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Rival Cities – Städteduell im hohen Norden

Rival Cities - Brettspiel Review

Herbstliches Wetter steht uns im Südwesten Deutschlands bevor. Das ist ungefähr so, wie es im hohen Norden Deutschlands das ganze Jahr über ist. Nieselregen, diesiges Wetter und eine steife Brise tragen somit grundlegend zur Spielatmosphäre bei, wenn ihr Rival Cities von Andreas Steding (Deep Print Games) auf den Tisch holt und ein spannendes Städte-Duell zwischen Hamburg und Altona austragt. Ob dabei auch die Sonne hinter den Wolken hervorbricht, erfahrt ihr in unserer Review.

Viel Spaß beim Lesen!

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10 Tipps für euren ersten SPIEL-Besuch

Von: Peer
16. Oktober 2025 um 08:14

10 Tipps für euren ersten SPIEL-BesuchJedes Jahr sind neue Messe-Besucher auf der SPIEL in Essen dabei und für euch habe ich 10 Tipps für euren ersten SPIEL-Besuch zusammengestellt. Wenn ihr euch an diese Tipps haltet, dann steht einem tollen Messe-Erlebnis eigentlich nichts mehr im Weg. 10 Tipps für euren ersten SPIEL-Besuch Ich bin nun schon seit vielen Jahren auf der […]

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#344 – SPIEL 2025 Top 10 Lokalisierungen & Top 10 bereits erschienene Highlights | Podcast

Von: Peer
15. Oktober 2025 um 07:00

#344 - SPIEL 2025 Top 10 Lokalisierungen & Top 10 bereits erschienene Highlights | PodcastEs ist nur ein Woche bis zur SPIEL 2025 und die Vorfreude steigt sicher nicht nur bei mir. Ich stelle zuerst die Top 10 deutschsprachige Lokalisierungen auf der SPIEL 2025 vor.

Danach blicke ich ein wenig auf das Jahr 2025 zurück und stelle 10 Brettspiel-Highlights vor, die bereits erschienen sind und die ihr euch auf der Messe SPIEL anschauen solltet.

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Komm zum Punkt

Komm zum Punkt: Cover

Bei diesem Titel traue ich mich keine Einleitung. Denn wer hasst sie nicht, diese unsäglichen Leute, die mit endlosem Begrüßungs-Blabla nur den Laden aufhalten, statt endlich mal zum Punkt zu kommen?

Wie geht KOMM ZUM PUNKT? Wir spielen kooperativ und erraten, während die Sanduhr läuft, Wörter wie „Schaukel“, „Nabelschnur“, „Speisekarte“, „Kreuz“ oder „Mallorca“. Immer abwechselnd eine Person rät, alle anderen kennen das Lösungswort und wollen die Rateperson hinführen.
Dazu formulieren wir gemeinsam (und inklusive der Rateperson) Sätze. Reihum sagen wir Wort für Wort. Oder „Punkt“ – worauf die nächste Person einen neuen Satz beginnt. Unser Ziel ist, dass die Rateperson a) das Lösungswort erahnt und b) auch noch genau dann an die Reihe kommt, wenn dieses Wort in den Satz passt. Im Bestfall entsteht eine schöne Vorlage wie: „Inzwischen“, „waren“, „alle“, „Deutschen“, „da“, „Punkt“, „Die“, „Mittelmeerinsel“, „heißt“ „natürlich“ …

Komm zum Punkt: Karten

Das erste Wort des ersten Satzes ist übrigens zufällig von einer Spielkarte vorgegeben. Sonst hätte man sicherlich nicht mit „Inzwischen“ angefangen. Aber genau das macht die Aufgabe lustig.

