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Kathmandu zum Schnäppchenpreis: Meine Auspack-Session

Von: ravn
17. Dezember 2025 um 01:32

Für die ursprünglich verlangten 130 Euro definitiv zu teuer. Die vorweihnachtliche Preisschlacht hat allerdings auch vor den Brettspielen nicht Halt gemacht und so gab es Kathmandu aus der Stefan Feld City Collection für weniger als die Hälfte im Angebot. Wer konnte da schon widerstehen?

Machen wir uns nichts vor. Wenn der Ausgangspreis nur unverschämt hoch genug ist, wirkt jeder Rabatt wie ein Schnäppchen, das alle Belohnungszentren klingeln lässt. So auch bei der Classic-Edition des Stefan Feld Eurogames Kathmandu. Im spielerischen Kern ein eher taktisch einfaches Laufspiel auf Familien-Niveau. Deshalb hatte ich bisher gezögert, die dafür aufgerufenen 130 Euro ausgeben zu wollen. Da mag meine Erstpartie noch so gut gewesen sein. Also warten und hoffen auf die eventuell erneut preisreduzierte Deluxe-Version von Queen Games, die auf diversen Spielemessen auch schon mal für 100 Euro angeboten wird. Immer noch viel für ein eher klassisches Eurogame, aber immerhin bekommen wir dafür bedruckte Acrylmarker und ein Inlay aus Pappschachteln. Juhu!

Die SPIEL Essen 2025 zog an mir vorbei und Queen Games hatte Kathmandu erst gar nicht mit dabei. Also doch auf die kommende Spiel DOCH! Messe in Dortmund warten? Die vorweihnachtliche Preisschlacht auf dem Brettspielmarkt kam mir zuvor. Mogli Distribution, der offizielle Queen Games Vertrieb, hatte für einige wenige Tage die Classic-Edition für knapp 60 Euro im Angebot bei Amazon. Versandkostenfrei für Prime-Mitglieder und noch vor den Feiertagen geliefert. Soweit das Versprechen. Zeitgleich gab es die Deluxe-Version im Queen Games Shop für 99,99 Euro. Zudem versandkostenfrei ab 60 Euro Einkaufswert.

Classic für 60 Euro oder Deluxe für 40 Euro mehr? Für diese 40 Euro mehr hätte ich die Ressourcen-Marker, die Güter und Tempel-Plättchen als bedruckte Acrylversion statt aus Pappe bekommen. Also 134 Plättchen aus Plastik. Dazu viele kleine Schächtelchen, in der ich das Spielmaterial vorsortiert verstauen hätte können. Und eine größere und eben besondere Spieleschachtel inklusive gedruckter Autogrammkarte des Autors. Da meine Anspielsession mir gezeigt hat, dass das Pappmaterial völlig ausreicht und somit Acryl nur überproduziert gewesen wäre, schrumpfte für mich der Vorteil der Deluxe-Version in sich zusammen. Inlay schön und nett, aber nicht für den Aufpreis. Die Classic-Edition musste ausreichen. Also bestellt und gut.

Erstaunlich wenige Tage später kam das DHL-Paket dann auch an. Zwar im stabilen Umkarton, nur an dem Packmaterial hat Amazon wie üblich gespart. Zum Glück hat das Paket keinen Schlag auf eine der Ecken abbekommen, weil der wäre ungepolstert auf die direkt anliegende Spieleschachtel durchgegangen. Der einsame Streifen Packpapier war eh nur Deko. Der Schachtelinhalt brachte knapp 3 kg Spielmaterial auf die Waage, was vor allem den 16 großformatigen Stanzbögen geschuldet ist. Eine Menge Spiel in der Schachtel und eine Menge an Pappe, die es auszupöppeln galt. Zwar waren ein paar Stanzbögen leicht eingerissen durch die Fliehkräfte im Karton und den zwei wuchtigen Kartenpacks, die alles kleinzumalmen drohten, aber das waren zum Glück nur Rahmenelemente, die sowieso weggeworfen werden sollten. Das eigentliche Spielmaterial hat die holprige Reise hingegen gut überstanden. Bei dieser Packweise sehe ich Reklamationen allerdings einkalkuliert. Ich hatte einfach mal Glück.

