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Aphorismus des Monats – 2026-05

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orismus des Monats - BeitragsbildDen aktuellen Aphorismus des Monats (2026–05) könnte man auch sicherlich auch irgendwie mit "sprachlos" ganz ähnlich formulieren. Im Endeffekt geht es aber immer um das Gleiche: Eine stabile Haltung ist ganz wichtig! Es ist schon gemein,daß wir meist dann blaß werden,wenn wir Farbe bekennen müssen. Nikolaus Cybinski

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Rebirth · Dito · Hot Streak · Cozy Sticker Ville

QuartettAuf der Spiel doch! in der Messe Dortmund, mitten in der Halle 4, wurde der Spiel-des-Jahres-Podcast „Das spielerische Quartett“ vor Publikum aufgezeichnet. Ich habe mit Martina Fuchs, Christoph Schlewinski und Nico Wagner über folgende Spiele diskutiert: Rebirth von Reiner Knizia (Frosted Games und Mighty Boards), Hot Streak von Jon Perry (Strohmann Games und CMYK), Dito von Martin Ang (Game Factory) sowie Cozy Sticker Ville von Corey Konieczka (Unexpected Games).

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Palooka AI: Anders als gewöhnlich und deshalb interessant

Der Spieletitel dieses ungewöhnlichen Prototyps auf der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund leitet sich von dem Slangbegriff für einen ungeschickten Boxer ab, um den sich Legenden unbekannter Herkunft ranken. Autor Gerhard Junker erfindet seine ganze eigene Geschichte dazu und hat all den ins All geschossenen Tieren ein spielerisches Denkmal gesetzt und uns ein Spiel erschaffen, das alle Genregrenzen sprengt. Seine Erklärung im Audiomitschnitt und meine Erfahrungen der Anspielpartie geben Euch einen ersten Eindruck davon, was Ihr in der kommenden Crowdfunding-Kampagne erwarten könnt.

Endlich mal keine Rohstoffe sammeln, um damit Aufträge in Siegpunkte umzuwandeln. Ich bin da um jede Neuheit froh, die solchen arg ausgetretenen Spielmechanismen fernbleibt. Stattdessen wird es in Palooka AI haptisch, taktisch und teils auch ein wenig konfrontativ. Zeitdruck ist in einzelnen Phasen bewusst eingesetzt auch mit dabei. Dazwischen gibt als spielerischen Ausgleich fokussiert grüblerische Optimierung rund um abgestimmte Aktionsfolge. Palooka AI bietet viel und da gilt es für Euch die Übersicht zu bewahren. Eine Kennenlernpartie solltet Ihr Euch schon gönnen, um dieses eher ungewöhnliche Brettspiel in den sich Euch bietenden Möglichkeiten zu erfassen.

Auf der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund habe ich Palooka AI in entspannter Zweierrunde in der vereinfachten Grundversion angespielt. Am Messesonntag betreute Autor Gerhard Junker alleine zwei Spieltische und erklärte uns so das Spielgeschehen wechselweise in Etappen. Hier für Euch im Audiomitschnitt zusammengestellt – von der Spielidee über die Grabbelphase bis zu den Kartenaktionen miterlebt und im zweiten Teil ein abschließendes Kurzinterview mit dem O-Ton des Autors:

Was passiert da auf dem Tisch aus Spielersicht? Ich grabbel blind in meinem Materialsack und muss mich dabei vollkommen auf mein Tastgefühl verlassen, um passende Pappteile herauszufischen. Diese fünf gezogenen Teile teile ich nun in direkt verwertbar und Schrott für später auf, den ich offen und im Zugriff für alle Spieler liegenlasse. Im Folgeschritt überlege ich dann, wie ich mit meinen Aktionskarten eine begrenzte Folge von Anweisungen so zusammenstellen kann, die mich in Summe mein mächtiges Roboter-Konstrukt als Ziel näherkommen lässt. Dazu sollte ich im Blick haben, was alles an Sammel- und Umsortier-Aktionen möglich ist und was für mich davon sinnvoll scheint und welche Grenzen mir die Aktionskarten setzen.

