New Cold War: 1989-2019 is a Card-Driven Game based in the most important geopolitical events from 1989 to 2019. Players lead one of the four great powers (Russia, China, US, EU) in their fight for the new world order. Initially, the confrontation is between the red bloc, consisting of Russia and China and the blue bloc, comprising the United States and the European Union. However, each player must also prioritize their own strategy, as only one power can emerge victorious at the end of the game. Therefore, this game starts with cooperation between allied powers in the early stages but becomes entirely competitive as the moment of final victory approaches.
New Cold War utilizes a Card-Driven game mechanic. Players strive to attain victory by gaining international prestige, dominating the media and increasing their control of countries and different regions of the world. Other key factors to manage include military force and United Nations Security Council vetoes. Players’ strategies are determined by a series of hidden objectives they must pursue to achieve victory.
The game accommodates three or two-player versions and includes a solitaire mode through a system of bots.
Queen Games, 2019 Autoren: Asger Harding Granerud, Daniel Skjold Pedersen 2–4 Spieler:innen, ab 8 Jahre, 20-40 Minuten
Ihr begebt euch in das malerische Hafenviertel Nyhavn in Dänemarks Hauptstadt. Dort stehen die bekannten bunten Giebelhäuser direkt am Wasser. Genau diese Fassaden sollen von euch neu gestaltet werden. Ihr übernehmt die Rolle kleiner Architekt:innen: Ihr sammelt farbige Karten, kauft Fassadenplättchen in unterschiedlichsten Formen und Farben und fügt diese Stück für Stück zu eurer eigenen Häuserfront. Das Thema verbindet charmantes Städtebauflair mit einem Puzzlegedanken. Häuser gestalten statt Städte dominieren. Diese Kombination von ästhetischem Thema und optisch greifbarer Bauaufgabe ist kreativ und spricht visuell an.
Zu Beginn steht ein Markt aus farbigen Karten bereit. Jeder Zug läuft folgendermaßen ab: Entweder nehmt ihr zwei angrenzende Karten aus dem Vorrat oder ihr bezahlt Karten, um ein Fassadenplättchen zu erwerben. Diese Plättchen müsst ihr auf eurem Tableau (eurer Hausfront) anlegen. Zahlreiche Plättchen haben Fenster. Punkte erhaltet ihr, wenn ihr vollständig bebaute Reihen oder Spalten schafft. Der Clou: Wenn ihr ein Plättchen an ein anderes derselben Farbe angrenzend legt, erhaltet ihr Rabatt beim Kauf. Zudem gibt es Sonderfelder (Wappen) auf eurem Tableau, die euch Bonusaktionen freischalten. Wer als Erster 12 Punkte erreicht, löst die letzte Runde aus. Danach gewinnt, wer insgesamt die meisten Punkte gesammelt hat. Die Regeln sind klar, die Runden flott und dennoch steckt in der Wahl von Karten, Farben und Formen erfreulich viel kleine Taktik, ohne dass es komplex wird.
„Copenhagen“ gelingt es, ein leicht zugängliches Familienspiel mit ausreichend Tiefe zu bieten, damit auch erfahrene Spieler:innen Freude haben. Die Materialqualität ist insgesamt gut. Das Spielbrett, die Pappplättchen und Karten sind stabil und farbenfroh gestaltet. Allerdings hätte ich mir bei manchen Plättchen eine etwas höhere Haptik-Qualität gewünscht. Etwa etwas dickeres Material. Mechanisch greift alles gut ineinander. Kartensammlung, Anschaffung von Plättchen, Rabatt durch Farbanschluss, Buildingsetzen. Das ergibt einen angenehmen Fluss. Ein möglicher Nachteil: Die Interaktion zwischen euch ist eher indirekt, ihr beeinflusst nicht direkt die Bauweise der Mitspieler:innen, sondern konkurriert hauptsächlich über Punkte. In Runden mit erfahrenen Vielspieler:innen kann das Spiel daher etwas vorhersehbar wirken. Positiv hervorzuheben ist die Balance zwischen Zugänglichkeit und strategischem Handeln. Das Spiel eignet sich gut für Familienabende, für Gelegenheitsspieler:innen genauso wie für Kennerrunden, wenn die Zeit begrenzt ist und keine epische Spieltiefe gefordert wird. Wer hingegen ein Spiel mit starker direkter Interaktion, langer Spielzeit oder hoher Komplexität sucht, wird hier vielleicht nicht voll auf seine Kosten kommen. Ein charmantes, gut durchdachtes Spiel mit hohem Spaßpotenzial für die breite Spielrunde. Empfehlenswert für alle, die nach einem soliden und hübschen Gesellschaftsspiel suchen.
