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Papyria – offizielle Spielanleitung auf Französisch
» 09.07.2026: Papyria – offizielle Spielanleitung auf Französisch (31 MB).
Tropichaos – REVIEW | Rezension Brettspiel
Tropische Früchte sind schon eine feine Sache und je nach Jahreszeit haben sie auch einmal Hochsaison und so sind wir als Obsthändler mit unserem Marktstand im Brettspiel Tropichaos immer darum bemüht, zur richtigen Zeit die richtigen Früchte einzukaufen, aber auch sehr gewinnbringend bzw. punkteträchtig zu verkaufen. Mal schauen, wie viel (Obst-)Spiel in die klassische kleine […]
Tokyo Poo Divers
Tokyo Poo Divers aus dem Verlag Heldbergs Games dreht sich laut Anleitung um das Leben der anrüchigen Kacketaucher von Tokyo. Wie alle Spiele aus dem Verlag kombiniert auch dieses Spiel…
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Clickety Clack
Bei Clickety Clack aus dem Nürnberger-Spielkarten-Verlag haben wir es mit einem Würfelspiel zu tun, das schnell erklärt und leicht erlernbar ist und sich fast für jeden Spielertyp eignet, es sei…
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Dale Yu: Review of Makoto
Makoto
Mit Taktik und wunderschönen Japan-Illustrationen spielst du in Makoto von Simon Weinberg Kartenkombinationen aus. Das Spiel ist bei Huch! erschienen. Für zwei bis sechs Mitspielende und ab acht Jahren empfohlen.…
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Size Matters! – Das Kartenspiel
Eine Frage der Größe – Der alte Kalauer: Die Größe machts! Echt jetzt? Der Gag ist uralt und die Frage wird uns immer wieder ins Gesicht geknallt. Nun also vom…
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Behind
Strohmann Games, 2025
Autor: Cédric Millet
1+ Spieler:innen, ab 10 Jahre, 3x 45-90 Minuten
Ein Tatort liegt vor euch, aber er sieht zunächst nicht aus wie ein Tatort. Da sind kleine Ausschnitte, Textfetzen, Figuren, Gegenstände und Andeutungen. Nichts passt auf die einfache Art zusammen. Ihr schiebt, sortiert, lest, verwerft und merkt irgendwann: Die eigentliche Szene entsteht nicht durch stumpfes Anlegen, sondern dadurch, dass ihr versteht, was hier passiert sein muss. „Behind“ fühlt sich dadurch frisch an. Das Spiel nimmt die vertraute Lust am Puzzeln und dreht sie um. Ihr seht nicht von Anfang an das Bild, das ihr zusammensetzen wollt. Stattdessen arbeitet ihr euch über Hinweise, Beobachtungen und Schlussfolgerungen zu einer Anordnung vor, die am Ende auf der Rückseite bestätigt wird. Dieser Kniff trägt erstaunlich weit, weil die drei Szenarien nicht einfach nur andere Bilder zeigen, sondern sich tatsächlich unterschiedlich anfühlen. Mal seid ihr näher am Kriminalfall, mal stärker im Experiment, mal in einer anderen Art von Logikrätsel. Besonders „Der Raub“ bleibt für mich hängen, weil das Szenario den Detektivgedanken am klarsten auf den Tisch bringt. Das ist persönliche Vorliebe, aber es zeigt gut, was das Spiel kann: Aus einzelnen Fragmenten entsteht ein gemeinsamer Denkraum.
