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The Hoard of Ghaundal (D&D 5e) – Gefährliche Schatzsuche in acht Akten (Ersteindruck)

18. Februar 2026 um 09:00

HoG - BannerZahlreiche Gefahren, eine High-Fantasy-Welt und ein riesiger Schatz: In The Hoard of Ghaundal gilt es einen sagenumwobenen Drachenhort zu finden. Die Kampagne von Mammoth Factory fügt dafür unterschiedliche Schauplätze und Monster zusammen. Was der bunte Mix für die Haupthandlung bereithält, erfahrt ihr hier.

Dieser Beitrag wurde von Andreas Schellenberg geschrieben

Tyrannen des Unterreichs: Konfrontativ um Einfluss und Macht

Von: ravn
12. Januar 2026 um 23:12

Die Fantasywelt von Dungeons & Dragons bildet den atmosphärischen und ebenso optischen Rahmen. Gefüllt von einem konfliktreichen Spielablauf, der Deckbuildung mit Areacontrol vereint. Leider längst vergriffen und ohne Chance auf eine Neuauflage. Trotzdem empfehlenswert, wie mir meine mitgespielte Erstpartie gezeigt hat.

Lang ist es her. Tyrannen des Unterreichs wurde 2018 in der deutschsprachigen Version vom Heidelberger Spieleverlag veröffentlicht. Die Dungeons & Dragons Lizenz lag bei Gale Force Nine, die drei Jahre später die Lokalisation der Zweitauflage angekündigt hatten. Nur sollte es nicht dazu kommen. Kein großer Verlust, so könnte man meinen, denn die Plastik-Miniaturen wurden durch Pappmarker ersetzt. Es wird allerdings noch vertrackter, denn es gibt keinerlei Chance auf eine weitere Auflage. Gale Force Nine hat die Lizenz längst verloren und sich zudem mit dem Lizenznehmer zerstritten. Was bleibt, das ist der Gebrauchtmarkt oder eben die Chance, diese empfehlenswerte Kombination aus Deckbuildung und Areacontrol irgendwo mitzuspielen.

Ich hatte dazu unlängst die Gelegenheit in entspannter Viererrunde. Diese Grundeinstellung kann ich zudem nur empfehlen. Was da auf dem Spielbrett abgeht, ist weit meilenweit davon entfernt, ein friedliches Eurogame zu sein. Hier wird nicht gegönnt, sondern gemeuchelt und verdrängt. Schließlich geht es um Mehrheiten und Gebietskontrolle und potenzielle Siegpunktquellen, die es bis Spielende zu halten und erobern gilt. Das muss man mögen und ich habe meine Erstpartie gemocht, auch wenn ich mich am Ende nur mit dem dritten Platz begnügen musste. Spielerfahrung zahlt sich bei dem konfrontativen Gerangel des Autorengespanns Peter Lee, Rodney Thompson und Andrew Veen eben aus. Wer einen Blick für die ständig sich verändernde Brettsituation mitbringt und zudem mögliche Aktionsfolgen richtig einschätzen kann, der hat einen klaren Vorteil.

Ebenso hilfreich ist es, wer die vielen verschiedenen Karten der Auslage einschätzen kann. Welche lohnt sich und passt zur eigenen Strategie? Denn was wir in Zukunft machen können, bestimmt unser Kartendeck und das bauen wir uns im spielerischen Kern des Spiels selbst zusammen. Gute Augen sind da von Vorteil. Dank der Dungeons & Dragons nehmen die atmosphärischen Illustrationen viel Platz auf den Karten ein. Da blieb eben wenig Raum für ausreichend große Icons und Aktionsbeschreibungen. Schließlich wollte auch noch ein stimmungsvoller Begleittext untergebracht werden. Wer sich allerdings keine Mühe mehr macht, die zum Erwerb stehenden Karten gegeneinander abzuwägen, braucht eigentlich gar nicht erst anzutreten. Von alleine oder aus Zufall entsteht eben kein schlagkräftiges eigenes Kartendeck.

Der Rest ist dann ein Schlagabtausch um Orte und Städte und Kontrolle und Dominanz, was am Spielende und teils auch am eigenen Rundenende die begehrten Siegpunkte einbringt. Ob und wie sich das Spielgeschehen ausbalanciert oder jemand zum Opfer auserkoren wird, weil es sich so ergibt, liegt an uns Spielern selbst. Dazu braucht es aber eben den schon benannten Spielüberblick, den ich als spontaner Bauchspieler schlicht noch nicht hatte. Somit solltet Ihr akzeptieren können, dass eine Partie mit Erstspielern eine gewisse Schieflage bekommen und sogar Königsmacher-Effekte zeigen kann.

Wir haben übrigens nicht mit den Anfängerkarten gespielt, sondern zwei Kartendecks kombiniert, die ein interaktiveres Vergnügen versprachen. Das wurde auch eingehalten. An allen Ecken des Unterreichs wurden gegnerische Einheiten gemeuchelt, Spione verdrängt, wahnsinnige Ausgestoßene zwangsrekrutiert und Handkarten abgeworfen, bevor ich selbst zum Zug kam. Das Chaos spielt eben mit und die lieben Mitspieler sorgen schon dafür, dass es einen gnadenlos trifft. Somit kein Spiel, das auf ungeteilte Zustimmung treffen wird. Mit hat es aber ausgesprochen gut gefallen. Mitspielen gerne wieder, aber wegen der kleinen Kartentexte nur mit Lesebrille, denn ansonsten würde das ein Blindflug für mich werden, wenn ich mir da ins eigene Deck hole.