Heute stelle ich euch 2 Spiele die einzelne Runden haben die flott runtergespielt sind. Eins davon für Solo Spieler und eines für mehrere.
Für Northwood!
Worum geht es?
Wir verhandeln mit Adeligen – das Stichspiel
Was ist das Ziel?
So viele Herrscher wie möglich überzeugen.
Warum macht das Spaß?
Wie viele Stiche schafft man mit der Hand, wenn man welchen Herrscher besucht? Welche Fähigkeit will man lieber unter den Verbündeten haben? Kann sich das ausgehen oder wird man scheitern.
Besonderheiten
Man startet jede Partie mit 4 Verbündeten. Zieht seine Starthand und wählt das erste Königreich das man besuchen will. Die haben unten eine Zahl von 0-7 angegeben und einen Herrscher. Der Herrscher hat eine Farbe und eine Spezialfähigkeit. Unser Ziel ist es ihn zu „überzeugen und alle haben ein Lieblingsthema über das sie reden wollen“. Konkret gesagt. Die Zahl unter dem Königreich gibt an wie viele Stiche man exakt machen muss um erfolgreich zu sein. Die Farbe des Herrschers gibt Trumpf an. Danach deckt man eine Karte vom Nachziehstapel auf. Die Farbe muss bedient werden, wenn möglich. Das geht solange bis die Hand leer ist. Dann überprüft man ob man die Bedingung erfüllt hat. Entweder wird der Herrscher entfernt, weil man es nicht geschafft hat oder man besucht das nächste Königreich Was hat man von einem Sieg … je nach Zahl des Königreichs erhält man Sterne (wobei 0 und 7 die meisten bringen) und man kann den Herrscher einmal anstatt eines der Verbündeten einsetzen. Apropos Verbündete. Vor jedem Stich darf man einen davon einsetzen. Die lassen uns extra Karten ziehen, abwerfen den Nachziehstapel anschauen usw. Jeden der 4 darf man einmal pro Königreich verwenden.
Meine Meinung
Was gefällt mir am Spiel nicht?
Wie soll ich es am besten sagen. Es fühlt sich stellenweise nicht wie ein Stichspiel an. Ich weiß es ist blöd aber dadurch dass man nie der erste beim ausspielen und immer gegen den restlichen Stapel spielt, hat man nicht dasselbe Feeling wie wenn man ein Stichspiel mit mehreren Leuten spielt.
Was sind solala Punkte?
Die Verbündeten erlauben einem unterschiedlichste Dinge aber dadurch, dass man den Effekt durchführt bevor man die nächste Karte aufdeckt, spielt doch der Zufall eine große Rolle.
Anfangs war ich wegen der Karten etwas skeptisch, weil ich sie etwas dünn fand. Eigentlich hält man sie aber nie in der Hand, von daher ist das nicht so wichtig.
Einen hab ich noch. Es ist ein Highscore Spiel. Wenn ich aber anhand der verbleibenden Königreiche schon weiß, dass ich meinen Highscore nicht knacken kann, starte ich dann gleich neu oder spiel ich um die „Ehre“ weiter. Darauf hab ich noch keine Antwort.
Was gefällt mir?
Ich finde die Illustrationen voll gelungen und ich mag das Thema eigentlich sehr.
Es gibt unterschiedlichste Verbündete die man haben kann und etliche Kombinationen die man anstreben kann.
Es gibt auch noch eine ganze Kampagne mit 16 Szenarien. Für die Größe und den Preis der Box bekommt man schon viel.
