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(Neu) Gespielte Spiele im Mai 2026

05. Juni 2026 um 20:46

Im Mai 2026 gab es vor allem durch das „Wald und Würfel“-Event zahlreiche neue Spiele zu erkunden. Hierzu habe ich aber zwei separate Beiträge erstellt: Teil 1 und Teil 2.

Ansonsten gab es sehr viele Online-Partien – vor allem solo –, um neue Spiele zu testen. Dazu zählen „Wildscape“ (als Prototyp), „20 Strong: Tanglewoods Red“, „Earth Express“, „Wundersame Wesen“ (Solomodus) und „Habitats“. Auf dem realen Tisch kamen an Neuheiten immerhin „Beacon Patrol“ und „Barbecubes“ zum Einsatz. Aber auch ein paar ältere Spiele wie „Galaxy of Trian“ und „Suburbia“ wurden gespielt.

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Robo Run erscheint im Herbst bei Portal Games

Newsbild Der polnische Verlag Portal Games hat für den Herbst das Zwei-Personen-Spiel Robo Run angekündigt. Robo Run ist ein innovatives, kooperatives Brettspiel für zwei Personen, bei dem es gilt, mithilfe von Instinkt, Kombinationsgabe und lautloser Abstimmung aus einer mechanischen Todesfalle zu entkommen. Die Fabrik schläft nie. Ihre Sicherheitssysteme sind darauf programmiert, jede Abweichung von der Norm zu erkennen. In Robo Run schlüpfen die Spielenden in die Rollen zweier defekter - oder vielleicht gerade erst erwachter - Roboter, die um ihre Freiheit kämpfen. Um zu entkommen, müssen sie sich ohne Worte perfekt aufeinander abstimmen und sich ganz auf gegenseitiges Vertrauen, Beobachtungsgabe und Mustererkennung verlassen, um die täglichen Hindernisse zu meistern. Das Spiel bietet eine fesselnde Kampagnenstruktur, die sich über fünf eigenständige, erzählerisch geprägte Kapitel erstreckt. Die Fabrik ist ein dynamisches System, das sich im Spielverlauf weiterentwickelt und neue Gefahren, wechselnde Missionsziele sowie komplexe Spielfeldlayouts mit sich bringt: Toy Story: Die Spielenden navigieren durch enge Tunnel und weichen dabei unerbittlichen Spielzeug-Schreddern aus. Cold Steel: Sie weichen in einem Hightech-Labor tödlichen Sicherheitslasern aus. Heat of the Furnace: Sie überleben in den glühend heißen Tiefen einer uralten Schmiede. Thousand of Cogs: Ein Steampunk-Albtraum aus Messing-Rätseln und tickenden Uhren. The Acid Flow: Sie entkommen über das Fließband durch ätzende, giftige Dämpfe. Zu einer deutschen Version ist noch nichts bekannt, aber vermutlich wird der Verlag diese herausbringen und über Pegasus Spiele vertreiben lassen, wie es häufig bei Spielen des Verlags ist.

Rebirth – Spielkritik

Von: Paddy
05. Juni 2026 um 18:12
Rebirth

Siedlungen, Energie oder Farmen – Plättchen für Plättchen kommt bei Rebirth neu in die Landschaft, um die Zivilisation im Einklang mit der Natur wieder aufzubauen. Wer den Aufbau am besten vorantreibt, holt sich am Ende die meisten Punkte. Das Kennerspiel

Der Beitrag Rebirth – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Play

05. Juni 2026 um 16:00

Kosmos, 2026
Autor: Mariano Di Martino
2–10 Spieler:innen, ab 16 Jahre, 20 Minuten

Ein Song läuft an, irgendwo zwischen sicherem Kopfnicken und völliger Ahnungslosigkeit. Ihr kennt die Melodie, vielleicht auch den Refrain, aber war das nun 1987, 1994 oder doch schon viel später? Genau in diesem Moment sitzt „Play – The Music Party Game“ am richtigen Platz: nicht als trockenes Wissensquiz, sondern als Anlass zum Erinnern, Raten, Mitsingen und lautstarken Diskutieren. Die Grundidee ist angenehm direkt. Ihr hört Musikstücke, ordnet sie zeitlich oder geografisch ein und versucht gemeinsam oder gegeneinander, eure Einschätzungen möglichst gut zu platzieren. Das Spiel knüpft damit an ein vertrautes Erfolgsgefühl moderner Musikspiele an, setzt aber stärker auf Varianten und Wandelbarkeit. Besonders reizvoll ist, dass die Karten nicht fest an einzelne Songs gebunden sind. Sie liefern Jahreszahlen und Länder, während die Musik über unterschiedliche Playlists kommt. Dadurch fühlt sich das Spiel weniger wie ein einmal durchgespielter Stapel an, sondern eher wie ein flexibles Gerüst für viele Musikabende.