Was passiert? Manche Begriffe flutschen gut. Entscheidend sind clever gewählte Schlüsselwörter wie „Mittelmeerinsel“. Allgemein tauchen aber doch mehr Schwierigkeiten auf, als man denken würde: Die nächste Person setzt den Satz ganz anders fort, als man sich das vorgestellt hätte. Man sitzt baff da und fragt sich, was die oder der andere sich bloß gedacht hat. Das Spiel stockt, weil manche im Kopf durchspielen, was die nächsten zwei, drei Personen idealerweise sagen müssten. Was sie dann vielleicht leider nicht tun.
Es entstehen Nonsens und Kauderwelsch. Es entstehen grammatisch fragwürdige Bandwurmsätze, weil aus irgendwelchen Gründen niemand „Punkt“ sagt. Die Gruppe kreist um das Thema des gesuchten Begriffs, schafft es aber nicht, den Satz so zu timen, dass die Rateperson das Lösungswort einfügen könnte. Und manchmal sagt die Rateperson dann die Lösung, obwohl es grammatisch gerade kein bisschen passt.
Vermutlich wegen genau solcher Schwierigkeiten gibt es eine weitere Regel: Komme ich als Beschreibender an die Reihe und könnte an meiner Stelle des Satzes das Lösungswort sagen, darf ich klopfen. Das tue ich in der Hoffnung, dass die Rateperson längst ahnt, worum es geht. Kann sie den Begriff nun nennen, ist die Runde ebenfalls gewonnen.

Was taugt es? Die Probleme sind einerseits lustig. Bei KOMM ZUM PUNKT habe ich viel gelacht. Ich erinnere mich an eine Situation, als schon das zweite Wort des ersten Satzes so schräg war, dass ich keine Idee hatte, wie man daraus überhaupt noch einen gültigen Satz bilden könnte, geschweige denn einen, der zum Lösungswort führt. Das war denkwürdig.
Oft habe ich die Probleme aber als spielerisch unbefriedigend empfunden. Da half mir auch nicht der Gedanke, dass es ja ein Partyspiel ist, bei dem man kulant sein sollte. Und dass es mehr um den Spaß und weniger um die Grammatik geht. Gerade in kooperativen Spielen nehme ich es mit den Regeln genau, sonst fühlt es sich für mich wie Schummeln an. Und in KOMM ZUM PUNKT ist es meinen Gruppen auffallend oft nicht gelungen, die Regeln einzuhalten.
Ich hadere obendrein mit der Punktwertung. Es zählt einen Punkt, wenn der Begriff gefunden wird, indem die Rateperson ihn an der richtigen Stelle des Satzes platziert. Es zählt aber zwei Punkte, wenn der Begriff gefunden wird, nachdem jemand klopft. Um den Highscore zu erreichen, müsste man also grundsätzlich klopfen. Macht man das nie, erreicht man bestenfalls die mittelgute Wertung „Nicht schlecht“. Dabei dachte ich, es sei die eigentliche Aufgabe, dass die richtige Person das richtige Wort an der richtigen Stelle sagt.
Die Idee von KOMM ZUM PUNKT finde ich grandios. Und viele, denen ich das Spiel erklärt habe, waren schon vor Spielbeginn sehr begeistert und in froher Erwartung, was passieren würde. Für meine Begriffe konnte das Spiel die Erwartungen nie ganz einlösen, aber womöglich sehe ich das zu eng. In meinen öffentlichen Spielerunden gehörte KOMM ZUM PUNKT in der vergangenen Saison zu den Favoriten.


**** solide

KOMM ZUM PUNKT von Ralf zur Linde und Klaus-Jürgen Wrede für zwei bis viel mehr Spieler:innen, Denkriesen.