Mein Aha-Erlebnis kommt in der Aufdeck- und Ausführphase dieser zunächst verdeckt liegenden Aktionskarten. Passt das alles so zusammen, wie zunächst gedacht, oder habe ich doch etwas übersehen? Erst grabbeln, dann planen und dann ausführen. Das umreist grob eine Spielrunde und am Ende des Spiels werten wir unsere Roboter-Konstruktion aus, um Siegpunkte zu notieren. Eigentlich ganz einfach. Allerdings haben wir noch ohne die optionalen Zusatzmodule von Palooka AI gespielt und auch nur zu zweit statt in Vollbesetzung. Das Spiel bietet noch so viel mehr. Ein Baukasten der Möglichkeiten sozusagen.

Palooka AI steht sich leider etwas selber im Weg. Aus Spielersicht sehe ich das so, verstehe aber ebenso, dass der Autor da seine ganz eigene Sichtweise hat, wie im Nachgespräch meiner Anspielpartie klargelegt. Der Titel von Palooka AI ist für mich nichtssagend. Der löst keine Bilder im Kopf aus, auch weil ich vorab nicht wusste, was ein „Palooka“ überhaupt ist. Durch den Zusatz „AI“ bekomme ich allerdings eine Erwartungshaltung verpasst, die mich eher abschreckt. Schlicht weil der Begriff „AI“ inzwischen eher negativ bei mir besetzt ist. Dabei möchte der Autor Gerhard Junker ganz bewusst mit solchen Begriffen spielen und denen eine positiv neue Bedeutung als „Analoge Intelligenz“ in Bezug auf die tierischen Helfer in ihren Raumanzügen geben. Verstanden, aber erst im Nachgang der persönlichen Erklärung. Mit alleinigem Blick auf den Spieletitel verstehe ich die Meta-Ebene aber zunächst nicht und erkenne erst gar nicht, dass es überhaupt eine gibt.

Bei der vorhandenen Neuheitenflut des Brettspielmarktes kann jede noch so kleine Irritation und falsche Erwartungshaltung zu einer Nichtbeachtung führen. Wenn ich „AI“ im Titel lese und vermute, dass da künstlich generierte Grafiken und Illustrationen mit im Spiel sind oder mir eine App aufgezwungen wird, dann schalte ich vorschnell meinen Filter ein uns sortiere solche Spiele aus, bevor die überhaupt in meine engere Mal-anschauen-Auswahl kommen. Bei Palooka AI gibt es keinerlei AI-Grafiken, ganz im Gegenteil. Die wirklich sehenswerten Illustrationen stammen von dem Storyboard Artist Brian Read, der erstmalig seine Werke in einem Brettspiel einer breiten Öffentlichkeit zeigt statt versteckt im internen Prozess des Filemachens. Und eine App gibt es, aber nicht in elektronischer Form, sondern als ironische Abkürzung für „Analysis Paralysis Player“, der schlicht eine der Roboter-Monteure darstellt, der uns als Charakter durch sein beharrliches Grübeln zur Aufgabe zwingen könnte. Verstanden? Wenn nicht, dann versteht Ihr meine Verwirrung ebenso.