Auffällig war, dass es in der Anleitung keinerlei Abschnitt gibt, wie die doppelseitigen Spielerboards zusammengeklebt werden sollen. Hier gibt es das mir von Civolution bekannte Prinzip der kleinen Klebepunkte und eines umklappbaren Rahmens. Hat den Vorteil, dass sich der Kleber auf seiner Reise von China nicht verzieht, während die Pappschichten langsam durchtrocknen. Die Bastelarbeit war allerdings kein Hexenwerk und somit war mein Exemplar von Kathmandu komplett. Die ausgedrückten runden und eckigen Marker aus dem Spielerboards sind übrigens Müll, auch wenn die fast wie Spielmaterial wirken in ihrer bedruckten Art. Also entsorgen und Platz in der Spieleschachtel schaffen. In eigene Tütchen sortiert und die Karten in Gamegenic 66 x 91 mm Standard Hüllen in matt gepackt, das war dann mein letzter Akt meiner Auspack- und Auspöppel-Session. Klickt Euch durch die insgesamt 52 Impressionen dazu, um den kompletten Verlauf nacherleben zu können.

Was bleibt übrig? Eine Spieleschachtel voller Hoffnung, dass Kathmandu als einfaches Laufspiel mit taktischem Anspruch in den kommenden Partien mindestens genauso zünden wird, wie bei meiner Erstpartie erlebt. Die 130 Euro hätte ich niemals dafür zahlen wollen, aber knapp 60 Euro für ein in Summe gut ausgestattetes Eurogame war mir das Versprechen auf zukünftige Spielerlebnisse dann doch wert. Für den Preis hätte Queen Games aber trotzdem ein Standard-Inlay oder wenigstens Plastiktüten für das Spielmaterial spendieren können.

Ach ja, fast vergessen: Der Farbunterschied zwischen orangen Würfel und der angeblich ebenso oranger Ware ist auch hier gegeben. War also kein Einzelfall meines Anspielexemplars damals. Mal sehen, ob ich in naher Zukunft die vier Plastikwürfel noch austauschen werden, gegen welche, die für mich mehr dem Orange der Warenart entsprechen. Aber entscheidet selbst mit Blick auf Bild 33. Farbwahrnehmung ist ebenso wie Spielegeschmack eben arg subjektiv.

Dead Cells: Von der Freiheit, versagen zu dürfen

Von: ravn
15. Dezember 2025 um 02:16

Explore, kill, die, mutate, repeat! Was sich wie eine Tretmühle der endlosen und damit ermüdenden Wiederholungen anhört, ist die Kernessenz eines außergewöhnlichen Brettspiels der kooperativen Sorte. Der dauerhafte Fortschritt zwischen den einzelnen Durchgängen ist uns gewiss, denn darauf baut das Rogue-Lite-Spielprinzip auf. Immer wieder und immer wieder gerne bin ich dabei.

Das kooperative Deck-Building-Spiel von Frosted Games zieht mich weiterhin in seinen Bann. Es sollen so 30 prognostizierte Partien bis zum Spielende sein, sofern es dieses Ende als solches überhaupt gibt. Nach gefühlt einem Drittel dieses Weges stehe ich mit Dead Cells nun an dem Punkt, von wo ich aus überblicken kann, was hinter mir liegt, während die Zukunft weitestgehend ungewiss ist.

Den ersten Boss, den Türwächter, habe ich inzwischen schon mehrmals besiegt in unterschiedlichen Spielrunden. Ebenso bin ich auch nach einem vermeintlich einfachen Durchmarsch durch die ersten Biome erneut daran gescheitert. Die Grenze zwischen Sieg und vorzeitiger Niederlage ist in Dead Cells arg dünn. Eine Unachtsamkeit, weil ein scheinbar harmloser Gegner doch falsch eingeschätzt wurde. Ein falscher Blick auf eine Aktionskarte, sodass ein Angriff eben doch nicht wirkt. Eine übersehene Fähigkeit, die hätte helfen können. Das alles kann eine Session beenden. Denn Zufall spielt in Dead Cells immer mit. Vollkommen sicher ist dabei mal so gar nichts.