Ihr legt die Plättchen eines Szenarios aus und versucht herauszufinden, in welcher Ordnung sie zusammengehören. Dabei geht es nicht nur darum, Kanten oder grafische Übergänge zu finden. Viel wichtiger ist, welche Informationen auf den Plättchen stecken. Wer steht wo? Was verweist aufeinander? Welche Reihenfolge ergibt Sinn? Welche Spur führt weiter und welche lockt euch in eine Sackgasse? Am Tisch entsteht dadurch ein schöner Wechsel aus stillem Suchen und gemeinsamem Knobeln. Manchmal arbeitet ihr parallel an mehreren Ecken. Eine Person entdeckt eine mögliche Verbindung, während die andere noch an einem ganz anderen Abschnitt hängt. Dann rückt ihr wieder zusammen, beugt euch über dieselben drei, vier Plättchen und versucht, eine besonders widerspenstige Stelle zu knacken. Genau in diesen Momenten zeigt das Spiel seine Stärke. Es zwingt euch nicht zu langen Regelüberlegungen, sondern zu Gesprächen über Beobachtungen. Ihr sagt nicht: „Ich mache jetzt Aktion A.“ Ihr sagt eher: „Warte, wenn das hier stimmt, dann kann dieses Plättchen eigentlich nicht dort liegen.“ Wenn ihr feststeckt, können Hinweiskarten helfen. Die sind wichtig, denn manche Stellen können frustrieren. Nicht, weil das Grundprinzip schwer zu verstehen wäre, sondern weil ein fehlender Gedanke gleich mehrere Anschlüsse blockieren kann. Mit etwas Rätselspielerfahrung habt ihr sicher Vorteile, aber Neulinge kommen trotzdem gut hinein. Die Hürde liegt nicht in komplexen Regeln, sondern im genauen Hinschauen und im Mut, eigene Annahmen wieder umzustoßen. Der stärkste Moment kommt am Ende. Wenn ihr die Auslage umdreht und plötzlich sichtbar wird, ob eure Logik trägt, fühlt sich das nicht nur wie Kontrolle an. Es ist ein echter Erfolgsmoment. Das Spiel belohnt euch mit einem Bild, das vorher nur als Möglichkeit im Kopf existiert hat.
Mich überzeugt an diesem Spiel vor allem, dass es sich wirklich neu anfühlt. Viele Rätselspiele arbeiten mit Codes, Umschlägen, Kartenstapeln oder linearen Aufgabenketten. Hier liegt alles offen vor euch und bleibt trotzdem geheimnisvoll, weil ihr erst lernen müsst, wie die einzelnen Bruchstücke miteinander sprechen. Das ist eine starke Grundidee, und sie wird nicht nach dem ersten Szenario verbraucht. Gerade weil die drei Fälle thematisch, grafisch und spielerisch unterschiedlich angelegt sind, entsteht genug Abwechslung, um die Schachtel nicht wie eine einzige langgezogene Aufgabe wirken zu lassen. Zu zweit funktioniert das Spiel besonders gut. Ihr habt genug Augen, um unterschiedliche Dinge zu sehen, aber nicht so viele Stimmen, dass der Tisch unruhig wird. Allein lässt es sich ebenfalls gut spielen, dann wird es konzentrierter und etwas stiller. Zu dritt oder viert kann ich mir das noch vorstellen, vor allem mit geduldigen Mitspieler:innen, die gern gemeinsam grübeln. Deutlich größere Gruppen würden dem Spiel vermutlich nicht guttun. Dann schauen zu viele Menschen auf dieselben Plättchen, während nur wenige wirklich handeln oder erkennen können. Die Zugänglichkeit ist ein Pluspunkt. Ihr seid schnell im Spiel, weil die Regeln kaum im Weg stehen. Trotzdem ist es kein belangloses Nebenbei-Rätsel. Wer ungern feststeckt oder bei Grübelpausen schnell aussteigt, könnte an manchen Stellen genervt sein. Das Spiel kann euch kurz frustriert zurücklassen, wenn eine entscheidende Verbindung einfach nicht auftauchen will. Die Hinweiskarten fangen das gut ab, aber sie ändern nichts daran, dass der Reiz und der Frust aus derselben Quelle kommen: Ihr müsst selbst sehen, was die Plättchen euch sagen wollen. Das Material funktioniert gut. Die Plättchen lassen sich angenehm nutzen, die Gestaltung ist ansprechend und die unterschiedlichen Illustrationsstile der Szenarien geben jedem Fall eine eigene Farbe. Das ist mehr als hübsche Oberfläche, weil es die Abgrenzung der drei Rätsel stärkt. Haptik und Verarbeitung geben keinen Anlass zur Sorge, auch wenn das Spiel nach dem Lösen eher ein Kandidat zum Weitergeben ist als ein Dauerbrenner für regelmäßige Wiederholungen. Ist die Lösung bekannt, verliert der Kern naturgemäß an Spannung. Unterm Strich ist „Behind“ ein sehr gutes Rätselspiel für alle, die gern gemeinsam beobachten, kombinieren und sich über Aha-Momente freuen. Es ist kein Partyspiel und kein klassisches Familienspiel für große Runden, sondern am stärksten als konzentriertes Erlebnis für ein oder zwei neugierige Köpfe. Wenn ihr Rätsel mögt, aber nicht schon wieder Schlösser, Codes und Zahlenketten lösen wollt, bekommt ihr hier eine frische, überraschende und angenehm eigenständige Variante des Genres.