Ich persönlich habe mich zudem mit der Zuordnung der Aktionskarten schwergetan. Dort ist kein erklärender Text abgebildet, stattdessen soll ich aus den geometrischen Formen auf die Spielmaterialen schließen, was ich sehe und mir so klar werden, was ich von wo und was dort machen kann. Auch die Sonderteile meines persönlichen Lagers und meines Konstruktionsplatzes haben sich mir auf Anhieb nicht erschlossen. Da ich zudem mit den ganzen Begrifflichkeiten hier herumstolpere, zeigt es ebenso nur, dass ich noch gar nicht recht durchdrungen habe, was das alles darstellen soll. Im Spielverlauf konnte ich die thematische Brücke nicht begehen, die mir in anderen Spielen spielmechanische Zusammenhänge klarer werden lässt. Palooka AI erfordert viel Erklärungsaufwand, der sich für mich nicht von sich erschlossen hat. Hier hoffe ich, dass der Autor im Rahmen seiner Crowdfunding-Kampagne noch nachbessern wird und ein wenig auf die Bremse tritt.

Was bleibt, das ist ein Prototyp der noch einige Ecken und Kanten hat, was für einen Prototyp völlig in Ordnung ist. Ob und wie viele davon in der späteren Verkaufsversion enthalten und erhalten bleiben, kann ich in keinster Weise beurteilen. Zwar machen diesen Anstoßpunkte Palooka AI für sich gesehen außergewöhnlich und deshalb auch interessant, aber einen Spieleinstieg mit weniger Erklärbedarf wünsche ich mir als Spieler und potenzieller Käufer dann doch. Ob dieser Drahtseilakt gelingt, wird sich im Laufe der Crowdfunding-Kampagne zeigen müssen. Ich wünsche viel Erfolg auf diesem Weg, der im Umfeld der rundgeschliffenen Neuheitenflut mit bequem-bekannten und damit für mich langweiligem Mechanismen-Wiederholungen sicher nicht einfach sein wird.

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Kinder Brettspiel Box: Eindrücke 1/26

Nachdem die erste Folge so viel positives Echo hinterlassen hat, gibt es nun die nächsten sechs Brettspieleindrücke von Kinderspielen. Unsere beiden Expertinnen Tanja und Nina berichten dabei von Ihren Erfahrungen als Kindererzieherin und Mutter mit den Brettspielen. Auch in dieser Folge haben die beiden auf Klassiker sowie Brettspiel Neuheiten zurückgegriffen, um euch Tipps für interessante […]

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Concordia bekommt mit Mare Nostrum eine neue Erweiterung - Special Edition startet in diesem Jahr als Crowdfunding

Newsbild In diesem Jahr wird zu Concordia mit Mare Nostrum eine neue Erweiterung erscheinen. Concordia: Mare Nostrum ist eine neue Erweiterung, die dem zeitlosen Spielprinzip von Concordia eine frische strategische Perspektive verleiht. Die neue Karte bringt eine deutliche Veränderung in der Herangehensweise an das Spiel mit sich. Anstatt sich primär auf die Landexpansion zu konzentrieren, verlagert sich ein wesentlicher Teil der Strategie nun auf die Gewässer des Mittelmeers. Die Galeeren der Spielenden befahren gemeinsame Seegebiete und eröffnen so neue Routen und Interaktionsmöglichkeiten. Ihre Kolonisten expandieren nicht mehr auf traditionelle Weise, sondern schalten zusätzliche Aktionen durch spezielle Bereiche des Spielplans frei. Das Ergebnis ist eine neue Ebene der Entscheidungsfindung. Mare Nostrum erscheint mit einem neuen, doppelseitigen Spielplan, der für zwei bis drei oder vier bis fünf ausgelegt ist. Das Cover gehört zur Special Edition von Awaken Realms deren Projekt in diesem Jahr auf Gamefound starten wird. Die Erweiterung wird aber auch außerhalb der Kampagne - vermutlich mit einem anderen Cover - erscheinen.
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Tenby

Bei Tenby gestaltet ihr eure eigene malerische Küstenstadt in Wales, indem ihr durch geschicktes Karten-Drafting bunte Häuserreihen und Piers errichtet. Wir haben uns dieses stimmungsvolle Erstlingswerk genauer angesehen.