Sicher ist nur das Ableben der Gruppe. Entweder nach dem Marsch durch zwei erfolgreiche Biome und dem Bezwingen des Boss-Gegners. Oder eben, wenn wir doch nicht so weit kommen und vorher zu viel Schaden einstecken müssen. Zwei oder selbst drei verbliebende Lebenspunkte sind eben nicht viel, wenn ein Gegner ungeblockt auf den Startspieler einprügelt und niemand sich dazwischen werfen kann. Nicht selten hatte ich Heiltränke im Gruppenbeutel ausgespart – für spätere Gelegenheiten, die dann niemals gekommen sind. Übermut tut selten gut. Aber genau dieser Tanz auf der Rasierklinge zwischen Erfolg und Niederlage bildet für mich den Spannungsmoment von Dead Cells. Zumal solche Sessions selbst mit Erstspielern kaum über zwei Stunden dauern und in Summe eher kürzer sind.

Daran liegt die Stärke von Dead Cells. Wir sind nicht von einer überlangen Spielerfahrung ausgelaugt, sondern treten meist auf dem Höhepunkt des Spannungsbogens ab – ob erfolgreich oder eben nicht. Eine Session Dead Cells ist halt flott gespielt, ständig passiert etwas und neue Herausforderungen ergeben sich uns. Bevor es droht, langweilig zu werden, wechseln wir das Biom und finden uns danach in einer völlig neuen Umgebung mit neuen Feinden wieder. Oder eben der Boss-Gegner steht vor der Tür und bereitet uns ein besonderes Finale.

Dieser Einsteigerfreundlichkeit ist es auch zu verdanken, dass ich bedenkenlos die laufende Kampagne in diversen Spielrunden weiterspielen kann. Eine wirkliche Vorgeschichte gibt es sowieso nicht oder ist in wenigen Sätzen erzählt. Was dann genau passiert, das kann ich zudem prima im Spielverlauf erklären, indem wir es einfach machen. Nur in Runden, die gerne vorab mehr wissen wollen, hole ich da mehr aus und widme mich den Regeldetails im Kampf. Einen wirklichen Unterschied hat es bisher nicht gemacht. Wie erfolgreich wir unterwegs waren, hing vor allem an dem Gruppengefüge ab und dem Willen der Einzelnen, kooperativ zusammenspielen zu wollen.

Nach rund zwölf Sessions stehe ich nun an dem Punkt, von dem aus die Gefangenenunterkünfte kein valider Startpunkt mehr sind. Deshalb werden die jetzt kommenden Sessions in Richtung des zweiten Bissgegners gehen. Auf geht es zur Ufersiedlung und hoch in den Glockenturm. Schließlich sollte die Herausforderung weiterhin Bestand haben und auch mal wieder eine Session direkt im ersten Biom enden dürfen. Denn die Freiheit, versagen zu dürfen, die gibt uns Dead Cells. Weil danach die Gewissheit steht, dass wir gestärkt wiederkommen und es erneut versuchen werden. Immer und immer wieder, solange uns unsere Motivation trägt, und die ist zumindest bei mir in Bezug auf Dead Cells ungebrochen.

In meinen ersten 2 1/2 Monaten mit Dead Cells kann ich im Rückblick wirklich nichts kritisieren. Die Produktionsqualität ist gut bis funktional völlig ausreichend. Double-Layer-Boards habe ich bisher nicht wirklich vermisst. Kartenhüllen sind für mich hingegen eine Pflicht, auch weil im späteren Verlauf immer mal wieder neue Karten in alte Decks gemischt werden und die Karten bis an den Rand bedruckt sind. Das Plastikinlay erfüllt ebenso seinen Dienst und die Vorsortierung in die einzelnen Biome beschleunigt den Spielaufbau enorm.

