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Medico: Stefan Felds Pick-up-and-Deliver-Debüt bei Pegasus

25. August 2026 um 00:16
Medico: Stefan Felds Pick-up-and-Deliver-Debüt bei Pegasus

Stefan Feld legt mit „Medico“ ein neues Spiel vor: Spielende schlüpfen in die Rolle wandernder Bader im mittelalterlichen Europa, die sich den Titel eines Medicus verdienen wollen. Erscheinen soll das Pick-up-and-Deliver-Spiel 2026 bei Hall Games, mit Pegasus Spiele als deutschem Mitverlag laut BGG-Publisher-Liste.

In Medico wählen Spielende laut Verlagsbeschreibung auf BGG jede Runde gleichzeitig und verdeckt eines von sieben Reisezielen. Am Ziel angekommen, führen sie dort die Hauptaktion aus, unterwegs an Wegpunkten lassen sich bei guter Routenplanung zusätzliche Nebenaktionen erledigen. Je nach Spielerzahl stehen nur 8 oder 9 Runden zur Verfügung, jeder Zug zählt. Am Ende vergleichen die Spielenden Punkte aus verschiedenen Kategorien wie Rezeptbüchern, Instrumenten und Lehrlingen.

Thematisch sammeln die Bader Heilmittel für den Marktverkauf, liefern Briefe im Auftrag der Kirche und durchsuchen Klosterbibliotheken nach Heilrezepten. Für Feld ist der Pick-up-and-Deliver-Mechanismus vergleichsweise neues Terrain, sein Werk war bislang stärker von Point-Salad-, Worker-Placement- und Würfelmechaniken geprägt, wie das Fachportal Brettspiel-News anmerkt. Design stammt von Stefan Feld, Illustrationen von Dennis Lohausen.

Medico ist für 2 bis 4 Spielende ausgelegt, dauert 60 bis 90 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben, BGG stuft die Komplexität mit 3,00 von 5 ein. Trotz bislang nur 6 Bewertungen stand der Titel zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels (24. August 2026) auf Platz 2 der BGG-Hotness-Liste, mit 659 Einträgen auf der Wunschliste. Ein konkretes Erscheinungsdatum über das Jahr 2026 hinaus nennen weder BGG noch die bisherige Berichterstattung, ein Herbsttermin lässt sich derzeit nicht belegen.

Link-15: spielerisch visualisieren und vernetzen – ein Muss für den Geschichtsunterricht?

28. Januar 2026 um 22:42

Hm, ich würde sagen, aber ich bin da vielleicht auch ein bisschen voreingenommen 😉

Wenn ich mich heute an meine Zeit als Schüler im Geschichtsunterricht erinnere, denke ich an gefüllte Tafelbilder, lange Textpassagen und das mühsame Auswendiglernen von Jahreszahlen. Und ich denke daran, wie oft Schüler:innen den Eindruck hatten, Geschichte sei „das, was im Buch steht“, statt etwas, das sich konstruieren und erschließen lässt. Genau darum ging es uns, als Ronald Hild und ich LINK-15: Geschichte ab Klasse 5 entwickelten: Geschichte spielend lernbar machen.

LINK-15: Geschichte ist ein spielerisches Lernmaterial, das historische Inhalte von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters vermittelt – und zwar handlungsorientiert, visuell und vernetzbar. Mit jeder Karte legen Ihre Schüler:innen ein Stück Geschichte: Sie verbinden Orte, Begriffe und Epochen miteinander und sehen, wie Ereignisse miteinander in Beziehung stehen.

Diese Methode ist ein didaktisches Werkzeug: Durch die Visualisierung von Zusammenhängen werden abstrahierte historische Inhalte greifbar, merkfähig und anschlussfähig an Unterrichtsprozesse – und das auf eine Weise, die Schülerinnen und Schülern wirklich Spaß macht.