Tenby

Das Brettspiel Tenby entführt uns an die malerische Küste von Pembrokeshire, wo die bunten Häuserreihen und das maritime Flair den Takt vorgeben. Der Autor Benjie Talbott hat mit diesem Titel eine persönliche Hommage an seine Heimatstadt geschaffen, die er nicht nur erdacht, sondern auch selbst illustriert hat.

Tenby: So wird es gespielt

Gespielt wird über genau zehn Runden, die immer nach demselben Ablauf strukturiert sind.

Jede Runde beginnt mit der Nachtphase. In dieser Phase wählen die Spieler aus mehreren ausliegenden Tageskarten eine aus. Diese Karten bestimmen sowohl die Aktionen, die ein Spieler in dieser Runde ausführen darf, als auch die Reihenfolge, in der die Spieler anschließend am Zug sind. Die Auswahl erfolgt der Reihe nach, wobei die aktuelle Position auf den Nachtkarten vorgibt, wer zuerst wählen darf. Da jede Tageskarte nur einmal vergeben werden kann, entsteht hier bereits eine wichtige taktische Entscheidung: Will man sich früh eine bestimmte Aktion sichern oder lieber später im Zug sein, um vielleicht eine bessere Kombination auszunutzen?

In der anschließenden Tagesphase werden die gewählten Aktionen ausgeführt. Die Spieler sind nun in der Reihenfolge ihrer Tageskarten an der Reihe und führen jeweils alle Aktionen ihrer Karte vollständig aus. Typische Aktionen bestehen darin, neue Gebäude in Form von Terrassenkarten zu nehmen, Piers zu bauen, besondere Sehenswürdigkeiten zu integrieren oder neue Bewohnerkarten zu erhalten, die am Spielende zusätzliche Punkte bringen können. Zusätzlich gibt es eine Art Währung in Form von Rettungsringen, mit denen sich weitere Aktionen kaufen oder flexible Anpassungen vornehmen lassen.

Tenby
Tenby

Straßen bilden, Muster erfüllen

Das zentrale Element des Spiels ist dabei der Aufbau der eigenen Stadt. Die erhaltenen Karten werden direkt in die eigene Auslage gelegt und bilden Straßen, die sich nach und nach erweitern. Neue Karten dürfen nur an den Enden bestehender Straßen angelegt oder als neue Straße begonnen werden, und die Kanten der Karten müssen dabei immer zueinander passen. So entsteht ein räumliches Puzzle, bei dem es nicht nur darauf ankommt, möglichst viele Karten zu sammeln, sondern sie auch sinnvoll anzuordnen. Viele Karten bringen ihre Punkte nämlich erst durch bestimmte Kombinationen mit benachbarten Karten oder über eine bestimmte Reichweite innerhalb einer Straße. Gleichzeitig stellen die Bewohnerkarten zusätzliche Anforderungen, etwa bestimmte Merkmale oder Muster innerhalb einer Straße zu erfüllen.

Nachdem alle Spieler:innen ihre Aktionen ausgeführt haben, folgt die Aufräumphase. Übrig gebliebene Karten im Markt werden entfernt und durch neue ersetzt, sodass sich die Auslage jede Runde verändert. Eine nicht gewählte Tageskarte bleibt liegen und wird mit einem Bonus in Form eines Rettungsrings attraktiver gemacht. Außerdem werden die Spielerfiguren wieder auf die Nachtkarten zurückgesetzt, wodurch die Reihenfolge für die nächste Runde neu bestimmt wird. Dann beginnt der Ablauf von vorne.

Nach der zehnten Runde endet das Spiel sofort. Anschließend werden alle Städte gewertet. Dabei zählen sowohl die Punkte der gelegten Karten als auch die erfüllten Bedingungen der Bewohnerkarten. Wer insgesamt die meisten Punkte erzielt, gewinnt.