Messevorschau: Spiel 2025 trifft Politik, Bildung, Religion und Inklusion

13. Oktober 2025 um 17:01
Religion statt Ressourcen, Politik statt Pöppel und Bildung statt Burgen: Spiele sind mehr als nur ein belangloser Zeitvertreib. Das zeigt sich auch auf der Spiel 2025 in Essen. In unserer Messevorschau werfen wir einen Blick auf politische und gesellschaftliche Aspekte von Spielen. Dabei erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn ihr euch ausführlicher auf die Messe vorbereiten möchtet, empfehlen wir die offizielle Messeseite sowie die Vorschauen auf BoardGameGeek und der Brettspielbox. Eine Social-Media-Wall rund um die #Spiel25 findet ihr auf zuspieler.de. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Spiel Talks” finden zahlreiche Podiumsdiskussionen und Vorträge statt. In unserer Vorschau erwähnen wir nur einige

Quelle

Top 10 Brettspiele, die schon erschienen sind & ihr euch auf der SPIEL ’25 anschauen müsst!

Von: Peer
13. Oktober 2025 um 14:43

Top 10 Brettspiele, die schon erschienen sind & ihr euch auf der SPIEL '25 anschauen müsst!Die meisten Brettspiel-Neuheiten erscheinen auf der SPIEL in Essen, aber natürlich sind im Laufe des Jahres 2025 schon eine ganze Reihe toller Brettspiele erschienen. Damit man diese nicht in der Flut der Messe-Neuheiten vergisst, stelle ich heute meine Top 10 Brettspiele, die schon erschienen sind & ihr euch auf der SPIEL ’25 anschauen müsst! Ein […]

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dlp games Neuheiten, Zukunftsplanungen, Jubiläen, Partner und mehr News

Von: Peer
13. Oktober 2025 um 08:13

dlp games Neuheiten, Zukunftsplanungen, Jubiläen, Partner und mehr Newsdlp games bringt zur diesjährigen SPIEL wieder ein paar interessante Neuheiten mit. Unter anderem eine Erweiterung für Pirates of Maracaibo. Im Folgenden erfahrt ihr, welche Neuheiten es sind, wie die Zukunft von dlp games aussieht und einiges mehr. dlp games Neuheiten, Zukunftsplanungen, Jubiläen, Partner und mehr News Anja gibt spannende Einblicke und interessante Infos zur […]

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Wulfhorn Games Neuheiten, Spiele-Design, Ideen-Findung und mehr News

Von: Peer
12. Oktober 2025 um 08:13

Wulfhorn Games Neuheiten, Spiele-Design, Ideen-Findung und mehr NewsAuch in den Niederlanden werden fließig neue Brettspiele entwickelt, unter anderem bei Wulfhorn Games. Welche Neuheiten es da in diesem Jahr gibt, an welchen Projekten gearbeitet wird, wie neue Ideen für Brettspiele entstehen und vieles mehr erfährst du heute. Wulfhorn Games Neuheiten, Spiele-Design, Ideen-Findung und mehr News Ruud berichtet über seine Arbeit als Spiele–Autor und […]

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PD-Verlag Neuheiten, Concorida News, Expertenspiele und mehr

Von: Peer
11. Oktober 2025 um 08:11

PD-Verlag Neuheiten, Concorida News, Expertenspiele und mehrDer PD-Verlag hat schon ein paar Klassiker veröffentlicht und bringt nun immer mehr spannende Neuheiten auf deutsch heraus. Im Folgenden geht es unter anderem um interessante Spiele-Neuheiten, heiße Concordia News, die Ausrichtung auf Expertenspiele und einige mehr. PD-Verlag Neuheiten, Concorida News, Expertenspiele und mehr Im Gespräch mit Jan Philip gibt es wirklich sehr interessante und […]

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El Paso

El Paso: Cover

Weil es GREAT WESTERN TRAIL schon gibt: Werden die Leute da nicht fragen, warum noch eins? Zum Glück ist das nicht mein Problem, sondern höchstens das der beiden Autoren. Mich beschäftigt mehr dieses: Weil es Einleitungen schon gibt: Werden die Leute da nicht fragen, warum noch eine?