Die dafür ausgegebenen 85 Euro im Online-Fachhandel haben sich mehr als gelohnt, wenn ich die damit erlebten Spielstunden gegenrechne. Deshalb weiterhin meine Empfehlung für die lokalisierte Version von Frosted Games. Eine tolle Mischung aus Eurogame-Mechanismen und Amitrash-Atmosphäre.

Ode an SETI: Es lebe die Interaktion des Eurogames

Von: ravn
13. Dezember 2025 um 14:09

Es gibt Spiele, die zünden einfach bei einem. Die liegen einem. Die sind spannend vom Spielablauf, packend von den einzelnen Aktionen, interaktiv in den Auswirkungen. Die sind einfach rund und haben dazu noch ein Thema, das einem ebenso liegt. Selten und dann perfekt, wenn das alles zusammenspielt und sich in ein Brettspiel fokussieren kann. SETI ist für mich persönlich so ein Spiel, weshalb ich zum Lobgesang anstimme und auf ein Jahr der Faszination SETI zurückblicke.

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt: Ich kam bei SETI arg spät zur Partie. Eigentlich wäre als alter Arthur C. Clarke Fan mit Fokus auf Hard-Science-Fiction, bei der die Wissenschaft im Vordergrund steht, SETI das perfekte Spiel für mich gewesen, als es im Vorfeld der SPIEL 2024 erstmalig vorgestellt wurde. Blöd nur, dass sich die einzelnen Spielmechanismen so bekannt und damit langweilig anhörten. Was sollte ich mit noch einem Eurogame anfangen, das nur altbekannte Mechaniken wiederholt? Also verworfen und die Erklärung von Kevin auf der Neuheitenschau am CGE-Stand hat das für mich leider auch nicht widerlegen können. Deshalb habe ich SETI erstmal links liegen gelassen.

Im Nachklang der SPIEL 2024 konnte ich dann SETI in entspannter Zweierrunde kennenlernen und ich zappelte am Haken. Nur da war die Messeauflage längst ausverkauft und Nachschub erst Ende Januar 2025 in Sichtweite. Also vorbestellt und derweil die ganzen anderen Neuheiten des Jahrgangs gespielt. Da gab es ja noch so etwas wie Civolution, das mich ebenso durchs Jahr begleiten sollte. Der Rest ist Geschichte und alleine meine zwölf Beiträge über SETI aus allen Betrachtungswinkeln sprechen für das Spiel von Tomáš Holek und verdeutlichen den Stellenwert dieses Eurogames für mich.

SETI ist besonders. Aber was genau macht die Faszination von SETI aus? Ein Brettspiel auf seine Einzelteile zu reduzieren und einzeln diese zu beleuchten, das funktioniert bei SETI nicht gut, wie meine anfängliche Fehleinschätzung mir selbst eindrucksvoll gezeigt hat. Die Summe der Spielmechaniken also? Das könnte zu oberflächlich gedacht sein. Viel mehr sehe ich persönlich die besondere Faszination in der Interaktion mit den Mitspielern, die für ein Eurogame ungewöhnlich hoch ist. Zwar gibt es keine „Hier nimm das“-Elemente gegen einzelne Mitspieler, die mir selten fernab von kurzweiligen Fungames gefallen, aber ich finde mich trotzdem in einer Spielwelt wieder, die auch durch meine Mitspieler bestimmt wird. Das finde ich gut, mehr als nur gut.

Typisch für Eurogames haben wir unser eigenes Tableau vor uns ausliegen, auf dem wir uns ganz für uns austoben und unser Aktionspotential vielfältiger und besser machen können. Was da im Detail bei den Mitspielern abläuft, interessiert mich eher weniger und nur am Rande. Viel wichtiger finde ich hingegen, dass ich damit deren Potenzial abschätzen kann. Und zwar das Potenzial, mich in meinen Plänen unwissend zu unterstützen oder zu gefährden. Und so wandert mein Blick von meinem Tableau immer öfter zu den Tableaus meiner Mitspieler. Ok, der kann auf Monde landen und hat gerade eine Sonde in der Nähe vom Neptun unterwegs. Alles klar, dieses Ziel sollte ich mir also nicht vornehmen, sofern ich nicht schneller bin. Und damit ist mein Blick schon weiter zum Zentrum der Aufmerksamkeit gewandert, zum gemeinsamen Spielplan in der Mitte des Geschehens. Wie dreht sich das Sonnensystem und wann? Ein Blick auf die Bekanntheitsskala und wer sechs dort vorweisen kann, könnte eine neue Technologie erforschen und das Solarsystem drehen. Mit etwas Spielerfahrung hat man schnell im Blick, wo die Erde, die eigenen Sonden und die anvisierten Planeten dann stehen werden. Ebenso, welche Sektoren in Scanreichweite kommen und welche nicht mehr.

