschritt im Blick behaltet. Die Partie endet, wenn jemand drei Bereiche seines Stadtableaus vollständig ausgefüllt hat und dann wird abgerechnet, wer die blühendste Zivilisation vorweisen kann.

„7 Wonders Dice“ sticht besonders durch seine Zugänglichkeit und Geschwindigkeit hervor. Die Regeln sind rasch erklärt und selbst Gruppen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen finden sehr schnell ins Spiel. Durch die gleichzeitigen Züge gibt es kaum Downtime, was vor allem bei größeren Runden ein großer Pluspunkt ist. Für Familien mit älteren Kindern eignet sich das Spiel deshalb sehr gut, da es strategische Tiefe und planerische Entscheidungen bietet, ohne langwierige Partien zu erzwingen. Materialtechnisch punktet das Spiel mit abwischbaren Tableaus und Stiften, was praktisch und nachhaltig ist. Die vielen Symbole und Zahlen können allerdings schnell unübersichtlich wirken. Die Illustrationen sind ansprechend und die Darstellung der Städte hebt die Identität der Tableaus schön hervor. Die Spieler:innen-Interaktion bleibt im Kern eher indirekt über Vergleiche mit Nachbarstädten. Für Vielspieler:innen, die tiefgreifende strategische Komplexität suchen, könnte es etwas zu leicht und glückslastig erscheinen, da Würfelergebnisse natürlich auch ein Moment des Zufalls sind. Trotzdem erzeugt das Spiel eine spürbare Spannung, weil jede Würfelauswahl unmittelbare Konsequenzen hat und das Tempo hoch bleibt. Insgesamt bietet dieses Spiel ein gelungenes, kurzweiliges Erlebnis, das sich besonders für lockere Spieleabende oder als Einstieg in strategischere Spiele eignet.

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