Tenby
Tenby

Tenby: Fazit und Wertung

Beim ersten Blick auf Tenby (Mighty Boards) fällt sofort auf, wie zugänglich das Regelwerk gestaltet ist. Für ein Erstlingswerk ist das bemerkenswert: Die Mechaniken greifen sauber ineinander, werden Schritt für Schritt logisch eingeführt und durch die stimmungsvollen Illustrationen des Autors anschaulich begleitet. Dadurch gelingt der Einstieg erstaunlich mühelos, selbst für Spieler, die mit solchen Legespielen bislang wenig Berührung hatten. Gleichzeitig zeigt sich schnell, dass unter der Oberfläche mehr steckt, als es zunächst scheint.

Besonders gelungen ist die Skalierung. Je nach Spielerzahl verändert sich die Dynamik der Kartenauswahl spürbar, ohne dass das Spiel an Struktur verliert. Zu zweit entsteht ein eher kontrolliertes Puzzle, während in größeren Runden der Konkurrenzdruck auf die ausliegenden Karten deutlich steigt. Dass darüber hinaus ein Solomodus enthalten ist, rundet das Gesamtpaket sinnvoll ab. Hier tritt man nicht einfach nur gegen den eigenen Punktestand an, sondern muss sich mit einem System auseinandersetzen, das gezielt in den eigenen Aufbau eingreift. Das macht Tenby auch abseits klassischer Spielrunden interessant.

Tenby

Spielerisch fordernd

Auch produktionstechnisch hinterlässt das Spiel einen sehr guten Eindruck. Das ursprünglich über Kickstarter finanzierte Projekt überzeugt mit wertigem Material und einer klaren gestalterischen Linie. Die Karten sind detailreich illustriert und transportieren den Charme der walisischen Küste ausgesprochen stimmungsvoll. Diese visuelle Leichtigkeit darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tenby spielerisch durchaus fordert. Wer seine Stadt wirklich effizient entwickeln möchte, muss vorausschauend planen, Synergien erkennen und den richtigen Moment für bestimmte Entscheidungen abpassen.

Unterm Strich ist Tenby eine gelungene Verbindung aus taktischem Legespiel und atmosphärischem Setting. Die Regeln sind schnell verinnerlicht, doch die Vielzahl an Karten und Kombinationen sorgt langfristig für Abwechslung. Der Fokus liegt klar auf der eigenen Auslage, was für eine angenehm ruhige, fast schon meditative Spielatmosphäre sorgt. Gleichzeitig bietet das Spiel genügend Tiefe, um auch erfahrene Spieler bei der Optimierung ihrer Stadt zu fordern. Damit empfiehlt sich Tenby sowohl für Familien als auch für Kenner, die ein zugängliches, aber nicht triviales Aufbauspiel suchen.

Anekdote am Rande, die nicht untergehen darf: Benjie Talbott hat nicht nur das Spiel erfunden und illustriert, sondern auch gleich den passenden Soundtrack zu Tenby komponiert. Wow!


Tenby – auf einen Blick

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Tenby ist ein ruhiges, durchdachtes Aufbauspiel, das mit klaren Abläufen, sinnvoll verzahnten Mechanismen und einer stimmigen Gestaltung langfristig trägt. Was für ein fulminanter Erstling von Autor Benjie Talbott, der hoffentlich auch bald auf Deutsch lokalisiert wird.

Autor: Benjie Talbott | 2026 | Mighty Boards | 1 bis 5 Personen | ab 10 Jahren | bis 60 Minuten

Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).


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Deutscher Spiele Preis 2026: Abstimmung startet morgen / voting starts tomorrow

30.04.2026 - Ab morgen bis Ende Juli lädt der Merz Verlag, Ausrichter der Essener SPIEL, zur Stimmabgabe für den Deutschen Spiele Preis (DSP) ein: Alle Spielefans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können ihre Favoriten ins Rennen schicken, unter denen während der Messe im Oktober die Sieger gekürt werden. Der DSP gilt als der bedeutendste deutschsprachige Verbraucherpreis für Gesellschaftsspiele.