Kilia
In Kilia bauen wir als Kaufleute nach der Eröffnung des Schleswig-Holsteinischen Kanals im mittelalterlichen Kiel eine Handelsflotte auf und entwickeln den Hafen zu einem wichtigen Handelszentrum. Als aufstrebende Reeder erweitern…
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Carni Flora
Carni Flora von Martino Chiacchiera (Haba) erscheint in einer kleinen, quadratischen Spielschachtel. Die Grafik springt mich fast an: Ein nett aussehender Blütenkopf mit scharfen Zähnen lacht mich an. Was ist…
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Dale Yu: Review of Kingdom Crossing
Wildwuchs
Ich mag Gartenspiele! Schon als kleiner Junge habe ich ein Blumenspiel gespielt, das mir leider namentlich nicht mehr einfällt. Aber die farbigen Blumen haben mich fasziniert und ich habe es…
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1 % Chance
Willkommen in der Welt von 1 % Chance! Ist das Glück auf deiner Seite? Kannst du gut bluffen? Gelingt es dir, deine Mitspieler gut einzuschätzen? Dann wird dich das Kartenspiel…
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Oh my socks
Helvetiq, 2025
Autoren: Antoine Bauza & Théo Rivière
2–5 Spieler:innen, ab 6 Jahre, 15 Minuten
Eine Socke liegt schon brav im passenden Stapel, die nächste wandert durch die Runde und plötzlich stellt sich diese kleine, gemeine Frage: Wollt ihr wirklich noch eine davon haben? In „Oh my socks!“ geht es um ein vertrautes Haushaltsdrama im Kartenformat. Socken verschwinden, tauchen doppelt auf, landen bei den falschen Leuten und sollen am Ende möglichst ordentlich sortiert sein. Das Spiel nimmt diese einfache Idee und macht daraus einen sehr zugänglichen Absacker. Ihr sammelt Socken in eurer Auslage, aber nicht jede zusätzliche Karte ist automatisch gut. Entscheidend ist, dass am Ende gerade Mengen gleicher Socken zählen. Zwei sind schön, vier sind besser, drei oder fünf können dagegen ärgerlich sein. Genau daraus entsteht der Reiz. Das Thema ist nicht bloß Dekoration, sondern erklärt sofort, warum einzelne Socken nerven und Paare erfreuen.
Ihr zieht Karten, entscheidet euch für eine davon und gebt eine andere weiter. Das klingt zunächst harmlos, entwickelt aber schnell kleine Spitzen. Denn ihr schaut nicht nur auf eure eigene Auslage, sondern auch auf die der Mitspieler:innen. Wer braucht gerade dringend noch eine bestimmte Socke? Wem würdet ihr mit dieser Karte ein Paar schenken? Und wem könnt ihr vielleicht eine Socke zuschieben, die aus einem wertvollen Zweier plötzlich einen wertlosen Dreier macht? Gerade zu viert entsteht dadurch ein schöner Fluss. Die Züge sind kurz, niemand wartet lange und trotzdem passiert am Tisch genug, um aufmerksam zu bleiben. Das Spiel lebt von diesen kleinen Momenten, in denen eine scheinbar harmlose Karte plötzlich Bedeutung bekommt. Manchmal nehmt ihr die sichere Karte für euch selbst. Manchmal ist es reizvoller, jemand anderem eine unbequeme Socke weiterzugeben. Und manchmal hofft ihr einfach, dass die nächste Karte eure Auslage wieder geradebiegt. Glück spielt natürlich mit. Ihr könnt nicht kontrollieren, welche Karten kommen und wann die Partie endet. Trotzdem fühlt sich das Spiel nicht beliebig an, weil die Entscheidungen am Tisch Gewicht haben. Wer nur auf sich schaut, verschenkt Möglichkeiten. Wer dagegen beobachtet, welche Muster bei den anderen liegen, kann mit einfachen Mitteln kleine Wendungen auslösen. Das ist kein großes Taktikfeuerwerk, aber für ein kurzes Kartenspiel genau die richtige Menge an Entscheidung.