Im Kern hört ihr Songs und versucht, sie richtig einzuordnen. Mal geht es darum, ob ein Titel früher oder später erschienen ist, mal darum, gemeinsam eine zeitliche Reihe zu bauen, mal sammelt ihr Punkte über besonders gute Einschätzungen. Die Regeln stehen dabei nicht im Weg. Nach wenigen Minuten ist klar, worum es geht, und die eigentliche Partie entsteht durch das, was am Tisch passiert. Besonders stark zeigt sich das im Modus „Better Together“. Hier wird aus dem Raten kein stilles Abgeben einzelner Tipps, sondern ein gemeinsames Abwägen. Eine Person erkennt die Stimme, jemand anderes erinnert sich an ein Musikvideo, die nächste ist sich sicher, dass dieser Sound unmöglich aus den Achtzigern stammen kann. Genau daraus entsteht der Reiz. Nicht alle wissen gleich viel, aber fast alle können etwas beitragen. Manchmal reicht ein Gefühl für Produktion, Mode oder Sprache, manchmal hilft ein völlig zufälliger Erinnerungssplitter. Der Spielfluss lebt davon, dass die Technik schnell in den Hintergrund tritt. Wenn Songs ohne Fummelei starten, bleibt die Energie am Tisch erhalten. In unseren Partien lief das erfreulich flüssig. Gerade bei einem Partyspiel ist das entscheidend, weil jede technische Pause die Stimmung stärker bremst als eine Regelfrage in einem Strategiespiel. Hier blieb der Fokus auf der Musik, auf den Reaktionen und auf den kleinen kollektiven Aha-Momenten.

„Play – The Music Party Game“ überzeugt vor allem dort, wo es seine einfache Idee offen hält. Die größte Stärke ist nicht, dass ihr Songs erkennt. Die größte Stärke ist, dass ihr aus demselben Kartensatz sehr unterschiedliche Abende machen könnt. Andere Playlists, andere Genres, andere Jahrzehnte, andere Gruppen: Das verändert spürbar, wie sich eine Partie anfühlt. Weil die Karten nicht mit einzelnen Titeln verheiratet sind, entsteht ein erfreulich langer Atem. Ihr müsst nicht ständig neues Material kaufen, nur weil ihr die bekanntesten Songs irgendwann kennt. Die verschiedenen Spielvarianten geben dem Ganzen zusätzliche Luft. Nicht jeder Modus wird für jede Runde gleich wichtig sein, aber sie verhindern, dass sich das Spiel zu schnell wie dieselbe Nummer in anderer Reihenfolge anfühlt. Am stärksten wirkt für mich der gemeinsame Ansatz von „Better Together“, weil er genau das hervorholt, was ein Musik-Partyspiel tragen sollte: Gespräche, Gelächter, Mitsingen und diese herrlich falschen Sicherheiten, mit denen man sich gemeinsam in ein Jahrzehnt verrennt. Auch die Zugänglichkeit ist ein klarer Pluspunkt. Ihr müsst keine Regelmenschen sein und auch keine wandelnden Musiklexika. Wer gern hört, assoziiert und sich auf die Runde einlässt, ist sofort drin. Downtime war in unseren Partien kaum ein Thema, weil selbst fremde Züge durch Diskussion und Musik lebendig bleiben. Das Spiel schaut nicht nur auf die Person, die gerade antwortet, sondern bindet die Gruppe über die Songs fast automatisch ein. Beim Material bleibt der Eindruck nüchterner. Der Kartenstapel erfüllt seinen Zweck, die Chips sind funktional, die Gestaltung ist übersichtlich genug. Mehr emotionale Tischpräsenz entsteht vor allem durch die Musik, nicht durch das Material. Das umbaubare Innenleben des Kartons zur Klangverstärkung ist eine nette Idee, wirkt aber eher wie ein Gimmick, auf das man gut verzichten kann. Entscheidend ist, dass die Karten haltbar genug sind, denn sie werden in geselligen Runden sicher nicht immer mit Samthandschuhen behandelt. Der größte Wunsch bleibt die fehlende Möglichkeit, eigene Playlists oder Genres zu ergänzen. Gerade weil das System so offen wirkt, fällt diese Grenze auf. Wer sehr spezielle Musikrunden bauen möchte, etwa nur lokale Bands, Metal-Untergenres, Schlagerjahrgänge oder persönliche Partyklassiker, stößt hier unnötig früh an eine Wand. Das schmälert nicht den aktuellen Spielspaß, aber es begrenzt das Potenzial eines ansonsten sehr variablen Ansatzes. Unterm Strich ist das ein starkes Musik-Partyspiel für Gruppen, die nicht nur gewinnen, sondern miteinander lachen, singen und staunen wollen. Wenn ihr Musikspiele mögt, aber euch mehr Abwechslung, kooperative Momente und länger nutzbare Inhalte wünscht, findet ihr hier eine sehr empfehlenswerte Alternative mit eigenem Profil. Für stille Grübelrunden oder Menschen ohne Lust auf Popkultur ist das nichts. Für lebendige Runden mit Spaß an Songs, Erinnerungen und mutigen Fehleinschätzungen dagegen sehr viel.