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Ali Baba Spieleclub: Zwei neue Regionalverbände / two new regional associations

30.04.2026 - Mit rund 1.200 Mitgliedern bezeichnet sich der Ali Baba Spieleclub als den größten Club seiner Art in Deutschland. Bisher fand man Ali-Baba-Standorte in Nürnberg, Ingolstadt, Regensburg, Bamberg, Erlangen, Köln, Nahetal, Berlin, Chemnitz, Stuttgart, Neubrandenburg und im Spreewald. Jetzt sind zwei weitere hinzugekommen: Neue Regionalverbände gibt es künftig in Nettetal, wo einer frisch gegründet wurde, sowie in Dormagen, wo man den bisher zweiten Standort des Kölner Ablegers in die Eigenständigkeit beförderte. Damit bespielen nun insgesamt drei Ali-Baba-Zweigstellen das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland.

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Abenteuer von OSR bis Cyberpunk – Interview zum Rollenspiel-Blog Kritischer Fehlschlag

KF - BannerGemeinsam schreiben macht Spaß: Auf dem kollaborativen Rollenspiel-Blog Kritischer Fehlschlag geben Spielleitungen seit 2024 Einblicke ins Schreiben von Abenteuern. Wir haben mit Sebastian Hahn, Gründer des Projekts, über die Entstehung des Blogs, die Rückmeldungen der Community und aktuell erschienene Abenteuer gesprochen.

Dieser Beitrag wurde von Andreas Schellenberg geschrieben

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Uwe Rosenberg Brettspiel-Battle – Seine Top 16 Brettspiele treten gegeneinander an!

Uwe Rosenberg Brettspiel-BattleUwe Rosenberg ist einer der bekanntesten Brettspiel-Autoren Deutschlands und hat in seiner langen Karriere viele tolle Brettspiele veröffentlicht. Auf Wunsch meiner Unterstützer habe ich mich einem Brettspiel-Battle mit dem Top 16 Brettspielen von Uwe Rosenberg gestellt und musste wieder echt schwere Entscheidungen treffen. Viel Spaß mit dem Battle und ich bin sehr neugierig darauf zu […]

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LETZTENS … die Beeple-Kolumne: Lorcana Booster & Community

Sonja - Brettspielpoesie

Sonja Domke

Letztens wurde ich dafür kritisiert, dass ich als Medienschaffende auf meinen Kanälen über das Trading Card Game (TCG) Disney Lorcana aus dem Hause Ravensburger berichte. Es war eine grundsätzliche Kritik an Trading Card Games, bei denen man viel Geld für Booster ausgeben kann, um trotzdem nicht die gewünschten Karten zu bekommen. Auch ich habe erst später eingesehen, dass es oft günstiger ist, bestimmte Karten auf dem Zweitmarkt direkt zu kaufen, als darauf zu hoffen, dass man sie zufällig zieht. 

Booster mit zufälligen Karten zu öffnen ist einerseits spannend, weil man immer hofft, dass besonders seltene Karten enthalten sein könnten. Andererseits kostet jeder Booster Geld, und so kann es auch schnell problematisch werden, wenn man immer wieder Booster kauft, weil man immer denkt, im nächsten muss doch mal was Ordentliches dabei sein, obwohl man das Geld eigentlich anders investieren müsste. Besonders jüngere Personen kann dies in eine Sucht und letztendlich in finanzielle Probleme treiben. Das war damals der Grundsatz der Kritik.