„Oh my socks!“ überzeugt vor allem dadurch, dass es sofort verständlich ist und trotzdem nicht völlig von allein läuft. Die Regeln sind schnell erklärt, die Partie kommt ohne Anlaufzeit in Gang, und nach wenigen Zügen ist klar, worauf ihr achten müsst. Das macht das Spiel besonders stark für Runden, die etwas Leichtes für zwischendurch suchen, aber keine reine Glücksnummer auf den Tisch legen wollen. Am besten funktioniert das Spiel, wenn ihr Lust habt, euch gegenseitig im Blick zu behalten. Die Interaktion ist freundlich gemein, aber nicht zerstörerisch. Ihr könnt anderen eine unpassende Socke zuschieben, doch der Schaden bleibt klein genug, dass daraus eher Gelächter als Frust entsteht. Zu viert trägt diese Dynamik sehr gut, weil genug Karten durch die Runde wandern und die Entscheidungen nicht nur aus Selbstoptimierung bestehen. Die Downtime bleibt gering, der Spielfluss ist angenehm flott. Die Schwäche liegt in der Natur des Spiels. Wer viel strategische Tiefe, langfristige Planung oder starke Kontrolle sucht, wird hier nicht lange verweilen. Auch der Wiederspielreiz lebt weniger von neuen Entdeckungen als von der lockeren Tischstimmung. Das ist kein Spiel, das einen Abend allein trägt. Es ist eines, das zwischen zwei größeren Spielen, nach dem Essen oder als schneller Einstieg sehr gut funktioniert. Das Material ist solide, die Gestaltung freundlich und klar genug, um die Sockenmuster gut auseinanderzuhalten. Besonders sympathisch bleibt die kleine Helvetiq-Schachtel, die wenig Platz braucht und genau zu dieser Art Spiel passt. Haptisch wirkt das Ganze unaufgeregt, aber ordentlich. Es ist kein Materialfest, aber es erfüllt seinen Zweck und unterstützt den schnellen, unkomplizierten Charakter. Unterm Strich ist „Oh my socks!“ ein schöner Absacker mit einem gut greifbaren Kniff. Wenn ihr kurze Kartenspiele mögt, bei denen ihr nicht nur eure eigene Auslage sortiert, sondern auch mit einem Auge auf die anderen schaut, werdet ihr hier viel Freude haben. Für Familien, Gelegenheitsspieler und lockere Runden ist das Spiel eine klare Empfehlung für zwischendurch. Wer dagegen Tiefe und große Spannungsbögen sucht, sollte die Socken lieber im Schrank lassen.
Über den Wolken
Die große Reise über den Wolken – in einem Vogelschwarm gibt es klare Regeln. Es gibt keine Anführer und trotzdem weiß jeder Vogel zu jeder Zeit, was zu tun ist.…
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Naishi – REVIEW | Rezension Brettspiel
Manchmal reicht eine kleine Einschränkung, um aus einem schlanken Kartenspiel ein erstaunlich verzahntes Denkduell zu machen. Bei Naishi lautet diese Einschränkung: „Karten bleiben dort, wo sie liegen“. Das klingt zunächst harmlos. Fünf Karten offen in der eigenen Auslage, fünf Karten verdeckt auf der Hand, dazu ein gemeinsamer Markt in der Mitte. Doch sobald die ersten […]
Dale Yu: Review of dnup
Dark Cases: Feuerfest
Krimi- und Rätselspiele haben mich schon immer fasziniert. Und eine besondere Vorliebe habe ich für die Art von Krimispielen, bei der jede Menge Material vorhanden ist und irgendwie geordnet und…
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Chichén Itzá
Chichén Itzá ist nicht nur die Nummer 10 in der City Collection von Stefan Feld, veröffentlicht bei Queen Games, sondern auch die dritte reine Neuentwicklung in der Reihe (nach Marrakesh…
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