Kommen wir zum meinem Fazit. Hier muss man unterscheiden je nachdem was man vom Spiel erwartet. Erwartet man quasi eine Patience mit einem Stichspielüberbau und etlichen Sonderkarten? Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Ist halt so. Dann kann ich es voll empfehlen. Ich habe aber meine Probleme damit. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich so taktieren kann wie ich gerne würde. Man spielt immer gegen 3/4 der anderen Karten. Das ist schon eine Hausnummer und es kann so viel passieren. Es macht es auch verdammt schwer die eigene Hand einzuschätzen, da man immer nur Farbe bedient und nie selbst ausspielt. Es kann also durchaus passieren, dass die hohen Karten die nicht Trumpf sind wenige bis keine Stiche machen, da die irgendwo am Boden des Stapels liegen. Trotzdem gebe ich das Spiel nicht auf, sondern versuche mit Regelvarianten, dem Herr zu werden. Was auch schon einiges aussagt.
Anhang
Autor: Will Su Illustrationen: Will Su Verlag: Leichtkraft Erscheinungsjahr: 2024 Spieleranzahl: 1 Dauer: ca 20min Preis: ca 16€
L.A.M.A.
Was ist das Ziel?
Bei Spielende die wenigsten Minuspunkte haben
Warum macht das Spaß?
Es ist so einfach und Karten auf den Tisch knallen macht einfach Laune.
Besonderheiten
Das Spiel besteht aus mehreren Durchgängen. In jedem Durchgang bekommt man 6 Karten auf die Hand und eine liegt im zentralen offenen Ablagestapel. Ein Durchgang geht so lange, bis entweder alle ausgestiegen sind oder eine Person alle Handkarten abgelegt hat. Was zuerst eintritt. Wer dran ist legt entweder eine Karte ab. Diese Karte kann entweder den gleichen Wert oder einen Wert haben der genau um 1 höher ist. eine Lama ist wie eine (fiese) 7 und auf eine Lama kann man nur ein weiteres Lama oder eine 1 legen. Wer nichts ablegen kann bzw. nicht mag kann entweder eine Karte vom Nachziehstapel ziehen oder steigt aus. Wenn man aussteigt schreibt man die restlichen Handkarten als Minuspunkte. Doppelte Werte zählen aber nicht. Dh. 3 4er sind trotzdem nur 4 Minuspunkte. Lamas sind 10 Minuspunkte. Wer alle Karten ablegt darf 1 Chip zurücklegen. Dh. 1 oder 10 Punkte.
Meine Meinung
Was gefällt mir am Spiel nicht?
Da habe ich eigentlich keine Punkte.
Was sind solala Punkte?
Da weiß ich eigentlich auch nichts.
Was gefällt mir?
Ich finde das Spiel richtig gelungen. Ich weiß gar nicht warum ich es mir erst vor kurzem geholt habe, denn eigentlich ist es genau in meiner Abteilung. Mein Lieblingssatz. Es ist so simpel. Ich werde das Spiel auch sehr mit UNO vergleichen, weil mM nach der Vergleich passt. L.A.M.A. ist regeltechnisch nicht komplexer aber in meinen Augen mit interessanteren Entscheidungen. Soll heißen. Sehr einfaches, lockeres Spiel, dass sich gut runter spielen lässt und auch einen schöne Prise Zufall hat aber da gibt es dann die große Entscheidung die man so teilweise einschätzen kann aber wo es immer wieder zu Überraschungen führt.
Der große Unterschied zu UNO ist die Frage: Wann steigt man am besten aus? Ja klar, weniger Minuspunkte zu machen wäre schon nicht schlecht aber wie wenig ist wenig, wenn man das versucht mit dem einzuschätzen was die anderen haben könnten … aber viel viel besser wäre es einen 10er Chip wieder zurücklegen zu können…aber man glaubt gar nicht wie schnell man Punkte oben hat wenn man Karten nachziehen muss und danach lächelt einen dieses belämmerte Lama an. Riskiert man das?
Das ist der zentrale Reiz … und man muss sich schon selbst bremsen, nicht automatisch weitere Karten zu ziehen, wenn man nichts passendes hat. Ich habe auch schon Partien erlebt wo ein Spieler mit der Starthand sofort ausgestiegen ist, weil sie insgesamt nur 4 Minuspunkte auf der Hand hatte aber dann hat jemand anders seine komplette Hand runtergespielt und ist Punkte losgeworden. Flott und emotional aber es spielt sich nicht automatisch runter. Hat bis jetzt allen mit denen ich es gespielt habe, sehr gefallen und wir haben es in den letzten Monaten schon ein paar Mal verschenkt.