Vorschau auf meine neue Top 100 Brettspiele & was ist eure Top 10 All-Time?

Von: Peer
05. Juni 2026 um 10:38

Meine neue Top 100 BrettspieleEs wird wieder Zeit für eine neue Top 100 Brettspiele Liste, findet ihr nicht auch? Wann diese startet erfahrt ihr heute. Aber ich möchte nicht einfach meine All-Time Brettspiel-Lieblinge durchgehen, sondern meinen Geschmack mit der meiner Community vergleichen, also mit euch. Deshalb heute der Aufruf an euch, mir eure Top 10 Brettspiele aller Zeiten zuzusenden. […]

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Was für drunter gefällig? Grundierungen für Kontrastfarbe – (Let’s Paint)

05. Juni 2026 um 09:00

Artikelbild-GrundierungenSeit einigen Jahren sind im Figurenbereich Kontrastfarben verfügbar, die das schnelle Bemalen von vielen Figuren merkbar vereinfacht haben. Um gut zu wirken, sind Vorüberlegungen über die Grundierung notwendig - gibt es die eine, beste Grundierung? Wir haben für euch unterschiedliche Möglichkeiten getestet.

Dieser Beitrag wurde von Dominic Niederhoff geschrieben

Der Berg ruft

Von: ferengi
05. Juni 2026 um 08:24

Wettklettern

Das Spiel ist schon ein Hingucker, alleine wenn die dreieckige Packung im Regal steht. Schnell ist es aufgebaut, die Regeln und das Ziel sind einfach: Die beiden Spieler haben auf jeder Seite des Bergs ein 5-Personen Bergsteigerteam. Dieses ist über ein Seil „zusammengebunden“ (heißt in der Fachsprache sicher anders).

Abwechselnd klettert einer aus dem Team in Seilweite weiter. Hierbei können die Spieler sich irgendwann absichtlich oder versehentlich behaken und einen Kletterer auf der gegenüberliegenden Bergseite rausschmeißen. Hängen zwei in den Seilen, ist das Spiel vorbei. Zurückstecken in das gleiche Loch, um den Gegner zurück rauszukicken, ist verboten. Geschützt ist man an einigen Stationen. Und auf dem Weg zum Berggipfel muss man noch ein Proviantlager mit einem Teammitglied besuchen.

Startposition, der grüne Spieler guckt aus den Lücken zwischen den roten durch
Links oben bei der Fahne habe ich das Camp erreicht. Einer der beiden Camps muss man auf dem Weg zum Ziel besuchen.
Und am Ziel.

Fazit:

Vielleicht waren wir nur die falsche Alters- oder Zielgruppe. Das Material ist absolut hochwertig, das Spiel hat auch den Toy Award auf der Spielwarenmesse in Nürnberg 2026 erhalten. Aber die Möglichkeiten, die man machen kann, sind sehr überschaubar. Es erinnert dann schon sehr an 4 gewinnt, und das spielt man ja auch nicht mehr so oft. Aber ohne Zweifel: Solche Spiele muss es geben und für Kletterer und nicht so Freak-Spieler ein tolles Strategiespiel in der richtigen Szenerie

Stubenscore: 6,7 / 10


DER BERG RUFT
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

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