Wie geht EL PASO? Die Schachtel erklärt es auf ihrer Unterseite: „Das Spielgefühl von Alexander Pfisters Meisterwerk GREAT WESTERN TRAIL in nur der Hälfte der Spielzeit!“
EL PASO greift also viele Elemente von GREAT WESTERN TRAIL auf: Wir laufen auf einem Rundkurs. Im Ort El Paso müssen wir stoppen und unsere Rinder abliefern, also die Handkarten werten. Gut wäre es dann, a) viele verschiedene Karten mit b) hohen Zahlenwerten auf der Hand zu haben.
Unterwegs auf dem Rundkurs verfolgen wir zwei Ziele: Wir wollen unsere Handkarten optimieren. Und wir wollen starke Aktionen ausführen. Manchmal widerspricht sich das ein bisschen, und die gewählte Aktion schwächt vorübergehend mein Blatt.

El Paso: Spieltuch

Aktionen führen wir in Gebäuden aus, auf denen wir stoppen. Gebäude, die niemandem gehören und von allen genutzt werden können, liegen schon zu Beginn aus. Weitere Gebäude, die dann im Wesentlichen nur für mich da sind, kann ich hinzukaufen. Dafür benötige ich Baumeister-Karten. Auch die muss ich unterwegs kaufen. Genauso wie Cowboy-Karten, über die ich an weitere und bessere Rinder herankomme. Eine dritte Sorte Personenkarten (Ingenieure) verschafft mir – ganz verkürzt gesagt – Aufträge und Sonderaktionen.
Im Gegensatz zu GREAT WESTERN TRAIL handelt es sich bei den Personen tatsächlich um Karten (statt Plättchen). Nutze ich sie, werfe ich sie auf meinen Ablagestapel und muss für ihren nächsten Einsatz warten, bis sie beim Durchlauf meines Decks wieder auftauchen. Ziehe ich sie nach, lege ich sie vor mir ab, und ziehe Ersatzkarten. Nur Rinder halte ich auf meiner Hand.

Was passiert? EL PASO verdichtet GREAT WESTERN TRAIL auf wesentliche Bestandteile. Der Gebäudevorrat ist kleiner, niemand darf mehr als zwei Gebäude besitzen. Die Bahnlinie und die damit verbundenen Lieferbeschränkungen entfallen. Viele Details und Schnörkel sind weggekürzt. Wesentlich neu ist, dass das Deck neben Rindern nun auch Personen enthält. EL PASO speckt das Original also nicht bloß ab, es fügt auch etwas hinzu.

El Paso: Personenkarten

Trotz Eindampfung ist EL PASO kein Leichtgewicht. Versuche ich, das Spiel Menschen ohne GREAT WESTERN TRAIL-Erfahrung zu erklären, haben die mit den diversen Konzepten reichlich zu kämpfen.
Leichter als GREAT WESTERN TRAIL ist EL PASO insofern, dass ich weniger Dinge mitbedenken muss. Der Fokus liegt klarer auf: Figur ziehen, Aktion machen. Dadurch fühlt sich EL PASO auch ein bisschen repetitiver an. Wobei sich natürlich trotzdem immer die Fragen stellen: Welche Aktionen? Und wie viele pro Umlauf? Also: Wie schnell will ich um den Rundkurs hetzen, wie häufig meine Herden werten?
Genauso wie GREAT WESTERN TRAIL lässt sich EL PASO sehr strategisch spielen. Ich kann einen klaren Fokus setzen und meine gesamte Partie entsprechen ausrichten. Jede:r kann sogar weitgehend ungestört agieren, EL PASO ist solitärer. Die Positionierung meiner Gebäude greift kaum ins Spiel der anderen ein, es gibt keine Konkurrenz im Arbeitsmarkt oder auf einer Eisenbahnstrecke.