Noch ein letztes Wort zur Materialqualität. Die war echt durchwachsen. Meine mitgespielte Version hatte für die neutralen Einheiten nur die Pappmarker und die waren echt klein und gerne mal im Schatten der Plastikeinheiten übersehen. Die Karten schrien nach Kartenhüllen und haben die zum Glück auch bekommen. Etliches Pappmaterial war zudem arg verstanzt. Zentriert war da nur wenig. Dazu noch ein paar Fehler in den deutschsprachigen Kartentexten. Schön ist anders. Aber am Ende zählt das Spielgefühl und das passte mir mehr als nur gut.

Frisch gezockt 04.2025

Von: Andi
29. April 2025 um 08:31

The Vale of Eternity – Artifacts

Die erste Erweiterung für Vale of Eternity ist endlich draußen. Nachdem ich ein großer Fan des Grundspiels bin, hab ich mir das sofort geholt und was soll ich sagen. Der Ersteindruck ist nur „gut“. Mehr Karten sind schon nicht schlecht, da gibts dann was Neues von Partie zu Partie zu sehen. Kommen wir zu den namensgebenden Artefakten, die man Nutzen kann aber nicht muss. In einem 2 Spieler Spiel liegen davon z.b. 6 aus. Im Uhrzeigersinn wählt man dann eins davon aus, das aktuell nicht gewählt ist. Dort und nur dort kommen auch die beiden neuen Elemente Unterschlupf und Ausbau ins Spiel. Der Unterschlupf ist ein eigener Bereich in der Auslage eines Spielers wo man mit schlafen gehen Effekten Kreaturen zwischenlagern kann, bzw mit einem Wecken Effekt holt man sie wieder auf die Hand zurück. Der Ausbau macht was? Genau…er erlaubt uns 1 od. 2 Karten mehr in der Auslage zu haben. Gefällt mir schon aber mich stört etwas, dass keine Karten dabei sind die mit diesen Mechanismen spielen. Man muss die Artefakte dafür verwenden. Warum stört mich das? Weil sich die Spieldauer grade zu 3. oder 4. schon verlängert, weil jede Runde jeder die Auslage mit den Artefakten sondieren muss. Mah die Michi hat sich auf das Artefakt gesetzt, dass ich haben wollte … puh … was nehmen wir denn stattdessen. Kein Drama und vielleicht wird das noch besser, wenn man es öfter spielt.

Dungeons & Dragons – Die Drachen der Sturmwrack Insel

Wir sind kurz vor dem Ende dieser Starter Set Kampagne. Vor einer Weile schon hatte ich etwas vorbereitet aber das ist sich dann nie wirklich ausgegangen und jetzt hat ein Freund die Kampagne dieses Starter Sets vorbereitet und es funktioniert terminlich besser als erwartet 🙂
Die Kampagne dieses Starter Sets ist zugegeben auch nicht besonders lange … Man kommt bis Stufe 3 während man bei den anderen ich glaub bis Stufe 6 kommt. Dh. Diese Kampagne ist für den Spielleiter leichter vorzubereiten und nimmt auch nicht so viel Zeit in Anspruch. Man wird sie tatsächlich in einer absehbaren Zeit beenden. Ich fand das alles bis jetzt sehr unterhaltsam. Hin und wieder werden ein paar Regeln vergessen aber das ist jetzt auch kein Drama. Zum Rollenspiel selbst … nur um ein paar Vorurteile zurecht zu rücken. Keiner versucht sich als Schauspieler … Der Spielleiter sollte die Situation gut beschreiben… ansonsten versuche ich mich als Spieler höchstens daran zu orientieren was die Motive der Figur sind und das steht am Zettel. Der Rest besteht aus viel Würfeln, und viel Gelächter. Tolle Sache.

Abluxxen

Zum Abschluss noch was kleines. Ich habe mit meinen Eltern und meiner besseren Hälfte vor einer Weile angefangen Abluxxen zu spielen. Meine Mutter ist ja jemand der wenn irgendwas nicht nach einem klassischen Kartenspiel ausschaut mal eine Weile jammert wie kompliziert das alles ausschaut aber ich dachte trotzdem … könnte gehen. Und ja es ging. Allen hat es gefallen und so spielst mal schnell 5-6 Partien runter.

We love RPGs, but we love them more for the RP than the G. The...

05. Oktober 2018 um 01:00














We love RPGs, but we love them more for the RP than the G. The unique aspect of roleplaying games is the way the players collaborate to steer the story and create situations out of whole cloth, and the mechanics provide a framework - be it more or less rigid - to facilitate the creativity of the players. We don’t mean to dunk on people who love RPGs for the combat puzzles provided by the mechanics, that’s just not what we turn to RPGs for. As such, we don’t really care that much about the minutia of differences between systems. We’ll happily sit down with either.

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