LINK-15 ist mehr als nur Spielkarten:

  • Concept Map als Spiel: Wir haben die beliebte Methode der Concept Maps nicht nur theoretisch behandelt, sondern in eine spielbare, motivierende Form überführt.
  • Vernetztes Interesse: Die Schüler:innen lernen, wie Fakten zusammenhängen, z. B. wie die attische Demokratie mit dem Peloponnesischen Krieg verknüpft ist.
  • Flexibel einsetzbar: Es eignet sich als Einstieg, zur Wiederholung, Festigung und sogar zur Lernstandsüberprüfung – also für viele Unterrichtsmomente.
  • Alle Epochen im Blick: Das Material deckt die zentralen Themen des Anfangsunterrichts ab – von Altsteinzeit über Ägypten und Antike bis zum Mittelalter.

Kurz: LINK-15 ist ein „Geheimtipp“ zum Visualisieren von Lerninhalten.

Geschichte besteht aus Erzählungen, also aus Vernetzungen, aus narrativen Strukturen und Beziehungen. Gerade jüngere Schüler:innen profitieren davon, wenn sie Geschichte selbst aktiv erschließen.

Durch das spielerische Verbinden von Karten erleben die Lernenden aktiv, wie historische Akteure miteinander in Beziehung standen, wie Prozesse zusammenhängen und welche Bedeutung Ereignisse für spätere Entwicklungen hatten.

Ron und ich arbeiten seit fast zehn Jahren gemeinsam an Spielen und Lernmaterialien, die Geschichte in den Unterricht bringen – Spiele sind auch Lernmedien, die gezielt eingesetzt und konzipiert sehr wirksam sein können. LINK-15 ist daher das Ergebnis einer Reihe von Erfahrungen aus der Praxis – des Unterrichts, der Spielentwicklung und des zahlloser Tests mit Klassen und Lehrkräften.

Hier ein paar erprobte Ideen für Ihren Unterricht:

  • Einstieg: Mit einer kleinen Auswahl an Karten als Warm-up – Schüler:innen ordnen Begriffe vor dem gemeinsamen Unterrichtsgespräch.
  • Vertiefung: Nach einem Text oder einer Quelle verbinden die Schüler:innen die passenden Karten aus dem Spiel.
  • Lernstandsüberblick: Schüler:innen verbinden ausgewählte Karten und erklären die Zusammenhänge verbal oder schriftlich – ideal zur Diagnose vor Tests.

Ganz bewusst haben wir LINK-15 so konzipiert, dass es ohne großen Materialaufwand oder lange Vorbereitung funktioniert. Als Autoren möchten wir Impulse setzen: für einen Geschichtsunterricht, der vernetztes Denken, aktives Lernen und kognitive Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Neugierig geworden? Dann am besten einfach mal ausprobieren:

www.friedrich-verlag.de/shop/link-15-geschichte-ab-klasse-5-1003

Für die Königin: ›Queen Domino‹

21. März 2025 um 14:00
Wer schon immer einmal ein florierendes Königreich errichten wollte, um auf diese Weise eine mächtige Königin zu beeindrucken, der sollte einen Blick auf ›Queen Domino‹ riskieren, einem kurzweiligen wie schön gestaltetem Plättchenlege-Spiel aus der...

Strategischer Turnierspaß: ›Glory: A Game of Knights‹

05. September 2024 um 18:43
Ritterturniere gehören in unserer Vorstellung so fest zum Mittelalter wie die Pest und die Inquisition – kein Wunder also, dass das Thema überaus beliebt ist in der populärkulturellen Inszenierung der Epoche. Mit ›Glory: A...

“Mönch, ärgere dich nicht“ – Ausstellung/Brettspielaktion und Vortrag in der Abtei Brauweiler am 24./25.08.2024

27. Juli 2024 um 10:52
Geschichte kann Spaß machen. Vor allem, wenn man sie sich spielerisch erschließt und auf diesem Weg das Leben im Kloster kennenlernt. Am 24. und 25.08. steht in der Abtei Brauweiler das moderne Brettspiel im Mittelpunkt.

Let’s build a medieval Abbey – Interview with Randy Rathert about the Boardgame The King’s Abbey

25. Mai 2024 um 09:55
Im Zuge der Arbeit am Sammelband "Von bierbrauenden Mönchen und kriegerischen Nonnen - Klöster und Klerus in analogen und digitalen Spielen" enstand ein Interview zwischen Lukas Boch und Randy Rathert, dem Autor von The King`s Abbey. Im Mittelpunkt stand die Frage nach der Entwicklung und Umsetzung des Themas Kloster im Brettspiel.
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