El Paso: Material

Was taugt es? Ich habe EL PASO gern gespielt, weil es trotz Reduktion erstaunlich viel vom Reiz des Originals bewahrt. Allerdings ist es schwierig bis unmöglich, gegen ein geliebtes Original zu bestehen. Denn das Original liebe ich ja dafür, dass es so ist, wie es ist. Gerne investiere ich also eine Stunde mehr und spiele gleich GREAT WESTERN TRAIL oder GREAT WESTERN TRAIL NEUSEELAND. Ich möchte das volle epische Erlebnis und nicht das Konzentrat.
Aber muss EL PASO denn überhaupt gegen GREAT WESTERN TRAIL bestehen? Vielleicht bedienen ja beide Spiele sehr unterschiedliche Zielgruppen und könnten prima nebeneinander existieren.
Ich bin da skeptisch. Denn neben dem Epischen fehlt EL PASO vor allem das Sinnliche. Das Spiel ist aufgemacht wie eine Reiseausgabe, die fürs Spielen auf einer Rasenfläche oder am Strand optimiert wurde. Auf einem Tisch empfinde ich das Wellen schlagende Spieltuch (statt Spielplan) als sehr störend. Die winzigen Pappmarker verrutschen, während die riesigen Holzfiguren im Weg herumstehen und die Sicht versperren. Es mag Geschmackssache sein, aber ich habe bei so einer Aufmachung gleich deutlich weniger Lust auf das Spiel.


**** solide

EL PASO von Alexander Pfister und Johannes Krenner für eine:n bis vier Spieler:innen, Lookout Spiele.

Piña Coladice

10. Oktober 2025 um 16:00

iello, Asmodee, 2025
Autor: Yann Dupont
2–4 Spieler:innen, ab 7 Jahre, 10 Minuten

Stellt euch vor, ihr sitzt an einem warmen Sommerabend mit Freund:innen auf einer Terrasse, ein kühles Getränk in der Hand, und würfelt um die besten Cocktails. Genau dieses Gefühl fängt „Piña Coladice“ ein. Ihr schlüpft in die Rolle von Barkeeper:innen, die versuchen, die leckersten Drinks zu mixen und dabei möglichst viele Punkte zu sammeln. Das Ziel ist, eigene Cocktailmarker auf Untersetzer zu legen und entweder zuerst vier in einer Reihe zu platzieren oder als Erste:r 20 Punkte zu erreichen. Das Spiel versprüht echtes Urlaubsflair: Die Würfel sehen aus wie kleine Eiswürfel, die Untersetzer erinnern an echte Bierdeckel, und die Cocktailmarker aus Holz wirken liebevoll gestaltet. Schon das Material lädt zum Mitspielen ein und transportiert das sommerliche Thema auf sympathische Weise. Besonders originell ist die Idee, die Untersetzer doppelseitig zu bedrucken, sodass sich mit jeder Partie neue Kombinationen und Herausforderungen ergeben.

Jede:r Spieler:in erhält Cocktailmarker in einer Farbe. In der Tischmitte liegen sechzehn Untersetzer in einem Raster aus vier mal vier Feldern. Jeder Untersetzer zeigt bestimmte Würfelkombinationen und Punktewerte. Wer an der Reihe ist, würfelt mit fünf Würfeln bis zu dreimal. Nach jedem Wurf darf man entscheiden, welche Würfel man behält und welche man erneut werfen möchte. Gelingt es, eine Kombination zu erzielen, die einem freien Untersetzer entspricht, darf dort ein eigener Marker platziert werden. Liegt dieser neben bereits eigenen Markern, gibt es Bonuspunkte für die Verbindung. Kann oder möchte man keinen Marker legen, wird einfach weitergegeben. Das Spiel endet, wenn jemand vier eigene Marker in einer Reihe hat oder 20 Punkte erreicht sind. In der Variante „Happy Hour“ kommt zusätzliche Spannung ins Spiel, da gescheiterte Versuche mit Sonderaktionen belohnt werden, die das Geschehen unvorhersehbarer machen. So entsteht ein flottes, leicht taktisches und zugleich sehr glücksabhängiges Spielgefühl, das stark an Klassiker wie Kniffel erinnert, aber mit neuem thematischen Charme überzeugt.

