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Azul

Von: ferengi
02. Juni 2026 um 08:22

Spiel des Jahres 2018

Etwas genervt von Michael Kiesling’s The Border und einem Tipp, auch mal andere Azul-Varianten von ihm zu spielen, führte uns mal wieder zu diesem Klassiker. Und es hat sich gelohnt.

Das Konzept sollte bekannt sein:
Es liegen auf runden Manufakturenscheiben je 4 Fliesen und wir können eine Sorte von einer Scheibe nehmen und auf unserem Brett bei den 1 bis 5 – Felder großen Ablagebreichen anlegen. Die restlichen Fliesen der Scheibe kommen in die Mitte. Alternativ kann man auch alle Fliesen einer Sorte aus der Mitte nehmen und bei sich anlegen.

Der Aufbau für zwei Spieler

Beim Anlegen auf dem eigenen Brett dürfen in einer Zeile nur die gleichen gelegt/angelegt werden. Passen nicht alle in die Zeile, dann kommen sie in den Bereich unten auf dem Tableau mit den Minuspunkten.

Wenn alle Fliesen von den Manufakturenscheiben und der Mitte verteilt sind, dann kommt die Wertung für die Runde. Nur von vollständigen Zeilen können wir eine Fliese passend auf das Mosaik rechts daneben legen und es wird gewertet. Beendet ist das Spiel, wenn jemand in der Wertungsphase mindestens eine Reihe im Mosaik vervollständigt hat.

Mit der Wertung wandert bei vollen Reihen eine Fliese auf ein passendes Mosaik-Feld, die anderen werden abgeräumt. Unvollständig gefüllt Reihen würden für die nächste Runde liegen bleiben. Verstopfen dann Felder.
Wenn bei der Wertung mindestens eine Reihe im Mosaik vollständig ist (hier die oberen zwei) ist das Spiel beendet und es kommt die Endwertung.

Fazit:

In 5 Minuten erklärte Regeln, schöne Spielsteine. Auch wenn ich die Muster von solchen Fliesen nie ansprechend fand. Aber irgendwie haben sich ja die Muster durchgesetzt.
Das Spiel des Jahres 2018 hat inzwischen viele Ableger. Auch mit anderen Mechanismen und mehr Spieltiefe. Ich wäre nicht uninteressiert, da mal einige zu testen, denn das Fliesenlegen macht schon Spaß und ist fordernd strategisch.

Stubenscore: 7,7 / 10


AZUL
BoardGameGeek

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Brettspiel (getestet)

The Border

Von: ferengi
01. Juni 2026 um 07:30

Hatten nie die Absicht eine Mauer zu bauen.

Mit Tikal (1999), Torres (2000) und Azul (2018) wurden bislang drei Spiele von Michael Kiesling als Spiel des Jahres ausgezeichnet. Mit The Border hat er gemeinsam mit Reinhard Staupe ein einfaches Roll and Write entwickelt. Wir würfeln und umschließen hiermit Gebiete. Jeder Spieler hat hierzu eine gleiche Landkarte aber mit anderer Farbwahl der anzukreuzenden Grenzen. Wer zuerst ein Gebiet abgeschlossen hat, bekommt die hohe Punktzahl, andere Spieler können dies aber auch noch abschließen. Wenn jemand 6 der 9 Gebiete umkreist hat, wird ausgewertet.

Zur Würfelmechanik/-regel: Man muss immer an Felder mit Kreuzen anschließend die Grenze fortführen. Zu Spielbeginn gibt es auf dem Spielplpan bei jedem schon zwei entsprechende Startfelder.
Der aktive Spieler kann die fünf Würfel bis zu dreimal würfeln. Das Ergebnis muss er nutzen, um farbige Gebiete komplett abzuschließen, andere Würfel verfallen.

Danach können die anderen Spieler die nicht verwendeten Würfel beliebig nutzen, hierbei müssen sie keine Gebiete abschließen. Dieses ist gerade zu Beginn eher ein Vorteil.

Links die Karte, rechts der Deckelkasten mit Filz.
Geschafft. Ein Mitspieler hat 6 Gebiete abgeschlossen. Schnell auszählen und ab auf den Boden mit dem Spiel.

Fazit:

Einfache Regeln, aber zu glückslastig. Das Material ist schon super: Hochwertige Faber-Castell-Stifte rechtfertigen alleine schon den 1-Euro-Flohmarkt-Schnapper. Der Deckel ist mit Filz ausgelegt, was geräuscharmes Würfeln ermöglicht. Die Anleitung ist kurz aber vielsprachig. Trotzdem bleibt es nicht in der Sammlung. Knizia zeigt, wie man es heutzutage besser macht.

Stubenscore: 6,0 / 10


THE BORDER
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Up or Down? – Spielkritik

Von: Paddy
26. April 2026 um 16:44
Up or Down H

Die Aufgabe ist simpel: Zahlenreihen in auf- oder absteigender Form bilden. Doch schon bei der Kartenwahl muss man bei Up or Down? ständig kleine Entscheidungen treffen. Geht der Plan bis zu letzten Karte auf oder muss man Kompromisse eingehen? Ein

Der Beitrag Up or Down? – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

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