Lebhafte Community

Doch ich habe es auch anders erlebt. In Braunschweig ist eine Community entstanden, die sich wöchentlich trifft, um sich in diesem Kartenspiel zu duellieren. Und dabei trifft man auf ganz unterschiedliche Personen, mit denen ich sonst vermutlich nur wenige Berührungspunkte hätte. Der verbindende Punkt ist häufig die Liebe zu Disney-Filmen, manches Mal aber auch einfach nur der Spaß am Duell-Kartenspiel. Dabei sind Schüler, Studenten, aber auch erwachsene Personen, die mitten im Leben stehen und teilweise eigene Kinder haben. Und diese Kinder werden durch Lorcana auf jeden Fall vom digitalen Medien weggelockt. Auch wenn sie meist etwas auf die elterliche (finanzielle) Unterstützung angewiesen sind, wenn es darum geht, konkurrenzfähige Decks zusammenzustellen.

Allerdings muss auch mit solchen Decks das Spielen gelernt sein. Und wer immer wieder, auch mit ganz unterschiedlichen Decks, erfolgreich ist, der beweist, dass er das Spiel verstanden hat und gut spielen kann. Sowie Lewin, der es vor zwei Wochen in Leipzig beim Lorcana Challenge Championship Qualifier am ersten Tag auf Platz 1 geschafft hat und somit den zweiten Tag im Livestream beginnen durfte.

Ich selbst bin beim Deckbau und auch beim Spielen längst nicht so erfolgreich. Alle Decks, die ich mir ganz alleine zusammengebaut habe, haben nicht gut funktioniert. Deswegen bin ich dazu übergegangen mich von anderen, erfolgreichen Decks inspirieren zu lassen, auch wenn ich diese immer noch anpasse. Denn einfach nur Decks nachzubauen, fühlt sich für mich nicht richtig an. Als Brettspielerin bin ich es gewohnt, Spielmechanismen zu erlernen und eigene Strategien zu entwickeln. Dies gelingt mir bei Lorcana aus zwei Gründen nicht so gut: Erstens weil die guten Karten mir häufig viel zu teuer sind, zweitens weil ich eben nicht nur Lorcana spiele, sondern auch viele andere Spiele und regelmäßig neue Regeln lerne. Während andere sich tagtäglich mit Lorcana, aktuellen Meta-Decks, Spielstrategien und allem drumherum beschäftigen. 

Auch wenn ich nicht immer erfolgreich dabei bin, mag ich die Treffs, um mich mit anderen auszutauschen. Ich erlebe gerne, welche Decks die anderen spielen und mir gefällt, wie man sich gegenseitig wertschätzt und Spielzüge der anderen lobt oder gemeinsam Ideen zur Optimierung von Decks ausarbeitet. Erfahrungen, die ich ohne Disney Lorcana wohl nie gemacht hätte.

– Sonja Domke, www.brettspielpoesie.de

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Blitz Zebra Astronaut

Blitz Zebra Astronaut von Hubert Warter ist wieder ein Geschwindigkeitsspiel bei dem alle mitpielen. Dachte ich mir so. Es gilt, aus den ausliegenden Bildkarten möglichst schnell eine Wortkette aus genau…

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Iki

Wusstet ihr, dass Iki 2023 auf der Nominierungsliste zum Kennerspiel des Jahres war? Ich war in zweierlei Hinsicht völlig überrascht. Erstens, als Uwe Iki mitgebracht hat, und zweitens, als wir das Logo der Jury auf dem Cover entdeckten. Am Tisch kramten wir nun eifrig in unseren Köpfen nach weiteren starken Titeln im 23er-Jahrgang und was...

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Gern gespielt im April 2026

HOT STREAK: In wessen Haut ich definitiv auch nicht stecken möchte ...

COZY STICKERVILLE: Eigentlich bin ich mehr der Stadttyp. Doch in diesem Dorf könnte ich glatt kleben bleiben.

DER HERR DER RINGE – DAS SCHICKSAL DER GEMEINSCHAFT: Reisende soll man nicht aufhalten. Ganz wichtige Ausnahme: Orks.

DITO: Wenn ich mit einer Antwort mal wieder der Einzige bin, tröstet mich die Überzeugung, dass es trotz allem die richtigste aller Antworten war.