„Piña Coladice“ lebt von seiner Leichtigkeit und der stimmungsvollen Gestaltung. Die Materialien sind hochwertig, die Farben leuchten, und das Design sorgt sofort für gute Laune. Die Regeln sind klar, der Einstieg gelingt in wenigen Minuten, und schon nach der ersten Runde entsteht ein flüssiger Spielrhythmus. Besonders in geselliger Runde entfaltet das Spiel seine Stärke, denn es bleibt stets spannend, wer die nächste passende Kombination trifft. Die Glückskomponente ist allerdings deutlich spürbar. Oft entscheidet der Würfelwurf mehr als die eigene Planung. Für manche ist genau das der Reiz, für andere kann es frustrierend wirken, wenn taktische Überlegungen keine große Rolle spielen. Dafür punkten das Tempo, die kurze Spieldauer und die Möglichkeit, mehrere Runden hintereinander zu spielen. Die „Happy Hour“-Variante sorgt für zusätzliche Abwechslung, wenn ihr es etwas wilder mögt.
Das Material ist stabil und durchdacht. Die Untersetzer bestehen aus fester Pappe, die Marker aus lackiertem Holz, und die Würfel liegen angenehm in der Hand. Das Spiel ist langlebig und optisch ansprechend, was den Wiederspielreiz erhöht. Besonders gut eignet sich „Piña Coladice“ für Familien, Gelegenheitsspieler:innen und alle, die schnelle, unkomplizierte Spiele mögen. Wer jedoch mehr strategische Tiefe sucht oder sich an Zufall stört, wird hier weniger glücklich
„Piña Coladice“ ist ein charmantes, sommerlich leichtes Würfelspiel, das Spaß macht, ohne zu überfordern. Es verbindet bekannte Mechanismen mit einer frischen, humorvollen Präsentation und eignet sich perfekt für gesellige Abende. Kein strategischer Meilenstein, aber ein rundes, sympathisches Spiel, das einfach gute Laune verbreitet.

SPIEL 2025 Neuheiten-Tipps von 60 YouTubern, Podcastern und Bloggern

Von: Peer
10. Oktober 2025 um 09:21

SPIEL 2025 Neuheiten-Tipps von 60 YouTubern, Podcastern und BloggernAuch in diesem Jahr habe ich wieder viele YouTuber, Podcaster und Blogger aus der Brettspiel-Szene nach ihren Neuheiten-Tipps auf der SPIEL 2025 gefragt. Da sind wieder viele spannende Spiele-Tipps zusammengekommen und ich bin sehr gespannt, was eure Highlights auf der SPIEL ’25 sind. SPIEL 2025 Neuheiten-Tipps von 60 YouTubern, Podcastern und Bloggern Und jährlich grüßt […]

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ROLLINKUNZ! Neuheit, Kunst, Leidenschaft, Pläne und mehr

Von: Peer
10. Oktober 2025 um 08:28

ROLLINKUNZ! Neuheit, Kunst, Leidenschaft, Pläne und mehrDas Brettspiel-Hobby ist besonders dadurch spannend und interessant, weil viele Einzelautorinnen und -autoren ungewöhnliche Spiel-Ideen umsetzen, wie Rollin von ROLLINKUNZ!. Ihr erfahrt, warum ihm Kunst wichtiger ist als Kommerz und welche Neuheit er in diesem Jahr rausbringt. ROLLINKUNZ! Neuheit, Kunst, Leidenschaft, Pläne und mehr Rollin ist wirklich ein besonderer Brettspiel-Autor und das merkt man seinen […]

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The City of Games Neuheiten, Spieleentwicklung, Einblicke und mehr