Genau diese kleinen Momente, in denen ich selbst gar nicht aktiv am Zug bin, sich das Spielgeschehen aber dramatisch ändern kann, machen für mich SETI dauerhaft spannend. Denn erfolgreiche Pläne leben meistens von der günstigen Situation und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn Ressourcen sind knapp in SETI und wenn meine Mitspieler für mich angenehm spielen, dann nehme ich das auch gerne mit. Das bedeutet für mich allerdings auch, dass ich mich nicht zu stark an langfristigen Plänen festkrallen sollte, nur weil ich eine perfekt scheinende Aktionskarte dafür auf die Hand bekommen habe. Bei SETI trenne ich mich in einer Partie von mehr Ideen und Plänen, als ich überhaupt verwirkliche. Denn Handkarten sind in ihrer multiplen Anwendung vielfältig. Da muss dann auch mal ein Juri Gagarin als Raketentreibstoff dienen.

Die Möglichkeiten in SETI sind eben vielfältig und überraschend zugleich. Keine Aktionskarte ist gleich und die meisten davon stecken verdeckt auf den Mitspielerhänden. Zu sicher sollte ich mich deshalb nie fühlen, eine gewisse Unsicherheit bleibt und auch damit überzeugt mich SETI. Denn nur so sind überraschende Spielzüge möglich – für mich und auch meine Mitspieler. Der Spannungsbogen bleibt für mich gespannt, selbst wenn ich meine, die Situation auf dem Brett durchschaut zu haben. Wenn dann der große Plan doch nicht gelingt, weil jemand mit einer unerwarteten Aktionskarte mal eben auf „meinem Neptunmond“ vor mir gelandet ist, dann muss ich das so hinnehmen, Nehmerqualitäten zeigen und mir alternative Ziele suchen. Das sind dann aber auch die vielen kleinen Geschichten einer Spielpartie, die SETI erzählen kann und die SETI für mich besonders und erinnungswert machen.

Alles kleine Bausteine, die für sich isoliert betrachtet, eventuell unspektakulär klingen. Die Summe macht es aus und die vereint sich in einer einzigen Partie von SETI. Dabei haben wir das Thema Scannen mit seiner Mehrheitenwertung noch nicht einmal erwähnt. Mehrheiten entstehen eben selten solitär und genau das macht dieses besondere Spielelemente in SETI nochmals interessanter, weil interaktiv facettenreich. Fast schon ein Spiel im Spiel und eine kleine Kunst, dieses hochinteaktive Element zum eigenen Vorteil zu bespielen. Dazu allerdings an anderen Stellen mehr.

Solltet Ihr bisher einen Bogen um SETI gemacht haben, dann kann ich Euch nur eine Erstpartie empfehlen. Einfach mal mitspielen und sich treiben lassen. Mehr als eine Kernidee pro in jeder der fünf Runden solltet Ihr eh nicht verfolgen, dann klappt es auch mit den Erfolgserlebnissen. Ihr wolltet immer schon mal zum Mars fliegen? Dann macht es einfach. Oder doch Euren Supercomputer voll ausbauen? Warum nicht? Probiert genau das, was Ihr wollt, denn das einmalige Erlebnis Eurer Erstpartie wird niemals wiederkommen. Ob Euch dann ebenso die Faszination von SETI langfristig packt, das wird sich dann einfach von ganz alleine zeigen.

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