BOSS FIGHTERS QR: Charakterliche und physiognomische Ähnlichkeiten mit realen Bossen meiner früheren Arbeitsplätze sind sicher nicht zufällig, sondern ergeben sich aus der Natur und der Soziologie.




UND AM LIEBSTEN GESPIELT IM APRIL:

MOON COLONY BLOODBATH: Natürlich nur Satire! In Wahrheit dürfte die Kolonisation des Mondes ähnlich zukunftsweisend sein wie die Atomkraft.





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Das Kartenspiel Blöder Hund von Kurzweiler kann bis zum 29.05. auf Kickstarter unterstützt werden

Newsbild Der Verlag Kurzweiler hat mit dem Kartenspiel Blöder Hund aktuell eine Kampagne auf Kickstarter laufen, die noch bis zum 29. Mai 2026 unterstützt werden kann. Blöder Hund ist ein Kartenspiel für zwei bis vier Personen. In einer Partie eröffnet die angreifende Person mit einer einzelnen Karte, einem Paar oder einer Straße. Die verteidigende Person muss jede Karte einzeln schlagen - mit einer höheren Zahl oder einer Trumpfkarte. Die angreifende Person darf nachlegen - aber nur mit Zahlen, die schon auf dem Tisch liegen. Kann die verteidigende Person abwehren, werden alle Karten auf dem Tisch aus dem Spiel genommen. Scheitert diese, dann muss sie die Karten auf die Hand nehmen und verliert das Recht, als Nächstes anzugreifen. Nach einem Angriff ziehen alle Spielenden nach, bis sie wieder sieben Karten haben. Vor dem Angriff kann man mit einem Einser-Joker die Trumpffarbe ändern - ein mächtiges Werkzeug, aber nur bis zum Finale, dann ist der Joker eine schwache Eins. Wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist, geht’s ins spannende Finale: Wer die besten Karten gesammelt hat, wird sie am schnellsten los. Wichtig, denn wer als Letzter Karten hält, verliert das Spiel und ist der „blöde Hund“. Für 14,- € erhält man eine Version des Spiels, für 21,- € sogar zwei Exemplare, um dann auch mit fünf bis sechs Personen spielen zu können. Der Versand nach Deutschland kostet für ein Spiel 7,- €, für zwei Spiele 9,- €. Hinzu kommen noch Steuern (in Deutschland ca. 2,66 € bei einem Spiel, ca. 5,- € bei zwei Spielen). Der Versand der Spiele ist für September 2026 geplant.
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Brettspiel News – SPIEL DAS! bringt Wild Tiled West nach Deutschland

SPIEL DAS! hat für dieses Jahr noch einiges in der Pipeline. Neben den bereits angekündigten Titeln Hop’n’Roll und der Erweiterung zu Panda Royale hat der Verlag nun drei weitere Spiele angekündigt. Besonders spannend dürfte dabei Wild Tiled West sein. Das Spiel von Paul Dennen, bekannt durch Clank! und Dune Imperium versetzt uns in den Wilden […]

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Yarrick, Graves und neue Panzer des Astra Militarum (Rezension)

Komm - BannerMit der Rückkehr des Helden von Armageddon, Kommissar Yarrick, eröffnet Games Workshop eine neue Serie von Figuren für das Astra Militarum. Abseits der beiden neuen Kommissare ist hier eine Verstärkung der motorisierten Verbände. Lohnt sich daher die neue Box, und wie schlagen sich die Figuren an sich?

Dieser Beitrag wurde von Robert Wolfes geschrieben

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Speedy Market – Spielkritik

Speedy Market

So viel Trödel liegt herum und nun soll alles weg auf den Flohmarkt. Doch dort muss passend alles weggeräumt werden. So wird Speedy Market zu einem hektischen Wettlauf in bekannter Ligretto-Manier. Ein Spiel, bei dem man seine Reaktion ausgiebig testet.

Der Beitrag Speedy Market – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

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