Von: Peer
09. Oktober 2025 um 08:01

The City of Games Neuheiten, Spieleentwicklung, Einblicke und mehrThe City of Games ist eine dieser kleinen Erfolgsstories, bei denen ein Brettspiel-Autor Erfolg hatte und sein Hobby zum Beruf machen konnte. Welche spannenden Neuheiten es bei The City of Games gibt, wie der Verlag entstanden ist und welche Philosophie Frank bei der Entwicklung von Spielen hat, erfahrt ihr im Folgenden. The City of Games […]

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Top 10 Lokalisierungen auf der SPIEL 2025

Von: Peer
08. Oktober 2025 um 09:24

Top 10 Lokalisierungen auf der SPIEL 2025Ich kaufe und spiele Brettspiele auch auf englisch, aber bevorzuge meist schon eine deutsche Version. Deshalb stelle ich heute meine Top 10 Lokalisierungen auf der SPIEL 2025 vor. Das sind tolle Brettspiele, die es auf englisch schon länger gibt und nun zur Messe SPIEL 2025 auf deutsch erscheinen. Top 10 Lokalisierungen auf der SPIEL 2025 […]

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#343 – SPIEL 2025 Top 7 Solo-Neuheiten & Top 10 2-Personen-Spiele | Podcast

Von: Peer
08. Oktober 2025 um 07:00

#343 – SPIEL 2025 Top 7 Solo-Neuheiten & Top 10 2-Personen-Spiele | PodcastEs sind nur noch gut 2 Wochen bis zur SPIEL 2025 und deshalb stelle ich heute wieder spannende Neuheiten vor.

Aus diesem Grund gibt es zum einen meine Top 7 Solo-Spiele Neuheiten auf der SPIEL 2025. Anschließend gehe ich meine Top 10 2-Personen-Spiele durch, die auf Messe in Essen erscheinen.

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Vor 20 Jahren (154): Caylus

Caylus: Cover

Alle paar Jahre gibt es auf der Messe Spiel in Essen DAS eine Spiel der Messe: den unangefochtenen großen Hype, den alle spielen und kaufen wollen. 2005 war dies: CAYLUS. Es war das erste veröffentliche Spiel des Franzosen William Attia, und so sehr viele weitere sind seitdem auch gar nicht hinzugekommen.

CAYLUS assoziiert man heute mit Worker Placement. Das Spiel kann vielleicht nicht für sich beanspruchen, das Worker Placement aufgebracht zu haben (was das angeht, wird häufig KEYDOM (1998) von Richard Breese genannt; 2000 in abgewandelter Form als MORGENLAND erschienen). Aber durch CAYLUS verbreitete sich der Mechanismus und bekam in der Folge auch seinen Namen.

Dramatische Pause.

Denn: Den Gedanken, dass wir bis vor 20 Jahren quasi kein Worker Placement hatten, muss man erst mal an sich heranlassen. Es klingt zu verrückt. Aber vor 20 Jahren hatten wir tatsächlich auch noch keinen Deckbau. Vielleicht habe ich das zwei- oder dreimal schon erwähnt: Wir hatten damals nichts!

Warum wir trotz allem überhaupt Spiele-Fans waren? Nun ja, zum Glück gab und gibt es auch andere schöne Mechanismen. Und zum Glück ist man leibhaftig dabei, wenn neue Mechanismen aufkommen und in späteren Spielen weiterentwickelt werden.

So geschah es natürlich auch mit Worker Placement. 2007 kam AGRICOLA und verdrängte (für meine Begriffe) CAYLUS vom Thron, indem es vieles noch ein bisschen besser machte. Nachdem es AGRICOLA gab, spielte ich erst mal nur noch AGRICOLA. Aber ohne CAYLUS wäre AGRICOLA nicht möglich gewesen.

In AGRICOLA starten wir mit nur zwei Figuren, während wir in CAYLUS von Beginn an schon alle sechs haben. Die Variation besteht also darin, dass wir weitere Figuren erst erwerben müssen. Auf andere Weise wurde Worker Placement in anderen Spielen verändert: indem die Figuren unterschiedliche Werte oder Funktionen besitzen oder im Laufe der Partie annehmen, indem sie einander von Feldern verdrängen, indem sie nicht einzeln, sondern in Gruppen eingesetzt werden und so weiter.

2005 hätte ich diese Entwicklung nicht geahnt, zumal ich mir solche Fragen auch gar nicht stellte. Als Spieler erfreue ich mich an dem, was da ist. Was zukünftig noch daraus werden könnte, beschäftigt mich nicht. Gewiss denken Autor:innen da anders. Zum Glück.

Was mich an CAYLUS am meisten gereizt hat, war – wenn ich mich richtig erinnere – ohnehin gar nicht das Worker Placement als solches, sondern damit verbunden der variabel wachsende Spielplan. Das Spiel startet mit vorgegebenen Aktionsorten (Gebäuden). Indem wir weitere Gebäude bauen, erschaffen wir weitere Einsatzorte für sowohl eigene als auch fremde Figuren.

Im Rahmen der Gegebenheiten gestalten wir selbst, wie sich unser Spielbrett entwickelt, welche Produktionslinien ins Spiel kommen und wann. Ich mag das: nicht nur wie im Legespiel etwas zu legen, sondern darauf auch noch weiterzuspielen. Und ich mag das Wechselspiel aus Gemein- und Eigennutz. Ich will Gebäude in die Stadt setzen, die mir weiterhelfen. Aber ich muss einkalkulieren, dass auch andere davon profitieren werden.

CAYLUS erhielt weltweit sehr viele Preise und Nominierungen. In Deutschland gewann es mit großem Vorsprung den Deutschen Spielepreis 2006, die Jury Spiel des Jahres verlieh ihm den Sonderpreis Komplexes Spiel. Heute belegt CAYLUS im Ranking von boardgamegeek immerhin noch Platz 131. Das ist sehr respektabel. Sofern ich mich nicht verzählt habe, liegen nur sechs ältere Spiele vor CAYLUS, nämlich CROKINOLE, PUERTO RICO, FUNKENSCHLAG, EL GRANDE, RA und EUPHRAT & TIGRIS.


Die besten Amazon Prime Deal Days Brettspiel-Angebote – Vom 7. bis 8. Oktober

Von: Peer
07. Oktober 2025 um 23:41

Die besten Amazon Prime Day Brettspiel-AngeboteAmazon veranstaltet wieder die Amazon Prime Deal Days. 2 Tage lang bekommen Amazon Prime Kunden viele günstige Angebote, unter anderem für Brettspiele und Kartenspiele. Da könnt ihr viele interessante und günstige Spiele-Schnäppchen machen, sogar von relativ aktuellen Brettspielen. Die besten Brettspiel-Angebote habe ich für euch rausgesucht. Amazon Prime Deal Days – Vom 7. bis 8. […]

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Jugend gegen Extremismus: Demokratie als Schachspiel

07. Oktober 2025 um 20:44
„Demokratie ist wie ein Schachspiel“, schreibt Florian Staff im Buch #FürDemokratieGegenExtremismus. In seinem Beitrag erklärt er, warum Regeln der Demokratie nur dann Bestand haben, wenn alle Figuren zusammenspielen. Wir veröffentlichen seinen Text als Gastbeitrag. #FürDemokratieGegenExtremismusDas Buch #FürDemokratieGegenExtremismus ist das Ergebnis eines Schulprojektes am Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg in Brandenburg. Es führt in eine vielschichtige Auseinandersetzung mit den Gefahren für unsere freiheitliche Gesellschaft. Die Schülerinnen und Schüler beleuchten Themen wie Extremismus, Populismus, Fake News, Antisemitismus und Rassismus – teils aus persönlicher Erfahrung, teils mit analytischem Blick. Sie zeigen, wie Gefahren von rechts und links den sozialen Zusammenhalt bedrohen, aber auch, wie Widerstand und

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